Tatjana Stepanowa Der dunkle Hauch der Angst

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Inhaltsangabe zu „Der dunkle Hauch der Angst“ von Tatjana Stepanowa

In einem Wäldchen bei Moskau wird die schrecklich zugerichtete Leiche einer Frau gefunden - der Kopf ist zertrümmert, ein Teil des Gehirns fehlt. Es ist bereits der zweite Mord dieser Art. Die Spur führt zu einer Tierversuchsstation, wo eine Gruppe von Wissenschaftlern Experimente an Menschenaffen durchführt, und von dort weiter ins Moskauer Museum für Vor- und Frühgeschichte. Dort entdeckt Nikita Kolossow, Chef der Mordkommission, menschliche Schädel, denen vor zigtausend Jahren die gleichen Verletzungen zugefügt wurden. Ist die Mordwaffe womöglich ein prähistorisches Werkzeug? Und warum sind stets ältere Frauen die Opfer? Der Polizeireporterin Katja Petrowskaja lassen diese Fragen keine Ruhe. Gemeinsam mit Kolossow macht sie sich auf die Suche nach dem Täter.

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  • Rezension zu "Der dunkle Hauch der Angst" von Tatjana Stepanowa

    Der dunkle Hauch der Angst

    Gabriele_Leseratte

    23. July 2011 um 15:57

    Der dunkle Hauch der Angst von Tatjana Stepanowa ist ein packender Thriller, doch nichts für Zartbesaitete. Das Cover sowie der Umschlagstext machten mich neugierig. In einem Wäldchen bei Moskau wird die schreckliche zugerichtete Leiche einer Frau gefunden - der Kopf ist zertrümmert, aufgeklopft, wie eine Nuss, ein Teil des Gehirns fehlt! Diese Einleitung sagt schon viel über den Inhalt des Thrillers aus. Klassische Elemente werden geschickt, stilvoll und passend in die Geschichte verwoben. Bestialische Morde - eine Tierversuchsstation - Experimente an Menschenaffen, was hat das alles mit der Vor- und Frühgeschichte zu tun. Nikita Kolosow, Chef der Moskauer Mordkommission und die Polizeireporterin Katja Petrowskaja begeben sich auf die Suche nach einem Serientäter ... Das Buch hat hat eine angenehme und gut zu lesende Schriftgröße, der Stil ist einfach und flüssig. Die Kapitel sind mit 7 bis 10 Seiten recht kurz, da sich aber die Spannung mit jeder Seite aufbaut, das Buch die nötigen Höhen und Tiefen, Spannungs- und Ruhephasen hat, habe ich den Roman rasch durchgelesen. Die meisten Charaktere haben Tiefgang und benehmen sich ihrer Persönlichkeit entsprechend. Oft hatte ich den Verdacht zu erraten, wer der Täter ist, aber auch wie die Personen im Buch, lässt man sich allzu häufig in die Irre führen. Das Einzige, was ich zu bemängeln habe, ist, dass ich am Ende des Thrillers immer noch nicht mit den russischen Namen zurechtgekommen bin. Einige der Namen ähneln sich so sehr, dass ich (zum Glück) vorn nachschlagen konnte, um wen es sich eigentlich handelt. Das Buch lohnt sich zu lesen, wenn man einen guten Roman mit dem gewissen exotischen Extra lesen möchte. Für ganz zartbesaitete ist der Thriller allerdings nicht.

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