Tatjana Strobel

 3.3 Sterne bei 13 Bewertungen
Tatjana Strobel

Lebenslauf von Tatjana Strobel

Tatjana Strobel studierte Sozialpädagogik, arbeitete nach dem Studium aber zunächst als Sales Managerin in der Kosmetikbranche, bei WELLA. Nachdem sie sich schon während dieser Zeit mit der Physiognomik beschäftigte, machte Strobel sich 2008 mit ihrer eigenen Coaching-Firma »ts HEAD WORKS GmbH« mit Sitz in Zürich selbstständig. Seitdem hält sie Seminare und Vorträge und gilt in den schweizerischen Medien als Expertin auf dem Gebiet der Physiognomik. 2011 erschien ihr Debüt »Ich weiß, wer Du bist – Das Geheimnis, Gesichter zu lesen« bei DroemerKnaur. Tatjana Strobel lebt in Zürich.

Alle Bücher von Tatjana Strobel

Ich weiß, wer du bist

Ich weiß, wer du bist

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Erschienen am 07.03.2011
Mesmerize it! Mit Hypnose zum Erfolg

Mesmerize it! Mit Hypnose zum Erfolg

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Erschienen am 01.09.2016
Was bleibt, wenn alles anders ist?

Was bleibt, wenn alles anders ist?

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Erschienen am 14.05.2018
Der Blick hinter die Maske

Der Blick hinter die Maske

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Erschienen am 01.04.2015

Neue Rezensionen zu Tatjana Strobel

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Mesmerize it! Mit Hypnose zum Erfolg" von Tatjana Strobel

Ein Befreiungsschlag?
R_Mantheyvor 2 Jahren

Jeder Mensch hat seine Geschichte. Hinter dieser banalen Feststellung steckt leider oft mehr als man annimmt. Denn die wahre Geschichte, die wahren Zusammenhänge zwischen dem Heute eines Menschen und seiner Vergangenheit erschließen sich nicht immer. Probleme und Blockaden, die jetzt dauerhaft quälen, können in einer Situation entstanden sein, an die man sich nicht mehr erinnern kann. Oder anders gesagt: Sollten solche Probleme tatsächlich eine situative Ursache besitzen, hilft sehr oft ein Nachforschen im Unterbewusstsein, denn nur dort sind die versteckten Wege zum Jetzt gespeichert, und nur dort können sie unterbrochen oder verändert werden. Man hat jedoch ohne eine geschulte Führung kaum eine Chance, an die Quelle zu gelangen, noch gar Änderungen zu erreichen.

Dieses Buch bietet eine gewisse Hilfe zur Selbsthilfe an. Und dabei beginnen meine Probleme mit diesem Versuch. Ich glaube nicht, dass man Schlüsselerlebnisse ohne die Hilfe eines erfahrenen Hypnotiseurs findet. Merkwürdig an diesem Buch ist außerdem, dass die Autorin offensichtlich eine Methode benutzt, die man schon bei einem der Pioniere auf diesem Gebiet findet: Fremdhypnose, Selbsthypnose. Technik und Anwendung im täglichen Leben. Die Autorin tut jedoch so, als sie darauf zufällig gestoßen. Das mag durchaus so sein. Immerhin aber könnte man durch eine einfache Recherche herausfinden, ob man mit der eigenen Idee tatsächlich etwas Neues herausgefunden hat.

Wenn man die Autorin in ihrer Praxis um Hilfe bei der Lösung eines offenbar tiefsitzenden Problems bittet, dann geht sie im Wesentlichen folgendermaßen vor: Man erzählt seine Lebensgeschichte und sucht nach Verhaltensmustern in Beziehung zu seinem Problem. Im Zustand der Hypnose lassen sich dann Prägungen und vor allem das Schlüsselerlebnis eventuell herausfinden, weil man nur in diesem Zustand einen Zugriff auf die Kette der Ereignisse bekommt, die man nicht mehr im Bewusstsein vorfindet.

Natürlich funktioniert diese Technik nicht, wenn man sie alleine anwendet. Entsprechende Änderungen führen zur einer Abschwächung der Leistungsfähigkeit dieser Methode. Das äüßert sich dann darin, dass die Autorin im praktischen Teil nicht mehr auf die individuellen Probleme eingehen kann, mit denen sich Klienten herumschlagen. Stattdessen geht sie dort dann nur noch auf allgemeine Probleme und Zusammenhänge ein. Sie thematisiert Selbstwertprobleme, mangelnde Selbstempathie, Übergewicht, Heißhungerattaken, Rauchen, Überforderung, Burnout, Depressionen, Schlafprobleme, Ängste und Phobien. Für diese Problemkreise entwickelt sie spezielle Techniken in diesem Buch.

Ihre Mesmerize-it-Technik basiert auf drei Gesetzen:
1. "Jede bildhafte Vorstellung, die Sie berührt und die in Ihnen positive Gefühle freisetzt, wird das Bestreben haben, sich zu verwirklichen, Realität zu werden."
2. Wenn der Wille und die Gewohnheit/der Glaube unterschiedlicher Meinung sind, unterliegt immer der Wille."
3. "Jede Anstrengung ohne innere Bilder, ohne Zusammenarbeit mit Ihrem Unterbewusstsein, wird nicht nur erfolglos bleiben, sondern sehr wahrscheinlich sogar das Gegenteil des Angestrebten bewirken."
Punkt zwei und drei erklären das Scheitern vieler Selbstverbesserungsversuche sehr gut.

Das Buch beginnt zunächst einmal mit dem Thema Hypnose und erklärt, warum man mit Hypnosetechniken am besten versteckte Prägungen findet und Blockaden löst. Das funktioniert - wie man aus der Praxis der Autorin lernen kann - sehr eindrucksvoll. Ihre im Weiteren vorgestellte Technik zwingt jedoch zur Lösung eventueller Probleme ohne ihre Anwesenheit. Diese Selbsthilfemethode verlangt zunächst nach der Fähigkeit zur Selbsthypnose. Allein dafür lohnt es sich das Buch zu lesen. Man kann sich auch eine geführte Version kostenlos bei der Autorin herunterladen.

Danach kann man sich den oben genannten Problemen widmen oder selbst versuchen, vergrabenen Prägungen auf die Spur zu kommen. Im Wesentlichen läuft jedoch alles auf die Technik der Autosuggestion hinaus. Zwar versucht die Autorin ihre Leser durch verschiedene Tests in diesem Buch zu Selbsteinschätzungen zu verhelfen. Doch damit kann sie wahrscheinlich dem Leser nur selten helfen, seinen individuellen Problemen so nahe zu kommen wie sie es im Dialog unter Hypnose zustandebringen würde.

Wenn man dieses Buch als einen Einstieg auffasst, dann erfüllt es diesen Zweck in jedem Fall. Ob tatsächlich mehr drin ist, wird sich individuell erweisen müssen. Nach meiner Einschätzung braucht man meistens eine gezielte Führung, denn der Geist wehrt sich mit vielen Tricks gegen einen versuchten Zugriff auf sein Unterbewusstsein.

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cisss avatar

Rezension zu "Ich weiß, wer du bist" von Tatjana Strobel

Rezension zu "Ich weiß, wer du bist" von Tatjana Strobel
cissvor 6 Jahren

Ein interessantes Buch. Bin mir nicht sicher, wie ernst zu nehmen diese Technik ist, bei Menschen anhand ihres "Aussehens" von Ohren, Kinn, Nase, Gesichtsform den Charakter oder die Lebensweise zu erkennen. Man muß sicher auch viel, viel üben.
Zum kennenlernen dieser Analyse ist das Buch gut geeignet. Für ein ernsthaftes Betreiben ist sicher mehr notwendig.
mir hat es aber schon geholfen. Wenn ich im Bus sitze, habe ich bei einigen Leuten oft ein ungutes Gefühl. Aber nach dem Buch habe ich mir die Menschen oft genauer angesehen und zum Beispiel Lachfältchen oder Ähnliches bemerkt. Das lenkt von den dunkelen Gedanken ab. :o)

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Scyllas avatar

Rezension zu "Ich weiß, wer du bist" von Tatjana Strobel

Rezension zu "Ich weiß, wer du bist" von Tatjana Strobel
Scyllavor 7 Jahren

Unterhaltungslektüre mit wenig praktischem Nutzen

Irgendwie hatte ich mir unter diesem Buch etwas völlig anderes vorgestellt. Ich dachte eigentlich, dass es darum geht, wie man aus verschiedenen Gesichtsausdrücken Stimmungen oder versteckte Gedanken von Personen herauslesen kann. Der Ansatz, dass bestimmte Charaktereigenschaften sich in besonderen Körpermerkmalen wiederspiegeln, war mir neu, aber ich wollte mich gern auch darauf einlassen.
Letztendlich konnte mich die Autorin mit ihrer Theorie jedoch nicht wirklich überzeugen. Am Anfang führt sie das Thema mit Schilderungen ihrer persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse mit dem Gesichterlesen ein. Von ihrem überschäumenden Enthusiasmus konnte ich mich aber leider nicht anstecken lassen. Gerade der Beginn wirkt eher wie eine übertriebene Selbstdarstellung als wie ein seriöser Ratgeber.
Im zweiten Teil des Buches werden dann sämtliche Gesichts- und Körpermerkmale präsentiert, die einen Menschen auf die eine oder andere Weise charakterisieren sollen. Dazu gibt es auch noch praktische Übungen wie man das „Erlernte“ erst auf Fotos und dann im Alltag ausprobieren kann. Da aber nicht immer zu allen vorgestellten Merkmalen auch Abbildungen zu finden waren, fiel es mir schwer diese konkret in den Übugnen anzuwenden. Es stellte sich außerdem heraus, dass das „Gesichterlesen“ am Ende doch nur eine Interpretationssache ist. Denn meine Interpretation des Gesichtes auf dem Foto unterschied sich jedes Mal grundlegend von der vorgeschlagenen Lösung, obwohl ich jedes Mal genau mit den vorher vorgestellten Merkmalen verglichen hatte. Mit der Zeit habe ich die Übungen deshalb auch einfach sein gelassen und im Alltag war mir das erst recht zu albern.
Da stellt sich natürlich die Frage nach der Verwertbarkeit dieses sogenannten „Wissens“. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Autorin ihre Klienten so grundlegend mithilfe des Gesichterlesens durchschauen kann, wie sie es dem Leser im Buch weismachen will. Mag sein, dass sie Menschen gut einschätzen kann, aber da wird sicher auch eine große Portion Menschenkenntnis oder einfach eine gute Intuition mit im Spiel sein. Der praktische Nutzen ist für mich daher eher fraglich und ich sehe nicht ein, warum ich mir 300 Gesichtsmerkmale einprägen sollte, die ich am Ende sowieso eher intuitiv interpretiere.
Auch die Anwendungen, die die Autorin am Ende des Buches selbst liefert, überzeugen mich nicht wirklich. Vor allem, da der Zusammenhang zum eigentlichen Thema mehr und mehr verloren geht. Die Autorin präsentiert dort Persönlichkeitstests, Schminktipps und Ratschläge, wie man am besten mit seinem Partner umgehen sollte. Alles in allem bewegt sich das Buch am Ende also eher auf Frauenzeitschriftsniveau.
Fazit: Das Buch ist ganz unterhaltsam, die Tipps und Theorien haben aber kaum praktischen Nutzen. Wer sich wirklich für das Thema interessiert, sollte ruhig zugreifen, allen anderen kann ich das Buch eher nicht empfehlen.

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