Tatjana Tolstaja Kys

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Inhaltsangabe zu „Kys“ von Tatjana Tolstaja

Benedikt ist ein verträumter junger Mann, dessen Liebe vor allem der Literatur gilt - auch wenn ihm die Mädchen sehnsüchtige Blicke zuwerfen. Blendend und gesund sieht er aus: eine Ausnahmeerscheinung in Fjodor-Kusmitschk, vor dreihundert Jahren noch als Moskau bekannt. Doch das war vor der "großen Explosion", die die alte Welt in Schutt und Asche gelegt hat. In der neuen Welt ist es zwar verboten, Bücher zu besitzen, aber es wird eifrig gelesen. Alle Werke, vom Klassiker bis zum Abzählreim, werden einem einzigen Autor zugeschrieben: dem Tyrannen Fjodor Kusmitsch. Und niemand wundert sich über dessen unerschöpfliche Erfindungsgabe. Auch Benedikt nicht, der als Schreiber tätig ist und Literatur konsumiert wie eine Droge. Um seine Sucht leichter stillen zu können, läßt er sich auf eine Heirat mit der Tochter des Geheimdienstchefs ein. Durch seine Nähe zur Macht gerät Benedikt in höchste Gefahr: Auf ihn lauert die Kys, ein katzenartiges Wesen, unsichtbar und ewig hungrig. Wer der Kys begegnet, dem werden Verstand und Seele geraubt ... In diesem Roman erschafft die große Erzählerin Tatjana Tolstaja eine ganz eigene Welt: Kys verbindet märchenhafte Elemente mit schwarzer Komödie und düster-realistischen Visionen. Eine ungeheuer kraftvolle Parabel auf die Gegenwart und einer der wichtigsten russischen Romane der letzten Jahre.

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  • Rezension zu "Kys" von Tatjana Tolstaja

    Kys

    theoneandonlyCT

    24. August 2009 um 18:18

    Benedikt sieht blendend und gesund aus, was zum Zeitpunkt der Geschichte eine sehr seltene Erscheinung ist. Benedikt lebt in Fjodor-Kusmitschk, vor hunderten von Jahren noch Moskau. Doch irgendwann gab es den „Großen Knall“, der die alte Welt zerstört hat. Nun leben die Menschen dort völlig isoliert und ohne jegliche moralischen Vorstellungen unter der Herrschaft des Tyrannen Fjodor Kusmitsch. Zwar darf man keine Bücher besitzen, nichtsdestotrotz werden Werke aller Art eifrig gelesen, wobei deren Schaffung einzig und allein dem totalitären Herrscher zugesprochen wird. Zum Leidwesen der Mädchen, die von Benedikts makelloser Erscheinung beeindruckt sind, gilt dessen Leidenschaft ebenfalls der Literatur. Doch seine Heirat mit der Tochter des Geheimdienstchefs führt ihn in die höchsten Machtkreise ein. Nur wird dadurch auch das katzenartige Wesen Kys, welches allgemeine Furcht verbreitet, auf Benedikt aufmerksam und für ihn zu einer ernsten Bedrohung. „Kys“ ist ein wunderschön fantasievolles Buch, obwohl gleichzeitig eine aktuelle Gesellschaftskritik allgegenwärtig ist. Immerhin geht es um eine Bevölkerung, die nach dem „Großen Knall" wieder von vorne anfangen muss, sich also sämtliche moralische und gesellschaftliche Regeln wieder aneignen muss. Vor allem der naive Schreibstil dieses Buches passt sehr gut zu diesem Szenario. Doch trotz der düsteren Geschichte besticht der Roman auch durch seinen Humor, wenn die Bevölkerung (um nur ein Beispiel zu nennen) mit dem Schlagen auf Pfannen und Töpfen versucht, die ihnen unheimlichen Tschetschenen aus dem Süden zu verscheuchen. Das Buch strotzt einfach nur vor genialen Ideen, es handelt sich um eine wirklich tolle Geschichte und gehört deshalb auch zu den Lieblingswerken meines Bücherregals.

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