Die Anderen und Johannes der V.

von Tauchmaske 
4,9 Sterne bei16 Bewertungen
Die Anderen und Johannes der V.
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kingofmusics avatar

Starke Utopie mit vielen nachdenklich machenden Aussagen!!!

Gina1627s avatar

Ein einzigartiges, abenteuerliches und nachdenkliches Leseerlebnis!

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Inhaltsangabe zu "Die Anderen und Johannes der V."

Die Anderen und Johannes der V.

Was ist da noch?
Eine Frage, die für Johannes im zweiten Teil zu einer unvorstellbaren Reise wird.
Eine Welt ohne den Einfluss des Kapitals, in der jede persönliche Entscheidung
abhängig vom Wohl der Allgemeinheit ist.
Eine Welt, die scheinbar vollkommen ist, und ohne den Einfluss der Menschen,
funktioniert und harmoniert.
Was wollen die Anderen von Johannes?
Was ist seine Aufgabe in dieser fantastischen Geschichte?

Etwas Neues entsteht, gewaltiger und formender als je zuvor.

Die Menschheit, …sie wird sich ändern, und Johannes ist der Schlüssel dazu.

… er sah, dass es gut war, und dabei lächelte er.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783200041981
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:The wooky people
Erscheinungsdatum:13.07.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    itwt69s avatar
    itwt69vor einem Jahr
    Ein Märchen aus Utopia

    Johannes verschlägt es 7 lange Jahre in die "Unterwelt der Anderen". Er lernt alles genauestens kennen und lieben, doch wozu das Ganze? Allmählich wird ihm bewusst, dass er Teil eines gigantischen Planes, der Auserwählte ist, der die beiden Welten zusammenführen soll. Ein wunderschönes Märchen: Fantasy, Abenteuer, Geschichte, Science-Fiction - eigentlich ein genreübergreifendes Werk. Leider so realistisch wie die baldige Reise zum Sternbild des Adlers. An Gesellschaftskritik wurde nicht gespart - doch auch hier ist leider so gut wie alles wahr. Wie lange wird die Menschheit noch auf der Erde überleben können? 50, 150, 500 Jahre? Und wer soll wie die notwendigen Änderungen wie z.B. Bevölkerungskontrolle einleiten? Der Ansatz, wie die Religionen entstanden sein könnten, finde ich hochinteressant, zumal diese mit einigen Jahrtausenden Abstand entstanden sind.

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    kingofmusics avatar
    kingofmusicvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Starke Utopie mit vielen nachdenklich machenden Aussagen!!!
    Böse Menschen, pfui *g*

    Ja, wenn man „Die Anderen und Johannes der V.“ des österreichischen Schriftstellers Tauchmaske liest und über die hier vermittelten Inhalte nachdenkt, hat die Überschrift leider (nicht nur noch) Symbolcharakter.

    „Die Anderen und Johannes V.“ ist der zweite Teil einer Trilogie, der nahtlos an den ersten Band „Ich, Johannes der V.“ anknüpft. Man sollte also Band 1 kennen, bevor man das hier vorgestellte Buch liest.

    Johannes begibt sich in diesem Band auf eine schier unglaubliche Reise – unglaublich deshalb, weil nicht wahr sein kann, was hier beschrieben wird. Doch halt: was ist eigentlich „Die Wahrheit“? Gibt es wirklich nur die „eine Wahrheit“, die von uns Menschen als richtig erachtet wird oder (anders gesagt) als richtig gelehrt und eingetrichtert wird? Oder sind wir Menschen nicht doch „die Kinder“ einer Spezies (der Anderen), die so viel weiser, so viel klüger sind als wir Menschen und die es satt haben, länger dabei zuzuschauen, wie wir unsere „Mutter“ Erde malträtieren, ausnutzen und (nicht nur sie sondern auch uns Menschen) zu Grunde richten? Dem einen oder anderen Leser wird der übergroße erhobene Zeigefinger, der über dem Buch schwebt, ein Dorn im Auge sein – aber auch nur, weil er während der Lektüre (schmerzlich) erkennt, dass Tauchmaske uns hier den Spiegel des eigenen Lebens vorhält. Denn ob man will oder nicht: der Leser erwischt sich ganz oft bei dem Gedanken „Ja, genau so ist es bei mir oder in unmittelbarer „Nachbarschaft“. Was kann ich ändern, damit es anders wird?“ Und schon fängt man an, nicht mehr alles fraglos hinzunehmen, sondern recherchiert einige der im Buch vorgestellten Thesen und Fakten selber und ist über die Ergebnisse der Recherche mehr als verwundert. Und genau das ist ein gewollter Ansatz von Tauchmaske: nicht alles fraglos hinnehmen, nicht alles von den sog. „sozialen Medien“ vorgegaukelte Pseudowissen als Wahrheit akzeptieren und für gut befinden, in dem man auf den Daumen nach oben klickt.

    Die Grenzen zwischen der von uns Menschen gemachten Realität (oder das, was wir für sie halten), Fantasie und den ureigensten „geheimen“ Wünschen des Lesers verschwimmen hier nahtlos zu einem großen Ganzen und es ist schon lange her, dass ich mich in der Welt der Riesen, Zwerge und Elfen so wohl gefühlt habe.

    Wie schon im Vorgängerband kommt hier (trotz des ernsten Hintergrunds) der Humor nicht zu kurz und auch das gern in Büchern verarbeitete Thema „Christen vs. Islam“ erhält hier in Form von „gemeinsamen“ Auftritten von Jesus und Mohammed, bei denen sich beide prima verstehen und Jesus mehr als einmal mit trockenem Humor glänzt eine „Plattform“. Die Hauptfigur ist und bleibt aber Johannes, der diesmal mit Aulacid eine mehr als nette Asin als Begleiterin an die Seite gestellt bekommt und mit der er durch die Welt der „Anderen“ reist und ihm geduldig alle Fragen beantwortet.

    Das Finale in diesem Band ist großes Kino und hier zeigt sich auch, dass jede Spezies seine „Daseinsberechtigung“ hat – sprich: auch der Mensch hat nicht nur schlechte Seiten *grins* Mehr wird aber an dieser Stelle nicht verraten.

    Ich jedenfalls freue mich auf den dritten Band der Trilogie und sage in der Sprache der Anderen: „Diolchinfar“ (Danke) Tauchmaske für das erneute lehrreiche Lesevergnügen.

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    LiberteToujourss avatar
    LiberteToujoursvor 2 Jahren
    Alles (ist) Liebe? Alles ist möglich!

    Johannes kann es selbst noch nicht ganz fassen. Seine Suche hat ein Ende, es gibt sie wirklich - die Anderen. Und er hat sie gefunden. Mehr noch, er ist ihr Auserwählter. Der, der den Kontakt zu den Menschen herstellen soll. Von seiner Mission hängt viel ab - nicht zuletzt das Schicksal der gesamten Menschheit.


    Das Buch ist seinem Vorgänger in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich und doch ganz anders. Startschwierigkeiten hatte ich dieses mal nicht - ich bin mir nicht sicher, ob die Sprache wirklich flüssiger geworden ist oder ob ich mich einfach durch Teil 1 schon daran gewöhnt hatte. Ist auch eigentlich nicht von Belang, Teil 2 lässt sich auf jeden Fall von Anfang an angenehm lesen und knüpft genau an dem Punkt an, an dem wir aufgehört haben.


    Und Johannes bringt uns mit seiner Welt immer noch zum Staunen. Das Leben der Anderen ist faszinierend durchdacht, ein Konzept das wirklich des Wortes "Utopie" würdig ist. Wundervoll, friedlich, problemlos. Für mich persönlich wäre das nix, das gebe ich offen zu. Trotzdem ist es eine nette Gedankenspielerei - und noch dazu eine, von der wir uns durchaus das eine oder andere Abschauen können. Denn Gier und Zerstörung kennen "Die Anderen" nur als hypothetisches Konstrukt.


    Trotzdem kommt dieser Teil für mich nicht an den Vorgänger ran - wo der Vorgänger noch sanft und entspannt zum Denken angeregt hat (es geschah fast schon nebenher, ob man nun wollte oder nicht) schwingt mir hier deutlich zu oft der erhobene Zeigefinger mit. Und da schalte ich dann gerne mal ein bisschen ab, es wirkt etwas lästig, aufdringlich und missionarisch. Es geht hier einfach an vielen Stellen um nicht notwendige Extreme - wir müssen nicht alle reine, unschuldige Menschen werden, wie "Die Anderen" es sind um unsere Welt zu verbessern.


    Dieses Mal war es mir also einfach einen Ticken zuviel. Dennoch ist die Reihe erfrischend anders und fast schon philosophisch. Ich bleibe auf jeden Fall am Ball!

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    Gina1627s avatar
    Gina1627vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein einzigartiges, abenteuerliches und nachdenkliches Leseerlebnis!
    Tief beeindruckt! Eine unglaubliche Reise in eine andere Welt!

    Es war ein Erlebnis mit Johannes zusammen eine neue Welt und neue Lebewesen zu entdecken.

    Ein unvergleichliches Buch, das dich zum Nachdenken bringt.

     Johannes Geschichte geht nach dem ersten Buch“ Ich Johannes der V“, in dem er auf der spannenden Suche nach seiner Vergangenheit war, abenteuerlich weiter.

    Johannes ist ein Urgestein der Alpen, neugierig, schlagfertig, humorvoll und von den "Anderen" auserwählt worden, ihre Welt  zu entdecken, die ihn im ersten Moment sprachlos macht, zum Staunen bringt und  sein Leben überdenken lässt. Nicht ohne Grund haben sie sich ihn ausgesucht. Sie brauchen seine Hilfe. Warum nur?

    Die „Anderen“  sind einzigartig und leben im Erdinneren in völliger Harmonie untereinander und mit der Natur. Eine vorbildliche Welt in der Freundschaft und  Respekt herrscht, keiner Neid und Gier kennt, die ohne Umwelteinflüsse auskommt und sehr fortschrittlich ist. Riesen, Zwerge,  Elfen und Ase leben dort  im Verborgenen.  Nur wenige Menschen wissen von diesem Geheimnis durch ausgesandte Wandler und Flüsterer.  Wie soll Johannes Hilfe aussehen nachdem er sieben Jahre lang bei ihnen gelebt hat. Er ist unsicher und ängstlich vor der Verantwortung und Aufgabe.

    Der Autor "Tauchmaske" konnte mich mit seiner Fortsetzung von Johannes Geschichte direkt wieder begeistern.  „Die Anderen und Johannes der V“ ist ein faszinierendes Buch, das einen von der Idee und deren Umsetzung voll einfängt. Sein Schreibstil ist anspruchsvoll, ehrlich und mitreißend. Schon alleine beim Vorwort erwischt man sich, dass man zwischendurch bei den aufrüttelnden Worten nickt.  Es ist eine Geschichte, die gesellschaftskritisch erzählt wird und einen zum Nachdenken animiert. Definitiv ein Buch, das man nicht  nur einfach runter liest. Es birgt so viele Wahrheiten, Möglichkeiten und Weisheiten. Ich habe oft inne gehalten und mich gefragt, was kann ich verändern und bewegen.  Bewusster Leben, sich mehr für seine Mitmenschen interessieren und behilflich sein, die Natur genießen  und schützen und  ein gesundes Verhältnis zum Geld behalten. Wenn jeder einen kleinen Teil davon umsetzen würde, wäre es ein erster Schritt in die richtige Richtung.

    Es war eine tolle und spannende Reise mit Johannes und ich bin schon sehr neugierig auf die Fortsetzung von Johannes Geschichte und seiner bevorstehenden Aufgabe  im dritten Buch.

    Der Autor hat mich mit seinem Buch voll überzeugt und  begeistert und ich kann hierfür nur eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen.

    Verdient erhält „Die Anderen und Johannes der V." von mir 5 Sterne.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch, das den Finger auf die Wunden unserer Zivilisation legt und einen Gegenentwurf prästentiert!
    Eine Welt in der Welt

    „...Es wird das Wohlergehen des anderen und das Wohlergehen des gesamten Volkes immer über das eigene gestellt. Wir haben erkannt, dass Individualität uns nicht vorwärts bringt, sondern immer nur einzelne Personen...“


    Der zweite Teil der Geschichte schließt punktgenau an den ersten Teil an. Johannes wird in der Welt der Anderen begrüßt. Er ist der Gast, dem aber für die Zukunft eine besondere Aufgabe zukommt.

    Der Autor hat eine spannende und inhaltsreiche Geschichte geschrieben. Er beleuchtet die Probleme unserer Welt und konzipiert dazu ein Gegenprojekt. Das Buch lässt sich gut lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Allerdings möchte ich erwähnen, dass es für mich eine Erzählung der Fantasy ist. Trotzdem ist das Gesellschaftsbild, dass der Autor kreiert, faszinierend. Es herrschen paradiesische Zustände. Das bedeutet in erster Linie ein Leben im Einklang mit der Natur.

    Der Protagonist Johannes lernt unter der Erde eine Welt kennen, die in vielen Dingen gegenüber der ihm bekannten völlig gegensätzlich ist. Ihre Bewohner, insbesondere die Asen, bezeichnen sich als die Schöpfer der Menschen. Neben den Asen gibt es Riesen, Elfen, Zwerge und Wanen. Sie kamen einst aus dem Sternbild Adler. Alle diese Völker leben friedlich miteinander. Das Gebot der Nächstenliebe ist das höchste Gebot in ihrem Reich. Obiges Zitat drückt dies sehr schön aus.

    Den Schriftstil des Buches würde ich als gehoben bezeichnen. Das sieht man schon allein an den philosophischen Gedankengut, das den Roman durchzieht. Über die Welt im Inneren und ihre faszinierenden technischen Spielereien möchte ich nicht allzu viel sagen. Das zu entdecken, bleibt dem zukünftigen Leser überlassen. Johannes` Aufgabe wird es sein, die Welt des Inneren mit der Welt der Menschen zu vereinigen. Auf dem Umsetzung im Band 3 bin ich gespannt, auch wenn ich es realistischerweise für utopisch halte.

    Als besonderes Stilmittel sind ab und an kursive Abschnitte eingefügt, die aus irdischen Quellen zitieren. Dabei geht es um Massentierhaltung, Alkoholmissbrauch und weitere Themen, die ein ungünstiges Licht auf die Zeitverhältnisse werfen und die es in der unterirdischen Welt nicht gibt.

    Drei Gruppen von Wesen gibt es, die über die Jahrtausende den Kontakt zu den Menschen hergestellt haben und versuchten, dass Leben in geordnete Bahnen zu lenken. Es sind Verbinder, Wanderer und Flüsterer. Natürlich fallen dabei im Zusammenhang mit der Vergangenheit Namen wie Leonardo de Vinci und Jules Verne. Momentan unternehmen sie verstärkte Anstrengungen, um die Menschheit behutsam auf den Wandel vorzubereiten.

    Ein einziges Mal war Johannes während seiner siebenjährigen Lehrzeit unter der Erde zurück im oberirdischen Bereich. Dabei befand er sich in einer Gegend, wo noch ursprüngliches Leben möglich ist. Beeindruckend fand ich die Begründung, weshalb man sich um die Menschheit sorgt und sie nicht ihrem Schicksal überlässt.

    Die technischen Errungenschaften werden allgemeinverständlich beschrieben. Für die Natur und die Architektur findet der Autor treffende Metapher. `Johannes` Faszination von seinem neuen Leben, aber auch seine Angst vor der Größe der ihm zugedachten Aufgabe sind mit Händen greifbar.

    Ein Stichwortverzeichnis und eine Faktenliste ergänzen die Handlung.

    Das Cover mit der ursprünglichen Natur und dem Wasserfall wirkt edel. Der schwarze Leineneinband und das Lesebändchen sorgen zusätzlich für ein gehobenes Erscheinungsbild.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es legt den Finger auf die Wunden unserer Zivilisation und zeichnet einen fesselnden Gegenentwurf.

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    louella2209s avatar
    louella2209vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein außergewöhnliches Buch, das zum Nach-und Umdenken anregt, wie kein zweites. Schwer in Worte zu fassen, muss man selbst gelesen haben.
    Die Welt der "Anderen"

    Etwas Neues entsteht, gewaltiger und formender als je zuvor. Die Menschheit,....sie wird sich ändern, und Johannes ist der Schlüssel dazu.“ (Zitat Klappentext)

    Mit „Die Anderen & Johannes der V.“ führt der Autor Tauchmaske eindringlich fort, was er mit „Ich, Johannes der V.“ bereits begann. Auf der Suche nach Antworten um die essentiellen Fragen des Lebens landet Johannes vor einem verschneiten Höhleneingang. So endet Band 1 und genau dort holt uns der Autor wieder ab und wir dürfen Johannes auf seine bedeutende und lehrreiche Reise in die Welt der „Anderen“ begleiten. Die „Anderen“ leben im Inneren der Erde und nur sehr wenige Menschen wissen von ihrer Existenz oder wollen es auch nicht wissen, da der Mensch sich gerne als Krönung der Schöpfung sieht. Diese Sichtweise wird hier schonungslos vernichtet. Die „Anderen“ leben im perfekten Einklang mit der Natur, ohne zu töten, Müll zu produzieren, die Umwelt zu verschmutzen. Sie achten das Leben und die Atmosphäre. Ihr Leben ist eine Mischung aus Ursprung und Fortschritt ohne die eigenen Werte und Ideale zu verletzen und das wichtigste, es herrscht Frieden unter den Völkern. Ein Umstand, der an der Erdoberfläche leider verloren gegangen ist. Die „Anderen“ wagten schon mit kleinen Schritten auf sich aufmerksam zu machen und Johannes ist der Auserwählte, um die zwei Welten miteinander zu vereinen, um eine bessere Welt daraus zu machen.

    Vielmehr möchte ich zum Inhalt an dieser Stelle gar nicht mehr verlieren. Ich finde, dies ist ein Roman, den jeder selber lesen muss, um sich ein Urteil zu bilden. Aber es wird wohl niemanden geben, den diese Thematik kalt lassen wird. Der Autor ist mit seiner Gesellschaftskritik und philosophischen Ansätzen sehr überzeugend. Und obwohl die Welt der „Anderen“ für viele, auch für mich, noch lange eine Utopie bleiben wird. Dieses Idealbild einer Gesellschaft bleibt mir wohl für immer im Gedächtnis. Die Menschheit muss sich ändern, das wird einem nach dieser Lektüre klar. Zwischen den Kapiteln streut Tauchmaske immer wieder Artikel von verschiedenen Quellen mit Fakten, die einfach erschreckend sind und die mit einer Fiktion eines Romans nichts mehr zu tun haben, sondern die unbeschönigte Realität darstellen.

    Anfangen muss jeder bei sich selbst und nach Beendigung des Buches keimt doch tatsächlich Hoffnung auf. Die Hoffnung, die Welt irgendwann zu einem besseren Ort machen zu können. Wenn man tief in sich hinein horcht, weiß man das die manipulative Gesellschaft auf einen Abgrund zusteuert und einfach auch auf die eigene Intuition hören und nicht auf das, was uns durch die Medien vorgegaukelt wird.

    5 Sterne und eine dringende Leseempfehlung für alle.


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    midnightsreaders avatar
    midnightsreadervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wunderbar philosophisches Werk über das Zusammenleben der Menschen getarnt als toller Fantasy-Roman
    »Die Anderen & Johannes der V.« – Ein wunderbar philosophisches Werk über das Menschsein

    Nachdem mich schon Band 1 der außergewöhnlichen »Johannes«-Reihe begeistert hat, musste ich natürlich auch den zweiten Band, »Die Anderen & Johannes der V.« lesen, eine Fortsetzung, die mich nicht weniger begeistert hat.

    Handlung
    Als Johannes sich auf die Suche nach der Wahrheit über seine Familie und die gesamte Menschheit gemacht hat, konnte er nicht ahnen, welchen Fels er damit ins Rollen bringt – und so ist er viel schneller in das wohl älteste Geheimnis der Erde verwickelt, als er ahnen kann.
    Plötzlich steckt er mittendrin in seinem neuen Leben in einer Gesellschaft fernab der unseren und darf am eigenen Leib erfahren, wie harmonisch und friedlich das Zusammenleben auch in den buntesten und vielfältigsten Gruppen aussehen kann. Er kann die moderne Gesellschaft aus einer völlig neuen Perspektive betrachten und realisiert, dass es so nicht weitergehen kann – und dass er die tragende Rolle darin spielt, die Menschheit wieder auf den richtigen Weg zu lenken. Eine Mission um das Fortbestehen der Menschen beginnt.

    Die Handlung des zweiten Bandes beginnt genau dort, wo der erste Teil geendet hat und löst so endlich den gemeinen Cliffhanger auf – allerdings nicht, ohne neue Fragen aufzuwerfen. Ganz im Gegenteil: Vor allem Johannes‘ Ankunft bei den anderen sorgt nicht nur beim Protagonisten, sondern auch beim Leser für zahlreiche Fragezeichen im Kopf. Allerdings nicht auf eine negative, sondern auf eine positive und durchaus spannende Art und Weise. Neugierig, wie ich bin, konnte ich gar nicht anders, als immer weiter und weiter zu lesen und endlich Antworten zu bekommen.
    Besonders gefallen hat mir auch in diesem Band wieder die philosophische Seite, die das Buch deutlich von anderen aus der Genre abhebt und völlig einzigartig macht. Tauchmaske gelingt es nicht nur, den Lebensstil und die Prinzipien unserer Gesellschaft zu hinterfragen, er schafft auch ein Idealbild, das stattdessen angestrebt werden sollte. Und so sehr ich mich auch bemüht habe, einen Fehler oder ein Problem in dieser allzu perfekten Welt zu finden – ich habe keinen gefunden.
    Zwar hatte ich schon im ersten Band das Gefühl, dass Tauchmaske reale, biografische Geschehnisse mit etwas Fiktion vermischt und uns das Ganze dann als Fantasyroman auftischt, aber in diesem Band wurde die Ahnung aufgrund liebevoller und detailreicher Beschreibungen und Ähnlichem noch stärker – was mich erst recht dazu gebracht, mir den Kopf zu zerbrechen.

    Charaktere
    »Ich bin nur ein Mensch.«
    Diesen Satz sagt Johannes allzu oft während seiner Zeit bei den Anderen. Er nutzt es zwar meist als Rechtfertigung, doch hier will ich diesen Satz mal ganz lobend zitieren. Der Protagonist der Reihe ist ein ganz normaler Mann in den Mittfünfzigern, mit all den Stärken und Schwächen, die wir eben so haben – wenn auch mit einem überdurchschnittlichen Sinn für Humor. Auch seine Neugier und seinen Wissensdurst sind überdurchschnittlich, wodurch er den Leser nicht nur durch die Welt der Anderen führt, sondern buchstäblich die Augen öffnet.
    Wer Johannes im ersten Band sympathisch fand, wird das auch im zweiten tun, denn trotz des Fortgangs seiner Reise und seiner nicht unbedeutenden Rolle bezüglich des Fortbestehens der Menschheit bleibt er vor allem eins: Authentisch.
    Auch die Nebencharaktere waren allesamt wieder liebevoll und detailverliebt ausgearbeitet, doch über Anderen will ich nun wirklich nicht zu viel verraten. ;)

    Schreibstil
    Schon wieder hatte ich dank des lebensnahen und recht simplen Schreibstils das Gefühl, direkt aus dem Tagebuch des Ich-Erzählers zu lesen. Es ist beinahe, als würde man Johannes am Küchentisch gegenübersitzen und er würde einem seine Geschichte erzählen – was das Abenteuer umso spannender zu lesen macht.

    Fazit
    Wem »Ich, Johannes der V.« gefallen hat, der sollte auch die Fortsetzung lesen, denn »Die Anderen & Johannes der V.« steht seinem Vorgänger in nichts nach – ein wunderbar philosophisches Werk über das Zusammenleben der Menschen getarnt als toller Fantasy-Roman.
    5 von 5 Sternen! 

    Kommentare: 2
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    Saphir610s avatar
    Saphir610vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tolles, geniales Buch, ob Fiktion oder Wahrheit, es hält uns den Spiegel vor....
    Fantastische Geschichte zum Nachdenken

    Das zweite Buch über Johannes den V. Er ist nun in der Welt der Anderen angekommen, in der Welt unter uns. Hier leben verschiedene Völker friedlich zusammen. Ohne Gier und Machtstreben, in Einklang mit der Natur und ohne Tiere zu halten um sie zu essen, mit einer sehr fortschrittlichen Technologie die den Verzicht auf fossile Brennstoffe möglich macht.

    Fasziniert lebt Johannes Jahre bei den Anderen und lernt von ihnen. Doch seine Anwesenheit bei ihnen hat einen Grund. Kann Johannes dem gerecht werden?

    Ein fantastische Welt, eine tolle Geschichte, die den Menschen den Spiegel vor hält, was in unserer Welt falsch läuft. Ich nehme an, dass wir das grundsätzlich durchaus wissen, doch Macht- und Gewinnstreben verhindert vieles in Richtung Veränderung. Man stelle sich nur mal vor, dass die Geschichte von Johannes wahr wäre!

    Es ist auf jeden Fall toll geschrieben, die Erlebnisse von Johanes lassen sich gut lesen und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Joannes in der fantastischen (und gut durchdachten) Welt der Anderen weiter geht.

    Ich denke, der Autor hat mit diesem Buch auf jeden Fall etwas erreicht, selber zu denken, zu hinterfragen, quer zu denken und nicht einfach alles zu glauben. Die Anderen sagen, wir wissen es, oder wir wissen nicht. Punkt.

    Für mich eine toll aufgebaute Geschichte, gut durchdacht und regt auf jeden Fall zum Nachdenken über unser Tun auf der Erde an und vielleicht auch dazu ein wenig von sich aus zu ändern. Lesespaß mit Sinn. Ich bin auf das dritte Buch über (von) Johannes gespannt!

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    Miiis avatar
    Miiivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch, das absolut zum Nachdenken anregt. Große Klasse!
    Gedankengymnastik

    Nachdem ich den ersten Teil bereits mehr als gefesselt habe, hab ich auch dem zweiten Teil mit Johannes in der Hauptrolle sehr entgegengefiebert. Hier finden wir uns nun in der Welt der Anderen wieder, „Wesen“ von einem anderen Planeten, die aber den Ursprung der Menschheit bilden, ohne das letztere davon wissen.

    Mir hat die Wandlung gefallen, die Johannes gemacht hat. In dem zweiten Teil kam er mir um einiges vernünftiger und auch erwachsener vor, als im ersten Teil, wo er auf mich zwischendurch doch eher wie ein quengelndes Kleinkind gewirkt hatte (was bei einem Alter über 40 doch schon eine ziemliche Leistung ist). Er hat die Aufgabe, die ihm zu Teil werden soll, ernst genommen aber nichtsdestotrotz hat er auch nicht selten Zweifel geäußert, was ihn einfach menschlich gemacht und dem Buch durchaus auch mehr Realität verliehen hat.

    Die Welt der Anderen war… utopisch. Sogar ziemlich. Mir hat die Idee und die Art, wie sie miteinander gelebt haben sehr gefallen. Davon könnte man sich definitiv ne Schreibe abschneiden. Was mir aber gefehlt hat, waren tatsächlich Fehler. Damit meine ich nicht, dass die Anderen auch aufeinander losgehen sollten oder so. Sondern einfach auch mal vielleicht dass eine Bahn grade nicht funktioniert oder eine Ernte vielleicht nicht eine Fülle von wohlschmecken, perfekten Früchten rausgibt. Es war einfach alles immer perfekt, immer toll, immer fantastisch. Hin und wieder ein paar Ausrutscher wären nett gewesen und hätten es ein wenig realistischer gemacht. Was mir auch gefehlt hat, war Handlung. Ich habe dieses Buch ein wenig mehr als eine Art Einleitung und Vorbereitung empfunden. So richtige Geschehnisse fanden irgendwie nicht richtig statt.

    Nichtsdestotrotz hat mich das Buch unglaublich zum Nachdenken angeregt. Es behandelt viele Themen, die heutzutage unglaublich aktuell sind und dennoch ignoriert werden. Automatisch beginnt man, sich Fragen zu stellen und zu überlegen, inwiefern man zu dem Chaos, das sich Gesellschaft nennt, beiträgt. Allein deshalb finde ich, dass das Buch definitiv 5 Sterne verdient hat!

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    Ladybella911s avatar
    Ladybella911vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Berührendes Werk voller Weisheiten und Wahrheiten, das man gelesen haben sollte.
    Man muss im Kleinen anfangen, wenn man etwas bewegen will

    Auch dieses Mal durfte ich Johannes auf seiner wunderbaren Reise auf der Suche nach seiner Vergangenheit begleiten. In dieser Geschichte reist er in die Welt der Anderen. Von diesen wird er schon sehnsüchtig erwartet, und er gerät in eine Welt voller Harmonie, tief im Inneren der Erde.

    Diese Anderwelt ist bevölkert von den verschiedenartigsten Wesen, den Urvölkern, Wesen die alles Wissen um den Zustand der Erde besitzen und die sich Sorgen darüber machen, was die Menschheit diesem Planeten schon angetan hat und immer weiter antut. Wenn sich nicht grundlegend etwas ändert, sind beide Weilten dem Untergang geweiht, und Johannes ist der Schlüssel zu dieser angestrebten Veränderung.

    In einer unnachahmlichen Weise, in einer berührend bezaubernden poetischen Sprache führt uns der Autor auf diesen Weg, zwingt uns zum Nachdenken, denn wir erfahren Wahrheiten, vor denen wir unsere Augen nicht verschließen können.

    Wir lernen mit Johannes, werden dazu angeregt, Dinge zu hinterfragen und zu bewerten, denn in dieser Welt finden wir grundlegende Weisheiten, die uns dazu bringen sollen, unser Leben, unsere Denkweise und unser Konsumverhalten zu verändern. Der Mensch sollte im Einklang mit der Natur leben, die wertvollen Schätze dieses Planeten nicht mit dem Gedanken an den Profit ausbeuten und verschwenden, es geht um das gerechte Teilen.

    Aber ist diese Menschheit, die sich selbst im Mittelpunkt mir ihren Bedürfnissen sieht, sind diese Individuen, die in ihrer Gier nach Macht und Geld nur an ihr eigenes, persönliches Wohl denken, zu einem solchen Umdenken überhaupt in der Lage?

    Tauchmaske hält jedem von uns einen Spiegel vor, er ist ein Autor der leisen, bewegenden Töne, aber er demaskiert uns nicht mit einem schulmeisterlichen Ton, im Gegenteil, er zeigt uns Wege auf, uns selbst und unsere Lebensweise zu verändern. Dies geschieht sicherlich nicht von heute auf Morgen, es wird immer die ewig Unbelehrbaren geben, aber man muss im Kleinen beginnen, denn: Der Weg ist das Ziel.

    Es ist ein wunderbar gestaltetes, hochwertiges Buch, welches ich in Händen halte, mit einem Cover, das Sehnsucht nach dieser harmonischen Welt impliziert und dessen Inhalt mich tief berührt hat.

    Hier spreche ich meine uneingeschränkte Leseempfehlung aus und warte schon jetzt sehnsüchtig auf Band 3.


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Tauchmaskes avatar

    Liebe Johannes-Fans !!

     

    Es ist soweit!

    Der zweite Teil der Johannes Trilogie geht in die Leserunde.

    Die Anderen und Johannes der V. Was ist da noch? Eine Frage, die für Johannes im zweiten Teil zu einer unvorstellbaren Reise wird. Eine Welt ohne den Einfluss des Kapitals, in der jede persönliche Entscheidung abhängig vom Wohl der Allgemeinheit ist. Eine Welt, die scheinbar vollkommen ist, und ohne den Einfluss der Menschen, funktioniert und harmoniert. Was wollen die Anderen von Johannes? Was ist seine Aufgabe in dieser fantastischen Geschichte? Etwas Neues entsteht, gewaltiger und formender als je zuvor. Die Menschheit, …sie wird sich ändern, und Johannes ist der Schlüssel dazu. … er sah, dass es gut war, und dabei lächelte er.

     

    Zur Bewerbung hätte ich gerne folgendes von euch gewusst:

    - Nachdem Ihr den ersten Teil gelesen habt, hat sich für Euch etwas  verändert? In Eurem Umfeld, in Eurer Einstellung zum Leben und zu  den Menschen ?

    - Was erwartet ihr vom zweiten Teil ?

     

    Nachdem mich mein Brotberuf, auf Trab hält, werde ich nicht immer sofort antworten können, sondern vielleicht 2-3 Tage brauchen.

    Während und nach dem Lesen können wir sehr gerne diskutieren,

    ich möchte Euch jedoch bitten eine Rezension zu schreiben,

    und auf allen von Euch erreichbaren Plattformen zu posten.

    Eines noch,..

    Nachdem ich nicht auf Facebook bin, würde ich mir wünschen, dass die Gewinner dieser Leserunde, Ihren FB Freunden vom ersten Teil erzählen. Das wäre wunderbar, denn ich möchte so viele Menschen wie möglich erreichen um sie mit der Geschichte zu verzaubern.

    Freue mich auf die Leserunde !

    Alles(ist) Liebe

    Tauchmaske

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