Tawni O'Dell

 4.8 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Wenn Engel brennen, Back Roads und weiteren Büchern.

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Cover des Buches Wenn Engel brennen (ISBN: 9783867542395)

Wenn Engel brennen

 (6)
Erschienen am 15.07.2019
Cover des Buches One of Us (ISBN: 9781410472908)

One of Us

 (0)
Erschienen am 29.10.2014
Cover des Buches One of Us (ISBN: 9781491506530)

One of Us

 (0)
Erschienen am 19.08.2014

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Rezension zu "Wenn Engel brennen" von Tawni O'Dell

Die Polizeichefin und das tote Mädchen
SalanderLisbethvor 8 Monaten

„Da draußen ist ein Typ, der Sie unbedingt sprechen will.“ „Hat das mit unserem Mädchen zu tun?“ „Nein. Er will seinen Namen nicht nennen, aber er sagt, er hat ihre Mutter getötet.“ Er lässt die Schwere dieser Aussage wirken. Bestimmt erwartet er eine Reaktion von mir, aber von mir kommt nichts. „Alles in Ordnung, Chief? Glauben Sie, der Witzbold meint das ernst? Sollen wir mal nach ihrer Mutter sehen?“ „Meine Mutter wurde ermordet, als ich fünfzehn war.“ Auszug Seite 26

„Wenn Engel brennen“ liegt jetzt schon etwas länger auf meinem SuB, irgendwie konnten mich der reißerische Titel und Cover nicht so richtig überzeugen. Ein Fehler, denn der Kriminalroman hat mich restlos begeistert und zählt zu meinen absoluten Highlights. Es ist der 6. Roman der amerikanischen Schriftstellerin und ihr erster eindeutiger Kriminalroman. Tawni O’Dell stammt aus dem ländlichen Pennsylvania und hier in einer ehemaligen Bergbauregion ist auch die Geschichte verortet.

In dem fiktiven Städtchen Buchanan ist die 50-jährige Dove Carnahan Polizeichefin. Seit 27 Jahren ist sie in dem ländlichen Ort ihrer Kindheit tätig und meistens für Bagatellfälle zuständig. Das tote Mädchen, das in Campbell’s Run gefunden wird, ist nicht nur für sie das Schlimmste was sie je gesehen hat. Die Geisterstadt ist eine von denen, in der früher der Bergbau und damit die Industrie florierten und vielen Menschen Arbeit gab. Schon seit langem verrotten hier die Maschinen, die Einwohner wurden umgesiedelt und ganze Siedlungen verfielen. Unter der Erde brennen seit Jahrzehnten noch etliche Kohleflöze, die nicht gelöscht werden können und dadurch wurden ganze Regionen unbewohnbar gemacht. An einigen Stellen bilden sich an der Außenseite Risse, schwelende Brände und giftige Rauchschwaden dringen an die Oberfläche. 

In dieser verwüsteten Landschaft wird der Teenager mit eingeschlagenem Schädel und in eine Decke gehüllt in einer Erdspalte gefunden. Vorher wurde sie mit Benzin übergossen und angezündet. Dieser grausame  Mordfall ist kein Fall für die kleine Polizeieinheit des Countys und der übergeordnete State Trooper Nolan Greely übernimmt.

Er wirkt wie der große, stämmige, humorlose Trooper, bei dem einem Autofahrer mulmig wird, wenn er ihn in seinem Außenspiegel sieht. Tatsächlich ist der Detective bei der Kriminalpolizei und trägt keine Uniform mehr, aber die braucht er auch gar nicht. Vom stahlgrauen Bürstenhaarschnitt bis zum gemessenen, zielstrebigen Gang ist er durch und durch Cop, da gibt es kein Vertun. Er bleibt vor mir stehen und mustert mich mit regloser Miene durch eine verspiegelte Sonnenbrille. Auszug Seite 9

Aber Chief Carnahan kennt das Milieu und die Menschen ihrer Gegend besser und sie findet schnell heraus, dass es sich bei dem Opfer um die junge Camino Truly handelt, Mitglied einer in der Gegend  polizeibekannten Familie der weißen Unterschicht. Die Lebensumstände dieser für den Landstrich typischen White-Trash-Familie werden durch Alkoholismus, Arbeitslosigkeit, Drogen und Gewalt dominiert. Dabei schlug die hübsche und intelligente Camio aus der Art. Trotz der desolaten Familienumstände war sie ehrgeizig, wollte aufs College gehen und studieren. Sie hatte einen Job und einen gutaussehenden Freund aus der Mittelschicht. Diesen machen die Trulys sofort als Täter aus und wählen Selbstjustiz als geeignetes Mittel, während sich Camios Mutter Shawna in eine destruktive Gleichgültigkeit flüchtet. Die Trulys misstrauen der Polizei und verweigern trotzig die Zusammenarbeit. So treten die Ermittlungen lange auf der Stelle und Chief Carnahan beißt sich die Zähne aus.

Von diesen Kindern erreichten sechs das Erwachsenenalter, fünf kamen nicht ins Gefängnis, vier hielten sich vom Crack fern, drei arbeiteten zeitweise, zwei tranken nicht, und einer fand zu Jesus. Alle pflanzten sich eifrig fort. Auszug Seite 47
 

Der Fall weckt bei der Ich-Erzählerin Dove Carnahan lang verdrängte Erinnerungen, denn auch sie stammt aus schwierigen Verhältnissen. Ihre promiskuitive Mutter hatte sich mehr für sich und ihre Schönheit interessiert und Dove und die jüngeren Geschwister Neely und Champ stark vernachlässigt. Als Dove 15 Jahre alt war, wurde ihre Mutter von einem ehemaligen Liebhaber erschlagen. Dieser hatte immer seine Unschuld beteuert und kommt jetzt nach 35 Jahren aus dem Gefängnis frei. Er taucht sofort  in Buchanan bei Chief Carnahan auf und will wissen, warum Dove und Neely ihn damals durch ihre Lügen ins Gefängnis gebracht haben.

Wenn die 50-jährige Polizeichefin zusammen mit Nolan Greely in diesem Konglomerat aus Familienstreitereien, Gewalt und Inzest herausfindet, wer für die Tat verantwortlich ist, werden die Schicksale beider Familien, die Trulys und die Carnahans nach und nach enthüllt. Dabei wird deutlich, dass die meisten Tragödien in der Familie als eingeschworene Gemeinschaft passieren.

 

Fazit

Tawni O’Dell ist hier nicht nur ein wendungsreicher, spannender Kriminalroman und ein lupenreiner Whodunnit gelungen, sondern auch eine Sozial- und Milieustudie. Sie erzählt pointiert und empathisch von einem heruntergewirtschafteten Landstrich, dem sogenannten „Rust Belt“ und dessen Einwohnern, die keine Hoffnung auf eine Zukunft mehr haben, die sich abgehängt und von der Politik verraten fühlen. 

Ihr Kriminalroman lebt dabei von seinen Kleinstadtfiguren, die Tawni O’Dell mit viel Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen sowie einem messerscharfem Blick porträtiert.

Sie punktet besonders mit der unkonventionellen, taffen Single-Frau Dove Carnahan. Die Protagonistin hat sich durch ihr tragisches Schicksal nicht unterkriegen lassen und, obwohl sie teilweise abgebrüht und zynisch wirkt, Mitgefühl und Selbstironie beibehalten.

Fast lässig und mit einem intensiven, literarischen Erzählstil schiebt die 55-jährige Autorin diese Geschichten ineinander und macht daraus einen intelligent geplotteten, Country Noir.  

Eine grandiose Hauptfigur hat Tawni O’Dell hier geschaffen, die das Zeug zur Serienfigur hat und folgerichtig schreibt sie schon an einer Fortsetzung. 

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Rezension zu "Wenn Engel brennen" von Tawni O'Dell

Grandioser Krimi
Gwhynwhyfarvor einem Jahr

https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/wenn-engel-brennen-von-tawni-odell.html

Der Anfang: «Als ich Rudy Mayfield das letzte Mal so nah war, hatte er sich im Truck seines Dads zu mir rübergelehnt, um meine erst kürzlich gereiften Brüste zu begrabschen. Ich schließe die Augen, und für einen Moment rieche ich wieder schwitzende Teenagergeilheit, kaum gedämpft von antibakterieller Seife, anstelle des süßlich-rauchigen Gestanks von verkohltem Fleisch, der sich mit dem ewigen beißenden Schwefelgeruch dieser giftigen Geisterstadt mischt.»

 


Ein Country-Noir-Krimi der Extraklasse! Tawni O’Dell stammt aus dem westlichen Pennsylvania, einer ehemals blühenden Industrieregion, einer Bergbau- und Stahlregion. Heute wird dort keine Kohle mehr abgebaut, Industrieruinen pflastern die Landschaft, ein ausgebeutetes Land, Menschen ohne Zukunft, es gibt keine Investitionen in neue Arbeitsplätze, Armut macht sich breit – man nennt diese Region «Rust Belt». Alte Kohleflöze brennen sich immer noch weiter unterirdisch ihren Weg, vernichten Landstriche, können nicht gelöscht werden. Menschen müssen deshalb umgesiedelt werden, giftige Gase steigen aus dem Boden hervor. Zurück bleiben Geisterstädte. Genau in so einer Geisterstadt, Campbell’s Run, wird zufällig eine Tote entdeckt. Die vermisste siebzehnjährige Camio Truly wurde in eine Erdspalte gesteckt, in der ein Feuer schwelt. Es stellt sich glücklicherweise heraus, das sie bereits verstorben war, als man sie hier hereinsteckte – ein Stück Grillfleisch. Chief Dove Carnahan, Polizeichefin von Buchanan, Herrin über vier Fahrzeuge und sechs Trooper, davon vier Frischlinge, haben es ganz selten mit einem Mordfall zu tun, müssen sich eher mit Eiderdieben und Betrunkenen beschäftigen, mit Schlägereien. Der Erdriss, in dem die Tote steckt, ist schmal. Daher steigt die zierliche Dove barfuß im Kostüm selbst hinab, um die Leiche zu befreien. Corporal Nolan Greely von der Kriminalpolizei fährt heran: verspiegelte Sonnenbrille, «vom stahlgrauen Bürstenhaarschnitt bis zum gemessenen, zielstrebigen Gang ist er durch und durch Cop, da gibt es kein Vertun.» In diesem Fall arbeitet man parallel.


«Ich hatte sämtliche Spielarten von Ablehnung, Sabotage und Schikanen erlebt, die das Y-Chromosom aufzubieten hat. Meistens ist es nicht persönlich gemeint; es wird einfach als normal angesehen. Meine Entrüstung hebe ich mir für die echten Frauenhasser auf.»


Die fünfzigjährige Dove hadert mit ihrem Alter. Es macht ihr nichts aus – aber den Männern. Sie hat sich durchgekämpft in der Männerwelt der Rednecks und hat es zum Chief gebracht. Mit Nolan Greely verbindet sie viel, aber letztendlich auch gar nichts. Hin und wieder taucht der verheiratete Mann, dessen Ehe schon lange kaputt ist, auf, lässt sich von der Hobbyköchin bekochen, und sie haben Sex – dann geht er wieder. Seine Gefühle versteckt hinter der Sonnenbrille. Dove fährt zu den Trulys – eine der Familien, die von Umsiedlung betroffen waren, die verarmt am Stadtrand vegetiert. White Trash. Shawna Truly, die Mutter von Camio, ist aggressiv abweisend, der Tod ihrer Tochter scheint ihr eher gleichgültig zu sein. Die Familie hat längst den Mörder identifiziert, und sie wollen sich rächen: Es kann nur der Freund von Camio gewesen sein, dieses Bürgersöhnchen, das so gar nicht gern in ihrer Familie gesehen wird. Camio war die Ausnahme in der Sippe, gut in der Schule, kurz vor dem Highschoolabschluss. Sie wollte studieren, abhauen aus dem Dreckloch, das sich ihr Zuhause nennt, fort von dieser üblen Bagage. Über dem gesamten Familienclan thront Miranda, die Schwiegermutter von Shawna. Ein undurchdringliches, verstocktes Familien-Komplott, dass Dove zu durchdringen versucht. Morde sind zumeist Beziehungstaten. Und besonders in diesem Landstrich – wer sollte schon freiwillig hier her kommen? Wer aus der verzweigten Familie hatte einen Grund, Camio zu töten? Oder war es doch der Freund oder eine eifersüchtige Freundin? Stück für Stück dringt Dove in das Leben von Camio ein, ermittelt.


«Mit fünfzehn hatte ich die bestmöglichen Eltern: Sie waren tot und konnten mir nichts mehr tun.»


Plötzlich taucht im Ort ein Mann namens Lucky auf, der nach fünfunddreißig Jahren aus dem Gefängnis entlassen wurde. Er wurde damals als Mörder von Doves Mutter verurteilt. Er bedrängt und bedroht Dove und ihre Schwester Neely, die als Hundetrainerin arbeitet. Er sei unschuldig verurteilt worden und die Schwestern seien schuld daran – sie mögen endlich die Wahrheit sagen. In Dove bricht die alte Geschichte wieder auf. Ihre Kindheit ist nicht besonders freundlich verlaufen. Dieser zweite Strang geht in Erinnerungen zurück in Doves Kinderzeit und verwebt sich mit der Mordgeschichte.


«Ich verlasse den Befragungsraum mit dem Wunsch, mir die Kleider herunterzureißen, meine Schuhe wegzukicken, in meinen Wagen zu steigen und nackt ans Meer zu fahren, hineinzuspringen und solange zu schwimmen, bis ich eine verlassene Insel finde, wo ich weit weg von all den Menschen und den Dingen, die sie sich einander antun, leben kann.»


Tawni O’Dell geht tief in ihre Charaktere hinein, legt sie offen mit allen positiven und negativen Seiten, ihren Gefühlen, lässt die Schutzschilde herunterklappen – nur Nolan Greely behält seine Sonnenbrille auf, aber der ist lediglich eine Randfigur. Selten habe ich eine so eindringliche Charaktertiefe gelesen. Eine Sprache, die in ihrer Intensität tief berührt, scharf beobachtend, mit einem sarkastisch-humorvollen Unterton. Was tun sich Menschen gegenseitig an? Was kann ein Mensch ertragen? Wozu ist ein Mensch fähig, in die Enge getrieben? Émile Zolas «Bestie Mensch» ist vergleichbar. Alltag in einer Kleinstadt, die noch halbwegs gut weggekommen ist beim Wegfall der Industrie – hier komprimiert sich Angebot des täglichen Lebens der Landbevölkerung. Am Rande wohnen die, denen alles genommen wurde, arbeitslos sich selbst überlassen. Ein gnadenlos guter, literarischer Country-Noir-Krimi.


Tawni O’Dell stammt aus der Bergbauregion des westlichen Pennsylvania, schrieb schon als Kind Geschichten und ging als Erste ihrer Familie auf die Universität, um Journalismus zu studieren. Ihr Durchbruch als Schriftstellerin kam mit der kometenhaft erfolgreichen Oprah’s-Entdeckung ihres Romans «Back Roads», der von Michael Ohoven verfilmt wird. «Wenn Engel brennen» ist ihr sechstes Buch und der erste explizite Kriminalroman. Tawni O’Dell erscheint weltweit in mehr als 40 Ländern. Sie schreibt am Folgeroman.


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Rezension zu "Wenn Engel brennen" von Tawni O'Dell

"Pures Gold"
mapefuevor einem Jahr

Ich-Erzählerin Dove (Taube oder Seife?) Carnahan (50 Jahre), Polizeichefin von Buchanan, Pennsylvania lebt in einer verschwefelten, nach faulen Eiern stinkenden Gegend, vom exzessiven Kohleabbau verursacht. Wie das Land, so die Leute, oder jeder verdient das Land, in dem er lebt.


Vor 35 Jahren: Dove (15), Schwester Neely (12) und Bruder Champ (9), alle drei die gleiche Mutter Cissy, aber drei verschiedene Väter, mit Großmutter – eine „glückliche“ Familie. Mutter Cissy wird ermordet und Lucky kommt in den Knast. Nach 35 Jahren kommt Lucky frei und will sich an der Familie rächen, weil er unschuldig ist. Am Ende, man glaubt es kaum wer der wahre Täter ist. Folgende Frage stellte man sich besser nach dem Lesen – sicher Tawni O’Dells Absicht: Ab wann ist der Mensch bereit zu töten?


Neben dieser Familiengeschichte - eine Mordgeschichte: In einer dieser brennenden schwefelverseuchten Spalten wird die halbverkohlte Leiche von dem Mädchen Camio gefunden, dem Trulyclan zugehörig, einer Redneck-Unterschicht der schlimmsten Art.


Der Mord an Camio ist der Katalysator für Erinnerungen an dem Mord an Cissy, Doves Mutter. Neben der Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichte läuft parallel eine minuziöse Milieustudie dieser amerikanischen Unterschicht. Mikrokosmos Familie Truly - Psychoterror nach innen und Hass gegen alle außerhalb des Clans. Camio hatte einen Freund Zane von der Oberschicht. Schnell ist für die Trulys der Schuldige gefunden.


State Trooper Nolan übernimmt mit Chief Carnahan die Ermittlungen. Nolan hat nicht nur Dove ausgebildet, er ist der Mann für alle Fälle und jede Gelegenheit, Dove lebt allein in einem großen Haus.


Neben der Aufklärung des Mordes an Camio bestimmen die privaten Verhältnisse von Dove, Neely und Champ mit Sohn Mason einen großen Teil des Krimis.   


Chief Carnahan, eine Meisterin der Selbstironie und des trockenen Humors. Seit 35 Jahren trägt sie einen schweren Rucksack mit Schuldgefühlen mit sich und muss sich von Nolan den Vorwurf gefallen lassen, ob sie ein Cop oder ein geliebtes Kidergartentantchen sein möchte. Sie muss sich in einer männerdominierten Welt behaupten, doch O’Dell lässt sie dennoch mit ihrer „weiblichen“ Arbeitseinstellung als „Siegerin“ triumphieren. 


Die Quintessenz des Krimis lässt sich rein metaphorisch deuten: „Wenn man im Hinterzimmer ein kleines Feuer bemerkt, sorgt man dafür, dass es sich nicht ausbreitet und das ganze Haus niederbrennt. Man macht es aus“ (s. S. 348).


Erzähl- und Schreibstil sind von hoher Qualität, sie bestätigen die Bestsellerautorin. Die Übersetzung enthält keine Stolpersteine, die Spannung hält bis zur letzten Seite. 


Um diesen Krimi „Wenn Engel brennen“ von Tawni O’Dells meine Wertschätzung zu zeigen, bediene ich mich nur dieser zwei Worte des neunjährigen Mason: „Pures Gold.“

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