Taylor Caldwell Ewigkeit will meine Liebe

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Inhaltsangabe zu „Ewigkeit will meine Liebe“ von Taylor Caldwell

In einer Südstaatenkleinstadt wachsen vier junge Menschen heran. Livy, die Tochter von Reverend Bingham, Beatrice Fair, deren Vater früh stirbt und seine Frau Sarah mittellos zurücklässt, Jim Marcy, der Sohn des Arztes und Darn Hendricks, das schwarze Schaf der Stadt. Darn wird als Sohn eines Trinkers nicht akzeptiert. Nur Jim bemüht sich, sein Freund zu sein - doch Darn weist ihn zurück. Immer wieder kreuzen sich die schicksalhaften Lebenswege dieser vier Menschen. Und plötzlich geschieht ein Mord ...

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  • Rezension zu "Ewigkeit will meine Liebe" von Taylor Caldwell

    Ewigkeit will meine Liebe
    Ferrante

    Ferrante

    13. October 2012 um 18:23

    Der deutsche Vertrieb hat es nicht gut gemeint mit diesem in den 1970ern erschienen Roman der renommierten schottischen Schriftstellerin Taylor Caldwell (1900-1985). Der Originaltitel "To Look and Pass" wurde auf einen schwülstigen, unpassend eine Romanze suggerierenden Titel geändert, und der Klappentext verkauft den historischen Roman als Krimi, was er auch nicht ist, auch wenn am Ende ein Mord geschieht. "To Look and Pass" ist das Lebensmotto Dan Hendricks, der in einer amerikanischen Kleinstadt des 19. Jahrhunderts als Außenseiter aufwächst. Sein Vater ist ein Trinker und er hält aus dem Gesellschaftsleben der Stadt raus. Ganz im Gegensatz zu seinem Freund Jim, der Arzt wie sein Vater werden möchte. Die beiden Jungs und die Pfarrerstocher Livy sowie die hübsche Bee sind ein festes Vierergespann. Doch schon als Jugendliche zeigt Bee starke Tendenzen zur Boshaftigkeit, ganz im Gegensatz zu ihrer Mutter, in die Dan verliebt ist. Dan heiratet aber schließlich Bee und Jim Livy. Der Roman dreht sich um Dans Werdegang zu einem reichen Mann und seinem ständigen Kampf mit der Gesellschaft der Kleinstadt, die ihn abwechselnd hasst und zum Freund haben möchte. Wie in einem Roman von Charles Dickens wird hier da Aufwachsen besonders von zwei jungen Männern zu ganz unterschiedlichen Charakteren geschildert. Die Natur des Menschen und des Lebens generell spielen in vielen Überlegungen der Hauptfiguren eine große Rolle. Mit großen und kleinen Ereignissen läuft die Handlung vor sich hin, bis Bee ermordet aufgefunden wird und auch Dan dramatisch ums Leben kommt. Der Erzähler, Jim, ist am Ende ein alter Mann und denkt noch einmal über sein Leben nach. Die nachdenkliche Grundhaltung des Romans und die vielen sehr gut charakterisierten Nebenfiguren machen diesen Text zu einem qualitätsvollen Gesellschaftsroman, wie man ihn heute nicht mehr so oft findet. Ich griff trotz des komischen Titels (und des irreführenden Klappentexts) aus dem Bauch heraus in der Wühlkiste zu und wurde nicht enttäuscht.

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