Taylor Jenkins Reid Neun Tage und ein Jahr

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Inhaltsangabe zu „Neun Tage und ein Jahr“ von Taylor Jenkins Reid

Elsie weiß: Ben ist ihre große Liebe, und so sagt sie Ja, als er nur ein halbes Jahr nach der ersten Begegnung um ihre Hand anhält. Doch neun Tage nach der Hochzeit kommt Ben bei einem Unfall ums Leben. Erschüttert von ihrem Verlust steht Elsie im Krankenhaus Bens Mutter Susan gegenüber – die bisher nichts von ihrer Schwiegertochter wusste. Was mit einem Zusammentreffen voller Ablehnung beginnt, wird die beiden ungleichen Frauen für immer verändern.

Schöne Geschichte, anfangs sehr traurig...aber sehr schön

— BookloverLisa
BookloverLisa

Eine Entwicklung nach der Trauer die man mit verfolgen kann. Berührend ohne direkt deprimierend zu sein.

— FearcharaLair
FearcharaLair

Eindeutig Taschentuchalarm!!!

— Perserkatze
Perserkatze

Traurig schöne Liebesgeschichte!

— divergent
divergent

Fans von Büchern dieser Art werden diese Buch mögen.

— NicoleP
NicoleP

Sehr bewegende, aber auch Mut machende Geschichte

— Kelo24
Kelo24

Ein schönes Buch zum Heulen! Leider ist Susan als Charakter nicht ganz glaubwürdig, aber die Story ist einfach romantisch-kitschig-schön :)

— Miia
Miia

Hat mir gut gefallen, kurzweilig und zwischendurch Tränchen verdrückt.

— mope
mope

Nach holprigem Start, absolut authentisch und berührend! 3,5 Sterne

— Caro1893x
Caro1893x

Eine berührende Geschichte!

— Sieben-Schwester
Sieben-Schwester

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  • Frauenbuch mit Tiefgang

    Neun Tage und ein Jahr
    Heike66

    Heike66

    04. August 2017 um 08:45

    Das war mein erstes Buch der Autorin. Ich habe nichts Besonderes erwartet außer einer netten Sommerlektüre. Allerdings steckt doch mehr in diesem Buch, nach einem etwas holperigen Einstieg befindet man sich mittendrin in einer Geschichte über die Liebe, Familienbande und Freundschaften. Ich freue mich auf weitere Bücher von Taylor Jenkins Reid.

  • Große Liebe, Freundschaft …das Leben.

    Neun Tage und ein Jahr
    Perserkatze

    Perserkatze

    29. July 2017 um 15:35

    Ehrlich gesagt habe ich von diesem Buch etwas ganz anderes erwartet und war durchaus überrascht welche Geschichte sich dahinter verbirgt. „Neun Tage und ein Jahr“ …Elise Porter verliert ihre große Liebe Ben bei einem Verkehrsunfall nach dem sie 6 Monate zusammen und 9 Tage verheiratet waren. Im Krankenhaus lernt sie seine Mutter, ihre Schwiegermutter Susan, kennen die nichts über Elise wusste. Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser abwechselnd von der Beziehung und der unendlich große Liebe zwischen Ben und Elise und der Trauerbewältigung von Elise über Bens Tod. Ben ist ein toller Mann, liebevoll, Einfühlsam, Hilfsbereit, humorvoll und er liebt Elise über alles und tut alles für sie. Sein Tod zu lesen war sehr hart für mich und ganz und gar sinnlos aber so wie es im Leben ist niemand weiß was einem für ein Schicksal erwartet. Genau dieses Schicksal hat Elise sehr hart getroffen und sie völlig aus der Bahn geworfen. Zu Anfang steht ihr ihre Freundin Ana mit viel Liebe, Verständnis und viel Geduld zur Seite jedoch hatte ich manchmal das Gefühl, dass trotz langjähriger Freundschafft und Bemühen ihre Seit, Ana nicht so genau wusste wie sie Elise in ihrer Trauerbewältigung helfen konnte, darüber ich nicht sonderlich überrascht war. Ana stand von Anfang an der Beziehung zwischen Ben und Elise skeptisch gegenüber, denn eine langfristige Beziehung stand bei ihr nicht auf der Liste der Lebensplanung. Und auch nach Bens Tod konnte sie die Trauer von Elise auf Grund der kurzen Zeit die sie zusammen waren nicht ganz verstehen. Das hat Elise denke ich gespürt und sich ab und zu Ana gegenüber etwas schroff benommen. Erst als Susan ihren Irrtum bezüglich der Heirat zwischen Ben und Elise erkannt hat und den Kontakt zur ihr sucht geht es ein bisschen Bergauf mit Elise. Susan hilft ihr langsam wieder ins Leben zurückzukehren und ihr Leben weiterzuleben.   Also mich hat die Geschichte richtig umgehauen. Sie ist Emotional, voller Liebe, sehr viel Tiefe, schönen Augenblicken inklusive vieler Tränen. Hervorgehoben wurde das Ganze durch die fließende Sprache. Eine wunderschöne Geschichte über Liebe und Freundschafft die glatt 5 Sterne verdient hat obwohl mir von Bens Tod immer noch das Herz blutet.

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  • Schöne & zugleich auch traurige Liebesgeschichte!

    Neun Tage und ein Jahr
    divergent

    divergent

    17. August 2016 um 15:26

    Titel: Neun Tage und ein Jahr Originaltitel: Forever, Interrupted Autor: Taylor Jenkins Reid Seitenanzahl: 364 Genre: Liebesroman Verlag: Diana Ben und Elsie sind genau neun Tage verheiratet, als Ben bei einem Unfall stirbt. Fassungslos und voller Trauer muss Elsie die Liebe ihres Lebens im Krankenhaus zurücklassen. Als wäre dieser Verlust noch nicht groß genug, steht Elsie auch noch im Krankenhaus ihrer Schwiegermutter gegenüber, die von der plötzlichen Hochzeit ihres einzigen Kindes nichts wusste. Nur schwer findet sich Susan,die Mutter von Ben mit der plötzlichen Schwiegertochter ab. Das Verhältnis von Elsie und Susan ist zu Beginn angespannt doch mit der Zeit lernen beide sich näher kennen und beide verbindet der schmerzliche Verlust von Ben... Ich wurde auf dieses Buch durch die anstehende Verfilmung aufmerksam. Da ich Bücher immer generell vor den Verfilmungen lese, war es natürlich klar, dass ich dieses Buch bald mal lesen möchte. Die Geschichte klang interessant und so kam es, dass ich das Buch las :) Die Geschichte war zu Beginn noch etwas holprig meiner Meinung nach. Man muss sich als Leser erst hineinfinden in die Geschichte rund um Elsie, Ben und Susan. Dafür brauchte ich schon etwas länger... Ich lese eher selten so emotionale Bücher, die sich mit dem Tod eines geliebten Menschen beschäftigen aber dieses hier hat mit größtenteils doch überzeugt. Die Geschichte erzählt abwechselnd die Vergangenheit und die Gegenwart; d.h.: abwechselnd lesen wir, wie Elsie und Ben sich kennen gelernt haben und dann lesen wir, wie Elsie mit der Trauer um ihren geliebten Ehemann zurechtkommt bzw. wie sehr sie zum Teil schon verzweifelt. Zu den Figuren: Elsie: Elsie ist eine junge & sympathische Frau, die ihren Mann Ben total liebt. Das merkt man auf jeder Seite, wo die beiden auftauchen. Sie mochte ich total gerne und sie tat mir soo Leid, als sie ihn verloren hat. Ihre Trauer kann man fast schon spüren. Ben; Ben ist ein toller Ehemann! Nein wirklich, als Frau kann man Elsie total verstehen, wie sehr sie ihn liebt. Er macht alles für sie und ist soo toll zu ihr. Echt der perfekte Traummann ! Sein Tod war echt schwer zu lesen! Ana; Ana ist Elsies beste Freundin und steht ihr, in ihrer wohl schwierigsten Zeit sehr toll zur Seite! Sie fängt Elsie auf, wenn sie das Gefühl hat, ihr Leben bricht über sie ein und dann bringt sie sie auch wieder zum lachen. Ana ist wirklich eine tolle Freundin, die Elsie super zur Seite steht! Susan; die Schwiegermutter von Elsie ist zu Beginn eine richtige Furie. Von ihr war ich Anfangs nicht soo begeistert. Doch mir ging's dann ähnlich wie Elsie, mit der Zeit wurde sie sympathischer und freundlicher! Ein wirklich gutes Debüt einer tollen, neuen amerikanischen Schriftstellerin! "Neun Tage und ein Jahr" ist ein wirklich sehr bewegendes Buch und wer emotional veranlagt ist, wird sicherlich die ein oder andere Träne nicht zurückhalten können! 4 von 5 Sternchen!

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  • An sensible Leser: Taschentuch bereit halten :-)

    Neun Tage und ein Jahr
    NicoleP

    NicoleP

    02. August 2016 um 18:39

    Elsie findet mit Ben ihre große Liebe. Bereits nach einem halben Jahr hält er um ihre Hand an, und sie sagt Ja. Doch die Ehe wird nur neun Tage dauern, denn Ben stirbt bei einem Unfall. Im Krankenhaus lernt Elsie ihre Schwiegermutter Susan kennen. Es ist für beide keine einfache Situation, denn Susan weiß nichts von Elsie und daher auch nichts von der Heirat. Was hat also diese fremde Frau am Bett ihres Sohnes zu suchen? In den Rückschauen begleitet der Leser die Beziehung von Elsie und Ben durch ihr halbes Jahr – in der Gegenwart sind es Elsies Verzweiflung und Trauer über ihren Verlust. Ana, ihre beste Freundin, steht ihr in dieser schweren Zeit bei, und auch die Beziehung zu Susan verändert sich im Laufe der Zeit. Ein Roman mit „Taschentuch-Alarm“. Der Leser begleitet Elsie durch alle Phasen der Trauer. Während der Rückschauen erfährt man von der großen Liebe zwischen ihr und Ben. Sie hatten nur eine kurze Beziehung, doch sie war voller intensiver Liebe – wahrscheinlich war ihre Zeit sogar intensiver, als manche Ehe nach vielen Jahren. Die Nebenfiguren sind sehr gut herausgearbeitet und halten sich dennoch so weit im Hintergrund, dass die Liebesgeschichte von Elsie und Ben einfach zu Herzen geht. Fans von Büchern dieser Art werden dieses Buch mögen.

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  • Einmal was zum Heulen, bitte!

    Neun Tage und ein Jahr
    Miia

    Miia

    04. April 2016 um 15:20

    Inhalt:  »Hast du schon einmal von Supernovas gehört? Sie leuchten heller als alles andere am Himmel, dann verblassen sie ganz plötzlich. Mir gefällt die Vorstellung, dass es bei dir und Ben so war. Dass ihr in der wenigen Zeit miteinander mehr Leidenschaft erfahren habt als manche Menschen in ihrem ganzen Leben.«Neun Tage sind Elsie und Ben verheiratet. Neun Tage Glück, die für ein ganzes Leben reichen müssen. Denn Ben stirbt bei einem tragischen Unfall. Für Elsie bricht die Welt zusammen. Wie soll sie weitermachen ohne den Menschen, den sie am meisten liebt? Erst eine unerwartete Begegnung reißt Elsie aus ihrer Trauer und schenkt ihr neue Hoffnung ... Meine Meinung:  Ich habe von dem Roman nicht sooo viel erwartet. Aufgrund des Klappentextes habe ich eine sehr romantische und auch kitschige Geschichte erwartet. Das kriegt man zwar teilweise auch, aber meine Erwartungen wurden doch übertroffen. Elsie hat soeben die Liebe ihres Lebens geheiratet. Dabei war ihnen nicht viel Glück vergönnt, denn sie und Ben kannten sich gerade mal ein halbes Jahr. Für Elsie bricht daher eine Welt zusammen. Das Buch wechselt ab zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit. In der Gegenwart geht es um Bens Tod und die Trauerbewältigung von Elsie. Der Vergangenheitsteil startet mit dem Kennenlernen von Ben und Elsie - und gerade dieser Teil hat mich enorm berührt, weil man natürlich immer im Kopf hat, dass Ben eben nicht mehr da ist. Da kann man gut und gerne schon mal das ein oder andere Tränchen verlieren. Bei mir lag das insbesondere daran, dass ich Ben super sympathisch fand. Sympathischer sogar als Elsie, die stellenweise doch sehr anstrengt. Das Buch ist aber dennoch nicht perfekt. Die Geschichte ist zwar romantisch-kitschig-zum Heulen schön, aber gerade Susan als Charakter passte mir nicht so. Erst ist sie die böse Schwiegermutter, die hasst und meckert und Intrigen plant und plötzlich durchlebt sie so einen völligen Wandel, der meiner Meinung nach absolut nicht nachzuvollziehen ist. Zu Beginn fand ich Susan noch authentisch und glaubwürdig, im späteren Verlauf des Buches war sie mir dann zu gutmütig und nett. Das Ende ist dann meiner Meinung nach wenig überraschend, daher muss ich einen Stern abziehen.  Fazit:  Eine romantisch-kitschige-zum Heulen schöne Geschichte, die einen definitiv zu Tränen rührt. Insbesondere Themen wie die Bewältigung von Trauer sowie wahre Liebe, werden angesprochen. Susan als Charakter hat meiner Meinung einen Wandel durchgemacht, der nicht sehr authentisch wirkt und daher wenig nachvollziehbar ist. Das ist meiner Meinung nach die größte Schwäche des Buches. Die Geschichte ist zwar nicht neu und überrascht auch nicht total, aber gerade die Geschehnisse in der Vergangenheit haben mich sehr berührt. Ich vergebe 4 Sterne!

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  • Zunächst etwas holprig, dann sehr authentisch und fesselnd!

    Neun Tage und ein Jahr
    Caro1893x

    Caro1893x

    11. March 2016 um 18:16

    Zum Inhalt: Elsie ist gerade einmal ein paar Tage mit Ben verheiratet, als dieser überraschend stirbt. Elsies Welt bricht von einem auf den anderen Tag, komplett auseinander. Auch wenn Ben und sie nur sehr kurz verheiratet waren, so war er doch die Liebe ihres Lebens. Im Zuge der Trauerangelegenheiten lernt sie Bens Mutter kennen. Dieser hatte sich nämlich bis zu seinem Tod nicht getraut, seiner Mutter von seiner großen Liebe zu erzählen. Elsies Schwiegermutter begegnet ihr zunächst mit großem Misstrauen und alles andere als Wohlwollend. Doch nach und nach merkt sie, dass ihr letztendlich nur noch Elsie bleibt und die beiden Frauen nähern sich an. Gemeinsam versuchen sie ihre Trauer zu bewältigen und Elsie gelingt es nach und wieder einen Schritt ins Leben zu machen. Meine Meinung: Das zweite Buch der Autorin "Zwei auf Umwegen" hat mir richtig gut gefallen, sodass ich auch Lust hatte ihren Erstling zu lesen. Zunächst einmal kam ich in diese Geschichte nicht ganz so gut rein, wie in das andere Buch. Die Geschichte kam für mich nur recht schleppend vorwärts und ich wurde einfach nicht so richtig gepackt. Der Schreibstil der Autorin ist auch hier toll und die Idee die Geschichte aus zwei Richtungen zu erzählen gefiel mir ebenfalls. So bekommt man als Leser auf der einen Seite mit, wie Ben und Elsie sich kennenlernen, erlebt wie sie sich näher kommen und schließlich heiraten. Auf der anderen Seite erlebt man die Gegenwart, nach Bens Tod. Man bekommt Elsies Verlust hautnah mit und durchlebt mit ihr die verschiedenen Trauerphasen. Doch es brauchte einige Zeit, bis ich mit der Geschichte richtig warm wurde. Elsie wuchs mir irgendwie nur sehr langsam ans Herz und dabei weiß ich gar nicht so richtig wieso. Der Verlust den Elsie in dieser Geschichte erleidet ist wahnsinnig tragisch und keiner von uns möchte sich wohl vorstellen, wie es wäre, wenn man in ihrer Situation wäre. Dies schildert die Autorin sehr einfühlsam und glaubwürdig. Das tiefe Loch, in das Elsie fällt, die Hilflosigkeit, die sie umgibt. Und auch die Menschen, die ihr helfen wollen und jedoch irgendwann ein stückweit genervt sind, von ihrer tiefen Trauer. Nach einiger Zeit war ich dann richtig in der Geschichte drin und ich kam deutlich schneller vorwärts. Ich fühlte mit Elsie und laß die Geschichte sehr gerne. Besonders positiv hervorheben muss ich hier, dass die Dinge, von denen ich dachte sie seien vorhersehbar, es so gar nicht waren. Es gab sogar ein Ereignis, von dem ich dachte, dass es eintreffen würde, es traf aber genau das Gegenteil ein. Das hat mich sehr gefreut, denn oft ist es doch sehr enttäuschend, wenn man die Handlung so vorher sehen kann. Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass nicht von einem auf den anderen Tag alles wieder gut und eitel Sonnenschein ist. Das ist ebenfalls sehr authentisch. Man merkt, welch langen Weg Elsie gehen muss und dass dieser noch lange nicht zu Ende ist, als man das Buch zuschlägt. Die Geschichte nimmt sehr wohl eine positive Wendung, allerdings endet sie mit keinem romantischen Happy End, was für den Verlauf der Erzählung absolut passend ist. Fazit: Eine Geschichte, bei der ich eine Weile gebraucht habe, bis ich richtig im Geschehen drin war. Dann konnte mich jedoch kaum noch etwas vom Lesen dieser authentisch beschriebenen tragischen Geschichte, die trotz der traurigen Handlung doch den ein oder anderen Hoffnungsschimmer bereit hält.

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  • Ein gelungenes Buch, was mich von Anfang an gefesselt hat

    Neun Tage und ein Jahr
    Kunterbuntestagebuch

    Kunterbuntestagebuch

    23. February 2016 um 11:21

    Elsie weiß: Ben ist ihre große Liebe, und so sagt sie Ja als er nur ein halbes Jahr nach der ersten Begegnung um ihre Hand anhält. Doch neun Tage nach der Hochzeit kommt Ben bei einem Unfall ums Leben. Erschüttert von ihrem Verlust steht Elsie im Krankenhaus Bens Mutter Susan gegenüber – die bisher nichts von ihrer Schwiegertochter wusste Was mit einem Zusammentreffen voller Ablehnung beginnt, wird die beiden ungleichen Frauen für immer verändern. Fazit: Im ersten Kapitel des Buches lernen wir Ben kennen. Den Typen, der Elsie den Kopf verdreht hat. Die beiden sind frisch verheiratet, doch von einer Minute zur nächsten ist nichts mehr wie es war. Ben stirbt bei einem Unfall, Elsie lernt im Krankenhaus ihre Schwiegermutter kennen, die sie mit unverhohlenem Hass betrachtet. Eine Welt bricht für sie zusammen. Das Buch ist sehr gut geschrieben, man leidet mit der Protagonistin mit. Und doch hat mir am besten gefallen, das die Kapitel zwischen den Zeiten schwanken. Der Gegenwart – mit Elsie als Witwe, und der Vergangenheit – in der wir Ben besser kennen lernen und die beiden sich ineinander verlieben. Klar gibt es bestimmt schon unzähliger solcher Geschichten. Und doch hat diese hier mein Herz erwärmt. Klare Leseempfehlung von mir Steffi G.

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  • Neun Tage und ein Jahr

    Neun Tage und ein Jahr
    Sara_1801

    Sara_1801

    12. December 2015 um 17:30

    Ben und Elsie wissen schon nach kurzer Zeit, dass sie füreinander bestimmt sind. Hals über Kopf heiraten sie. Ihre Familien weihen beide nicht ein - aus den unterschiedlichsten Gründen. Doch dann stirbt Ben nur 9 Tage nach der Hochzeit bei einem Autounfall und Elsie steht auf einmal ihrer Schwiegermutter gegenüber. Die ist mehr als feindselig. Doch nach und nach kommen sich die beiden Frauen näher und beschließen gemeinsam gegen den Schmerz anzukämpfen. Auf zwei Zeitebenen erzählt, ist "Neun Tage und ein Jahr" ein kurzweiliger Roman über Verlust und Liebe auf den ersten Blick und dem Lebensmotto "Carpe Diem": Wenn du weißt, dass es Liebe ist, zöger nicht sie zu leben.

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  • Ich bin immer noch sprachlos. Ein wirklich emotionales Buch!

    Neun Tage und ein Jahr
    Line1984

    Line1984

    06. August 2015 um 07:34

    Klappentext: (Quelle Diana verlag) Eine große Liebe und eine besondere Freundschaft Elsie weiß: Ben ist ihre große Liebe, und so sagt sie Ja, als er nur ein halbes Jahr nach der ersten Begegnung um ihre Hand anhält. Doch neun Tage nach der Hochzeit kommt Ben bei einem Unfall ums Leben. Erschüttert von ihrem Verlust steht Elsie im Krankenhaus Bens Mutter Susan gegenüber – die bisher nichts von ihrer Schwiegertochter wusste. Was mit einem Zusammentreffen voller Ablehnung beginnt, wird die beiden ungleichen Frauen für immer verändern. Der erste Satz: "Hast du dich schon entschieden, ob du deinen Namen ändern wirst", fragt Ben. Meine Meinung: Auf dieses Buch bin ich nur durch einen Zufall aufmerksam geworden. Der Klappentext überzeugte mich sofort und ich war gespannt was mich erwarten wird. Man beginnt mit den lesen und lernt Elsie und Ben kennen, obwohl sie sich erst ein halbes Jahr kennen, wissen sie das es die große Liebe ist. Sie heiraten und sind überglücklich. Doch neun Tage nach der Hochzeit stirbt Ben bei einem Unfall, Elsie steht unter Schock und kann es nicht fassen. Im Krankenhaus trifft Elsie auf ihre Schwiegermutter, diese wusste nicht einmal das ihr Sohn klammheimlich geheiratet hat, für Elsie hat sie nichts außer Verachtung übrig. Doch dieses erste Zusammentreffen verändert das Leben der beiden Frauen für immer..... Man beginnt mit lesen und ich habe mich wirklich mit Elsie und Ben gefreut, man konnte ihre Liebe gerade zu spüren. Doch gleich darauf folgt der Schock und Ben stirbt bei einem tragischen Unfall. Ich musste wirklich Schlucken und war schockiert, ich hatte Tränen in den Augen und konnte es einfach nicht fassen. Auch wenn ich durch den Klappentext bereits wusste das Ben sterben wird so war ich auf eine derart emotionale Situation nicht vorbereitet. Was zum einen auch an dem Schreibstil der Autorin liegt, sie schreibt berührend und in jedem gelesenen Wort stecken ein Haufen an Emotionen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Elsie, durch Rückblenden erlebte ich mit wie glücklich sie mit Ben war. Gleichzeitig erlebte ich in der Gegenwart ihre Verzweiflung und ihren Schmerz, hinzu kommt noch ihre Schwiegermutter die alles andere als erfreut über ihre Schwiegertochter ist. Die Charaktere sind authentisch beschrieben, Elsie habe ich sofort in mein Herz geschlossen, sie war mir durch ihre offene und fröhliche Art sofort sympatisch. Auch als sie Bens Verlust verarbeiten muss wirkte sie auf mich wie eine starke junge Frau die sich von nichts und niemanden unterkriegen lässt. Immer an ihrer Seite ist ihre beste Freundin Ana. Susan war mir zu beginn ziemlich unsympathisch, klar konnte ich verstehen das es für sie ein Schock sein muss zu erfahren das ihr Sohn heimlich geheiratet hat, aber Elsie derart zu behandeln ging mir doch gegen den Strich. Doch im verlauf der Geschichte wurde mir Susan immer sympatischer, und so habe ich auch sie in mein Herz schließen können. Die Handlung ist emotional sehr aufwühlend, gleichzeitig aber auch fesselnd und einfach wunderschön. Dieses Buch erzählt eine Geschichte über die ganz große Liebe, den Verlust, den Tod aber auch über Freundschaft die durch einen solchen Schicksalsschlag entstehen können. Was bleibt mir noch zu sagen? Ich bin völlig begeistert, selten konnte mich ein Buch besser unterhalten. Dieses Buch hat mir die verschiedensten Emotionen beschert, eins weiß ich schon jetzt, diese Story werde ich so schnell nicht vergessen. Lest ihr gerne berührende und emotionale Geschichten? Dann MÜSST ihr dieses Buch gelesen haben. Ein absolutes MUST READ! Das Cover: Das Cover wirkt auf den ersten Blick gerade zu fröhlich und farbenfroh, sobald man die Story dahinter kennt weiß man das dieses Cover haargenau dazu passt. Mir gefällt es richtig gut! Fazit: Mit Neun Tage und ein Jahr ist der Autorin eine berührender, emotionaler und mitreißender Roman über die Liebe, den Tod und die Freundschaft gelungen. Eine fesselnde und berührende Handlung, charakterstarke Protagonisten und ein wundervoller Schreibstil überzeugen auf ganzer Linie! Ganz klar das dieses Buch von mir 5 Sterne bekommt!

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  • Taschentuchalarm !!!

    Neun Tage und ein Jahr
    NinaGrey

    NinaGrey

    05. July 2015 um 15:03

    Das Cover sowie der Titel , der meiner Meinung nach nicht zum Buch passt , ich verstehe nicht so Recht , was der Titel mit dem Buch zu tun hat , sind nix besonderes , aber dennoch ebenso wie der Klappentext ansprechend . Die Protagonisten sind alle wirklich sympatisch . Die Geschichte ist traurig , mir kamen oft die Tränen , aber sie hat mir gezeigt , das das eigene Leben nicht vorbei ist , weil ein Mensch , den man sehr geliebt hat nicht mehr unter einem ist . Ja , dieser eine Mensch , den man über alles geliebt , der das Leben lebenswert gemacht ist nicht mehr da , aber man hat dennoch das Recht weiter zu leben und wieder glücklich zu sein . Ich bin froh , das Elsie die Kurve bekommen hat . Ich ziehe einen Stern ab , weil ich mir die Geschichte anders vorgestellt habe , ich dachte einfach , in Elsies Leben passieren viele neue spannende Dinge , nachdem sie ihren Mann nach nur kurer Zeit verloren hat , leider war es eine Geschichte , die aus Vergangenheit besteht , wo etwas "Nacherzählt" wird und aus der Zukunft , was in Elsies leben geschieht , ohne Ihren Mann und die Zukunft besteht nur daraus zu erfahren , wie sie ihr Leben wieder in den Griff bekommt , ohne etwas spannendes zu erleben , schade .. Ich empfehle das Buch trotzdem weiter , denn es kann jeden treffen und das Buch regt zum nachdenken an .

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  • Buchverlosung zu "Love Letters to the Dead" von Ava Dellaira

    Love Letters to the Dead
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    Hallo ihr Lieben =) Anlässlich unseres 4-monatigen Blog-Bestehens verlosen wir 2x1 Buch eurer Wahl - zur Auswahl stehen neben "Love Letters to the Dead" noch 17 andere Titel, die wir im letzten Monat gelesen und rezensiert haben. Diese werde ich unten anhängen :)  Wer teilnehmen möchte, hinterlässt entweder hier oder direkt auf unserem Blog unter diesem Post: http://svenjasbookchallenge.blogspot.de/2015/06/gewinnspiel-4-monate-svenjas.html einen Kommentar mit der Antwort auf diese Frage: Was gefällt dir an unserem Blog und was könnten wir noch besser machen? Außerdem solltet ihr natürlich angeben, welches Buch ihr gerne gewinnen möchtet (es können auch mehrere sein). Wer über lovelybooks teilnimmt, sollte zudem Leser unseres Blogs sein (Facebook, Google+, Google Friend Connect) Wir wünschen euch viel Glück und geben die Gewinner direkt am 12.6. gegen Nachmittag bekannt ;) http://svenjasbookchallenge.blogspot.de/

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    • 17
  • Toller Roman, der federleicht und tiefgründig zugleich über Freundschaft und Verlust berichtet

    Neun Tage und ein Jahr
    nblogt

    nblogt

    06. June 2015 um 22:28

    Dieser Roman befand sich bereits seit längerem auf meinem SUB, da ich zu diesem Buch bereits viele unterschiedliche Meinungen gehört habe. Nun habe ich mich aber doch dazu durchgerungen ihn zu lesen und habe dies auch größtenteils nicht bereut. Der Roman steigt direkt hochdramatisch mit dem Unfalltod von Elsies großer Liebe, Ben, ein. Elsie wird durch den Unfall nicht nur verständlicherweise aus der Bahn geworfen, sondern trifft im Krankenhaus auf ihre Schwiegermutter Susan, die nichts von ihr wusste. Dieses Zusammentreffen endet für beide Seiten anfangs gar nicht gut und sorgt für eine Menge Zündstoff. Nach und nach entdecken die beiden Frauen jedoch, dass sie mehr gemeinsam haben, als sie anfangs dachten. Der Roman springt immer wieder Kapitelweise chronologisch zwischen dem Zeitpunkt nach Bens Tod und dem Zeitpunkt von Elsies und Bens ersten Zusammentreffen hin und her. Dadurch verknüpfen sich Vergangenheit und Gegenwart perfekt ineinander. In den Rückblicken, die Schritt für Schritt die gemeinsamen sechs Monate von Elsie und Ben aufarbeiten, erfährt man nach und nach immer mehr von Elsie und Ben und dem Leben das sie führten. Dadurch versteht man vieles. was sich in der Gegenwart abspielt, besser, Die Geschichte von Elsie und Ben zeigt den Lesern, dass man auch innerhalb von kürzester Zeit seine große Liebe finden kann und man nicht immer abwarten muss, was die Zukunft bringt, Der Roman zeigt uns, dass man Liebe auch im Kleinen finden kann und dass wahre Liebe unsterblich ist. Verbunden mit einer hinreißenden Liebesgeschichte entwickelt die Autorin eine Geschichte über Freundschaft und was man dafür bereit ist zu geben. Allerdings muss ich auch gestehen, dass sich die Gegenwarthandlung in der Mitte des Buches ein wenig in die Länge zieht. Hier hätte sich die Autorin meiner Meinung nach entweder etwas kürzer fassen müssen oder etwas mehr Dramatik einbringen müssen. Zwar kommt es zwischendurch zum kurzen Zwist zwischen Elsie und ihrer besten Freundin, die ihr die ganze Zeit beisteht, aber selbst dieser Konflikt löst sich schnell in Eitel Sonnenschein auf. Hier hätte die Autorin noch mehr drauf eingehen können und insbesondere den Grund für den Zwist etwas mehr aufbauschen können. An den Figuren gibt es so gar nichts zu bemängeln, Die einzelnen Figuren wirken bis zu den Nebenfiguren wohl durchdacht und agieren wunderbar einzigartig. Man kann sich leicht in die einzelnen Charaktere hineinversetzen und fühlt mit ihnen mit. Auch wenn die Autorin sich vorrangig Elsie und Susan widmet, spürt man, dass ihr auch die Nebenfiguren am Herzen liegen. Bei Elsie und Susan wurde das ganze Repertoire an Gefühlen ausgelebt. Nach und nach durchlaufen beiden Frauen einen Trauerprozess durch, der immer wieder von einigen Rückschlägen gezeichnet ist. Dies ist auf den Fall ein Roman, der obwohl er im Grunde federleicht geschrieben ist, eine Menge Dramatik und Gefühle für die Leser bereit hält. Es wird wohl nur wenige geben, die dieser Roman kalt lassen wird. Ich, für meinen Teil, habe die ganze Zeit mit Elsie und Susan gelitten und musste gleichzeitig auch ein paar Mal während Ben und Elsies Liebesgeschichte lachen. Mir fiel es schwer den Roman aus der Hand zu legen, so sehr hat er mich in seinen Bann gezogen. Abgesehen von etwas schwächeren Mittelteil ist dies ein Roman, der von mir auf jeden Fall den Stempel "Lesemuss" verdient erhält. Daher bekommt dieser Roman von mir auch 4 von 5 Punkten.

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  • Eine (etwas zu) perfekte Beziehung

    Neun Tage und ein Jahr
    katha_dbno

    katha_dbno

    26. May 2015 um 16:21

    Rezension auf SvenjasBookChallenge Die Handlung setzt gleich mit dem Tod von Ben ein, womit im Prinzip schon der dramatische Höhepunkt von Neun Tage und ein Jahr erreicht ist. Alles, was danach folgt, konzentriert sich auf die Gefühle und das Innenleben von Elsie und Susan, was keinesfalls negativ gemeint ist. Es geht um ihren Umgang mit dem Verlust, dem Weiterleben und ihre Beziehung zueinander. Trotz Susans anfänglicher Abneigung muss sie bald feststellen, dass Elsie nicht der 'Feind' ist. Auch wenn sie in einem anderen Verhältnis zu Ben standen, vereint sie doch die Trauer um ihn und schweißt sie zusammen, sodass sie sich gegenseitig bei der Bewältigung unterstützen können. Da Susan bereits ihren Ehemann verloren hat, kann sie sich gut in Elsies Lage hineinversetzen, was auch der Grund für den plötzlichen Sinneswandel ist. Auch wenn ich es gut finde, dass Susan ihre Vorbehalte über Bord geworfen hat, empfand ich die 180°-Wende als etwas zu extrem und abrupt, weshalb sie mir zunächst unglaubwürdig erschien. Allerdings zeugt sie von Susans Reife und Lebenserfahrung und macht sie zu dem sympathischen, liebevollen Menschen, der Ben großgezogen hat. Elsie durchläuft quasi alles Stadien der Trauer, mal mehr, mal weniger intensiv. Stellenweise wurde sie mir ein wenig unsympathisch, beispielsweise durch ihr Benehmen ihrer besten Freundin gegenüber. Aber ähnlich wie Susan macht auch sie einen Entwicklungsprozess durch und kann ihre Wut überwinden. Was mir an Elsie wirklich gut gefallen hat, war, dass sie zwar deprimiert war und Ben aus tiefstem Herzen vermisst hat, aber deswegen das Leben an sich nicht als sinnlos erachtet hat. Sie ist jeden Tag aufgestanden, ist ihrem Beruf nachgekommen und hat sich immer überwunden, etwas zu tun. Das hat sie in meinen Augen zu einer wirklich starken, bewundernswerten Persönlichkeit gemacht. Das eigentliche Geschehen wird immer wieder durch Rückblenden unterbrochen, die meine persönlichen Highlights waren. Wann immer ein Ereignis in der Gegenwart eine Erinnerung bei Elsie auslöst, springt die Handlung zu Bens und Elsies Beziehung. Dadurch erlebt man ihr Kennenlernen (das ziemlich einzigartig ist), ihr erstes Date, die wenigen Monate ihrer Beziehung und die Hochzeit mit, was mir wirklich toll gefallen hat. Diese Zwischensequenzen lockern die bedrückende Thematik auf, weil sie leichter und und unbefangener beschrieben sind. Man bekommt ein ziemlich guten Eindruck davon, was für ein Mensch Ben gewesen ist, weshalb ich selbst angefangen habe, ihn ein bisschen zu vermissen. Allerdings muss ich sagen, dass er mir ein wenig zu perfekt erschien. Nicht nur sah er gut aus und war unglaublich nett und charmant, sondern hat auch immer genau das Richtige gesagt oder getan. Entsprechend utopisch und märchenhaft war auch ihre Beziehung, wobei ich der Meinung bin, dass Elsie genaugenommen etwas egoistisch gewesen ist, weil Ben immer derjenige gewesen ist, der sich ihren Wünschen gefügt hat. Möglicherweise war es (auch wenn das jetzt herzlos klingt) ganz 'gut', dass Ben gestorben ist, weil dieses perfekte Glück niemals von Dauer hätte sein können. Insgesamt hat mir das Buch recht gut gefallen. Es ließ sich sehr flüssig lesen und hat mich auch stellenweise berührt. Herausragend oder außergewöhnlich war es allerdings nicht.

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  • Eine sehr emotionale Geschichte

    Neun Tage und ein Jahr
    sunflower130280

    sunflower130280

    01. April 2015 um 12:34

    Auf Neun Tage und ein Jahr von der Autorin Taylor Jenkins Reid war ich sehr gespannt. Meine Neugier war nicht nur durch den Klappentext sondern auch durch das Cover geweckt.Es handelt sich hier bei um eine sehr emotionale Geschichte von zwei Frauen, die um den gleiche Mann trauern. Jede auf ihre Art und Weise und doch kommen sich die beiden dabei jedes mal ein Stück näher.Trauerbewältigung mal anders.Denn hier gibt es viel Auf und Ab's, die dem ganzen noch eine besondere Mischung verpassen. Die Geschichte wechselt zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart und wird aus Elsies Sicht (Ich-Form) erzählt. Man erfährt hierbei viele Dinge aus dem Leben der Protagonisten. Auch erkennt man eine parallele zwischen Elsie und Bens Mutter Susan, denn beide Frauen trauern nicht nur um den gleichen Mann.Wie schwierig es für beide ist miteinander klar zu kommen, merkt der Leser direkt. Ein Machtkampf entwickelt sich, beide wollen das Ruder an sich reißen. Als Elsie sich immer mehr aufgibt, geben ihr nicht nur Freundin Ana, sondern auch Schwiegermutter Susan die Kraft die sie braucht um endlich los zu lassen.Der Scheib und Erzählstil wirkt nicht nur lebending sondern ist auch sehr flüssig, man ist direkt in die Geschichte vertieft. Die Handlungen sind sehr ergreifend dabei bleibt meistens kein Auge trocken. Das Kopfkino setzt hier direkt mit ein. Der Leidensweg von Elsie geht dem Leser direkt unter die Haut. Man spürt die Trauer, als wäre man selber davon betroffen. Es ist erstaunlich zu was Worte im Stande sind.Die Protagonisten wirken sehr authentisch und facettenreich. Sie wirken dadurch einfach sehr menschlich.Zu den Protagonisten :Elsie ist (bis zum Unfall von Ben) eine sehr lebenslustige junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht. Sie liebt Bücher und arbeitet als Bibliothekarin. Sie wirkt sehr sympathisch und wächst einem beim lesen direkt ans Herz.Ben lernt der Leser zwar kaum kennen, aber auch er war mir von Anfang an sehr sympathisch. Er war der typische Kopfmensch, er konnte Menschen direkt von seinen Plänen begeistern.Ana ist Elsies Freundin. Obwohl sie in der schweren Zeit für Elsie da war, wurde ich nicht so direkt mit ihr warm. Manchmal kam sie mir sehr kalt und herzlos rüber. Aber auch solche Protagonisten machen die Geschichte um einiges interessanter.Susan wirkte Anfangs auch kaltherzig. Sie machte Elsie das Leben schwer, wollte das Ruder nicht aus der Hand geben. Die Entwicklung der beiden im laufe der Geschichte, überraschte mich allerdings doch noch positiv.Fazit :Eine ergreifende Geschichte, die man ohne Taschentücher nicht lesen sollte. Dieses Buch konnte mich direkt überzeugen. Die Autorin schafft es den Leser in ihren Bann zu ziehen.Daher kann ich das Buch wirklich sehr empfehlen.

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  • Elsies Weg zurück ins Leben

    Neun Tage und ein Jahr
    Schaefche85

    Schaefche85

    Elsie und Ben sind Mitte/Ende 20, frisch verheiratet, als Ben auf dem Heimweg vom Supermarkt bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt. Für Elsie bricht eine Welt zusammen - was nur leider außer ihrer besten Freundin Ana kaum jemand so richtig versteht, weil Ben und Elsie erst seit neun Tagen verheiratet und überhaupt erst seit einem halben Jahr zusammen sind. So lernt Elsie auch Bens Mutter Susan erst beim Bestatter kennen - wo sich herausstellt, dass Susan von Elsies Existenz noch überhaupt nichts wusste, geschweige denn von der Hochzeit. Doch beide Frauen trauern um denselben Mann - und als Susan nach einiger Zeit den ersten Schritt auf sie zu macht, ist Elsie sehr dankbar dafür, mit ihrer Trauer nicht mehr nur bei Ana bleiben zu können. Das Buch liest sich sehr flüssig und ist ideal, um nach einem langen Lern-Tag abzuschalten. Es ist vom Thema her keine leichte Kost, aber es ist so geschrieben, dass man auch in Elsies dunkelsten Momenten nicht denkt, dass es keinen Ausweg gibt. Und tatsächlich ist Elsie ja am Verzweifeln, weil viele ihre Trauer nicht so wirklich ernst nehmen, weil sie und Ben ja nur so kurz zusammen waren und fast niemand von der Hochzeit wusste. Dabei war die Liebe zwischen Ben und Elsie zwar kurz, dafür aber umso tiefer. Das Buch beginnt an Bens letztem Tag und wechselt dann immer zwischen der Vergangenheit (ab dem Tag, wo Ben und Elsie sich kennengelernt haben) und Gegenwart ab. Durch diese Wechsel entsteht ein bisschen der Eindruck, dass Ben und Elsie lange zusammen waren. Ich denke, dieser Eindruck entsteht, weil sie einiges zusammen erlebt haben und die kurze Zeit intensiv genutzt haben. So gibt es auch einiges, was Elsie Susan bei ihrer Annäherung erzählen kann. Die Charaktere waren mir von Anfang an sympathisch. Von Elsie fand ich es klasse, dass sie gegen alle Widerstände bei Bens Beerdigung eine Rede hält - und Susan hat ab da Pluspunkte gesammelt, wo sie Elsie zu sich einlud, um sie bei ihrer Trauer zu unterstützen. Sehr sympathisch fand ich auch George, den alten Mann aus der Bibliothek. Fazit: Ein warmherziges Buch mit vielen interessanten Gedanken über Leben, Tod und Freundschaft, das ich nur empfehlen kann.

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    • 9
    heidi_59

    heidi_59

    11. February 2015 um 09:42
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