Taylor Stevens Mission Munroe - Die Touristin

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Inhaltsangabe zu „Mission Munroe - Die Touristin“ von Taylor Stevens

Die neue sensationelle Thrillerserie, die ganz Amerika in Atem hält Ich spüre deine Angst. Ich weiß, wenn du lügst. Ich kenne deine Schwächen, und ich werde sie nutzen. Ich bin ein Chamäleon. Und ein Jäger. Ich spreche zweiundzwanzig Sprachen. Meine Aufträge führen mich in die gefährlichsten Regionen dieser Welt. Man zahlt mir ein Vermögen, damit ich Informationen aufspüre und manchmal auch Menschen. Mehr als einmal habe ich getötet - ungewöhnlich für eine Tochter von Missionaren, ich weiß. Ich töte, um zu überleben. Doch nun bin ich selbst zur Gejagten geworden. Mein Name ist Vanessa Munroe. Und dies ist meine Geschichte.

Sehr realistisch und spannend.

— leseliebchen

Ein spannendes Buch mit einer Heldin, die mal ganz anders war als gewohnt - kratzbürstiger, unkuscheliger und dadurch etwas Besonderes.

— Lianesbuchgefluester

Leider habe ich es mir aufquatschen lassen, obwohl ich eigentlich wusste, das es nicht mein Ding ist. Brauchte aber partout etwas zum Lesen

— MellieS

Genial, Spannung pur und das gewisse Etwas!!!

— SchwarzeRose

Außergewöhnliche Protagonistin, fesselnde, absolut unvorhersehbare, spannende, gut durchdachte Handlung in Afrika.

— xxrukiyyexx

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  • Mission Munroe I

    Mission Munroe - Die Touristin

    haTikva

    27. December 2015 um 02:00

    Vorsicht, Gefahr! Vanessa Munroe, genannt Michael, reist durch die Welt und nimmt Aufträge der besonderen Art an. Sei es als Bote, als Auftragskillerin oder als besonders hartnäckige Schnüfflerin. Wie in diesem Fall. Ein Millionär engagiert sie um im tiefen Dschungel Afrikas seine Tochter zu finden. Da sie alleine arbeitet, kommt sie eher an Informationen jeglicher Art heran als eine organisierte Suchmannschaft. Zudem kann sie mehrere Sprachen und Dialekte, was in Afrika in manchen Gebieten sehr hilfreich ist. Und so beginnt eine Suchaktion in spezieller Weise. Sie fängt in Europa an, und erstreckt sich über mehrere afrikanische Staaten. Dabei begibt sie sich selbst in Lebensgefahr und muss sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen, die mit Afrika verwurzelt ist. Auf ihrer Suche nach dem Mädchen, gerät sie auch immer tiefer in den bürokratischen Dschungel des schwarzen Kontinents und stößt auf eine Mauer des Schweigens. Denn je mehr sie in gewissen Gegenden Nachforschungen betreibt, umso unliebsamer wird sie empfangen. Anfangs wurde sie dazu noch von ihrer Vergangenheit in Form von Alpträumen geplagt. Das ließ allerdings immer mehr nach, je länger sie in Afrika verweilte, ihrer alten Heimat. Der Prolog begeisterte mich schon und das erste Kapitel klang noch besser. Daher war ich sehr gespannt ob die Autorin dieses hohe Niveau an Spannung durch den ganzen Roman beibehalten konnte. Größtenteils konnte Taylor Stevens dieses Versprechen auch einhalten. Ein paar Längen gab es dann doch, aber die gab es wegen diversen Erklärungen, damit ich als Leser besser verstand, wie das Leben in Afrika eigentlich abläuft. Die Autorin führt den Leser in die Wildnis des afrikanischen Dschungels und dessen Tücken. Ich erkannte während dem Lesen richtig gehend, wie die Autorin mir Afrika, die dortige Landschaft und ihre Gepflogenheiten näher brachte. Dadurch wurde mir bewusst, dass sie alles, was sie über dieses Land schreibt, selbst kennt. Topp! Die Hauptfigur, wie auch der Kontinent Afrika, wurden im Laufe der Zeit immer besser beschrieben. Michaels Sprachkenntnisse im afrikanischen Raum und auch wie es dazu kam, fand ich sehr gut erklärt. Ebenso wie ihre Verzweigungen zu dem großen Kontinent. Taylors Schreibstil ist flüssig und der Roman lässt sich sehr gut lesen. Für ein Debüt ist es äußerst professionell geschrieben und ich freue mich schon auf die weiteren Thriller um die Protagonistin Munroe. Fazit: Dieser Roman ist kein Thriller der normalen Art. Er fesselte mich von Anfang an und raubte mir den Atem. Somit vergebe ich diesem tollen Roman fünf von fünf Sterne. Nun freue ich mich auf den zweiten Teil um die Protagonistin Vanessa „Michael“ Munroe!

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  • Mission Munroe I

    Mission Munroe - Die Touristin

    haTikva

    25. October 2015 um 01:21

    Vorsicht, Gefahr! Vanessa Munroe, genannt Michael, reist durch die Welt und nimmt Aufträge der besonderen Art an. Sei es als Bote, als Auftragskillerin oder als besonders hartnäckige Schnüfflerin. Wie in diesem Fall. Ein Millionär engagiert sie um im tiefen Dschungel Afrikas seine Tochter zu finden. Da sie alleine arbeitet, kommt sie eher an Informationen jeglicher Art heran als eine organisierte Suchmannschaft. Zudem kann sie mehrere Sprachen und Dialekte, was in Afrika in manchen Gebieten sehr hilfreich ist. Und so beginnt eine Suchaktion in spezieller Weise. Sie fängt in Europa an, und erstreckt sich über mehrere afrikanische Staaten. Dabei begibt sie sich selbst in Lebensgefahr und muss sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen, die mit Afrika verwurzelt ist. Auf ihrer Suche nach dem Mädchen, gerät sie auch immer tiefer in den bürokratischen Dschungel des schwarzen Kontinents und stößt auf eine Mauer des Schweigens. Denn je mehr sie in gewissen Gegenden Nachforschungen betreibt, umso unliebsamer wird sie empfangen. Anfangs wurde sie dazu noch von ihrer Vergangenheit in Form von Alpträumen geplagt. Das ließ allerdings immer mehr nach, je länger sie in Afrika verweilte, ihrer alten Heimat. Der Prolog begeisterte mich schon und das erste Kapitel klang noch besser. Daher war ich sehr gespannt ob die Autorin dieses hohe Niveau an Spannung durch den ganzen Roman beibehalten konnte. Größtenteils konnte Taylor Stevens dieses Versprechen auch einhalten. Ein paar Längen gab es dann doch, aber die gab es wegen diversen Erklärungen, damit ich als Leser besser verstand, wie das Leben in Afrika eigentlich abläuft. Die Autorin führt den Leser in die Wildnis des afrikanischen Dschungels und dessen Tücken. Ich erkannte während dem Lesen richtig gehend, wie die Autorin mir Afrika, die dortige Landschaft und ihre Gepflogenheiten näher brachte. Dadurch wurde mir bewusst, dass sie alles, was sie über dieses Land schreibt, selbst kennt. Topp! Die Hauptfigur, wie auch der Kontinent Afrika, wurden im Laufe der Zeit immer besser beschrieben. Michaels Sprachkenntnisse im afrikanischen Raum und auch wie es dazu kam, fand ich sehr gut erklärt. Ebenso wie ihre Verzweigungen zu dem großen Kontinent. Taylors Schreibstil ist flüssig und der Roman lässt sich sehr gut lesen. Für ein Debüt ist es äußerst professionell geschrieben und ich freue mich schon auf die weiteren Thriller um die Protagonistin Munroe. Fazit: Dieser Roman ist kein Thriller der normalen Art. Er fesselte mich von Anfang an und raubte mir den Atem. Somit vergebe ich diesem tollen Roman fünf von fünf Sterne. Nun freue ich mich auf den zweiten Teil um die Protagonistin Vanessa „Michael“ Munroe!

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  • Hart und ohne Gnade

    Mission Munroe - Die Touristin

    SchwarzeRose

    Was für eine rasante Story. Man kam gut voran beim lesen, auch der Schreibstil von Taylor Stevens ist großartig. Man hat regelrecht die Spannung gespürt

    • 2

    Arun

    15. May 2014 um 18:28
  • Mission Munroe - Die Touristin

    Mission Munroe - Die Touristin

    joshi_82

    10. May 2014 um 13:55

    "Mission Munroe - Die Touristin" ist das Debüt der Autorin Taylor Stevens. Wenn man dieses Buch liest, kann man sich kaum vorstellen, dass es tatsächlich das erste Buch von ihr sein soll, denn sie schreibt unglaublich fesselnd, beschreibt die Umgebung, in der die Geschichte spielt so, dass man sich fühlt, als wäre man selbst im afrikanischen Dschungel unterwegs und verleiht ihren Charakteren eine unglaubliche Tiefe, so dass es wirklich schwer fällt, dieses Buch aus der Hand zu legen.  Vanessa Munroe ist eine Protagonistin, die man so gut wie gar nicht einschätzen kann. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind oft schwer nachzuvollziehen, ergeben aber durchaus Sinn, wenn man ihre Lebensgeschichte kennt. Diese wird im Laufe der Geschichte immer mehr offenbart, so dass man die Chance hat, sie besser kennen zu lernen und doch überrascht und schockiert diese Frau immer wieder. Einerseits ist sie durch ihre Vergangenheit ziemlich kaputt, will sich das jedoch nicht anmerken lassen. Durch die schlimmen Ereignisse, die ihren Charakter ausmachen, wird sie zu einer harten, mutigen und unberechenbaren Frau, die jedoch auch immer wieder schwache Momente erlebt. Durch ihre Erfahrungen und ihre Klugheit rettet sie sich aus den schlimmsten Situationen. Auch ihre männlichen Begleiter stehen dieser Frau in nichts nach. Auch deren Ziele kann man nicht einschätzen und so weiß man - genau wie Vanessa - nicht, wem sie hier trauen kann und wem nicht.  Die Autorin lotst ihre Protagonisten erbarmungslos durch unwegsames und ziemlich feindlich gesinntes Land. Man merkt, dass sie sich dort offenbar auskennt, denn nicht nur ihre Beschreibungen der Umgebung, sondern auch die politischen Ränke, die dort geschmiedet werden, beschreibt sie recht detailliert, ohne jedoch zu langweilen.  Die Spannungskurve ist durch die vielen überraschenden Wendungen durchgängig sehr hoch, so dass Munroe, ebenso wie der Leser, kaum dazu kommt, sich zu erholen. Fazit:  Genau so muss ein Thriller sein: Überraschend, fesselnd, unglaublich spannend und mit absolut undurchschaubaren Charakteren, die noch dazu fantastisch ausgearbeitet sind und ordentlich Ballast mit sich rumschleppen. Wer verrät hier wen, wem kann man trauen und kann man aus diesem Dschungel überhaupt entkommen?  Für mich eines der besten Debüts der letzten Zeit!

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  • Guter Start

    Mission Munroe - Die Touristin

    Phil Decker

    22. May 2013 um 13:09

    Ist ein bißchen dick aufgetragen, aber liest sich ganz gut. Ob es da so der Heroisierung bedurft hätte, sei mal dahingestellt. Aber, es gibt ja genug männliche Pendants, ohne Darstellung der Gefühlswelt. Das ist hier deutlich tiefergehend, bei dieser Catwoman mit den 70 Leben und vielen Toten. Am Ende ist alles etwas überspannt und überdreht. Hab' mir gleich den 2. Teil geholt, um zu sehen, ob sie es besser macht.

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  • Rezension zu "Die Menschenjägerin" von Taylor Stevens

    Mission Munroe - Die Touristin

    VeroNefas

    10. December 2012 um 20:36

    Inhalt: Vanessa Munroe, genannt Michael, ist Expertin in der Beschaffung von Informationen jeglicher Art. Eines Tages bekommt sie einen ungewöhnlichen Auftrag: Sie soll die, seit vier Jahren verschwundene, Tochter eines Ölmillionärs finden. Das Mädchen ist während einer Safari in Afrika verschollen und seither spurlos verschwunden. Zusammen mit Miles Badfort reist sie nach Äquatorialguinea. Dort gerät sie in einen Strudel aus Intrigen und Korruption. Aber Michael muss sich nicht nur gegen die Feinde von außen, sondern auch gegen die inneren Dämonen wehren, denn sie hat eine Vergangenheit in Afrika – ein unerfreuliche Vergangenheit. Kritik: Alles in allem ein gelungenes Buch. Vanessa Munroe ist ein sehr eindrucksvoller, wenn auch wenig realistischer Charakter: Aufgewachsen fernab jeglicher westlicher Regeln und Rituale, fällt es ihr schwer sich den Anforderungen der zivilisierten Gesellschaft anzupassen. Statt dessen reist sie in die hintersten Winkel der Welt, immer auf der Suche nach Informationen für ihre vielfältigen Auftraggeber. Sie ist eine effiziente Maschine, spricht 22 Sprachen fließend und kann sich problemlos jeder Situation anpassen. Sicher keine Protagonistin mit der man sich ohne weiteres identifizieren kann, aber trotz aller Superlative ein Charakter der neugierig macht. Die Handlung des Romans ist eingebettet in eine blutrünstige, von Korruption und Willkür beherrschte Kulisse Afrikas: Drogenschmuggel, Waffenhandel, Polizeiwillkür auf der einen Seite – Freundschaft, Familienbande und Tradition auf der anderen Seite. Der Plot ist spannend, gut durchdacht und interessant aufgebaut. Trotz der guten Unterhaltung, die auch durch die angenehmen Sprache unterstrichen wird, wirken manchen Szenen einen Tick zu konstruiert, ein bisschen zu überzogen, zu actionlastig und unwirklich. Allgemein sind mir die Charaktere etwas zu klischeehaft, etwas zu “gut”; zu “perfekt”, zu “effizient”. Sicherlich zum Teil passend, da der nette Mann von Nebenan kaum im Dschungel überlebt hätte, aber im Gegenzug zu ihrer angeblichen Professionalität machen sie mir zu viele Fehler, die dazu dienen die Geschichte voran zu treiben. Zudem schweift die Autorin gelegentlich ab und verliert sich in den Schilderungen Afrikas, des politischen Systems, der Probleme und Schwierigkeiten. Vieles davon ist für das Verständnis des Buches zwar sinnvoll,aber einige absolut nicht nötig. Hier wäre manchmal weniger, mehr gewesen. Wobei ich das persönlich durchaus interessant fand und somit nichts dafür abziehe, aber es hemmt doch manchmal den Fluss den Geschichte. Fazit: Eine Mischung aus Abenteuerroman und knall hartem Action Thriller. Dieser Roman macht Lust auf mehr. Wer einen gut recherchierten Roman mit spannend ausgeklügelten Plot und interessanten, wenn auch sehr überzogenen Charakteren lesen möchte, der ist hier gut bedient. Einen kleinen Abzug gibt es für die ab und an etwas zu “Actionlastigen” Szenen, die mir persönlich einen Tick zu “glücklich” abgelaufen sind und für die vielen unnötigen Fehler, die die überprofessionellen Figuren trotzdem regelmäßig begehen.

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  • Rezension zu "Mission Munroe - Die Touristin" von Taylor Stevens

    Mission Munroe - Die Touristin

    HarryF

    03. October 2012 um 08:25

    Schön, unheimlich intelligent (spricht 22 Sprachen fließend), eine Tödungsmaschine auf 2 Beinen und trotzdem langweilig und durchschaubar. Das ist Vanessa "Michael" Munroe. Die Geschichte an sich ist spannend, man lernt viel über die Zustände in Westafrika und es wäre durchaus lesenswert, wäre da nicht die an eine schlechte Parodie von James Bond erinnernde Hauptfigur. Ich war mehrmals genötigt, das Buch in die Ecke zu legen, wenn Vanessa wieder mal etwas total abstruses und unlogisches vollbringt, nur weil es eben zur Story passt.

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  • Rezension zu "Mission Munroe - Die Touristin" von Taylor Stevens

    Mission Munroe - Die Touristin

    Buechersuechtig

    26. August 2012 um 18:17

    "Mission Munroe - Die Touristin" heißt der 1. Band der Munroe-Reihe, der uns nach Afrika verschlägt. Wegen einiger positiver Rezensionen musste ich mir diesen Thriller unbedingt haben & lesen, obwohl sich meine (hohen) Erwartungen nicht ganz erfüllt haben. Den Titel finde ich passend, da die Hauptperson Vanessa Munroe die Mission hat, die Touristin Emily zu finden, die seit vier Jahren verschollen ist, womit nach dem vielversprechenden Prolog auch die Geschichte beginnt. INHALT: Vanessa "Michael" Munroe wird immer wieder engagiert, wenn es gilt, heikle Informationen zu beschaffen. Ihr neuester Auftrag führt sie auf den schwarzen Kontinent, wo sie Emily Burbank finden soll, die vor vier Jahren bei einer Reise durch Afrika verschwunden ist. Alle bisherigen Rettungsmissionen sind gescheitert und so setzt Emilys Vater, ein steinreicher Unternehmer, alle Hoffnungen auf Munroe und ihre vielfältigen Fähigkeiten... MEINE MEINUNG: Hauptperson Vanessa "Michael" Munroe ist ein menschliches Chamäleon, das sich je nach Situation an ihre Umgebung anpasst und es vorzüglich versteht, die menschliche Psyche zu durchleuchten. Die außergewöhnliche junge Frau mit der androgynen Figur spricht 22 Sprachen inkl. diverse afrikanische Dialekte und besitzt das nötige Know how & Equipment, um sich durch den afrikanischen Dschungel zu schlagen, ohne viel abzubekommen... Vanessa Munroe, die brisante Informationen im Austausch gegen viel Geld besorgt, wirkt auf mich wie ein weiblicher Superheld und tut immer das Richtige, um sich aus jeder noch so brenzligen Situation zu retten. Mit von der Partie ist der smarte Ex-Söldner Miles Bradford, der ebenfalls von Burbank engagiert wurde und Munroe zur Seite stehen wird. Außerdem machen wir die Bekanntschaft des zwielichtigen Geschäftsmanns Francisco Beyard, der in Afrika lebt und Vanessa ebenfalls bei der Suche helfen soll... Obwohl ich alles versucht habe, bin ich mit "Superwoman" Vanessa Munroe, die trotz aller Superkräfte recht farblos erscheint, nicht richtig warm geworden und auch wenn die Autorin nach und nach enthüllt, woher die Protagonistin ihre Talente hat, so wurde die Figur der Vanessa Munroe etwas unrealistisch und übertrieben dargestellt. Die Nebenfiguren wirken oftmals ebenso unglaubwürdig, fügen sich aber dennoch gut in die Handlung ein, obwohl es ihnen an Tiefe fehlt. Ebenso überspitzt wie die Hauptperson ist auch die Handlung, denn von der Hochspannung eines Thrillers bemerkt man hier wenig. Dafür werden wahrscheinlich alle Fans von Abenteuer- und Action-Literatur begeistert sein, denn an Kampfpassagen und abenteuerlichen Szenarien hat die Autorin nicht gespart. Erzählt werden die Begebenheiten hauptsächlich aus der Sicht von Vanessa Munroe, die alles tut, um ihren Auftrag positiv abzuschließen - selbst wenn sie dafür über Leichen gehen muss... Leider werden einige Szenen nur kurz angerissen, es verlaufen manche Handlungsstränge ins Nirwana und man muss sich anscheinend deren Ausgang selbst ausdenken. Die Romanidee gefällt mir ganz gut, die Umsetzung finde ich allerdings weniger gelungen, was auch zum Teil an den klischeehaften Schilderungen des Landes liegt, denn in diesem Buch bekommt gegen Geld alles & auf die Schnelle und Korruption steht hier auch an der Tagesordnung. Wegen der ausführlichen Schauplatzbeschreibungen lässt sich "Die Touristin" nicht wirklich flüssig lesen, da man sich teilweise echt konzentrieren muss, um ja alles mitzubekommen, auch wenn die Story seitenweise dahinplätschert bzw. nichts Aufregendes passiert und die Suche nach Emily Burbank teilweise sehr in den Hintergrund rückt. Spannung will in "Die Touristin" für meinen Geschmack nicht recht aufkommen. Dank des ausdrucksstarken Schreibstils lässt sich dieser Pseudo-Thriller trotz aller Mankos recht schnell lesen, obwohl mich vor allem die Hauptperson mit zunehmender Seitenanzahl immer mehr genervt hat. Ich mag lieber Charaktere, mit denen man sich identifizieren kann und die mit Ecken & Kanten ausgestattet sind und Vanessa Munroe meistert jede noch so schwierige Situation bravourös... FAZIT: Wer hier einen rasanten Thriller erwartet, wird (so wie ich) enttäuscht sein, denn statt Hochspannung erwartet den Leser viel Action & Abenteuer gepaart mit einem Hauch Romantik. Trotz der tollen Idee kann die Story wegen der abstrusen Handlung, der unglaubwürdigen Hauptperson (wer bitte spricht 22 Sprachen fließend, beherrscht Kampfkunstarten, kann mit Waffen umgehen, ist eine Koryphäe in der Informationsbeschaffung und passt sich den Gegebenheiten in Sekundenschnelle perfekt an??) sowie der ausschweifenden Beschreibungen nicht überzeugen. Sorry, aber meine Erwartungen wurden hier nicht erfüllt und so gibt es an dieser Stelle nur 2 STERNE.

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  • Rezension zu "Mission Munroe - Die Touristin" von Taylor Stevens

    Mission Munroe - Die Touristin

    Kerry

    23. July 2012 um 20:35

    Vanessa Munroe ist die Beste darin, wenn es darum geht, Informationen jedweder Art zu sammeln. Ein Talent, das während ihres Studiums zu Tage kam und mit dem sie seitdem ihr Geld verdient. Eigentlich wollte sie nach ihrem letzten Auftrag in der Türkei eine längere Auszeit nehmen, doch dann erhält sie von dem Milliardär Richard Burbank ein fast unwiderstehliches Angebot: Sie soll seine Stieftochter Emily finden, die vor 4 Jahren in Afrika spurlos verschwand, zusammen mit ihren Reisebegleitern Christof Berger und Mel Shore. Berger tauchte später wieder auf, doch die anderen beiden blieben verschwunden. Das Honorar ist sehr verlockend und sie hat ein Jahr Zeit, Informationen zu sammeln und es wird gezahlt, egal wie das Ergebnis aussieht. Doch Vanessa braucht Bedenkzeit, denn vor Jahren floh sie genau aus dieser Region Afrikas, in der Emily verschwand. Vanessas Neugier jedoch ist geweckt - sie will wissen, was mit Emily geschah, auch wenn sie sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen muss. Doch das schlimmste ist, dass Burbank darauf besteht, ihr einen Aufpasser mitzuschicken: Miles Bradford. Vanessa lässt sich auf den Job ein und beginnt zur Überraschung aller in Deutschland mit ihrer Suche. Sie macht Berger ausfindig, doch dieser ist seit seiner Rückkehr nicht mehr bei geistiger Gesundheit und lebt in einer Pflegeeinrichtung für psychisch kranke Menschen. Wider erwartend gelingt es Vanessa, von Berger einen entscheidenden Hinweis zu erhalten, wo sie mit ihrer Suche nach Emily beginnen kann. In Afrika angekommen, macht sich Vanessa umgehend an die Arbeit und stellt Fragen, wo sie es für sinnvoll erachtet. Doch so vorsichtig sie auch bei ihren Erkundigungen vorgeht, scheucht sie doch einige Leute auf, von denen mindestens einer verhindern will, dass sie die Wahrheit erfährt. Kurze Zeit später wird auf Munroe ein Mordanschlag verübt, den sie nur knapp überlebt - doch ihre Feinde haben nicht damit gerechnet, dass sie selbst die tödlichste Waffe ist, die sie für ihren Job benötigt. Nun ist Vanessa gewarnt und dennoch bereit, ihr Ziel um jeden Preis zu erreichen - sie will Emily finden, koste es, was es wolle ... Was für ein fulminanter Auftakt! Erst langsam wird der Leser in den Plot eingeführt, lernt die Protagonistin und kleine Teile ihres Wesens kennen, doch bevor man es sich versieht, ist man gefangen in einer aktionreichen, fesselnden und auch leidenschaftlichen Geschichte, die einem zwischendrin den Atem raubt. Vanessa Munroe ist eine absolut faszinierende Persönlichkeit, geheimnisvoll, leidenschaftlich und nur sich selbst treu, eine Frau, die weiß, was sie will und wie sie es bekommt, ohne Rücksicht auf Verluste. Den Schreibstil empfand ich als angenehm, ja gerade zu fesselnd und berauschend zu lesen, sodass ich weder das Buch aus der Hand legen wollte, noch konnte, sodass ich es einfach an einem Stück lesen musste, aufhören war zwischendrin einfach nicht möglich gewesen. Leider lässt mich das Buch am Ende etwas betrübt zurück, weil ich auf den 2. Band (engl. The Innocent) nämlich noch warten muss und nicht gleich weiter mit Munroe Abenteuer erleben.

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  • Rezension zu "Mission Munroe - Die Touristin" von Taylor Stevens

    Mission Munroe - Die Touristin

    LeseKatze

    19. July 2012 um 12:23

    Kurzbeschreibung: Ich spüre deine Angst. Ich weiß, wenn du lügst. Ich kenne deine Schwächen, und ich werde sie nutzen. Ich bin ein Chamäleon. Und ein Jäger. Ich spreche zweiundzwanzig Sprachen. Meine Aufträge führen mich in die gefährlichsten Regionen dieser Welt. Man zahlt mir ein Vermögen, damit ich Informationen aufspüre und manchmal auch Menschen. Mehr als einmal habe ich getötet – ungewöhnlich für eine Tochter von Missionaren, ich weiß. Ich töte, um zu überleben. Doch nun bin ich selbst zur Gejagten geworden. Mein Name ist Vanessa Munroe. Und dies ist meine Geschichte. Inhalt: Vanessa Munroe, die sich auch gerne unter den Decknamen Michael versteckt, schafft es auf ihre ganz eigene Art sämtliche Informationen zu beschaffen, die man von ihr haben will. Sie bekommt den Auftrag, die vor 4 Jahren verschwundene Tochter Emily, des Milliarden schweren Öl-Milliardärs in Afrika aufzuspüren. Anfangs will Munroe diesen Auftrag gar nicht annehmen, denn es heißt, sie muss in ihre frühere Heimat zurück. Doch sie bekommt eine Menge Geld für diesen Job angeboten, schließlich ist sie die letzte Hoffnung, das Emily vielleicht doch noch lebt. Sie macht sich auf die Reise in den Dschungel Afrikas Buchcover: Das Buch ist schlicht und schwarz, darauf zu sehen ist eine Libelle und Ansätze des Dschungels und der Wüste. Das Cover passt meiner Meinung nach richtig gut zur Geschichte da es im Dschungel spielt . Meine Meinung: Eigentlich ist Vanessa „Michael“ Munroe darauf spezialisiert, Informationen zu beschaffen. Doch diesmal bittet sie der texanische Milliardär Richard Burbank, nach seiner seit vier Jahren in Afrika verschollenen Tochter Emily zu suchen. Begleitet von dem Söldner Miles Bradford reist Munroe dorthin. Neun Jahre sind vergangen, seit sie als 15-jährige Kamerun nach einem gewaltsamen Zwischenfall überstürzt verlassen hat. Während der gefährlichen Suche nach Emily bleibt es nicht aus, dass sie sich auch den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen muss. Ein großer Teil der Geschichte spielt an verschiedenen Orten in Zentralafrika. Stevens beschreibt diese Region lebendig und bildhaft und vermittelt dem Leser einen Eindruck von der Korruption, der Kriminalität und dem Mangel an grundlegenden Menschenrechten, die dort herrschen. Die politische Instabilität von Kamerun und Äquatorialguinea sowie der unberechenbare Charakter Vanessa Munroes sorgen hier für eine explosive Mischung. Wenn alles und jeder potentiell tödlich ist, kann der Leser nie sicher sein, wo die nächste Bedrohung herkommt. Nach langsamem Beginn nimmt die Geschichte Fahrt auf. Taylor Stevens gelingt es, den Leser zu fesseln. Hohes Tempo, anhaltende Spannung, unerwartete Entwicklungen und Wendungen machen das Buch zu einem Page-Turner. Es gibt einige brutale und blutige Szenen, die aber nicht übermäßig ausgeschlachtet werden. Der Ausgang der Geschichte ließ sich zwar ab einem gewissen Punkt erahnen, letztendlich war die Auflösung dann aber doch überraschend und hat mir gut gefallen. Schreibstil: Der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen, man konnte sich gut in diese Geschichte hinein versetzen und hineinfühlen und in eine andere Welt abtauchen. Charaktere: Vanessa ist eine intelligente gefährliche Einzelgängerin, kampferprobt, mit emotionalen und physischen Narben. Ihre Bereitschaft zu töten, auch ihre smarte, kalkulierte Art, an Dinge heranzugehen, lassen sie of männlich wirken und machen sie zu einer Protagonistin, die sicher nicht jedermanns Sache ist. Vieles an ihrem Verhalten lässt sich mit ihrer Vergangenheit erklären, die sie bis heute quält und der sie sich in Afrika stellen muss. Im Verlauf der Geschichte gelingt es der Autorin, auch ihre verletzliche Seite zu zeigen, was der Figur Sympathiepunkte einbringt. Im gesamten Buch ist Vanessa auf eine Weise präsent, dass man nicht anders kann als mit ihr mitzufühlen und sie letztendlich auch zu mögen. Taylor Stevens gelingt mit ihrem Debüt ein ungewöhnlicher und aufregender Thriller, der meine Erwartungen mehr als erfüllt hat. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

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  • Rezension zu "Mission Munroe - Die Touristin" von Taylor Stevens

    Mission Munroe - Die Touristin

    JaneSmith

    02. July 2012 um 16:41

    Guter Thriller, nicht so spannend geschrieben, wie er es aufgrund der Basis der Story sein könnte und für mich auch zu wenig recherchierte Hintergrundinfos eingearbeitet. Da die Autorin die Schauplätze in Afrika vermutlich selbst auf der Vergangenheit kennt, habe ich mir hier deutlich mehr erwartet. Auch ist die Auflösung wenig überraschend. Fazit: Ließt sich leicht und schnell zwischendurch, wahre Spannung und überraschende Wendungen fehlen aber. Auch die Hauptfigur hat mich persönlich nicht wirklich in ihren Bann gezogen und das fällt mir deshalb so auf, weil sich die Autorin darum speziell bemüht und es mit der Vergangenheit der Hauptfigur darauf angelegt hat.

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  • Rezension zu "Mission Munroe - Die Touristin" von Taylor Stevens

    Mission Munroe - Die Touristin

    monika_schulze

    30. June 2012 um 08:45

    Gestaltung: Das Buch wirkt auf den ersten Blick sehr unscheinbar. Die Grundfarbe ist schwarz, der Titel ist in weiß darauf gedruckt. In der Schrift blitzen immer wieder grüne Blätter, wie aus dem Dschungel auf und in der Mitte sieht man eine Libelle. Klappt man das Cover auf, erlebt man eine schöne Überraschung. Story: Klappentext: „Sie ist schnell, sie ist diskret, und sie ist käuflich. Gegen Bezahlung beschafft Vanessa Munroe ihren Kunden jede gewünschte Information. Mächtige Organisationen in aller Welt, zahlungskräftige Privatleute, selbst Staatshäupter vertrauen auf ihre Fähigkeiten. Doch als der texanische Öl-Milliardär Burbank um ihre Hilfe ersucht, zögert Munroe … Vor vier Jahren verschwand Burbanks Adoptivtochter Emily auf einem Afrikatrip spurlos im Dschungel. Ihr Schicksal konnte nie geklärt werden. Bis heute. Nun setzt Burbank seine letzte Hoffnung in Munroe. Als Missionarskind hat sie die dunkelsten Seiten des schwarzen Kontinents am eigenen Leib erfahren. Nie wollte sie dorthin zurückkehren, aber nun geht es um ein Menschenleben. Trotz finsterer Vorahnungen nimmt Munroe den Auftrag an. Bald gelingt es ihr dank ihrer Kontakte in Zentralafrika tatsächlich Hinweise auf den Verbleib des Mädchens zu finden. Doch die Suche nach Emily entpuppt sich als die gefährlichste Mission ihres Lebens. Das Buch beginnt mit einem Prolog über Emily und endet so, dass man als Leser natürlich nicht weiß, was mit dem Mädchen letzten Endes passiert ist. Danach springt die Geschichte zu Vanessa Munroe und man erfährt schnell von dem Auftrag, den Richard Burbank ihr erteilen will. Dafür soll die junge Frau zurück in das Land, in dem sie aufgewachsen ist: Afrika. Doch dort wartet eine Vergangenheit auf sie, die sie am liebsten vergessen möchte. Als Leser wird man zunächst noch im Dunklen gelassen, wieso Vanessa Munroe nicht zurück nach Afrika möchte und was ihr als Kind oder Jugendliche zugestoßen ist, dass sie immer wieder von Alpträumen gequält wird. Doch auf der Suche nach Emily Burbank wird sie immer wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und muss sich bald nicht nur mächtigen Feinden stellen, die um jeden Fall verhindern wollen, dass sie das Mädchen findet, sondern auch ihren eigenen Dämonen und muss dafür vielleicht sogar ihre eigenen Grundsätze über Bord werfen. Für sie kann es nämlich nur eine Zukunft geben, wenn sie endlich mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen hat… . Charaktere: Die Protagonistin Vanessa Munroe ist eine junge Frau, die ihren Job versteht: Sie beschafft Informationen. Dafür ist es natürlich hilfreich, dass sie mehr als 22 Sprachen bzw. Dialekte spricht, versteht mit Waffen umzugehen und Kontakte hat, die ihr verschiedene Papiere besorgen können. Diese Begebenheiten haben auch ihren neue Arbeitgeber auf sie aufmerksam gemacht und sollen ihr helfen, ein junges Mädchen in ihrer Heimat Afrika ausfindig zu machen. Doch eigentlich wollte Vanessa (die sich meist einfach nur Michael nennt) nie wieder nach Afrika zurückkehren und dafür hat sie wirklich gute Gründe. Obwohl ich einerseits verstehen konnte, warum Vanessa Munroe so ist, wie sie ist, wurde sie mir nicht wirklich sympathisch. Das lag vielleicht auch daran, dass sie einfach in einer ganz anderen Welt lebt und sich dort immer wieder durchschlagen muss. Dabei scheint ihr jedoch jedes Mittel recht zu sein und sie greift schnell zur Waffe, auch wenn es sich bei den von ihr Bedrohten häufig um Freunde handelt. Auch wenn sie ihre Dämonen hat, kommt sie doch manchmal sehr gefühlskalt rüber und scheint alles genau zu analysieren, anstatt dort wo es angebracht ist, auch einmal nur auf ihr Gefühl zu hören. Man hat als Leser ständig den Eindruck, sie würde alles nur aus purer Berechnung machen und hätte nicht wirklich richtige Freunde. Das fand ich sehr schade, weil das die Protagonistin doch etwas unnahbar macht und man nicht wirklich mit Vanessa Munroe mitfühlen kann. Der Nebendarsteller Miles Bradford wär in meinen Augen wirklich interessant. Er hat seine ganz eigenen Gründe nach Emily Burbank zu suchen, die man jedoch erst nach und nach erfährt. Im Gegensatz zu Vanessa lässt er sich eigentlich nur von seinen Gefühlen leiten, was ihm teilweise aber auch zum Verhängnis wird. Doch über ihn erfährt man als Leser eigentlich viel zu wenig. Ist er zu Beginn des Buches noch häufig in die Geschichte involviert, wird seine Gegenwart immer weniger und er bleibt stark im Hintergrund. Auch die anderen Nebendarsteller, wie z.B. Vanessas alter Bekannter Francisco, ihr „Gehilfe“ Logan und ihre „Managerin“ Kate enthalten wirklich Potenzial, bleiben jedoch sehr farblos und können neben der allzu dominierenden Protagonistin leider nicht mithalten. Schreibstil: Zu Beginn des Buches hatte ich einige Probleme mit dem Buch. Zum einen kam das daher, dass sich die Protagonistin selber immer Michael nennt und auch von anderen so angesprochen wird. Das fand ich unnötig und sogar nervig. Zum anderen kam das aber auch davon, dass Vanessa Munroe häufig Bibelverse in Gedanken rezitiert, wenn sie den Dämonen aus ihrer Vergangenheit begegnet. Es wird zwar erklärt, wieso sie das macht, mir war das jedoch zu häufig und störte meiner Meinung nach den Lesefluss beim Lesen der eigentlichen Geschichte. Zum Glück hörten die Bibelverse schnell auf und ich konnte mich voll und ganz auf die Geschichte konzentrieren. Ich fand es schön, dass es in dem Buch eigentlich zwei Handlungsstränge gibt: Zum einen geht es natürlich darum, Emily Burbank zu finden, doch zum anderen erfährt der Leser auch, was Vanessas Schicksal ist. Diese beiden Stories funktionieren wunderbaren nebeneinander und werden durch das Land Afrika miteinander verbunden. Die Autorin, Taylor Stevens, versteht es auch sehr gut, den Leser immer wieder mit kleinen Informationen zu füttern, ein paar kleine Rätsel zu lösen, damit er an der Geschichte dran bleibt, aber doch nicht wirklich weiß, was hinter dem großen Ganzen steckt, denn das kommt wirklich erst am Ende heraus und war für mich ehrlich gesagt doch sehr überraschend. Das Buch war wirklich von Anfang bis Ende total spannend. Ich habe mich ständig gefragt, was denn wohl wirklich mit Emily passiert ist und fieberte mit Vanessa mit, wenn sie der Lösung wieder ein Stück näher kam. Natürlich gibt es im Buch auch Stellen, die auf Anhieb langweilig wirken (als z.B. Vanessa tagelang auf einen Minister wartet), diese passen jedoch in die Gesamtgeschichte und machen das Ganze in meinen Augen glaubwürdiger. Fazit: Ich liebe Bücher, die mit vielen Rätseln beginnen, die sich erst nach und nach auflösen. Und das ist in diesem Buch definitiv der Fall. Auch, wenn die Charaktere etwas farblos bleiben, so hat mich diese Geschichte doch sehr positiv überrascht. Wer also Geschichten mag, die vom Anfang bis zum Ende spannend bleiben, der ist mit „Mission Munroe“ auf dem richtigen Weg. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne von 5.

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  • Rezension zu "Mission Munroe - Die Touristin" von Taylor Stevens

    Mission Munroe - Die Touristin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. June 2012 um 12:58

    Kurzbeschreibung: Ich spüre deine Angst. Ich weiß, wenn du lügst. Ich kenne deine Schwächen, und ich werde sie nutzen. Ich bin ein Chamäleon. Und ein Jäger. Ich spreche zweiundzwanzig Sprachen. Meine Aufträge führen mich in die gefährlichsten Regionen dieser Welt. Man zahlt mir ein Vermögen, damit ich Informationen aufspüre und manchmal auch Menschen. Mehr als einmal habe ich getötet ' ungewöhnlich für eine Tochter von Missionaren, ich weiß. Ich töte, um zu überleben. Doch nun bin ich selbst zur Gejagten geworden. Mein Name ist Vanessa Munroe. Und dies ist meine Geschichte. Zur Autorin: Ihre Kindheit war rastlos. Weil ihre Eltern Mitglieder des "Kinder Gottes"-Kults waren, wuchs Taylor Stevens an ständig wechselnden Orten auf der ganzen Welt auf - oft getrennt von ihrer Familie. Mit zwanzig gelang ihr der Ausbruch aus der Sekte. Heute lebt sie mit ihren zwei Kindern in Dallas und schreibt an der Fortsetzung ihrer international erfolgreichen Mission-Munroe-Serie. Rezension: Vanessa Munroe ist die Nummer 1, wenn es darum geht, ihren Kunden jedwede Art von Informationen über Länder, Personen usw. zu beschaffen. Für insgesamt 5 Millionen Dollar nimmt sie einen neuen Auftrag an: Der Öl-Milliardär Richard Burbank wendet sich an sie, um seine Tochter Emily ausfindig zu machen, die vor vier Jahren auf einem Trip durch Afrika spurlos verschwunden ist. Munroe, die als Missionarskind in Kamerun geboren wurde, kennt das Afrika mit seinen dunklen Seiten wie ihre Westentasche. Schon bald findet sie Hinweise, die das Dunkel um Emilys Verschwinden erhellen. Doch ihr steht noch eine weitaus größere Mission bevor, in der es bald ums eigene Überleben geht... Mit "Die Touristin" legt Taylor Stevens ihren Debütroman um eine Reihe mit der Protagonistin Vanessa Michael Munroe vor. Und dieser hat es in sich, erinnert er doch an eine Mischung aus James Bond und Jason Bourne, nur mit dem Unterschied, dass der Leser es hier mit einer weiblichen Hauptfigur zu tun hat. Vanessa ist als Missionarskind in Afrika aufgewachsen, brach mit den Eltern, kann 22 Sprachen fließend und ist eine echte Kampfmaschine. Dies mag sehr nach Klischee klingen, doch konnte mich die Geschichte von der ersten Seite an in ihren Bann ziehen. Und das liegt vorwiegend auch am exotischen Setting, für das sich Taylor Stevens entschieden hat. Vorwiegend spielt "Die Touristin" in Äquatorialguinea und man merkt schnell, dass Taylor Stevens sehr gut recherchiert bzw. aus eigener Erfahrung über das Land berichtet, in dem es vor Korruption und Willkür nur so wimmelt. Definitiv kein Land, in dem ich meinen Urlaub verbringen möchte! Um mit Vanessa warm zu werden, braucht es eine gewisse Eingewöhnung, denn anfangs wirkt sie wie eine emotionslose, gefühlskalte Person, die nur ihre Aufträge und das mit sich bringende Geld im Auge hat und dabei auch über Leichen geht. Doch nach und nach wird auch über ihre Vergangenheit berichtet und man erfährt, warum sie so handelt und denkt. Dabei hätte ich mir allerdings noch ein wenig mehr Details über ihre Beziehung zu ihren Eltern gewünscht, die leider nur am Rande erwähnt werden. "Die Touristin" lebt sehr von Gewalt und Brutalität, manche Szenen sind eher für hartgesottenere Leser geeignet. Doch auch Gefühle kommen nicht zu kurz, vor allem, als Vanessa auf Francisco trifft, ihren Mentor aus Jugendzeiten, der sie ausbilden ließ und der schon immer mehr für sie empfand. Der Fall um die verschollene Emily Burbank kann ebenso mitreißen. Verschiedene geschickt gestreute Irrwege baut Taylor Stevens gekonnt ein und es wird erst zum Ende hin klar, was es mit dem Verschwinden von Emily auf sich und wer seine Hände mit im Spiel hat. Mich konnte "Die Touristin" definitiv begeistern! Die Mischung aus Action, Spannung und interessantem Setting kann durchaus begeistern. Im Original ist bereits der nächste Band um Vanessa Michael Munroe mit dem Titel "The Innocent" erschienen, und ich hoffe, dass wir auch diesen bald in der deutschen Übersetzung lesen dürfen. Fazit: Taylor Stevens kann mit ihrem Debüt "Die Touristin" durchweg überzeugen. Leser, die sich für James Bond und Jason Bourne begeistern, werden mit diesem Buch ihre wahre Freude haben. Auch die fundierten Details über das exotische Setting, Äquatorialguinea, machen diesen Thriller zu einem spannenden und abwechslungsreichen Lesegenuss.

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  • Rezension zu "Mission Munroe - Die Touristin: Thriller" von Taylor Stevens

    Mission Munroe - Die Touristin

    Buecherbaer

    27. June 2012 um 21:44

    Eine knallharte Frau mit einem gefährlichen Auftrag mitten in Afrika. Vanessa oder besser gesagt Michael, so wie sich nennen lässt, nimmt einen sehr gewagten Auftrag in Afrika an. Sie soll die seit vier Jahren verschwundene Emily, Tochter eines Öl-Milliardärs finden.. Zunächst scheint alles ganz einfach, doch plötzlich schwebt sie in Lebensgefahr.. Dies ist der erste Teil von Vanessa Munroe und das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Zuerst erscheint einem Vanessa etwas ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig, doch genau das ist sie auch. Knallhart, brutal und nahezu perfekt. Und genau diese Perfektheit hat mich ein wenig gestört. Manche Szenen kamen mir einfach etwas überzogen vor. Dennoch konnte ich nie aufhören zu lesen und war ganz gefangen von der Geschichte. Außerdem erfährt man ein wenig etwas über die Verhältnisse in Afrika. Diese sind authentisch beschrieben und die Autorin versucht gar nicht erst irgendetwas zu beschönigen. Bestechung, Verrat und Mord sind hier an der Tagesordnung. Fazit: Ein rasanter und sehr spannender Thriller mit einer bemerkenswerten Protagonistin. Empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Mission Munroe - Die Touristin" von Taylor Stevens

    Mission Munroe - Die Touristin

    baronessa

    Vanessa Munroe ist nicht nur zäh, sondern auch intelligent. Sie spricht mehrere Sprachen fliesend und sie kann innerhalb kürzester Zeit eine neue Sprache erlernen. Ihre guten Verbindungen und ihre Überlebungstaktik haben sie schon aus mancher brenzliger Situation gerettet. Vanessa verschafft für ihre Kunden jede gewünschte Information, natürlich gegen gute Bezahlung. Und doch kann sie ihre schlimmsten Feinde - ihre Erinnerungen - nicht vertreiben. Zum ersten Mal erhält Vanessa einen brisanten Auftrag, denn sie soll die verschwundene Tochter eines Öl-Milliardärs in Afrika finden. Ausgerechnet Afrika, wo die Dämonen ihrer Erinnerungen wohnen. Aber die Summe lockt und Vanessa nimmt den Auftrag an. Aber diesmal darf sie nicht allein arbeiten und ein Söldner wird ihr zur Verfügung gestellt. Beide fliegen nach Afrika, aber nur der Söldner kehrt zurück. Im Gepäck hat er ihre Sterbeurkunde. Aber er glaubt nicht an den Tod von ihr und er ist keineswegs erstaunt, als sie später Kontakt mit Burbank aufnimmt. Dieser zieht den Auftrag zurück, denn der Söldner hatte auch die Sterbeurkunde von seiner Tochter Emily dabei. Bradford kann ihn überreden, denn er will sie da rausholen. Er fliegt zurück nach Afrika. Macht, Gier, Korruption, Erpressung, Mord – mit diesen Faktoren müssen sie sich auseinandersetzten. Beide wissen jedoch nicht, dass die Mission sabotiert wird. Eines steht fest, Emily lebt und sie setzen alles daran, sie nach Hause zu holen. Ein unmögliches Unterfangen, denn Vanessa muss erst mit ihrer Vergangenheit abschließen. Unzählige Tote pflastern den Weg, bis ihr endlich gewahr wird, wo das Leck ist. Ein kurze Beurteilung des Buches, denn es passiert wirklich sehr viel. Aber es macht keinen Spaß zu lesen, wenn man die ganze Geschichte schon kennt. Und hiermit kennt ihr noch nicht einmal die Hälfte. Ich kann euch nur eines verraten: Ein sehr spannendes Buch! Eigentlich die richtige Mischung für einen Aktionsfilm. Ich kann nur bestätigen – einer der besten Thriller des Jahres!

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