Ted Bell

 4.3 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Der Zar, Patriot LP und weiteren Büchern.

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Der Zar

Der Zar

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Erschienen am 15.02.2017
Warriors

Warriors

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Erschienen am 27.01.2015
Phantom

Phantom

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Erschienen am 28.08.2012
Spy

Spy

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Erschienen am 01.12.2008
Nick of Time

Nick of Time

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Erschienen am 01.09.2009
[Tsar]Tsar BY Bell, Ted(Author)Paperback

[Tsar]Tsar BY Bell, Ted(Author)Paperback

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Erschienen am 30.06.2009
Pirate

Pirate

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Erschienen am 04.12.2006
Pirate

Pirate

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Erschienen am 16.08.2005

Neue Rezensionen zu Ted Bell

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Flaventuss avatar

Rezension zu "Der Zar" von Ted Bell

Dieser Agententhriller möchte eindeutig zu viel
Flaventusvor 3 Monaten

Nein, Alex Hawke ist sicherlich nicht der neue James Bond. Dafür rauscht Ted Bell zu weit vom Ziel entfernt durch diesen Agententhriller. Es knackt und knirscht an vielen Ecken und Kanten, um mit dem großen Vorbild mitzuhalten.

 

Zu viel

Es beginnt mit der Erzählstruktur, die nicht nur beim Spionage-Protagonisten bleibt, sondern munter zwischen den verschiedensten Organisationen der westlichen Welt springt und allein schon damit den Thriller überfrachtet.

Hier wäre weniger mehr gewesen. So klingt die Geschichte ein bisschen zu künstlich, um das alte Weltbild des kalten Kriegs zu erzwingen.

 

Viel zu viel

Dafür streut Ted Bell nicht nur ein paar Gadgets oder Spielereien in die Geschichte ein, so wie es der Leser von den James-Bond-Geschichten kennt, sondern übertreibt auch hier, in dem er massiv Elemente der Geschichte hinzufügt, die dem Science Fiction entspringen.

Auch hier ist Bell über das Ziel hinaus geschossen, denn phasenweise liest sich Buch eher wie ein SciFi-Roman und nicht wie ein Agententhriller. Das gilt im übrigen auch für die Phasen im Buch, in denen Bell den Protagonisten versucht, ein bisschen Leben einzuhauchen. Hier wird die Geschichte regelrecht flach und verliert jegliche Spannung.

 

Zu wenig

Es hätte vielleicht ein Techtelmechtel nach dem Vorbild der Bond-Girls werden sollen, aber wieder hat Bell das Ziel verfehlt. Ebenso wie beim Protagonisten selbst, dem es einfach an britischen Understatement fehlt und deutlich bodenständiger und einfacher gestrickt ist.

Leider gibt es dann auch größere Logiklücken, wie z.B. jene, in der im tiefsten Winter im Dezember der Protagonist sich an den weißen Nächsten von Sankt Petersburg erfreut, die zur Sommersonnenwende auftreten. Damit bestätigt Bell eher das Klischee des America-First-Gedanken gepaart mit völliger Unkenntnis vom Rest der Welt. Ich habe an dieser Stelle bewusst ein spoilerfreies Beispiel gewählt.

 

Fazit

Dieser Agententhriller möchte eindeutig zu viel und wirkt an vielen Stellen vollkommen überfrachtet. Dadurch driftet die Geschichte nicht nur ins Ungläubwürdige ab, sondern verlässt auch zu oft die Genregrenzen. Das nimmt ihm die Spannung und schlussendlich auch die Leseempfehlung. Denn verzeihen viele Leser unglaubwürdige Elemente und Logiklücken, so tun sie es nicht, wenn die Spannung nachlässt und das Buch einfach nur zu seicht wird. Ich kann dieses Buch leider nicht weiterempfehlen.


Diese Rezension findet sich auch auf meinem Bücherblog.

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Emmas_Bookhouses avatar

Rezension zu "Der Zar" von Ted Bell

Spannung rund um den Globus
Emmas_Bookhousevor einem Jahr

Also erstmal vorne weg. Ich dürfte das Buch zur Rezession lesen.
Ich habe vorher kein Klappentext oder sowas gelesen, geht beim eBook auch nicht, somit wusste ich nicht auf was ich mich einlasse.
Also fing ich an zu lesen. Der Hauptprotagonist ist mir sofort sympathisch gewesen und auch wie er so um die Welt reist und spannende Dinge erlebt. Auch lernt er seine Liebe kennen. Ich will nicht Zuviel verraten.
Wie der Titel schon sagt geht es um einen Zar bzw. denkt er, er wäre einer. Er schreckt vor Mord und Intrigen nicht zurück um an Macht zu kommen.
Ich tat mich anfangs schwer mit dem lesen, das löste sich mit der Zeit aber auf. Es wurde zunehmend spannender und ich wollte das Buch nicht mehr zur Seite legen.
Ich kann jeden dem ein bissl Politik nicht stört das Buch nur empfehlen.
Manchmal war mir ein Kapitel ein wenig zu langatmig, weshalb es nur 4 Sterne von mir gibt.
Alles in allem ein gelungenes Buch

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buecherwurm1310s avatar

Rezension zu "Der Zar" von Ted Bell

Hawke muss es richten
buecherwurm1310vor 2 Jahren

Der Leiter des MI6 und ein ehemaliges Mitglied des Scotland Yard haben sich in eine Situation begeben, die sie wohl sehr unterschätzt haben. Sie wollten die Lage auf einer Insel peilen. Aber man hat sie erwischt und eingebuchtet. Wie aber konnten die beiden auch nur so leichtsinnig sein. Also wird Alex Hawke damit beauftragt, die beiden aus ihrer misslichen Lage zu befreien.

Was aber steckt hinter der ganzen Geschichte? Russland scheint zu einer Gefahr für Amerika zu werden. Der kalte Krieg droht wieder auszubrechen. Hinter allem steckt ein Mann, der seine Identität geheim hält, über den nur gemunkelt wird. Aber gnadenlos verfolgt er sein Interessen.

Das Buch liest sich sehr flüssig. Das Buch hat mir gefallen und ich wurde gut unterhalten, allerdings sollte man nicht alles so ernst nehmen. Außerdem ist einiges sehr ausführlich beschrieben. Der britische Agent Hawke agiert in James Bond-Manier und damit ist alles machbar, aber nicht alles so logisch. Egal, es hat Spaß gemacht.

Eine schöne Frau muss natürlich auch mitspielen und sie muss der Gegenseite angehören. In diesem Buch ist es die Tochter von Korsakow, der seine Fäden spinnt. Der russische Präsident ist nur eine Marionette des heimlichen Herrschers, den niemand kennt.

Neben diesem Szenario gibt es noch einen Handlungsstrang, bei dem in Amerika ein Killer sein Unwesen treibt.

Die Rollen in dieser Geschichte sind klar verteilt. Hawke, der Supermann, ist ein sympathischer Draufgänger, der aber Köpfchen hat.

Der Spannungsbogen ist hoch und zum Ende fügt sich alles schlüssig zusammen.

Ein spannender Thriller, der gut unterhält.

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