Ted Dekker Black

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Inhaltsangabe zu „Black“ von Ted Dekker

Zwei Leben. Zwei Welten. Zwei Arten von Wissen. Untrennbar verbunden in einer Person - Thomas Hunter. Wenn er einschläft, erwacht er in einer anderen Realität, in der es geheime Erkenntnisse um den Verlauf der Geschichte unserer Erde zu geben scheint ... Bis Sonnenuntergang werden drei Millionen Menschen mit dem tödlichsten Virus der Geschichte infiziert sein. Es gibt keinen Impfstoff. Es gibt kein Gegenmittel. Die einzige Hoffnung ist Thomas Hunter. Im Traum hat er von der Gefahr erfahren, die seine Welt bedroht. Kann er dort auch erfahren, wie er die Pandemie stoppen kann? Eine atemlose Suche nach der Wahrheit beginnt. Ein atemloser Thriller, in dem der Unterschied zwischen Traum und Realität aufgehoben ist.

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  • Rezension zu "Black" von Ted Dekker

    Black
    Schattenkaempferin

    Schattenkaempferin

    30. August 2011 um 12:03

    Thomas „Tom“ Hunter lebt mit seiner Schwester Kara in Denver, wo er sich mit 25 Jahren bereits als gescheiterter Schriftsteller durch das Leben zu schreiben versucht. Im Traum – oder ist es seine echte Welt und das Leben in Denver der Traum? – wacht er nach einem Sturz, der eine Kopfverletzung nach sich zieht, im schwarzen Wald auf, der von den schwarzen Fledermäusen belagert wird. In diesem Wald ist alles böse und nur mit knapper Not und der Unterstützung zweier weißer Fledermäuse gelingt ihm die Flucht. Michal und Gabil, sogenannte Roush, bringen Tom zu einem Dorf in der Nähe des bunten Waldes, wo er nicht nur genesen kann, sondern auch Dinge aus den Chroniken der Erde erfährt – Dinge, die in der Realität erst noch Geschehen werden. Für Tom beginnt ein sprunghaftes Hin und Her zwischen beiden Welten und Realitäten, denn das gefährliche Virus gelangt in die falschen Hände und droht, die komplette Menschheit zu infizieren. Ohne handfeste Beweise, lediglich mit den Informationen aus seinen Träumen ausgestattet nimmt Tom mit Unterstützung seiner Schwester den Kampf gegen die unbekannte Übermacht auf – und stößt dabei nicht nur auf Grenzen und Feinde, sondern auch auf die ewige Liebesgeschichte und eine Veränderung seines Glaubens. Beide Welten fühlen sich für Tom so real an, dass er schon bald nicht mehr sagen kann, was echt und was geträumt ist. Gemeinsam mit Kara beschließt er auf Grund der bestehenden Problematik, dass beide Welten als Realität angesehen werden sollten, um beiden Aufgabenbereichen gerecht werden zu können. Was leichter gesagt als getan ist, denn einzig das Wissen aus der jeweils anderen Welt kann Tom mit in seine Träume nehmen. Ansonsten ist er völlig auf sich gestellt und muss sich mit dem zufrieden geben, was ihm die jeweilige Realität zur Verfügung stellt. Dass ihm hierbei allerlei Steine in den Weg gelegt werden, macht die Sache nicht gerade einfacher. Und als ihn dann im bunten Wald auch noch eine Frau zum Mann erwählt und er eine zusätzliche „Sorge“ aufgebürdet bekommt, nehmen die Probleme fast überhand. Tom muss sich entscheiden, in welcher Welt er wirklich leben möchte, oder ob er tatsächlich die Kraft aufbringen kann, beide Welten zu retten. Laut Klappentext-Zusatz ist Ted Dekker bekannt für seine Grenzen verwischenden Schriften. Auch mit Black – Die Geburt des Bösen ködert er den Leser durch die Sprünge zwischen zwei Realitäten, die so geschickt verpackt sind, dass selbst der Leser nicht immer zu unterscheiden weiß. Sowohl das Leben in Denver bzw. auf der uns bekannten Erde als auch im bunten Wald werden mit Vor- und Nachteilen versehen, wie im echten Leben – nichts wird unnütz geschönt oder über die Maßen hoch gelobt. Für den Leser ist es dadurch sehr angenehm, die Perspektiven zwar immer aus Toms Sicht zu erleben, aber eben an unterschiedlichen Schauplätzen, die auf eine Art parallel zu laufen scheinen, aber voneinander unabhängig sind. Während der ersten Kapitel sind die Sprünge klar abgegrenzt, doch im fortschreitenden Lesefluss verschwimmen diese Grenzen immer mehr und beide Realitäten vermengen sich unmerklich. Dabei behält Ted Dekker jedoch immer eine klare Sprache bei, die große Verwirrungen vermeiden. Leider schafft er es nicht immer, Abwechslung zu bringen und verstrickt sich des Öfteren in Wiederholungen, die mit der Zeit eher negativ auffallen – etwas mehr Wortspielerei wäre hier wünschenswert gewesen, denn so gestaltet sich das Lesen zeitweilig sehr zäh und anstrengend. Mühe gegeben hat er sich hingegen sehr bei seinen Charakterdarstellungen, die jeder für sich ein einzelnes Kunstwerk sind – auch hier noch grob geschliffen und genau deshalb mit so realen Ecken und Kanten, wie das Leben sie zeichnet. Als Gesamtpaket betrachtet bietet Ted Dekkers Trilogie-Start eine willkommene Abwechslung zum aktuell typischen Buchmarkt, sowohl in der Umsetzung als auch von der Idee an sich. Sicherlich gibt es Schwachstellen, die das Lesevergnügen ein wenig schmälern, doch wer sich in die Geschichte fallen lassen und auf das Abenteuer einlassen kann, der wird mit diesem Buch bestimmt seine Freude haben. Ob die Nachfolgebände den Erwartungen gerecht werden, bleibt zu überprüfen – eins ist jedoch sicher: Thomas Hunters weiterer Weg lohnt sich allemal. Fazit: Als Startschuss der Circle-Trilogie legt Black – Die Geburt des Bösen die Messlatte für beide Folgebände beträchtlich hoch. Trotz zahlreicher Wiederholungen und mitunter sehr zähflüssigen Passagen versteht Ted Dekker es, die Grenzen zwischen Realität und Traum für den Leser glaubhaft zu verwischen. Wenn die Schwachstellen in Red und White ausgemerzt wurden, dürfte der Unterhaltungsgrad um ein Vielfaches steigen. Wertung: dreieinhalb Sterne Handlung: 3,5/5 Charaktere: 4/5 Lesespaß: 3,5/5 Preis/Leistung: 3,5/5

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