Ted Pedersen

 3.2 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Zigeunerwelt. Star Trek., Internet for Kids und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ted Pedersen

Zigeunerwelt. Star Trek.

Zigeunerwelt. Star Trek.

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Erschienen am 01.01.1998
Gypsy World

Gypsy World

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Erschienen am 01.01.1996
Trapped in Time

Trapped in Time

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Erschienen am 01.02.1998
Space Camp

Space Camp

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Erschienen am 01.06.1997

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Rezension zu "Zigeunerwelt. Star Trek." von Ted Pedersen

Rezension zu "Zigeunerwelt. Star Trek." von Ted Pedersen
Ameisevor 9 Jahren

Die Raumstation Deep Space Nine erhält Besuch von ein paar Weltraumnomaden, den Fjori, die den Zigeunern auf der Erde ähnlich sind. Jake und Nog finden heraus, dass die Fjori trotzdem einen Heimatplaneten haben, den sie alle fünf Jahre aufsuchen. Kein Außenstehender weiß, wo sich dieser Planet befindet, und so beschließen die beiden Jungen kurzerhand, die Sternenkarte der Fjori zu stehlen. Dieses Unterfangen geht natürlich gründlich daneben, und sie werden geschnappt. Aus Rache werden die beiden Übeltäter auf das Schiff der Fjori entführt, und welch ein Zufall: Die fünf Jahre sind anscheinend gerade vorbei, denn das Raumschiff fliegt geradewegs zu dem streng geheimen Planeten. Dort sollen Jake und Nog für ihre Tat zur Rechenschaft gezogen werden...

"Zigeunerwelt" ist der erste Kadettenroman, den ich gelesen habe. Diese unterscheiden sich von den üblichen Star Trek-Romanen dadurch, dass sie für jugendliche Leser geschrieben sind. Sie sind wesentlich dünner, der Schreibstil ist eher einfach gehalten und es gibt ein paar Illustrationen. Der Oberbegriff "Starfleet Kadetten" ist hier eigentlich nicht zutreffend, da in diesem Roman weder Kadetten noch die Starfleet Academy vorkommen, sondern halt nur Jake und Nog auf Deep Space Nine. Ich hoffe sehr, dass "Zigeunerwelt" einer der schwächeren Romane der Kadetten-Reihe ist, denn er macht nicht gerade Lust auf die restlichen Bücher der Serie. Die Geschichte ist unoriginell und vorhersehbar, und die Charaktere sind überhaupt nicht gut getroffen. In der Serie war Jake Sisko zwar ein netter Kerl, aber zum Helden taugte er nicht, und sportlich und diszipliniert war er auch nicht gerade. Ganz im Gegensatz übrigens zu Nog. Hier im Roman erkenne ich Jake gar nicht wieder, wie er sich im Zweikampf behauptet und körperlich und seelisch anscheinend in Topform ist. Und wenn ich lese, dass Nogs Vater Rom dumm ist und sich nicht viel aus seinem Sohn macht, ärgert mich das schon ziemlich. Rom ist ein technisches Genie und platzt bald vor Stolz, wenn es um Nog geht! Ich weiß, dass der Autor zu diesem Zeitpunkt all dies nicht wissen konnte, aber es stört mich eben, zumal auch die neuen Charaktere eindimensional und langweilig sind. Wenn man von Star Trek schon eine so große Vielfalt faszinierender Aliens gewohnt ist, können einen ein paar Weltraumzigeuner nicht gerade hinterm Ofen hervorlocken, schon gar nicht, wenn sie so klischeehaft beschrieben werden wie hier.

Ehe ich den Roman jetzt völlig schlechtmache, möchte mich lieber auf das Positive konzentrieren. Wenn man seine Ansprüche gewaltig herunterschraubt und nicht vergisst, dass man eigentlich einen Jugendroman vor sich hat, taugt der Roman durchaus als kurzweilige Lektüre für zwischendurch. Das Buch lässt sich angenehm und schnell lesen, und man kann es locker in ein paar Stunden schaffen. Ein Ersatz für die "richtigen" Star Trek-Romane ist "Zigeunerwelt" allerdings nicht.

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Rezension zu "Zigeunerwelt. Star Trek." von Ted Pedersen

Rezension zu "Zigeunerwelt. Star Trek." von Ted Pedersen
charlottevor 9 Jahren

Jake Sisko und sein Freund, der Ferengijunge Nog können es nicht lassen und wollen, trotz eindeutigem Verbots von Jakes Vater, Commander Sisko, heimlich aufs Raumschiff der Fjori, um dort herauszufinden, wo deren Heimatplanet liegt. Natürlich werden sie erwischt und obwohl Jakes Vater sowie der Kommandant der Fjori ihnen die Strafe erlassen wollen, passt das einige anderen Fjori nicht in den Kram und sie entführen Jake und Nog, um ihnen die ihrer Meinung nach gerechte Strafe zukommen zu lassen.

Die Reihe mit den Kadettenbüchern hat einige nette Extras, die ich hier lobend erwähnen möchte, so gibt es zum Beispiel in diesem Buch eine Zeichnung von DSN, mit Beschreibungen, wo sich was befindet, zusätzlich gibt es Personenbeschreibungen und innerhalb der Geschichte kleine Bilder als Illustrationen der Story.

Was mich an dieser Geschichte jedoch enorm gestört hat, sind die vielen Klischees mit denen der Autor hier spielt. Zum einen werden die so genannten Zigeuner extrem klischeehaft dargestellt, aber auch die Verallgemeinerungen die Ferengi betreffend, haben mich nach kurzer Zeit genervt, andauernd heißt: Ferengi sind so und tun dies und jenes usw.

Ansonsten ist dies eine nette, kleine, schnell und gut zu lesende Geschichte, an der mich zum Ende hin nur gestört hat, dass erst über 100 von insgesamt 120 Seiten lang ein toller und spannender Plot aufgebaut wird, der dann plötzlich innerhalb nur ganz weniger Seiten in sich zusammenfällt, um ein Happy End zu gewährleisten.
Als ob der Autor die Vorgabe von 120 Seiten hatte und auf der 114. Seite bemerkt hat, dass er nicht fertig wird. Ähnlich wie früher viele meiner Aufsätze in der Schule, wenn ich mal wieder bemerkt hatte, dass ich mir meine Zeit nicht richtig eingeteilt hatte. Nur habe ich mit meinen Aufsätzen kein Geld verdient, der Autor mit diesem Buch schon…

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Rezension zu "Zigeunerwelt. Star Trek." von Ted Pedersen

Rezension zu "Zigeunerwelt. Star Trek." von Ted Pedersen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren

Die Fjori sind ein Zigeunervolk aus dem Gamma-Quadranten. Sie ziehen als scheinbar Heimatlose durch das Universum. Doch ihren Sagen nach haben sie einen Heimatplaneten, den sie Ryft, übersetzt Eden, nennen. Wo dieser Planet liegt, ist ihr größtes Geheimnis.
Als der Frachter Orak an DS9 anlegt, damit Reparaturen ausgeführt werden können, versuchen Nog und Jake die Sternenkarten der Fjori zu klauen, um den geheimen Standort ausfindig zu machen.
Sie werden dabei erwischt und nach Ryft entführt. Um wieder nach Hause zurückkehren zu können, müssen sie sich dem Übergangsritus stellen, durch den die Kinder der Fjori als Erwachsene anerkannt werden, denn nur ein Mitglied der Fjori darf den Planeten wieder verlassen.
Ein Abenteuer mit Gefahren und Verrat beginnt.
Ich finde das Buch leicht zu lesen, man kommt schnell in die Handlung, die einen durchaus fesseln kann. Die vorhandenen Zeichnungen sind eine nette Zugabe.
Als Zwischendurchlektüre empfehlenswert.

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