Ted Staunton WHO I AM NOT. Von Lügen und anderen Wahrheiten

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Inhaltsangabe zu „WHO I AM NOT. Von Lügen und anderen Wahrheiten“ von Ted Staunton

Er weiß nicht, wie er wirklich heißt. Er ist 15 und auf der Suche nach sich selbst. Doch er hat ein Talent: er kann in jede Rolle schlüpfen. Als es mal wieder brenzlig wird, gibt er sich für den vermissten Danny aus. Sie sind im gleichen Alter, sonst ähneln sich die Jungen kaum. Dennoch glaubt die Familie Dellomondo sofort, in ihm ihren Sohn wiedergefunden zu haben. Ist seine Täuschung wirklich so echt oder hat auch die Familie etwas zu verbergen? Als er begreift, was hier gespielt wird, ist es fast schon zu spät.

Fesselnder Schreibstil. Die Geschichte ist spannend aber auch etwas tiefgründig.

— Keri

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    WHO I AM NOT. Von Lügen und anderen Wahrheiten

    Nespavanje

    18. December 2016 um 18:27

    Wer er tatsächlich ist, weiß er nicht. Er hat seit seiner Geburt in so vielen Pflegeheimen und -Familien gelebt, dass er es nicht mehr weiß, wie er tatsächlich heißt. Er lebt auf der Straße und dreht mit seinem Kumpel Harley, in Sachen Kleinkriminalität auch so etwas wie sein Mentor, krumme Dinger. Bei einem Coup in einem Einkaufscenter stirbt Harley und der Junge wird verhaftet. Um nicht wieder in einer Pflegefamilie zu landen und um sich ein bisschen Zeit zu verschaffen, gibt er sich der Teenager als Danny Dellomondo aus. Ein Junge der verschwunden ist und dessen Familie über sein plötzliches Wiedererscheinen nicht besonders glücklich reagiert. Er beginnt sich zu fragen wo der echte Danny steckt und was ihm wohl dazu getrieben hat, abzuhauen. Who i am not ist inspiriert von einem wahren Fall und in dieser Geschichte finde ich bis auf die Erwachsene Halbschwester Dannys niemanden so recht sympathisch. Dennoch ist die Geschichte gut gelungen und würde mir natürlich wünschen, dass Ted Staunton, der mit diesem Roman debütierte, weitere Jugendbücher schreibt. Er porträtiert hier eine Familie die auf den ersten Blick wie keine erscheint und manchmal hatte ich das Gefühlt hier ein Soziogramm der menschlichen Abgründe zu lesen. Den Krimi-Charakter den dieser Roman innehat verliert sich gegen Ende in eine kleine Romanze. Who i am not - ist ein wunderbar gelungener Jugendroman, der aber auch für Erwachsene gut lesbar ist.

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  • Leider zu oberflächlich...

    WHO I AM NOT. Von Lügen und anderen Wahrheiten

    ozeanly

    03. April 2016 um 11:45

    Das Cover von 'Who I'm Not - Von Lügen und anderen Wahrheiten' hat mich sofort angesprochen. Mir gefällt die Gestaltung in rot, schwarz, weiß sehr, genauso wie die Schriftart und die beiden Köpfe auf beiden Seiten. Der Klappentext hat sich ebenfalls interessant angehört. Und ich habe vorher nie etwas dergleichen gelesen, was der Grund war, warum ich mir dieses Buch gekauft habe. Leider wurde ich ein wenig enttäuscht, denn 'Who I'm Not' hat nicht meine Erwartungen treffen können.Zum Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr locker, vielleicht dem Thema entsprechend zu locker, und sehr leicht zu lesen. Man fliegt durch die Seiten und kommt sehr schnell voran. (Besonders auch, weil das Buch nur knapp 220 Seiten hat.) Leider ist der Schreibstil sehr distanziert. Man kann sich nicht richtig in die Geschichte reinfühlen, sowie man auch nicht mit den Charakteren mitfühlt oder mitfiebert. Es ist alles sehr oberflächlich als wollte der Autor nicht, dass man sich in seine Geschichte hineinversetzt. - Schade!Die Charaktere waren durch den Schreibstil auch auf Distanz gehalten. Und man konnte keinen Charakter richtig lieb gewinnen, weil man keine Bindung zu ihnen aufbauen konnte.Die Idee der Geschichte fand ich sehr interessant. Ich habe vorher noch nie etwas in der Art gelesen und habe mich deswegen gleich angesprochen gefühlt. Der Aufbau der Geschichte war durchaus gut gewählt. Mir hat gefallen, dass der Leser eine Art 'Vorgeschichte' bekommen hat, bevor der große Schwindel von Danny beginnt. Außerdem haben mir die Rückblenden auch gefallen. Da der Schreibstil wenig Spannung aufgebaut hat, hat mich nicht viel überrascht bzw. mir war im Grunde genommen egal, was im Buch geschieht. Es gab lediglich eine Stelle (die mir persönlich echt gut gefallen hat), die mich überrascht hat und alles einmal umgedreht hat.Fazit: Insgesamt hat mir das Buch nur so 'lala' gefallen. Es war nichts besonders und leider sehr oberflächlich.Für den kurzen Zeitvertreib und für ein schnellen lesen, ist dieses Buch durchaus geeignet (besonders wenn man nicht viel Nachdenken, so zu sagen nichts tiefgründiges Lesen möchte). 

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  • Rezension zu Who I am not - Von Lügen und anderen Warheiten von Ted Staunton

    WHO I AM NOT. Von Lügen und anderen Wahrheiten

    Kumosbuchwolke

    Inhalt Ein Name gibt uns eine Identität, was aber macht man, wenn man viele Namen und Identitäten hat? So ergeht es dem männlichen Protagonisten in Who I am not. Er schlüpft in so viele Rollen, dass man denken könnte, er habe seinen richtigen Namen vergessen, aber das hat er nicht, denn er weiß nur wer er nicht ist, aber nicht wer er eigentlich ist. Seit einigen Jahren reist er mit dem älteren Haley, quer durch die Vereinigten Staaten. Mit kleinen oder mal mit größeren Betrügereien ziehen sie den Leuten das Geld aus den Taschen und halten sich damit über Wasser. Nach dem eine Betrügerei schief läuft und Haley am Ende stirbt, findet sich der namenslose minderjährige Junge im Büro von Jugendamt Mitarbeiter Josh wieder. Der Junge läuft Gefahr in seine persönliche Böse Zeit zurückkehren und das möchte er mit allen Mitteln verhindern. In einem unbeobachteten Moment macht er sich am PC von Josh zu schaffen und sucht nach vermissten Kindern. Er entdeckt das Profil von Danny Dellomondo, einen Kanadier, der seit drei Jahren als vermisst gilt und in seinem Alter ist. In Windeseile lernt er alle Fakten und Daten auswendig, die ihm das Profil liefern und wird so zu Danny Dellomondo. Danny ist der perfekte Köder, schließlich wohnt seine Familie in Kanada und Er ist in Amerika, doch sein Plan rechtzeitig zu entkommen, bevor ein Familienangehöriger ihn abholen kann, misslingt und Er ist gezwungen als Danny nach Kanada zu fliegen. Seltsam ist nur das ihn Dannys Familie mit offen Armen empfängt und ihm jedes abenteuerliche Wort glauben. Warum erkennen sie es nicht, dass er eben nicht Danny ist? Der zufällige Satz... Seite 115 Zeile 18 (kann variieren, denn ich nehme nur ganze Sätze) „Unter meiner Hand spürte ich, wie sich das Auto bewegte.“ Seite 115 Zeile 18 bis Seite 115 Zeile 19 Meinung Nach dem ich seit Anfang dieses Jahres nur Ich-Erzählerinnen begleitet habe, wollte ich mich gerne an die Seite eines männlichen Protagonisten heften und da kam die Lovelybooks Leserunde wie gerufen. Er, der keinen eigenen Namen und erst im Laufe des Buchs zu Danny Dellomondo wird, beginnt seine Geschichte mit den Tod von Haley, der Auslöser für die eigentliche Handlung. Da der zukünftige Danny minderjährig ist, wird er vom Unfallort in das nächste Jugendamt Büro gebracht und da wird die Geschichte verzwickt, denn es gelingt ihm eine neue Identität anzunehmen. Der Grund dafür waren die zum Teil heftigen Erlebnisse der vergangenen Jahre mit verschiedenen Pflegeeltern, seine persönliche Böse Zeit. Was er da erlebt hat, hat mich mitgenommen, denn mir ist klar, dass es wirklich im realen Leben passieren kann. Eigentlich möchte "Danny" mit der neuen Identität nur eine Chance zur Flucht haben, doch Josh ist nicht doof und lässt ihn nicht unbeaufsichtigt, nach dem er weiß, dass er ein seit drei Jahren vermisstes Kind, vor sich hat und so rutscht "Danny" in die Arme seiner "Familie". Seine große Schwester Shan fliegt in die Vereinigten Staaten, um ihren kleinen Bruder abzuholen und hier wird es zum ersten Mal im Buch wunderlich. Müsste man seinen Bruder nach 3 Jahren, nicht eigentlich erkennen? Müsste Shan nicht eigentlich spüren, das dieser "Danny" nicht ihr Danny ist? Eigentlich ja, aber sie nimmt ihn an. "Danny" ist mittlerweile ein guter Lügner geworden, dem es nicht schwer fällt für bestimmte Fragen passende Antworten zu erfinden. Dadurch klappt auch die Verwirrung mit der neuen Augenfarbe. An dieser Stelle wird Who I am not knifflig, spannend interessant, weil ich mir natürlich immer wieder die Frage gestellt habe, warum er nicht auffliegt. Nicht nur das Shan ihm alles glaubt, auch die Großeltern und der Onkel begrüßen "Danny" vertraut und überglücklich. In Kanada angekommen, wohnt "Danny" zunächst bei seiner Schwester, ihrem Mann und den Kindern und erlebt zum ersten Mal ein freundliches Familienleben. Jedenfalls für eine gewisse Zeit kehrt in ihm Ruhe ein. Denn der echte Danny hatte bereits vor drei Jahren ein sehr schlechtes Verhältnis zu seiner Mutter und seinem Bruder. Die Familie Dellomondo ist eine schwierige und zerrüttete Familie. Die Mutter ist Alkoholikerin und der Bruder ein Schläger und drogenabhängig, nur Shan scheint die Familie zusammen zuhalten und die Mutter für ihre Kinder zu sein, die sich ihr Danny und der neue "Danny" immer gewünscht haben. Der "Bösen Zeit", der unser Danny sich entziehen wollte, ist er in Kanada dummerweise wieder einen Schritt näher. Zum Glück für "Danny" beansprucht seine Mutter ihn nicht für sich und er darf weiterhin bei Shan wohnen bleiben. Selbstverständlich ist es "Dannys" Ziel erneut abzuhauen, schließlich waren die Dellomondos nur Mittel zum Zweck, aber es ist nicht so leicht von Kanada wieder nach Amerika zu gelangen und ihm werden einige Steine in den Weg gelegt. Was zur Folge hat das er sich in seiner neuen Familie und in seinem neuen Leben beginnt einzuleben. Bei mir kam dadurch der Wunsch auf, dass Danny sesshaft wird und ein geregeltes Leben beginnt. Er findet sogar eine Freundin und alles könnte gut werden, aber das Geheimnis um den echten Danny ist allgegenwärtig und bleibt immer in Gedanken. Nach und nach baut sich die Geschichte darauf auf und jeder möchte wissen, warum Danny abgehauen ist und was die Familie zu verbergen hat. Who I am not liest sich gut und lässt einem sofort in die Geschichte einsteigen und den Charakteren nahe kommen. Die gesamte Zeit über wurde ich angetrieben wie weit "Danny" gehen kann. Irgendwann muss er doch auffallen. Beziehungsweise was ist denn mit dem echten Danny passiert? All diese Fragen finden am Ende eine Antwort aber dennoch bin ich nicht vollständig mit dem Ende zufrieden gewesen. Fazit Who I am not ist die Geschichte von einem jungen Hochstapler, der nur, um den eigenen Schatten der Vergangenheit zu entkommen, in die Rolle eines Jungen schlüpft, dessen Leben, ebenfalls Leid und Tragödien bereit hält. Es lässt sich super gut und schnell lesen. Die Charaktere sind klar definiert. Zum Schluss werden jedoch nicht alle meine Fragen geklärt, dennoch mochte ich den Helden. © Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.blogspot.de

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    • 2
  • Gutes Buch

    WHO I AM NOT. Von Lügen und anderen Wahrheiten

    Sunshine_Books

    12. September 2015 um 20:43

    Inhalt: Er weiß nicht, wie er wirklich heißt. Seit Neustem nennt er sich Danny Dellomondo. Er ist 15 und von Geburt an auf der Suche nach sich selbst. Doch er hat ein Talent: von der Mutter verstoßen, aufgewachsen ohne Identität, kann er in jede Rolle schlüpfen. Als es mal wieder brenzlig wird, gibt er sich für den seit drei Jahren vermissten Danny aus. Sie sind im gleichen Alter, sonst ähneln sich die Jungen kaum. Dennoch glaubt die Familie Dellomondo sofort, in ihm ihren Sohn wiedergefunden zu haben. Ist seine Täuschung wirklich so echt oder hat auch die Familie etwas zu verbergen? Als er begreift, was hier gespielt wird, ist es fast schon zu spät. (Klappentext, Amazon) Cover: Das Cover ist richtig cool gestaltet. Zum Einen mag ich die minimalistische Farbwahl, zum Anderen die kleinen Details, wie die Baseball-Kappe. Diese lässt sich dann sogar in der Story wiederfinden. Titel: Auch der Titel ist gut gewählt, denn unser Protagonist ist kein Kind von Traurigkeit. Im Lügen ist er definitiv begabt. Schreibstil: Das Buch ist sehr locker geschrieben. Es erweckt den Eindruck, als säße man Danny gegenüber, der einem aus seiner Vergangenheit erzählt. "Who I Am Not" ist durchgehend in der Ich-Perspektive aus der Sicht des Protagonisten geschrieben. Da der Erzählstil locker ist und das Buch nur 200 Seiten hat, ist man damit auch locker an einem Nachmittag durch. Ich kann somit guten Gewissens sagen, dass es eher leichte Lektüre ist, auch wenn das Buch ernste Themen anspricht. Es unterhält gut, aber wirklich bewegt hat es mich nicht. Es ist eine rasante Abenteuergeschichte, ich denke, das beschreibt es am besten. Charaktere: Im Grunde dreht sich das Buch komplett um den Protagonisten, der mit einem Trickbetrüger zusammen durch die USA reist, Diebstähle und Ähnliches begeht, um sich durchzuschlagen. Als es zu einem Zwischenfall kommt, kommt er schnell in die Situation, sich mit dem Jugendamt auseinanderzusetzten. Intuitiv schlüpft er in die Rolle eines vermissten Kindes, das daraufhin umgehend zu den vermeintlichen Eltern zurückgebracht wird. Doch schnell wird klar, dass die Familie sich viel zu schnell mit den doch auffälligen Unstimmigkeiten zufriedengibt. Was haben sie zu verbergen und befindet sich Danny, der eigentlich gar nicht Danny ist dadurch in großer Gefahr? Erwähnenswert: Ein gutes Buch für Zwischendurch, das zu unterhalten weiß. Stuck in my Head: »Ich erzählte Lügen, um die Wahrheit zu sagen. Ziemlich schräg, ich weiß, aber ich kann es nicht anders sagen. Es fühlte sich richtig an. Mehr kann ich dazu nicht sagen.« (S. 104/105) Kriesenreif: Die wirklichen Probleme mit dem Jugendamt-System in den Staaten kam nicht wirklich zur Geltung, beziehungsweise wirkte etwas verwaschen. Es hat mich nicht so berührt, wie es bei anderen Büchern der Fall war. Fazit: Ein nettes Buch, mit einem sympathischen Protagonisten, der mit allen Wassern gewaschen ist. Es ist nicht das dickste Buch, dafür ist Danny aber sehr gut ausgearbeitet und man wünscht ihm von Anfang an, dass es gut für ihn ausgeht.

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  • Rezension: "Who I Am Not" (T. Staunton)

    WHO I AM NOT. Von Lügen und anderen Wahrheiten

    Anchesenamun

    15. April 2015 um 22:33

    Zum Inhalt: Kerry. Sean. Peter. Frank. Er hatte bereits viele Identitäten - so viele, dass er schon gar nicht mehr weiß, wer er eigentlich in Wirklichkeit ist. Zusammen mit seinem "Vater" Harley lügt und betrügt er sich durch die USA. Doch dann wird Harley Opfer eines Unfalls, und er steht plötzlich alleine da. Spontan gibt er sich als der seit Jahren vermisste 15jährige Danny Dellomondo aus. Doch das Rollenspiel wird zum Selbstläufer, und ehe er sich versieht, holt ihn seine "Schwester" Shan zu sich nach Kanada. Die Familie scheint zu glauben, dass er der echte Danny ist. Doch dann merkt er, dass auch die Familie Dellomondo dunkle Geheimnisse hat. Was ist wirklich mit dem echten Danny passiert? Meine Meinung: Laut Klappentext diente dem Autor für diesen Jugendroman die wahre Geschichte eines jungen Hochstaplers. Der jugendliche Protagonist hat keinen Namen und eigentlich auch keine eigene Identität. (Ich nenne ihn der Einfachheit halber "Danny".) Er kennt seine Eltern nicht und hatte nie eine Familie. In Rückblenden erfährt der Leser lediglich, dass er von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht und dort schlecht behandelt wurde. Er nennt diese Phase die "Böse Zeit". Erst bei Harley fühlt er sich wohl, auch wenn die beiden ihren Lebensunterhalt durch Gaunereien finanzieren. Der Protagonist lässt uns durch die Ich-Perspektive Anteil an seinen Gedanken und Gefühlen nehmen. Gerade die Rückblenden lassen mehr Verständnis für "Dannys" Betrügereien und Lügen aufkommen. Doch auch wenn er mir generell nicht total unsympathisch war - er ist eigentlich kein schlechter Kerl und bedient sich unlauterer Mittel nur zum Selbstschutz, ist aber schon ganz schön abgebrüht -, so hat er mich trotz seiner schweren Kindheit nie wirklich emotional berühren können. Er bleibt die ganze Zeit über distanziert, und ich konnte nicht viel mit ihm anfangen. So hat mich eigentlich die ganze Geschichte nicht berühren können. Natürlich fragt man sich als Leser, ob Dannys Familie tatsächlich sofort glaubt, dass dieser 15jährige Junge ihr vermisster Sohn/Bruder/Enkel ist. Nicht nur "Danny" spielt ihnen etwas vor, auch die Familie hat ihre Geheimnisse. Es gibt Ansätze für eine tiefgründigen, spannenden Plot. Die Geheimnisse um Dannys Verschwinden, der gewalttätige Bruder, die drogenkranke Mutter. Die vorsichtige Freundschaft zwischen "Danny" und Gillian. "Dannys" Vergangenheit und seine wahre Herkunft. Doch alles bleibt recht oberflächlich, mir fehlte überall die Tiefe. Ich hatte beim Lesen eigentlich immer das Gefühl, es passiert nicht wirklich was und die Geschichte plätschert so vor sich hin. Auch das Ende fand ich persönlich unbefriedigend, auch wenn es wohl eigentlich zum Protagonisten passt. Aber es bleiben zu viele Fragen offen. Ich kann nicht sagen, dass ich es nicht gern gelesen habe, da ich dank des einfachen Schreibstil recht flott durchgekommen bin und die Story "ganz nett" war. Außerdem falle ich mit 33 Jahren auch nicht mehr wirklich unter die anvisierte Zielgruppe. Aber mir hat die Geschichte nicht viel gegeben, und es blieb das Gefühl, dass man in eine Geschichte hineingeworfen wurde und dann wieder einfach herausgezerrt. Es war einfach keine runde Sache für mich. Aus der Story hätte man sicherlich mehr herausholen können.

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  • Leserunde zu "WHO I AM NOT - Von Lügen und anderen Wahrheiten" von Ted Staunton

    WHO I AM NOT. Von Lügen und anderen Wahrheiten

    Arena_Verlag

    "Lügen sind wie Wünsche. Sie können Wahrheiten ans Licht bringen", sagt der Autor Ted Staunton über sein Buch "Who I am not". Es ist ein Buch, dessen Spannung nicht in rasanten Szenen oder actionreichen Jagden liegt, sondern in einem schleichenden Nervenkitzel, der zwischen den Zeilen schlummert. Denn der Junge ohne Namen, der nur weiß, wer er NICHT ist, muss sich zusehends die Frage stellen: Wer führt hier eigentlich wen hinters Licht? Who I am not ist ein Jugendbuch für alle, die es auch mal nachdenklich mögen. Eine Leseprobe und ein Interview mit dem Autor Ted Staunton findet ihr unter www.who-i-am-not.de. Ted Staunton begleitet diese Leserunde. Er spricht kein Deutsch, daher werden wir von Arena versuchen, einen Übersetzungsservice für alle, die sich ihres Englischs nicht so sicher sind, anzubieten. Wer von den Teilnehmern seine Beiträge auf Deutsch und Englisch schreiben kann, kann das gerne tun (die Abschlussrezension reicht auf Deutsch :)). Bitte bewerbt euch bis Dienstag, den 3. Februar, mit einem Post, der euren Eindruck von der Leseprobe widergibt. Wir losen am Mittwoch, den 4.2., im Laufe des Tages, sodass es späterer Nachmittag/früher Abend werden kann, dass wir die Gewinner bekanntgeben können. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und die Runde mit euch! Liebe Grüße Daniela (Arena)

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    • 135
  • Who I Am Not

    WHO I AM NOT. Von Lügen und anderen Wahrheiten

    seschat

    26. February 2015 um 18:39

    "Who I Am Not - Von Lügen und anderen Wahrheiten" ist ein beeindruckendes und absolut lesenswertes Jugendbuch des Arena Verlags. Inhalt Ted Staunton erzählt die Geschichte eines 15-jährigen, namenlosen Jungen, der nach seiner Geburt in mehr als 16 unterschiedlichen Pflegefamilien aufwuchs und zum Schluss von einem Gaunerpärchen freigekauft wurde. Gemeinsam mit seiner neuen "Familie" reiste er quer durch die USA, um in Kaufhäusern und Fitnesscentern etc., nichtsahnende, vermögende Bürger zu bestehlen. Als sein neuer Pflegepapa und Freund Harley in Tuscon bei einem Kratztrick lebensgefährlich verletzt wird, muss er sich auf einmal neuorientieren. So kommt es, dass er dem Jugendamt vorspielt, der seit 3 Jahren vermisste Danny Dellomondo aus Ontario zu sein. Die Dellomondos nehmen ihm die Rolle des verlorenen Sohnes anstandslos ab. Doch wie lange kann der namenlose Junge seine Rolle aufrecht erhalten, ohne dass jemand Verdacht schöpft? Meinung Der namen- und damit identitätslose Junge ist ein liebenswerter Antiheld, dem das Schicksal bereits in jungen Jahren übel mitgespielt hat. Ihn hat der Autor als authentischen, nüchternen Erzähler eingesetzt. Als Leser kann man über die bisherige Lebensgeschichte dieses Jungen nur staunen und ist von dessen dunklen Erfahrungen sehr geschockt. Mithilfe seiner vielfältigen Identitäten versucht der Protagonist seine hilflose, weil wurzellose Lage zu kaschieren und zu ertragen. Dementsprechend fällt es ihm schwer, er selbst zu sein, weil er sich im Alltag immer nur verstellen muss. Halt findet er einzig in der Literatur. Mich hat besonders sein manipulatives und schauspielerisches Talent begeistert. Insgesamt begünstigt der flüssige Sprachstil die schnelle Lektüre. Der Plot wird passenderweise in ehrlicher Jugendsprache wiedergegeben. In Bezug auf die Handlung haben mich vor allem die letzten Kapitel überzeugt, in denen es eine überraschende Wende gibt. Zudem mag ich es, dass Ted Staunton für sein Buch ein offenes Ende gewählt hat, das genügend Raum für Spekulationen lässt und damit spannend bleibt. Fazit Ein sehr berührendes Buch, dessen Geschichte unter die Haut geht und die den Leser nachdenklich stimmt. Wohl dem, der in geordneten und harmonischen Familienverhältnissen aufwächst.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Der Junge ohne Identität

    WHO I AM NOT. Von Lügen und anderen Wahrheiten

    Arizona

    19. February 2015 um 10:13

    Who I am not – Von Lügen und anderen Wahrheiten Das erste Problem stellt sich bei unserem Protagonisten bereits am Anfang des Buches, nämlich sein Name: Er hatte schon viele Namen im Laufe seines 15 jährigen Lebens, das er seit seiner Geburt in Portland / Oregon in verschiedenen Pflegefamilien verbracht hat. Die letzten Jahre lebte er zusammen mit Harley in Tucson / Arizona, der seinen Lebensunterhalt mit Betrügereien und Diebstählen bestritten hat. Nachdem dieser jedoch bei einem Unfall stirbt landet der Junge beim Jugendamt. Dort erschwindelt er sich jedoch die Identität eines seit 3 Jahren verschwundenen Jungen aus Kanada. Nun heißt er also Danny Dellomondo. Und was das Unglaubliche ist: Seine neue Familie nimmt ihn ohne zu zögern bei sich auf, alles scheint perfekt zu laufen. Nun lebt er also bei seiner "Schwester" Shan in Port Hope / Kanada. Was für eine Geschichte dahinter steckt, darum geht es in diesem Jugendroman für Leser von 12-15 Jahren. Es gibt auch ein paar Rückblicke in die Vergangenheit, wo es „Danny“ bei seinen jeweiligen Pflegefamilien meistens nicht so gut erging. Er selbst nennt dies „die Böse Zeit“. Bis auf die Zeit bei Harley, wo er sich trotz der Gaunereien recht wohl gefühlt hat. Dann lernen wir „Dannys“ neue Familie kennen, auch hier ist nicht alles zum Besten bestellt, die Mutter und der Stiefbruder haben Drogenprobleme. Was geschah damals mit dem echten Danny, ist er weggelaufen oder einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Hierbei handelt es sich laut Verlag um die fiktive Aufarbeitung eines realen Kriminalfalles durch den kanadischen Autor. Das Buch ist recht flott geschrieben, auch hatte es einen etwas schwarzen Humor und skurrile Typen. Jedoch hat mich das doch tragische Schicksal von „Danny“ nicht so wirklich berührt, das lag entweder an der eher humorvollen Schreibweise oder auch daran, dass das Buch als Jugendbuch nicht so viel Tiefe bezüglich der Emotionen hatte. Mir fehlte es, dass Danny mal mit seinem Schicksal hadert oder es irgendwie kritisch beleuchtet, irgendwie hat er eher so eine „Augen zu und durch“-Mentalität, oder er hat alles verdrängt. Auf jeden Fall kamen bei mir als Leser wenig Emotionen rüber, daher blieb für mich alles etwas zu oberflächlich und der Charakter etwas blass. Es geht mehr um die Betrügereien und um den Kriminalfall, die Vergangenheit von „Danny“ spielt eher keine Rolle und war nur eine Rahmenhandlung. Auch hat mir bei der Aufklärung des Falles um das Verschwinden des echten Dannys etwas die Erklärung gefehlt. Insgesamt fand ich es sprachlich nicht so gut, was evtl. an dem eher lockeren Jugendschreibstil lag.

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  • Identitätswechsel - wer bin ich wirklich?

    WHO I AM NOT. Von Lügen und anderen Wahrheiten

    Wildpony

    16. February 2015 um 18:14

    WHO I AM NOT - Von Lügen und anderen Wahrheiten  Kurzbeschreibung Amazon: Er weiß nicht, wie er wirklich heißt. Er hatte schon viele Namen. Doch keiner davon war sein eigener. Aufgewachsen ohne Identität hat er ein Talent: Er kann in jede Rolle schlüpfen. Seit Neustem gibt er sich für den vermissten Danny Dellomondo aus. Eine Identität wie für ihn gemacht. Als er die Familie des Jungen kennenlernt, scheint zunächst alles perfekt. Fast zu perfekt. Ist sein Spiel wirklich so echt? Oder hat auch die Familie etwas zu verbergen? Und wo steckt eigentlich der wahre Danny? Als klar wird, wer hier wen täuscht, ist es fast schon zu spät. Mein Leseeindruck: Ein wahrhaftig bewegendes und auch erschreckendes Buch. Die Geschichte eines Jungen, der lange in Pflegefamilien in der "bösen Zeit" aufgewachsen ist, sich mit dem Gelegenheitgauner Harley mit kleinen Betrügereien durchs Leben schlägt. Eines dieser "Geschäfte" geht schief und Harley kommt dabei ums Leben. Zurück bleibt ein namenloser Jugendlicher, der dann einfach in die Rolle des vermissten Danny schlüpft und in dessen Familie aufgenommen wird. Aber warum glaubt ihm Dannys Familie denn alles - warum gibt es keine Zweifel an seiner Identität? Was will diese Familie verbergen? Mich hat das Buch sehr in den Bann gezogen und ich konnte nicht aufhören weiter zu lesen. Es ist erschreckend was so alles mit einem Kind passieren kann - und wie leicht es ist in eine andere Identität zu schlüpfen. Dieses Buch hat einige Überraschungen parat und ich kann es nur jedem empfehlen.  Fazit: Ein Buch das den Leser überrascht und berührt. Ein ganz besonderes Thema und sehr klar und flüssig geschrieben. Von mir volle 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung!

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  • bedrückende und emotionale Geschichte um einen Jungen, der nicht weis wer er ist...

    WHO I AM NOT. Von Lügen und anderen Wahrheiten

    Ayda

    14. February 2015 um 11:27

    Inhalt: In "Who I am not" geht es um einen 15 jährigen Jungen namens Frank, der nicht weis wer er ist! Er wird in seiner Kindheit von Pflegefamilie zur Pflegefamilie gereicht und kommt nirgendwo richtig an. Bis er eines Tages in die Gruppe von kleinkriminellen Trickbetrügern gerät und dort ein wenig Halt findet. Eindes Tages passiert ein Fehler des Anführers Harley und der Junge steht alleine da. Es ergibt sich eine Gelegenheit in die Rolle eines verschwundenen Jungen Namens Danny Dellomondo zu schlüpfen,der angeblich vor drei Jahren spurlos verschwunden ist. Anfänglich scheint auch der Plan des Jungen gut zu laufen und die Familie nimmt ihn als den echten Danny auf, doch wer verheimlicht hier wirklich etwas ? Der unbekannte Junge zu den Lesern: "Es ist einfacher, wenn ich euch erzähle, wer ich nicht bin. Ich bin weder Kerry Ludwig noch Sean Callahan. Ich bin weder David Alvierez noch Peter McLeod oder Frank Rolfe. All diese Jungen bin ich einmal gewesen, aber keiner von ihnen war ich. Und Danny Dellomondo bin ich auch nicht, egal, was ich gesagt habe. Wäre ich Danny, würde ich das jetzt nicht erzählen, oder? Ich meine, dann könnte ich es nicht erzählen." Meine Meinung: Wie viele Arena Bücher, hat mir auch dieses Buch gut gefallen. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive geschildert und spricht dann auch immer gleich Leser/in an, gerade bei Jugendbüchern finde ich das immer als passend. Der Schreibstil ist flüssig und durch seine Erzählung in jugendlicher Sprache gehalten. "Danny" wird einem im Laufe der Geschichte immer sympathischer und man entwickelt ein Mitgefühl für seine Lebenssituation im Grunde sein Leben lang ohne eine liebevolle Familie seine Kindheit und Jugend zu verbringen. Gleichzeitig hat ihn das Leben in welches er hineingeraten ist, zu einem abgebrühten Jugenlichen zu machen. Trotzdem fühlt man sein kindliches und warmes Herz als er die Aussenseiterin Gillian kennen lernt. Auch wenn die Geschichte nicht wahr ist, gab es wohl in echt den Fall eines Jungen der in andere Identiäten geschlüpft ist, das erwähnt der Autor in seinem Nachwort. (Der Film dazu heist: The Chamäleon aus dem Jahr 2010). Die Familie Dellomondo ist auch sehr merkwürdig, die Personen sind sehr unterschiedlich gestrickt und wir erleben eine Mischung aus Sehnsucht und Intrigen. Ich habe das Buch realiv schnell gelesen, es ist packen und so real! Auch die Gestaltung des Covers finde ich gelungen. Mir hat das Buch gut gefallen, es geht um Identitätsfindung und wie wichtig eine Familie ist und soll Jugendliche und Erwachsene zum Nachdenken anregen. Es gibt ein paar Fragem die offen bleiben, aber vielleicht ist das auch granicht so schlimm, der Leser muss sich seinen Teil denken und gerade deshalb hinterlässt die Geschichte einen Nachklang. Von mir gibt es 4 Sternchen!! Autor: Ted Staunton lebt mit seiner Familie in Port Hope (Kanada). Er hat bereits zahlreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. Mit "Who I am not. Von Lügen und anderen Wahrheiten" feiert er sein Debüt auf dem deutschen Markt. Als Inspiration diente dem Autor die wahre Geschichte eines jungen Hochstaplers. www.tedstauntonbooks.com (Quelle: www.arena-verlag.de)

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  • Wer ich nicht bin

    WHO I AM NOT. Von Lügen und anderen Wahrheiten

    TanyBee

    13. February 2015 um 13:46

    Diese Rezension möchte ich mit dem Klappentext beginnen, da er mir so gut gefallen hat: „Es ist einfacher, wenn ich euch erzähle, wer ich nicht bin. Ich bin weder Kerry Ludwig noch Sean Callahan. Ich bin weder David Alvierez noch Peter McLeod oder Frank Rolfe. All diese Jungen bin ich einmal gewesen, aber keiner von ihnen war ich. Und Danny Dellomondo bin ich auch nicht, egal, was ich gesagt habe. Wäre ich Danny, würde ich das jetzt nicht erzählen, oder? Ich meine, dann könnte ich es nicht erzählen.“ Dies sind auch die ersten Zeilen des Buches, die einen direkt in die Handlung hineinziehen. Denn der nächste Satz lautet: „Ich bin nur deshalb er geworden, weil Harley gestorben ist.“ Also, ich denke, nach diesen Sätzen will jeder wissen wie es weiter geht, oder? Der Junge wird also zu Danny. Danny ist seit 3 Jahren vermißt und der Junge nimmt seine Identität an. Kann das gut gehen? Würde die eigene Familie nicht erkennen, dass er nicht Danny ist? Am Anfang sieht es fast so aus als würde die Familie nichts merken. Oder wollen sie nichts merken? Offensichtlich hat nicht nur „Danny“ ein Geheimnis. Dieses Buch ist toll geschrieben, aus der Sicht und in der Sprache eines Jugendlichen, ohne kitschig oder aufgesetzt zu wirken. Es ist sehr spannend und grade für Jugendliche, die ja auch oft auf der Suche nach der eigenen Identität sind, ist es sicher ein interessantes Thema.  

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  • Dein ganzes Leben ist eine Lüge

    WHO I AM NOT. Von Lügen und anderen Wahrheiten

    odenwaldcollies

    12. February 2015 um 10:26

    Der 15-jährige Frank ist seit ein paar Jahren mit dem Trickbetrüger Harley unterwegs, eines Tages geht ihre Nummer jedoch schief und Franks väterlicher Freund stirbt bei einem Unfall. Nach seinen schlechten Erfahrungen mit Pflegefamilien und Jugendämtern will er in keinem Fall mehr zurück in dieses System und nimmt kurzerhand die Identität des seit drei Jahren vermissten Danny Dellomondo an. Dannys Schwester heißt ihn mit offenen Armen willkommen, das falsche Spiel läuft perfekt – zu perfekt, wie der falsche Danny bald bemerken muß. Es ist gar nicht so einfach, jemanden zu beschreiben, der keine Identität hat: Frank ist nicht Frank, genauso wenig, wie er jemals Danny Dellomondo war. Er kennt seinen wirklichen Namen nicht, weiß nicht, wo er hingehört. Daher ist er ein Meister im Erfinden von Lebensgeschichten und im Annehmen falscher Identitäten. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und neben seinen aktuellen Erfahrungen in seiner neuen Familie erzählt „Danny“ von seinem Leben mit Harley und den weniger schönen Erfahrungen, die er davor mit Pflegefamilien usw. gemacht hat. Trotz seiner vielen Lügen und seiner kleinkriminellen Energie war mir der Protagonist sympathisch, außerdem finde ich es tragisch, wenn man nicht weiß, wer man ist. Nur in wenigen Momenten ist es ihm vergönnt, seine Welt der Lügen zu verlassen und Ruhe zu finden. In seiner neuen Heimat lernt er Gillian kennen, die er als seine Glücksbringerin ansieht, weil sie den gleichen Namen wie ein Mädchen aus einem Roman trägt, deren Schicksal dem von „Danny“ sehr ähnelt. Auch Gillian hat ihre Dämonen, mit denen sie zu kämpfen hat. Aber auch die Familie Dellomondo hat ihre Geheimnisse: neben dem Wunsch nach einem intakten Familienleben und der damit verbunden Verdrängung unliebsamer Tatsachen schwelen unterdrückte Schuldgefühle unter der Oberfläche. Am Ende des Buches bleiben ein paar Fragen offen, was ich für dieses Buch sehr passend finde, da es niemanden gibt, der diese Fragen beantworten kann. Ich finde es auch deshalb gut, weil sie zum Nachdenken anregen. Der Autor wurde durch den Fall eines realen Hochstaplers zu diesem Jugendbuch inspiriert und für meinen Geschmack hat er dieses Thema mit seiner nüchternen Sprache sehr gut umgesetzt - ich habe das Buch ruckzuck an einem Abend durchgelesen.

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  • Unterhaltsame Story rund ums Thema Identität...

    WHO I AM NOT. Von Lügen und anderen Wahrheiten

    Lilith79

    09. February 2015 um 15:42

    "Who I am not" dreht sich ganz um einen Jungen ohne Namen, gar nicht so einfach die Hauptfigur in dieser Rezension zu beschreiben, denn niemand weiß wie er selber heißt, nicht mal er selbst. Am Anfang der Story wird das Leben des Jungen gerade auf den Kopf gestellt, der Mann mit dem er sich die letzten Jahre zusammen als Trickbetrüger durchs Leben schlug wird überfahren und der 15-jährige steht plötzlich ganz alleine da. Nach schlechten Erfahrungen mit Institutionen und Pflegefamilien möchte er aber auf keinen Fall in dieses System zurück und als ich die Gelegenheit bietet, hat er die Idee sich als einen Jungen ("Danny") auszugeben, der seit 3 Jahren vermisst wird. Zunächst scheint das auch zu funktionieren, die Familie des vermissten Jungen scheint zu glauben, dass er wirklich Danny ist und er wird in die Familie aufgenommen. Schnell wird aber klar, dass das doch alles nicht so toll läuft, erstens ist seine neue Familie auch nicht grad das Gelbe vom Ei (der ältere Halbbruder nimmt Drogen, die Mutter möchte ihren Sohn anscheinend nicht mal wiedertreffen und auch die Familie seiner älteren Halbschwester ist nur so halbwegs begeistert von seiner Anwesenheit). Schnell kommen "Danny" Zweifel ob die Familie wirklich glaubt, dass er Danny ist. Aber wenn nicht, warum haben sie ihn dann aufgenommen? Um dieses Rätsel und um die Frage nach der eigenen Identität dreht sich dieses Buch. Der Schreibstil ist dabei einfach und mitreissend, man hat das Buch im Nullkommanix ausgelesen und die Hauptfigur ist wirklich sympathisch. Die einzige Schwäche des Buches ist vielleicht, dass die Handlung vielleicht doch etwas zu leicht vorhersehbar ist, allerdings weiß ich nicht ob das jüngeren Jugendlichen auch so gehen würde. Auf jeden Fall ist das Buch spannend und unterhaltsam, was dieses kleine Manko mehr als wett macht.

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  • Hilfe zur Identitätsfindung eines 16-jährigen?

    WHO I AM NOT. Von Lügen und anderen Wahrheiten

    book_jul

    08. February 2015 um 00:23

    Inhalt: Wer bin ich? Und wer möchte ich sein? Darum geht es in dem neuen Jugendbuch von Ted Staunton. Ein Junge um die 16 Jahre alt, der nicht weiß, wie er heißt oder wo er herkommt. Sein Leben lang schlüpfte er in verschiedene Rollen, während er von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht wurde. Als er durch einen Zufall bei der Familie Dellomondo landet, und sich als deren seit drei Jahren vermissten Sohn Danny ausgibt, glaubt er zunächst in Sicherheit zu sein. Doch als er herausfindet, in was er hineingeraten ist, droht wieder einmal alles zu zerbrechen. Rezension: Ein Leben ohne Identität, immer auf der Flucht und eine Gratwanderung zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen Sittlichkeit und Kriminalität. Man kann sich nur schwer vorstellen, wie es ist, seinen Namen und sein Geburtsdatum nicht zu kennen, nicht zu wissen, wo seine Wurzeln liegen und keine eigene Vergangenheit zu haben. Doch genau so sieht das Leben von dem Jungen aus, um den es in dem Jugendbuch „Who i am not“ geht. Als der Mensch, bei dem er sich ansatzweise „wie zu Hause“ gefühlt hat, bei einem Unfall ums Leben kommt, sucht er sich schnellstmöglich eine neue Identität und wird zu „Danny“, einem kanadischen Jugendlichen, der seit 3 Jahren als verschollen gilt. Er wird immer mehr ein Teil der Familie Dellomondo und tut das, was man von ihm als Danny erwartet. Auch als er merkt, dass seine Tarnung aufzufliegen droht, klammert er sich an die Sicherheit, die ihm dieses neue, „normale“ Umfeld bietet. Wie lange wird das wohl gutgehen? Das Buch ist wie ich finde, sehr spannend geschrieben. Der Autor schafft es, jedes Kapitel mit einem „Paukenschlag“ zu beenden, sodass es einem nur schwer gelingt, die Lektüre aus der Hand zu legen. Als Leser merkt man, je mehr er zu „Danny“ wird, der er nicht ist, desto besser lernt man jedoch den Jungen hinter der Fassade kennen. Ein Kind ohne Vergangenheit, ohne Charakter und ohne Fähigkeiten lernt, in eine Familie aufgenommen zu werden, zu liebe und zu vertrauen. Er beginnt zu werden, wer er ist und zu verstehen, wohin sein Weg führt. Dieses besondere Jugendbuch lässt den Leser nachdenklich zurück. Es gewährt einen Einblick in das Leben eines Jugendlichen, der so gar nicht in die Gesellschaft hineinpasst, die wir kennen. Es regt dazu an, sich zu fragen, was man im Leben erreichen möchte. Und es lässt einen dankbar sein, für das wohlbehütete Leben, welches wir zum größten Teil alle kennen: In Liebe und Geborgenheit in einer Familie aufzuwachsen.  

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