Tedine Sanss Ein Pfau im Park

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Inhaltsangabe zu „Ein Pfau im Park“ von Tedine Sanss

Ein spannendes und unterhaltsames Whodunit mit fantastischen Elementen. Mord im Landhaus. Jeder ist verdächtig. Denn hinter den Fassaden der Reichen lauert der Tod – das muss auch High-Society-Detektiv Cristóbal O’Leary erkennen. Sein neuester Fall führt ihn und seinen Butler in das Landhaus von Colonel Banks, der kürzlich aus Indien zurückgekehrt ist. Dort ist er unter mysteriösen Umständen zu Reichtum gekommen – und zu einer kostbaren Juwelensammlung, deren Prunkstück ein Smaragd mit dem Namen 'Das Auge der Göttin' ist. Der Colonel möchte diese Sammlung einigen handverlesenen Gästen zeigen, doch bereits in der ersten Nacht wird er ermordet und O’Leary bleibt nicht viel Zeit den Täter zu entlarven. Jeder im Haus könnte es gewesen sein, auch der scheinbar treu ergebene Butler Brown, der übereifrige Diener Fathoms und die mysteriöse indische Haushälterin Mani. Je mehr Geheimnisse und falsche Identitäten aufgedeckt werden, desto verwirrender werden die Spuren, bis O’Leary den Täter überführt. Doch ist er es wirklich gewesen? Bände der Pfau-Reihe: Band 1: Ein Pfau im Park Band 2: Ein Pfau am Nil (beide Bände sind in sich abgeschlossen).

sehr kurzweilig und schön geschrieben, witzig und spannend gleichermaßen, espritstrotzend und verzaubernd

— Lighthouse
Lighthouse

Schillernde und eigensinnige Persönlichkeiten, sowie der ausgefeilte Sprachstil machen dieses Buch zum Erlebnis!

— Gamone
Gamone

Spannend anders

— Njall
Njall

Amüsanter Krimi, unterhaltsam und spannend bis zum Schluss

— Galax
Galax

Ein klasse Buch, welches ich empfehlen kann

— carmena
carmena

Wer den Film ‚Eine Leiche zum Dessert‘ mag, ist hier genau richtig.

— junia
junia

Fesselnd und absolut unvorhersehbar....

— Kerstin73
Kerstin73

Ein spannendes und unterhaltsames Buch mit fantastischen Elementen, bei dem kein Auge trocken bleibt.

— YvetteH
YvetteH

Kurzweilige Detektivgeschichte

— storyteller
storyteller

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  • Klassischer Krimi mit einem Hauch indischem Zauber

    Ein Pfau im Park
    Azrael

    Azrael

    14. October 2015 um 13:14

    1922: O'Leary ist ein berühmt berüchtigter Detektiv und hat schon so manch kniffligen Fall gelöst. Zusammen mit seinem Assistenten Daniel, denn er schlicht Danny Boy nennt, verschlägt es ihn dieses mal auf ein herrschaftliches Anwesen, das nun der Sitz eines ehemaligen Colonel ist. Er hat O'Leary beauftragt für die Sicherheit seiner Juwelen zu sorgen, dessen Krönung ein Smaragd mit dem Namen "Das Auge der Göttin" ist. Er wurde von einer sicheren Quelle gewarnt, dass der Meisterdieb Rhosyn, eine unbekannte Größe, es auf seinen Schatz abgesehen hat. Einzig eine eintättowierte Rose könnte den Dieb offenbaren, doch ob Frau oder Mann, das vermochte bisher keiner zu klären. Trotzdem hat der Colonel nichts besseres im Sinn, als vor einem geladenen Publikum mit seinem Schatz anzugeben und fordert so das Unglück heraus. Bereits in der folgenden Nacht ereilt ihn der Tod und er soll nicht der einzige bleiben. Nun steht O'Leary gleich vor mehreren Rätsel. Wo ist der Schatz versteckt, welcher der illustren Gäste ist nicht, was er zu sein vorgibt, was verbergen die Angestellten des Colonel und noch wichtiger ... was verbarg der Colonel selbst? O'Leary ist der Paradiesvogel unter den Detektiven. Er hat einen eigenwilligen Kleidungsstil und ist exentrisch par excellence. Daniel ist sein Assistent und man hat hin und wieder das Gefühl, es verbindet sie mehr als nur eine einfach Freundschaft. Die Zwei zusammen sind einem sofort symphatisch und so verfolgt man voller Spannung den Verlauf der Geschichte. Die üblichen Verdächtigen sind ein bunter Haufen: eine Reisejournalistin, ein Professor, ein Bischof und ein indischer Prinz. Nicht weniger ausgefallen sind die Angestellten des Anwesen, die aus dem Zimmermädchen, das aus dem angrenzenden Dorf stammt, einem Butler mit Gesichtslähmung und einer indischem Matrone mit nur einem Auge bestehen, dazu noch ein junger Mann, der sich als Junge für alles verdingt. Das Anwesen auf dem es spielt strotzt nur so vor Jagdtrophäen, Waffen und geschmacklosen Bilder, alles im indischen Stil. Der Park des Anwesen wird von einem Teich und einem einsamen Pfau gekrönt, dem das Buch wohl seinen Titel verdankt. Oder soll es gar eine Anspielung auf O'Leary selbst sein?! Erzählt wird der Krimi aus der Sicht von Daniel, was den Blickwinkel auf das Geschehen etwas einschränkt, einem aber gleichzeitig auch einige dramatische Szenen viel eindringlicher zugänglich macht. So bekommt man auch mit, mit welch eifersüchtigem Argwohn er über das Wohl O'Learys wacht. Die Ermittlungen selbst erinnern an eine Mischung aus Sherlock Holmes und Agatha Christie Krimis. Auch der Handlungsort verleitet zu diesem Vergleich. Das alte Landhaus ergänzt die Stimmung innerhalb des Roman dann auch perfekt und erinnert an gute alte Mörderspiele, in denen der Täter aus einem engen Kreis von Verdächtigen entlarvt werden will. Dazu interessante Schlußfolgerungen und Verdächtigungen, gefolgt von einem spannenden und ungewöhnlichen Schluß. Das Hin und Her zwischen Daniel und O'Leary macht den Roman unterhaltsam und bringt einem beide Figuren noch näher. Man rätselt die ganze Zeit mit ihnen, wer es wohl gewesen sein könnte und fällt dabei auf so manche Finte herein. Wer steckt dahinter, offenbart dann auch eine wirklich phantastische Auflösung, die ich mehr als gelungen erachte. Einzig einige etwas schneller erzählte Passagen, die ich als etwas zu sprunghaft empfand um richtig mitzukommen, hatte ich zu bemängeln. Da diese jedoch dazu dienen das Tempo anzuziehen und die Spannung voranzutreiben, ist es wohl ein rein subjektives Problem meinerseits. Eines vorab, zum Ende hin wurde ganz dezent etwas Fantasy beigefügt, jedoch nicht so aufdringlich, dass es störend auffallen würde. Nein, es fügt sich perfekt in diesen indisch angehauchten Krimi ein.

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  • Sehr unterhaltsam :-)

    Ein Pfau im Park
    Lighthouse

    Lighthouse

    13. August 2015 um 09:47

    Eigentlich muss ich hier nicht mehr viele Worte machen, denn zum Inhalt und den Vorzügen des Büchleins (ja, auch ich habe die E-Variante gelesen) wurde hier ja bereits viel Gutes geschrieben und dem kann ich mich nur anschließen. Die Geschichte, das Setting und die schrägen Charaktere und unvorhersehbaren Wendungen entheben einen vortrefflich dem schnöden Hier und Jetzt, das Buch liest sich wie von selbst und macht Lust auf Nachfolgebände (in denen die "Freundschaft" bzw. [gemeinsame] Vergangenheit der beiden Hauptcharaktere dann vielleicht auch ein wenig umfassender geschildert werden?). Wer an Geschichten Freude hat, die den Gesetzen der Alltagsrealität nicht unbedingt immer folgen, wo demgegenüber aber jedes Adjektiv und Adverb am richtigen Platz ist und den entsprechenden Satz zum Strahlen bringt, der sollte bei diesem Buch zuschlagen, egal ob prinzipiell eher Krimifan oder eher nicht Krimifan. Viel Vergnügen! :-)

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  • tolles Debüt

    Ein Pfau im Park
    Maritahenriette

    Maritahenriette

    27. July 2015 um 19:06

    Diese Geschichte spielt im Jahr 1922.  Über das Wochenende lädt Colonel Banks verschiedene Fachleute zur Begutachtung seiner Juwelen aus Indien ein.  Vorab wurde er von der Polizei vor den Meisterdieb Rhosyn gewarnt.  Dieser wurde in der Gegend gesichtet und ist wohl ein Meister der Verkleidung. Der Privatermittler Cristobal O'Leary und sein Butler Daniel Ffordes werden von Banks zum Schutz dazu gebeten.  MEINE MEINUNG : Das Duo O'Leary - Ffordes erinnern im gesamten Buch an Sherlook Holms und Dr.Watson.   Die unterschiedlichen Charaktere der Personen und den authentischen Schauplatz gelingt der Autorin nach meiner Meinung gut darzustellen. An allen Protagonisten haftet geheimnisvolles,  sodass es mir bis zum Schluss nicht gelungen ist den Täter zu erahnen.  Cristobal O'Leary 's nicht immer gesetzestreue und konventionelle Handlungen sind interessant und werden durch Humor und nicht zu erahnende Schlussfolgerungen gewürzt. Die Geschichte wird in der Ich - Form seitens Ffordes erzählt und behält seine Spannung von Anfang an bis zum Ende durch.  Die übernatürliche Komponente ist für mich etwas überraschend gewesen,  gibt jedoch die letzte Würze und passt gut zu dem Buch.   Das Ende finde ich recht passend,  hätte für mich gerne länger sein dürfen.  FAZIT : "Ein Pfau im Park " von Tedine Sanss gibt es sowohl als E-book als auch als Taschebuch und wird durch den 0' Connell Press veröffentlicht.  Der Debütkrimi um den Privatermittler O'Leary ist nach meiner Meinung sehr gelungen und muss sich nicht hinter den Meistern aus der Vergangenheit verstecken.  Über ein weiteres Abenteuer würde ich mich sehr freuen. Dieses Buch kann ich nur empfehlen. 

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  • Schillernde und eigensinnige Persönlichkeiten, sowie der ausgefeilte Sprachstil machen dieses Buch z

    Ein Pfau im Park
    Gamone

    Gamone

    24. July 2015 um 16:43

    Zurück im Jahr 1922 begleitet man den Detektiv O’Leary und seinen Assistenten Daniel durch einen humorvoll erzählten Kriminalfall mit überraschendem Ende. Bis zum Schluss wird der Verdacht geschickt von einem zum anderen geschoben, ohne wirklich darauf hinzuweisen, wer der Täter sein könnte.

    Ein fantastisches Buch, welches mich auf weitere Schandtaten mit O’Leary und Danny Boy hoffen lässt!

  • Wer beim Klappentext an Cluedo denkt, irrt sich...

    Ein Pfau im Park
    Njall

    Njall

    07. July 2015 um 23:03

    Mir ist das Buch durch eine Empfehlung, entgegen meiner üblichen Genre-Wahl, in den eBook-Reader gefallen und ich dachte am Klappentext vorbei an "Oh Nein, irgendjemand der Cluedo neu in eine Geschichte gefasst hat" und wollte es im Urlaub "schnell nebenher" weglesen. War aber nicht. Ich fand den Humor, den Schreibstil und das für meine Realität sehr weit entfernte Ambiente (ent)spannend und abwechslungsreich. Ich habe ein wenig zwischen 4 und 5 Sternen überlegt, habe mich aber für 5 entschieden, da das Buch gut ist, und die Rezension nicht so sehr an meiner mangelnden Gewöhnung an Krimi leiden soll.

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  • Kurzweilige Lektüre für Unterwegs

    Ein Pfau im Park
    Galax

    Galax

    02. July 2015 um 13:42

    Der leicht exzentrische und wohlhabende Privatdetektiv Cristóbal O'Leary wurde auf das Anwesen von Colonel Banks geladen. Dort soll O'Leary sein scharfes Auge auf ein besonders schönes Stück aus der Juwelensammlung des Colonels halten, da es Hinweise über einen berühmter Dieb gibt, welcher es auf die Sammlung abgesehen hat. Dieser könnte allem Anschein nach die nächsten Tag zuschlagen, da Banks seine Juwelen einigen geladenen Experten zur Begutachtung zeigen möchte. Natürlich lässt der obligatorische Mord in einem solchen Buches nicht lang auf sich warten. Es gibt unter den Gäste sowie den Bediensteten eine Reihe skurriler Tatverdächtiger, jeder Einzelne mit seinem eigenen kleinen Geheimnis, das auch zum Motiv taugen könnte und irgendwie mit der Vergangenheit des Ermordeten stark verwoben scheint. Immer wenn man selbst glaubt, der Tätet sei ertappt, erweist es sich als Irrtum. Nichts ist wie es scheint. Intelligente Wendungen, unerwartete Entwicklungen und ein Ende, mit den man nicht gerechnet hätte. Genrefans kommen hier voll auf ihre Kosten. Und jedes weitere Wort würde den Lesespaß trüben. Meinung: Ich persönlich muss sagen, dass Krimis mir normalerweise nicht liegen und dieser nur langsam an Fahrt gewinnt, wohl aber lohnend ist. Jede wichtige Figur ist gut ausgearbeitet und hat ihren glaubwürdigen Charakter, wenn auch manchmal etwas simpel. Im Allgemeinen war der Roman mit etwas mehr als 300 000 Zeichen viel zu kurz. Um so mehr man liest, um so mehr von den Figuren und ihrem Umfeld wünschte man zu lesen. Es fehlte mir auch ein wenig das „Zwischenmenschliche“ der beiden Hauptprotagonisten, gerade weil zu Anfang so viele Andeutungen gemacht worden sind, die zur Mitte und zum Ende hin leider (zugunsten der Handlungsgeschwindigkeit) fallen gelassen worden sind. Mehr Zeit hätte dem Werk als Roman sicher nicht geschadet und wäre direkt noch ein wenig witziger geworden. Die Geschichte als solche aber bleibt spannend, bis zur letzten Zeile.

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  • Ein Cover, ein Landhaus, ein Krimi, ein unbeschreiblich schönes Lesevergnügen

    Ein Pfau im Park
    carmena

    carmena

    30. June 2015 um 16:54

    Vielen Dank für das Rezensionsexemplar von O‘ Connel Press! Freue ich mich doch, ein richtig guten Krimi bekommen zu haben. Inhalt: ein toter Colonel Banks in seinem Landhaus und jeder ist verdächtig. O‘ Leary und Danny Boy (jetzt habe ich einen Ohrwurm  ) wollen ihn aufklären. Irgendwie musste ich an alte Filme denken und wurde nicht enttäuscht. Beim Lesen fielen mir Schauspieler wie Peter Sellers, Klaus Kinski und Peter Ustinov ein. Ein klasse Krimi. Immer wenn man denkt „der war es“, kam es anders. Die vielen Geheimnisse um einige Personen machen dieses Buch spannend bis zur letzten Seite. Tedine Sanss ist hier ein wahnsinnig gutes Buch gelungen. Und ich bin gespannt, ob sie noch mehr Krimis schreiben wird. Ich werde sie dann definitiv kaufen. 5 Sterne für dieses Buch

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  • Klassiker Kriminalroman, aber irgendwie doch anders

    Ein Pfau im Park
    junia

    junia

    29. June 2015 um 20:36

    Durch Zufall bekam ich den "Pfau im Park" von Tedine Sanss als Rezensionsexemplar. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Susanne O'Connell. Das eher - ich muss es leider sagen - zumindest für mich uninteressante Cover täuscht. Lasst euch davon nicht aufs Glatteis führen und holt euch diesen genialen (klassischen) Kriminalroman. Die Autorin glänzt durch einen flüssigen und eleganten Schreibstil; detailliert, aber nicht ausschweifend. Die sehr gewählte Ausdrucksweise ist durchzogen mit einer feinen Prise trockenen Humors, der ein dezentes Grinsen im Gesicht hinterlässt. Wer den Film "Eine Leiche zum Dessert" mag, ist hier genau richtig. Zum Inhalt: Der Hausherr Colonel Banks ist ein - sagen wir mal - wortsparender Zeitgenosse, bis er für immer verstummt und ein paar verschrobene Hausangestellte sowie eine illustre Gesellschaft an Gästen und einen unauffindbaren Smaragd auf seinem Anwesen hinterlässt. Nun ist es die Aufgabe O'Learys diesen Mord aufzuklären, zumal die örtliche Polizei bis auf einen zurückgelassenen Constable auf einem Bootsausflug ist. Dem exzentrischen, aber irgendwie auch liebenswerten Detektiv (ich musste bei seiner Beschreibung spontan an Harald Glöööckner denken, was ich zu meiner finalen Erheiterung in der Danksagung der Autorin wiederfand) gelingt es mit Hilfe seines Assistenten/Chauffeurs Daniel den Mord aufzuklären und die Geschichte zu einem göttlichen Ende zu bringen. Wie ich vom Verlagshaus erfahren habe, wird bereits am nächsten Krimi geschrieben, na dann hopp hopp, ich warte. :-)

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  • Spannend und voller Überraschungen. .....

    Ein Pfau im Park
    Kerstin73

    Kerstin73

    27. June 2015 um 13:05

    Das Buch startet mitten  im  Geschehen  und  man ist natürlich  direkt neugierig auf das, was folgen wird. Die Autorin  beschreibt  die Umgebung  und die Personen  sehr anschaulich, dabei kommt  auch der Humor keineswegs  zu kurz. Daniel (Danny Boy ) und O'Leary geben dabei ein sehr tolles Gespann ab, ich habe  mich so manches  Mal  köstlich  über die  beiden  amüsiert.  Das Buch wird aus Sicht von Daniel  Ffordes (O'Learys Butler) erzählt.  Der Colonel war in Indien, ist dort zu Reichtum gekommen und hat von seiner Reise wahre Schätze mitgebracht. Nun hat er eine Gruppe  von  Fachleuten  eingeladen,  die seine Juwelen begutachten  sollen.  O' Leary soll dabei anwesend  sein,  weil die Polizei  einen Diebstahl durch einen sehr bekannten  Dieb  befürchtet,  es dem Colonel  seinen  Gästen gegenüber  jedoch  unangenehm  ist, wenn das Haus so offensichtlich  bewacht  wird. Die Gäste selbst  sind eine sehr illustre Runde und werden  sehr anschaulich beschrieben. Der große  Smaragd "Das Auge der Göttin" , den der Colonel  seinen  Gästen  zeigt,  zieht die Bewunderung  aller Anwesenden  auf sich und lädt zu Vermutungen ein, woher er stammen könnte. Doch am nächsten  Morgen  ist  der  Colonel  tot und O' Leary brennt geradezu darauf,  seinen  Tod aufzuklären. Mit seiner feinsinnigen  Spürnase ist ihm so Einiges  rein im Vorbeigehen  aufgefallen  und so manches Mal haben mich seine Spitzfindigkeiten richtig  erstaunt.  Letztlich  waren die Anwesenden dann auch nicht diejenigen,  für die sie sich ausgegeben  haben und auch die Ereignisse  vor dem Tod des Colonels erscheinen  einem  hinterher in einem  ganz anderen  Licht.  Das Buch ist sehr anschaulich, die Geschichte  ist wundervoll  ausgearbeitet  mit unvorhersehbaren  Wendungen und Liebe zum Detail. Die Personen, die tatsächlich  hinter Gästen und Personal stehen,  sind ebenfalls  spannend beschrieben. Toll waren übrigens  auch die Vergleiche, anhand  derer  man sich Vieles bildlich  vorstellen  konnte. Wer der Mörder war, irgendwann  galt es sogar,  drei Morde  zu klären, nun, ich habe bis zum Schluss im Dunkeln  gestanden  und hatte keine  Ahnung . ...

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  • Das Auge der Göttin!

    Ein Pfau im Park
    YvetteH

    YvetteH

    Dieses Buch habe ich vom O´Connel Press Verlag als Rezensionsexemplar vorab zur Verfügung gestellt bekommen. Es erscheint voraussichtlich am 02.07.2015. Klappentext: Mord im Landhaus. Jeder ist verdächtig. Denn hinter den Fassaden der Reichen lauert der Tod  – das muss auch High-Society-Detektiv Cristóbal O’Leary erkennen. Sein neuester Fall führt ihn und seinen Butler in das Landhaus von Colonel Banks, der kürzlich aus Indien zurückgekehrt ist. Dort ist er unter mysteriösen Umständen zu Reichtum gekommen – und zu einer kostbaren Juwelensammlung, deren Prunkstück ein Smaragd mit dem Namen »Das Auge der Göttin« ist. Der Colonel möchte diese Sammlung einigen handverlesenen Gästen zeigen, doch bereits in der ersten Nacht wird er ermordet und O’Leary bleibt nicht viel Zeit den Täter zu entlarven. Jeder im Haus könnte es gewesen sein, auch der scheinbar treu ergebene Butler Brown, der übereifrige Diener Fathoms und die mysteriöse indische Haushälterin Mani. Je mehr Geheimnisse und falsche Identitäten aufgedeckt werden, desto verwirrender werden die Spuren, bis O’Leary den Täter überführt. Doch ist er es wirklich gewesen? Meine Meinung: Mit diesem Buch ist Tedine Sanss ein unterhaltsamer Krimi á la Miss Marple gelungen. Die Geschichte wird aus Sicht des Fahrer´s und Assistenten des Detektives O´Leary geschildert. Die Schreibweise ist flüssig und logisch nachvollziehbar. Es wird eine Spannung aufgebaut, die bis zum Schluss hält und der Leser fragt sich immer wieder: "Wer war´s??" Im klassischen Krimi ist es ja irgendwie immer der Gärtner oder der Butler, allerdings wird man hier überrascht - oder doch nicht?      Lest selbst! Die Charaktere sind so beschrieben, dass man sie regelrecht vor Augen hat. Die Gesellschaft im Landhaus ist sehr bunt und vielfältig. Es kommen ein Geistlicher, der dem weltlichen Portwein sehr zugetan ist, ein stotternder Professor, ein indischer Prinz, eine Reisebericht-Autorin, ein vermögender englischer Gastgeber, der um die Ecke denkende Detektiv O´Leary mit seinem Assistenten und diverse Angestellte vor und ergeben eine Kriminalgeschichte, die sich wirklich lohnt. Für mich war es eine fesselnde, spannende und sehr unterhaltsame Lektüre - irgendwie "very british". Mein Fazit: Ein Muss für Miss Marple- und Hercule Poirot- Fans. Von mir eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne. Danke, liebe Susanne O´Connell, für das Vertrauen und diese spannende Geschichte.

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  • Tedine Sanss - Ein Pfau im Park

    Ein Pfau im Park
    storyteller

    storyteller

    03. June 2015 um 16:08

    Titel: Ein Pfau im Park Autor: Tedine Sanss Hardcover 216 Seite (erscheint am 02.07.2015) ISBN: 978-3-945227-14-5 Preis: 11,90 € E-Book ISBN: 978-3-945277-15-2 Preis: 2,99 € Tedine Sanss führt uns zurück in das Jahr 1922. Wir begleiten den privaten Ermittler Cristóbal O'Leary und seinen Butler, Fahrer und Sekretär in einer Person, Daniel Ffordes, auf das Landgut von Colonel Warren Banks. Erst vor Kurzem erwarb der Colonel diesen Besitz mit einem Vermögen, das er in Indien auf unbekannte Weise erlangte. Der Gastgeber lud eine illustre Runde ein, um eine Sammlung von Edelsteinen zur Begutachtung zu präsentieren: Professor Basil Figgs, Bischof Jeremiah Cassock, der indische Prinz Quasim, und die Journalistin und Reisebuchautorin Genevere Huntington treffen kurz nach O'Leary und Ffordes ein. Nachdem Butler Brown, Diener Fathoms,, Zimmermädchen Doreen und eine alte, seltsam schweigsame Inderin alle Gäste untergebracht haben, trifft man sich auf der Terrasse zum Tee. Das Glanzstück der Sammlung, ›Das Auge der Göttin‹ ein großer Saphir fasziniert alle Betrachter und scheint niedere Instinkte freizusetzen. O'Leary wurde eingeladen, weil die Polizei den Colonel vor dem Meisterdieb Rhosyn warnte, der unlängst ganz in der Nähe gesehen wurde. Gleich in der ersten Nacht stirbt der Hausherr und O'Leary wird von dem Dorfpolizisten, dessen Vorgesetzter in Urlaub ist, um Unterstützung gebeten. Nachdem ein Arzt den Leichnam seziert hat, steht fest, Banks starb keines natürlichen Todes. Während der Ermittlungen wird so mancher Gast enttarnt und auch die Dienerschaft ist nicht, was sie vorgibt, zu sein. In guter alter Agatha Christie Manier lässt die Autorin den Leser bald diesen, bald jenen Akteur verdächtigen. (Ich persönlich machte der Tradition ›Mörder ist, wer am unwahrscheinlichsten erscheint‹ folgend, selbst vor dem Polizisten nicht halt.) Allerdings wird es den wenigsten Lesern gelingen, die Bösewichter alle zu durchschauen. Denn es finden sich in dieser Runde Personen, die vorgeben jemand anderer zu sein, Kunstdiebe und Mörder. Sämtliche Charaktere erkennt der Leser schon an der Sprache. Der eine stottert, der andere spricht nur unvollständige Sätze, andere schwafeln. Man hat diese glanzvolle Runde förmlich vor Augen: Die Reisebuch-Autorin, die amourösen Abenteuern nicht abgeneigt ist, den Bischof, der den weltlichen Genüssen, insbesondere dem Portwein, etwas zu sehr gewogen ist, den indischen Prinzen, der nicht nur durch sein Äußeres auffällt und der trocken-langweilige Professor. O'Leary, der durch Kajal, extravagante Kleidung und hohe Absätze ebenso besticht wie durch seinen klaren Geist, nicht zu vergessen. Die Geschichte wird mit viel Humor von Daniel Ffordes erzählt, der mit einem Augenzwinkern alle kleinen Schwächen aufdeckt, ohne dabei je böse zu werden. Am Ende werden alle Bösewichte gestellt, der Gerechtigkeit Geltung verschafft und der Leser mit einer mystischen Wendung überrascht. Nicht alle Probleme werden auf die herkömmliche Art, im Sinne der Gesetzgebung, gelöst. Allerdings stimmt der Leser dem Ermittler in jeder dieser moralischen Entscheidungen zu, was eine Kunst für sich darstellt. Obwohl dieser Roman eindeutig ein Krimi ist, finde ich die Sortierung unter ›Thriller‹ nicht ganz passend. Der Roman ist spannend geschrieben, aber er unterhält mehr, als ein Pageturner zu sein. Die Leser, die Miss Marple oder Hercule Poirot mögen, werden auch an O'Leary ihren Spaß haben. Ich mochte Agatha Christie und finde, Tedine Sanss ist eine würdige Erbin. Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn die Autorin mich früher auf die mystische Schiene geleitet hätte. Prinzipiell gefällt es mir gut, wenn Krimi und Fantastik miteinander verwoben werden. Diese Entwicklung, besonders wenn sie zum Ende hin erfolgt, könnte allerdings von Kritikern auch für eine ›Deus ex Machina‹, eine unerwartete Person oder Begebenheit, die die Lösung bringt, gehalten werden. Diese Kritiker sollten bitte nicht vergessen, dass ›Ein Pfau im Park‹ ein Debüt Roman ist. Ich bin fest davon überzeugt, dass die mystische Ader im Nachfolger, den ich mir wünsche, weit früher auftauchen wird. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der die alten Krimis liebt, die ohne die aktuell angesagte, sehr ins Detail gehende, Gewalt auskommen. Dieses Debüt bekommt von mir die volle Punktzahl. Ich bin gespannt, wo es diesen Ermittler noch hinführen wird. In einen Zug? Auf ein Schiff? Bei dieser Autorin könnte ich mir O'Leary sogar auf dem Mond vorstellen.

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