Die Sterne über Farefyr (German Edition)

von Temper R. Haring und Tharah Meester
4,0 Sterne bei2 Bewertungen
Die Sterne über Farefyr (German Edition)
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Sabrina80s avatar

Stimmige Fortsetzung von "Die Gossen von Farefyr". Fantasy, Liebe und Krimi in einem Buch!

Aleshanees avatar

Ungewöhnlich und verwirrend und trotzdem hat es mich wieder fasziniert :)

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Inhaltsangabe zu "Die Sterne über Farefyr (German Edition)"

Der junge Theaterbesitzer und Pferdehändler Richard Artson steht zwar erfolgreich im Geschäftsleben, doch geht es darum, das Herz seiner Angebeteten Gailyn Gardner zu erobern, verliert er all sein Selbstbewusstsein. Der Umstand, dass auch der charmante Schauspieler Harlan Rhynes in das Mädchen verliebt ist, macht es ihm nicht einfacher... Da seine Werke nirgendwo allzu angesehen sind, treibt es den begabten Caedes von Ort zu Ort. Wird seine ausgefallene Kunst in Farefyr mehr Bewunderung oder zumindest Akzeptanz erfahren? Zur gleichen Zeit wechselt eine mysteriöse Nachricht eilig ihre Besitzer. Jedoch ahnt niemand von diesen, welche Folgen es nach sich ziehen würde, sollte sie ihr Ziel erreichen... Eine Mischung aus mittelalterlicher Fantasy, Thriller und Romance, die nichts für Zartbesaitete ist. Lesen Sie, was zehn Jahre zuvor geschah, in 'Die Gossen von Farefyr'.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B00MKGKRA0
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:471 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:08.08.2014

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    Sabrina80s avatar
    Sabrina80vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Stimmige Fortsetzung von "Die Gossen von Farefyr". Fantasy, Liebe und Krimi in einem Buch!
    Fantasy, Liebe und Krimi in einem Buch!

    Erster Satz: "Begleitet vom ewigen Rauschen der Meereswellen wusch der junge Künstler Caёdes, zufrieden mit sich und dem getanen Werk, die Farbe von seinen Utensilien."

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    Richard Artson ist total verliebt in Gailyn, er traut sich aber nicht, es ihr zu sagen, da er sehr dick ist und Angst hat, das sie ihn sowieso nur ablehnen wurde. Doch Gailyn erwidert seine Gefühle, nur Richard weist jeden Annäherungsversuch ihrerseits zurück…

    Caёdes kommt nach Farefyr, weil er in  wegen Mordes gesucht wird. Er schließt sich der Theatergruppe an, da er in Gailyn sein nächstes Kunstwerk sieht…

    Ein Mönch soll dem Papst eine Nachricht überbringen, doch unterwegs für sein Schiff überfallen und er versklavt…

    Meine Meinung

    Der zweite große Roman aus der Farefyr-Welt spielt zehn Jahre nach dem ersten Band.

    Am Anfang war ich total glücklich unter den Dramatis Personae auch Miles, Temperence, Nicholas, Theodore und auch Nathan Cook zu lesen, und fand es klasse, das die lieb gewonnenen Charaktere aus Band eins wieder mitmachen würden. Nur leider musste ich recht schnell feststellen, das diese Charaktere nicht so oft auftauchten, wie ich es mir gewünscht hätte. Es waren leider nur ganz kurze Gastauftritte gewesen. Zu klein für meinen Geschmack, aber ich hoffe, in einen vielleicht dritten Band, wieder mehr von ihnen lesen zu dürfen. Zu Ende ist die Geschichte um Farefyr ja noch lange nicht erzählt. *gg*

    Das hatte dann auch erstmal meine Begeisterung für das Buch geschmälert, da meine Freude auf diese Personen doch sehr groß war. Aber recht bald zog die Geschichte mich wieder in ihren Bann, so dass ich meine Frieden damit machte und diese einfach nur mit Spannung las.

    Das Buch ist eine Mischung aus Fantasy-, Liebe- und Kriminalgeschichte. Die Liebesgeschichte um Richard ist kompliziert. Er traut sich einfach nicht, zu seinen Gefühlen für Gailyn zu stehen und glaubt auch nicht, das sie ihn liebt. Aber so wie er sich ihr gegenüber teilweise auch aufführt, kann ich nicht nachvollziehen, das sie ihn liebt. Und auch ihn verstehe ich überhaupt: Wie kann man nur so verbohrt sein? Das läuft unter man(n) kann es sich auch sehr schwer machen.

    Richtig schön fand ich, das in Nebenrollen immer wieder Personen aus dem ersten Band auftauchten. Zwar oft auch welche, die da nur kurz erwähnt wurden, aber trotzdem Leute, an denen ich mich erinnern konnte. Und ich bin echt sehr gespannt, wie es in Fareyfr weiter geht!

    Aber ein muss ich noch sagen, ich würde auch gerne auf der Pferderanch von den Tunrpikes und Wentwoths Leben. *seufz*

    Fazit
    Stimmige Fortsetzung von "Die Gossen von Farefyr". Fantasy, Liebe und Krimi in einem Buch!

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ungewöhnlich und verwirrend und trotzdem hat es mich wieder fasziniert :)
    Nicht ganz so überzeugend wie Band 1

    3,5 Sterne

    Zum Inhalt

    Der zweite Band steigt 10 Jahre später nach den Vorfällen aus dem ersten ein. Nicholas Turnpike, seine Frau Temperence, Richard, Miles und Theodore haben sich gut auf ihrer Pferderanch außerhalb von Farefyr eingelebt. Sie bekommen häufig Besuch vom Sohn des Sheriffs, Richard Artson. Auch er liebt Pferde und ist mit ihnen gut befreundet. Richard führt aus Leidenschaft ein Theater in Farefyr, aber seine Leidenschaft ist vor allem für eine der Schauspielerinnen entflammt, die junge Gailyn Gardner. Ein sehr schüchternes Mädchen, das in ihrem Leben schon viel durchgemacht hat. In dem Schauspieler Harlan Rhynes hat Richard einen Rivalen, sie beide haben sich unsterblich in Gailyn verliebt. Während Richard mit seiner Armut und seiner kranken Familie hadert, ist sich Richard trotz seines Reichtums und guten Standes sicher, keine Chancen bei Gailyn zu haben, da er extrem dick ist.

    Dann gibt es auch noch Caedes, einen etwas makaberen Künstler, der in Farefyr eingetroffen ist, einen merkwürdigen Zauberer, der aus seiner Gefangenschaft flieht und den "Schlächter", der immer wieder grausame Opfer fordert.

    Meine Meinung

    Wie im ersten Teil war der Anfang wieder etwas verwirrend. Man lernt sehr viele Figuren kennen, wobei der Zusammenhang im Hintergrund bleibt. Der Schreibstil, an den ich mich mittlerweile ja schon etwas gewöhnt habe, ist zwar an manchen Stellen immer noch etwas umständlich, wirkt aber schon viel ausgereifter (auch die Kommasetzung ist hier sehr viel angenehmer ;) )
    Anfangs steht man noch etwas neben der Geschichte, weil man den Eindruck hat, das einem das Wissen fehlt, richtig durchzusteigen, was sich im Laufe der Handlung nicht ganz auflöst.

    Die Vorstellung der Charaktere ist treffend, wirkt aber auch manchmal konfus, da man nicht genau weiß, wohin das ganze führen wird - was aber auch eine gewisse Faszination ausübt. Es wird oft zwischen den Sichtweisen gewechselt, allerdings sind die kleinen Symbole vor jedem Absatz sehr hilfreich - sie stehen jeweils für den Charakter, um den es gerade geht. Durch die vielen Perspektiven hat man auf jeden Fall einen guten Einblick in das Geschehen.

    Ich fand es etwas schade, dass die Protagonisten aus dem ersten Teil so sehr in den Hintergrund gerieten, da sie mir im ersten Band sehr ans Herz gewachsen sind. Aber auch dieses Mal gibt es eine bunte Mischung aus ungewöhnlichen und völlig untypischen Figuren. Richard Artson, der Sohn des Sheriffs ist ein liebenswerter Kerl, er hat viel Geld, komponiert am Klavier und ist Besitzer des Theaters - hat aber sehr mit Komplexen durch seine Fettleibigkeit zu kämpfen.
    Harlan Rhynes, ein armer Schlucker, der sich um seinen paranoiden Bruder und seinen kranken Vater kümmern muss, hat nur noch die hübsche Gailyn im Kopf.
    Die junge Schauspielerin Gailyn ist ein sehr zartes, liebreizendes Geschöpf. Sie selbst weiß sehr wohl, wem von den beiden sie ihr Herz schenken möchte, wird aber durch ihre Vergangenheit immer wieder zurückgehalten, sich ihm zu nähern.
    Der Künstler Caedes hat eine grausame Vergangenheit hinter sich und lebt seine Flucht in einem makaberen Hobby aus, dessen Magie sich mir nicht wirklich erschlossen hat.
    Magie kommt zwar in diesem Teil auf jeden Fall deutlich mehr vor, allerdings war sie für mich nicht greifbar.

    Auch dieser Band ist wieder sehr ungewöhnlich und nichts, was man erwartet oder gewohnt ist. Die nüchterne Grausamkeit an manchen Stellen ist beinahe gruselig und es geht teilweise recht hart zur Sache. Der Einfluss der Kirche, der im ersten Band angeschnitten wurde, hat sich gesteigert und es entwickeln sich Intrigen und Konflikte rund um die Politik und die Machtverhältnisse. Die Nachricht eines Mönches geht seltsame Wege und am Ende war ich auch nicht wirklich schlauer als vorher...
    Die vielen kleinen Nebenhandlungen führen nicht immer zum logischen Verständnis der Zusammenhänge und die Liebesgeschichte ist hier etwas in die Länge gezogen. Einige Fragen (auch aus Band 1) sind noch offen geblieben und ich hoffe, dass sie in einer Fortsetzung aufgeklärt werden :)

    Fazit

    Wieder eine sehr eigenwillige, außergewöhnliche Geschichte über das Leben und Leben lassen in und um die Stadt Farefyr. Von Liebe, Eifersucht, über Mord und Magie ist alles dabei und vor allem über die menschlichen Schwächen und ihre Vergangenheit, die allzu oft unsere Zukunft bestimmt.

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

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