Tbilissi 1968: der siebzehnjährige Dschude, Sohn eines Schuhmachers in ärmlichen Verhältnissen, wird unschuldig in zwei Morde und Machenschaften einer mächtigen Organisation verwickelt, kommt ins Straflager und muss ohne Zutun weiter für Mißtrauen büßen.
Das Buch ist für mich schwer zu bewerten, der Anfang war kalt und distanziert, ohne irgendeine emotionale Regung,auch die Beziehung zu anderen Personen verwirrend. Immer nimmt Dschude alles als gegeben hin. Doch immer größer wird der Einblick in Korruption,Überlebenskampf und Macht. Es mutet zwischendurch fast wie eine Heldenreise an, geführt wird er durch seine einzige Liebe und den unerschütterlich guten Charakter. Die Spannung und auch seine Emotionen wachsen und ich habe mit ihm gebangt

