Tennessee Williams Endstation Sehnsucht

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Inhaltsangabe zu „Endstation Sehnsucht“ von Tennessee Williams

›Endstation Sehnsucht‹ erzählt die Geschichte von Blanche Dubois, einer Lehrerin aus den Südstaaten. Blanche erlebt die Auflösung ihrer Familie, einer nach dem anderen stirbt, sie muß zusehen, wie der einstmals stolze Besitz, das Herrenhaus »Belle Reve«, zwangsversteigert wird.Die einzige Zuflucht, die ihr bleibt, ist ihre Schwester Stella, die in New Orleans lebt, mit einem Mann verheiratet ist, der nach Blanches Meinung weit unter ihrem sozialen Status steht. Blanche versucht, sich im Hause ihrer Schwester einzuleben, doch ihre Unfähigkeit, die Wirklichkeit zu akzeptieren, das dadurch verstärkt auftretende Mißverhältnis zwischen tatsächlicher und erträumter Realität führt zur Katastrophe.›Endstation Sehnsucht wurde 1947 in New York uraufgeführt. Tennessee Williams erhielt dafür den Pulitzer-Preis. Mit Marion Brando in der Rolle des Stanley Kowalski wurde es in Hollywood verfilmt.

Klassiker.

— prueher
prueher

Ein Stück über Gegensätze. Wie sie sich anziehen. Und zerstören. Grandios.

— cfreyer
cfreyer

Gute (Schul-)Lektüre :-)

— divergent
divergent

sehr gut.

— bebluemchen
bebluemchen

Marlon Brando war schon ein richtig hübscher Mann. Der Film ist wirklich empfehlenswert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Endstation Sehnsucht
    emilayana

    emilayana

    28. February 2017 um 16:23

    Endstation Sehnsucht   Genre: Theaterstück / Drama Autor: Tennessee Williams Verlag: Fischer Preis: 8€ Seiten: ca. 130 ISBN: 978-3596271207   1.     Handlung: Endstation Sehnsucht erzählt die Geschichte von der Lehrerin Blanche DuBois. Die Familie von Blanche hat sich aufgelöst und daraufhin wurde ihr großer Besitz, das Herrenhaus „Belle Reve“, versteigert. Sie kommt aus dem Südstaaten ihre Schwester Stella in New Orleans besuchen. Diese ist mit einem Mann verheiratet, der laut Blanche unter dem gesellschaftlichen Niveau von Stella liegt. Sie kann sich im Haus ihrer Schwester nicht einleben, noch die Wirklichkeit akzeptieren. Ihre erträumte Realität, begründet auf lügen, zieht eine Katastrophe nach sich. 2.     Schreibstil: Der Schreibstil ist auch für ein Theaterstück sehr außergewöhnlich. Mehrere Personen sprechen durcheinander, oder Hintergrundgeräusche die niedergeschrieben sind durchbrechen die Dialoge. Besonders deutlich wird das in der ersten Szene, die den Leser somit auf das buch einstimmt. Die Charaktere reden wie normale Leute aus der Arbeiterschaft, dementsprechend ist Blanche durch eine bessere Wortwahl hervorgehoben. Allerdings muss man bei dieser Beurteilung beachten, dass ich die deutsche Übersetzung nicht kenne, da ich die originale, englische Version gelesen habe. 3.     Charaktere: Die Charaktere sind das interessanteste in diesem Theaterstück. Sie sind unglaublich vielschichtig und man lernt sie nur durch den Dialog kennen. Dementsprechend gut muss auch der Schreibstil sein, um nur durch gesagtes Charaktere zu entwerfen. Das ist dem Autor unglaublich gut gelungen. Besonders interessant ist natürlich der Hauptcharakter Blanche. Dieser verändert sich auch über das Stück enorm. Am Anfang lernen wir sie vollkommen anders kennen als sie in Wirklichkeit ist und darin liegt die Genialität dieses Stückes. Auch die Nebencharaktere sind gut ausgebaut und immer nur dann eingesetzt, wenn es gut für die Handlung ist. Interessant sind auch die Stereotypen, die durch die Personen verkörpert werden. 4.     Umsetzung: Die Umsetzung der Handlung erfolgt in einem Theaterstück. Besonders die Regieanweisungen sind hierbei hervorzuheben. Diese beinhalten im Gegensatz zu den Dialogen reiche Beschreibungen und viele Umschreibungen. An manchen Stellen, haben mich diese allerdings auch im Lesefluss gehindert. 5.     Cover: Das Cover ist das des Films, in der englischen Version jedoch schöner. 6.     Ende: Das Ende des Buches war über das ganze Stück hin aufgebaut worden und man hat es eigentlich schon kommen sehen. Trotzdem ist es interessant wie sich die einzelnen Charaktere in der letzten Szene verhalten. 7.     Bewertung:   1.     Handlung:          25  / 40 2.     Schreibstil:        14 / 15 3.     Charaktere:       17 / 20 4.     Umsetzung:         7 / 10 5.     Cover:                   3 / 5 6.     Ende                    8 / 10                                                         74 / 100   Gesamtwertung:   7.4 P Genrewertung:      7.5 P

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  • Endstation Sehnsucht

    Endstation Sehnsucht
    divergent

    divergent

    22. February 2016 um 17:13

    Titel: Endstation Sehnsucht Originaltitel: A Streetcar Named Desire Autor: Tennessee Williams Seitenanzahl: 151 Genre: Roman, Drama Verlag: Fischer Blanche ist eine junge Lehrerin um die 30 aus Missisipi. Sie will ihre Vergangenheit hinter sich lassen und flieht daher zu ihrer Schwester Stella ins warme New Orelangs. In New Orelans angekommen lernt Blanche zwei Männer kennen, die ihr Leben gewaltig durcheinander bringen. Da wäre zum einen Stanley Kowalksi, Stellas gewalttätiger Ehemann ist alles andere als erfreut über den Besuch seiner Schwägerin und macht seinen Frust des öfteren öffentlich. Und dann gibt es noch Mitch, einen ruhigen Mann mit dem Blanche sich auch eine gemeinsam Zukunft vorstellen kann. Doch eines Tages passiert etwas schreckliches... Ich hatte zugegeben doch schon hohe Erwartungen an diesen Roman, da er ja von vielen in den Himmer gelobt wurde. Und eins ist klar, wäre dieser Roman nicht gerade unsere Klassenlektüre in Englisch, hätte ich das Buch sicherlich nie gelesen. Was einem zu Beginn gleich auffällt ist, dass der Roman wie ein Theaterstück aufgebaut ist, was ich persönlich total gerne habe. Ich kam als Leserin gleich recht gut in die Geschichte rein. Blanche mochte ich ganz gerne, auch wenn sie einem an manchen Stellen doch etwas komisch und auch überdreht vorkam. Das Buch kann man locker an einem Nachmittag auslesen. Es ist jetzt auch nicht langweilig (wie so manch andere Schullektüren) Ich habe das Buch in guten drei Stunden gelesen und fühlte mich ganz gut unterhalten. Die Geschichte wird eigentlich nie langweilig und es passieren doch so einige Sachen mit denen man am Anfang nicht unbedingt rechnet. Das letzte drittel des Buches war teilweise schon sehr krass aber andererseits passt es auch wieder zur Geschichte. "Endstation Sehnsucht" ist erzählt eine kurzweilige Geschichte, die auch nie langweilig wird. 4 von 5 Sternchen. Mehr Rezensionen von mir auf meinem Blog :-) Enjoy! :D

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  • Rezension zu "Endstation Sehnsucht" von Tennessee Williams

    Endstation Sehnsucht
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    08. February 2013 um 11:30

    Nachdem Blanche DeBois das Familienanwesen Belle Reves nicht mehr halten konnte, flüchtet sie sich zu ihrer Schwester Stella und ihrem Mann Stanley Kowalski. Dort spielt sie die umschwärmte Südstaatenschönheit, doch schon bald kommt es aufgrund der beengten Wohnverhältnisse und Stanleys verrohter Art zu Konflikten. Zudem scheint Blanche in ihrer eigenen Welt zu leben. Die Situation spitzt sich zu als das ganze Ausmaß ihrer Vergangenheit ans Licht kommt und ihr Verehrer Mitch sie fallen lässt. Tennessee Williams „Endstation Sehnsucht“ ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur und es hat Spaß gemacht dieses Theaterstück zu lesen. Denn auch ohne dass es mir von Schauspielern präsentiert wurde, machten die detaillierten Regieanweisungen das ganze lebendig. Es gelang mir ohne weiteres mich in den warmen Sommer in New Orleans in die Enge einer Zwei-Raum-Wohnung einzufühlen und mit den Protagonisten zu leiden. Der Brutalität von Stanley, der von Blanche mit einem Affenmenschen verglichen wird, war ebenso greifbar, wie Blanches zunehmender Wahnsinn, der am Ende eskaliert. Ich bin auch froh, dass ich das Stück nicht in der Schule lesen musste, denn das Zerpflücken jeder Szene hätte mir auf alle Fälle die Freude an dem Stück verdorben.

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  • Rezension zu "Endstation Sehnsucht" von Tennessee Williams

    Endstation Sehnsucht
    oblomow

    oblomow

    15. February 2011 um 20:13

    Nach einer Periode ausgesprochener Dürre in meinem Kopf, hat mich dieser Klassiker überraschend berührt. Die Verfilmung hatte ich dunkel im Hinterkopf, aber nicht greifbar genug um den üblichen Vergleich zwischen Buch und Film bemühen zu können. Wenn Vielschichtigkeit und Ambivalenz der Protagonisten eines Buches, aber ein Gütekriterium ist, dann sind Blanche und Stanley (in der Verfilumg Vivien Leigh und Marlon Brando), auf jeden Fall Eier der Handelsklasse A. In den paar Stunden, die für man das Lesen benötigt, durchläuft man die ganzen moralischen Tragödien des Lebens, und na klar, Endstation Sehnsucht...

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