Terézia Mora Der einzige Mann auf dem Kontinent

(10)

Lovelybooks Bewertung

  • 13 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(3)
(3)
(2)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der einzige Mann auf dem Kontinent“ von Terézia Mora

Das Leben eines Mannes im globalisierten NirgendwoEr ist Anfang 40, verheiratet und einziger Vertreter einer US-amerikanischen Firma für drahtlose Netzwerke in den Ländern Mittel- und Osteuropas: In einer Zeit globaler Wirtschaftskatastrophen macht sich Darius Kopp daran, sein Lebensidyll zu verteidigen. Seine Firma hat sich zwar in ein Phantom verwandelt (seine Chefs sitzen ohnehin in London und in Kalifornien), und auch seine Ehe mit seiner großen Liebe steht vor dem Aus. Dennoch möchte er lange daran glauben, dass alles gut gehen wird und er in der besten aller möglichen Welten lebt. Vor allem aber, dass es ihm geglückt ist, sich vom schönen Leben ein großes Stück zu sichern …

Stöbern in Romane

Und morgen das Glück

Bewegende Geschichte über neue Anfang, großartig geschrieben !!!

marpije

Das Mädchen aus Brooklyn

Mein vierter und letzter Musso – Enttäuschung pur! (**)

Insider2199

Der Frauenchor von Chilbury

Vielleicht weniger an Männer gerichtet, aber ein tolles Buch für Frauen!

Sigismund

Das Ministerium des äußersten Glücks

Meins war's nicht.

BiancaBerlin

Das Glück meines Bruders

Die Erinnerung an eine vermeintlich glücklichen Kindheit stellt die Verhältnisse in der Beziehung der Brüder auf den Kopf.

4Mephistopheles

Der Sandmaler

Aufrüttelnd und wunderschön!

Edelstella

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Heißer Sommer

    Der einzige Mann auf dem Kontinent
    walli007

    walli007

    Nach der Wende hat Darius Kopp viel Glück gehabt wie er selbst meint. Er hat gleich einen Job bekommen, lebt inzwischen in Berlin, ist verheiratet und sogar als seine Firma aufgekauft wurde, wurde er als einziger übernommen. Und für seine Arbeit reißt er sich wirklich kein Bein aus, es geht nur ums Verkaufen und das kriegt man immer irgendwie hin. Seine Frau Flora arbeitet als Kellnerin und die Beiden versuchen ein Kind zu bekommen. Doch während dieser Hitzewelle wird irgendwie alles zu viel besonders die Arbeit. Da geht man doch lieber mal ins Café oder trifft sich mit Freunden. Wenn nur dieser Stinkstiefel von Gebietsleiter in London nicht wäre. Der fängt doch auf einmal an, zu verlangen, Darius solle nicht nur verkaufen, sondern auch die fälligen Rechnungen anmahnen. Das ist doch Sache der Buchhaltung und nun ist es seine Sache.  Ein wenig nervt er schon, dieser Darius. Drückt sich vor der Arbeit, für die er wohl nicht ganz schlecht bezahlt wird. Doch alles andere geht vor, wobei auch seine Frau manchmal ins Hintertreffen gerät, was der Ehe nicht wirklich gut tut. Natürlich hat auch Darius mit Problemen zu kämpfen, seine kranke Mutter braucht Unterstützung und ist schon etwas fordernd. Doch im großen und ganzen findet Darius sich und sein Leben toll. Ein Gewinner der Wende, der aus dem Osten kommt. Obwohl er merkt, dass er und dieser Gebietsleiter in London sich nicht abkönnen, missachtet er die Anzeichen. In seiner Selbstüberschätzung meint er, es müsse alles so weitergehen. Doch die Welt ist härter geworden und das Schicksal macht auch vor Darius nicht halt. Nicht wirklich sympathisch aber auch nicht wirklich unsympathisch ist dieser Darius Kopp. Seine Traumwelt liegt schon in Scherben bevor er es bemerkt. Als Leser möchte man ihn manchmal schütteln, damit er wach wird und sich den Wahrheiten stellt. Doch vielleicht muss man manchmal in sein Unglück rennen, um geläutert zu werden. Ein lehrreicher Einblick in ein Nachwende-Leben, das eigentlich vom Glück bevorzugt scheint, aber dennoch zeigt, dass Glück nicht immer von Dauer ist. 3,5 Sterne

    Mehr
    • 5