Terah Edun Sworn to Raise: Courtlight #1

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Inhaltsangabe zu „Sworn to Raise: Courtlight #1“ von Terah Edun

einige Schwächen, die aber durch die gute Erzählweise und eine starke Heldin ausgeglichen werden

— annlu
annlu
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  • vom Waisenmädchen zur begehrten Consort-Anwärterin

    Sworn to Raise: Courtlight #1
    annlu

    annlu

    30. September 2015 um 21:21

    A consort is a conractual partner – they hold power equal to their spouse´s. If you are Queen Consort, you are so much more than just a Queen. der Auftakt zur Serie Die siebzehnjährige Ciardis ist als Waise aufgewachsen und hat sich in den letzten Jahren mehr schlecht als recht als Wäscherin durchgeschlagen. Als eines Tages eine Gruppe Reisender in ihr Dorf kommt, wird eine Consort auf sie aufmerksam und nimmt sie mit in die Hauptstadt des Algardis Empire. Dort soll auch sie zur Consort ausgebildet werden und bald schon einen Patron für sich gewinnen. Ohne magische Fähigkeiten sollte sich das als nicht sehr einfach gestalten. Doch dann entdeckt Ciardis ihre wahre Abstammung und ihre einzigartigen Fähigkeiten und wird zur begehrten Kandidatin. Schon der Zusammenfassung des Inhaltes ist zu entnehmen, dass sich die Geschichte eines beliebten und nicht neuen Konzeptes bedient: Waisenmädchen bekommt die Chance ihres Lebens, entdeckt unerwartete Fähigkeiten an sich und wird damit etwas Besonderes. Das Ganze ist in eine Welt eingebettet, die geografische fast gar nicht erklärt wird, deren Besonderheiten sich im Speziellen auf Tiere wie Pegasi und Yeti beziehen, die ganz nebenbei erwähnt werden und deren Magie nicht nur für Auseinandersetzungen sondern viel öfter für den Luxus der Adligen eingesetzt wird. Zudem hatte ich manchmal das Gefühl als würde die Erzählung Lücken aufweisen – von einem Moment auf den nächsten ist Ciardis mit einem Mädchen befreundet ohne vorherige Andeutungen, Rituale und besondere Gegebenheiten in Bezug auf die Companions´Guild werden nicht näher erklärt und einige Hintergründe einfach vorausgesetzt. Bis zuletzt wird die genaue Position eines Consort nie erläutert. Zwar kommen immer öfter Aufzählungen von eventuellen Aufgaben vor, sie werden mit Geschäftspartnern, Ehepartnern und sogar Geliebten verglichen. Was genau sich aber hinter der Bezeichnung verbirgt war unklar. Nach der Aufzählung all der Schwächen muss ich mich selbst fragen, warum meine Bewertung dennoch so gut ausgefallen ist. Das liegt einerseits daran, dass sich die Geschichte dennoch leicht lesen ließ. Zudem fand ich Ciardis Charakter sehr sympathisch – einerseits doch mit Klischees behaftet, wie sie mit Sarkasmus auf den höheren Stand der Adligen reagiert, andererseits bodenständig und realistisch ohne romantische Verklärtheit. Obwohl mich einiges gestört hat, waren es meist Kleinigkeiten und mein Interesse daran, weiterzulesen war immer größer als der Ärger darüber. Besonders zum Ende hin wird die Geschichte auch sehr spannend, zudem kommt sie ohne die typische Romantik aus, die bei so einem Buch schon fast vorausgesetzt wird.

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