Terence H. White

 3.8 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Der König auf Camelot, Das Buch Merlin und weiteren Büchern.

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Cover des Buches Der König auf Camelot (ISBN:9783608949704)

Der König auf Camelot

 (35)
Erschienen am 19.03.2016
Cover des Buches Das Buch Merlin (ISBN:9783426010327)

Das Buch Merlin

 (9)
Erschienen am 01.06.1991
Cover des Buches Das Schwert im Stein (ISBN:9783423106634)

Das Schwert im Stein

 (6)
Erschienen am 01.02.1990
Cover des Buches Schloß Malplaquet oder Lilliput im Exil (ISBN:9783596227020)

Schloß Malplaquet oder Lilliput im Exil

 (2)
Erschienen am 01.10.1993
Cover des Buches Der mißratene Ritter. Die Kerze im Wind (ISBN:9783608951516)

Der mißratene Ritter. Die Kerze im Wind

 (1)
Erschienen am 01.01.1996
Cover des Buches Der Herrscher im Fels (ISBN:9783596282609)

Der Herrscher im Fels

 (1)
Erschienen am 01.05.1983
Cover des Buches Mistress Masham's Repose (ISBN:1590171039)

Mistress Masham's Repose

 (0)
Erschienen am 10.06.2004
Cover des Buches Der König auf Camelot, 2 (ISBN:B00883I1XE)

Der König auf Camelot, 2

 (0)
Erschienen am 01.01.1977

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Rezension zu "Der König auf Camelot" von Terence H. White

Der König auf Camelot
quatsprechevor 2 Jahren

Dieser Roman fand bei mir Zuflucht, weil ich versuche jedes Buch mit einem Artus-Thema zu lesen. Nach den ersten Seiten wurde mir jedoch klar, dass ich ein Juwel entdeckt hatte. Zugleich ist es mit 748 Seiten ein echtes Schwergewicht. Die Paperback-Ausgabe beinhaltet alle vier Teile und erzählt die ganze Geschichte von ‚Wart‘ von Anfang an.

Die Artus-Legende. Oft erzählt und weiter gesponnen. Wie lange diese Tradition existiert konnte bisher nicht hinreichend geklärt werden. Es gibt mittelalterliche Ausgaben in Frankreich, England und Deutschland, einige sind älter, andere ausführlicher – jedoch ist ein erstes Original noch nicht entdeckt worden.

In diesem Roman erblüht diese Erzähltradition erneut und wandelt die Geschichte fahrender Ritter, schöner Maiden und ewigen Kämpfen von gleichstarken Gegnern in eine magische Geschichte voller modernen Witzen und alten Traditionen. Denn anders als in den Überlieferungen ist nicht einer der Ritter der Tafelrunde im Fokus der Geschichte, sondern der sagenumwobene König Artus. Und es wird erzählt, wie ein einfacher Junge zu eben jenem König der Könige wurde und wie sein Leben weiterhin verlief.

T. H. White ist ein Meister des Mittelalters. Sein ganzes Wissen über verschiedene Disziplinen wie das Bogenschießen, die Falkenzucht oder Architektur sind in dieses Buch geflossen. Und auffallend ist, das dieser Roman die Vorlage für den Disney-Klassiker „Die Hexe und der Zauberer“ darstellt – jedenfalls der erste der vier Teile. Mit Schwung und Humor wird eine wunderbare Geschichte liebevoll erzählt und auch diejenigen, die sich etwas in den Arthus-Geschichten auskennen, werden an diesem Roman ihre helle Freude haben!

Originalbeitrag: Der König auf Camelot

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Rezension zu "Der König auf Camelot" von Terence H. White

Ermüdendes Mittelalter
StMoonlightvor 2 Jahren

Der junge Wart möchte Abenteuer erleben. Am liebsten als edler Ritter. In das Rittertum darf er bereits hereinschnuppern, lernt alles was dazugehört – als Knappe. Merlin, der verschrobene alte Zauberer, sieht jedoch, dass dem Knaben ein ganz anderes Schicksal bevorsteht: Wart soll Excalibur aus seinem Stein befreien und mit Weisheit, Gerechtig- und Gutmütigkeit regieren, denn er sei der verschollene Sohn von König Uther Pendragon! Doch anscheinend hat das Schicksal andere Pläne …

Aufgeteilt ist das Buch in vier Geschichten (,,Das Schwert im Stein", "Die Königin von Luft und Dunkelheit", ,,Der missratene Ritter", ,,Die Kerze im Wind"), was bei knapp 800 Seiten einen ganz gute Unterteilung ist. Dennoch ist dieses Buch keine neue Geschichte, sondern eben die altbekannte, rund um Artus, Exkalibur, Lancelot, Merlin und Co. – und eben genau so „altmodisch“, wenn auch mit einer guten Prise mehr Humor, erzählt.

Obwohl ich mit dem Mittelalter, sowie den damalig genutzten Begriffen recht gut vertraut bin, fiel mir das Lesen hier schwer. Hinzu kommen viele Nebenschauplätze, die aber teils sehr ausgeschmückt wurden, so dass man die Haupthandlung schon fast wieder aus den Augen verlor. Es war ermüdend.

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Rezension zu "Der König auf Camelot" von Terence H. White

Der König auf Camelot
Mine_Bvor 2 Jahren

Der Autor Terence Hanbury White hat mit „Der König auf Camelot“ die bekannte Artus- Sage aufgegriffen. Später wurden die vier Bücher neu aufgelegt und sind im Klett- Cotta- Verlag erschienen.

 

Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):

Sie nannten ihn 'die Warze', und wie eine lästige Warze wurde der kleine Art von seinem Vetter Kay auch behandelt. Kay, der Sohn des Hauses, wurde in allen ritterlichen Fertigkeiten unterrichtet. Art hingegen hatte nur den uralten Zauberer Merlin zum Lehrer. Doch nicht Kay gelang es, das sagenumwobene Schwert aus dem Stein zu ziehen, sondern Art, dem künftigen König der Tafelrunde. Als viel später König Arthurs Frau Guinevra eine Liebschaft mit dem tapferen Ritter Lancelot eingeht und der intrigante Sir Mordred nach Arthurs Thron trachtet, nimmt das Schicksal seinen Lauf.

 

„Der König auf Camelot“ besteht aus vier Teilen, welche die Titel „Das Schwert im Stein“, „Die Königin von Luft und Dunkelheit“, „Der missratene Ritter“ und „Die Kerze im Wind“ tragen. In diesen Büchern erzählt der Autor T. H. White die Artus- Sage und erweckt das bekannte Epos rund um König Arthur und seine Tafelrunde erneut. Ich war im Vorfeld sehr gespannt auf welche Weise der Autor diese Sage erzählt, wie er eigene Interpretationen mit in die Geschichte einfließen lässt und wo er seinen Schwerpunkt legen wird. Doch leider wurde ich von diesem Werk enttäuscht.

Bei mir ist leider der Funke überhaupt nicht übergesprungen. Die Geschichte konnte mich nicht fesseln. Ich habe mit den Charakteren nicht mitfiebern können, teilweise auch, weil ich diese einfach nicht ernst nehmen konnte. Die Ursache liegt wohl hauptsächlich am Schreibstil des Autors.

Der erste Teil der Reihe ist bereits 1938 erschienen. So ist es vielleicht auch nicht verwunderlich, dass der Schreibstil etwas altbacken oder auch verstaubt erscheint. Ich bin mit diesem Stil leider nicht warm geworden, ich konnte mich nicht an diesen gewöhnen, sodass für mich dieses Buch eine Qual wurde. Teilweise musste ich mich durch die einzelnen Seiten kämpfen, nicht selten bin ich während des Lesens mit meinen Gedanken abgeschweift und ich musste mich zwingen, dieses Buch weiter zu lesen. Ich empfand den Schreibstil als recht gewöhnungsbedürftig. White schreibt recht ausschweifend. Eigentlich habe ich mit einem detailreichen Schreibstil keine Probleme, gerne lese ich auch mal Landschafts- oder Charakterbeschreibungen. Aber viel zu oft verliert sich der Autor in Nichtigkeiten, nicht immer ist ein roter Faden erkennbar. Viele nebensächliche Handlungen werden meiner Meinung nach viel zu ausschweifend thematisiert. Sie werden umfangreich behandelt nur um dann ein paar Seiten als irrelevant abgehandelt zu werden. Auch hat mir der teilweise sehr saloppe Schreibstil nicht immer gefallen. Mit diesem Stil wollte der Autor White wahrscheinlich einen humoristischen Aspekt in das Buch hereinbringen. Bei mir persönlich hat es jedoch dazu geführt, dass auf mich diverse Szenen oder auch Charaktere fast schon lächerlich wirkten. Diese teilweise recht lächerliche Darstellung diverser Charaktere hat mir leider überhaupt nicht gefallen, es hat wohl einfach nicht meinen Humor getroffen. Dieser saloppe Erzählstil hat dazu geführt, dass mir die Charaktere nicht ans Herz gewachsen sind. Sie wirkten auf mich teilweise sogar unsympathisch. Die flachsigen Dialoge haben dies sogar noch bestärkt.

 

Leider konnte mich T.H. White mit seinem Werk „Der König auf Camelot“ nicht überzeugen. Die Grundidee der Artus- Sage und dessen Interpretation hat mir relativ gut gefallen. Jedoch bin ich mit dem Erzählstil leider nicht warm geworden, sodass ich mich durch dieses Buch hindurch kämpfen musste, daher kann ich leider nur 1,5 Sterne vergeben.

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Terence H. White wurde am 29. Mai 1906 in Bombay (Indien) geboren.

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