Viele Mädchen hatten damals den Wunsch Stewardess zu werden, auch ich kannte etliche in meinem Bekanntenkreis.
In dem Buch wird sowohl das Auswahlverfahren als auch die Ausbildung geschildert. Teresa zeigt deutlich auf, dass sie nur ein Spielball war und von Dienst zu Dienst und von Bereitschaft zu Bereitschaft geeilt ist. Das Leben im Camp selbst war auch kein Zuckerschlecken - keine Privatsphäre, Zimmer bzw. Wohnung mit unbekannten Frauen teilen, etc.
Bei manchen Dingen empfand ich Teresa etwas naiv, aber das waren wir alle in dem Alter. Das wurde mir erst beim Lesen des Buches wieder bewusst.
Das Buch selbst ist nüchtern geschrieben, ohne viele "Gefühle". Zu Beginn hat es mich etwas gestört, doch zum Ende hin bin ich zu dem Schluss gekommen, dass man nur so ohne Vorwürfe an Organisationen, Personen, unvoreingenommen schreiben kann.








