Teresa Fortis

 3.9 Sterne bei 15 Bewertungen
Teresa Fortis

Lebenslauf von Teresa Fortis

Teresa Fortis, 1957 in Bern geboren, lebt heute in der Nähe von Thun. Nach Abschluss der Handelsschule liess sie sich zur Kosmetikerin ausbilden, Jahre später zu ihrem damaligen Traumberuf als Air-Hostess. 1982 erlangte sie in Jeddah, Saudi Arabien, das Diplom zur Flugbegleiterin. Anschliessend stand sie fünf Jahre lang in den Diensten von Saudi Arabian Airlines und heuerte danach für zwei Jahre bei Crossair an. Wiederum kehrte sie der Schweiz den Rücken und zog nach Tunesien, wo sie nebst Ehefrau und Mutter eines Sohnes Mitinhaberin eines Cafés war. Seit 1997 lebt sie wieder in der Schweiz und beschäftigt sich mit zeitgenössischer Kunst und der Schriftstellerei. Als Teresa Fortis ihr autobiographisches Manuskript "Lockruf Saudia" 2008 auf dem Verlagsmarkt anbot, erhielt sie unerwartet rasch die Zusage eines Zürcher Verlags. Was dann geschah, war wie im Märchen: "Lockruf Saudia", ein Erlebnisbericht aus ihrer Zeit als Flugbegleiterin in Saudi Arabien, kletterte auf Platz eins der Bestsellerliste des Schweizerischen Buchhändler- und Verleger Verbands und hielt sich 17 Wochen in den Top Ten. Angespornt durch diesen Erfolg, veröffentlichte sie 2012 den Roman "Die Ausreisserin". Die Rohfassung dazu schrieb sie bereits Ende der siebziger Jahre. "Die Ausreisserin" ist ein Roman über das Leben, das Erwachsenwerden, den Protest und die Sehnsucht nach einem rettenden Ort - irgendwo. Der Inhalt ist zeitlos und gerade heute wieder von erschreckender Aktualität. Als Autorin kann sie nicht genug kriegen von Geschichten, seien es nun Wahre oder Erfundene, denn auch in erfundenen Geschichten steckt Wahrheit, genauso wie in den wahren Dichtung. Ein bestimmtes Thema drängt sich ihr auf und lässt sie nicht mehr los. Das ist dann der Stoff für ihr nächstes Projekt. Sie wird auch weiterhin möglichst authentisch und genau beobachtend über Themen schreiben, die ihr ein Bedürfnis und Anliegen sind. Neu erschienen von Teresa Fortis: Die Kurzgeschichte „Marinas Heimkehr“, nur als Kindle E-Book bei Amazon erhältlich.

Alle Bücher von Teresa Fortis

Die Ausreisserin

Die Ausreisserin

 (8)
Erschienen am 14.05.2012
Lockruf Saudia

Lockruf Saudia

 (7)
Erschienen am 07.02.2011

Neue Rezensionen zu Teresa Fortis

Neu
redamancyxs avatar

Rezension zu "Die Ausreisserin" von Teresa Fortis

Ein junges Mädchen auf ihren Weg zum Erwachsenwerden
redamancyxvor 12 Tagen

Die Ausreisserin“ ist ein Roman von Teresa Fortis und wurde 2012 vom WOA Verlag veröffentlicht.
In ihrem Buch geht es um das 14-jährige Mädchen Lisa, das mitten in der Pubertät steckt.
Ihre  Mutter Klara ist mit der rebellischen und aufmüpfigen Art ihrer Tochter vollkommen überfordert und ihr Mann, der den ganzen Tag nur auf dem Sofa liegt und ein starker Alkoholiker ist, erschwert ihr das Leben noch mehr.
Eines Tages jedoch stirbt Lisas Vater an den Folgen seines Alkoholkonsums und auch das Verhältnis zu ihrer Mutter wird von Tag zu Tag schlechter. Doch als Klara auch noch einen neuen Mann kennenlernt, der sich einbildet Lisa bevormunden und die neue Vaterrolle in ihrem Leben einnehmen zu dürfen, platzt Lisa der Kragen. Kurzerhand schnappt sie sich ihre Sachen und reißt von zu Hause aus.
Auf ihrer Reise lernt sie zufällig einen älteren Gaukler namens Anatol kennen mit dem sie sich sehr gut versteht und der ihr Leben auf eine positive Art verändert, umso schlimmer ist es für Lisa als Anatol eines Morgens nicht mehr da ist und ihr nur einen Abschiedsbrief hinterlassen hat.
Doch die Geschichte der Ausreisserin geht trotzdem weiter und sie erlebt noch viele überraschende und große Ereignisse auf ihrem Weg.

 

Das Buch ist mit 173 Seiten zwar sehr kurz, aber trotzdem nicht weniger spannend.
Am Anfang hatte ich leichte Probleme in die Schreibweise der Autorin hineinzufinden, doch nach den ersten Kapiteln hatte ich keine Schwierigkeiten mehr.
Das Buch ist eher in einer leichten Sprache geschrieben und ohne große Ausschmückungen oder Details, die mir aber manchen Stellen etwas gefehlt haben.
Ich finde es schön, dass Teresa Fortis das Thema „Pubertät“ für ihr Buch gewählt hat. Dadurch kann man sich gut in die Protagonistin hineinversetzen, denn schließlich kennen viele die diversen Gefühle und Gedanken, die man in der Pubertät verspürt.
Die Geschichte die sich zwischen Lisa und den Gaukler ereignet hat mir am besten gefallen. Man konnte ihre freundschaftliche Verbindung beim Lesen richtig spüren.
Ebenso schön fand ich es, dass man gemerkt hat wie sich Lisa verändert und in Anatols Gegenwart aufblüht. Sie hat in ihn den Vater gefunden, den sie nie hatte.
Umso trauriger fand ich es, dass der Abschnitt zwischen den beiden verhältnismäßig kurz war, denn als ich den Klapptext gelesen habe, dachte ich, dass das Buch hauptsächlich um die Begegnung und die Geschichte zwischen Anatol und Lisa handelt. Ihr treffen bildet zwar den Rahmen für die folgenden Ereignisse aus ihrem Leben, aber ich hätte gerne mehr von Anatol gelesen.
Trotzdem finde ich, dass das Buch schön und spannend ist. Man möchte gerne weiterlesen, weil Lisa einen ans Herz wächst und man erfahren möchte wie sie sich weiterentwickelt und welche Situationen in ihrem Leben noch auf sie zukommen.

Das Buch wird auf keinen Fall langweilig, da bis zum Ende immer etwas Überraschendes passiert.
Ich kann das Werk von Teresa Fortis nur weiterempfehlen!

Kommentieren0
1
Teilen
W

Rezension zu "Die Ausreisserin" von Teresa Fortis

Ausreissen ist keine Lösung. Man nimmt sich selbst immer mit.
Waschbaerinvor 22 Tagen

Der vorliegende Roman "Die Ausreisserin" von Terese Fortis würde ich dem Genre Jugendroman, bzw. ein Roman für junge Erwachsene zuordnen. Das liegt vor allem an der sehr einfach gehaltenen Sprache, die den Anforderungen eines Romans für Erwachsene nicht Stand hält und auf der anderen Seite auch an dem Thema.

Die Autorin führt uns zurück in die 60er Jahre. Lisa ist unglücklich in ihrem Zuhause. Der Vater, seit eines Unfalls Frührentner, ertränkt seinen Kummer in Alkohol. Die Mutter steht meist alleine da und Lisa macht ihr mit ihrer ganzen Aufsässigkeit und Bequemlichkeit das Leben auch nicht gerade leichter. Aber so war das auch schon damals, als Mädchen in die Pubertät kamen. Das ist das Vorrecht der Jugend, auszutesten wie weit man gehen kann ohne sich all zu sehr die Finger zu verbrennen. Und Lisa spannt diesen Bogen bis kurz vors Bersten.

Die Mutter, nach dem plötzlichen Tod ihres Gatten endlich frei von einem nörgelnden und ewig betrunkenen Ehemann, verliebt sich nur wenige Monate, nachdem sie Witwe geworden ist erneut. Vielleicht ist es nicht einmal Liebe, sondern eher der Wunsch nach Nähe und Anerkennung, was sie schon so lange entbehren musste. Dass Lisa den neuen Partner an der Seite ihrer Mutter nicht mag, verwundert nicht. Dieser glaubt Vater spielen zu müssen und fängt schon mal gleich an, ihre Freiheiten zu beschneiden. Das kann nicht gut gehen.

Was macht ein Mädchen wie Lisa, wenn eine Situation unerträglich erscheint? Lisa läuft von zu Hause weg. Und stellt es auch nicht mal sonderlich klug an, wird sofort ihres Geldes beraubt. Dass nichts schlimmeres passiert, ist wohl als reines Glück zu bezeichnen.

Die Abschnitte ihrer Begegnung mit Anatol haben mir in vieler Hinsicht gut gefallen. Es ist, als fände Lisa den Vater, den sie zu Hause schon lange nicht mehr hatte. Anatol vermittelt ihr Lebensweisheiten ohne den Zeigefinger zu erheben und bringt sie ganz selbstverständlich zu Einsichten, zum Nachdenken über ihr Leben und ihr Verhalten. Während des kurzen Zusammenseins mit ihm fängt sie an innerlich zu heilen, wird vom Wesen her weicher - nicht mehr so bockig - und vor allem verständiger. In wenigen Tagen kommt sie dem Erwachsenwerden ein ganzes Stück näher.

Dass sie noch auf einen hilfsbereiten Menschen trifft, als es ihr so richtig schlecht geht, ist eine glückliche Fügung. Doch danach wirkt der weitere Verlauf des Romans dann zu viel konstruiert. Es liest sich etwas zu holprig, als müsste nun unbedingt alles auf einen Nenner, bzw. zu einem guten oder sollte ich sagen passenden Ende  gebracht werden. Dass ich davon nicht angetan bin, brauche ich nicht weiter auszuführen.

Was mir sehr gut gefällt ist das Cover.

Mit der Bewertung bin ich mir nicht ganz einig. Normalerweise gäbe ich 3 Sternchen, wenn ich dieses Buch als Erwachsenen-Literatur lesen würde. Doch das Cover verdient mehr. Auch mehrere Abschnitte in der ersten Hälfte des Buches bewerte ich höher. So knappe 3,5 fände ich passend. Da es das aber nicht gibt und ich mich dazu entschlossen habe das Genre Jugendroman, bzw. Roman für junge Erwachsene als Bewertungsgrundlage zu wählen, entscheide  ich mich für 4 Sternchen.

Kommentieren0
6
Teilen
Jessyxonexs avatar

Rezension zu "Die Ausreisserin" von Teresa Fortis

Die Ausreisserin
Jessyxonexvor 25 Tagen

"Die Ausreisserin" ist ein Roman, der von Teresa Fortis geschrieben wurde.

Der Klappentext dieses Buches wiedergibt den Inhalt sehr gut.

Klappentext:
Lisa, blutjung und aufmüpfig, wächst in zerrütteten Familienverhältnissen auf. Die Beziehung zur Mutter ist stark belastet, der Vater Alkoholiker. Nachdem dieser sich förmlich zu Tode gesoffen hat, tritt ein neuer Mann ins Leben von Lisas Mutter, der das Mädchen ständig kritisiert und es bevormunden will. Lisa beschliesst, von zu Hause auszureissen. Ihr 'Tramp' führt sie an den Genfersee, wo sie in eine verlassene, baufällige Villa eindringt, um Schutz vor Regen und Kälte zu suchen. Doch plötzlich ist sie nicht mehr allein. Ein geheimnisvoller alter 'Gaukler' entdeckt das mittellose Mädchen. Es entwickelt sich eine intensive, fast zärtliche Bande zwischen den beiden. Gemeinsam treten sie als Strassenkünstler auf, bis Anatol, der Gaukler, sie eines Tages unvermittelt verlässt. Lisa erkrankt und scheint verloren. Doch wieder trifft unerwartet Hilfe ein. Was dann geschieht, hätte sich die 14-Jährige in ihren kühnsten Träumen nicht auszumalen gewagt.

Meinung:
Lisa ist noch so jung, aber hat schon sehr viel in ihren Leben durchgemacht. Ich war von der Geschichte positiv überrascht, denn auch wenn ich Erwartungen an das Buch hatte, wurden diese übertroffen.
Ich konnte mich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen und fühlte wie sie es getan hatte. Lisa ist für mich eine sehr starke Persönlichkeit, die mir sehr ans Herz gewachsen ist.

Zu guter Letzt möchte ich auf das Cover hinweisen. Es ist sehr schön, das Bild von dem Mädchen sagt einiges über Lisa aus, das gefällt mir.

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
A

Liebe LovelyBooks-Gemeinde

"Die Ausreisserin" ist ein Roman über das Leben, das Erwachsenwerden, den Protest und die Sehnsucht nach einem rettenden Ort - irgendwo. Die Rohfassung dazu schrieb ich bereits Ende der siebziger Jahre, doch veröffentlicht wurde die Geschichte erst 2012 im WOA Verlag, Zürich. Der Text ist auch als E-Book bei Amazon erhältlich.

Zum Inhalt: Lisa ist vierzehn, als ihr alkoholkranker Vater stirbt. Nach seinem Tod entfernen sie und ihre Mutter Klara sich noch weiter voneinander als zuvor. Das schwierige Verhältnis zwischen Mutter und Tochter findet seinen Höhepunkt, als Lisas Mutter einen neuen Freund mit nach Hause bringt – Johann. Der neue Mann spielt sich als Ersatzvater auf, mischt sich in die Beziehung ein, ist ungerecht und verständnislos. Als Lisa es nicht mehr aushält, nutzt sie die Gelegenheit und reißt von zu Hause aus. Das mitgenommene Geld wird ihr schon in der ersten Nacht gestohlen und so muss sie mit Stehlen ihren Hunger stillen und trampen.

Auf ihrem abenteuerlichen «Tramp», der sie an den Genfer See führt, dringt das Mädchen in eine baufällige, unbewohnte Villa ein, wo sie Schutz vor Regen und Kälte sucht. Doch sie ist nicht die einzige Bewohnerin dieses Unterschlupfs. Ein geheimnisvoller alter «Gaukler» entdeckt das mittellose Mädchen. Es entwickelt sich eine intensive, fast zärtliche Bande zwischen den beiden. Gemeinsam treten sie in Genf als Strassenkünstler auf, bis Anatol, der Gaukler, sie eines Tages unvermittelt und ohne Abschied zu nehmen verlässt und ihr in einem Brief mitteilt, dass er eine Mission zu erfüllen habe. Lisa erkrankt und scheint verloren. Doch unerwartet trifft Hilfe ein und was dann geschieht, hätte sich die 14-Jährige in ihren kühnsten Träumen nicht auszumalen gewagt…

Ich verlose 8 Exemplare unter allen, die bis zum 27. 10. den blauen "Jetzt bewerben" Button drücken und mir verraten, was Sie an dieser Geschichte anspricht und weshalb Sie sie lesen wollen.

Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension auf Amazon und auf LovelyBooks, nachdem ihr das Buch gelesen habt.

Viel Glück!

 

 

redamancyxs avatar
Letzter Beitrag von  redamancyxvor 12 Tagen
https://www.lovelybooks.de/autor/Teresa-Fortis/Die-Ausreisserin-970872373-w/rezension/1895549587/ Hier auf meine Rezension. Ich werde sie noch auf Amazon und Thalia hochladen. Danke das ich mitlesen durfte. :)
Zur Buchverlosung

Community-Statistik

in 25 Bibliotheken

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks