Teresa Habild

 4,2 Sterne bei 6 Bewertungen

Lebenslauf

Teresa Habild geboren 1979 in München, studierte visuelle Kommunikation in Offenbach/Main. Seit 2007 freie Tätigkeit als Illustratorin und Cartoonistin. Zahlreiche Buch- und Kalendergestaltungen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Teresa Habild

Cover des Buches Der Schattengarten (ISBN: 9783985681730)

Der Schattengarten

(6)
Erschienen am 27.02.2025
Cover des Buches Leopaulino entdeckt Frankfurt am Main (ISBN: 9783000536038)

Leopaulino entdeckt Frankfurt am Main

(0)
Erschienen am 01.09.2016

Neue Rezensionen zu Teresa Habild

Cover des Buches Der Schattengarten (ISBN: 9783985681730)
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Rezension zu "Der Schattengarten" von Christine von Brühl

eulenmatz
Ganz nett

MEINUNG:

Der Mann der Autorin kauft ohne ihre Absprache ein Grundstück in der Nähe vom Kyffhäuser. Für die Familie, die eigentlich in Berlin wohnt beginnt eine wochen- und monatelange Fahrerei von 2h pro Strecke. Auch wenn es nicht der Traum der Erzählerin ist, beginnt hier doch ein gemeinsames Abenteuer, denn das Grundstück hat zunächst keinen Strom und kein fließendes Wasser. Als Schwierigkeit kommt das fehlende Licht, daher auch der Name "Schattengarten" dazu und die Trockenheit der Region. 

Das Buch wird durch tolle Illustrationen von Teresa Habild aufgelockert. Es liest sich locker leicht weg, aber dennoch hat mir manchmal ein bisschen die Tiefe gefehlt, denn es gibt schon auch Konflikte rund um diesen Garten in der Partnerschaft der beiden und auch die Kinder müssen hier mitziehen. Ich habe allerdings gemocht, wie sich der Garten entwickelt und wie er der Erzählerin auch ans Herz wächst. Meine liebste Stelle war als Freunde und Familie zu Besuch gekommen sind und alle draußen geschlafen haben. Den beiden gilt auch mein Respekt, wie sie den Garten aufgebaut haben, teilweise haben sei Pflanzen extra von Berlin her gefahren.

FAZIT:

Der Schattengarten ist ein nettes, kleines Buch für zwischendurch für alle die Natur und Gartengestaltung lieben. Die Zeichnungen lockern es nochmal auf und man kann das Buch gut verschenken.

Cover des Buches Der Schattengarten (ISBN: 9783985681730)
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Rezension zu "Der Schattengarten" von Christine von Brühl

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✎ Christine von Brühl - Der Schattengarten

Als ich die Anfrage für dieses Buch bekam, war ich anfangs hin und her gerissen.
Zum einen fällt dieses Genre nicht in meine derzeitige Lesestimmung. Ich wollte die Geschichte nicht halbherzig nebenbei lesen und dann aufgrund einer Stimmung eine Bewertung abgeben.
Andererseits hatte ich kurz auf den Verlagstext geschaut und dort hieß es:
„[…] Und eines Tages verkündet er froh: Wir haben jetzt einen Garten. Hyde Park oder Versailles? Weit gefehlt: Kyffhäuser im Harz!“ Da ich selbst ursprünglich aus einer Kleinstadt stamme, die am Südhang des Kyffhäusergebirges liegt, war meine Neugier dann doch angestachelt. Ich erhoffte mir ein bisschen Lokalkolorit und so sagte ich zu.

Das Buch ließ sich schnell mal nebenbei lesen, denn der locker-leichte Schreibstil machte es einem einfach, durch die Seiten zu fliegen.

Zu Beginn war ich ziemlich erstaunt darüber, wie unterschiedlich die Autorin und ihr Mann in diesem Punkt doch sind. Da wird ein Grundstücke ohne Absprache gekauft. Da werden Ideen verwirklicht, die nicht der Vorstellung beider Parteien entsprechen. Doch am Schluss gibt es ein recht harmonisches Bild.

Es wird beschrieben, mit welchen Gegnern die Familie es mit der Zeit zu tun bekommt und welche (schweren) Aufgaben auf sie warten. Rückschläge und Fortschritte sind ständige Begleiter. Da ich selbst einen (Gemüse)Garten habe, konnte ich manchmal mit ihnen mitleiden.
Dabei scheint Frau von Brühl ihren Humor nie zu verlieren, denn dieser schimmert immer wieder durch.

Mir fehlt es jedoch an Tiefe.
Zum einen auf persönlicher Ebene. Sie beschreibt, wie es ihnen ergeht, aber so richtig greifen konnte ich die Personen nicht - auch die Verfasserin nicht, obwohl sie aus ihrer Sicht heraus erzählt.
Zudem hätte ich mir gewünscht, dass Christine von Brühl mehr vom Drumherum berichtet. Wo sind sie hingegangen? Was hat die Familie im Umland entdeckt? Es gibt wirklich sooo viel Sehenswertes dort, was auch mit Kindern interessant ist.

Für ein paar nette Lesestunden fand ich das Büchlein ganz interessant - vor allem wahrscheinlich deshalb, weil ich aus der Gegend komme und mich immer gefragt habe: Wo genau hat die Familie ihr Grundstück?

©2025 adlatb

Cover des Buches Der Schattengarten (ISBN: 9783985681730)
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Rezension zu "Der Schattengarten" von Christine von Brühl

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Gardening als Lebenseinstellung

Mitten im Kyffhäuser gibt es Grundstück. Ein Grundstück auf dem zwei vermeintlich verfallene Hütten stehen. Und hier, genau hier, will Christines Mann im wahrsten Sinne des Wortes Wurzeln schlagen. Über zwei Stunden Fahrzeit von Berlin entfernt, findet er mitten im Nirgendwo einen Ort, an dem der zunehmend mehr Zeit verbringen will, jedem Einwand der Familie zum Trotz. Er findet im Anlegen des Gartens, im Renovieren der Hütten, im Ausheben von Zisternen, die Aufgabe, die ihn einnimmt und in die er Zeit, Geduld und Geld investiert. Und der Garten macht es ihm in Zeiten des Klimawandels nicht leicht. Zu viel oder zu wenig Regen, die Bäume verlieren erst ihre Nadeln, um danach umzustürzen. Doch das alles lenkt ihn nicht von seiner Mission ab.

Auf 175 Seiten, illustriert von Teresa Habild, erzählt die Autorin, wie es ist, wenn der Mann sich nur noch für Wetterprognosen, Setzlinge und Gartenplanung interessiert. Dabei lässt die Autorin in den Texten immer wieder durchblicken, dass sie schon seit ihrer Kindheit Gärten wie Kew Gardens oder ähnlich imposante Stätten besucht und auch genossen hat. Doch zwischen mal ansehen und die ganze Zeit dort leben, ist schon ein gewaltiger Unterschied. Zwar wird jeder noch so kleine Erfolg gefeiert, doch liegt das Grundstück im besagten Nirgendwo und erst ganz langsam wird klar, dass es nicht um entweder oder geht, sondern wie man es schafft, Dinge und Gewohnheiten zusammenzubringen.

Die Autorin erzählt neben der Gartentätigkeit von Festen, die dort gefeiert wurden und zugleich von ihrem Leben. Wie sie die Rhododendren lieben gelernt hat, wie ihre Familie sich über Deutschland verstreute und wie dadurch ihre Kindheit aussah.

Sie wählt dabei eine wunderschöne Klangfarbe, in die sie ihre Erzählungen hüllt und die Zeitenwechsel zwischen oder innerhalb der Kapitel lassen den Leser immer wieder schmunzeln.

Ein schönes Buch über Gärten, das Zusammenleben, ein Stück weit auch Geschichte und ein bisschen
über die Suche nach einer Aufgabe im eigenen Leben.

5 von 5 Regenrinnen

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