MEINUNG:
Der Mann der Autorin kauft ohne ihre Absprache ein Grundstück in der Nähe vom Kyffhäuser. Für die Familie, die eigentlich in Berlin wohnt beginnt eine wochen- und monatelange Fahrerei von 2h pro Strecke. Auch wenn es nicht der Traum der Erzählerin ist, beginnt hier doch ein gemeinsames Abenteuer, denn das Grundstück hat zunächst keinen Strom und kein fließendes Wasser. Als Schwierigkeit kommt das fehlende Licht, daher auch der Name "Schattengarten" dazu und die Trockenheit der Region.
Das Buch wird durch tolle Illustrationen von Teresa Habild aufgelockert. Es liest sich locker leicht weg, aber dennoch hat mir manchmal ein bisschen die Tiefe gefehlt, denn es gibt schon auch Konflikte rund um diesen Garten in der Partnerschaft der beiden und auch die Kinder müssen hier mitziehen. Ich habe allerdings gemocht, wie sich der Garten entwickelt und wie er der Erzählerin auch ans Herz wächst. Meine liebste Stelle war als Freunde und Familie zu Besuch gekommen sind und alle draußen geschlafen haben. Den beiden gilt auch mein Respekt, wie sie den Garten aufgebaut haben, teilweise haben sei Pflanzen extra von Berlin her gefahren.
FAZIT:
Der Schattengarten ist ein nettes, kleines Buch für zwischendurch für alle die Natur und Gartengestaltung lieben. Die Zeichnungen lockern es nochmal auf und man kann das Buch gut verschenken.





