Teresa Heidegger Achterbahn der Stille

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Inhaltsangabe zu „Achterbahn der Stille“ von Teresa Heidegger

Nepal, Land traumhafter Trekkingpfade und Sitz der Götter – heißt es jedenfalls. Idealer Rückzugsort für Teresa Heidegger, eine junge Frau aus Berlin, die auf ihrem Weg in den Himmel des deutschen Regietheaters gerade einen herben Rückschlag erlitten hat und sich mit einem Mal in einer Sinnkrise wiederfindet. Nach der ersten zaghaften Annäherung an Land und Leute wagt sie den Schritt in ein Schweigekloster, um die Kunst der Vipassana-Meditation zu erlernen: 110 Stunden regungsloses Sitzen in zehn Tagen. Lachen, Reden, Schokolade, E-Mails – alle irdischen Freuden streng untersagt. Und doch macht sie gerade hier die wichtigste Entdeckung ihres Lebens.

Interessantes Buch, das in manchen Punkten zum Nachdenken anregt. Für mich leider zu zynisch geschrieben.

— Tatsu
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  • Rezension zu "Achterbahn der Stille" von Teresa Heidegger

    Achterbahn der Stille
    palegreeneyes

    palegreeneyes

    26. February 2012 um 20:52

    Erstaunlich ehrlich. Und darum gut.

  • Rezension zu "Achterbahn der Stille" von Teresa Heidegger

    Achterbahn der Stille
    giulianna

    giulianna

    07. February 2011 um 10:07

    Mit Empfehlungen von Freunden ist es ja oft so eine Sache: manche Bücher, die Andere verschlungen haben, mögen einen einfach nicht in ihren Bann zu ziehen oder man mag sie noch nicht mal richtig freudig zur Hand nehmen. Geschmäcker sind halt doch sehr verschieden. Mit diesem Buch war es anders. Nachdem ich mich die ersten Wochen des Jahres durch zahllose Seiten anderer Bücher gequält habe, blieb ich hier endlich mal wieder an den Buchstaben kleben und wollte unbedingt wissen, wie Teresas Reise weitergeht. Genau, Teresa, um sie geht es hier. Sie ist zugleich Autorin und Protagonistin der "Achterbahn der Stille" und nimmt uns mit auf ihre Reise nach Nepal. Eine mittelschwere Sinnkrise trieb sie Ende 2007 in die Bergwelt des Himalaya. Wir begleiten sie durch das verwirrende Chaos des Großstadtmolochs von Kathmandu und folgen ihr anschließend auf einen Trek ins Annapurna Basislager. Wir erleben mit ihr Höhen und Tiefen, frieren mit ihr in klapprigen Unterkünften und lechzen nach zig Stunden Wanderung nach einer kargen Mahlzeit. Dennoch findet sie in all den Strapazen Lohn für ihre Mühen und wieder mehr zu sich selbst. Höhepunkt der Reise bildet eine 10-tägige Vipassana Meditation. Das bedeutet 11h am Tag Meditation im Sitzen, Schmerzen in den Beinen, Auseinandersetzungen mit dem eigenen Selbst, Überwinden von Grenzen, Ausstehen von Qualen und ein abschließendes Hochgefühl, das Teresa zum Ende ihrer Reise erneut in die Berge treibt. Ich habe dieses Buch unheimlich gern gelesen. Zum einen schreibt Teresa sehr unterhaltsam, zum anderen zeigt es, wie wichtig es ist dem eigenen Selbst nicht davon zu laufen, im Alltag von hier nach da zu hetzen und sich völlig zu verlieren. Außerdem eröffnet sie uns eine Welt außerhalb unseres Erfahrungshorizonts, die uns in ihrer Armut mit menschlicher Wärme und großen Panoramen zu bereichern vermag. Das Glücksgefühl in uns ist am Ende weit anspruchsloser, als wir denken: eine warme Dusche und menschliche Wärme können uns ein Wohlgefühl bereiten, das wir vielleicht schon beinahe vergessen haben in unserer gut ausgestatteten Welt und von dem wir glaubten, es bräuchte viel mehr, um wieder zum Leben erweckt zu werden.

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