Teresa Kuba

 4.1 Sterne bei 128 Bewertungen
Autorin von Sternenscherben, Turion und weiteren Büchern.
Autorenbild von Teresa Kuba (©privat)

Lebenslauf von Teresa Kuba

Teresa Kuba wurde 1987 in der schönen Stadt Freising geboren, in der sie heute mit zwei Mitbewohnerinnen und einem sehr mitteilungsbedürftigen Kater lebt. Nach unzähligen Kurzgeschichten, die in der Schublade schlummern, ist "Turion" ihr Debütroman. Beruflich hat die Autorin schon verschiedene Richtungen ausprobiert, wie z.B. Mediengestaltung oder die Arbeit mit behinderten Menschen. Am liebsten schreibt sie aber.

Alle Bücher von Teresa Kuba

Cover des Buches Sternenscherben9783959911542

Sternenscherben

 (64)
Erschienen am 12.10.2017
Cover des Buches Turion9783959910712

Turion

 (59)
Erschienen am 09.05.2016
Cover des Buches Ich bin nicht verrückt sagt mein Einhorn9783743140783

Ich bin nicht verrückt sagt mein Einhorn

 (5)
Erschienen am 02.03.2017

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Rezension zu "Sternenscherben" von Teresa Kuba

Ein starker, spannender und immer wieder überraschender Roman...
Ruby-Celticvor 24 Tagen

Die Schreibweise der Autorin hat mich schon nach wenigen Seiten in ihren Bann gezogen. Sie schreibt flüssig, mitreisend und wie ich finde bildhaft. Ich konnte mir die Charaktere, genauso wie die Umgebung sehr schön vorstellen und ein Gefühl für alles entwickeln.

Nora ist eine starke, ausgefallene, nicht auf den Mund gefallene und ausdrucksstarke Persönlichkeit. Sie wird mit vielen Facetten dargestellt, was mit dafür sorgt dass sie lebendig und menschlich dargestellt wird. Auf der einen Seite wirkt sie wie die perfekte Person in einer Welt, welche nur von Regeln und Fremdbestimmung herrscht. Auf der anderen Seite hat sie aber auch ein Geheimnis, welches sie nach und nach erforscht und dabei lernt, dass nicht alles immer so gut ist wie es letztlich erscheint.

Darian ist ein geheimnisvoller, aufmüpfiger, gelassener und humorvoller Charakter. Seine Art hat Nora zur Weißglut gebracht und mich zum Schmunzeln. Diese beiden zusammen waren einfach köstlich. Man könnte fast so ein bisschen Katze und Maus sprechen. Es hat auf jedenfall die richtige Würze in die Geschichte eingebracht.

Weitere Charaktere in der Geschichte haben durchaus ihre Spur hinterlassen und dennoch haben sie nur teilweise ein Bild ihrer Selbst erhalten. Man konnte sie bedingt greifen, aber letztlich haben sie nur eine Nebenrolle gespielt.

Die Grundidee der Geschichte ist beängstigend, faszinierend und spannend zu gleich. Die Autorin hat es geschafft mich innerhalb der kompletten Umsetzung an der Stange zu halten, mich verzweifeln zu lassen und fasziniert wie berührt zu sein.

Sie überrascht mit interessanten Entwicklungen, der scheulosen Einbindung von Tests an Menschen, sowie der Gewaltbereitschaft und Ausnutzung von Unwissen. Es hat mich schockiert, in welche Richtungen die Geschichte teilweise gegangen ist und dennoch war es zu jeder Zeit nachvollziehbar und verständlich.

Letztlich driftet das Buch in die Sci Fiction ab, was der Geschichte nochmal einen interessanten Änderungswechsel verpasst. Man wird als Leser mit einer Menge Abgründen und Angst, aber auch mit Hoffnung und Liebe belohnt.

Auch das Ende dieses Buches hat für mich perfekt zur gesamten Geschichte gepasst. Es ist nicht aufgezwungen, sondern einfach auslaufend und für mich abschließend mit der Möglichkeit der gedanklichen Weiterführung. ;)

Mein Gesamtfazit:

Mit „Sternenscherben“ hat Teresa Kuba einen wie ich finde starken, spannenden und immer wieder überraschenden Roman geschrieben. Sie zeigt uns die Abgründe der Menschen, aber auch das Verständnis und die Hoffnung auf. Manchmal benötigt es nur einen kleinen Anstupser, damit man hinter die Maskerade schauen kann.

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Rezension zu "Turion" von Teresa Kuba

Abgebrochen
Lesemaus85vor 7 Monaten

Ich breche Bücher eigentlich nicht ab. Aber ich hatte einfach nicht mal den Hauch von Motiviation, diese Geschichte zu beenden.


Ich konnte das Verhalten der Charaktere nicht im Geringsten nachvollziehen. Alles war für mich absolut an den Haaren herbeigezogen oder so klischeehaft,, dass meine Geduld überstrapaziert war.


Für mich ein absoluter Flop.

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Rezension zu "Sternenscherben" von Teresa Kuba

Ein perfektes System des Friedens und der Zukunft..
Leseratte_JaBaDivor einem Jahr

Dies ist mein erstes Buch von der Autorin und da ich ein Fan von Dystopien bin, war ich sehr gespannt was mich erwartet. Das Cover ist einfach traumhaft.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, denn dieser ist locker, leicht und flüssig, so das ich keine Probleme hatte schnell in die Geschehnisse des Buches einzutauchen.

In dem Buch Sternenscherben wird eine zerstörte Welt beschrieben. Diese von der Autorin erschaffene und gut ausgearbeitete Weltenstruktur, liess mich fröstelnd mit dem Gefühl zurück, dass so unsere Welt in der Zukunft aussehen könnte.
Über der Stadt, die in 3 Ringe und dem Kern unterteilt ist, spannen sich elektronische Netze, die die Bewohner vor der lebensbedrohlichen Hitze und Strahlung der zerstörten Erdatmosphäre schützen sollen. Außerhalb des schützenden Netzes leben die Outsider, die aus der Stadt verbannt wurden. Sie gelten als gefährlich. Zu Beginn der Geschichte werden dem Leser die strengen Vorkehrungen und Richtlinien, die vom perfekten System klar vorgegeben werden, erklärt. Im Laufe der Geschichte merkt man schnell wie komplex das ganze System durchdacht und geschaffen wurde und man erfährt immer mehr über das System und was damit alles zusammenhängt.

Im Mittelpunkt des Ganzen stehen Darian und Nora, aus deren Perspektive wir abwechselnd alles erfahren. Nora hat mich sofort in den Bann gezogen, mit ihrer kämpferischen und kühlen Art.
Aber auch in die anderen Charakteren konnte ich mich gut hineinversetzen, wobei ich Nora Stars am liebsten mochte.

Nora Stars hat die Abschlussprüfung des zweiten Ringes erfolgreich durchlaufen und darf als Privilegierte in den vorerst letzten und dritten Ring in die Ausbildung zur Kriegerin. Ihr wird ein Chip unter die Haut implantiert, der sicherstellt, dass sie die elektronisch gesicherte Grenze der Stadt nicht verlassen wird.

Als Kriegerin soll Nora das System sowie die Menschheit mit ihrem Leben vor der herannahenden Bedrohung beschützen und somit den Frieden im System sichern.
Nora glaubt fest an das System und würde sich bedingungslos dafür opfern. Sie hat ein sehr strenges, systemtreues und gefühlskaltes Wesen. Obwohl all ihre Erinnerungen vor dem 18. Lebensjahr gelöscht wurden, hat Nora dennoch Flashbacks sowie Träume die sich wie Erinnerungen anfühlen. Außerdem wacht sie an anderen Orten orientierungslos auf und kann sich nicht erklären, wie Sie dort gelandet ist.

In ihrer Ausbildung auf dem Weg zur Kämpferin trifft Sie auf viele kleine Ungereimtheiten, die sie das perfekte System zwischenzeitlich anzweifeln lassen.
Ausgerechnet Darian, der dem System schon mit seinem Verhalten negativ aufgefallen ist, wird Ihr als fester Arbeitspartner in Ihrer Kämpferausbildung zugeteilt. Aber Darian ruft Gefühle in ihr wach, die Sie nicht haben dürfte und sie fängt an ihn und das System langsam mit anderen Augen zu sehen.
Es beginnt ein rasanter, nervenaufreibender und abenteuerlicher Ausbildungsweg mit einigen grausamen Sequenzen, der mich ungemein fesselte, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Der Handlungsverlauf war mehr als spannend. In Noras Ausbildung war ich tief im Geschehen und habe mit ihr mitgefiebert und gehofft, dass Sie es schafft und die Kernprüfung besteht.

Es gibt viele überraschende Wendungen die man keinesfall erahnen konnte und die mich sprichwörtlich umgehauen haben.
Das Ende kam für mich dann aber viel zu rasant. Der Handlungsbogen brach viel zu abrupt ab und es fehlte dem Schluss irgendwie der letzte Schliff. Die Auflösung des Ganzen hat mich aber dennoch überrascht, da ich diese so nicht erwartet habe.

Die von der Autorin erschaffene Weltenstruktur, hatte eine düstere und beängstigende Atmosphäre, die einen bedrückt zurück lässt, aber perfekt auf diese Geschichte zugeschnitten wurde.

Diese Dystopie ist sehr komplex und facettenreich geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Nur der Schluss kam für mich persönlich viel zu rasch. Mir kam es so vor, als wäre nicht mehr genug Zeit gewesen, um das Ende richtig zu schreiben. Hier hätte ich mir etwas mehr gewünscht.
Dennoch hat mich die Autorin von der ersten bis zur letzten Seite gepackt. Eine sehr empfehlenswerte Dystopie die mich gefesselt und wirklich gut unterhalten hat!

Ich vergebe 4,5 von 5 Sterne

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Zusätzliche Informationen

Teresa Kuba wurde am 01. Oktober 1987 in Deutschland geboren.

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