Sternenscherben

von Teresa Kuba 
4,1 Sterne bei51 Bewertungen
Sternenscherben
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Ellysetta_Rains avatar

Eine Leseempfehlung für alle die Dystopien und/oder Sci-Fi lieben. Ich habe die Lesestunden mehr als genossen.

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Obwohl ich dachte, die Auflösung zu kennen, wurde ich überrascht. Dazu ließ es sich auch noch flott lesen.

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Inhaltsangabe zu "Sternenscherben"

Mein Name ist Nora Stars und ich gehöre zur Elite des perfekten Systems. Unter meiner Haut sitzt ein Chip, der verhindert, dass ich eine der letzten Städte der Erde verlasse, denn außerhalb leben die Outsider. Wertlose Menschen, die ohne den Schutz der Stadt wahnsinnig wurden.
Ausgebildet zur Kämpferin, werde ich alles für das System tun. Aber ich bin anders, denn mein Haar ist nicht blond wie das der meisten Privilegierten, es ist pechschwarz. Und obwohl alle meine Erinnerungen vor meinem 18. Lebensjahr gelöscht wurden, erscheinen in meinen Träumen Bilder aus einem längst vergangenen Leben – einem Leben außerhalb der Stadt.
„Bist du ein Wertloser, Darian?“, versuche ich ein letztes Mal, eine Antwort aus ihm herauszubekommen.
„Das entscheidet nicht das System, das entscheidest ganz alleine du, ob ich dir etwas wert bin.“

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959911542
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Drachenmond-Verlag
Erscheinungsdatum:12.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Ellysetta_Rains avatar
    Ellysetta_Rainvor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Eine Leseempfehlung für alle die Dystopien und/oder Sci-Fi lieben. Ich habe die Lesestunden mehr als genossen.
    Fesselnde und spannende Dystopie

    4,5 Sterne

    Cover und Innengestaltung:
    Wie nicht anders vom Drachenmondverlag zu erwarten, wieder ein wunderschönes Cover, das sich wunderbar im Regal macht, und eine wunderschöne Innengestaltung mit viel Liebe zum Detail sowie Herz- bzw. Drachenblut.

    Inhalt (dem Klappentext entnommen):
    Mein Name ist Nora Stars und ich gehöre zur Elite des perfekten Systems. Unter meiner Haut sitzt ein Chip, der verhindert, dass ich eine der letzten Städte der Erde verlasse, denn außerhalb leben die Outsider. Wertlose Menschen, die ohne den Schutz der Stadt wahnsinnig wurden.
    Ausgebildet zur Kämpferin, werde ich alles für das System tun. Aber ich bin anders, denn mein Haar ist nicht blond wie das der meisten Privilegierten, es ist pechschwarz. Und obwohl alle meine Erinnerungen vor meinem 18. Lebensjahr gelöscht wurden, erscheinen in meinen Träumen Bilder aus einem längst vergangenen Leben – einem Leben außerhalb der Stadt.
    „Bist du ein Wertloser, Darian?“, versuche ich ein letztes Mal, eine Antwort aus ihm herauszubekommen.
    „Das entscheidet nicht das System, das entscheidest ganz alleine du, ob ich dir etwas wert bin.“

    Meinung:
    Der bildhafte Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist zum größten Teil aus der Ich-Perspektive von Nora geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann. Ab und zu kommt auch Darian zu Wort.
    Bereits nach wenigen Sätzen war ich völlig in der von der Autorin erschaffenen Welt versunken und habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, nein inhaliert. Die authentischen und sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen und mitzufiebern. Die Grundidee und der Aufbau der Welt haben mich gefesselt und fasziniert, die überraschenden Wendungen haben mich so manches Mal atemlos gemacht.
    Ich habe die Lesestunde mehr als genossen, jedoch ging es mir am Ende etwas zu schnell und ich hätte gerne mehr Zeit mit den Charakteren und ihrer Welt verbracht, so dass es wunderbare 4,5 von 5 Sternen gibt und eine Leseempfehlung für alle die Dystopien und/oder Sci-Fi lieben.

    Fazit:
    Eine Leseempfehlung für alle die Dystopien und/oder Sci-Fi lieben. Ich habe die Lesestunden mehr als genossen und hätte gerne noch mehr Zeit mit den Charakteren und ihrer Welt verbracht.

    Kommentare: 4
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    Lubig2s avatar
    Lubig2vor einem Monat
    Kurzmeinung: Ich hoffe wirklich von Herzen, dass so etwas wie das System, niemals Wirklichkeit wird.
    Eine verstörende Dystopie, die zum Nachdenken anregt.

    Eine atemberaubende Geschichte, die uns drastisch vor Augen führt, dass Zwang und Unterdrückung, egal in welcher Form, früher oder später immer versagen.
    Wir begleiten Nora auf ihrem Weg an die Spitze. Der Autorin gelingt es dabei, das ganze Unbehagen, das unterschwellig in Nora arbeitet, immer wieder durchblitzen zu lassen. Sie ist durch die immerwährende Gehirnwäsche überzeugt von ihrer Linientreue, kann sich aber nicht gegen ein unterschwelliges Unwohlsein wehren.
    Durch das Buch zieht sich ein sehr distanzierter Umgang der einzelnen Protagonisten untereinander. Das mag für manchen Leser befremdlich sein, spiegelt aber meiner Meinung nach das Gesellschaftssystem perfekt wieder.
    In Bezug auf Darian hätte ich mir allerdings etwas mehr gewünscht. Ich kann nicht mal genau sagen was mehr. Vielleicht fehlt mir die Interaktion mit Nora. Irgendwie ist er immer kurz an- und ausgeknipst, bekommt aber leider bis fast zum Ende keine Tiefe.

    Fazit:
    Verstörende Dystopie, die zum Nachdenken anregt.
    Ich hoffe wirklich von Herzen, dass so etwas wie das System, niemals Wirklichkeit wird.
    Ähnliche Diktaturen wurden schon in vielen anderen Dystopien entworfen und jedes Mal graut es mir davor.
    ***
    Bereits von der Autorin gelesen:
    Turion

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    Schuggas avatar
    Schuggavor einem Monat
    Kurzmeinung: Dystopie mit gesellschaftkritischem Thema und einer schönen Ideen, stellenweise gefühls- und systemtechnisch etwas zu oberflächlich
    Wenn das perfekte System doch nicht so perfekt ist...

    2356 A.D. : In einem perfekten System der fernen Zukunft ist es eine Ehre, zu den elitären Privilegierten zu gehören. Als solche ist es Nora Stars' Aufgabe, das Leben der Menschen zu schützen. Aufgrund hoher Strahlenwerte ist ein Leben ausserhalb der geschützten Städte undenkbar. Und obwohl ihre Erinnerungen vor dem 18. Lebensjahr gelöscht wurden, sieht sie in ihren Träumen Bilder aus ihrem früheren Leben - ausserhalb der Stadt.

    Die Zukunft ist in diesem Buch recht düster gezeichnet. Nach einem interstellaren Angriff ist die Strahlung auf dem Planeten so hoch, dass die Menschen in abgeschirmten Städten leben. Dort werden sie streng hierarchisch eingeteilt in Privilegierte, Minderwertige und Wertlose, wobei letztere als Feinde des Systems aus den Städten verbannt werden. Während die Minderwertigen als ausgebeutete Arbeiter leiden, leben die Privilegierten zwar komfortabel, dafür streng systemtreu und werden mittels Chipimplantat dauerüberwacht. Gefühle und Spaß sind verboten, Systemtreue und Disziplin erwünscht. Also eine Welt, die einem als Leser schnell alles andere als perfekt oder wünschenswert vorkommt.

    Nora befindet sich noch in der Ausbildung und will im System ganz nach oben aufsteigen. Als Partner wird ihr ausgerechnet Darian zugeteilt, welcher schon mehrfach durch regelwidriges Verhalten auffiel. Das passt der ehrgeizigen Nora natürlich so gar nicht ins Konzept - und dennoch bring er eine Saite in Nora zum Schwingen, welche sie anfangs nicht einordnen kann. Zudem gehört er zu denjenigen, welche das System stark kritisch betrachten und bringt Nora dazu, ihre Sichtweise zu ändern.

    Das Worldbuilding ist auf jeden Fall stark dystopisch und von der Autorin in sich stimmig und verständlich aufgebaut. Dass die Anwärter der Privilegierten von Luxus und Versprechungen so verblendet sind, dass sie das System nicht hinterfragen, ist ebenso realistisch dargestellt. Auch ist die Gefühlskälte zwischen ihnen schon fast greifbar. Leider erfährt man dadurch aber auch nur Oberflächliches über die einzelnen Personen. Interessant war auf jeden Fall, dass nicht nur hinter Nora ein Geheimnis zu stecken schien, sondern auch Darian etwas verbarg, worauf bereits im Prolog hingewiesen wird. Das Liebesgeplänkel zwischen den beiden wirkte mir persönlich jedoch etwas zu aufgesetzt und störte mich eher, als dass es zur Story passte. Ebenso kam das Ende etwas zu abrupt, auch wenn es inhaltlich zum Buch passte und die Erzählung sehr gut abschloss.

    Eine in sich abgeschlossene, unterhaltsame Dystopie mit gesellschaftkritischem Thema und schönen Ideen, die stellenweise gefühls- und systemtechnisch etwas zu oberflächlich blieb.

     

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    dingueCassies avatar
    dingueCassievor 5 Monaten
    Was ist Richtig und was ist Falsch?

    Nora lebt im System. Die Welt wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Das System soll wieder ein Leben auf der Erde möglich machen. Doch für Nora scheint es nicht so leicht, sich an die Regeln des Systems zu halten. Sie ist nicht nur die einzige Schwarzhaarige, sondern auch Darian stellt ihre Meinung auf den Kopf. Mit seiner Hilfe gelangt sie in den Kern, doch so perfekt wie das System scheint, ist es nicht. Nora merkt, dass sie sich zu Darian hingezogen fühlt. Doch ein Unfall veranlasst Darian sich von Nora abzuwenden. Werden sie wieder zueinander finden? Und werden sie die Erde und damit die Menschen retten? Und vorallem was ist Damian?


    Ein sehr schönes Buch, mit mehreren Welten. Trotzdem ist es ein schrecklicher Ausblick, was mit unserer Welt passieren könnte. Aber schon heute erkennt man die Klasseneinteilungen, die im Buch dargestellt werden. Schade finde ich, dass das Ende so kurz angebunden ist. Ansonsten ist das Buch auf jeden Fall zu empfehlen.

    Bis bald
    Eure Cassie 

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    Jenny081180s avatar
    Jenny081180vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: tolle Idee, Ende etwas plötzlich
    Ein Drache, der unterhält

    Sternenscherben ist mein erstes Buch von Teresa Kuba gewesen und ich war sehr gespannt auf die Geschichte.
    Das Cover hat mich sofort begeistert, da hat Alex wieder was ganz tolles gezaubert, dann auch noch in meiner Lieblingsfarbe blau!!!
    Der Schreibstil war für mich schön leicht und locker. Die immer wieder wechselnden Erzählperspektiven haben mir auch sehr gut gefallen.
    Die Idee hinter dem Buch fand ich auch total spannend und ich wurde von Seite zu Seite immer neugieriger, wie die Geschichte letztendlich ausgehen würde. Leider kam mir das Ende dann irgendwie zu plötzlich, ich denke, da hätte man noch ein wenig mehr herausholen können. Auch wurde ich mit der Hauptprotagonistin Nora nicht richtig warm. Das mag aber vielleicht an der ganzen gefühlslosen Atmosphäre innerhalb des Buches gelegen haben.
    Insgesamt war die Geschichte aber schon spannend und unterhaltsam, deshalb gebe ich 4 von 5 Sternen!!!!

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    buecherherzrauschs avatar
    buecherherzrauschvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gelungener Science-Fiction/Fantasy-Roman, der am Ende eine Welt offenbart, über die ich sehr gerne mehr lesen würde.
    Ein gelungener Science-Fiction/Fantasy-Roman!

    Das eBook „Sternenscherben“ von Teresa Kuba wurde mir als kostenloses Rezensionsexemplar vom Drachenmondverlag zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Ich bedanke mich beim Drachenmondverlag.

    „Sternenscherben“ ist mein erstes Buch von Teresa Kuba. Im Drachenmondverlag ist ein weiteres Buch von ihr erschienen: „Turoin“. Ich muss sagen, es gibt Bücher, die muss man einfach aufgrund des genialen Covers haben, und auch wenn es viele schon nicht mehr hören können ;-), dieses Cover ist von Alexander Kopainski – dem „Covergott“ höchstpersönlich. Ich liebe seine Entwürfe einfach! Allerdings ist der Zusammenhang zwischen Cover, Titel und Inhalt auf dem ersten Blick vielleicht nicht ganz schlüssig. Ich habe dieses Zusammenspiel mit dem Zusammenbruch des „perfekten Systems“ in Verbindung gebracht, der Blick in den Spiegel, in die Seele, um das eigene Leben, die eigene Denkweise zu hinterfragen und die Welt hinter dem Spiegel zu erkennen. Die Protagonistin Nora lebt in einer Welt, die ein perfektes Leben vortäuscht, aber ein Blick hinter die Fassade offenbart die Lügen und Intrigen des „perfekten Systems“ – nichts ist, wie es scheint.

    Die Geschichte wird auch aus der Sicht von Nora und teilweise aus dem Blickwinkel von Darian geschrieben, wobei die Protagonistin Nora in der Geschichte natürlich deutlich mehr Erzählzeit hat. Der jeweilige Perspektivwechsel ist immer mit einem Kapitelwechsel verbunden, wodurch ein klarer Lesefluss innerhalb der Strukturierung gegeben ist. Teilweise bekommt man durch die Kapitel aus der Sicht von Darian die Möglichkeit, Gedanken und Gefühle vorangegangener Handlungen zu erkennen, die aus der Perspektive von Nora nicht direkt ersichtlich waren.

    In der Welt von Nora sind Gefühle, Träume, eine eigene Denkweise und Dinge, die Emotionen hervorrufen (Kunst, Musik) verboten. Die Sicherung des Lebens im „perfekten System“ hat höchste Priorität und dafür werden Menschen wie Nora nach den Richtlinien des Staates ausgebildet. Das System unterscheidet in Privilegierte, Minderwertige und Wertlose und nur wenige haben den Mut die Struktur zu hinterfragen. Für ein anscheinend „friedliches und sicheres“ Leben geben die Menschen das auf, was sie ausmacht – ihre Menschlichkeit. Der Staat nimmt ihnen die Erinnerung, die Gefühle für Freundschaft und Liebe und setzt sie ständig unter Druck, im Auge des Systems nicht zu versagen und am Ende in die Kategorie „wertlos“ eingestuft zu werden. Dieser gesellschaftskritische Ansatz ist sicherlich nicht neu, wenn man sich dystopischer Stilmittel bedient, dennoch aber gut von der Autorin umgesetzt.

    Nora ist eine selbstbewusste und ehrgeizige Person, die sich stark an Hierarchien bindet und fest an die Ideale des Systems glaubt, allerdings blitzen immer wieder Erinnerungen auf, die sich innerhalb ihrer Traumlandschaft manifestieren. Die Auseinandersetzung mit den Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit und die Begegnung mit Darian zünden ein Feuer von Zweifel am „perfekten System“. Darian ist anders, geheimnisvoll und verbirgt etwas – den Schlüssel zur Wahrheit. Leider kann ich ohne euch zu spoilern nicht weiter auf diese Beziehung eingehen, also müsst ihr wohl das Buch lesen, wenn ihr wissen wollt, wer oder was Darian tatsächlich ist ;-).

    „Sternenscherben“ ist für mich ein Science-Fiction/Fantasy-Roman, der sich vieler dystopischer Elemente bedient, aber auch Elemente aus dem Bereich Science-Fiction (fremde Zivilisationen; wissenschaftliche Spekulationen) einbindet. Diese werden allerdings nicht fokussiert oder detailliert ausgeführt, was ich für mich persönlich eher kritisch betrachte. Ich fand insbesondere den zweiten Teil des Buches (die Auflösung) unheimlich spannend und finde, dass die Autorin genau diesen Teil viel zu schnell abgeschlossen hat. Ich hätte mir hier einfach viel mehr Tiefe versprochen, aber vielleicht  wäre das Buch dann eher der Auftakt einer Reihe gewesen. Die inhaltliche dystopische Sequenz ist nicht neu und aktuell in vielen Büchern zu finden, was nicht unbedingt immer kritisch betrachtet werden muss, zeigt es ja nur, dass diese Geschichten sehr gerne gelesen werden. Die Welt, die sich dann innerhalb der Auflösung aufzeigt, fand ich unglaublich interessant und würde gerne mehr darüber lesen – also die Geschichte bevor die aktuelle Erzählung von Nora und Darian einsetzt.

     Fazit

       Ein gelungener Science-Fiction/Fantasy-Roman, der am Ende eine Welt offenbart, über die ich sehr gerne mehr lesen würde.  

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    Lilly_Londons avatar
    Lilly_Londonvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Grundidee mit Luft nach oben
    Tolle Grundidee mit Luft nach oben

    Die Dystopie aus der Feder von Teresa Kuba lässt mich zwiegespalten zurück. Zu Anfang tat ich mich mit der Protagonisten wirklich schwer, was sich im Laufe des etwas Buches besserte. Zusätzlich verwirrte mich die Geschichte zu Anfang wegen der vielen Informationen. Als sich dies legte, war ich wirklich begeistert von der Story, auch wenn mir die Charaktere für mich zu wenig Tiefgang hatten, vor allem die Nebencharaktere konnten mich nicht überzeugen. Doch auch manche Handlungen der Hauptcharaktere waren für mich nicht nachvollziehbar

    Die Autorin aus Freising hat einen tollen Schreibstil der einen guten Lesefluss garantiert. Die Strukturierung des Buchs in relativ kurze Kapitel sorgt zusätzlich dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Auch die Dynamik zwischen den Protas fand ich toll. Aber das letzte Drittel insbesondere, der große Showdown und den Epilog haben mich sehr enttäuscht. Das Ende wirkte sehr gehetzt und nicht mehr wirklich gut ausgearbeitet.

    Alles in allem kann ich sagen, dass ich die Grundidee der Geschichte toll fand, aber die Umsetzung teils etwas holprig bzw. gehetzt war. Wen das nicht stört und gern eine Story mit einem interessanten dystopischen Setting lesen möchte, ist hier genau richtig.

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    Sannys avatar
    Sannyvor 7 Monaten
    spannende Dystopie

    Das Cover wirkt verzweifelnd und ängstlich auf mich. Dieser Blick hat so viel Tiefe. Ich finde es wunderschön, auch wenn nicht unbedingt 100% passend zum Buch. 

    Der Schreibstil von Teresa Kuba gefällt mir gut. Es liest sich leicht und locker. Ich kam gut und schnell in die Geschichte rein und dieses "perfekte System" ist imposant beschrieben, sodass ich mir ein gutes Bild von dieser Welt machen konnte. Es ist abwechselnd aus der Ich Perspektive von Darian und Nora geschrieben. Das Buch umfasst 48 Kapitel. 

    Das Leben dort stelle ich mir schrecklich vor. Es gibt keine Musik, Kunst - Dinge die einen ablenken könnten von dem eigentlichen tun. Sogar tiefere Emotionen zu anderen, wie Freundschaft, kaum zu erwähnen Liebe, sind nicht geduldet. Die Erinnerungen an früher wurden gelöscht - einfach so. Ein System mit Macht, die die Menschen in Privilegierte, Minderwertige und Wertlose einteilt und ein Leben mit Angst vor der Strahlung. 
    Zuerst war ich etwas verwirrt mit den vielen Namen der Charakteren - als sich aber nach und nach herauskristallisiert hat wer wichtig ist viel es mir leichter, die Namen der Hauptcharaktere zu behalten.
    Tja bei Nora wusste ich anfangs nicht wie ich sie einschätzen soll. Durch das System sind alle sehr reserviert und fast gleich, sodass sich kaum einer vom anderen abhebt. Daher fiel es mir womöglich schwer eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Außer bei Darian - ihn fand ich gleich sympatisch, aufregend und liebevoll. 

    Eine tolle Dystopie - die spannend und unvorhersehbar ist. Ein gut durchdachte Story, die ich immer weiterempfehlen würde.

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    J
    JacquelineSpreyvor 8 Monaten
    Rezension: Sternenscherben von Teresa Kuba

    "Was ist Frieden, wenn er erzwungen ist? [...] Man erreicht Frieden nicht mit Zwang, sondern mit Liebe." (Position 1387)

    "Ein Jahr lebe ich jetzt ohne Erinnerungen. Denn alles, was vor meinem achtzehnten Geburtstag passiert ist, wurde aus meinem Kopf gelöscht." (Position 119)

    Inhalt
    Das perfekte System des Friedens und der Zukunft:

    - Ein System, das keinen Platz für Gefühle hat.

    - Ein System, das keine Erinnerungen duldet.

    - Ein System, das Menschen zu Marionetten macht.

    Niemand hinterfragt dieses System. Niemals.

    Und wenn doch?


    Meine Meinung
    Teresa verdeutlicht auf schöne Art und Weise, was den Menschen ausmacht und von welcher Bedeutung Emotionen und Erfahrungen sind. Zusätzlich regt sie zum Nachdenken an. Passiert es uns nicht auch manchmal, dass wir Dinge einfach hin nehmen, ohne sie zu hinterfragen ? Insgesamt eine spannende und vor allem facettenreiche Geschichte, die absolut lesenswert ist. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Dystopie, Fantasy und Romantik mit der richtigen Prise Humor.



    Das Cover
    Was soll man dazu sagen? Ein Cover, das schöner nicht sein könnte. Designed vom Covergott höchstpersönlich. Ich liebe es.


    Charaktere
    Die Charaktere sind gut beschrieben.

    Nora Stark
    Nora stark hat langes schwarzes Haar, dunkelbraune Augen und eine spitze Nase, die etwas zu lang ist. Zumindest in ihrer Erinnerung, denn ihr Gesicht hat sie schon seit einem Jahr nicht mehr gesehen. Außerdem besitzt sie nur ein paar Hygiene Artikel und das Buch des perfekten Systems des Friedens und der Zukunft. Ihr Körper ist kräftiger gebaut als der der meisten. Darian nennt sie Schneewittchen. Nora träumt und das, obwohl träumen nicht gestattet ist.


    Darian
    Darian ist Südherbaner, hat viele kleine Schnitte auf seinem Oberarm und aschblonde Locken. Außerdem hat er einen Hautausschlag, gerade weiße Zähne und honigfarbene Haut. Seine Haare fallen ihm wellig ins Gesicht, welches gar nicht symmetrisch ist. Seine Nase ist etwas schief und unter dem rechten Auge hat er ein kleines mondförmiges Muttermal. Außerdem hat er verschiedenfarbige Augen. Man sieht dies allerdings nur, wenn man ihm ganz nah ist. Das eine ist mehr grün und das andere eher blau. Er ist ziemlich schlau, wurde dem System jedoch schon ein paar mal gemeldet. Nora nennt ihn Mr. Fliegenpilz.



    Ruby
    Ruby ist eins von den Mädchen, das mit Nora auf einem Zimmer wohnt. Sie sind auf den Tag genau gleich alt (wie alle aus dieser Generation) Ruby hat große blaue Augen, rote Wuschellocken und ist klein.

    Die Handlung
    Teresa hat eine beängstigende dystopische Welt, in der Menschlichkeit nichts verloren hat, erschaffen. Die Menschen leben für das System, ohne es zu hinterfragen und geben ihre Gefühle und Erinnerungen für das Leben in Frieden.Ich konnte mich sehr gut auf dieses Setting einlassen und finde vor allem die Mischung aus Dystopie, Fantasy & Romantik genau passend.

    Jedes Kind muss im Alter von 5 Jahren in das Zentrum der Stadt und erhält im ersten Ring eine Grundausbildung. Diejenigen, die dort mit 18 Jahren diese Ausbildung bestehen, kommen in den nächsten Ring. Dabei werden jedoch die Erinnerungen an früher gelöscht. Schneidet man nicht gut ab, wird man als minderwertig deklariert und muss in einem der Außensektoren arbeiten. Die, die nicht bestehen müssen die Stadt verlassen, werden zu Outsidern und der Strahlung ausgesetzt.

    Außerdem sind die meisten Erdenbewohner wegen der Strahlung blond oder rothaarig.

    Der Schreibstil
    Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig und humorvoll. Es wird zumeist aus der Sicht von Nora geschrieben, manchmal jedoch auch aus der von Darian.

    Fazit
    Ich hätte nie gedacht, dass mich das erwartet, was mich letztendlich erwartet hat. Dieses Buch ist mir mit überraschender gesellschaftskritischer Tiefe entgegengekommen. Ich persönlich mag es sehr, wenn Bücher nicht nur der Unterhaltung dienen, sondern auch danach zum Nachdenken und zum Hinterfragen von Dingen anregen.

    Bewertung
    Ein wirklich lesenswertes Buch

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    momo11s avatar
    momo11vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Dystopie.
    Spannende Dystopie

    Zum Inhalt schreibe ich nichts,lest einfach den Klappentext durch.
    Als erstes muss ich sagen, dass ich aufgrund des Covers auf das Buch aufmerksam geworden bin .Das tolle Blau und dann noch das Auge haben mich fasziniert.
    Umso mehr war ich auf die Geschichte gespannt. Eigentlich sind so Dystopien nicht ganz so meine Wellenlänge, aber ich muss sagen, ich bekomme Gefallen daran. Die Protagonisten Nora und Darian sind sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir bildlich vorstellen. Bei den Nebencharaktern habe ich nicht ganz durchgeblickt und konnte sie mir gar nicht so vorstellen. Das war nur ein kleiner Stolperpunkt für mich. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und sie bringt Gefühle richtig gut rüber. Manchmal war ich gerührt und manchmal war ich richtig aufgeregt und habe mitgefiebert. Dieses Gefühl hatte ich so oft noch nicht gehabt.
    Leider kam mir das Ende zu schnell und abrupt. Hätte mir noch gerne ein paar mehr Seiten gewünscht.
    Von mir gibt es eine Leseempfehlung mit guten 4 Sternen.

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