Ich muss schon sagen: lange hat mich kein Buch mehr so für das Schreiben als Denk-, als Lebens- und als Widerspruchsform (sowie als Spaßform) eingenommen, wie Teresa Präauers kluger, unverhofft amüsanter, nachdenklicher, in seiner Bewegung geradezu vagabundierender Text "Mädchen".
Eine Selbstbefragung, eine Erkundung, eine Erörterung, eine Spurensuche, ein Vexierbild aus Referenzen und Erinnerungen, ein Metatext über das Schreiben, all das könnte man als Genrebezeichnung heranziehen. Ich würde dennoch (wenngleich es eh nicht wichtig ist - kein guter Text bedarf eines Genres, ihn zu erklären, zu retten, zu präzisieren) für die Gattung Essay plädieren, denn der Text ist ein Versuch par excellence. Und eine Suche. Und eine Versuchung, im Schreiben und beim Lesen.
Denn was ist das Mädchen? Der Begriff führt jede Menge Bilder mit sich und mit ihnen die Ideen, die Kategorien und die Hierarchien. Präauers Text betritt diesen bekannten Kosmos, leuchtet auch die dunkleren Ecken aus, arrangiert manches um und durchbricht hier und da auch schon mal eine Wand, was zu Ausblicken, aber auch zu Einblicken führt. Schließlich ist das Mädchen vermutlich gar nicht hier, im Kosmos seines Begriffs. Vermutlich ist es eher irgendwo da draußen. Irgendwo da drinnen. Irgendwo dazwischen.
Teresa Präauer

Lebenslauf
Alle Bücher von Teresa Präauer
Kochen im falschen Jahrhundert
Johnny und Jean
Für den Herrscher aus Übersee
Oh Schimmi
Kochen im falschen Jahrhundert
Die Gans im Gegenteil
Mädchen
Tier werden
Neue Rezensionen zu Teresa Präauer
Ein furchtbares Buch. Ich hatte den Eindruck, dass es der Autorin mehr darum ging, sich sprachlich als etwas Besonderes zu präsentieren als eine gute Geschichte zu erzählen. Und ja, sprachlich ist es ungewöhnlich - und gewöhnungsbedürftig, weil z.B. die Personen nie beim Nemen genannt werden (nur Gastgeberin, Ehefrau, Schweizer usw.). Dadurch fand ich es furchtbar anstrengend, es zu lesen, denn es wirkte sehr distanziert und hölzern.
Da ich aber im Vorfeld so viel von diesem Buch gehört habe, habe ich mich durchgequält (und war dankbar, dass es nur so wenige Seiten hat!), war aber bis zum Schluß enttäuscht. Es ist einfach total langweilig und ininteressant. Für mich verschwendete Lesezeit.
Kochen im falschen Jahrhundert von Teresa Präauer gelesen dank Netgalley
Ein Paar in einer tollen Wohnung, die aber noch im Zustand der Halbfertigkeit verweilt. Eine Einladung zum Essen statt 6 nur 5 Personen. Die Besucher zu spät oder auch nicht, die Gastgeberin bemüht und gestresst, Jazz, SocialMedia, Alkohol
Eigentlich passiert in diesem Buch nichts. Eine Abendeinladung mit Alkohol – 5 Menschen, die sich als Freunde bezeichnen. Der Abend wird aus immer wieder anderen Blickwinkeln, zum Teil mit wechselnden Details, betrachtet. Dazwischen Andeutungen zu Rezepten. Bis ungefähr zur Hälfte fand ich das unterhaltsam, dann wurde es mir eher langweilig. Nette Idee aber am Ende war das Pferd totgeritten.
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Zusätzliche Informationen
Teresa Präauer wurde am 28. Februar 1979 in Linz (Österreich) geboren.
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