Teresa Präauer Für den Herrscher aus Übersee

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Inhaltsangabe zu „Für den Herrscher aus Übersee“ von Teresa Präauer

»Für den Herrscher aus Übersee« ist ein Buch übers Fliegen und Abstürzen, über das Lesen von Buchstaben und Sternkarten, über das Aufbrechen in die Welt, um das Fürchten zu lernen. Ein Geschwisterpaar lernt von seinem fröhlich-brutalen Großvater alles über Vogelzucht und Flugmaschinen. Und sie erfahren von seiner vergangenen Liebe zu einer Japanerin, deren Anmut und Farbenpracht noch immer durch seine bilderreichen Geschichten geistert. Ausgezeichnet mit dem aspekte-Literaturpreis 2012

Fliegen lernen, lesen lernen, Thesen von Welt und Leben. Liebenswert

— ulrikerabe
ulrikerabe

Drei bezaubernde Geschichten, die sich dank Präauers federleichtem Schreibstil mühelos ineinander verweben.

— Julino
Julino

Wundbar seltsamer kurzer Roman – poetisch.

— Frau_Broesel
Frau_Broesel

Nett für Zwischendurch. Mit dem Schreibstil muss man sich anfreunden können. Am besten einmal Probelesen vor dem Kauf!

— RoteChiliSchote
RoteChiliSchote

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    Für den Herrscher aus Übersee
    ulrikerabe

    ulrikerabe

    27. May 2017 um 19:48

    „Ferne Lande!“, ruft der Großvater.Es ist Sommer. Zwei Kinder, Geschwister, sind bei den Großeltern untergebracht, während die Eltern eine Weltreise unternehmen. Jeden Tag kommt eine Karte an. Wenn die Karten reihum im Zimmer an der Wand hängen sind die Eltern wieder zurück.„Der Bruder und ich“ sind zwei. Sie gleichen sich bis zum Dreck unter den Fingernägeln. Ihr Alter ist unbestimmt. Obwohl sie vom Großvater und den Vögeln, die zu Hauf auf dem Hof der Großeltern leben, lesen lernen, wirken sie in ihrer Art zu denken fast wie Erwachsene. Gar nicht liebevoll geht es zu auf dem Hof. Der Großvater schießt schon mal mit der Schrotflinte, hackt dem Lieblingshuhn den Kopf ab und liefert sich so manches Scharmützel mit der Großmutter.Ganz anders ist er wenn er von seiner großen Liebe zu der Japanerin berichtet. Damals als er der Größte, der Tapferste, der Dunkelste war. Zwischen Himmel und Erde hat er seine große Liebe gefunden, zärtlich erzählt er von einer Gestalt, die gar nicht greifbar ist. Mitten ins Herz war er getroffen, blumig und verklärt sind seine Schilderungen.Am Hof kümmern sich die Kinder gemeinsam um die Vögel, sammeln die Hühnereier und wollen ein Kuckucksei ausbrüten. Nicht immer ist es gut dass die Geschwister „zwei“ sind, denn das bedeutet die Mühsal des Teilens.Und fliegen lernen sie auch, die Kinder. „Fliegen, fliegen, fliegen!“, ruft der Großvater, sie üben mit aberwitzigen Flugvorrichtungen, immer wieder beobachtet von „der Fliegerin“ mit ihren Vögeln in V-Formation. Waghalsig bis zum Schluss sind sie die Kinder, von oben sieht die Fliegerin zwei alte Menschen und ein Kind, das ein verletztes verkleidetes Kind tragen sowie zwei junge Menschen mit Koffern die Straße entlang kommen. Die Eltern sind zurück.Nicht immer ist klar, was in dieser Geschichte echt und was der Fantasie der Kinder oder des Großvaters entspringt.So wie die unzähligen Karten der Eltern Landschaften, Flüssen, kleinen Explosionen, laufenden Kindern, riesigen Tieren, tauchenden Vögeln, fliegenden Fischen und splitternackten Frauen im Gras zeigen, bunte Sammelsurien, so müssen wir uns auch als Leser wohl zusammenreimen, was das alles miteinander zu tun hat.

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  • Teresa Präauer: Für den Herrscher aus Übersee

    Für den Herrscher aus Übersee
    Julino

    Julino

    15. July 2016 um 14:42

    Vogelflöten, Ornithologielexika, Naturkundemuseum – all das durfte ich in den letzten Wochen in einem ganz besonderen Seminar an der Freien Universität Berlin kennenlernen. Die österreichische Autorin und Künstlerin Teresa Präauer hat dort in diesem Semester die Samuel-Fischer-Gastprofessur für Literatur inne und gibt ein Seminar mit dem Titel „Poetische Ornithologie“. In der kommenden Sitzung sprechen wir über ihren Debütroman Für den Herrscher aus Übersee (Wallstein). Teresa Präauer ist nicht nur eine begnadete Vogelflötenspielerin. Sie hat vor allem die Gabe, ihre Begeisterung für ein Thema mit anderen zu teilen, andere Menschen mit dieser Begeisterung anzustecken. Dabei betont sie immer wieder, dass sie keine besonders große Tierfreundin sei, es aber äußerst interessant finde, wie der Mensch versucht, Tiere zu klassifizieren und anthropomorphisieren. Dieses Interesse spricht auch aus ihrem 2012 erschienenen Debütroman. Natürlich geht es in Für den Herrscher aus Übersee um Vögel und um das Fliegen. Aber auch stilistisch hat das 137 dünne Buch viel zu bieten. Die Erzählstruktur des Romans besteht aus drei Teilen. Drei Geschichten werden aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt und geschickt ineinander verwoben. Der Urlaub zweier Brüder auf dem großelterlichen Bauernhof ist eine der drei Ebenen. Wir erleben diese Ferien aus der Sicht des jüngeren Bruders. Die Eltern der beiden Kinder sind gerade auf Reisen, schicken ihnen aber Tag für Tag eine Postkarte aus den fernen Ländern. Die beiden Jungs stört die Abwesenheit der Eltern nicht sonderlich, haben sie doch allerhand auf dem Bauernhof der Großeltern zu tun. Die Eier müssen jeden Morgen aus dem Hühnerstall geholt werden, Fluggeräte werden gebaut und getestet, ein gefundenes Ei muss ausgebrütet werden und der Großvater erzählt tolle Geschichten über das Fliegen. Der war nämlich selbst einmal ein Pilot. Durch seine Berichte wird die zweite Erzählebene fassbar. Auf einem seiner Flüge, damals, als er noch ein junger Pilot war, verliebt er sich in eine Japanerin. Die junge Frau ist ebenfalls mit dem Flugzeug unterwegs, jedoch abgestürzt und gestrandet. Der Großvater findet sie und versucht nun, ihr Fluggerät zu reparieren. Dabei malt er sich eine Zukunft mit der hübschen Japanerin aus. Beide verbringen augenscheinlich eine romantische und unbeschwerte Zeit miteinander: "Da kommt ihm die Japanerin dazwischen und küsst ihn auf den Mund. Sie schmiegen sich aneinander und rollen so durchs Gras, an den Köpfen etwas stärker als an den Füßen unten[…]. Ein schöner Tanz ist das, sagt der Großvater, und die Wiese hat nichts dagegen." An Stellen wie diesen zeigt sich Präauers genaue Beobachtungsgabe. Mit einfachen Sätzen schafft sie es, die erzählten Szenen vor den lesenden Augen lebendig werden zu lassen. Dabei hilft vor allem der Wechsel zwischen parataktischen und syntaktischen Sätzen. So bekommt das Erzählte eine ganz eigene Melodie, einen Rhythmus. Sowohl beim Lesen des Buches als auch jetzt noch sehe ich klare Bilder und Handlungsabläufe vor meinem inneren Auge. Präauer benennt Geschehnisse mit konkreten Begrifflichkeiten und erzeugt so eine authentische Erzählweise. Bei aller Zuneigung, die aus dem vorherigen Zitat spricht, muss der Großvater leider irgendwann einsehen, dass die junge Japanerin nicht so fühlt wie er. Doch das ist gar nicht schlimm. Sonst gäbe es die Großmutter und die beiden Enkelsöhne schließlich nicht, die er doch sehr liebt. Sein Umgang mit ihnen und vor allem seinen Tieren ist aber auch von einer gewissen Brutalität gekennzeichnet: "Der Großvater stöhnt, ja!, er entreißt der Großmutter die Flinte und richtet ihren Lauf auf die Voliere. Peng-peng-peng! Er schießt das Magazin leer – und trifft jedesmal daneben." Zunächst scheint diese Stelle etwas schockierend, schließlich schauen doch die beiden Kinder dabei zu. Aber gleich danach reflektiert der ältere Bruder die Situation: "Einfach aus Lust, sagt der Bruder später, einfach weil er sich messen wollte und dabei kurz vergessen hat, wie sehr er die Vögel, und besonders die Ziervögel, liebt." Hier zeigt sich die Besonderheit der kindlichen Erzählperspektive, die die Autorin gewählt hat. Oft gelingt es AutorInnen nur schlecht aus der Sicht eines Kindes zu erzählen. Präauer schafft es in ihrem Debütroman, durch Kinderaugen zu sehen, ohne dabei etwas zu beschönigen oder zu verklären. Die Autorin zeigt, wie Kinder über das Verhalten des Menschen nachdenken und dabei Dinge teilweise konkreter benennen können als jegliche Erwachsene. Nebenbei beleuchtet der Text hier auch die Ambivalenz zwischen Tierliebe und Macht über die Tierwelt. Eine weitere Szene, die diesen Kontrast noch einmal verstärkt, ist die Schlachtung des Lieblingshuhns der beiden Brüder. Obwohl sie den Großvater darum bitten, ein anderes Huhn auszuwählen, köpft dieser bewusst genau jenes, welches die Brüder am liebsten haben: "Man muss sich trennen können von dem, was man liebt, sagt er, nimmt den noch flatternden Körper des Tieres, zieht einen kleinen, farbigen Ring von seinen Krallen, kickt uns das Ding entgegen […]." Der Mensch will das Tier oft nachahmen. Vor allem Vögel sind Vorbilder für das Fliegen. Doch so sehr die Tiere vom Menschen bewundert werden, genauso intensiv ist die Macht, die der Mensch über das Tier haben will. In Für den Herrscher aus Überseewerden beide Komponenten beleuchtet: Tierliebe und Tiernutzung. Dass beides ganz ohne Brutalität möglich ist, zeigt die dritte Erzählebene. Aus der Perspektive einer Flugpionierin erfahren wir, wie es sich anfühlt, mit einem Vogelschwarm über verschiedenste Landschaften und Gewässer zu fliegen. "In einem bohnenförmigen Fluggerät, unten drei Räder, hinten ein Propeller, oben ein weißer Schirm, der geschnitten ist wie ein Lindenblütenblatt, sitzt, den Helm über den Kopf gezogen, die Handschuhe über die Finger, ein Tuch um den Mund, die Fliegerin." Die Figur der Fliegerin geht wahrscheinlich zurück auf die historische Flugpionierin Amelia Earhart, die in den 1930er Jahren großes Aufsehen als erste weibliche Pilotin der Geschichte erregte. Präauers Flugpionierin fliegt mit einem Schwarm von Vögeln. Von ihnen lernt sie. Die Vögel sind ihre Begleiter und Freunde und die Flugpionierin gleicht sich ihnen an, nicht umgekehrt. So durchstreift die junge Fliegern ganz unabhängig von den anderen beiden Erzählsträngen das Buch. Diese Ebene gibt dem Gesamtplot einen historischen Bezugspunkt, den Präauer höchst literarisch verpackt. Zwar berichtet die Flugpionierin nicht aus der Ich-Perspektive, doch hatte ich beim Lesen das Gefühl, ich säße hinter ihr im Cockpit. Für den Herrscher aus Übersee ist ein Gesamtkunstwerk. Wie auch bei Johnny und Jean, dem zweiten Buch der Autorin, scheint Präauer auch hier einen Pinsel in der Hand zu halten, mit dem sie den Plot ihres Debüts viel mehr malt als schreibt. Mit einfachen Mitteln lässt sie fantastische Bilderfolgen im Kopf der LeserInnen entstehen. Ihr federleichter Schreibstil schmiegt sich dabei wie von selbst an das Geschriebene und scheint damit zu verschmelzen. Selten habe ich ein Buch gelesen, in dem Form und Inhalt so gut zusammenpassen.

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  • Für den Herrscher aus Übersee

    Für den Herrscher aus Übersee
    RoteChiliSchote

    RoteChiliSchote

    29. May 2014 um 15:30

    Inhalt: Worum geht es eigentlich in dieser kurzen Lektüre? Das Buch erzählt die Geschichte zweier Geschwister und ist in der Ich-Perspektive verfasst, aus der Sichtweise des älteren Geschwisterkindes. Die beiden Kinder, ohne Namen, leben bei ihren Großeltern auf einem Hof, da ihre Eltern auf einer Weltreise sind (so habe ich es jedenfalls verstanden).  Über das Alter, die Namen und sonstiges erfährt der Leser ziemlich wenig. Die Eltern werden nur im Zusammenhang mit den Postkarten erwähnt, die sie jeden Tag aus weit entfernten Ländern senden, die die Kinder aber noch nicht lesen können. Einzelne Buchstaben können sie schon erkennen, aber die Karten vollständig lesen können sie noch nicht. Daraus lässt sich schließen, dass die beiden noch recht jung sind. Der Großvater ist ein recht harter, aber auf seine Weise doch herzlicher Mann, der seinen Enkelkindern das fliegen beibringt. Welches Fliegen nun gemeint ist, bleibt aber unklar. Die Kinder träumen unentwegt vom Fliegen und basteln sich Fluggeräte die jedoch nicht recht fliegen wollen. Der Bruder hat Magazine von den "Vogelmenschen" die zu Beginn der Flugära versucht haben aus selbstgebastelten Flügeln zu fliegen. Insofern lässt sich vermuten, dass das Fliegen in den Flugstunden der Kinder nur simuliert wird. Des Kinders Alltag besteht daraus morgens die Eier aus dem Hühnerstall zu holen, sich um die Vögel auf dem Hof zu kümmern und dem Großvater bei seinen Erzählungen aus seinen jungen Jahren zu lauschen. Darin geht es um zwei große Lieben. Zum Einen um die zum Fliegen und zum Anderen um die zu einer jungen, schönen Japanerin, die ebenfalls eine Fliegerin (das Wort Pilotin wird nicht einmal verwendet) ist. So vergehen die Tage bis am Ende der Geschichte die Eltern wiederkommen.  Eigene Meinung: Ich habe mir dieses Buch eigentlich nur wegen des Covers und des Titels gekauft. Ich finde die beiden Kinder ulkig. Das kleinere Kind Dreckverschmiert mit Socken bis zum Knie und niedlichen Schühchen, trotzig in die Kamera schauend. Und die animierten gezackten Flügel und das Krönchen, einfach niedlich. Das größere Kind grinst frech in die Kamera mit einer großen Sonnenbrille und im Hintergrund sieht man noch die Beine eines Erwachsenen. "Für den Herrscher aus Übersee"! Wer ist dieser Herrscher? Was haben die Kinder damit zu tun? Warum hat das eine Kind Flügel? All diese Fragen stellte ich mir, als ich das Buch das erste Mal in der Hand hielt. Ich muss leider sagen, dass meine Erwartungen nicht erfüllt worden sind. Die Autorin hält alles sehr oberflächlich. Alles wirklich interessante wird nur knapp angeschnitten. Bei dem Klappentext hätte ich mehr erwartet. ">Für den Herrscher aus Übersee< ist ein Buch übers Fliegen und Abstürzen, über das Lesen von Buchstaben und Sternkarten, über das Aufbrechen in die Welt, um das Fürchten zu lernen."  Klingt doch gar nicht schlecht. Dass das Buch übers Fliegen handelt, hat sich bewahrheitet. Das ist tatsächlich der Mittelpunkt der ganzen Lektüre. Übers Abstürzen nur im Sinne, dass die junge Japanerin mit ihrer Maschine abstürzt und der Großvater versucht ihre Maschine wieder zu reparieren. Ich dachte bei diesem Punkt das Abstürzen sei auch aufs Leben der Personen bezogen. Man kann das Abstürzen auch noch auf einen Lebensabschnitt des Großvater beziehen, den ich hier aber noch nicht  nennen möchte, da das ein Spoiler wäre. Über das Aufbrechen in die Welt. Große Worte! Der einzige der in die Welt aufgebrochen ist, ist der Großvater in seinen jungen Jahren, die Japanerin und die Eltern der Kinder. Aber keiner von diesen Personen um das Fürchten zu lernen. Der Schreibstil könnte einigen Personen zum Verhängnis werden. Es ist alles ein bisschen verworren und es gibt keine Kapitel, dafür aber kurze Absätze.   Fazit: Ich hätte mir an einigen Stellen gewünscht, dass das Buch mehr in die Tiefe geht. Vielleicht lässt sich das aber in einem 137 seitigem Buch auch nicht so leicht umsetzen. Es ist jedenfalls eine witzige kleine Lektüre für zwischendurch, aber nichts weltbewegendes und kein Buch worüber man noch lange nachdenkt. Ich hatte mir nach dem Lesen des Klappentextes mehr versprochen.

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