Teresa Simon

 4,5 Sterne bei 1.273 Bewertungen
Autorin von Die Frauen der Rosenvilla, Die Holunderschwestern und weiteren Büchern.
Autorenbild von Teresa Simon (© Teresa Simon)

Lebenslauf

Teresa Simon ist das Pseudonym von Brigitte Riebe, die mit ihrem Mann in München lebt. Sie reist gern – auch in die Vergangenheit -, ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, hat sich schon seit Jugendtagen für die aufregende Geschichte der Schokolade interessiert und liebt die wunderschöne Elbmetropole Dresden, aus der ein Teil ihrer mütterlichen Linie stammt.

Alle Bücher von Teresa Simon

Cover des Buches Die Frauen der Rosenvilla (ISBN: 9783453471313)

Die Frauen der Rosenvilla

 (262)
Erschienen am 08.02.2015
Cover des Buches Die Holunderschwestern (ISBN: 9783453419230)

Die Holunderschwestern

 (202)
Erschienen am 12.06.2016
Cover des Buches Die Oleanderfrauen (ISBN: 9783453421158)

Die Oleanderfrauen

 (187)
Erschienen am 08.01.2018
Cover des Buches Die Fliedertochter (ISBN: 9783453421455)

Die Fliedertochter

 (149)
Erschienen am 10.02.2019
Cover des Buches Glückskinder (ISBN: 9783453424067)

Glückskinder

 (139)
Erschienen am 07.02.2021
Cover des Buches Die Lilienbraut (ISBN: 9783453422445)

Die Lilienbraut

 (129)
Erschienen am 10.05.2020
Cover des Buches Die Reporterin - Zwischen den Zeilen (ISBN: 9783453424074)

Die Reporterin - Zwischen den Zeilen

 (94)
Erschienen am 14.03.2023
Cover des Buches Die Reporterin - Worte der Wahrheit (ISBN: 9783453427075)

Die Reporterin - Worte der Wahrheit

 (66)
Erschienen am 15.08.2023

Neue Rezensionen zu Teresa Simon

Cover des Buches Die Reporterin - Worte der Wahrheit (ISBN: 9783453427075)
Kyra112s avatar

Rezension zu "Die Reporterin - Worte der Wahrheit" von Teresa Simon

Der Kampf mit dem Schicksal
Kyra112vor einem Tag

Beruflich könnte es für Malou nicht besser aussehen, doch als sie schwanger wird, steht sie vor einer einschneidenden Entscheidung.
Hinzukommt, dass das wohlgehütete Familiengeheimnis ihrer Eltern nach wie vor über ihr schwebt wie ein Damoklesschwert. Es gilt den Konflikt für alle Beteiligten so gut es geht zu lösen und auch eine Lösung für Malous Zukunft zu finden. Als diese sich auftut, kommt es zu einem folgenschweren Schicksalsschlag.

„Die Reporterin - Worte der Wahrheit“ ist der zweite Band der Dilogie um die junge Journalistin Marie-Louise Graf, geschrieben von Teresa Simon alias Brigitte Riebe.

Der zweite Band schließt sich direkt an den ersten Band an, was mir wirklich gut gefallen hat.

Der zweite Band steht auch m.E. mehr im Fokus des familiären. Malou wirkt, wenn vielleicht auch durch das Schicksal gezwungen, geerdeter und bringt das auch oftmals ihren Interviewpartnern gegenüber rüber. Gleichzeitig wird sie aber auch als sehr modern dargestellt bzw. die Arbeit als Journalistin, da auch das heutige Homeoffice einen Schwerpunkt bildet. Überhaupt finde ich die Diskussion um die Berufstätigkeit der Mutter und die Betreuung des Kindes super interessant, realistisch und bis heute aktuell!!

Auch das Thema Freundschaften wird hier noch intensiver beleuchtet als im vorherigen Buch. So finde ich das Quartett um Malou, Adrienne, Ella und Samy einfach unschlagbar und es prägt den Verlauf des Buches.
Auch den Ausflug in die Welt der Buchautorin und damit verbunden das Übersiedeln in Richtung der Osterseen fand ich spannend zu verfolgen.

Was mir nach wie vor zu viele war, war die Häufung an Superstars und das Vorankommen von Malous Karriere. Bis auf einen vermeintlichen Rückschlag läuft es beruflich immer nur bergauf.

Auch das Einbringen der Figuren rund um die RAF war mir dann etwas zu viel. Weniger ist hier manchmal mehr.

Alles im allem eine super Fortsetzung um eine junge, erfolgreiche und bescheidene Frau, die gezwungenermaßen geerdet wird, aber umgeben ist von einer tollen Familie und gewinnbringenden Freundschaften.

Cover des Buches Die Reporterin - Zwischen den Zeilen (ISBN: 9783453424074)
Kyra112s avatar

Rezension zu "Die Reporterin - Zwischen den Zeilen" von Teresa Simon

Die Suche nach der besten Story
Kyra112vor einem Tag

Menschen beobachten, Situationen ergründen und anderen Menschen schnell, kritisch und mitreißend davon berichten. Das ist der Traum, den Marie-Louise Graf verfolgt, nämlich das Berufsbild der Journalistin. Doch die Eltern Graf sind gar nicht davon begeistert und träumen von einer Pharmazeutikerin als Tochter. Doch Marie arbeitet hart und heimlich an ihrem Traum, ohne zu wissen, dass mit diesem auch ein Lebensgeheimnis ihrer Familie verbunden ist. Ein harter Kampf beginnt.

„Die Reporterin - Zwischen den Zeilen“ ist Band 1 der Dilogie um Malou Graf. Geschrieben wurden die Bücher von Teresa Simon (Pseudonym), die bereits mehrere historische Romane veröffentlicht hat und auch unter ihrem realen Namen, Brigitte Riebe, veröffentlicht.

Mich hat bereits das Cover an ein Zeitungsbild erinnert und vor allem die ungewohnte Thematik und auch die Zeit der 1960er Jahre überzeugten mich, diese Reihe zu lesen.

Marie-Louise Graf war mir von der ersten Seite an wirklich sympathisch. Sie ist eine bescheidene, junge Frau, die weiß, was sie will und dieses Ziel auch ehrgeizig verfolgt. Sie überschreitet dabei aber keine Grenzen oder verletzt Menschen. Im Gegenteil, sie fühlt sich zwischen Familie, Freunden und Bekannten am wohlsten, was man ihr auch anmerkt und auch den Menschen, mit denen sie sich umgibt.
Die Umsetzung ihres Ziels ist etwas mit Zufall verbunden, was ich noch authentisch finde. Jedoch verläuft mit der Rest ihrer Entwicklung doch ein bisschen zu reibungslos und so findet sie sich ziemlich schnell inmitten sämtlicher berühmter Namen dieser Zeit wieder. Für mich selber fand ich das interessant, weil ich dadurch auch wieder einiges über diese altbekannten Persönlichkeiten erfahren habe oder den Ein oder Anderen nochmal näher beleuchtet hab, aber für die Geschichte hätte ich mir doch ein bisschen mehr Spannung gewünscht.

Wiederum interessant fand ich die Geschichte zwischen Malou und Freddy. Diese ist mit einer erschreckenden Ehrlichkeit erzählt und ich kann mir vorstellen, dass es vielen Menschen zur damaligen Zeit leider noch so ging, dass sie ähnliche Schritte gehen mussten.

Was mir aber von Vornherein aufgefallen ist, war die Geschichte um die Familien Graf und Winkler. Ich konnte mir leider sehr früh denken, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Auch hier hätte ich mir ein bisschen weniger Berechenbarkeit und mehr Spannung bzw. Abwechslung gewünscht, denn der Cliffhanger ist m.E. leicht zu erklären, wenn man aufmerksam liest. 

Fazit: Die Beleuchtung einer tollen Thematik in den Zeiten des Aufbruchs und der modernen 1960er Jahre, die aber dennoch auch die Staubschichten der Zeit aufzeigen. Sympathisch wird die Geschichte durch die Hauptperson und ihre beruflichen Begleiter.
Eine Empfehlung für all jene, die Teresa Simons Romane mögen, aber vor allem für jene, die Romane mögen, die in den 1950er und 1960er Jahren spielen.

Cover des Buches Die Reporterin - Worte der Wahrheit (ISBN: 9783453427075)
claudi-1963s avatar

Rezension zu "Die Reporterin - Worte der Wahrheit" von Teresa Simon

Schicksalsschlag und Mut zum Weiterleben
claudi-1963vor 2 Monaten

"Das größte Problem des Journalismus liegt darin, einem Auflageninstinkt ohne Rücksicht auf Wahrheit und Gewissen zu widerstehen." (Joseph Pulitzer)
September 1965:
Endlich hat sie mit Philipp den Mann fürs Leben gefunden und mit ihrem Kind unterm Herzen noch eine Familie dazu. Doch dann verändern eine Erkrankung und Nachlässigkeit alles. Nach dem harten Schicksalsschlag durch Philipps Tod versucht sie im Beruf als Reporterin weiterhin Erfolg zu haben. Mit Hilfe ihrer Freunde kann sie Beruf und Kind irgendwie unter einen Hut bringen. Doch trotzdem fehlt ihr Philipp jeden Tag. Viel zu kurz durfte er das Glück als Vater erleben. Dazu noch entdeckt sie, wer ihr wirklicher Vater ist und dass sie diesen schon längst kennt. Mit Elan, Leidenschaft und jede Menge Empathie schreibt sie weiter über Prominente wie Zarah Leander, Alexandra, Romy Schneider und Roy Black, aber auch Politiker wie Willy Brandt. Doch trotz all des Erfolgs hat sie jede Menge Neider. Allerdings ist und bleibt ihre Tochter Leonie am wichtigsten, für die sie eine gute Mutter sein möchte. Zurechtfinden muss sie sich außerdem mit der neuen Familie ihres Vaters, bei der es ebenfalls Höhen und Tiefen gibt. Besonders Chris bereitet allen größere Sorgen.

Meine Meinung:
Mit dem zweiten Band dieser Dilogie bekommen wir wieder viele Einblicke in die Jahre 1965 bis 1969. Malou plagt die Frage, ob das Kind wirklich von Philipp oder Chris ist. Doch ein Heiratsantrag von Philipp ist nach dem Kind unter ihrem Herzen das Schönste, was ihr passieren kann. Doch das Vaterglück Philipps ist nicht von langer Dauer. Eine Krankheit endet tödlich für ihn. Nun steht Malou ganz alleine mit Leonie da, nur gut, dass sie viel Unterstützung von ihren Freunden Samy, Anna und Adrienne bekommt. Damit sie viel Zeit für Leonie hat, wagt sie sich nun doch an die Zarah Leander-Biografie. Danach möchte sie wieder weiter in der Redaktion "Der Tag" ihre Künstlerstorys schreiben. Auch in Band zwei bekommen wir wieder jede Menge Einblick in das Zeitgeschehen der 60er-Jahre mit Musik, Mode und jede Menge Ereignisse. Es ist die Zeit der Beatles und Rolling Stones, aber auch Größen wie Alexandra, Zarah Leander, Roy Black und Heintje erobern die deutsche Musikindustrie. Was wir unschwer aus der Playlist gleich zu Beginn des Buchs entnehmen können. Interessant sind außerdem die ersten Anfänge der Baader-Meinhof-Gruppe, der Tod Martin Luther Kings, der Vietnamkrieg und seine Proteste. Aber auch die Studentenbewegung unter Rudi Dutschke sowie die Mondlandung, bei der Neil A. Armstrong als erster Mensch diesen Planeten betritt. Man spürt sofort, dass die Autorin unter anderem durch ihr Geschichtsstudium ein wirkliches Faible für solche historischen Zeitgeschehnisse hat. Natürlich bekommen die Emotionen ebenfalls wieder jede Menge Platz in diesem Buch. Besonders am Anfang durch den Tod von Philipp, der mich jede Menge Tränen gekostet hat. Doch mit viel Hilfe geht es irgendwann wieder aufwärts für Malou. Dazu erfahre ich wieder jede Menge über Prominente und Politiker, die Malous Wege kreuzen und über die sie in ihren Reportagen berichtet. Außerdem bekommt die neu dazugewonnene Familie des Vaters ebenfalls Raum in diesem Buch. Allen voran Chris, der auf der Suche nach seiner Identität ist und dabei jede Menge Ärger bekommt. Mit Fotograf Samy verbindet sie eine starke Freundschaft. Halt findet sie auch in Onkel Julius und in Matthias Briefen. Man kann das Buch kaum mehr aus der Hand legen, so interessant ist es. Malou ist eine starke Frau, die es zu dieser Zeit wenig gibt. Von mir bekommt dieses Buch eine Empfehlung und 5 von 5 Sterne.

Gespräche aus der Community

Malous aufregender  Weg geht weiter - ich hab euch ja in Band 1 mit einem fies-genialen Cliff hängen lassen ... jetzt erfahrt ihr, was wirklich passiert ist und was weiter passieren wird! Der Weg führt in die swinging sixties, als München bunt und wild wurde  - und Malou mittendrin ... 

fest anschnallen und mitlesen!!!!

Aktive Leserinnen von Band 1 haben einen Bonus ...

1.404 BeiträgeVerlosung beendet
T
Letzter Beitrag von  TeresaSimonvor 10 Monaten

danke dir sehr - und ich bin schon fleißig am Dichten!

"Die Reporterin" - zwischen den Zeilen" - Eine junge Frau verwirklicht gegen alle Widerstände ihren Lebenstraum: Schreiben, schreiben, schreiben! Eine aufregende Reise durch die sechziger Jahre von brav bis wild mit mit vielen spannenden Promis jener Epoche zum Wiederentdecken und neu Kennenlernen - und ein aufregendes Familiengeheimnis ...

Aus Marie-Louise Graf wird Malou - "die Gräfin" ...

1.194 BeiträgeVerlosung beendet
T
Letzter Beitrag von  TeresaSimonvor einem Jahr

Du bist ein Riesenschatz - 1000 Dank!

Meine Lieben,
mein vierter Roman führt euch nach Wien - erst jüngst zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt. Aber die schöne Metropole an der Donau hat auch schon sehr dunkle Zeiten erlebt ...
Doch Luzie Kühn, eine junge Soubrette aus Berlin, die 1936 nach Wien kommt, lässt sich nicht unterkriegen ...
1.058 BeiträgeVerlosung beendet
T
Letzter Beitrag von  TeresaSimonvor 5 Jahren
wie schön, wie schön - ich freue mich so sehr!

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