Teresa Simon Die Frauen der Rosenvilla

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Inhaltsangabe zu „Die Frauen der Rosenvilla“ von Teresa Simon

Im Garten der Villa verbirgt sich ihr Geheimnis ... Anna Kepler, Erbin einer alten Schokoladendynastie, hat gerade ihre zweite Chocolaterie in der Dresdner Altstadt eröffnet. Auch die Familienvilla hat Anna wieder in Familienbesitz gebracht. Als sie den legendären Rosengarten, der der Villa einst ihren Namen gab, neu anlegt, stößt sie auf eine alte Schatulle. Sie enthält das Tagebuch einer Frau, die vor hundert Jahren in der Villa gelebt hat. Doch Anna hat noch nie von dieser Emma gehört und begibt sich auf Spurensuche. Dabei stößt sie auf ein schicksalhaftes Familiengeheimnis ...

Familienepos, der sich über 100 Jahre erstreckt; etwas oberflächliche Geschichte -für Leserinnen mit einem Faible für Schokolade und Dresden

— schnaeppchenjaegerin

Drei Frauen, drei Schicksale in der Vergangenheit, verbunden mit Anna Kepler in der Gegenwart.

— bettinahertz

Ich liebe dieses Buch!

— sunnybookloverin

Schöne Geschichte, leicht zu lesen, spannend

— strongxlioness

Samtig, duftend, herzerwärmend

— Uschi62

Das Richtige für gemütliche Stunden !!

— Die-Rezensentin

Sehr interessant

— sunshineladytestet

Lesenswerte Geschichte, aber man sollte keine Schokolade in der Nähe haben, die ist dann aufgegessen ;-)

— monikaburmeister

Sehr spannende Familengeschichte. Durch die vielen Personen jedoch auch sehr verwirrend. Bis zum Ende bin ich nicht ganz durchgestiegen.

— Grossstadtheldin

Tolle Mischung aus historischem Roman und Frauenroman mit Tiefe

— vronika22

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  • Ein netter Familienroman, der mich aber nicht überzeugen konnte

    Die Frauen der Rosenvilla

    Gosulino

    01. September 2017 um 11:11

    Ihre Liebe zur Schokolade hat Anna Kepler von ihrem Großvater geerbt, der Besitzer der Rosenvilla, in der Anna nun lebt und die sie immer wieder zu neuen Schokoladenideen inspiriert. Anna hat nun in Dresden ihre zweite Chocolaterie eröffnet und sie fühlt sich rundum wohl und genießt ihren Beruf und ihr Leben.Bis sie eines Tages beim Anpflanzen neuer Rosen eine Schatulle im Garten vergraben findet. In der Schatulle befinden sich lose Blätter aus Tagebüchern von drei Frauen, die sich über drei Generationen erstrecken und alle Frauen waren Bewohnerinnen der Rosenvilla. Außerdem findet Anna noch Schmuckstücke und einen Schal. Mit Hilfe einer Freundin, kann sie die Blätter ordnen und kommt langsam einem lang gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur.Ich fand den Roman sehr verwirrend zu lesen. Durch die drei verschiedenen Tagebücher, die immer wieder wechseln, kam ich nur sehr schwer in die Geschichte rein und bis in die Hälfte des Buches war es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Die etwas konstruierte Liebesgeschichte gegen Ende des Buches fand ich irgendwie unnötig und nur noch als Sahnehäubchen draufgesetzt. Leider konnte ich auch mit Anna nicht so richtig warm werden, sie blieb irgendwie etwas oberflächlich und hat mich nicht wirklich berührt. Das Buch hatte durchaus seine interessanten Momente, wie Anna langsam ihre Familiengeschichte recherchiert, aber an die Holdunderschwestern kommt der Roman bei Weitem nicht heran.

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  • Etwas oberflächlicher Familienepos - für Leserinnen mit einem Faible für Schokolade und Dresden

    Die Frauen der Rosenvilla

    schnaeppchenjaegerin

    07. July 2017 um 18:35

    Anna Kepler hat gerade ihre zweite Chocolaterie in Dresden eröffnet. Ihre Leidenschaft für Schokolade sowie die Entwicklung und Herstellung von Pralinen feinster Schokoladen hat sie von ihrem Großvater Kurt geerbt, der ihr auch die Villa im historischen Stadtteil Dresden-Blasewitz vermacht hat. Auf dem Grundstück möchte sie in Gedenken an ihre Vorfahren wieder einen Rosengarten anlegen. Beim Pflanzen findet Anna in der Erde vergraben eine Schatulle mit einzelnen Schmuckstücken, einem Schal sowie lose Blätter von Tagebuchseiten. Es sind Aufzeichnungen von drei Generationen von Frauen, die in der "Rosenvilla" gelebt haben. Die Einträge beginnen 1892, erstrecken sich über die beiden Weltkriege und die Zeit des Nationalsozialismus bis hin zur sowjetisch besetzten Zone, der DDR und der Wiedervereinigung. Helene, Emma und Charlotte erzählen aus ihrem Leben, berichten insbesondere auch von den Problemen in ihren Ehen und den schwierigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnissen vor, während und nach der beiden Weltkriege.Anna wird aus den Aufzeichnungen zunächst nicht ganz schlau, da sie die Frauen un ihren Bezug zur "Rosenvilla" sowie zu ihrem Großvater nicht einordnen kann, da es sich bei keiner der Frauen um eine Großmutter von ihr handelt. Durch die ehrlichen Tagebucheinträge werden nach und nach Familiengeheimnisse offenbar, die ihr die Generationen unmittelbar vor ihr verschwiegen. Durch die Zeitsprünge und die vier Generationen der Frauen, die alle im Wechsel und nicht chronologisch zu Wort kommen, ist der Roman vor allem zu Beginn verwirrend zu lesen, bis man ein Gefühl für die Figuren bekommt und die Verwandtschaftsverhältnisse klarer werden. "Die Frauen der Rosenvilla" ist eine Familiengeschichte, die sich über 100 Jahre erstreckt und in Dresden spielt, weshalb der Roman besonders schön für Leserinnen mit einem lokalen Bezug zu lesen ist. Da der Roman die Lebensgeschichte von vier Frauen behandelt, bleibt vieles nur an der Oberfläche und die Handlungen der Frauen nicht immer ganz nachvollziehbar. Auch wenn man Annas Leidenschaft für den Umgang mit Schokolade spürt, bleibt sie selbst unnahbar und die integrierte Liebesgeschichte mit Phil, den sie frisch kennenlernt wirkte etwas gewollt und wie als Bonus auf den Roman aufgesetzt. Spannend bleibt zu verfolgen, wie Anna anhand der Tagebucheinträge und drängende Gespräche mit ihrem Vater ihre Familiengeschichte nachrecherchiert und lang gehütete Geheimnisse lüftet, weshalb ich den Roman besonders Frauen empfehlen kann, die Familienepen mit historischem Bezug mögen und ein Faible für Schokolade und das "Elbflorenz" haben. 

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  • Süßes Dresden trifft auf bittere Vergangenheit....

    Die Frauen der Rosenvilla

    lievke14

    23. June 2017 um 11:33

    Anna Kepler, Erbin einer alten Schokoladendynastie, hat gerade ihre zweite Chocolaterie in der Dresdner Altstadt eröffnet. Auch die Familienvilla hat Anna wieder in Familienbesitz gebracht. Als sie den legendären Rosengarten, der der Villa einst ihren Namen gab, neu anlegt, stößt sie auf eine alte Schatulle. Sie enthält das Tagebuch einer Frau, die vor hundert Jahren in der Villa gelebt hat. Doch Anna hat noch nie von dieser Emma gehört und begibt sich auf Spurensuche. Dabei stößt sie auf ein schicksalhaftes Familiengeheimnis…. Die Kurzbeschreibung erinnerte mich sehr an die Bücher von Lucinda Riley….außerdem ist die Geschichte in Dresden, einer meiner absoluten Lieblingsstädte angesiedelt….was brauchte es also mehr, mich für dieses Buch zu entscheiden? Absolut nichts…. Dementsprechend war ich auch sehr gespannt und habe mich voller Elan in die Geschichte gestürzt. „Die Frauen der Rosenvilla“ erzählt die Geschichte von vier Frauen, die in eben jener Rosenvilla gelebt haben bzw. momentan dort leben. Dreh- und Angelpunkt ist hierbei die Handlung rund um Anna in der Jetzt-Zeit (2013). Diese entdeckt nämlich versteckt in ihren Rosenhängen eine alte Schatulle, welche diverse Schätze verbirgt, unter anderem auch alte Tagebuchaufzeichnungen von drei verschiedenen Frauen aus drei verschiedenen Zeiten, nämlich Helene, Emma und Charlotte. Bei der Sichtung dieser Schriften taucht sie tief in die vergangenen Leben der drei Frauen ein. Deren Vergangenheit berührt auch die Familiengeschichte von Anna. Tiefe Abgründe tun sich auf und Anna erkennt, dass der Lebensweg ihrer Familie auf einem einzigem Lügengespinst aufbaut ist…. Teresa Simon hat mit diesem Roman eine weitverzweigte, sehr detailreiche Familiengeschichte geschaffen, die unheimlich dicht erzählt wird. Die einzelnen Schicksale der Protagonisten sind sehr interessant und spannend beschrieben. Alle drei Frauen in der Vergangenheit haben in ihrem Leben außerordentlich hart für ihr Lebensglück kämpfen müssen und haben doch so manches Mal verloren. Sowohl Helene als auch Emma und Charlotte hatten einen ausgeprägten starken Willen und wurden dennoch von einer männerdominierenden Gesellschaft immer wieder unterdrückt. Auch Anna in der Gegenwart hat es nicht leicht. Zwar führt sie recht erfolgreich zwei entzückende Schokoladengeschäfte in Dresden und ist mit einer recht temperamentvollen und tatkräftigen Freunden gesegnet….dennoch hat sie auch ständig Sorge um ihre Eltern und wird nun auch noch mit der eigenen mysteriösen Familienvergangenheit konfrontiert. Schön war es, die Stadt Dresden über verschiedene Zeitepochen zu sehen. Ich liebe diese Stadt  außerordentlich. Von daher war dieses Setting absolut wie gemacht für mich. Auch die liebevollen Beschreibungen der Schokoladenläden waren ganz zauberhaft. Anna stellt ihre süßen Leckereien selbst her und der Leser bekam hier und da so ganz nebenbei einen Einblick in die Herstellung von Pralinen und anderen Süßigkeiten. Dabei wurde auch bei mir ganz enorm die Lust auf Schokolade geweckt. Alles in allem: ein guter Stoff für ein gutes Buch. Allerdings werden die einzelnen Geschichten überaus willkürlich und unübersichtlich geschildert. Dadurch wird man ständig aus dem Lesfluss gerissen. Immer wieder muss man erstmal sortieren, welche Dame jetzt wieder an der Reihe war. Es schien mir manchmal so, als würde sich die Autorin in ihren eigenen Handlungsabfolgen verzetteln. Von daher bin ich leider nicht hundertprozentig von dieser Geschichte überzeugt. Außerdem habe ich selten ein Buch mit derart vielen Schreibfehlern gelesen. Ich bin bestimmt nicht pingelig in solchen Dingen, aber hier war das Ganze fast schon grenzwertig. Dennoch hat mich die Geschichte ganz gut unterhalten. Ich werde mir auf jeden Fall noch das zweite Buch der Autorin ansehen.

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    • 2
  • Romantisch-historischer Spaziergang durch Dresden

    Die Frauen der Rosenvilla

    Patno

    20. June 2017 um 16:21

    Gebrauchsanweisung für Teresa Simons Roman "Die Frauen der Rosenvilla" : Bevor ihr mit dem Lesen dieses Buches beginnt, sollte ihr ausreichend Zeit zur Verfügung haben, denn es besteht akute Suchtgefahr! Außerdem erweist sich ein sonniger Platz im Garten, umgeben von duftenden Rosen, als ein stilvolles Ambiente.  Schokolade und Latte Macchiato in greifbarer Nähe?  Auf geht's nach Dresden! Seid dabei, wenn Anna Kepler, die Erbin einer alten Schokoladendynastie ihre zweite Chocolaterie  in der Altstadt eröffnet. Zum Erbe ihres Großvaters gehört auch die Rosenvilla, die Anna mit viel Liebe zum Detail und hohem finanziellen Aufwand zu neuer Blüte erstrahlen lässt. Sie ist benannt nach dem traumhaften Garten, der einst die Villa umsäumte.  Während Anna diesen Garten mit wunderschönen alten Rosensorten neu gestaltet, findet sie eine alte Schatulle, in welcher sich Tagebuchaufzeichnungen einer gewissen Emma befinden, die vor hundert Jahren in der Villa gelebt hat. Anna ist fasziniert und möchte das Geheimnis um die Rosenvilla lüften. Dabei stößt sie jedoch auch auf die tragischen Geschichten ihrer Vorfahren.  Teresa Simon ist um ihre exzellente Schreibkunst zu beneiden. Stilistisch perfekt, ausdrucksstark mit einer intelligenten Wortwahl und detailgetreue, bildhafte Beschreibungen, verleihen dieser Story eine besondere Brillanz.  Und dann diese Kulisse... Das Setting ist optimal gewählt. Ich bin immer wieder gern in Dresden, genieße das Flair und die tolle Umgebung. Daher konnte ich mir die Villa mit Elbblick sehr gut vorstellen.  Authentizität verleiht die Autorin ihrer Geschichte, indem sie z.B. das Elbhochwasser und viele Orte der Stadt erwähnt. Damit dürfte klar sein, dass Teresa Simon zuvor akribisch recherchiert hat.  Wie es der Titel bereits verrät, spielen Frauen eine zentrale Rolle im Roman. Ihre geheimnisvollen Schicksale fand ich sehr interessant und berührend.  Die Handlung springt zwischen verschiedenen Zeitebenen hin und her.  Meistens befindet sich der Leser im Jahr 2013 und begleitet die junge Anna Kepler durchs Leben. Sie hat ein Gespür für Schokolade und beim Lesen läuft einem das Wasser im Munde zusammen. Was jetzt noch fehlt, ist der Mann fürs Leben und Kinder, die die Villa mit Fröhlichkeit füllen.  Ob sie ihr Glück finden wird, müsst Ihr selbst herausfinden.  Durch die Tagebuchaufzeichnungen blickt die Handlung mitunter über hundert Jahre zurück. Doch sind die einzelnen Kapitel mit Ort-und Zeitangaben versehen, so dass man der Geschichte sehr gut folgen kann. Man muss trotzdem sehr aufmerksam lesen, um die Komplexität der Handlung zu erfassen.  Wer auf der Suche nach einem spannenden Wohlfühlbuch ist, einen anspruchsvollen Frauenroman mit historischen Bezügen mag und gern komplizierte Familienrätsel löst, dürfte hier auf seine Kosten kommen.  Mich hat das Buch nicht mehr losgelassen und daher empfehle ich es sehr gern weiter.  P.S. Auf den letzten Seiten gibt es noch einige tolle Rezepte, für die Leckermäuler unter Euch - Eierlikör z.B.

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  • ...ein schöner Roman...

    Die Frauen der Rosenvilla

    Lesebegeisterte

    16. June 2017 um 12:34

    Anna ist die Erbin einer Schokoladendynastie. Eines Tages findet sie ein Tagebuch von einer Frau, die einst in der Familienvilla gewohnt haben soll. Anna hat noch nie etwas von jener Person gehört und forscht natürlich nach. Ein sehr fesselndes Buch! Mich hat es begeistern können. Für Fans von Katharina Webb und Morton.

  • Spannend, geheimnisvoll, emotional

    Die Frauen der Rosenvilla

    bettinahertz

    11. June 2017 um 16:16

    Die Frauen der Rosenvilla Autor: Teresa Simon Anna Kepler, mit einem außergewöhnlichen Geschmackssinn begnadigt, kreiert die wunderbarsten Schokovariationen in Form von Pralinen, Schokoladen und Desserts. Da ist es nicht verwunderlich, dass sie in ihrer geliebten Heimatstadt Dresden ihre zweite Chocolaterie eröffnet. Ihre zweite Leidenschaft ist die Familienvilla am Elbufer, das Erbe ihres Großvaters. Mit viel Mühe und reichlich Kosten, aber auch Herzblut, renovierte sie diese zu einer kleinen neuen Perle. Als letztes gilt es nun den legendären Rosengarten zu gestalten. Dabei stößt sie auf eine alte Schatulle mit umfangreichen Tagebucheinträgen. Dabei kommt ein erschütterndes Familiengeheimnis ans Tageslicht, das bis in die heutige Zeit seine Auswirkungen hat. Anna muss erkennen, dass ihr geliebter Großvater ganz andere Seiten hatte und sie versucht diese zu begreifen. Ihre Eltern halten sich sehr bedeckt und am Ende steht sie vor einer großen persönlichen Entscheidung….. Dieser Roman aus der Feder von Teresa Simon hat mich von Anfang an gepackt. Er wird in zwei Zeitsträngen erzählt. Einmal aus der Perspektive von Anna Kepler in der Gegenwart und dann aus der Perspektive der jeweiligen Bewohnerinnen der Rosenvilla in der Vergangenheit Ende des 19. Jahrhunderts bis in den zweiten Weltkrieg hinein. Ich finde diese Erzählweise sehr gelungen und hatte diesbezüglich auch keine Schwierigkeiten den Faden zu verlieren. Im Gegenteil, Teresa Simon lässt die Bewohner der Rosenvilla zum Leben erwachen und man erhält aus dessen Sicht einen Einblick in die großen geschichtlichen Ereignisse Deutschlands. Erster Weltkrieg, Weltwirtschaftskrise, Naziregiem, zweite Weltkrieg, Judenverfolgung, Überlebenskampf. Und mittendrin zwei Familien, einmal die gut situierten Schokoladenfabrikanten Klüger/Bornstein und die Konditorfamilie Kepler. Anna Kepler sucht das Bindeglied dieser beiden Familien, das letzte Puzzleteil. Und dabei lässt uns Teresa Simon natürlich fast bis zum Ende des Buches schmoren, so dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann. So erging es mir jedenfalls. Durch ihren wunderbaren flüssigen und bildhaften Schreibstil ist es ein leichtes, die Seiten nur so fliegen zu lassen. Man bekommt herrliche Landschaftseinblicke von Dresden und Umland und da ich Dresden ganz gut kenne, hatte ich zeitweise das Gefühl am Ort des Geschehens daneben zu stehen. Zusätzlich bekommt man noch einen grandiosen Einblick in der Zubereitung köstlicher Pralinen und Schokolade. Den Griff zur Schokolade beim Lesen des Buches ist fast ein Muss, man kommt einfach nicht drumrum. Die Frauen der Rosenvilla ist ein toller Familienroman über das bewegende Schicksal dreier Frauen, die in ihrer Zeit um ihr Glück kämpfen. Ich kann es absolut weiterempfehlen und vergebe super gerne fünf Sterne.

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  • Samtig, duftend, herzerwärmend

    Die Frauen der Rosenvilla

    Uschi62

    10. March 2017 um 17:06

    Anna Kepler, stolze Besitzerin zweier Schokolaterien in Dresden hat nicht nur den außergewöhnlichen Geschmackssinn ihres Großvaters geerbt, sondern auch die Rosenvilla, die sie seit Jahren umfangreich renoviert. Bei der Wiederherstellung des Gartens stößt sie bei Grabungsarbeiten auf eine verschlossene Schatulle. Was mag sie wohl enthalten? Neugierig öffnet Anna die Schatulle und plötzlich ist nichts mehr so wie es einmal war. Ist Anna wirklich die rechtmäßige Besitzerin der Rosenvilla? Wow, was für ein Buch. Ich konnte die Schokolade schmecken, die Rosen riechen und mich in Dresden in der Rosenvilla heimisch fühlen. Wahnsinn mit welch einer Intensität, Teresa Simon, das Leben der Frauen im späten 19.- und frühen 20. Jahrhundert beschreibt und den Faden geschickt bis in die heutige Zeit spinnt. Dabei kommt auch die Spannung nicht zu kurz und ich finde es genial, wie die Fäden Kapitel für Kapitel entwirrt werden.   Fesselnd, klasse recherchiert und mit viel Liebe geschrieben. Ein MUSS Für alle Romantiker und Schokosüchtigen und für alle anderen eine absolute Leseempfehlung.    

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  • LeseMaus liest

    Die Frauen der Rosenvilla

    Zickemausi

    05. March 2017 um 01:22

    🐁🐁🐁🐁Teresa SimonDie Frauen der Rosenvilla449 SeitenEine Familiengeschichte, die über Generationen hinweg reicht.Wie in vielen Geschichten dieses Genres, findet auch hier eine junge Frau Hinweise auf ein Familiengeheimnis.Die Autorin schafft es, ihre Geschichte schlüssig und ohne Kitsch zu erzählen und hat mich damit sehr gefesselt. Kleine Abzüge gibt es für die Wechsel der Schriftgröße, die ich als etwas anstrengend empfunden habe und kleine Fehler. Freue mich auf weitere Bücher von ihr und gebe eine klare Empfehlung.

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  • Die Frauen der Rosenvilla

    Die Frauen der Rosenvilla

    jackdeck

    21. February 2017 um 19:12

    Anna Kepler, die Erbin einer alten Schokoladendynastie ist die Hauptprotagonistin dieses Buches. Sie hat die alte Familienvilla von ihrem Großvater geerbt und auf Vordermann gebracht. Als sie nun den Garten wieder mit Rosen schön anlegen will, stößt sie auf eine Schatulle, die im Garten vergraben ist. Darin sind alte Tagebücher enthalten. Anna macht sich auf die Suche nach ihren Vorfahren und deren Familiengeheimnisse. Die Autorin Teresa Simon verfügt über einen flüssigen Schreibstil, der mich auch bei diesem Buch sehr schnell in seinen Bann ziehen konnte. Es geht in diesem Buch um eine Familiengeschichte, natürlich wieder mit vielen Geheimnissen verbunden und gleich über vier Generationen von Frauen, die alle in der Rosenvilla gelebt haben oder noch leben. Das klingt erstmal nach ganz viel durcheinander und vielen Verwirrungen, doch der Autorin ist es hier sehr gut gelungen, die roten Fäden der unterschiedlichen Zeiten nicht zu verlieren und auch die Fäden langsam aufeinander zu laufen zu lassen. Es ist ein Buch, in dem trotz vieler Verstrickungen immer Hoffnung und Neuanfang anklingen und das im wahrsten Sinn des Wortes Lust bereitet - aufs Lesen, auf Rosenduft, auf unerwartete Begegnungen, Liebe und natürlich Schokolade!

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    • 2
  • Das Richtige für gemütliche Stunden !!

    Die Frauen der Rosenvilla

    Die-Rezensentin

    12. January 2017 um 09:17

    Anna ist glücklich, als sie die Rosenvilla von ihrem Großvater erbt und begibt sich mit Feuereifer in die Restaurierung.Womit sie gar nicht gerechnet hat, ist eine alte Schatulle, auf die sie  beim Graben im Garten stößt.Darin findet sie Briefe und Tagebuchaufzeichnungen aus den letzten hundert Jahren. Beim Sortieren  bemerkt Anna, dass es sich dabei  um die Aufzeichnungen von verschiedenen Frauen handelt. Die Frauen, die früher hier gewohnt haben, mussten einige Schicksalsschläge erleiden und Anna erfährt beim Lesen von Familiengeheimnissen, die sie nie für möglich gehalten hätte und die ihre ganze Welt durcheinanderbringen.Nach und nach kommt immer mehr ans Licht, auf welch tragische Weise verschiedene Familien miteinander verbunden sind.Teresa Simon hat sich eine außergewöhnliche Familiengeschichte ausgedacht, vielschichtige Figuren geschaffen, die mir fast alle irgendwie ans Herz gewachsen sind, egal, was passiert ist.Die Zeitsprünge haben mich nicht gestört, im Gegenteil- sie hielten die Spannung oben, denn natürlich fragt man sich, wie alles zusammenhängt und wie Anna da hineinpasst.Teresa Simon lässt die verschiedenen Tagebuchschreiberinnen abwechselnd zu Wort kommen, sodass es sich um  mehrere Einzelschicksale handelt, die hinterher auf spannende Weise zusammengeführt werden.Die Geschichte ist wunderschön und der Schreibstil sehr angenehm zu lesen. Das Buch ist perfekt für den Urlaub, oder wenn man einfach mal die Seele baumeln lassen möchte.

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  • Sehr gute Story

    Die Frauen der Rosenvilla

    sunshineladytestet

    12. January 2017 um 00:38

    Das Buch spielt im Jahre 2013 und geht sich um eine kecke junge Dame die eigentlich denkt mitten im Leben zu stehen und das sehr standfest auch als Frau. Anna Keppler ist Chocolatier und erföffnete grade ihre 2te Chocolatie und das ganze sehr erfolgreich und da sie eine tolle Villa geerbt hat von ihrem Grossvater,will sie dort einziehen.Vorher muss diese restauriert werden,was ihr sehr viel Spass macht. Denn es ist eine sehr schöne Villa namens Rosenvilla,da zu der Villa ein wundervoller Rosengarten gehört,den sie natürlich auch wieder schön machen möchte. Beim bepflanzen dieses wundervollen Gartens fällt ihr eine Schachtel in die Hände die Geheimnisse bewahrt und sie auf eine Reise schickt nach ihrer Vergangenheit bzw der langen Vergangenheit ihrer Familiengeschichte. Natürlich möchte sie das alles herausfinden und findet wirklich unglaubliches heraus mit ihrer Freundinn,was sie selber auch ganz schön durcheinander wirbelt. Familienromane guck ich mir hin und wieder gerne an,jedoch mag ich es,wenn man durchblicken kann dh. defakto mir nicht zuviele Personen vorkommen,denn dann verliere ich zumindest leicht den Überblick. Daher kann ich mir diese Geschichte die so sehr wundervoll ist,sicher gut verfilmen,jedoch nur reine Namen ohne Gesichter dazu zu sehen,war mir etwas zuviel wenn ich ehrlich sein muss.Aber vom Grundkonzept her eine schöne Story nur wie gesagt mir zuviel durcheinander,daher war es mir zu anstrengend dieses Buch durchzulesen. War echt mühsam bis zum Schluss zu kommen,was ich sehr schade fand. Ein paar Personen weniger wäre wünschenswert gewesen wie ich finde.

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  • Spannende, verschlungene Familiengeschichte

    Die Frauen der Rosenvilla

    Grossstadtheldin

    08. January 2017 um 12:47

    Handlungsüberblick: Die Chocolatière Anna Kepler erbt von ihrem Großvater die Familienvilla in Blasewitz und findet bei der Neubepflanzung eine vergrabene Metallschatulle, die unter anderem auch Tagebuchseiten von drei verschiedenen Frauen enthält, die alle einmal in der Villa gelebt haben. Nach und nach deckt Anna mit Hilfe von ihrer besten Freundin die lang gehüteten Familiengeheimnisse auf. Außerdem entspinnt sich im Laufe der Handlung eine zarte Liebesbeziehung zwischen Anna und einem geheimnisvollen Amerikaner. Bucheindrücke: Das Cover ist liebevoll gestaltet und stimmt super auf die Geschichte ein. Man sieht darauf eine elegante Dame mit Hut, die von der Terrasse aus auf ihren Rosengarten und einen Gartenpavillion schaut. Ich konnte beim Betrachten fast schon den betörenden Rosenduft der Rosenvilla riechen. Das Cover weckte in mir den Wunsch den Hut der Dame anzuheben, um ihr Gesicht zu sehen und ihr Geheimnis ergründen. Leseeindrücke: "Die Frauen der Rosenvilla" ist ein wunderbares Buch über starke Frauen und ein spannendes, sehr verschlungenes Familiengeheimnis. Man erfährt ganz nebenbei viel über Rosen, Schokolade und die damalige Zeit. Die Kombination von Schokolade und Rosen verströmt sofort Wohlfühlcharakter. Am Ende des Buches befinden sich die Rezepte, die Anna im Laufe der Geschichte umsetzt. Ich bekam große Lust, die Rezepte auszuprobieren und nochmal einen tieferen Zugang zu der Geschichte zu gewinnen. Diese Idee mit den Rezepten finde ich äußerst gelungen! Durch den Wechsel zwischen den verschiedenen Personen hielt sich die Spannung bis zum Schluss. Ich habe das Buch in sehr kurzer Zeit ausgelesen, da ich unbedingt die Geheimnisse der Frauen lüften wollte. Durch die Tagebuchseiten konnte man sich unheimlich gut in alle drei Frauen und ihre Schicksale hineinversetzen. Dieses Zitat stammt direkt aus dem Buch gibt sehr gut mein Gefühl beim Lesen wieder: "Diese Frauen sind mir so nah, obwohl ich sie doch eigentlich gar nicht kenne. Aber in ihre Gedanken zu schlüpfen macht mich zu einer Art Verbündeten. Verstehst du, was ich meine?' Hanke nickte: "So geht es mir manchmal, wenn ein Buch mich total gepackt hat", sagte sie. "Dann kann ich kaum noch sagen, was realer ist - die Lektüre oder das, was wir so Leben nennen." Die Tagebucheinträge sind zwar je nach Person in einer anderen Schriftart geschrieben, dennoch fiel es mir schwer, die Personen auseinander zu halten und die Handlung zu rekonstruieren. Bis zum Ende des Buches bin ich nicht komplett durchgestiegen und denke auch nach der Lektüre noch viel über diese Geschichte nach. Diese Familiengeschichte ist wirklich sehr vielschichtig und verschlungen. Und ich bin mir sicher, dass dort auch noch mehr Geheimnisse schlummern, die man noch ergründen könnte. Alles in allem: Eine Wohlfühlgeschichte, die im Gedächtnis bleibt! Dankeschön: Ich habe dieses Buch bei einer Verlosung auf der Facebookseite der Autorin gewonnen. An dieser Stelle möchte ich mich gern nochmal herzlich für diesen unvergesslichen Gewinn bedanken!

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  • wunderbar schöner Roman um ein Familiengeheimnis!

    Die Frauen der Rosenvilla

    vronika22

    10. November 2016 um 21:17

    Inhalt:Anna Kepler, die Erbin einer alten Schokoladendynastie ist die Hauptprotagonistin dieses Buches. Sie hat die alte Familienvilla von ihrem Großvater geerbt und auf Vordermann gebracht. Als sie nun den Garten wieder mit Rosen schön anlegen will, stößt sie auf eine Schatulle, die im Garten vergraben ist. Darin sind alte Tagebücher enthalten. Anna macht sich auf die Suche nach ihren Vorfahren und deren Familiengeheimnisse.Meine Meinung:Ein wirklich tolles Buch um Schokolade, Rosen, Dresden und Familiengeheimnisse.Hauptprotagonistin in diesem Buch ist Anna Kepler, eine junge und erfolgreiche Frau, die in Dresden lebt und gerade ihre zweite Chocolaterie eröffnet hat. Sie wirkt auf mich sehr sympathisch und ich habe sie direkt ins Herz geschlossen. Als sie die Familienvilla von ihrem Großvater erbt, steckt sie ihr gesamtes Geld in die Renovierung und Instandsetzung, Da sie im Garten eine Schatulle mit alten Tagebüchern findet, wird man als Leserin in alte Zeiten zurückversetzt. Man erfährt durch die Tagebücher nach und nach etwas von drei Frauen aus unterschiedlichen Generationen: Helene, Emma und Charlotte. Zu Beginn fand ich es etwas schwierig die unterschiedlichen Frauen auseinanderzuhalten und richtig einzuordnen. Aber dann hat mich das Buch richtig gepackt. Man hat einen schönen Einblick in die deutsche Geschichte erhalten, vor allem auch die Kriegswirren und die Judenverfolgung spielen eine große Rolle. Trotzdem ist das Buch an keiner Stelle langatmig oder zu belehrend, sondern der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen,. Das Buch liest sich wirklich sehr gut. Es ist unterhaltsam geschrieben und es gibt immer einen gewissen Spannungsbogen. Auch Liebe und Romantik ist ein wenig enthalten, also wirklich eine wunderschöne Mischung. Gegen Ende wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.Die Handlung spielt in Dresden. Ich war bisher noch nie in dieser Stadt, aber nach dem Lesen dieses Buches habe ich wirklich große Lust mir Dresden anzusehen.Den Rosengarten und die Rosenvilla habe ich beim Lesen regelrecht vor mir gesehen und den Duft der Rosen fast erschnuppert, so schön ist alles geschildert.Und natürlich sind auch die Schokoladen und Pralinen toll beschrieben. Mein Schokoladenkonsum ist während der Lesezeit dieses Buches deutlich  in die Höhe gegangen.Alles in allem wirklich ein wunderbares Buch um ein Familiengeheimnis. Unbedingte Leseempfehlung für alle, die Frauenromane mit Tiefe mögen, oder auch für alle die historische Romane mögen.

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    • 2
  • wie ein Fund ein Leben ändern kann

    Die Frauen der Rosenvilla

    ban-aislingeach

    24. October 2016 um 20:11

    Der Roman „die Frauen der Rosenvilla“ wurde von Teresa Simon geschrieben. Dieser Autorenname ist ein Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Das Buch umfasst 400 Seiten und ist 2015 im Heyne Verlag erschienen. Nach dem Tod ihres geliebten Großvaters hat Anna die Rosenvilla geerbt, welche sich nach langer Zeit endlich wieder im Familienbesitz befindet. Da die Villa vor allem für ihren Rosengarten bekannt war, möchte Anna die alten Rosen in den Garten setzen um diesen wieder zu erschaffen. Als sie dieses Vorhaben in die Tat umsetzt, entdeckt sie beim Graben eine Schatulle in welcher sich mehrere Sachen unter anderem Tagebucheinträge befinden. Dieser Fund lässt sie einfach nicht mehr los und sie fragt sich was die Frauen von denen die Einträge stammen mit ihrer Familie zu tun haben. Dabei stößt sie auf ein Familiengeheimnis, welches ihr Großvater eigentlich mit ins Grab nehmen wollte. Anna ist ganz klar die Hauptperson des Romans und eine wunderbare, warmherzige Person, welche ich sofort ins Herz geschlossen habe. Sie ist neugierig, liebt Geschichten und fühlt bald sehr mit den Frauen der Rosenvilla mit. Als sie den Fund macht, ist sie gerade dabei eine zweite Chocolaterie zu eröffnen, denn sie hat den wunderbaren Geschmackssinn ihres Großvaters geerbt. Interessant fand ich das sie Schwierigkeiten damit hat Männer an sich heran zu lassen bzw. diese von sich stößt wenn diese eine bestimmte Grenze überschreiten und dabei will sie das eigentlich gar nicht. Ihr Unterbewusstsein merkt dabei wohl schneller als ihr Verstand das es die falschen Männer sind und dabei wünscht sich Anna eine Familie, einen Mann und Kinder. Am Ende hat vor allem ihr Dickschädel die Situation ein wenig komplizierter gemacht, aber ich konnte sie sehr gut verstehen. Im Laufe des Buches macht sie eine Wandlung durch und muss dabei mehr über ihren geliebten Großvater erfahren als sie jemals wissen wollte. Auch die meisten Nebencharaktere mochte ich sehr. Nur zu den Eltern von Anna konnte ich keinen Bezug finden. Interessant und grandios fand ich das ich am Ende alle Charaktere verstehen konnte, deren Handlungen waren schlüssig. Es war fast so als ob man ein Puzzle zusammensetzen würde und erst am Ende alle Teile für dieses zusammen hätte. Hanka, Annas beste Freundin, welche eine richtige Leseratte ist und einen Buchladen besitzt, konnte ich wie Anna sofort ins Herz schließen. Sie hilft ihrer Freundin und sagt ihr auch dann die Meinung, wenn es schmerzt. Genau das was für mich die beste Freundin ausmacht. Durch die Tagebucheinträge lernt man drei verschiedene Frauen kennen. Keine von ihnen hatte ein leichtes Schicksal und doch waren sie alle samt starke, mutige Frauen. Helen, Emma und Charlotte heißen die drei Frauen der Rosenvilla, welche vor Anna in dieser wohnten. Zur erst genannten konnte ich leider keine Nähe entwickeln, sie ist mir zu fremd geblieben. Vielleicht liegt dies aber auch daran, dass diese deutlich vor mir lebte und das Leben damals ganz anders war. Anfangs fand ich sie zu kalt, am Ende hat sie mir zwar leidgetan, aber es fehlte einfach was. Emma dagegen habe ich sofort geliebt. Sie ist eine warmherzige, lebensfrohe Frau, welche einfach nur ihrem Herzen folgen möchte. Doch dies ist in der damaligen Zeit alles andere als leicht. Denn Liebe scheint in der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg kaum etwas wert zu sein. Charlotte habe ich auch sehr gemocht und sie hat mir sehr leidgetan. Sie verliert nicht nur viel zu früh ihre Mutter, sondern muss bei einem Vater aufwachsen der sich mehr für den Alkohol als für sie interessiert. Der Roman spielt in der wunderschönen Stadt Dresden, welche ich dieses Jahr kennen lernen durfte. Schon allein deswegen war es für mich ein Genuss noch einmal durch die Stadt zu wandern und dabei die verschiedenen Frauen der Rosenvilla zu begleiten. Außerdem ist die Stadt der perfekte Ort für die Chocolaterie, denn sie war einst bekannt für ihre Genussmittel und langsam erobern die Firmen sich wieder ihren guten Ruf von einst zurück. Das Buch ist in einem angenehmen Schreibstil geschrieben, welcher sich je nachdem welche Frau die Hauptrolle innehatte sich geändert hat. Dies fand ich sehr interessant als Stilmittel und grandios gelungen. Bald konnte ich auch ohne die Zeitangaben, welche immer über den Kapiteln stehen, die richtige Frau dem Kapitel zuordnen. Die Zeit wurde sehr gut beschrieben, man konnte sich das harte Leben damals sehr gut vorstellen und vor allem die Beschreibungen der Nazizeit haben mir eiskalte Schauer gebracht. Die Verbindung zwischen den Frauen und diesem schwierigen Thema fand ich sehr gut gelungen. Anfangs hatte ich trotz allem mit den Tagebucheinträgen meine Mühe und konnte nur schwer ins Buch hineinfinden. Doch die letzten 150 Seiten waren so spannend, dass ich diese in einem Rutsch fertiglesen musste. Dennoch fand ich es klasse, dass es vier Hauptpersonen gibt, denn so konnte man langsam Fakten sammeln und hatte erst am Ende des Buches das ganze Bild vor sich. So war das Ende einfach grandios, eine Überraschung folgt der nächsten und dann endet der Roman in einem ganz wundervollen Ende, welches mein romantisches Herz sehr erfreut hat. Mir hat im Buch auch sehr gut gefallen, dass die Schokolade so eine wichtige Rolle spielt und Anna verschiedene Schokoladensorten beschreibt wie auch wie sie verschiedene Pralinen erschafft. Ich hatte während dem Lesen schon Lust in den nächste Chocolaterie zu gehen um mir Nachschub zu holen, aber diese ist glücklicherweise doch weit genug entfernt, so dass ich es gelassen habe. Am Ende des Buches gibt es dann zu diesem Thema noch eine Überraschung, welche mich sehr gefreut hat. Einen Stern muss ich dem Buch dennoch leider abziehen. Dies liegt an dem für mich holprigen Anfang und an jenen Charakteren die mir nicht nahegekommen sind. Dennoch empfehle ich das Buch sehr gerne weiter. Es lohnt sich vor allem für Leser die Familiengeheimnisse und starke Frauen mögen.

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  • Die Frauen der Rosenvilla Rezension

    Die Frauen der Rosenvilla

    Kikis_Bücherkiste

    18. October 2016 um 14:32

    Zuerst möchte ich mich ganz herzlich bei dir, liebe Teresa Simon, für das signierte Rezensionsexemplar bedanken. Du hast mir damit eine sehr große Freude bereitet.„Die Frauen der Rosenvilla“ ist das zweite Buch, das ich von Teresa Simon lese. Ich war damals schon sehr begeistert von ihrem Roman „Die Holunderschwester“, so dass ich mich sehr auf dieses Buch hier gefreut habe.Nun zum Buch:Wenn ihr spannende Geschichten über Familiengeheimnisse und auch noch Schokolade mögt, dann kann ich euch dieses Buch auf jeden Fall ans Herz legen. Denn die Autorin hat hier beides sehr gut verbunden. Anna liebt Schokolade, hat ein kleines Geschäft, in der sie hochwertige Schokolade und eigene hergestellte Pralinen verkauft und ist überglücklich, als sie eine weitere Niederlassung eröffnen kann. Sie wohnt in der Villa, die sie von ihrem Großvater geerbt hat und da Anna Rosen liebt, war es nur selbstverständlich, das sie in ihrem Garten neue Rosenstöcke einpflanzen lies. Dabei entdeckte sie eine kleine Kiste, dessen Inhalt sie neugierig machte. Sie wollte um herauszufinden, was es mit der Kiste und dessen Inhalt auf sich hat und fing an zu recherchieren. Der Schreibstil der Autorin lässt auch hier nichts zu wünschen übrig. Das Buch lässt sich locker, leicht und flüssig lesen und ich bin sehr gut mitgekommen. Teresa Simon schafft es mit ihrem Schreibstil, das ich jedes Mal in ihre Bücher hineintauche, mich in der Geschichte verliere, die Zeit und alles andere um mich herum einfach vergesse. Damit der Leser beim lesen eines neuen Kapitels auch weiß, in welcher Zeit er sich gerade befindet, fangen die Kapitel mit einem Datum an. Auch die Tagebucheinträge sind dank der veränderten Schrift sehr gut vom Rest zu unterscheiden. Was mir auch sehr gut gefallen hat, das sie einiges aus der Geschichte der damaligen Zeit mit in das Buch hineinfließen lässt. Es war sehr spannend zu lesen, wie das Leben damals in Dresden von statten ging, die Gewohnheiten und Plichten der Menschen. Aber auch die Ereignisse zu jener Zeit, die die Stadt heimgesucht haben. Die Protagonisten sind wie immer sehr gut und detailliert beschrieben, fast so, als ob sie lebendig wären. Man sieht sie richtig vor dem inneren Auge, fühlt und leidet mit ihnen. Die bildliche Beschreibung der Orte ist ihr natürlich auch wieder sehr gut gelungen. Auch wenn ich noch nie in Dresden war, konnte ich mir alles haargenau vorstellen, wie es ausgesehen haben muss. Was ich an den Büchern von Teresa Simon auch sehr schätze, ist, das die Geschichte zur keiner Zeit in irgendeiner Form vorhersehbar ist. So bleibt die Spannung erhalten, man grübelt und grübelt, denkt, man hat des Rätsels Lösung und peng… ist es ganz anders als erwartet. Und was ich auf keinen Fall vergessen darf zu erwähnen, ist das tolle Ende des Buches. Da findet ihr ganz tolle Rezepte zum nachkochen, die euch schon durch das Buch begleiten. Dieses Buch ist das „Debüt“ der Autorin Teresa Simon. Allerdings ist es nicht wirklich der erste Roman, den Teresa Simon geschrieben hat. Denn Teresa Simon ist das Pseudonym einer sehr bekannten und hervorragenden deutschen Autorin. Dank der beiden Bücher von Teresa Simon bin ich auf die Autorin aufmerksam geworden und seitdem ein großer Fan. Weitere Bücher von ihr liegen schon auf meinen SuB (Stapel ungelesener Bücher) und werden so bald als möglich verschlungen. Da Teresa Simon einfach die Gabe hat, ihre Bücher lebendig werden zu lassen und uns Zutritt in eine ganz besondere Welt gewährt, kann ich auch hier wieder eine ganz klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen geben. 

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