Teresa Simon Die Oleanderfrauen

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Inhaltsangabe zu „Die Oleanderfrauen“ von Teresa Simon

Was, wenn die Liebe alle Schranken durchbricht?
Hamburg 1936. Die junge Sophie Terhoven, Tochter eines einflussreichen Kaffeebarons, genießt ihr komfortables Leben. Hannes Kröger, der Sohn der Köchin, ist ihr von Kindheit an Freund und Vertrauter. Irgendwann verändern sich ihre Gefühle füreinander, und plötzlich wird ihnen klar, dass sie sich ineinander verliebt haben. Doch Reich und Arm gehören nicht zusammen, und ein dunkles Geheimnis ihrer Eltern, von dem sie bisher nichts wussten, scheint ihre Liebe unmöglich zu machen.

Super Buch ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und jedes weg legen löste großes Bedauern aus. Ich liebe es😍

— Eulchen96

Ich habe es gelesen und geliebt!

— Greeneye

Die Autorin kann das definitiv besser. Mir fehlte die Tiefe, die Spannung & interessante Wendungen. Es war ganz okay, aber mehr auch nicht.

— TraumTante

Eine Geschichte vom Kaffee und der Liebe, romantisch, herzerreissend schön und trotz allem mit viel Spannung.

— Lieblingsbuch

Wunderschöne Geschichte, wenn auch ein bisschen vorhersehbar

— Pachi10

Ich möchte einfach immer weiterlesen!

— Tintenklex

Ein Meisterwerk für uns Leser!

— Monika58097

sehr schön zu lesen, Liebesroman und Geschichtsstunde in einem.

— meisterlampe

Eine außergewöhnliche Geschichte über drei Frauen, deren Schicksal miteinander verwoben ist. Ein absolutes mustread!

— Buechermama85

Ganz in der Tradition des Erstlingwerks "Die Frauen der Rosenvilla" und genauso lesenswert

— DanielaN

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  • Ein Familiengeheimnis über Umwege...

    Die Oleanderfrauen

    Greeneye

    12. April 2018 um 12:04

    Wow ich habe von der Autorin bereits "Die Holunderschwestern " gelesen und geliebt aber dieses Buch hat es nochmal getopt. Zu den Protagonisten: Bis auf einen Protagonisten den Moers habe ich alle sofort ins Herz geschlossen.  Besonders haben es mir Jule und Johanna angetan. Diese Zuneigung und tiefe Verbindung die sie gleich von Anfang an haben, finde ich fantastisch. Malte und Sophie finde ich so toll.  Obwohl sie es beide nicht leicht haben lassen sie sich nicht unterkriegen. Malte habe ich bewundert für seine Stärke und vorallem das er alles durchsteht nur um seine Liebe ausleben zu können,wenn auch hinter verschlossener Tür. Sofie ist eine sehr starke junge Frau die alle Hürden meistert die vor ihr liegen. Fazit: Ein sehr bewegendes und dramatisches Buch. Es ist so toll geschrieben und ich konnte es kaum aus den Händen legen! Es spielt auf 2 Zeitebenen, im ersten Weltkrieg und 2016. Wer Familiengeheimnisse gemischt mit Geschichte mag dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Ein Buch mit vielen schönen,traurigen,dramatischen Ereignissen und zum Schluss kommt die große Überraschung. 5/5 🌹🌹🌹🌹🌹

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  • Eine Geschichte vom Kaffee und der Liebe

    Die Oleanderfrauen

    Lieblingsbuch

    02. April 2018 um 16:05

    Die Protagonisten:Jule im Jahre 2016: „Jule ohne Plan“, so nannten sie ihre Eltern früher. Sie brachte keinen Abschluss in Geschichte zustande. Gerade ist sie daran ihren Traum zu erfüllen. Sie hat ein kleines Café namens „Strandperlchen“ in dem sie Kaffee von exquisiten Sorten ausschenkt und hausgemachte Kuchen auftischt. Nebenbei hat sie sich ein zweites Standbein aufgebaut; „Ich schreib dir dein Leben“. Jule recherchiert Biographien von anderen Leuten und deren Angehörigen. Sie versucht ihnen weiterzuhelfen ihre Familienangelegenheiten zu klären. Leider wurde die Miete ihres Cafés erhöht und sie kämpft mit allen Mitteln es weiter haben zu können. Johanna im Jahre 2016: Sie ist eine alte Dame die nach dem Tod ihrer Mutter den Estrich in ihrem Elternhaus aufräumt und auf eine Schachtel stösst , welche unteranderem einem Tagebuch enthält. Johanna fängt an zu lesen und kann nicht mehr aufhören. Sie stösst dabei auf die Geschichte von Sophie Terhoven.Sophie Terhoven im Jahre 1936: Sie wächst in einer wohlhabenden Kaffeedynastiefamilie auf. Sie ist unsterblich in Hannes, den Sohn der Köchin ihres Hauses, verliebt. Sophie kämpft, um die Liebe zu Hannes mit allen Mitteln, was nicht ohne Folgen bleibt. Ihr Jugendfreund Malte unterstützt sie in jeder Situation. Sophie zeichnet sich durch Mut und Stärke aus die auch immer einen Funken Hoffnung in schwierigen Situation beibehält.Autorin:Teresa Simons ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Schriftstellerin.Sie schafft es zwei Geschichten in unterschiedlichen Zeiten zu verbinden. Meine Meinung:Mir gefallen alle Protagonisten gleich gut. Ich kann mich nicht entscheiden welche ich besser finde. Alle haben mich beim Lesen in den Bann gezogen. Ich floh am liebsten in die Vergangenheit und kämpfte mit Sophie um ihre Liebe zu Hannes.Auch die Geschichte von Jule und Johanna gefiel mir sehr. Ich wäre gerne selber in das Strandperlchen gesessen und hätte Kaffee degustiert und ihre hausgemachten Kuchen probiert. Die Orte wo sich die Geschichten abspielten, wurden sehr gut beschrieben.Dieser Roman ist romantisch, herzzerreissend schön und trotz allem mit viel Spannung gefüllt. Diese Geschichten hatten immer wieder eine unerwartet Wendung vorrätig.Ich bin begeistert und kann es allen Leseratten empfehlen, die historische Bücher mögen.

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 30. März bis 2. April 2018 bei LovelyBooks

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    4 Tage LeserEi – Mit LovelyBooks durch die Oster-Tage! Ein langes Osterwochenende steht bevor und wie könnte man diese Zeit am besten nutzen? Natürlich auch zum Naschen von Schoko-Osterhasen und Eiersuchen, aber vor allem doch zum gemütlichen Lesen, oder? Deshalb starten wir in unseren nächsten Lesemarathon und freuen uns hier auf einen tollen Austausch rund um unsere aktuellen Bücher.Was ist ein Lesemarathon?Bei unserem Lesemarathon vom 30. März  - 2. April (Karfreitag bis Ostermontag) möchten wir uns ganz bewusst Zeit dafür nehmen, endlich einmal längere Zeit am Stück zu lesen. Sonst kommt doch immer der Alltag dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein – wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele schöne Lesestunden mit euch!

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  • Wunderschöne Geschichte, wenn auch ein bisschen vorhersehbar

    Die Oleanderfrauen

    Pachi10

    20. March 2018 um 21:36

    Mir gefällt der Sprung Vergangenheit-Gegenwart in den Büchern sehr gut. Da man meist nicht nur eine Geschichte bekommt sondern mehrere. So auch hier: Zum einen die Geschichte von Sophie, die im Nazi-Deutschland angesiedelt ist und zum anderen die Geschichte von Jule im Jahr 2016, Beide Frauen sind nicht unbedingt vom Glück verfolgt, speziell was Liebesdinge betrifft. Bei Sophie kommen noch die Tragik und das Leid des 2. Weltkrieges hinzu, wobei man bei Jule irgendwie das Gefühl hat, dass sie es sich selbst verbaut. Ab der Hälfte wird das Ende leider sehr absehbar und die Verknüpfungen der einzelnen Personen bereits greifbar. Das finde ich ein bisschen schade, denn das nimmt die Spannung raus. Sehr nett finde ich die Rezepte und Informationen am Ende des Buches. Eine hübsche Ergänzung.

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  • Großes Kino

    Die Oleanderfrauen

    Tintenklex

    18. March 2018 um 12:29

    "Die Oleanderfrauen" haben einfach alles, was man sich nur wünschen kann. Liebe, Geheimnisse, Intrigen, Hass, Verrat, Hoffnung, Herzschmerz ... Ich könnte immer so weiter machen. Dieses Buch berührt einen auf so vielen Ebenen. Mit jeder Person kann man sich auf eigene Weise identifizieren. Mit jedem fühlt man mit. Irgendwo zwischen lachen und weinen fliegt man nur so durch die Seiten und kommt Stück für Stück der Lösung des großen Rätsels näher. Was haben die beiden Handlungsstränge miteinander zu tun? Die eine Geschichte erzählt von einer jungen Frau vor und im zweiten Weltkrieg. die andere von einer Frau im heutigen Hamburg. Man ahnt, dass ihre Schicksale verbunden sind, nur wie?!Eine wunderbare Familiengeschichte, eine tragische Romanze ... Gleichzeitig werden historische Ereignisse so gefühlvoll angesprochen und verarbeitet, dass man das Gefühl hat durch ein Fenster in die Vergangenheit zu schauen. Einfach herrlich. Dieses Buch müssen sie lesen.

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  • Großes Kino

    Die Oleanderfrauen

    Tintenklex

    18. March 2018 um 12:29

    "Die Oleanderfrauen" haben einfach alles, was man sich nur wünschen kann. Liebe, Geheimnisse, Intrigen, Hass, Verrat, Hoffnung, Herzschmerz ... Ich könnte immer so weiter machen. Dieses Buch berührt einen auf so vielen Ebenen. Mit jeder Person kann man sich auf eigene Weise identifizieren. Mit jedem fühlt man mit. Irgendwo zwischen lachen und weinen fliegt man nur so durch die Seiten und kommt Stück für Stück der Lösung des großen Rätsels näher. Was haben die beiden Handlungsstränge miteinander zu tun? Die eine Geschichte erzählt von einer jungen Frau vor und im zweiten Weltkrieg. die andere von einer Frau im heutigen Hamburg. Man ahnt, dass ihre Schicksale verbunden sind, nur wie?!Eine wunderbare Familiengeschichte, eine tragische Romanze ... Gleichzeitig werden historische Ereignisse so gefühlvoll angesprochen und verarbeitet, dass man das Gefühl hat durch ein Fenster in die Vergangenheit zu schauen. Einfach herrlich. Dieses Buch müssen sie lesen.

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  • Ein Meisterwerk für uns Leser!

    Die Oleanderfrauen

    Monika58097

    07. March 2018 um 18:35

    Sophie Terhoven, die Tochter eines erfolgreichen Kaffeebarons, liebt Hannes, den Sohn der Köchin. Schon viele Jahre sind die beiden miteinander befreundet, sind sich absolut vertraut. Eines Tages ändern sich die Gefühle der beiden. Sie verlieben sich ineinander, doch diese Liebe ist nicht gewollt. Sie ist nicht standesgemäß und darf nicht sein. Viele Jahrzehnte später entdeckt die Mittsiebzigerin Johanna beim Entrümpeln eines Hauses ein altes Tagebuch. Schnell wird klar, dass es das Tagebuch der Sophie Terhoven ist, doch wie gelangte das Tagebuch auf den Dachboden der Mutter? Johanna ist vom Leben der jungen Sophie so gefesselt, dass sie Jule Weisbach bittet, ihr zu helfen, die ganze Geschichte zu rekonstruieren. Jule führt ein gemütliches kleines Café und bietet zusätzlich einen Dienst an, Familiengeschichten zu erforschen und niederzuschreiben. Schon werden beide Frauen in die Geschichte der Sophie Terhoven hineingezogen. "Die Oleanderfrauen" - das ist die gefühlvolle und großartige Geschichte einer Familie zu  Zeiten des Zweiten Weltkrieges. Langsam und stetig baut sich die Spannung auf. Man fühlt sich in die Geschichte hinein gezogen. Welche Rolle spielt Obersturmbannführer Moers? Was hat er Sophies Jugendfreund Malte angetan, der ein Bein nachzieht und deshalb befürchten muss, von den Nazis immer weiter gedemütigt zu werden? Malte, der sich zudem nicht zu Frauen hingezogen fühlt. Als Sophie ungewollt schwanger und von ihrem Vater schließlich verstoßen wird, bekommt man als Leser die ganze Verzweiflung der jungen Frau mit. Hunger, Angst, der Kampf ums Überleben. Es ist eine intensive Geschichte, hoch emotional. Bewegend und sehr klug geschrieben. Teresa Simons mitreißender Stil ist spannend und authentisch, entwickelt einen fast unheimlichen Sog. Man vergisst die Welt um sich herum und möchte nur noch lesen. Es ist eine dramatische Liebesgeschichte mit hervorragenden Charakterzeichnungen. Vor dem inneren Auge des Lesers läuft ein Film ab. "Die Oleanderfrauen" von Teresa Simon. Mit diesem Roman hat sich die Autorin wieder einmal selbst übertroffen. Ein großartiger Roman, ein Meisterwerk für uns Leser! Unbedingt lesen!

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  • Die Oleanderfrauen

    Die Oleanderfrauen

    meisterlampe

    07. March 2018 um 14:28

    Klappentext: Was, wenn die Liebe alle Schranken durchbricht?  Hamburg 1936. Die junge Sophie Terhoven, Tochter eines einflussreichen Kaffeebarons, genießt ihr komfortables Leben. Hannes Kröger, der Sohn der Köchin, ist ihr von Kindheit an Freund und Vertrauter. Irgendwann verändern sich ihre Gefühle füreinander, und plötzlich wird ihnen klar, dass sie sich ineinander verliebt haben. Doch Reich und Arm gehören nicht zusammen, und ein dunkles Geheimnis ihrer Eltern, von dem sie bisher nichts wussten, scheint ihre Liebe unmöglich zu machen. Meine Meinung: Dies ist mein erster Roman von Teresa Simon und wird sicher nicht der letzte bleiben! Obwohl ich krank war, als ich das Buch las, war ich überraschend schnell in der Geschichte drin, und leider viel zu schnell auch am Ende angelangt. Es war spannend zu lesen, wie die Tochter aus besserem Hause ihr junges Leben lebt und meistert, wer ihre Freunde, und wer ihre Feinde sind. Ohne zuviel verraten zu möchten, hatte ich bei einer der letzten Enthüllungen doch bereits einen Verdacht... Die junge Liebe war einfach schön und herzzerreißend, auf welche Proben die beiden immer wieder gestellt wurden; oft genug war es aussichtslos, dann gab es doch wieder Lichtblicke. Alle Frauen dieser Geschichte, ob nun zu Kriegszeiten oder auch Jule in 2016 sind starke Frauen, die irgendwie miteinander verknüpft sind - aber das sollte jede/r selbst lesen und herausfinden. Interessant, dass die Familie Voss ihre roten Haare über Generationen weitervererbt, dass der Name Malte damals wohl selten war und später auf die Hunde überging - meine Tochter hat einen rothaarigen Malte in der Klasse, eine witzige Sache! Die Eltern von Sophie waren mir nicht besonders symphatisch, schon eher Tante Fee; der Vater lebt für sein Kaffeeunternehmen, die Mutter lebt vor sich hin und genießt das schöne Leben. Auch Bruder Lennie hat keine Pluspunkte gesammelt. Da waren mir die Vossens lieber, gute, bodenständige Menschen, die selbst für ihr Geld arbeiten und die es sich redlich verdient haben. "Ekel" Moers gehörte zwar in die Vergangenheit, aber definitiv nicht mein Favorit... Die Personen in der Gegenwart (2016) sind auch ein verrückter Haufen: Jule und ihre Freundinnen/Bekannten, die quirlige Mutter, und auch an Männern mangelt es nicht. Mir hat es Spaß gemacht, von der Gegenwart immer wieder in die Vergangenheit einzutauchen, Neues zu erfahren über beide Zeiten und zu sehen, wie gehört was zusammen. Ein tolles i-Tüpfelchen sind die Rezepte am Ende des Buches, die Herkunftserklärung von Kaffee und vieles mehr. Für dieses wirklich schön geschriebene Buch, das nicht nur gute Zeiten, sondern auch verdammt harte Zeiten beinhaltet, vergebe ich gerne 5 Sterne und spreche eine klare Leseempfehlung aus. --- An sich finde ich die Idee gut, Sophies Tagebucheinträge in einer anderen Schrift darzustellen und damit vom anderen Text ab- bzw. hervorzuheben; allerdings sollte es dann eine leicht bzw. gut lesbare Schrift sein. Diese im Heyne-Taschenbuch liest sich sehr schwer und anstrengend; nicht selten hätte ich diese Passagen gerne einfach übersprungen, weil es wirklich nicht einfach zu lesen war, aber dann wären mir wichtige Teile der Geschichte entgangen. Ist das beim Korrekturabzug und Probelesen niemandem aufgefallen? Hinweis für den Verlag: S.307 Schreibfehler: „Ich bringe Sie rüber zu Otto und beschäftigt mich mit den Kopien,...“  Statt „beschäftigt“ muss es „beschäftige“ heißen.

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  • Rezension zu Die Oleander Frauen vo Teresa Simon

    Die Oleanderfrauen

    Buechermama85

    28. February 2018 um 19:25

    Die Oleander Frauen ist mein erster Roman von Teresa Simon gewesen. Aber definitiv nicht mein letzter! Das Buch ist in zwei Zeitabschnitten geschrieben. In der Gegenwart (2016) liest man von Jule, die in Hamburg das Café Strandperle betreibt, kein Glück in der Liebe hat und durch eine Miterhöhung dringend einen lukrativen Nebenverdienst braucht um Ihren Traum, das Café, halten zu können. Die zweite Geschichte erzählt die, der Sophie Terhoven zur Zeit des zweiten Weltkrieges (1936 – 1942). Sie ist die Tochter eines Kaffeebarons, ein junges verwöhntes Mädchen, dass keine Ahnung vom leben hat und dessen einziger Lebensinhalt ihre heimliche Liebe Hannes ist. Doch dann wird sie ungewollt schwanger und ihr bisheriges Leben bricht komplett zusammen. Beide Handlungsstränge sind mit viel liebe zum Detail, harten Fakten und einer großen Portion Gefühl geschrieben. Man wird direkt abgeholt und mitgerissen in eine politisch extreme Zeit und die Autorin versteht es, die Ängste von damals rüber zu bringen. Sie verschließt nicht die Augen vor Missständen und lässt einen kleinen Blick in das Leben zu Kriegszeiten zu. Interessant finde ich, das man, zumindest ging es mir so, ständig das Gefühl hat, das wir heute (2018) auf einer wackeligen Schwelle stehen, die uns wieder in diese Situation zurück bringen kann. Toll ist es, dass das Schicksal zwei unterschiedliche Familien zueinander führt. Verstrickungen und Lebensumstände uns an Orte und zu Menschen führen, die man vorher nicht kannte. Verbindungen wurden gezogen bei denen man anfangs überhaupt nicht nachgedacht hat, das sie überhaupt zusammen passen könnten. Mit viel Geschick ließ mich Teresa Simon oft im Dunkeln tappen was die Spannung immer recht hoch gehalten hat und dazu führte, dass ich das Buch oft nicht aus der Hand legen konnte. Ich Danke Teresa für dieses wundervolle Buch, das mich lachen, weinen und leiden ließ. Danke das ich diesen Schatz als Rezensionsexemplar lesen durfte. Es ist für mich definitiv ein Highlight in 2018.

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  • Kaffee, Drittes Reich, Hamburg, Liebe

    Die Oleanderfrauen

    DanielaN

    25. February 2018 um 19:41

    Das dritte Werk von Teresa Simon „Die Oleanderfrauen“ erinnert – im besten Sinne – an ihren ersten Roman „Die Frauen der Rosenvilla“ und hat mich, nachdem ich von den „Holunderschwestern“ nicht ganz überzeugt war, wieder voll für sich eingenommen. Ich spare mir eine Inhaltsangabe, denn diese ist überall zu finden, sondern möchte nur aufzählen, was dieses Werk zu einem Muss macht für alle, die wie ich Romane lieben: -        bei denen die Hauptfigur etwas aus der eigenen Vergangenheit entdeckt und beginnt, in den alten Familiengeheimnissen zu wühlen (Jule/Johanna). Durch die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit entwickeln sich auch die Protagonisten der Gegenwart weiter. -        bei denen eine spannende (Liebes-)Geschichte aus einer vergangenen Zeit erzählt wird (Sophie) -        bei der man so ganz nebenbei viel über eine geschichtliche Epoche lernt, transportiert über die Menschen, die in dieser Zeit lebten und litten (Drittes Reich) -        die Lokalkolorit vermitteln bzw. einem eine Stadt/Region so nahebringen, dass man am liebsten sofort hinfahren würde (Hamburg) -        in denen man etwas über ein Thema lernen kann, über das man nichts bis wenig weiß und bis dato auch gar nicht dachte, dass es einen interessieren könnte (Kaffee) Dies alles geschickt verwoben in die Story und mit angenehmem Erzählstil dargeboten, sodass man als Leserin das Gefühl hat, es sei nichts leichter, als so einen Roman hinzuzaubern. Doch wenn ich es mir recht überlege, muss in so viel Detailliebe, so vielen Zeitebenen und so viel Geschichts- und Kaffeewissen eine Heidenarbeit stecken. Hut ab davor und fünf Sterne!

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  • Ein ganz besonderer Bücherschatz!

    Die Oleanderfrauen

    zauberblume

    25. February 2018 um 17:50

    "Die Oleanderfrauen" ist der neueste Roman aus der Feder der Autorin Teresa Simon Und für mich ist diese atemberaubende Geschichte genauso ein Bestseller wie ihre bereits erschienen Bücher "Die Holunderschwestern" und Die Frauen der Rosenvilla". Dies ist das Pseudonym einer bekannten Autorin, die mir bereits mit vielen ihrer Bücher tolle Lesehightlights beschert hat.Aber nun zu den Oleanderfrauen. Die 73jährige Johanna Martens hat eine schwere Aufgabe vor sich. Sie muss das Haus ihrer verstorbenen Mutter räumen. Auf dem Dachboden stößt sie auf einen alten Koffer mit Babykleidung und einem zum Teil vergilbten Tagebuch. Und in diesem Tagebuch tauchen wir in die Geschichte von Sophie Terhoven, Tochter eines einflussreichen Kaffeebarons ein. Plötzlich befinden wir uns im Jahr 1936 in Hamburg und lernen die junge Sophie kennen. Der Sohn der Köchin, Hannes Kröger,  ist von jeher Sophies Spielgefährte und Vertrauter, doch irgendwann ändern sich die Gefühle zwischen den beiden. Sie verlieben sich ineinander, eine Liebe, die nicht sein darf. Heimlich treffen sich die jungen Liebenden im Gewächshaus zwischen den Oleanderblüten. Und dann kommt auch noch ein dunkles Geheimnis an die Oberfläche, das ihre Liebe unmöglich macht........Tief beeindruckt habe ich dieses berührende und spannende Buch beendet. Die Autorin hat es auch dieses Mal wieder geschafft, mich von Anfang mit ihrer Geschichte, die ja absolute Spitzenklasse ist, total zu begeistern. Ich habe mir gedacht, bei Teresa Simon gibt es keine Steigerung mehr, aber das stimmt nicht. Dies ist ein Roman der "Extraklasse". Beim Lesen dieses Buches kommen sämtliche Emotionen ans Tageslicht. Ich habe mit den Protagonisten mitgelitten, gehofft, gebangt, hatte Gänsehautfeeling und war zu Tränen gerührt. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich die Jule, Johanna und Sophie, die drei wichtigsten Personen dieser unglaublichen Geschichte vor mir. Ich besuche Jule in Hamburg in ihrem Strandperlchen, helfe Johanna beim Ausmisten des Speichers und tauche vollkommen in die Geschichte von Sophie ein. Wir lernen im Jahr 1936 eine unbekümmerte Sophie kennen, die ihre erste Liebe genießt. Doch schon bald fallen ja dunkle Schatten auf die junge Liebe, das Schicksal ist unerbitterlich  und Deutschand verändert sich, es kommt der zweiten Weltkrieg. Und hier hat mir beim Lesen oft der Atem gestockt. Ich habe jetzt noch dieses Kribbeln auf der Haut, wenn ich mir gewisse Szenen vorstelle. Und vorstellen kann man sich bei diesen herausragenden Beschreibungen wirklich alles. Uns wird auch Geschichte wieder nahegebracht und zum Schluss erfahren wir aufregende Neuigkeiten, sie Jule, Johanna und Sophie betreffen. Wirklich sensationsell!Für mich ist dieses Traumbuch ein absolutes Lesehighlight und es wird sicher wieder ein Bestseller. Ich habe unterhaltsame, spannende und nachdenkliche Lesestunden mit dieser Lektüre verbracht. Das Cover ist auch wieder ein echter Hingucker. Hat mich sofort verzaubert. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne (leider könnenn es nicht mehr sein) und freue mich auf die nächste Geschichte von Teresa Simon.

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  • "Solange ich atme, hoffe ich"

    Die Oleanderfrauen

    dubh

    25. February 2018 um 15:28

    Sophie Terhoven, die Tochter eines erfolgreichen Kaffeehändlers, genießt ihr sorgenfreies Leben im Hamburg des Jahres 1936. Von klein auf ist Hannes, der Sohn der Köchin Käthe, einer langjährigen Angestellten von Sophies Eltern, dem Mädchen ein sehr guter Freund. Doch dann ändern sich ihre Gefühle… Aber der jungen Liebe steht nicht nur die Tatsache entgegen, dass eine solche Beziehung von den Terhovens niemals als standesgemäß akzeptiert werden wird, sondern auch ein Geheimnis, das auf Sophies Eltern lastet. Jule Weisbach betreibt in Hamburg-Ottensen ein kleines Café. Ihr ganzes Herzblut steckt in den selbstgemachen Backwaren und im Umgang mit ihren Gästen. Doch die Ankündigung einer saftigen Mieterhöhung bereitet der jungen Frau heftiges Kopfzerbrechen. Nur mit einer ordentlichen Erhöhung ihrer Preise wäre es denkbar, dass sie das Café behalten kann - aber das kommt für Jule nicht in Frage. Auch ihre geliebte Nebentätigkeit, die sie „Ich schreib dir dein Leben“ nennt, spült vermutlich nicht genügend Geld in die Kasse, dass sie damit ihre stark gestiegenen Kosten künftig decken könnte. Zumal es ihre eine Herzensangelegenheit ist, die Geschichten von Menschen zu recherchieren, zusammenzutragen und dann aufzuschreiben - keine Geldproduziermaschine. Ganz aktuell findet Johanna, eine rüstige ältere Dame, ein altes Tagebuch auf einem zu entrümpelnden Dachboden - und zusammen mit Jule macht sie sich daran, das Leben der Verfasserin Sophie zu ergründen. Die Autorin Teresa Simon beweist auch mit ihrem dritten Roman ein unglaubliches Gespür für ihre Figuren. Diese sind authentisch und werden so gut beschrieben, dass ich sie sehr gut nachvollziehen konnte. Besonders Sophie, anfangs verwöhnt und ein wenig naiv, sieht dunkle Wolken über ihrer Familie und natürlich auch ihrem jungen Glück aufziehen. Dem Backfisch stehen extrem schwierige Zeiten bevor und gerade diese zeitgemäßen Entwicklungen haben mich gefesselt und mit den Figuren leiden lassen. Aber auch die etwas chaotische Jule und ihre herzensguten und engagierten Ideen für ihr „Strandperlchen“ wie auch ihre Mitmenschen, hat mir sehr gut gefallen. Ein sehr sympathischer Charakter, der ganz schön strampeln muss, aber dabei den Mut nie verliert. Und dann gibt es noch eine ganze Reihe Nebenfiguren, die mich ebenso überzeugen konnten: sei es in der Gegenwart die anpackende Aphrodite, die Jule mit Herz und Verstand zur Seite steht, oder aber Malte, ein Freund Sophies, der Swingmusik und Literatur liebt und der in der dunkelsten Zeit der deutschen Geschichte schon bald persönlich bedroht wird… Teresa Simon hat mit „Die Oleanderfrauen“ einen atmosphärisch perfekt geglückten, spannenden Roman vorgelegt, der mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen konnte. Wobei überzeugen fast schon seltsam klingt - in Anbetracht der Tatsache, dass ich das beim dritten Roman dieser Autorin gar nicht anders erwartet hatte! Wie schon in den anderen Romanen beweist Teresa Simon, dass sie das Erzählen auf zwei Ebenen bis ins FF beherrscht. Nicht nur, dass Details der Zeit von 1936 bis in die 40er korrekt eingefangen werden, nein, diese Zeit verknüpft sich sehr geschickt mit der Gegenwart.  Fazit: Ein wunderbarer, emotionaler und spannender Roman, den ich all denjenigen, die niveauvolle Geschichten, die auf zwei Zeitebenen spielen, mögen, ans Herz legen möchte!

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  • Wunderschönes Buch

    Die Oleanderfrauen

    Anke_Funke

    25. February 2018 um 13:44

    Nach 3 Tagen lesen bin ich durch mit den 519 Seiten...schade. Ich hätte noch mehr von Sophie und Jule lesen können.Ich habe überlegt wie ich meine Rezension schreibe und habe mich entschlossen keine Zusammenstellung dieses Buches zu schreiben.Das wurde sicher schon oft genug von anderen Leserinnen mitgeteilt.Mich haben ganz bestimmte Dinge angesprochen und mein Herz erwärmt.Z.Bsp. ist meine Mutter eine geborene Hagedorn und mein Onkel (den ich nie kennengelernt habe weil er an der Front im 2.Weltkrieg gestorben ist) hieß Fiete.Mich hat berührt, welchen Einfluss die Erziehung der Mutter Rena auf ihre Tochter Jule hat. Wenn man jemanden lang und oft genug sagt dass er oder sie eine Versagerin ist, glaube er oder sie das letztendlich.Und ich bin wieder sehr dankbar in welcher ruhigen Zeit wird doch noch leben können. Wieviel Leid mussten unsere Großeltern und Urgroßeltern verkraften?!Schon die ersten beiden Bücher von Teresa Simon waren der Knaller! Und ich fragte mich im Stillen wie sie es schaffen will da wieder annähern heran zu kommen (wie z.Bsp. bei Musikern nach einem großen Hit). Aber sie ist eine wahre Künstlerin mit unglaublich viel Phantansie und Talent.Ich freue mich jetzt schon auf Wien und werde das Buch ganz bestimmt noch einmal lesen.Vielen Dank Teresa Simon

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  • zuckersüße Schnulze

    Die Oleanderfrauen

    RoRezepte

    21. February 2018 um 16:06

    Ich lese die letzten Seiten, schlage das Buch zu und denke nur: mega, geil, Wahnsinn, ohne Worte, Gefühle pur! Das neue Werk von Teresa Simon ist wieder eine Leistungssteigerung und gehört jetzt schon zu meinen Highlights 2018. Das Buch ist gespickt mit ständig neuen Geheimnissen, ist spannend, packend, dann doch wieder anders, einfach Emotionen pur. Im Jahre 2017 lebt Jule Weißbach, Tochter von mittlerweile getrennten Eltern, in Hamburg und versucht trotz „Jule ohne Plan“ ihr Café Strandperlchen, in welchem sie besondere Kaffeesorten mit Bohnen aus der ganzen Welt, sowie selbstgebackene Kuchen anbietet, trotz lokaler Hindernisse zu führen und eben nicht aufzugeben. Wie sonst immer… „»Das, was Sie soeben getrunken haben, ist eine Spitzenqualität aus Brasilien«, sagte sie. »Diese Arabica-Bohnen werden in einem speziellen Humidor aufbewahrt und danach ganze zwanzig Minuten lang bei zweihundert Grad schonend geröstet, statt viel Minuten bei sechshundert Grad, wie sonst in der Massenproduktion üblich. Ich lege Wert auf beste Qualität, und ich denke, das schmeckt man.« Zeitgleich entdeckt Johanna Martens, liebenswerte Rentnerin ohne eigene Nachkommen, auf dem Dachboten ihrer verstorben Mutter einen geheimnisvollen Koffer mit einem Tagebuch über das Leben der noch so jungen Sophie Terhoven. Die Geschichte um Sophie Terhoven, Tochter eines noblen Kaffeebarons, beginnt 1936 inmitten der beginnenden Vorkriegszeit, durchlebt die Kriegszeit, den Hass und die Jagd auf Juden, Homosexuelle und sogenannte Krüppel, und endet 1945. Zur Seite stehen Sophie ihr bester Freund Malte Voss, welcher aufgrund einer Kinderlähmung eine Versteifung des Beines erlitten hat, sowie Hannes, Sohn der ledigen Köchin des Hauses. Zwischen Hannes und Sophie entwickelt sich eine geheime und doch untersagte Liebe… An dieser Stelle lest ihr am besten selber weiter 😉 Als kleine Schwachstelle im Buch muss ich den Epilog erwähnen. Teresa Simon weicht hier von ihrem bisherigen Schreibstil ab. Es gibt ein abruptes Ende, keinen „letzten“ Eintrag und einen Tick zu viel Zufall. Allerdings tut dies der Geschichte nichts ab! Trotzdem möchte ich euch noch verraten, aus welcher alten Sage der Oleander seinen Namen und Ruf hat: „»Sie erzählt von Hero und Leander, den beiden unglücklich Liebenden, die nicht zusammenfinden konnten. Ein tiefes Wasser hat sie getrennt, das er Nacht für Nacht durchschwamm, um zu ihr zu gelangen, geleitet von einem Leuchtfeuer, das sie für ihn immer wieder neu anzündete. Doch eines Nachts löschte ein gewaltiger Sturm das Feuer aus – und er ertrank. Jetzt wollte auch Hero nicht mehr leben und stürzte sich in den Tod.« »Und was hat das bitteschön mit Oleander zu tun?« fragte Aphrodite. […] »Weil in dieser anmutigen Pflanze der Tod wohnt«, sagte Johanna. »Sie ist immens giftig, die Blätter, die Blüten, die Wurzeln, einfach alles. Die Bitternis neben der Süße. Manche Leute behaupten ja, genau das sei das Charakteristikum der Liebe – die bei aller Schönheit stets auch sehr gefährlich sein kann.«“ Es wird behauptet, dass auch diese Sage auf die Oleander Frauen zutreffen, aber das erfahrt ihr nur, wenn ihr zum Buch greift ❤ Ich kann es euch nur empfehlen! Die Rezepte zu Die Oleanderfrauen findet ihr unter www.rorezepte.com & https://rorezepte.com/2018/02/03/die-oleander-frauen/

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  • gespickt mit ständig neuen Geheimnissen

    Die Oleanderfrauen

    RoRezepte

    21. February 2018 um 15:55

    Ich lese die letzten Seiten, schlage das Buch zu und denke nur: mega, geil, Wahnsinn, ohne Worte, Gefühle pur! Das neue Werk von Teresa Simon ist wieder eine Leistungssteigerung und gehört jetzt schon zu meinen Highlights 2018. Das Buch ist gespickt mit ständig neuen Geheimnissen, ist spannend, packend, dann doch wieder anders, einfach Emotionen pur. Im Jahre 2017 lebt Jule Weißbach, Tochter von mittlerweile getrennten Eltern, in Hamburg und versucht trotz „Jule ohne Plan“ ihr Café Strandperlchen, in welchem sie besondere Kaffeesorten mit Bohnen aus der ganzen Welt, sowie selbstgebackene Kuchen anbietet, trotz lokaler Hindernisse zu führen und eben nicht aufzugeben. Wie sonst immer… „»Das, was Sie soeben getrunken haben, ist eine Spitzenqualität aus Brasilien«, sagte sie. »Diese Arabica-Bohnen werden in einem speziellen Humidor aufbewahrt und danach ganze zwanzig Minuten lang bei zweihundert Grad schonend geröstet, statt viel Minuten bei sechshundert Grad, wie sonst in der Massenproduktion üblich. Ich lege Wert auf beste Qualität, und ich denke, das schmeckt man.« Zeitgleich entdeckt Johanna Martens, liebenswerte Rentnerin ohne eigene Nachkommen, auf dem Dachboten ihrer verstorben Mutter einen geheimnisvollen Koffer mit einem Tagebuch über das Leben der noch so jungen Sophie Terhoven. Die Geschichte um Sophie Terhoven, Tochter eines noblen Kaffeebarons, beginnt 1936 inmitten der beginnenden Vorkriegszeit, durchlebt die Kriegszeit, den Hass und die Jagd auf Juden, Homosexuelle und sogenannte Krüppel, und endet 1945. Zur Seite stehen Sophie ihr bester Freund Malte Voss, welcher aufgrund einer Kinderlähmung eine Versteifung des Beines erlitten hat, sowie Hannes, Sohn der ledigen Köchin des Hauses. Zwischen Hannes und Sophie entwickelt sich eine geheime und doch untersagte Liebe… An dieser Stelle lest ihr am besten selber weiter 😉 Als kleine Schwachstelle im Buch muss ich den Epilog erwähnen. Teresa Simon weicht hier von ihrem bisherigen Schreibstil ab. Es gibt ein abruptes Ende, keinen „letzten“ Eintrag und einen Tick zu viel Zufall. Allerdings tut dies der Geschichte nichts ab! Trotzdem möchte ich euch noch verraten, aus welcher alten Sage der Oleander seinen Namen und Ruf hat: „»Sie erzählt von Hero und Leander, den beiden unglücklich Liebenden, die nicht zusammenfinden konnten. Ein tiefes Wasser hat sie getrennt, das er Nacht für Nacht durchschwamm, um zu ihr zu gelangen, geleitet von einem Leuchtfeuer, das sie für ihn immer wieder neu anzündete. Doch eines Nachts löschte ein gewaltiger Sturm das Feuer aus – und er ertrank. Jetzt wollte auch Hero nicht mehr leben und stürzte sich in den Tod.« »Und was hat das bitteschön mit Oleander zu tun?« fragte Aphrodite. […] »Weil in dieser anmutigen Pflanze der Tod wohnt«, sagte Johanna. »Sie ist immens giftig, die Blätter, die Blüten, die Wurzeln, einfach alles. Die Bitternis neben der Süße. Manche Leute behaupten ja, genau das sei das Charakteristikum der Liebe – die bei aller Schönheit stets auch sehr gefährlich sein kann.«“ Es wird behauptet, dass auch diese Sage auf die Oleander Frauen zutreffen, aber das erfahrt ihr nur, wenn ihr zum Buch greift ❤ Ich kann es euch nur empfehlen! Die Rezepte zu Die Oleanderfrauen findet ihr unter www.rorezepte.com & https://rorezepte.com/2018/02/03/die-oleander-frauen/

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