Die Oleanderfrauen

von Teresa Simon 
4,8 Sterne bei122 Bewertungen
Die Oleanderfrauen
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Piwiane88s avatar

Wunderschönes Buch. Mein erstes Buch von Teresa Simon und auch mein Lieblingsbuch von ihr. Dieses Buch hat mich zur Leseratte gemacht.

Philienes avatar

Ich habe es geliebt !!!

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Inhaltsangabe zu "Die Oleanderfrauen"

Was, wenn die Liebe alle Schranken durchbricht?
Hamburg 1936. Die junge Sophie Terhoven, Tochter eines einflussreichen Kaffeebarons, genießt ihr komfortables Leben. Hannes Kröger, der Sohn der Köchin, ist ihr von Kindheit an Freund und Vertrauter. Irgendwann verändern sich ihre Gefühle füreinander, und plötzlich wird ihnen klar, dass sie sich ineinander verliebt haben. Doch Reich und Arm gehören nicht zusammen, und ein dunkles Geheimnis ihrer Eltern, von dem sie bisher nichts wussten, scheint ihre Liebe unmöglich zu machen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453421158
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:09.01.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 09.01.2018 bei Random House Audio erschienen.

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    Philienes avatar
    Philienevor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Ich habe es geliebt !!!
    Leben und Lieben in einer schweren Zeit

    Nachdem ich schon von den Holunderschwestern total begeistert war musste ich die Orleanderfrauen unbedingt lesen. Ich wurde nicht enttäuscht.

    Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Einmal 2016 wo Johanna den Dachboden ihrer verstorbenen Mutter entrümpelt und dort auf ein altes Tagebuch stößt. Außerdem lernen wir Jule kennen, die ein kleines Cafe in Hamburg betreibt.
    Die zweite Zeitebene beginnt 1936 . In diesem Jahr beginnt die 16 jährige Sophie jenes Tagebuch zu schreiben. Sophie ist die Tochter eines reichen Kaffebarons und liebt Hannes den Sohn der Köchin. Diese Liebe darf natürlich nicht sein...

    Das Buch ist toll geschrieben. Alle Personen erschienen mir sofort bildlich vor Augen und ich habe mit ihnen mitgelitten.
    Die Geschehnisse ab 1936 waren gut dagestellt und durchaus glaubhaft.
     Die Geschichte von Sophie und ihren Freunden war sehr emotional.
    Auch Jules und Johannas Leben war sehr anschaulich beschrieben. Allerdings haben mir die Teile rund um Sophie besser gefallen.
    Mein einziger Kritikpunkt ist das Jule sich ständig klein gemacht hat, das war mir ein wenig zu viel.

    Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter und hoffe auf ein neues Buch von Teresa Simon.

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    Romy_Winzers avatar
    Romy_Winzervor einem Monat
    Kurzmeinung: Ich konnte nicht mehr aufhören!
    So schön und spannend!

    Sophie Terhoven kam für mich nie, als verwöhntes Mädchen rüber. Doch wurde sie versucht so darzustellen. Viel mehr bemerkte ich schon nah am Anfang, das sie ein Mädchen ist, welches das ganze drum herum gar nicht braucht, solange sie das hat was das Herz begehrt. Und das war von Seite Eins an Hannes. Ihr Hannes! Freunde waren sie im laufe der Geschichte nicht, wie es auf dem Buchrücken beschrieben wurde. Viel mehr waren sie schon länger ineinander verliebt, was einige Hürden mit sich brachte. Den ein Mädchen aus feinem Hause, darf natürlich nicht den Sohn der Köchin lieben. Hannes versuchte zwar dies zu unterbinden, doch Sophie machte es ihm nicht leicht und schließlich konnte auch er sich nicht mehr gegen die Gefühle wehren. 
    Das Buch spielt in zwei verschiedenen Zeiten. In der einen Zeit sind Sophie und Hannes und in der anderen sind Jule und Johanna. Jule und Johanna finden nach und nach, vieles über Sophie und ihr Leben heraus, anhand eines Tagebuches von Sophie welches Johanna auf dem Dachboden ihrer Mutter gefunden hatte. 
    Eines der wohl spannendsten Stellen im Buch für mich war, als Sophie von Hannes schwanger wurde und Sophies Vater ein großes Geheimnis offenbarte. Hannes ist sein Sohn! Für Sophie und Hannes stürzte eine Welt ein und Hannes verließ seine gewohnte Umgebung und auch Sophie. Doch ein Geheimnis kommt selten alleine, denn kurz nach dem Tot von Sophie Mutter erfuhr sie, das ihre Mutter ihren Vater ebenfalls betrogen  hatte und Sophie nicht seine leibliche Tochter und Hannes somit nicht ihr Bruder ist. Doch Hannes war weg und Sophie wusste nicht, ob sie ihn jemals wieder sehen würde. 
    Die Geschichte spielt im Krieg und somit gibt es noch viele weitere Hürden die zu überstehen forderten. Sophies bester Freund, der einen Mann liebte und deswegen einiges einstecken musste. Der Verstoß auf dem Elternhaus von Sophies bisher geglaubten Vaters. Ohne Geld für ein Kind sorgen und nie wissen, ob Hannes wieder nach Hause kommt. Hannes der in den Krieg ziehen muss obwohl ihn das Töten krank machte. Die ständige Angst um das eigene Leben, mitten im Krieg. Und dann war da noch etwas, etwas das ich mir die ganze Zeit dachte, doch es nicht für möglich hielt. Sophies Vater, der Näher war als sie die ganze Zeit dachte.
    All das und noch vieles mehr fanden Johanna und Sophie raus. Doch das wohl größte Geheimnis hütete nicht Sophie sondern viel mehr waren es Jule und Johanna. 
    Ein wirklich mehr als spannendes Buch, welches an jeder Seite mit einem neuen Geheimnis wartet und welches auf keinen Fall langweilig wird. Vom Cover und Titel her, hätte ich nie geglaubt das es wirklich so spannend ist und genau meinen Geschmack trifft. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich immer wissen musste wie es weiter geht, welche Geheimnisse noch gelüftet werden. Ein ganz besonderes Spezial sind die Rezepte im Buch, welche ich sicherlich mal ausprobieren werde. 

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    B
    Bokaormurvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr spannend und unterhaltsam
    Spannend und unterhaltsam

    Im gewohnt leichten und angenehmen Schreibstil führt die Autorin durch diese Geschichte.
    Ich bin gut in die Story reingekommen und konnte auch mit den Protagonisten mitfühlen. 

    Die Mischung aus hier und jetzt und der Vergangenheit hat mir auch gefallen. 

    Einziger Kritikpunkt: Ich habe es jetzt schon öfter gelesen und auch in diesem Buch ist es so. Die Protagonistin aus der Vergangenheit und auch ihre Freunde wussten ja von Anfang an, dass das mit dem dritten Reicht nichts wird. Der Nazi wird sofort als der Bösewicht "klargemacht". Das ist mir alles ein bisschen zu einfach, denn so war es nun mal nicht. Leider. Es wäre wünschenswert, wenn die Vergangenheit nicht so "verklärt" dargestellt worden wäre. Man muss aus der Protagonistin ja nicht gleich selbst eine glühende Anhängerin des 3.Reichs machen, aber ein bisschen weniger "Heldentum" für sie hätte ich glaubwürdiger empfunden. Denn leider waren nun mal der Großteil der Bevölkerung "Mitläufer". 
    Das aber nur so am Rande.

    Insgesamt eine sonst sehr stimmige Geschichte, die ich gerne weiterempfehlen kann. 

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    SABOs avatar
    SABOvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend. Dynamisch. Dramatisch. Klasse!
    Teresa Simon.3

    Teresa Simon - Die Oleanderfrauen

    Hamburg, 2016
    Julia hat wirklich Pech, das von ihr in liebevoller Kleinarbeit aufgebaute Strandcafe, rückt immer mehr in Richtung Cafe der unerfüllten Wünsche. Eigentlich ist die junge Backfee ganz gut zurechtgekommen, mit ihren duftigen Kreationen und guter Laune hat sie sich längst in die Herzen ihrer kleinen Stammkundschaft geschlichen, doch eine Mieterhöhung um 650 Euro bringt Julia in arge Bedrängnis.
    Wenn sie die Preise nicht erhöht, wird sie ihren Traum begraben und aus der Weite zuwinken müssen.
    Nicht alles schafft man mit Mühe und Fleiß, manchmal stellt einem das Schicksal ein Bein und man kommt nicht mehr hoch, wenn man nicht kämpft.
    Den Laden dicht zu machen kommt nicht infrage, aber ohne eine zweite Einnahmequelle wird sie es nicht schaffen.

    Wenn Menschen von uns gehen, hinterlassen sie oftmals auch Unordnung und Verwirrung. Julia hilft den Hinterbliebenen, in dem sie private Papiere sortiert und macht teilweise sehr dramatische Enthüllungen. Damit begründet sich die Idee von "Ich schreib dein Leben". Julia ist fasziniert von den Verbindungen in die Vergangenheit und brennt lichterloh, als sie ein altes Tagebuch findet..

    Hamburg, 1936
    Sophie, Tochter des Kaffeebarons von Hamburg, wächst in einem kleinen Paradies auf. Die Familie Terhoven wohnt in einer schönen Villa mit Garten an der Elbe. Der Sohn der Köchin ist Sophies bester Freund. Früher haben sie stundenlang im Gewächshaus gespielt, jetzt küssen sie sich dort heimlich und unter der Obhut blühender Oleanderpflanzen entsteht eine unmögliche Liebe.

    Es ist eine Zeit des Umbruchs, mit derben Stiefeln und strammen Uniformen, stanzt ein Heer brauner Huldigung einen tiefen Trampelpfad durch Deutschland.
    Auch Sophies Bruder ist vom "Nazi-Virus" infiziert und ist hoch motiviert vom "Heimatstolz". Der unnütze junge Mann schwegt in ideologischen Pathos.
    Ihre Freunde haben den "rauen Wind" längst wahrgenommen, aber Sophie hat immer nur ihren Hannes im Kopf. Doch dann holt auch sie der Kampf ums Schicksal ein.
    Aus einer leichtfüßigen Kaffeeprinzessin wird eine bodenständige junge Heldin..

    Teresa Simon ist mit ihrem warmherzigen und dramatischen Roman mit einem leichten Fuß im Heute und dem anderen, stampfend in der Vergangenheit.
    Die Autorin hat gut recherchiert und verknüpft die Fäden der Zeit geschickt,
    sie schreibt mit Herz und Engagement, dynamisch und mitreißend.
    Die zwei verschiedenen Zeitebenen sind spannend in Szene gesetzt.

    Wenn ich Teresa Simon lese, decke ich das Geheimnis mit ihr gemeinsam auf, werde zur Verschwörerin. Tief atme ich die Bedeutung der Worte ein, nichts wird beschönigt. Die Autorin hat die seltene Gabe, die Wahrheit ohne den berühmten Zeigefinger zu sagen, ich spüre, dass sie mir die Entscheidung lässt, mich für einen mündigen Leser hält. Ich bin dankbar für diese Empathie und diesen großartigen Roman.

    Eine unbedingte Empfehlung, gibt es für alle starken Heldinnen der Teresa Simon:

    Die Frauen der Rosenvilla
    Die Holunderschwestern
    Die Oleanderfrauen

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    Alice3412s avatar
    Alice3412vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Drei Frauen im Leben
    Intensiv und eingängig

    Die Oleander - Frauen


    Inhalt: 

    Hamburg 1936. Die junge Sophie Terhoven, Tochter eines einflussreichen Kaffeebarons, genießt ihr komfortables Leben. Hannes Kröger, der Sohn der Köchin, ist ihr von Kindheit an Freund und Vertrauter. Irgendwann verändern sich ihre Gefühle füreinander, und plötzlich wird ihnen klar, dass sie sich ineinander verliebt haben. Doch Reich und Arm gehören nicht zusammen, und ein dunkles Geheimnis ihrer Eltern, von dem sie bisher nichts wussten, scheint ihre Liebe unmöglich zu machen.

    Nach dieser Inhaltsangabe, war ich etwas skeptisch. Jedoch konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, als ich einmal damit begonnen habe. 

    Das Beste war die Abwechslung zwischen Jule Weisbach, Inhaberin eines kleinen Kaffees in Hamburg von 2016, Johanna Martens, ältere Dame ebenfalls aus Hamburg von 2016 und Sophie Terhoven, einer jungen Frau von 16 Jahren, im Jahr 1936 in Hamburg. 
    Die Geschichte wechselte fließend zwischen diesen drei Personen. Die Spannung wurde damit kontinuierlich gesteigert und unvorhergesehene Ereignisse waren immer wieder passend eingebaut.

    Die drei Personen wurden von der Autorin passend ihres Alters, der Erfahrungen und der Zeit beschrieben und haben mich vollkommen überzeugt. Die Gefühle wurden mir gut übermittelt und ich litt teilweise mit einzelnen Charakteren mit. 

    Die Geschichte ist sehr detailliert und informativ. Vor allem über die Nazi-Zeit oder Kaffee habe ich eine Menge gelernt. Vor allem die Röstung und wie Kaffee gut zubereitet wird, war für mich sehr spannend und passend in die Handlung integriert.

    Vor allem im späteren Verlauf wird die gedrückte und oft dramatische Stimmung des 2. Weltkrieges hervorragend übermittelt. Sophie und ihre Lieben wuchsen mir sehr ans Herz.

    Sophie Terhoven ist für mich eine starke, selbstbewusste junge Frau, die trotz verschiedener Schwierigkeiten und Sorgen weiter macht und ihre Liebe zu Hannes ist beeindruckend. 
    Auch Jule zeigt diese Charaktereigenschaften. In ihrem kleinen Kaffee würde ich nur zu gerne einen Kaffee und ein Stück Kuchen genießen.

    Ich kann den Roman "Die Oleander Frauen" sehr empfehlen. 

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    steffib2412s avatar
    steffib2412vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Schönes Hörbuch mit einer interessanten Familiengeschichte
    Schönes Hörbbuch

    Zur Story:
    Was, wenn die Liebe alle Schranken durchbricht?

    Hamburg 1936. Die junge Sophie Terhoven, Tochter eines einflussreichen Kaffeebarons, genießt ihr komfortables Leben. Hannes Kröger, der Sohn der Köchin, ist ihr von Kindheit an Freund und Vertrauter. Irgendwann verändern sich ihre Gefühle füreinander, und plötzlich wird ihnen klar, dass sie sich ineinander verliebt haben. Doch Reich und Arm gehören nicht zusammen, und ein dunkles Geheimnis ihrer Eltern, von dem sie bisher nichts wussten, scheint ihre Liebe unmöglich zu machen. (By Teresa Simon)

    Mein Fazit:
    Mit "Die Oleander Frauen" ist Teresa Simon ein super schönes Hörbuch gelungen mit einer interessanten Familiengeschichte, welches mich sehr begeistern konnte.
    Die Stimme von Christiane Marx ist angenehm und man mag ihr gerne zuhören.
    Ich persönlich habe meist das Problem bei Hörbüchern, da sie so eintönig gesprochen werden das ich irgendwann nicht mehr zuhöre.
    Das war hier aber der Gegenteil.

    Ich kann das Hörbuch jedem empfehlen, der mal gerade eine Lesepause sich gönnt. Aber trotzdem nicht auf Bücher verzichten möchte.
    Außerdem gibt es von mir verdiente 5 Sterne.

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    KerstinThs avatar
    KerstinThvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr schöner Roman. Spannend und verschachtelt, wie ein Familienroman eben sein muss!
    Wunderschöner, verschachtelter Familienroman

    Jule Weisbach betreibt ein kleines Café in Hamburg Ottensen. Nebenbei bietet sie den Service „ich schreibe dir ein Leben“ an. So wird auch Johanna Martens eine Kundin von Jule. Johanna hat auf dem Dachboden ihrer verstorbenen Mutter das Tagebuch von Sophie Terhoven gefunden. Sophie war die Tochter eines Hamburger Kaffeebarons. In ihrem Tagebuch berichtet sie über die Zeit während dem zweiten Weltkrieg. Von ihrer ersten Liebe und ihrer kleinen Tochter. Doch wie kommt dieses Tagebuch auf den Dachboden von Johannas Mutter?

    Die ersten 150 bis 200 Seiten brauchte ich, um in die Geschichte hineinzufinden. Doch dann war ich gefesselt und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Beim Lesen vermutet man immer wieder, wie es weitergeht, oder wie alles zusammenhängen könnte. Und immer wieder wird man überrascht. Schön fand ich auch, dass man die meiste Zeit nur über Sophies Tagebucheinträge erfahren hat, was passiert ist. Am Ende wird die Handlung verkürzt, indem Jule von ihren Recherchen erzählt. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart war zeitlich gut geplant. Der Hauptteil des Romans spielt in der Vergangenheit, was mir sehr gefällt. Gefallen hat mir auch, dass Teresa Simon eine wunderbare Balance schafft, zwischen der erfundenen Geschichte und dem Einbringen von Fakten.

    Der Schreibstil von Teresa Simon ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Er ist sehr einfühlsam und fesselnd. Außerdem ist er sehr beschreibend und bildlich. Ich finde Teresa Simon ist es so sehr gut gelungen den Leser ins Hamburg der 30er- und 40er-Jahre mitzunehmen. Die Charaktere sind gut beschrieben und wirken authentisch. Jule, Johanna und Sophie habe ich in mein Herz geschlossen.

    Einen kleinen Kritikpunkt gibt es allerdings doch. Und zwar die Schriftart für die Tagebucheinträge. Anfangs viel es mir sehr schwer diese Schrift zu lesen. Vor allem weil sie so blass ist. So konnte ich mich in Johanna und Jule hineinversetzen, die die schwierige Handschrift von Sophie ebenfalls bemängeln.

    Mir hat dieser Roman ausgesprochen gut gefallen und ich habe inhaltlich nichts an ihm auszusetzen. Gerne hätte ich noch weitergelesen. Ich spreche eine klare Leseempfehlung aus und vergebe volle fünf von fünf Sterne.

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    Greeneyes avatar
    Greeneyevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ich habe es gelesen und geliebt!
    Ein Familiengeheimnis über Umwege...

    Wow ich habe von der Autorin bereits "Die Holunderschwestern " gelesen und geliebt aber dieses Buch hat es nochmal getopt.

    Zu den Protagonisten:

    Bis auf einen Protagonisten den Moers habe ich alle sofort ins Herz geschlossen. 

    Besonders haben es mir Jule und Johanna angetan.
    Diese Zuneigung und tiefe Verbindung die sie gleich von Anfang an haben, finde ich fantastisch.

    Malte und Sophie finde ich so toll. 
    Obwohl sie es beide nicht leicht haben lassen sie sich nicht unterkriegen. Malte habe ich bewundert für seine Stärke und vorallem das er alles durchsteht nur um seine Liebe ausleben zu können,wenn auch hinter verschlossener Tür.
    Sofie ist eine sehr starke junge Frau die alle Hürden meistert die vor ihr liegen.

    Fazit:
    Ein sehr bewegendes und dramatisches Buch. Es ist so toll geschrieben und ich konnte es kaum aus den Händen legen!
    Es spielt auf 2 Zeitebenen, im ersten Weltkrieg und 2016.
    Wer Familiengeheimnisse gemischt mit Geschichte mag dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.
    Ein Buch mit vielen schönen,traurigen,dramatischen Ereignissen und zum Schluss kommt die große Überraschung.

    5/5
    🌹🌹🌹🌹🌹

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    L
    Lieblingsbuchvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Geschichte vom Kaffee und der Liebe, romantisch, herzerreissend schön und trotz allem mit viel Spannung.
    Eine Geschichte vom Kaffee und der Liebe

    Die Protagonisten:
    Jule im Jahre 2016: „Jule ohne Plan“, so nannten sie ihre Eltern früher. Sie brachte keinen Abschluss in Geschichte zustande. Gerade ist sie daran ihren Traum zu erfüllen. Sie hat ein kleines Café namens „Strandperlchen“ in dem sie Kaffee von exquisiten Sorten ausschenkt und hausgemachte Kuchen auftischt. Nebenbei hat sie sich ein zweites Standbein aufgebaut; „Ich schreib dir dein Leben“. Jule recherchiert Biographien von anderen Leuten und deren Angehörigen. Sie versucht ihnen weiterzuhelfen ihre Familienangelegenheiten zu klären. Leider wurde die Miete ihres Cafés erhöht und sie kämpft mit allen Mitteln es weiter haben zu können.

    Johanna im Jahre 2016: Sie ist eine alte Dame die nach dem Tod ihrer Mutter den Estrich in ihrem Elternhaus aufräumt und auf eine Schachtel stösst , welche unteranderem einem Tagebuch enthält. Johanna fängt an zu lesen und kann nicht mehr aufhören. Sie stösst dabei auf die Geschichte von Sophie Terhoven.

    Sophie Terhoven im Jahre 1936: Sie wächst in einer wohlhabenden Kaffeedynastiefamilie auf. Sie ist unsterblich in Hannes, den Sohn der Köchin ihres Hauses, verliebt. Sophie kämpft, um die Liebe zu Hannes mit allen Mitteln, was nicht ohne Folgen bleibt. Ihr Jugendfreund Malte unterstützt sie in jeder Situation. Sophie zeichnet sich durch Mut und Stärke aus die auch immer einen Funken Hoffnung in schwierigen Situation beibehält.

    Autorin:
    Teresa Simons ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Schriftstellerin.
    Sie schafft es zwei Geschichten in unterschiedlichen Zeiten zu verbinden.

    Meine Meinung:
    Mir gefallen alle Protagonisten gleich gut. Ich kann mich nicht entscheiden welche ich besser finde. Alle haben mich beim Lesen in den Bann gezogen. Ich floh am liebsten in die Vergangenheit und kämpfte mit Sophie um ihre Liebe zu Hannes.
    Auch die Geschichte von Jule und Johanna gefiel mir sehr. Ich wäre gerne selber in das Strandperlchen gesessen und hätte Kaffee degustiert und ihre hausgemachten Kuchen probiert. Die Orte wo sich die Geschichten abspielten, wurden sehr gut beschrieben.
    Dieser Roman ist romantisch, herzzerreissend schön und trotz allem mit viel Spannung gefüllt. Diese Geschichten hatten immer wieder eine unerwartet Wendung vorrätig.
    Ich bin begeistert und kann es allen Leseratten empfehlen, die historische Bücher mögen.

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    Pachi10s avatar
    Pachi10vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Wunderschöne Geschichte, wenn auch ein bisschen vorhersehbar
    Wunderschöne Geschichte, wenn auch ein bisschen vorhersehbar

    Mir gefällt der Sprung Vergangenheit-Gegenwart in den Büchern sehr gut. Da man meist nicht nur eine Geschichte bekommt sondern mehrere.

    So auch hier: Zum einen die Geschichte von Sophie, die im Nazi-Deutschland angesiedelt ist und zum anderen die Geschichte von Jule im Jahr 2016,

    Beide Frauen sind nicht unbedingt vom Glück verfolgt, speziell was Liebesdinge betrifft. Bei Sophie kommen noch die Tragik und das Leid des 2. Weltkrieges hinzu, wobei man bei Jule irgendwie das Gefühl hat, dass sie es sich selbst verbaut.

    Ab der Hälfte wird das Ende leider sehr absehbar und die Verknüpfungen der einzelnen Personen bereits greifbar. Das finde ich ein bisschen schade, denn das nimmt die Spannung raus.

    Sehr nett finde ich die Rezepte und Informationen am Ende des Buches. Eine hübsche Ergänzung.

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