Teresa Solana Mord auf katalanisch

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Inhaltsangabe zu „Mord auf katalanisch“ von Teresa Solana

»Schon wieder ein betrogener Ehemann!« denken die Zwillinge Eduard und Pep, als sie von dem prominenten katalanischen Politiker Lluís Font den Auftrag erhalten, dessen Frau zu beschatten. Doch was harmlos beginnt, wird zu einem turbulenten Kriminalfall, denn nur wenige Stunden später stirbt die umtriebige Gattin gewaltsam an einer tödlichen Vorliebe für Süßigkeiten. Ein herzerfrischender katalanischer Krimi und die spannendste Art, zum Barcelona-Kenner zu werden.

Ein unterhaltsames Lesevergnügen für Barcelona-Fans, auch wenn sie sonst keine Krimis lesen!

— Barbara62
Barbara62

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  • Eine Beschattung und die Folgen

    Mord auf katalanisch
    Barbara62

    Barbara62

    Dieses Krimidebüt der Katalanin Teresa Solana ist wahrlich kein Thriller, nicht blutrünstig und die Krimihandlung steht nicht einmal sehr dominant im Vordergrund. Dafür haben mich die satirehafte Beschreibung der katalanischen Gesellschaft und das Lokalkolorit von Barcelona bestens unterhalten und ich habe wesentlich häufiger gelacht, als das bei einem Krimi sonst der Fall ist. Die Handlung lebt von den beiden Hauptfiguren Eduard und Pep, die der Welt verheimlichen, dass sie Zwillingsbrüder sind. Sie sind Hochstapler, Machos und in chronischen Finanznöten, was sie dazu veranlasst, ohne belastendes Vorwissen ein Detektivbüro zu eröffnen. Der Auftrag eines reichen Politikers und sicheren Anwärters auf die katalanische Präsidentschaft, seine des Ehebruchs verdächtige Frau zu beschatten, kommt den beiden Hobbydetektiven wie gerufen, denn sie spüren, dass sie auf eine Goldader gestoßen sind. Die Ermittlungen führen sie in die High Society von Barcelona. Die überraschende Wendung, die der Beschattungsfall nimmt, und der Umgang der beiden Detektive mit der schließlich ermittelten Wahrheit machen den Krimi zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen, auch für Nicht-Krimileser!

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    kingofmusic

    kingofmusic

    30. November 2015 um 11:58
  • Pfiffige Abrechnung mit den oberen Zehntausend

    Mord auf katalanisch
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. August 2014 um 07:11

    Borja und Eduard betreiben eine kleine Detektei, die sich auf Beratungen und Nachforschungen spezialisiert hat. Ihr Erfolg beruht maßgeblich auf den Kontakten und dem Auftreten Borjas, der gekonnt den Mann von Welt mit Geschmack, Umgangsformen und Geld gibt, während Eduard an der versnobten und stinkreichen Klientel eher wenig Interesse hat. Aber er tut sein Bestes, denn die Reichen und deren Sorgen finanzieren seine Familie gut. Da sie die Detektei vermutlich gerne mit Schwarzgeld bezahlen, fällt auch nicht auf, dass es das kleine Beratungsbüro offiziell gar nicht gibt. Detektei nenne sich die beiden allerdings ungern; Borja betont, dass der Firmenerfolg davon abhängt, sich als guter Freund zu präsentieren, der aus einer misslichen Lage hilft. Auf diese Weise kommt auch der Politiker Font zu ihnen. Er hat große politische Ambitionen und will sichergehen, dass das Privatleben seiner Frau dafür keine Stolperfallen bietet. Denn wäre sie mit einem Maler liiert, wie er vermutet, könnte das seiner Karriere schaden. Borja und Eduard beginnen, Lídia Font zu beschatten. Dezent weist der Einschub „Ein Barcelona-Krimi“ auf dem Cover auf den Lokalkolorit hin. Den hat der Krimi zweifellos, weil Solana auf geliebte Konditoreien hinweist, überfüllte Einkaufsstraßen oder Cafés und Restaurants, die sogar im Anhang samt Adresse für neugierige Reisende aufgelistet sind. Viel mehr Lokalkolorit aber bekommt der Krimi dank der beiden Hauptpersonen und ihres sonderbaren Auftrags. Damit zeichnet Solana wohl besser das Ambiente nach, als es typische Ortsbeschreibungen jeder Couleur jemals könnten. Denn sie bringt mit dem Pärchen Borja und Eduard zwei Figuren ins Spiel, die das Nebeneinander der Bürger zu spiegeln scheinen. Borja kennt viele der Spielregeln der oberen Zehntausend ziemlich gut. Unverfroren knöpft er dem Politiker schon im ersten Gespräch einen Vorschuss ab, der Eduard nach Luft schnappen lässt. Während der Beschattung erklärt er regelmäßig, wie die Reichen untereinander Probleme regeln. Vieles hat sich Borja gekonnt abgeguckt, denn beherrschen muss er die Formen: Borja Masdéu-Canals Sáez de Astorga, wie er sich nennt, ist in Wirklichkeit Eduards Zwillingsbruder Pep. Pep hat sich eine markante Vita zurecht gelegt und bewegt sich in Barcelona als Lebenskünstler und Hochstapler. Mit einem raffinierten Dreh in seiner Geschichte hat er auch die Sympathien einer der einflussreichsten Frauen Barcelonas gewonnen, Mariona Castany. Er gilt als Verwandter einer alten Schulfreundin von ihr und verfügt damit über zahlreiche offene Türen in der Gesellschaft. Nicht zuletzt ist die bestens vernetzte Castany eine unerschöpfliche Quelle für Klatsch und Tratsch und Wissenswertes, das dem ungleichen Brüderpaar bei ihren Fällen weiter hilft. Eduard kann dem versnobten Tun wiederum nichts abgewinnen. Während seines Studiums setzte er alles daran, das Getue um den Nationalhelden Don Quijote zu entlarven. "Es mag ein Jammer sein, aber ich finde dieses Buch unerträglich. … Ich weiß nicht, woher das kommt, aber ich bin allergisch gegen dieses Buch, furchtbar allergisch, möglicherweise, weil es das einzige ist, das einfach jeder lobt. Politiker zitieren es auswendig, heben es in alle Himmel und scheuen nicht davor zurück, unsere Steuergelder für kostspielige Gedenkfeiern und Ehrungen auszugeben, was zumindest misstrauisch machen sollte. Trotzdem bin ich überzeugt, dass die Mehrzahl unserer Parlamentarier es nie vollständig gelesen hat.“ Seine Mutmaßung kann Eduard sogar nachweisen, doch veröffentlichen durfte er seine Studie auf Druck der Fakultätsleitung nie. Verheiratet ist er mit Montse, die eine Praxis für alternative Heilmethoden betreibt, aber nur wenig über den eigentlichen Berufsalltag ihres Mann weiß. Zu guter Letzt nimmt Solana ihre eigene Arbeit aufs Korn. „Im Fall Lídia Font wird zudem die Mehrzahl der Regeln verletzt, die ein mutmaßlich perfektes Verbrechen ausmachen, bei dem der Zufall eben ausgeschaltet sein muss. Die Geschichte taugt also nicht einmal für einen Kriminalroman.“ Gut, dass jemand an dieser Stelle anderer Meinung war. Das Ende ist ebenso unkonventionell wie das Zwillingspaar Borja und Eduard, das Hin und Her zwischen zwei Gesellschaften ist ebenso unterhaltsam wie die Ausreden, die sich Eduard immer wieder einfallen lassen muss. Und die Kritik an den politischen Machenschaften ist bei Solana genauso präsent, wie bei politisch schärfer aufgestellten Kollegen, nur anders aufbereitet. Von Solana sind anno 2007 und 2008 nur zwei Bände der Serie ins Deutsche übertragen worden. Eigentlich schade, dass pfiffige Autoren mit einem Hang zur Satire so schnell wieder aus dem Blickfeld verschwinden.

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  • Ein nicht so ganz perfektes Verbrechen

    Mord auf katalanisch
    Stefan83

    Stefan83

    19. November 2011 um 15:28

    Nachdem Spanien, insbesondere der katalanische Teil des Landes, im Jahre 2003 mit Vasquez Montalban einen seiner großen Krimi-Autoren verloren hat, sorgt nun Teresa Solana für Nachschub auf dem Sektor der Spannungs-Literatur. Die in Barcelona geborene Autorin versucht dabei allerdings nicht die von Montalban hinterlassene Lücke zu füllen, denn "Mord auf katalanisch" ist in erster Linie eine satirische Betrachtung der spanischen Gesellschaft, in der das klassische Krimi-Genre auf trockene, unnachahmlich witzige Art und Weise persifliert wird. Herausragend sind hier vor allem die beiden Hauptfiguren Eduard und Borja, die nicht nur ihre Identität als Zwillingsbrüder verheimlichen, sondern auch die Tatsache, dass ihr kriminalistisches Wissen gen Null tendiert, mit gewitzter Bauernschläue vor ihren Auftraggebern verbergen. Da wird schon mal Parfüm im Büro versprüht, um eine nicht vorhandene Sekretärin vorzutäuschen und ein versperrter Durchgang zu einem nicht existenten Arbeitszimmer wird mit Renovierungsarbeiten" entschuldigt. Wenn sich dann die Amateur-Ermittler mehr blind ratend als kombinierend der Lösung des Falls nähern, bemerkt nur das geübte Auge Solanas treffsichere Seitenhiebe auf die korrupte Upper-Class. Richtige Spannung im klassischen Sinne kommt also nicht auf, was durch Wortwitz, geniale Situationskomik und ein einfach tolles Ermittler-Duo aber mehr als kompensiert wird. Gleichzeitig bringt Solana dem Leser die katalanische Metropole Barcelona näher, ohne viel Detailwissen vorauszusetzen oder ihn mit Ortsangaben zu erschlagen. Bis zum, für den einen oder anderen überraschenden Schluss, liest sich der Roman stets flüssig und kurzweilig. Insgesamt ist "Mord auf katalanisch" ein gelungenes Debüt mit feinem Humor, das auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Die perfekte Lektüre für den Sommer!

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  • Rezension zu "Mord auf katalanisch" von Teresa Solana

    Mord auf katalanisch
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    27. October 2009 um 19:29

    Die beiden Brüder Eduard und Borja, von denen keiner vermutet, dass sie Brüder sind so unterschiedlich sind sie,und wissen darf es auch keiner, nochnicht mal Eduards Ehefrau, leiten eine kleine Privatdetektei. Eine sehr kleine, mit der sie sich kaum über Wasser halten können, so dass sie gar keine echten Büros haben und eine gefakte Sekretärin mit einem gefakten Pc.Deshalb sind sie umso erfreuter als sie einen dicken Fisch an Land ziehen. Sie sollen die Frau eines wichtigen Politikers beschatten, denn der vermutet, dass sie eine Affäre mit einem Maler hat, was für ihn skandalös wäre und deshalb zahlt er auch besonders gut für die Aufklärung des Falls. Dann passiert allerdings ein Missgeschick. Die Beschattete stirbt...an glasierten Maronen... Der Titel ist meiner Meinung nach etwas irreführend. Es geht hier zwar um einen Mord, aber die Story ist nicht so spannend wie ien richtiger Krimi. Hier geht es eher um die Nebensächlichkeiten als um den Mord. Eduards Problem mit seiner Frau, die ein "alternatives Zentrum" leitet und deren Schwester, die ständig versucht Borja zu verführen, der eigentlich ja Pep heisst und von einer reichen Mäzenin unterhalten wird. Und ausserdem gibt es da noch Eduards Schwiegermutter, die gerne malt und die gleichen Initialen hat wie ein berühmter Maler... Der "Krimi" besticht halt wie gesagt nicht durch seine Spannung sondern éher, ähnlich wie Brunetti, durch seine zwischenmenschlichen Geschichten und, ähnlich wie bei Kluftinger, durch seinen Humor, der aus so vielen netten Fettnäpfchen besteht. Das gemixt mit einfach charmanten Charakteren macht diese Buch zu einer netten Lektüre, die jedoch nichts für Fans von Krimi Autoren wie Mankell oder ähnlichen sind.

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  • Rezension zu "Mord auf katalanisch" von Teresa Solana

    Mord auf katalanisch
    Nina2401

    Nina2401

    13. September 2009 um 10:37

    Das Buch ist recht witzig geschrieben, aber bei einem Krimi erwarte ich Spannung und die wollte beim Lesen einfach nicht aufkommen.

  • Rezension zu "Mord auf katalanisch" von Teresa Solana

    Mord auf katalanisch
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. February 2009 um 12:42

    Ein bis auf die letzen 50 Seiten recht langweiliger Krimi, die Handlung plätschert so dahin. Zum Glück ist es ja nur ein relativ dünnes Büchlein, sonst hätte ich es wohl beiseite legen müssen.

  • Rezension zu "Mord auf katalanisch" von Teresa Solana

    Mord auf katalanisch
    Carolus

    Carolus

    03. January 2008 um 16:00

    Zwei Zufallsdetektive beschatten die extravagante Gattin eines Politikers und schlittern dabei in ein Verbrechen, das Barcelonas bester Gesellschaft das Blut in den Adern gefrieren lässt. Ein herzerfrischender Krimi um Schein und Sein!