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amay

vor 2 Jahren

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Klappentext:
Das Leben der 17-jährigen May wäre so viel einfacher, wenn sie sich nur mit den typischen Teenie-Problemen herumschlagen müsste. Doch May ist nicht wie die anderen – sie ist eine Hexe. Und trotzdem muss sie an ihrer Schule das normale Mädchen spielen. Immerhin ist sie nicht das einzige übernatürliche Wesen dort, weshalb es neben dem alltäglichen Highschoolwahnsinn auch Stress mit nervigen Vampiren, streitlustigen Walküren oder unzufriedenen Dämonen gibt. Aber dann lädt Noah – ein Mensch! – sie auf eine Halloweenparty ein und plötzlich scheint doch ein bisschen Normalität in Mays Leben einzukehren. Aber nicht für lange…

Bereits seit Teresa Sporrer das erste Mal auf Facebook Andeutungen zu ihrem neuesten Schätzchen "Chaoskuss" gemacht hatte, war für mich klar: das möchte ich lesen! Nun gehörte ich zu den glücklichen, die im Rahmen der "Lovelybooks.de"-Lesrunde gewonnen hat und somit das jetzt Buch lesen konnte. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank dafür!

Bereits von der ersten Zeile an war nur allzu klar: dies ist ein typischer Teresa Sporrer. Sie hat einfach einen unverkennbaren Schreibstil, der mir bereits bei der "Rockstar"-Reihe sehr gut gefallen hat. Witzig, flüssig und herrlich leicht zu lesen. Auch wird sehr schnell klar, dass Teresa hier ebenfalls ein buntes Sammelsorium an unterschiedlichen Charakteren erschaffen hat.
May ist eine interessante Prota, denn sie ist alles andere als gewöhnlich. Wie Teresa selbst sagt, ist sie eine Art "Anti-Heldin". Sie ist teilweise  sehr zickig und legt die Regeln gerne mal zu ihren Gunsten aus. "Ich war das Chaos. Eigentlich hätte ich tun und lassen können, was ich wollte. Ich war nicht länger an irgendwelche Hexenregeln gebunden." Und so werden ihre Hexenkräfte auch gerne einmal gegen "unschuldige" Menschen gerichtet, obwohl dies eigentlich nicht gestattet ist.
Gut gefallen hat mir, dass sie nicht eine dieser Protas ist, die ihre super-mega-ober-krassen Fähigkeiten bemerkt und plötzlich alles kann, sondern in der einen oder anderen brenzligen Situation vielleicht auch mal etwas hilflos dasteht.

Noah...(ich liebe ja diesen Namen! <3 ^^) zu Beginn hat er sich ja wirklich alles andere als beliebt gemacht. Um nicht zu sagen, er hat sich aufgeführt, wie der letzte A****. Im Laufe der Geschichte hat sich dies jedoch gebessert. Ich mochte ihn ein wenig lieber, er konnte mich (bisher?) jedoch nicht so sehr in seinen Bann ziehen, wie sonst manch anderer, männlicher Hauptcharakter. Ich bin gespannt, ob und wie er sich noch in Band zwei weiter entwickeln wird.

Mays Familie und Freunde sind allesamt ein verrückter Haufen. Keiner ist wie der andere, jeder hat einen eigenen, ganz speziellen Charakter. Sie verhalten sich teilweise schon sehr speziell, aber auch das ist eigentlich typisch Teresa. Sie hat einfach ein Händchen für verquere Figuren.

Die Idee, ägyptische Mythologie mit Hexen, Geistern, Vamiren etc. zu verbinden, war für mich vollkommen neu und hat mir gut gefallen. Gerade über die ägytischen Götter liest man sonst ja nicht sooo oft.
Zwar gab es die eine oder andere Situation, in der man ein Fragezeichen im Gesicht hatte, aufgrund des Verhaltens einiger Charaktere & es gibt vielleicht auch die eine, oder andere kleine Ungereimtheit, aber dennoch hat mir "Chaoskuss" mir wirklich gut gefallen und mir ein paar amüsante Lesestunden beschert.

Autor: Teresa Sporrer
Buch: Chaoskuss
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