Teresa Toten Beware that Girl

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Inhaltsangabe zu „Beware that Girl“ von Teresa Toten

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  • Solider YA-Thriller

    Beware that Girl

    HarIequin

    19. February 2017 um 20:19

    „I’m not a pathological liar and I don’t lie for fun. I only lie because I have to.“ (S.3) „Beware that Girl“ war ein spontaner Kauf im Buchladen ohne jegliches Vorwissen, also ging ich vollkommen ohne Erwartung an das Buch heran – was oft von Vorteil ist. Angepriesen wird es als „a deeply twisted thriller“ über zwei Mädchen auf einer Privatschule. Kate sucht sich dabei gezielt Olivia als Freundin aus, um mit ihrer Hilfe ein besseres Leben in der Oberschicht anzufangen. Das Setting ist sehr abwechslungsreich, obwohl nur wenige Orte in New York vorkommen. Es wechselt zwischen Kates ärmlichen Wohnplatz in Chinatown und der eher reichen Welt von der Privatschule „Waverly“ und Olivias Zuhause. Sprachlich ist der YA-Thriller durchaus Genre-gerecht; nicht nennenswert herausragend, aber angemessen. Der Fokus sollte hier auch auf der Handlung und der Spannung liegen. Nur manchmal kam sie mir ein wenig holprig vor, ohne dass ich den Finger auf etwas Konkretes legen könnte. Der Klappentext ist hinsichtlich der Charaktere etwas irreführend. Es geht gleichermaßen um beide Mädchen, nicht nur um Kate. Die Perspektive wechselt bei jedem Kapitel zwischen den beiden; dabei sind Kates Kapitel in der ersten Person, Olivias hingegen in der dritten Person geschrieben. Obwohl Kate weit entfernt von einem liebenswerten Charakter ist, stellte sie sich doch als empathischer und sympathischer heraus, als anfangs vermutet. Olivia bekommt man nicht richtig zu fassen (wohl wegen der gewählten Erzählperspektive), was ihre Beweggründe umso ominöser und die Geschichte spannender macht. Beide Mädchen haben Geheimnisse, hauptsächlich aus ihrer Vergangenheit, die sich dem Leser langsam entfalten. Kate und Olivia sind nicht die typischen jugendlichen Protagonisten, mit denen sich der Leser identifizieren kann, was ein riesiger Pluspunkt für mich ist. Die Autorin hat Mut bewiesen, zwei Charaktere mit Ecken und Kanten zu erschaffen. Die Gegenwart des Buches umfasst ca. sechs Monate und fängt relativ langsam an, endet dann aber schließlich in einem Debakel. So braucht die Spannung zwar etwas Zeit, nach der Hälfte wird man aber mit unvorhersehbaren Wendungen und einem fantastischen Ende belohnt. In der Hinsicht hat „Beware that Girl“ sein Versprechen von einem „twisted thriller“ gehalten. Als Fazit kann ich behaupten, dass mich das Buch positiv überrascht hat. Es ist eine Mischung aus „Gossip Girl“ meets „Gone Girl“ und ein solider YA-, bzw. psychologischer Thriller. Durch den Jugendbuch-Aspekt ist das ganze natürlich etwas abgedämpft, was Schilderungen zu Gewalt o.ä. angeht. Im Nachhinein habe ich gelesen, dass Teresa Totens Buch verfilmt wird, was ich mir sehr gut vorstellen kann. Es hatte schon während des Lesens etwas cineastisches und ich kann die Interpretation dazu kaum erwarten. Lediglich ein kleiner Abzug für die stockende Sprache (kann aber auch an meiner Wahrnehmung liegen) und den langsamen Auftakt. Ansonsten vollste Lese-Empfehlung.

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