Teresa Wagenbach Dem Leben so nah: Roman

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Inhaltsangabe zu „Dem Leben so nah: Roman“ von Teresa Wagenbach

Annabel & Lukas Annabel hat bei einem Autounfall ihren kleinen Bruder und ihre Eltern verloren. Seitdem versucht sie, mit dem Verlust zu leben. Doch der Wunsch, wieder mit ihrer Familie vereint zu sein, ist übermächtig. In ihrer Verzweiflung beschließt die junge Frau, ihrem Leben ein Ende zu setzen und stürzt sich von einer Klippe. Doch ihr Selbstmordversuch misslingt: Sie erwacht im Krankenhaus, wo ihr ein fremder Mann seine Hilfe anbietet. Der Pfleger Lukas ist fasziniert von der schönen Unbekannten und möchte ihr helfen. Doch kann ein Fremder Annabel ihren Lebenswillen zurückgeben? Als sie zum Schutz vor sich selbst bei Lukas und seiner Familie einzieht, wird schnell klar, dass auch Lukas Welt nicht so perfekt ist, wie es von außen scheint. Und dass er Annabel wohl genauso dringend braucht wie sie ihn … Eine ganz besondere Liebesgeschichte!

Viel zu viele Unstimmigkeiten!

— emmaya
emmaya

Eine sehr ergreifende, emotionale Geschichte.

— NiQue
NiQue

Eine schöne Liebesgeschichte

— DreamingYvi
DreamingYvi
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  • Themen
  • Emotional, mit "wilden" Schreibstil

    Dem Leben so nah: Roman
    NiQue

    NiQue

    09. September 2016 um 22:35

    Dem Leben so nah – Teresa Wagenbach Das Buch ist aus der Erzähler Perspektive geschrieben, und im „wilden“ Wechsel der zwei Hauptcharaktere. Der Text war am Anfang für mich sehr schwer zu lesen, ich war schon drauf und dran aufzugeben. Es wird ziemlich oft wild zwischen den Hauptcharakteren und der Zeit herumgesprungen (wo es teilweise keine Absätze gibt oder dergleichen), dies erschwerte es mir ziemlich hineinzukommen und auch zu kurzer Verwirrtheit führte. Eine Datum Angabe, anderer Schriftstil, Name des jeweiligen Charakters oder ein grösserer Absatz hätten dies vereinfacht. Dazu kam noch das deren Gedankengänge genauso wie die Sprachdialoge markiert sind, was Ausserdem noch irreführend werden könnte. Ab etwa 30% habe ich mich wohl damit abfinden können, denn es viel mir leichter. Ansonsten ist es verständlich geschrieben. Die Charakter kommen glaubwürdig rüber. Jedoch wird das genau Alter nicht bekannt gegeben, was man sich dann durch die Vergangenheitsblenden errechnen könnte. Die Entwicklungen der 2 Hauptcharaktere sind auch gut dargestellt. Durch die Einblicke in die Vergangenheit lernt man sie mehr kennen. Es ist toll zu lesen, wie sie sich wieder in ihre Leben zurück kämpfen. Die Story ist sehr emotional und glaubwürdig geschrieben. Sie gefällt mir, aber mir ist zu oft der „glaube“ enthalten (worauf die Story auch zum Großteil baut), da ich nicht gläubig bin, ist es Ansichtssache. Teilweise wird die Story auch ziemlich langatmig, was mit dem oben genannten eine ziemliche Herausforderung wurde. Die verschiedenen Themen zb. Verlust, Trauer, Wut, weiterleben, etc. worden gut dargestellt. Ab ungefähr 65%konnte ich den Rest dann verschlingen und war teils sehr gerührt. Das Ende ist sehr schön geschrieben, wenn auch teils unerwartet. Das Cover passt zur Story, ist schlicht gehalten, nicht zu viel oder zu wenig. Mir gefällt es. Fazit&Empfehlung Es war schwer reinzukommen, man muss sich mit dem „Stil“ zufrieden geben können um weiterzukommen, aber die Story ist gut. Ich war etwas enttäuscht, da der Stil das Lesevergnügen zu Anfang oft ziemlich abgestumpft hat. Wer etwas emotionales mag und sich nicht an den Stil stört, sollte es lesen. Letztendlich bin ich froh es zu Ende gelesen zu haben. Ich vergebe 3 Sterne, eigentlich dann doch 3,5, aber geht leider nicht.

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  • Leben oder sterben?

    Dem Leben so nah: Roman
    JanaBabsi

    JanaBabsi

    29. July 2016 um 22:04

    Leben oder sterben?Seit fast genau einem Jahr versucht Annabel mit dem Schmerz zu leben, dass sie ihre ganze Familie bei einem Autounfall verloren hat. Ihr kleiner Bruder Leon und ihre Eltern mussten sterben, während sie den schrecklichen Unfall überlebt hat. Seit dieser Zeit lebt Annabel alleine in einer heruntergekommenen Wohnung, ohne Familie, ohne Freunde. Als sie glaubt, den Schmerz nicht mehr ertragen zu können, stürzt sie sich von einer Klippe 30 m tief ins Meer. Ihr Selbstmordversuch misslingt jedoch und sie erwacht, nach tagelangem Koma, in einem Krankenhaus. Als sie erwacht, sitzt an ihrem Bett ein Unbekannter: Lukas. Selbst kein unbeschriebenes Blatt, muss Lukas in diesem Krankenhaus seine Sozialstunden ableisten. Seit Wochen sitzt er täglich viele Stunden an Annabels Bett und als diese endlich aufwacht und entlassen werden darf, ist es für ihn selbstverständlich, dass Annabel erst einmal zu ihm nach Hause kommt, damit sie sich dort gänzlich erholen kann.In Lukas Zuhause angekommen badet Annabel sich zuerst einmal eine ganze Weile in Selbstmitleid. Sie möchte nur ein paar Tage bleiben, sich ausruhen und dann den 2. Selbstmordversuch wagen, und sie ist davon überzeugt, dass ihr dieser auch ganz sicher gelingen wird.Zu diesem Zeitpunkt weiß sie noch nicht, dass auch Lukas sein Päckchen zu tragen hat und dieses Päckchen nicht minder schwer ist, als ihr eigenes. Nach und nach legt Annabel ihren Tunnelblick ab, sieht die Probleme der Menschen um sich herum und gemeinsam mit Lukas findet sie den Weg zurück in ein Leben, das ihr lebenswert erscheint. Ich denke, dass wir uns ähnlicher sind, als uns lieb ist. Wir sind beide verlorene Seelen, die an einem Ort wandeln, der nicht für sie bestimmt zu sein scheint. (Position 1218)Die Handlungen von Lukas und Annabel waren für mich nicht immer nachvollziehbar und ich musste ganz oft überlegen, wie alt die Beiden eigentlich sind, je nach Aktivität schienen sie mir zwischen 15 und 40 zu sein. Ich weiß gar nicht, ob im Buch überhaupt erwähnt wird, wie alt sie tatsächlich sind. Bei den Nebenprotagonisten spielt Lukas Schwester Karen eine große Rolle und ihre Figur ist sehr liebenswert angelegt. Sie spielt aber auch eine größere Rolle die anderen Nebenprotagonisten, weswegen diese Figuren dann auch eher im Hintergrund agieren. Auch Lukas Mutter ist eher unscheinbar und für mich nicht zu greifen, obwohl sie einen wirklich tragende Rolle spielt. Leider konnte mich die Geschichte, die in diesem Buch erzählt werden sollte, nicht wirklich überzeugen. Obwohl immer wieder Dinge passieren, die den Leser durchaus mitnehmen könnten, fehlten mir persönlich die Emotionen.

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  • Leider wurde ich erst spät gepackt

    Dem Leben so nah: Roman
    MadameLustig

    MadameLustig

    29. June 2016 um 13:37

    Ich lese ja ganz gerne Romane mit tragischem Hintergrund und einer guten Portion Drama, wodurch diesem Buch mit seinem tollen Titel und Cover schnell meine Aufmerksamkeit zuteil wurde. Dass hier zusätzlich noch ein spiritueller Aspekt zum Tragen kommt, klang interessant und weckte meine Neugier.Die Erzählperspektive wechselt zwischen Annabel und Lukas hin und her, was ich bei zwei zentralen Charakteren grundsätzlich sehr begrüße, da ich dadurch einen Bezug zu beiden aufbauen kann. Allerdings gingen mir die Perspektwechsel hier bisweilen zu schnell von statten, so dass ich oft verwirrt war und den Überblick verloren hatte. Das führte dazu, dass ich mich häufig gezwungen sah, nochmal zurückzublättern, was ich dann doch leider als etwas nervig empfand.Es herrschte eine entspannte Atmosphäre in der Wohnung, und Lukas erkannte plötzlich wieder etwas von dem Glanz, welches dieses Haus früher für ihn besessen hatte. (S. 105)Leider geht die Autorin auch während der einzelnen Szenen sehr sprunghaft vor, wodurch diese gar keine Chance bekamen, sich zu entfalten. Das hatte zur Folge, dass ich so meine Schwierigkeiten hatte, mich in Charaktere und Handlung einzufühlen. Dazu kamen gerade zu Beginn einstudiert wirkende Dialoge, die es mir zusätzlich nicht nur schwer machten, einen Bezug zu Annabel und Lukas aufzubauen, sondern nahmen dem Ganzen auch Glaubhaftigkeit und Tiefe. Schade, denn anstatt mich voll und ganz in die Geschichte zu vertiefen, hüpfte ich vorerst eine ganze Weile hilflos und überfordert von all den Szenenbruchstücken durch die Seiten, was nicht nur meinen Lesefluss, sondern auch meine Leselust störte.Sie wollte ihm dafür danken, was er alles für sie getan hatte, doch sie konnte ihren Dank nicht in Worte fassen. Sie wollte ihm sagen, was für ein toller Mensch er war, doch sie konnte ihre Gefühle nicht ausdrücken. (S. 175)In Dem Leben so nah erzählt Autorin Teresa Wagenbach eine Geschichte über Schmerz, Trauer, Hoffnung, Glauben, tiefer Verzweiflung und Liebe. Eine Geschichte über das füreinander da sein und stützen, über Verantwortung, uneigennütziger Hilfestellung und den Kampf fürs Leben. Eine Geschichte, die durch all dies eigentlich eine gewaltige und emotionsgeladene Atmosphäre hätte schaffen und ein Wechselbad der Gefühle nach dem anderen auslösen sollte, doch das tat sie aus oben bereits genannten Gründen bei mir leider erst spät. Aber sie kamen, die Gefühlsstrudel, die mich gefangen hielten und nicht mehr losließen. mich mit den Charakteren mitfühlen und hoffen ließen und ab dem Moment war der Knoten geplatzt und es wurde wirklich gut. Schade nur, dass ich circa die Hälfte des Buches lesen musste, ehe ich meine Freude daran gewann, denn die Geschichte um Annabel, Lukas und all ihren Problemen hat es eigentlich verdient, dass man von Beginn an an den Seiten klebt.Zusammengefasst heißt dasNach anfänglichen Schwierigkeiten, mich in die Geschichte einzufinden wurde das Buch für mich ab circa der Hälfte zu einer fesselnden Lektüre, wobei es hauptsächlich dem angenehmen Schreibstil der Autorin zu verdanken war, dass ich überhaupt bis dahin kam. Aber ich wurde belohnt. Wer nun also von meinen Kritikpunkten nicht abgeschreckt ist, sollte sich das Buch ruhig mal etwas genauer ansehen.

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  • Ein Buch mitten aus dem Leben

    Dem Leben so nah: Roman
    Melegim1984

    Melegim1984

    26. June 2016 um 17:20

    Inhaltsangabe zu „Dem Leben so nah: Roman“ von Teresa Wagenbach Annabel & Lukas Annabel hat bei einem Autounfall ihren kleinen Bruder und ihre Eltern verloren. Seitdem versucht sie, mit dem Verlust zu leben. Doch der Wunsch, wieder mit ihrer Familie vereint zu sein, ist übermächtig. In ihrer Verzweiflung beschließt die junge Frau, ihrem Leben ein Ende zu setzen und stürzt sich von einer Klippe. Doch ihr Selbstmordversuch misslingt: Sie erwacht im Krankenhaus, wo ihr ein fremder Mann seine Hilfe anbietet. Der Pfleger Lukas ist fasziniert von der schönen Unbekannten und möchte ihr helfen. Doch kann ein Fremder Annabel ihren Lebenswillen zurückgeben? Als sie zum Schutz vor sich selbst bei Lukas und seiner Familie einzieht, wird schnell klar, dass auch Lukas Welt nicht so perfekt ist, wie es von außen scheint. Und dass er Annabel wohl genauso dringend braucht wie sie ihn … Eine ganz besondere Liebesgeschichte! Meine Meinung: Dieses Buch ist so unfassbar traurig. Aber gleichzeitig auch so voller Hoffnung. Es ist wirklich eine ganz besondere Liebesgeschichte. Denn wie soll man mit dem Leben weitermachen, wenn man in so jungen Jahren solche Schicksalsschläge erlebt? Lukas und Annabel sind wirklich ganz, ganz besondere Charaktere. Sie versuchen trotz allem weiterzumachen. Annabell fällt es am Anfang schwer. Weil ihr Entschluss steht eigentlich fest. Sie muss zurück zu ihrer Familie. Aber Lukas ist so wunderbar. Er verändert sie. Er zeigt ihr, das es auch weitergehen kann. Ganz unbewusst beginnt Annabell auch nachzudenken, dass es tatsächlich weitergehen kann. Sie helfen sich gegenseitig. Denn im Grunde hat auch Lukas niemanden an seiner Seite. Jemanden der sein Leben verschönert. So beginnen sich die beiden zu lieben. Aber Annabell reicht das nicht aus. Sie möchte jemand sein, der es wert ist, geliebt zu werden. So fasst sie einen Entschluss. Mir kamen sehr oft die Tränen beim Lesen. Vor Trauer und vor Freude. Es war sehr schön mit zu verfolgen, wie Lukas und Annabell sich verändern. Wie die Liebe sie verändert und wie sie wieder Hoffnung schöpfen. Jeder der schon mal einen geliebten Menschen verloren hat, wird es nachvollziehen können. Es ist nämlich immer schwer weiterzumachen. Aber es ist auch immer wieder wert von neu anzufangen. Die beiden sind unheimlich süß. Lukas hat es mir wirklich angetan. Er scheut sich nicht Verantwortung zu übernehmen. Das habe ich an ihm so sehr bewundert. Annabell ist leider sehr verloren. Sie gehört nirgendwohin und hat niemanden mehr. Es ist sehr schwierig Hilfe anzunehmen. Ich konnte Annabells entscheiden immer nachvollziehen, egal wie düster sie waren. Das Buch ist sehr schön geschrieben, aber leider ist die Atmosphäre auch sehr düster und melancholisch. Es ist kein einfacher oder unterhaltsamer Roman. Denn es geht um ganz ernste und zwischenmenschliche Themen. Dafür ist das Ende umso schöner. Denn es ist auch ein Happy End. Ein Ende so wie man es sich für die Beiden wünschen würde. Ich kann das Buch nur empfehlen. Jeder der sich nicht vor ernsten Themen scheut, sollte es lesen. Denn man wird auch nicht enttäuscht werden. Viel Spaß beim Lesen wünscht euch, Melek

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  • Eine schöne Liebesgeschichte

    Dem Leben so nah: Roman
    DreamingYvi

    DreamingYvi

    25. June 2016 um 11:19

    Alles beginnt ganz tragisch. Annabel hatte ihre komplette Familie bei einem Autounfall verloren und gibt sich jahrelang die Schuld daran, dass ihr kleiner, über alles geliebter Bruder gestorben ist. Die Selbstvorwürfe werden so enorm, dass sie sich das Leben nehmen will ... und wacht im Krankenhaus auf. Luka, der Pfleger, nimmt sich bei sich und seiner psychisch labilen Mutter auf und hofft, ihr neuen Lebensmut geben zu können.Ich weiß nicht warum, aber ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an dieses Buch gegangen. Vielleicht weil die Inhaltsangabe so vielversprechend ist. Kaum hatte ich das Buch auf meinem Kindle, habe ich zu lesen begonnen und war nicht selten an die Geschichte gefesselt.Doch immer wieder traten einige Punkte auf, die mich enorm gestört haben und deswegen musste ich lange überlegen, ob ich 4 oder nur 3 Sterne vergebe.Die Geschichte wird abwechselnd aus Annabels und Lukas Sicht erzählt und immer wieder wandern wir in deren beiden Vergangenheit. So finde ich das eigentlich ganz schön, denn man kann die Figuren besser kennenlernen, sie verstehen und mit ihnen fühlen. Allerdings hätte ich mir hier dann wirklich jeweils ein neues Kapitel oder zumindest einen größeren Abspann gewünscht. Man ist in der Gegenwart, Zeilenumbruch. Man ist der Vergangenheit. Ebensp geschah das mit den Perspektivenwechsel. Anfangs war das noch okay, aber irgendwann hat es gestört, denn ich war ständig verwirrt.Trotz allem schaffte es die Autorin mir die Figuren näher zu bringen und mich ständig auf Neugier zu halten. Ehrlich gesagt hatte sich die Geschichte irgendwann zu ziehen begonnen, aber ich war mir einfach so unschlüssig. Was passiert zum Schluss? Immerhin konnte Annabel die Schuldgefühle immer noch nicht ablegen und irgendwie schien es mir gar nicht so abwegig, dass sie vielleicht noch mal zu den Klippen geht und springt. Außerdem interessierte es mich brennend, was mit der Mutter passiert. Und dann ... Tja, wer hätte es gedacht. Es kam ein überraschendes und auch schönes Ende.Ich denke, im Gesamtverhältnis hat das Buch schon seine 4 Sterne verdient, denn die Geschichte war ja wirklich schön und hat mir sehr gut gefallen.

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