Tereza Vanek Die schöne Insel

(19)

Lovelybooks Bewertung

  • 14 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 19 Rezensionen
(11)
(5)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die schöne Insel“ von Tereza Vanek

Shanghai anno 1900. Als uneheliches Kind von ihrer Stiefmutter verstoßen, bleibt die junge Russin Anastassia allein in der Stadt zurück, da sie sich einer erzwungenen Heirat widersetzt. Durch Zufall trifft sie auf das chinesische Mädchen Clio, das aus einem Bordell geflohen ist, und die beiden Frauen verbünden sich. Während Clio mit Anastassias Hilfe in einem Missionshaus unterkommt, findet die junge Russin eine Anstellung bei dem wohlhabenden deutschen Geschäftsmann Felix Hoffmann. Schon bald merkt Anastassia, dass sie Gefühle für ihn entwickelt. Doch als der auf Clio trifft, ist er auf der Stelle fasziniert von der schönen Chinesin. Clio dagegen hat ihr Herz bereits verschenkt – ausgerechnet an den japanischen Offizier Nobu und damit an ein Mitglied eben der Besatzungsmacht, die in Clios Heimat, der Insel Formosa, ein strenges Regime führt. Um ihn endlich wiederzusehen, kehrt die Chinesin, begleitet von Anastassia, zurück zur „schönen Insel“, wo Zauber und Gefahr die beiden Frauen erwarten.

Pressestimmen zu den beiden Vorgänger-Bänden der China-Reihe, „Das Geheimnis der Jaderinge“ und „Die Rebellin von Shanghai“:

»Fesselnd, exotisch und spannend!«
www.histo-couch.de

»Vanek schreibt spannend aus der Geschichte Chinas und bettet die historischen Ereignisse in eine Liebesgeschichte, die über 680 Seiten hinweg absolut lesenswert bleibt.«
Brigitta Wenzel, ekz.bibliotheksservice

Ein sehr gutes Buch

— madamecurie

Eine faszinierende Zeitreise nach China, sehr gefühlvoll geschrieben und hervorragend recherchiert. Empfehlung: LESEN!

— Hopeandlive

Exotische Länder bereisen, ohne dabei die eigene Heimat verlassen zu müssen.

— Tanzmaus

Schade leider schon zu Ende,es war so toll zu lesen.Die Autorin hat die Landschaft,die Menschen super toll beschrieben.Vielen Dank!

— Katzenmicha

Schön erzählte exotische Geschichte.

— Svensonsen

Ein packender, kurzweiliger und sehr abenteuerlicher Roman, der noch Raum für eigene Fantasien und Schlußfolgerungen läßt

— Tulpe29

Sehr schöne ,abenteuerliches und historische Buch

— Schrumpfi

Ein wunderschönes Buch

— karin66

Eine ungewöhnliche Reise mit zwei außergewöhnlichen Frauen im fernen China des 19. ten Jahrhunderts.

— Mauela

Eintauchen in die völlig andere Kultur des Fernen Ostens um 1900.

— Bellis-Perennis

Stöbern in Historische Romane

Das Geheimnis der Schneekirsche

Schöne Familiensaga. Für mich blieb die Liebesgeschichte hier ein bisschen auf der Strecke...

Abendstern1975

Der Engel mit der Posaune

Eine Reise in das alte Wien. Das Schicksal einer Familie über turbulente Jahrzehnte erzählt. Einfach genial!

Lisa_Bauer

Der grüne Palast

Für mich ein Flop, wenn nicht sogar der Flop des Jahres

Waldi236

Das Gold des Lombarden

Toll geschriebener historischer Roman, der auch noch einen sechsten Stern verdient hätte. Super Charaktere.

Saphir610

Die Stadt des Zaren

Ein grandioser Roman zur Entstehung von Sankt Petersburg

Klusi

Die Festung am Rhein

Fesselnder historischer Roman mit herausragenden Charakteren in einer bewegten Zeit!

Tine13

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Die schöne Insel von Tereza Vanek

    Die schöne Insel

    madamecurie

    15. November 2017 um 21:46

    Buchcover:Shanghai anno 1900. Als uneheliches Kind von ihrer Stiefmutter verstoßen, bleibt die junge Russin Anastassia allein in der Stadt zurück, da sie sich einer erzwungenen Heirat widersetzt. Durch Zufall trifft sie auf das chinesische Mädchen Clio, das aus einem Bordell geflohen ist, und die beiden Frauen verbünden sich. Während Clio mit Anastassias Hilfe in einem Missionshaus unterkommt, findet die junge Russin eine Anstellung bei dem wohlhabenden deutschen Geschäftsmann Felix Hoffmann. Schon bald merkt Anastassia, dass sie Gefühle für ihn entwickelt. Doch als der auf Clio trifft, ist er auf der Stelle fasziniert von der schönen Chinesin. Clio dagegen hat ihr Herz bereits verschenkt – ausgerechnet an den japanischen Offizier Nobu und damit an ein Mitglied eben der Besatzungsmacht, die in Clios Heimat, der Insel Formosa, ein strenges Regime führt. Um ihn endlich wiederzusehen, kehrt die Chinesin, begleitet von Anastassia, zurück zur „schönen Insel“, wo Zauber und Gefahr die beiden Frauen erwarteEs war ein sehr schöner Roman,Anastassia ist ein starkes Mädchen,ich finde es toll wie sie ihr Leben meistert und als sie Clio begegnet und ihr hilft,wird sie eine Freundin für immer.Sie arbeitet bei Felix Hoffman,da schaute sie auch das ihre Freundin dort arbeiten konnte.Es hat mir auch gefallen von Shanngai etwas zu erfahren und wie das Leben auf der Insel Famosa für die beiden Frauen war wo sie bei den

    Mehr
  • Spannende Reise in exotische Welten!

    Die schöne Insel

    Hopeandlive

    12. November 2017 um 11:56

    Shanghai anno 1900. Die junge Russin und Halbjüdin Anastassia wird nach dem Tod ihres Vaters und weil sie sich einer erzwungenen Heirat widersetzte von ihrer Stiefmutter verstoßen. Alleine und verzweifelt bleibt sie in Shanghai zurück.Durch Zufall trifft sie auf das chinesische Mädchen Clio, die aus einem Bordell geflohen ist. Sie scheint eine gute Erziehung genossen zu haben und die beiden jungen Frauen verbünden sich.Mit Anastassias Hilfe findet Clio Unterschlupf in einem westlichen Missionshaus und Anastassia eine Anstellung bei dem wohlhabenden deutschen Geschäftsmann Felix Hoffmann. Anastassia entwickelt zum ersten Mal Gefühle für einen Mann, doch die Hoffnung auf eine Beziehung zerschlägt als Felix auf Clio trifft. Sofort ist er von ihrer zarten exotischen Ausstrahlung fasziniert und hofft darauf, das Herz der schönen Chinesin zu gewinnen.Clios Herz ist jedoch bereits vergeben - ausgerechnet an den japanischen Offizier Nobu. Nobu ist ein Mitglied der japanischen Besatzungsmacht, die in Clios Heimat , der Insel Formosa, ein unerbittliches Regime führt. Um ihn endlich wiederzusehen, kehren Clio, begleitet von Anasstasia, beschützt von Felix Hoffman, zurück zu der schönen Insel.Dort liegen Faszination und Gefahr dicht beieinander und die beiden erwartet ein Abenteuer, welches ihr Leben für immer verändern wird.Tereza Vanek hat auf eine unbeschreibliche Weise , diese fremde exotische Welt zum Leben erweckt. Historisch fantastisch recherchiert und auf spannende Weise in eine Geschichte verpackt, die einfach nur Lust auf mehr macht.Es ist mein erstes Buch der Autorin und wird ganz sicher nicht mein letztes sein. "Die schöne Insel" ist der letzte Bande einer Trilogie, den man jedoch sehr gut auch alleine lesen kann, denn er macht so neugierig auf die anderen beiden Bände. Sie werden auch den Weg in das Bücherregal finden.Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und es unterhält den Leser auf sehr angenehme Weise.Empfehlung: LESEN!!

    Mehr
  • Das Leben auf einer kleinen Insel

    Die schöne Insel

    Tanzmaus

    10. October 2017 um 12:36

    Die russischstämmige Anastassia lebt zusammen mit ihrer Familie in Shanghai. Während ihre Eltern einen kleinen Laden mit russischen Artikeln betreiben, geht Anastassia in die Schule und lernt ein wenig die Sprache und Gebräuche kennen. Doch dann stirbt Anastassias Vater und die Frau, die sie bisher als ihre Mutter angesehen hat, verstößt sie mit dem Hinweis, sie sei nur das ungeliebte Stiefkind. Zusammen mit ihrem Sohn kehrt die Mutter in ihre russische Heimat zurück und überlässt Anastassia ihrem Schicksal. Zwar will Anastassia auch gar nicht zurück, immerhin ist Shanghai ihre Heimat, aber was soll sie nur alleine ohne Einkommen, ohne Sicherung machen? Gemeinsam mit der Chinesin Clio schließt sie sich christlichen Missionaren an und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise nach Formosa.   Ich liebe die Bücher von Tereza Vanek, da sie mich bisher immer auf farbenprächtige Weise in exotische Regionen mitgenommen hat. Und auch hier war dies wieder der Fall. Anastassia wird einem schnell sympathisch, wogegen Clio mir immer zu sehr ein Rätsel blieb. Da auf den ersten Seiten vor allem die Familie von Anastassia und ihr eigenes Schicksal im Vordergrund standen, konnte ich sie in aller Ruhe erst einmal kennenlernen. Aber durch ihren Umzug nach Formosa begann nicht nur für die junge Russin ein exotisches Abenteuer. Tereza Vanek beschreibt nicht nur die Landschaft, das dort herrschende, teils doch eher raue Klima, sondern auch die Menschen, die dort leben, ihre Konflikte, Traditionen, Ängste und das Misstrauen anderer Völker gegenüber. Da Clio als Chinesin mit anderen Idealen und Vorstellungen erzogen und aufgewachsen ist, prallen bei den beiden Freundinnen oft Welten aneinander. Für einen Leser, der vielleicht gedanklich mit Tereza Vanek schon einmal in Shanghai war, sind beide Seiten nachvollziehbar und verständlich. Zumindest konnte ich sowohl Anastassia wie auch Clio gut verstehen und hätte so manches Mal gerne zwischen ihnen vermittelt. Zwar gehört das Buch zu den drei Büchern der Autorin über China, doch ist es ein eigenständiger Band, der unabhängig von den anderen gelesen werden kann. Die Karte im Vorblatt hätte ich gerne etwas größer gehabt, so war sie doch etwas schwer zu entziffern. Das Nachwort war wieder sehr interessant und gibt Aufschluss, was Fiktion und Wahrheit angeht.   Fazit: Es war wieder eine sehr schöne und vor allem exotische Reise, bei der dieses Mal jedoch vor allem die zwischenmenschlichen Konflikte im Vordergrund standen und man daher weniger das Land, als mehr die Leute kennen lernen konnte.

    Mehr
  • Fremde Welt Formosa

    Die schöne Insel

    Katzenmicha

    07. October 2017 um 17:50

    Shanghai anno 1900. Als uneheliches Kind von ihrer Stiefmutter verstoßen, bleibt die junge Russin Anastassia allein in der Stadt zurück, da sie sich einer erzwungenen Heirat widersetzt. Durch Zufall trifft sie auf das chinesische Mädchen Clio, das aus einem Bordell geflohen ist, und die beiden Frauen verbünden sich. Während Clio mit Anastassias Hilfe in einem Missionshaus unterkommt, findet die junge Russin eine Anstellung bei dem wohlhabenden deutschen Geschäftsmann Felix Hoffmann. Schon bald merkt Anastassia, dass sie Gefühle für ihn entwickelt. Doch als der auf Clio trifft, ist er auf der Stelle fasziniert von der schönen Chinesin. Clio dagegen hat ihr Herz bereits verschenkt – ausgerechnet an den japanischen Offizier Nobu und damit an ein Mitglied eben der Besatzungsmacht, die in Clios Heimat, der Insel Formosa, ein strenges Regime führt. Um ihn endlich wiederzusehen, kehrt die Chinesin, begleitet von Anastassia, zurück zur „schönen Insel“, wo Zauber und Gefahr die beiden Frauen erwarten.»Vanek schreibt spannend aus der Geschichte Chinas und bettet die historischen Ereignisse in eine Liebesgeschichte, die über 680 Seiten hinweg absolut lesenswert bleibt.«Fazit:Die schöne Insel ist der 3 Band der Reihe,aber unhabhänig von einander zu lesen.Die anderen habe ich noch nicht gelesen,dieser ist mein erster.Anastasia ist eine junge Russin die nach dem Tod des Vaters erfährt das die Frau -die sie Mutter nannte,nicht ihre Mutter ist.Jetzt wird ihr auch klar,warum sie zu ihr immer anders war,als zu ihrem Bruder.Ihre Stiefmutter verkauft das Geschft und geht mit Anastasias Stiefbruder wieder nach Russland.Ihr ist völlig egal was aus Anastasia wird.Die sucht sich eine Anstellung -die sie bei Felix Hoffman im Laden findet.Der vermittelt ihr auch ein Zimmer bei einem Bekannten.Bei einem ihrer Spaziergängen,fällt ihr Clio regelrecht vor die Füße.Sie nmmt die völlig verstörte Clio mt sich.Sie kann bei Anastasia im Zimmer wohnen und auch bei Felix Hoffann auch arbeiten.Dieser verliebt sich in Clio,doch sie hat ihr Herz einem Japanergeschenkt -Nobu ,auf der Insel Formosa.Ein Abenteuer beginnt…Die Autorin Tereza Vanek beschreibt alles sehr bildhaft,man hat das Gefühl dabei zu sein.Mann leidet mit Anastasia,Clio und Felx .Es befindet sich vorne im Buch eine Karte,die einem die Insel näher bringt. und alles besser zu verstehen.Ich gäbe 5 Steren,ich hätte auch mehr gegeben.Toller Roman,kann ich nur empfehlen.Sollte man echt lesen,ich werde mir die anderen zwei noch besorgen und lesen.Vielen Dank das ich dieses tolle Buch lesen durfte-es war super!

    Mehr
  • Die schöne Insel

    Die schöne Insel

    StephanieP

    28. September 2017 um 11:09

    Die russischstämmige Anastassia wächst gemeinsam mit ihrem Halbbruder, ihrem Vater und ihrer Stiefmutter in Shanghai auf. Nach dem Tod des Vaters kehrt ihre restliche Familie in ihre Heimat zurück, aber Anastassia wird zurückgelassen. Ana beginnt bei Felix Hoffmann, einem deutschen Geschäftsmann in Shanghai, zu arbeiten. Bald darauf lernt sie Clio, eine Chinesin, welche aus einem Bordell geflohen ist, kennen und sie freunden sich an. Da Clio einen Verlobten in Formosa hat reisen die zwei Frauen auf die Insel und beginnen dort als Lehrerinnen der Missionare zu arbeiten. Doch die Insel hält nicht nur ihre wunderschönen Seiten sondern auch einige Gefahren für die beiden Frauen parat. Tereza Vanek ist es erneut mit ihrem fesselnden und flüssigen Schreibstil gelungen einen wirklich lesenswerten historischen Roman zu verfassen. Die Handlung ist gut durchdacht und sehr logisch. Die bildliche Schreibweise von Tereza Vanek ermöglicht es dem Leser komplett in die Handlung einzutauchen, wodurch großes Kopfkino entsteht. Die einzelnen Kapitel sind logisch aufgebaut, wodurch unnötige Längen und Wiederholungen vermieden werden können. Es wird gleich zu Beginn Spannung aufgebaut weshalb es einem schwer fällt das Buch wegzulegen.  Die Charaktere sind sehr authentisch und bildlich beschrieben. Als Leser kann man sich schnell ein Bild machen und Sympathie oder Antipathie entwickeln. Tereza Vanek geht sehr gelungen auf die Emotionen der einzelnen Protagonisten ein und als Leser beginnt man schnell mit den einzelnen Charakteren mitzuleiden oder sich zu freuen. „Die schöne Insel“ wirkt geschichtlich sehr gut recherchiert! Der Leser merkt sofort, dass sich Tereza Vanek unglaublich gut mit der Geschichte Formosas und der Besetzung durch die Japaner befasst hat. Als Leser fällt einem auf, dass alles Geschichtliche im Buch Hand und Fuß hat. Zudem lässt Tereza Vanek immer wieder geschichtliche Fakten zur Kultur und Gesellschaft einfließen, welche die Handlung besonders authentisch gestalten (beispielsweise Clios Lotusfüße). Auch ohne geschichtliches Vorwissen zum asiatischen Raum im 20. Jahrhundert kann man ohne Probleme in die Handlung einsteigen und ihr folgen. „Die Schöne Insel“ ist bereits der dritte Teil der Chinareihe. Für das Verständnis des aktuellen Bandes ist es allerdings nicht nötig die Vorgänger zu kennen. Ich empfehle aber trotzdem jedem auch die Vorgänger zu lesen, da Tereza Vanek mit ausnahmslos jedem Buch begeistern kann! Tereza Vanek ist bereits seit längerem meine absolute Lieblingsautorin im Genre historische Romane. Auch mit dem aktuellen Band konnte sie mich erneut begeistern und fesseln. Ich freue mich bereits jetzt auf ihr nächstes Werk und hoffe auf eine Fortsetzung rund um Ana und Clio. FAZIT: „Die schöne Insel“ ist erneut ein Meisterwerk meiner Lieblingsautorin. Im Buch passt einfach alles: Spannung, liebenswerte Charaktere und gut recherchierte geschichtliche Fakten. Ich empfehle jedem dieses Buch zu lesen und vergebe 5 Sterne!

    Mehr
  • Die schöne Insel

    Die schöne Insel

    Svensonsen

    25. September 2017 um 20:26

    Dieser historische Roman handelt von Anastassia einem jungen russischen Mädchen das mit ihrer Familie im Shanghai des 20. Jahrhunderts lebt. Nachdem ihr Vater durch eine schleichende Krankheit stirbt, ihre Stiefmutter und ihr Halbbruder sie verstoßen, muss sie sich im Gewirr Shanghais behaupten. Mit der von ihr aufgelesenen jungen Chinesin Clio findet sie dennoch Arbeit bei dem jungen Deutschen Felix Hoffmann. Verliebtheit streckt sie nieder, doch diese vergeht schnell denn Felix interessiert sich nur für Clio. Trotz allem ergibt sich für Anastassia eine einmalige Gelegenheit . . . Eine Reise nach "Der schönen Insel" Formosa !!Dies ist ein gemütlicher, unkomplizierter Roman der einen in eine exotische Welt entführt !!Doch lasst euch nicht hinreißen. Das Buch ist meiner Meinung nach in den vorhergegangenen Aspekten gut gelungen deswegen auch 4 Sterne. Es ist ein unkompliziertes Buch das man gemütlich überall lesen kann, was übrigens überhaupt nicht schlechtes ist, und dessen Geschichte in einem sehr guten Schreibstil geschrieben wurde.Ich bin im großen und ganzem Zufrieden denn die Personen werden gut beschrieben und die Handlung ist, meiner Meinung nach, nicht wirklich vorherzusehen. Doch sollte man nicht die "negativen" Aspekte verschweigen. Was mir gefehlt hat war eine gewisse Tiefe der Personen und vor allem der Landschaften,Umgebungen doch ist dies nur eine persönliche Vorliebe. Auch wird die Faszination Asiens wird nicht so hervorgehoben wie ich es mir gewünscht hätte.Das Buch "Die schöne Insel" ist ein in Asien spielender historischer Roman der die Faszination Asiens aufzeigt und mit den Charakteren   eine schöne Geschichte aufbaut die beschäftigt und Lust auf mehr macht !!

    Mehr
  • Schöne, fremde Welten..

    Die schöne Insel

    Aspasia

    22. September 2017 um 00:22

    Vaneks dritter Teil ihrer China Trilogie "Die schöne Insel" spielt diesmal im Internationalen Bezirk der chinesischen Metropole Schanghai und auf der, dem chinesischen Festland vorgelagerten Insel Formosa, portugiesisch für die Schöne, das heutige Taiwan. Der Roman schildert die Schicksale von vier Immigranten verschiedener Nationalität, die sich Ende des 19. Jh. im Reich der Mitte begegnen. Die Handlungsfäden spinnen sich um die weibliche Protagonistin, die junge Halbjüdin Anastassia, deren Familie vor Jahren aus einem russischen Schtetl nach Schanghai ausgewandert ist und sich dort mehr schlecht als recht bis zum Tod des geliebten Vaters mit einem kleinen Ladengeschäft durchschlägt. Kurz darauf eröffnet ihr die verbitterte Stiefmutter, dass sie und Anas jüngerer Halbbruder ohne sie zurück in die Heimat gehen und Ana von nun ab mittellos auf sich allein gestellt ist. Ana erkennt in ihrer verzweifelten Situation aber auch eine Chance ihr Leben nach ihren eigen Regeln zu gestalten. Anders die Chinesin Clio, der Ana bei der Flucht aus dem Bordell hilft, und die zu ihrer Freundin wird. Auch sie ist ohne Familie, deren Traditionen sie aber so sehr verinnerlicht hat, dass ihre moralische Kontrolle weiter wirkt. Mit der Unterstützung des Sprößlings, des Erben eines deutschen Handelshauses in Schanghai, der sich unglücklich in Clio verliebt, gelangen die beiden Frauen nach Formosa. Jene Insel, auf die Clios Familie nach dem Ende der Ming Dynastie vom Festland ausgewandert und zu Ansehen gekommen ist, so dass die strenge, angesehene japanische Familie ihrer großen Liebe, des Offiziers Nobu, einer Heirat zustimmt. Doch die Ehe kommt nicht zustande und Clio verliert alles: Nobu, ihre Familie, ihre Heimat  Doch führt die Erfahrung des Verlustes aufgrund überbrachter Traditionen nicht dazu diese zu hinterfragen oder sich dagegen zur Wehr zu setzen. Vanek gelingt mit ihrem historischem Roman zwar ein überaus interessanter Einblick in erst einmal fremd anmutenden Gesellschaften, die sie prägenden Philosophien und ihren Einfluss auf den Einzelnen, liefert ein gut recherchiertes Portrait der Auswirkung des Imperialismus in Asien und beschreibt eindringlich die verschiedensten interkulturellen Konflikte.  Und so beeindruckt ich von all dem war, leider bleibt die eigentliche Geschichte für mich daneben etwas blass. 

    Mehr
  • Abenteuer Asien

    Die schöne Insel

    Tulpe29

    21. September 2017 um 17:40

    Ein sehr schön geschriebener, absolut fesselnder Roman, der den Leser in das Asien des  beginnenden  20. Jahrhunderts führt. Alles ist für die junge Russin Anastassia fremd und exotisch, aber doch so anziehend. Gemeinsam mit ihrer chinesischen Freundin Clio erlebt sie die unglaublichsten Abenteuer auf der Suche nach dem Glück. Dabei geraten nicht nur die beiden Frauen mehr als einmal in Lebensgefahr.Ein lesenswertes Buch mit viel exotischem Flair!

    Mehr
  • toller historischer Roman in exotischem Umfeld

    Die schöne Insel

    irismaria

    20. September 2017 um 09:50

    Nach Mexiko, Russland, Frankreich und Ungarn für der neueste historische Roman von Tereza Vanek wieder nach China, ins Shanghai um 1900. "Die schöne Insel" schließt an den Vorgängerband "Die Rebellin von Shanghai" an, ist aber auch ohne Vorkenntnisse gut verständlich. Im Mittelpunkt steht die die junge Russin Anastassia, die nach dem Tod ihres geliebten Vaters erfahren muss, dass sie eine andere Mutter hatte und daher von ihrer Familie zurückgelassen wird, die zurück nach Russland geht. Ana wehrt sich gegen die vorgeschlagene Heirat und will sich alleine in China behaupten. Zusammen mit dem chinesischen Mädchen Clio erlebt sie eine abenteuerliche Zeit und gelangt von China zur Insel Formosa, auf der sie das Leben der Eingeborenen kennen lernt.Wieder einmal konnte Tereza Vanek mich mit "Die schöne Insel" begeistern. Es ist ein historischer Roman mit spannenden Figuren und ungewöhnlichen Orten. Vanek schreibt lebendig und unterhaltsam, sodass man in die damalige Welt abtauchen und mit den Figuren mitfiebern kann. Das Nachwort ordnet die Geschichte historisch ein.

    Mehr
  • Gefährdetes Paradies

    Die schöne Insel

    UlrikeG-K

    19. September 2017 um 21:35

    Taiwan, von den Portugiesen Formosa, "die schöne Insel", genannt, ist neben der quirligen und bunten, von vielen Ausländern bewohnten Stadt Shanghai um das Jahr 1900 der Schauplatz des neuen Romans von Tereza Vanek.Die russischstämmige Heldin Anastassia wird nach dem Tod ihres Vaters von der Stiefmutter verstoßen. Auf sich allein gestellt versucht sie in Shanghai zu überleben. Nachdem sie bei dem deutschen Kaufmann Felix Hoffmann eine Anstellung gefunden hat, begegnet sie der jungen Chinesin Clio, die aus einem Bordell geflohen ist, und nimmt sie unter ihre Fittiche. Clio lehnt den Heiratsantrag des Deutschen ab, da sie bereits versprochen ist - einem jungen Japaner, Nabu, der sich in Formosa befindet, der Insel, die Clio als ihre Heimat betrachtet.Gemeinsam mit Anastassia macht sie sich unter dem Schutz von Felix auf den Weg zur schönen Insel, um den Verlobten zu finden. Doch gehen ihre Pläne nicht auf und Anastassia nimmt das Angebot des Missionars George Mackay an, ihn auf eine seiner Missionstationen inmitten des Urwaldes zu begleiten und dort bei der Krankenpflege und der Beschulung der Ureinwohner zu helfen. Mit der widerwilligen Clio im Schlepptau erfährt Anastassia eine neue Welt! Nicht nur macht sie die Bekanntschaft mit einer atemberaubend schönen, noch unberührten Natur sondern auch mit den Eingeborenen, ihrer Lebensweise und ihren Bräuchen. Schnell stellt sie jedoch fest, dass diese unbekannte, rätselhafte Welt in all ihrer Schönheit in Gefahr ist. Denn die Japaner, die die schöne Insel besetzt halten, treiben den Fortschritt unaufhaltsam und unbarmherzig voran...Ja, dieser Roman entführt den Leser in eine vielfach fremde Welt! In eine Welt, die die Europäer und ihre Denkweise zunächst vor ein Rätsel stellt und an die sich anzunähern schwer fällt.In den beiden Hauptcharakteren Anastasia und Clio prallen West und Ost aufeinander. Die beiden Frauen nähern sich zwar einander in gewissen Punkten an, doch bleibt bis zum Ende des Romans eine Kluft, die nur schwer und vielleicht nie wirklich zu überwinden ist.Die junge Russin Anastassia stellt sich dieser Kluft. Mit viel Offenheit und Neugierde, die dennoch von ihrer westlichen Erziehung und deren Maxime geprägt ist, lässt sie sich auf die so ungewöhnliche und eigenartige Kultur ein, die ihr auf Formosa begegnet und findet allmählich Zugang zu den Ureinwohnern, taucht gar tief in ihre Welt ein.Dies will der jungen Chinesin nicht gelingen, die sich deutlich abgrenzt von einer Welt, die, obwohl sie selbst Asiatin ist, nicht die ihre ist, von Menschen, die sie als nicht ebenbürtig betrachtet.Sie ist arrogant, weitgehend selbstzentriert und erweist sich mehr als nur einmal für die tatkräftige und aufgeschlossene Anastassia als ein Hemmnis.Der Leser mag sich fragen, warum Anastassia sich mit der Chinesin Clio belastet. Braucht sie sie als sachlich-nüchternen, fatalistisch-hinnehmenden Gegenpol zu ihrer eigenen emotionalen, sich gegen Ungerechtigkeiten aufbäumenden, gewiss nichts hinnehmenden Persönlichkeit? Oder entspricht es einfach ihrer mitfühlenden Natur, ihrem Verantwortungsgefühl, sich um die vermeintlich hilflose Person Clio zu kümmern? Hängt sie ihr aus lauter Einsamkeit an? Ihre Motivation wird bis zum Ende des Romans nicht klar.Bis zum Schluss auch vermochte ich als Leserin es nicht, mich der Hauptperson wirklich anzunähern. Sie ist, obgleich Europäerin, für mich so wenig durchsichtig wie die allermeisten asiatischen Charaktere, die uns in diesem Buch begegnen. Nie habe ich jenen "hinter das Gesicht" sehen können, nie fand ich Berührungspunkte, die sie mir transparenter hätten machen können.Ein Nahekommen gelang mir eigentlich nur bei einigen der Ureinwohner, die mir als einzige wirklich lebendig, wirklich echt erschienen, an deren Schicksal ich wahrhaft Anteil nehmen konnte. Hier ist es der Autorin gelungen, die Wärme und echte Herzlichkeit einzufangen, die Anastassia, Clio und alle anderen Charaktere des Romans nicht ausgestrahlt haben.Und so lässt mich auch ihr weiteres Schicksal indifferent, meine Gedanken verweilen nicht über das Buch hinaus bei ihnen.Gut gelungen jedoch sind Tereza Vanek zweifellos die Schilderungen sowohl der von Menschen nur so wimmelnden Stadt Shanghai als auch der vergleichsweise menschenleeren Insel Formosa und ihrer wilden Schönheit, an der sich zu vergehen sich die so westlich orientierten und gleichzeitig archaisch auf ihren Sitten beharrenden Japaner gerade anschicken. Trotz des nüchternen, nie Partei ergreifenden Erzählstils der Autorin spürt man die Gefahr, von der die schöne Insel bedroht ist, man fühlt die Vergänglichkeit, das Ende der Unschuld, den Verlust des Paradieses, die über ihr schweben. Und wird unwillkürlich von Traurigkeit gepackt....Und auch die geschichtlichen Hintergründe, die für das Verständnis der im Roman stattfindenden Ereignisse erhellend sind, lässt die Autorin in ansprechendem Maße einfließen, ohne dass ihre Komplexität und langatmige Ausführlichkeit den Leser erschlägt.Leser, die an asiatischer Historie, Lebens- und Denkweise und Traditionen interessiert sind, werden Tereza Vaneks Roman ganz gewiss zu schätzen wissen!

    Mehr
  • Top lesenswert!!

    Die schöne Insel

    Schrumpfi

    18. September 2017 um 13:48

    Ich muss sagen habe nicht lange gebraucht für das Buch .Man kommt sehr schnell in die Geschichte rein.Es wird nicht langweilig es ist von allem was dabei .Spannung,Abenteuer und historisches kommt auch nicht zu kurz .Das Buch ist absolut lesenswert.

  • Ferne Welten

    Die schöne Insel

    Germania

    17. September 2017 um 21:35

    Shanghai anno 1900. Die junge, unehelich geborene Russin Anastasia bleibt von der Schwiegermutter verstoßen nach dem Tod ihres geliebten Vaters allein in Shanghai zurück. Sie findet eine Anstellung im Laden des deutschen Geschäftsmannes Felix Hoffmann und macht die Bekanntschaft einer jungen Chinesin, die aus einem Bordell geflohen ist. Gemeinsam mit Felix reisen die beiden Mädchen in Clios Heimat, nach Formosa, zur schönen Insel. Clio trifft dort auf ihren ehemaligen Verlobten, einen Japaner wieder. Schließlich landen die beiden Mädchen in einer christlichen Mission an der Küste. Das Buch gefällt insbesondere durch die Beschreibung der unterschiedlichen Kulturen und die rasante, spannende Handlung. Mit der Exilrussin Ana, der Chinesin Clio, dem Japaner Nobu und dem Rebellen Difang hat die Autorin Hauptpersonen erschaffen, die dem Leser die jeweiligen Kulturen näherbringen. Mir persönlich waren die Übergänge an einigen Stellen (z.B. als die Mädchen nicht nach Shanghai zurückkehren, sondern an die Küste gehen, oder als sie schließlich rückkehren) zu schnell und  wenig realistisch. Ana erschien mir manchmal zu blauäugig und ich wurde mit ihr nicht warm. Ganz anders Clio, die zwar in ihrer Vorstellung von Ehre und Tradition gefangen ist, insoweit aber konsequent ihren Weg verfolgt. Insgesamt eine schöne Liebesgeschichte vor dem Hintergrund ferner geheimnisvoller Kulturen.

    Mehr
  • Leserunde zu "Die schöne Insel" von Tereza Vanek

    Die schöne Insel

    Tereza_Vanek

    Es geht gleich wieder weiter. Hier kommt der dritte und voraussichtlich letzte Teil meiner Reihe über China im 19. Jahrhundert. Und darum geht es: Shanghai anno 1900. Als uneheliches Kind von ihrer Stiefmutter verstoßen, bleibt die junge Russin Anastassia allein in der Stadt zurück, da sie sich einer erzwungenen Heirat widersetzt. Durch Zufall trifft sie auf das chinesische Mädchen Clio, das aus einem Bordell geflohen ist, und die beiden Frauen verbünden sich. Während Clio mit Anastassias Hilfe in einem Missionshaus unterkommt, findet die junge Russin eine Anstellung bei dem wohlhabenden deutschen Geschäftsmann Felix Hoffmann. Schon bald merkt Anastassia, dass sie Gefühle für ihn entwickelt. Doch als der auf Clio trifft, ist er auf der Stelle fasziniert von der schönen Chinesin. Clio dagegen hat ihr Herz bereits verschenkt – ausgerechnet an den japanischen Offizier Nobu und damit an ein Mitglied eben der Besatzungsmacht, die in Clios Heimat, der Insel Formosa, ein strenges Regime führt. Um ihn endlich wiederzusehen, kehrt die Chinesin, begleitet von Anastassia, zurück zur "schönen Insel", wo Zauber und Gefahr die beiden Frauen erwarten.

    Mehr
    • 255
  • Sehr schöne exotische Lesereise

    Die schöne Insel

    bettinahertz

    17. September 2017 um 16:14

    Die schöne Insel Autor: Tereza Vanek Shanghai anno 1900. Nach dem Tod ihres geliebten Vaters bricht für die junge Russin eine ganze Welt zusammen. Von ihrer Stiefmutter verstoßen, muss sie ihr Leben neu ordnen und vor allem eine Arbeit finden. Mehr oder weniger durch Zufall erhält sie eine Anstellung bei dem reichen Geschäftsmann Felix Hoffmann und es kehrt wieder etwas Normalität in ihrem Leben. Als sie die Bekanntschaft mit der jungen Chinesin Clio macht, entwickelt sich eine innige Freundschaft. Gemeinsam brechen Felix, Anastassia und Clio zur Insel Formosa auf, die nicht nur Clios Heimat ist, sondern dort lebt auch der Mann, der einst Clio versprochen war. Nobu ist inzwischen japanischer Offizier, Mitglied jener Besatzungsmacht, die auf Formosa ein äußerst strenges Regime führt. Durch bestimmte Umstände schließen Anastassia und Clio sich einer Missionsstation an der Küste Formosas an und merken bald, dass Gefahr und Glück dicht beieinander liegen. In diesem Roman entführt uns die Autorin Tereza Vanek in das quirlige Shanghai anno 1900 und später nach Formosa. Den Schreibstil empfand ich sehr lebendig, bildgewaltig, emotional und spannend. Die Hauptprotagonistin Anastassia ist mir schnell ans Herz gewachsen. Ihre couragierte und vor allem menschliche Art hat mir sehr gefallen, auch wenn sie manchmal mit ihrer Gutgläubigkeit ein wenig naiv erscheint. Mit Clio und Anastassia treffen nicht nur zwei unterschiedliche Menschen aufeinander sondern zwei völlig verschiedene Kulturen und Meinungen. Ich bin sehr fasziniert über diese tolle Geschichte im fernen Asien. Die schöne Insel ist der dritte Band der sogenannten China-Reihe nach Das Geheimnis der Jaderinge und Die Rebellin von Shanghai. Man kann diesen dritten Teil völlig unabhängig von den anderen lesen. Mir hat diese exotische Lesereise super gefallen, ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und vergebe vier Sterne.

    Mehr
  • Exotisches Abenteuer

    Die schöne Insel

    Dreamworx

    17. September 2017 um 12:04

    19. Jh. China. Seit frühester Kindheit ist Shanghai das Zuhause der jungen Russin Anastasia, ihrem Bruder Aron und ihrer Familie. Die Familie besitzt einen kleinen Laden, indem auch Anastasia mithilft. Als der Vater plötzlich stirbt, ist das für die Familie ein Schock. Doch dann erfährt Anastassia von ihrer Mutter auch noch, dass diese nur ihre Stiefmutter ist und sie sich in Zukunft nicht mehr um Ana kümmern will. Anas bekannte Welt bricht zusammen, denn Stiefmutter und Bruder übersiedeln zurück nach Russland und lassen sie allein zurück in Shanghai. Aber Ana sammelt alle ihr verbliebenen Kräfte und findet eine Anstellung beim Händler Felix Hoffmann. Kurz darauf trifft sie auf die Chinesin Clio, die aus einem Bordell geflohen ist und in einer Notlage steckt. Die beiden Frauen tun sich zusammen und begleiten Felix auf eine Reise zur Insel Formosa, wo dieser geschäftlich zu tun hat. Ana gefällt es auf der Insel und findet in der christlichen Missionsstation eine neue Aufgabe als Lehrerin, während Clio auf ihren Verlobten Nobu trifft, der sich inzwischen einer anderen Frau zugewandt hat. Werden die beiden Frauen auf Formosa bleiben, und welche Abenteuer werden sie erleben?Tereza Vanek hat mit ihrem Buch „Die schöne Insel“ einen sehr unterhaltsamen und spannenden historischen Roman vor exotischer Kulisse vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig und gleichzeitig bildgewaltig. Er lässt den Leser schnell in die Handlung eintauchen, um an Anas Seite eine abenteuerliche Zeit zu erleben. Die Autorin verhilft dem Leser zu einer Reise von China bis hin zur japanisch besetzten Insel Formosa. Die Orts- und Landschaftsbeschreibungen ebenso wie die damaligen Lebensweisen und Traditionen der unterschiedlichsten Kulturen sowie die politischen Verhältnisse werden sehr schön beschrieben. Hier zeigt sich die akribische Recherchearbeit der Autorin, die diese Kenntnisse wunderbar mit ihrer Handlung verwebt hat. Die Charaktere sind so vielfältig wie individuell angelegt, wobei die Autorin sehr darauf geachtet hat, den unterschiedlichen Kulturen der Protagonisten in ihrem Handeln und ihrer Denkweise gerecht zu werden. Sie wirken alle lebendig und authentisch. Ana ist eine junge Frau, die recht behütet aufgewachsen ist und von einem Moment, völlig auf sich allein gestellt, erwachsen werden muss. Wirkte sie vorher etwas unsicher, so besitzt sie doch die Neugier und den Mut der Jugend, sich ins Leben zu stürzen. Oftmals wirkt sie naiv und viel zu gutgläubig, doch sie streift Niederlagen auch schnell ab wie ein lästiges Insekt und tarnt es mit Gleichgültigkeit. Während des Romans gewinnt Ana immer mehr an Stärke und wird vor den Augen des Lesers erwachsen. Die Chinesin Clio ist aufgrund ihrer Erziehung das Gegenteil von Ana. Sie ist wirkt oft teilnahmslos, gleichgültig und oberflächlich, manchmal könnte man meinen, man habe ein verwöhntes Kind vor sich. Doch Clio hat schon einige Schicksalsschläge hinter sich und ist ein Kind ihrer Kultur, wo Gefühlsregungen einem Gesichtsverlust gleichkamen. Felix Hoffmann ist ein für seine Zeit recht fortschrittlicher Mann, der hilfsbereit, offen und ehrlich seinen Mitmenschen gegenüber tritt. Difang ist ein junger Mann, der keine Berührungsängste kennt. Allerdings ist er auch geheimnisvoll und manche seiner Handlungen sind nur schwer nachzuvollziehen. Auch die übrigen Protagonisten bilden eine schöne Ergänzung und tragen zur spannenden Handlung bei.„Die schöne Insel“ ist ein farbenfroher und spannender historischer Roman, der Liebe, Verrat, Geheimnisse und verschiedene Kulturen miteinander vereint. Alle, die gern gedanklich in ferne Länder reisen und sich für abenteuerliche Geschichten interessieren, werden hier fündig. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!  

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks