Tereza Vanek Die schöne Insel

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Inhaltsangabe zu „Die schöne Insel“ von Tereza Vanek

Shanghai anno 1900. Als uneheliches Kind von ihrer Stiefmutter verstoßen, bleibt die junge Russin Anastassia allein in der Stadt zurück, da sie sich einer erzwungenen Heirat widersetzt. Durch Zufall trifft sie auf das chinesische Mädchen Clio, das aus einem Bordell geflohen ist, und die beiden Frauen verbünden sich. Während Clio mit Anastassias Hilfe in einem Missionshaus unterkommt, findet die junge Russin eine Anstellung bei dem wohlhabenden deutschen Geschäftsmann Felix Hoffmann. Schon bald merkt Anastassia, dass sie Gefühle für ihn entwickelt. Doch als der auf Clio trifft, ist er auf der Stelle fasziniert von der schönen Chinesin. Clio dagegen hat ihr Herz bereits verschenkt – ausgerechnet an den japanischen Offizier Nobu und damit an ein Mitglied eben der Besatzungsmacht, die in Clios Heimat, der Insel Formosa, ein strenges Regime führt. Um ihn endlich wiederzusehen, kehrt die Chinesin, begleitet von Anastassia, zurück zur „schönen Insel“, wo Zauber und Gefahr die beiden Frauen erwarten. Pressestimmen zu den beiden Vorgänger-Bänden der China-Reihe, „Das Geheimnis der Jaderinge“ und „Die Rebellin von Shanghai“: »Fesselnd, exotisch und spannend!« www.histo-couch.de »Vanek schreibt spannend aus der Geschichte Chinas und bettet die historischen Ereignisse in eine Liebesgeschichte, die über 680 Seiten hinweg absolut lesenswert bleibt.« Brigitta Wenzel, ekz.bibliotheksservice

Buch besticht einfach durch fremde Zivilisation und großartige Heldinnen.

— baronessa
baronessa

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  • Leserunde zu "Die schöne Insel" von Tereza Vanek

    Die schöne Insel
    Tereza_Vanek

    Tereza_Vanek

    Es geht gleich wieder weiter. Hier kommt der dritte und voraussichtlich letzte Teil meiner Reihe über China im 19. Jahrhundert. Und darum geht es: Shanghai anno 1900. Als uneheliches Kind von ihrer Stiefmutter verstoßen, bleibt die junge Russin Anastassia allein in der Stadt zurück, da sie sich einer erzwungenen Heirat widersetzt. Durch Zufall trifft sie auf das chinesische Mädchen Clio, das aus einem Bordell geflohen ist, und die beiden Frauen verbünden sich. Während Clio mit Anastassias Hilfe in einem Missionshaus unterkommt, findet die junge Russin eine Anstellung bei dem wohlhabenden deutschen Geschäftsmann Felix Hoffmann. Schon bald merkt Anastassia, dass sie Gefühle für ihn entwickelt. Doch als der auf Clio trifft, ist er auf der Stelle fasziniert von der schönen Chinesin. Clio dagegen hat ihr Herz bereits verschenkt – ausgerechnet an den japanischen Offizier Nobu und damit an ein Mitglied eben der Besatzungsmacht, die in Clios Heimat, der Insel Formosa, ein strenges Regime führt. Um ihn endlich wiederzusehen, kehrt die Chinesin, begleitet von Anastassia, zurück zur "schönen Insel", wo Zauber und Gefahr die beiden Frauen erwarten.

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    Mercidi

    Mercidi

    16. August 2017 um 22:50
  • Fremde Zivilisation

    Die schöne Insel
    baronessa

    baronessa

    15. August 2017 um 15:40

    Meine Meinung: Eine wunderbare Geschichte, die nicht nur die Liebe zum Inhalt hat, sondern auch Abenteuer mit historischen Begebenheiten verbindet.   Die Exotik des Landes ist ebenso gut beschrieben, wie die Gassen von Shanghai. Auch die Protagonisten sind brillant dargestellt. Anastassia - die eine unkonventionelle Erscheinung als Frau darstellt, zu dieser Zeit eher unüblich. Das Gegenteil ist Clio. Sie ist anders erzogen und stellt das auch nicht infrage. Sie lebt nach chinesischem Brauch, obwohl ihr von der eigenen Familie übel mitgespielt wurde. Gerade die Gegensätzlichkeit der beiden Frauen machen diese Freundschaft so faszinierend. Desgleichen auch die beiden Männer, die einer anderen Gemeinschaft angehören und dementsprechend in einem Zwiespalt stecken. Trotz der Kluft verbindet sie die Macht der Liebe.   Die Autorin hat historische Geschehnisse brillant mit einer ereignisreichen Handlung verbunden. Sie zeigt nicht nur die Kultur von China und Taiwan auf, sondern auch Menschen, die die Kehrseite dieser Nationalität bewältigen müssen.   Beim Lesen sind Protagonisten aufgetaucht, wo ich meinte, diese schon zu kennen. Und tatsächlich, sie stammen aus anderen Teilen, die mit in dieser Geschichte integriert sind.   Das Geschehen lässt sich flüssig lesen und ist in Kapiteln angelegt. Im Nachwort geht die Autorin auf Taiwan ein. Der Titel ist passend, ebenso das Cover.   Ich finde es immer interessant, wenn fremde Kulturen in einer Geschichte engagiert werden. Mir hat jedenfalls die Geschichte gut gefallen. Außerdem finde ich es gut, dass Frauen die tragende Figur in der Handlung sind.     Fazit: Die Anziehungskraft einer exotischen Insel ist mit jedem Wort greifbar, ebenso eine lebendige Handlung und glaubhafte Protagonisten. Das Buch besticht einfach durch fremde Zivilisation und großartige Heldinnen.   Mich hat dieser historische Roman überzeugt, deswegen vergebe ich gern 5 Sterne.  

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