Tereza Vanek Schwarze Seide

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Inhaltsangabe zu „Schwarze Seide“ von Tereza Vanek

London im Jahre 1787: Eine junge russische Abenteurerin lebt ihr eigenes Leben. Mit ihrer extravaganten Erscheinung und ihren freien Ansichten gilt die Malerin Natalja Serbinskaja als ein bunter Vogel. Sie denkt nicht einmal daran zu heiraten, sehr zum Leidwesen ihrer Amme und stetigen Begleiterin Jelena. Doch dann verliebt sich Natalja – in eine Frau. In eine Schwarze und Leibeigene: Sadie.Lebenskünstlerin Natalja, Tochter eines russischen Grafen und einer deutschen Freidenkerin, ist fassungslos, als sie einer Einladung ins Haus ihrer verheirateten Jugendfreundin nach Bristol folgt. Die Familie, in der sie landet, erweist sich als erzkonservativ. Marie Luises Gatte ist nicht nur dominant, er besitzt zudem eine Plantage auf Jamaica, die er mit Sklaven betreibt. Seine Ehefrau scheint zwar nicht glücklich, genießt aber doch auch ihre Privilegien: In ihrem Haus hält sie selbst Leibeigene. Eine davon ist die junge Schwarze Sadie. Natalja ist fasziniert von Sadies Stolz und beschließt, ein Porträt von ihr zu malen. Für Marie Luises Familie ist das eine offene Provokation. Während der Sitzungen überwinden die stolze Leibeigene und die revolutionäre Adelige allmählich die Schranken ihrer Vorurteile. Doch mehr als eine vorsichtige Begegnung scheint kaum denkbar in der zutiefst rassistischen Gesellschaft, die eine Beziehung zwischen Standesungleichen unter allen Umständen verurteilt – von der Liebe zwischen Frauen ganz zu schweigen … Als der brutale Plantagenverwalter Malraux auftaucht, um die 'aufmüpfige' Sadie zu 'bändigen' und nach Jamaica zurückzubringen, kommt es zum Eklat.

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  • Rezension zu "Schwarze Seide" von Tereza Vanek

    Schwarze Seide
    WildRose

    WildRose

    11. June 2012 um 16:11

    London, im Jahre 1787. Ein interessanter Ort, eine interessante Zeit. Schwarze Sklaven scheinen damals gerade "in Mode" zu sein. Eine ungewöhnliche junge Gräfin namens Natalja verliebt sich jedoch in die farbige Haussklavin Sadie. So beginnt eine ungewöhnliche Liebesgeschichte... Mir hat das Buch eigentlich ziemlich gut gefallen. Vor allem das Thema "Sklaverei" fand ich sehr interessant und auch bewegend, darüber hätte man ruhig auch noch etwas mehr erfahren können. Die Liebesgeschichte zwischen Natalja und Sadie fand ich recht schön beschrieben, wenn man als Leser auch gelegentlich das Gefühl hat: "Moment, das geht jetzt aber etwas zu schnell." Jedenfalls ging es mir manchmal so. Auch finde ich es unrealistisch, wie schnell Natalja für jedes ihrer Probleme sofort die perfekte Lösung findet. Mehr Schauplätze und Situationen, die nicht so leicht wieder ins Lot gebracht werden können, hätten das Buch meiner Meinung nach spannender gemacht. Doch alles in allem ein gut gelungener lesbischer Liebesroman, wenn er auch nicht an die Storys von Sarah Waters hinanreicht.

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