Terhi Rannela 21st Century Thrill: Blown away

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Inhaltsangabe zu „21st Century Thrill: Blown away“ von Terhi Rannela

Aura ist wütend. Wütend und einsam. An ihrer neuen Schule wird sie gemobbt. Mit ihrem Vater kann sie nicht reden, ihre Mutter ist schon lange tot. Niemand hört ihr zu. Da trifft sie den zehn Jahre älteren Henri, der sie versteht und bei dem sie so sein kann, wie sie ist. Aura träumt von einer gemeinsamen Zukunft, vom Glück zu zweit. Doch Henri hat ganz andere Pläne mit ihr. Pläne, die aus Aura eine Amokläuferin machen sollen... Die eindringlich und sensibel erzählte Geschichte eines Amoklaufs.

Als Jugendbuch zu viel Gewalt und Sex. Für Erwachsene uninteressant. Ab in die Tonne damit.

— Wurmli
Wurmli

Hammergeiles Buch. War in Windeseile durch. auch wenn der Cliffhanger am Ende etwas böse ist.

— Seralina1989
Seralina1989

Das Buch hat mich zum Nachdenken angeregt, da es mit einem sehr aktuellem Thema verbunden wurde. Das Ende lässt mir zu viele Fragen offen...

— henniyouu
henniyouu

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    21st Century Thrill: Blown away
    Seralina1989

    Seralina1989

    19. May 2014 um 10:00

    Die Protagonisten Aura verliert in jungen Jahren ihre Mutter und damit auch den Boden unter den Füßen.Hinzu kommt dann auch noch der Umzug mit ihrem Vater, der sie aus ihrem Freundeskreis herausreißt. An ihrer neuen (Mittel-)Schule wird sie schnell als Außenseiter abgestempelt, denn sie ist sehr wissbegierig und intelligent, eine echte Bücherratte. Deshalb ist sie den täglichen Quälereien ihrer Mitschüler ausgesetzt. Wirklich mit jemanden reden kann sie nicht. Zu dieser Zeit fängt sie auch an sich für die RAF-Terroristin Ulrike Meinhof zu interessieren, und mit der sie sich immer mehr beschäftigt. Doch erst mit Henri, der ihr den Spitznamen Ulrike gibt und sich selbst Andreas (bezieht damit sich auf A.Baader) tauft, meint sie nach langer Zeit jemanden gefunden zu haben, der ihr so nahe steht, wie ihre Mutter, und mit dem sie ihr Leben verbringen möchte. Doch er hat ganz andere Pläne mit Aura... Neben Auras Sichtweise erhalten wir hin und wieder auch Einblicke in die ihres Vaters, Andreas' und in die von 2 Lehrern Auras. DIe Charatere sind dabei richtig gut "gezeichnet". Mann versteht Auras Beweggründe und kann sich mE gut in sie hineinversetzen. Die Autorin hat einen richtig flüssigen Schreibstil, sodass ich regelrecht über die Seiten geflogen bin. Das einzige was einen stören könnte, ist der Cliffhanger am Ende, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich fand, dass es einfach ein hammergeiles Buch war, und nach "Es wird keine Helden geben" hab ich mir eindeutig die richtige Lektüre ausgesucht. Ich würde gern mehr von der Autorin lesen. Leider sind bisher noch keine weiteren Bücher von ihr übersetzt worden...

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  • Spannendes Thema, aber für mich enttäuschend

    21st Century Thrill: Blown away
    Nady

    Nady

    06. May 2014 um 21:23

    Klappentext: Aura ist wütend. Wütend und einsam. An ihrer neuen Schule wird sie gemobbt. Mit ihrem Vater kann sie nicht reden, ihre Mutter ist schon lange tot. Niemand hört ihr zu. Da trifft sie den zehn Jahre ältern Henri, der sie versteht und bei dem sie so sein kann, wie sie ist. Aura träumt von einer gemeinsamen Zukunft, vom Glück zu zweit. Doch Henri hat ganz andere Pläne mit ihr. Pläne, die aus Aura eine Amokläuferin machen soll. Rezension: Aura verliert als kleines Mädchen ihre Mutter bei einem Autounfall. Danach ist nichts mehr so wie es mal war. Ihr Vater lässt sich völlig gehen, trinkt und nur bei ihren Großeltern findet sie so etwas wie Familie. In der Schule ist sie immer das etwas dickliche kleine Mädchen, dass den Mund nicht aufbekommt. Dann verliebt sich ihr Vater neu und bekommt dadurch sein Leben wieder in den Griff. Sie ziehen in eine neue Wohnung und in ein anderen Stadtteil. Doch auf der neuen Schule wird für Aura alles noch schlimmer. Sie ist dem Mobbing der Mitschüler und dem Unverständnis der Lehrer ausgesetzt und schafft es einfach nicht sich zu wehren. Mit der Zeit beginnt Sie sich nur noch schwarz zu kleiden, findet gefallen an der früheren Terroristin Ulrike Meinhof. Sie studiert ihr Leben und beginnt T-Shirts zur tragen auf dem RAF bedruck ist. Dann lernt sie Henri kennen und er scheint ihre Leidenschaft mit ihr zu teilen. Er scheint sie zu verstehen und endlich kann Aura ihr Leben so leben, wie sie gerne möchte. Doch Henri ist alles andere als ein liebens- würdiger Mann. Er ist 10 Jahre älter als Aura und hat einen so starken Einfluss auf sie, dass er sie systematisch dazu bringt, die Menschen, die Mitschüler und die Lehrer, ja sogar ihren Vater zu hassen. Meine Meinung: Das Buch hat mich sehr schockiert. Während dem Lesen habe ich immer wieder den Atem angehalten und mir tat Aura oft unheimlich leid. Keiner sah, wie schlecht es der kleinen Aura oft ging. Mit den Jahren wurde es für Aura immer schlimmer und sie zog sich immer weiter in sich zurück. Dann lernt sie Henri kennen und der macht nichts anderes, als Aura einer Gehirnwäsche zu unterziehen.  Alleine vom Klappentext war ich sehr gespannt auf das Buch. Aber ich habe mir doch etwas anderes darunter vorgestellt. Der Roman war zwar spannend, aber der Schluss hat mich dermaßen enttäuscht. Es endet einfach und man wird völlig im Raum stehen gelassen. Gibt es einen 2. Teil? Was passiert nun mit Aura. Das fand ich wirklich grausam. Mal sehen, was der Verlag dazu meint. Sterne:       2  von 5

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  • Rezension zu "Blown Away" von Terhi Rannela

    21st Century Thrill: Blown away
    Sarlascht

    Sarlascht

    09. January 2013 um 13:14

    Inhalt: Die Welt von Aura ändert sich, als ihre Mutter bei einem Autounfall ums Leben kommt. Ihr Vater verfällt dem Alkohol, verliert seine Tochter aus den Augen und auch die Großeltern, die alles Mögliche machen, um den Mädchen einen Halt zu geben, dringen nicht zu ihr durch. Sie zieht sich innerlich zurück, verfällt immer mehr dem Thema deutscher Terrorismus, insbesondere die Person Ulrike Meinhof hat es ihr angetan, war sie doch auch Gegenstand von den Forschungsarbeiten ihrer Mutter. Durch ihr Interesse lernt sie den zehn Jahre älteren Henri kennen, der ebenfalls von der RAF (Rote Armee Fraktion) fasziniert ist, Andreas Baader und Ulrike Meinhof genauso vergöttert. Für Aura ist es Liebe, für Henri Mittel zum Zweck. Er beginnt das Mädchen so zu manipulieren, dass sie sich zu Wachs in seinen Händen verwandelt und einen fatalen Schritt wagt. . Meine Meinung: Laut Klappentext wird Aura von ihren Mitschüler gemobbt, was ich allerdings nicht wirklich feststellen konnte, in meinem Kopf aber hatte sich das Bild entworfen, dass es sich hier um einen Schulamoklauf handelt, was nicht der Fall ist, hier handelt es sich um das Thema Terrorismus und Manipulation, was man doch wissen sollte. . Ab der Mitte des Buches, dominiert sehr stark das Thema RAF (Rote Armee Fraktion) und Ulrike Meinhof, was sicherlich sehr spannend ist, weil es einen kleinen Einblick in die Geschichte des deutschen Terrorismus gewährt und auch, wenn jemand jetzt nicht unbedingt daran interessiert ist, so ist es in einer wohlwollenden Dosis gewählt, dass sich niemand daran langweilt. . Ulrike Meinhof wird Auras Vorbild, sie verfällt komplett dieser Person, will alle Handlungen ihr nachtun und verliert sich dadurch selbst immer mehr. Sie spricht nur noch von Ulrike, hält Referate über sie und auch im Unterricht bringt sie ständig Zitate von ihr. Obwohl Aura gerne wie Ulrike sein möchte, sucht sie doch eigentlich nur Verständnis und Anerkennung, was sie auf unterschiedlichste Weise versucht zu erreichen, aber durch ihre eigenwillige Art eckt sie viel zu oft an, dass es gar niemanden gibt, denn sie wirklich vertrauen kann. Erst als Henri auftritt, glaubt sie jemanden gefunden zu haben, der sie versteht und ernst nimmt. . So sympathisch mir Aura noch auf den ersten Seiten war, so erschreckender war es zu beobachten, wie sie sich in eine komplett willenlose Person verwandelt, die nur noch auf die Worte von Henri hört und alles tut, um ihn zu gefallen. Nebenher bekommt man auch noch ein wenig von Henris Gedanken mit, die zwar nur immer ein wenig eingestreut sind, aber doch das perfide Netzwerk aufdecken, in welches er Aura einwickelt. . Einzig das Ende fand ich nicht sonderlich gut gewählt, weil es viel zu viele Fragen offen lässt, der Leser bleibt alleine mit seinen Gedanken und ich hätte mir eher einen Abschluss der Geschichte gewünscht. . Fazit: Ein Jugendbuch mit einem brisanten und aktuellen Thema, was einen schnell in den Bann zieht und nicht so schnell mehr loslässt.

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  • Rezension zu "Blown Away" von Terhi Rannela

    21st Century Thrill: Blown away
    readeralex

    readeralex

    16. May 2012 um 18:28

    „Blown away“ von Terhi Rannela ist schockierend und beängstigend. Das Schockierendste daran ist jedoch die Glaubwürdigkeit der Geschichte, ein Schicksalsschlag, Einsamkeit, Mobbing und jemand, der die Situation ausnutzt. Die Spirale dreht sich immer weiter und bewegt sich unerbittlich und unausweichlich auf das Ende zu – Aura als Unterdrückte und Einsame wird vom Opfer zur Täterin. Die Sprache, die die Autorin verwendet, wirkt bei aller Verzweiflung trotzdem minimalistisch und emotionslos, was aber genau Auras Charakter widerspiegelt. Auras Weg vom bedauernswerten Opfer zur skrupellosen Selbstmordattentäterin kommt nicht plötzlich, sondern verläuft schleichend und fesselt daher um so mehr. Den RAF-Bezug fand ich schwierig, da er einerseits sehr viel Platz in dem Buch eingenommen hat, ich aber trotzdem nicht genügend Informationen über die Hintergründe und Zeitgeschichte mitnehmen konnte. Das Ende hat mir gut gefallen, da es zum weiteren Nachdenken anregt. Genaueres schreibe ich besser nicht, um nicht zu viel vorweg zu nehmen. „Blown away“ ist für mich ein sehr spannendes Jugendbuch mit anspruchsvollen Inhalten – für mich mit nur wenigen Abstrichen auf jeden Fall lesenswert.

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  • Rezension zu "Blown Away" von Terhi Rannela

    21st Century Thrill: Blown away
    Cadiz

    Cadiz

    28. January 2012 um 19:26

    „Es macht mir keinen Spaß, zu Hause zu sein. Hast du gehört? Es macht mir keinen Spaß, zu Hause zu sein! Alles ist schrecklich UND ICH WILL WEG VON HIER!!!“ (Seite 37) Inhalt: Als Aura eines Tages ihre Mutter verliert, gerät sie in tiefe Depressionen. Sie wird an ihrer Schule von Mitschülern gehänselt und ihr Vater weiß nichts mit ihr anzufangen. Dann lernt sie unversehens den viel älteren Henri kennen, in den sie sich verliebt, der sie aber nur für seine Zwecke ausnutzt. Er schürt den Hass auf alles Schlechte in ihrem Leben in ihr, bis sie sogar bereit ist, zu töten… Zum Buch: Ein interessantes Buch, toll erzählt und voller glaubwürdiger Charaktere. Die Entwicklung der Hauptfigur Aura von der brillanten Schülern zur wütenden Erwachsenen wurde gut umgesetzt und zur Geschichte passend beschrieben. Das Buch beschäftigt mit sehr vielen, brisanten Themen- es geht um den Baader-Meinhof-Komplex, um Terrorismus, um Einsamkeit, Mobbing, und immer wieder um Tod. Ein wenig verwirrend fand ich manchmal die plötzlichen Eindrücke aus einer anderen Zeit. Auras Alter wechselt teilweise sehr abrupt und man wird als Leser so ein bisschen hin- und her gescheucht zwischen dem, was war und dem, was gerade geschieht, aber später habe ich mich daran gewöhnt und es hat mich nicht mehr gestört, weil es lebendig in die Geschichte eingeflochten wurde. „Blown away“ erzählt in sehr dichten Worten, wie aus einem Opfer ein Täter werden kann. Das Buch beginnt gut, wird zum Ende hin aber spannender und besser. Ein starkes Buch, das wirklich lesenswert ist.

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  • Rezension zu "Blown Away" von Terhi Rannela

    21st Century Thrill: Blown away
    verena83

    verena83

    28. August 2011 um 11:36

    Aura fühlt sich einsam. Nach dem Unfalltod ihrer Mutter ändert sich ihr Leben grundlegend. Gemeinsam mit ihrem Vater zieht sie in eine neue Wohnung und muss somit auch die Schule wechseln. Doch in der neuen Schule wird sie nur gemobbt und ausgeschlossen. Aura fühlt sich allein gelassen, denn weder mit ihrem Vater – der selbst erst wieder versuchen muss sein Leben in den Griff zu bekommen – noch mit sonst irgendjemanden kann sie über ihre Probleme reden. Nach Jahren jedoch trifft sie den 10 Jahre älteren Henri, der sie scheinbar versteht und bei dem sich Aura geborgen fühlt. Gemeinsam mit ihm malt sich Aura ihre Zukunft aus, doch Henri hat ganz andere Pläne mit der jungen Frau… denn er möchte aus Aura eine Amokläuferin machen… Der Klappentext zu „Blown Away“ von Terhi Rannela hat mich wahnsinnig neugierig gemacht, doch irgendwie fiel mir der Einstieg in das Buch zu Beginn etwas schwer. Aufgrund des doch etwas eigenwilligen und gewöhnungsbedürftigen Schreibstils der Autorin musste ich mich erst einmal ein wenig in die Geschichte einlesen. Nach Überwindung dieser kleinen Anfangsschwierigkeiten war ich jedoch schlussendlich absolut gefesselt von der Geschichte und irgendwie auch schockiert darüber, wie grundlegend sich das Leben eines Menschen ändern kann, wenn eine für ihn absolut lebenswichtige Person – in diesem Fall Auras Mutter – einfach nicht mehr da ist. Natürlich war es mir bewusst, dass so eine dramatische Erfahrung und das anschließende Fehlen einer wirklichen Bezugsperson einen Menschen verändert, aber diese Tatsachen noch einmal schwarz auf weiß zu lesen, machte mir das ganze Dilemma noch einmal so richtig deutlich. Im Falle von Aura kam es im Laufe der Geschichte ganz einfach zu einer kompletten 180 Grad Wendung… das liebe, offene, kleine Mädchen vom Beginn war irgendwann einfach nicht mehr wieder zu erkennen. Einerseits tat mir Aura dabei auch wahnsinnig leid… so allein gelassen zu werden und mit ihrem Leben nicht mehr zurecht zu kommen. Allerdings ging ihre Wandlung leider irgendwann auch so weit – vor allem nachdem sie Henri kennen gelernt hatte -, dass sie mir mit der Zeit so richtig unsympathisch wurde. Mit dem Auftauchen von Henri wurde darüber hinaus außerdem nur allzu deutlich wie leicht sich gerade Menschen, denen ein wirklicher Halt im Leben fehlt, manipulierbar sind… erschreckend. Dennoch war ich schlussendlich mit dem Ausgang der Geschichte rund um Aura doch sehr zufrieden… denn es kam doch noch zu einigen überraschenden Wendungen, mit denen ich absolut gar nicht gerechnet hätte… und das führte schließlich auch dazu, dass ich als Leser doch noch mit einem kleinen Fünkchen Hoffnung zurückgelassen wurde.

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