Teri Terry Infiziert

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Inhaltsangabe zu „Infiziert“ von Teri Terry

Unaufhaltsam schleicht sich der Tod von Haus zu Haus, von Stadt zu Stadt und selbst wenn er dich verschont, wirst du nie wieder sein, wie zuvor.

Shay ist schockiert, als sie die 12-jährige Callie auf einer Vermisstenanzeige wiedererkennt. Vor über einem Jahr ist sie dem Mädchen begegnet und dabei offenbar Zeugin einer Entführung geworden. Zusammen mit Callies Halbbruder Kai macht sie sich auf die Suche – nicht ahnend, welche Katastrophe bereits auf das ganze Land zurollt. Denn Callie wurde nicht nur entführt, sondern als Forschungsobjekt missbraucht. Und der Erreger, mit dem das Mädchen infiziert wurde, breitet sich nun in Großbritannien aus.

Als auch Shay plötzlich Symptome der tödlichen Krankheit zeigt, beginnt für sie und Kai ein Wettlauf gegen die Zeit ...

Trotz toller Ansätze blieben die Charaktere blass und es kam für mich kein Gefühl von Spannung auf.

— DrunkenCherry

Jetzt muss unbedingt Teil 2 her.

— shari77

Bei diesem Buch hilft kein Antibiotika! Gewohnt gut geschrieben, aber leider etwas vorhersehbar. Die Gelöscht-Reihe ist besser.

— Buchverrueggt

"Infiziert" ist ein gelungener, packender Auftakt zu einer vielversprechenden Reihe!

— _hellomybook_

Nettes Jugendbuch mit Endzeit- Stimmung, habe aber mehr erwartet. Die Charaktere sind teilweise sehr flach und Stereotyp.

— Jackie_von_Rolbeck

Ich empfand das Buch als sehr langatmig. Die Charaktere haben mich nicht wirklich mitgenommen und manche Problemlösungen finde ich zu simpel

— DianaG

Teilweise doch etwas zu abwegig und zu langatmig.

— DasAffenBande

Die Geschichte ist schon spannend, aber mich störten die ständig wechselnden Ansichten . Manche Abschnitte waren nicht mal eine halbe Seite

— Sternchenschnuppe

Mega Auftakt! Freue mich schon sehr auf den 2. Teil!

— domsjaci

Netter Versuch aber leider total abwegig

— JuliaAndMyself

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  • Tolle Ansätze, aber keine Spannung und Tiefgang

    Infiziert

    DrunkenCherry

    04. May 2018 um 20:14

    Bei Infiziert habe ich mit einer klassischen Pandemie-Geschichte im Jugendbuchstil gerechnet - doch schon in den ersten Kapiteln merkt man, dass man es zudem noch mit einem übersinnlichen Element zu tun hat. Das fand ich etwas verwirrend und wenn ich ehrlich bin, ergab es bis zum Schluss kaum Sinn, warum es dieses Element gibt. Aber näheres dazu wird man eventuell noch im zweiten Band erfahren. Ob ich den lesen werde, weiß ich noch nicht, denn ich fand Infiziert schon ziemlich langatmig. Das Buch hat viel mit Flucht, Trauer und Angst zu tun, doch die Autorin hat es leider gar nicht geschafft, ein Gefühl der Anspannung zu mir überspringen zu lassen.Auch die Charaktere fand ich ziemlich flach und ich konnte keine  Bindung zu ihnen aufbauen. Etwa in der Mitte des Buches merkt man, dass sich so langsam das Thema Quantenphysik einschleicht. Und das Thema gewinnt später auch an Bedeutung. Allerdings wird auch hier kaum was erklärt, wenn dann nur sehr oberflächlich, was ich schade fand. Vielleicht steigert sich das noch, aber wenn man wie ich gar keinen Plan von diesem Thema hat (und den meisten Jugendlichen, für die dieses Buch immerhin geschrieben wurde, wird es da wohl kaum anders gehen) fühlt man sich da schon etwas vor den Kopf gestoßen.Wenig überraschend gibt es hier auch eine Liebesgeschichte und auch hier ist der Funke zu mir nicht übergesprungen. Diese Beziehung entstand so plötzlich, konnte sich kaum aufbauen und hat mich einfach nicht packen können.Ob ich nun wissen muss, wie die Geschichte weiter geht, weiß ich noch nicht. Sicher gibt es schlechtere Bücher, aber auf knapp 480 Seiten hätte ich mir einfach mehr Spannung und Emotionen gewünscht.

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  • Spannender Auftakt!

    Infiziert

    _hellomybook_

    26. March 2018 um 10:22

    Wenn ein lebensgefährliches Virus ausbricht und sich in kurzer Zeit auf dem gesamten Erdkreis verbreitet, dann ist sicherlich das Interesse der Leser, die ihre Freude an Weltuntergangsszenarien finden, geweckt. Dabei stelle ich mir innerlich die Frage, welche ich gleichzeitig als Einstieg in die Rezension zu dem Auftakt einer geplanten Trilogie, „Infiziert“ von Teri Terry, nutzen möchte: Was löst die Faszination gegenüber solchen Endzeitszenarien aus? Strebe nach Wahrheit, aber misstraue den Fakten. Denn sie unterliegen immer den Fehlern menschlicher Beobachtungsgabe.(„Infiziert“, Seite 247) Mysteriöser Beginn weckt NeugierDie Autorin schafft es gekonnt, bereits auf den ersten Seiten den Leser durch einen mitreißenden Schreibstil und die kurze Kapitellänge zu packen und nicht mehr loszulassen. Durch einen Vermisstenfall, der vielversprechend klingt, weckt sie meine Neugierde, sodass ich diesen Handlungsstrang gerne weiter verfolgen möchte. Eine wichtige Sache, die man besser vor Beginn der Lektüre wissen sollte, da sie im Klappentext leider nicht gut hervortritt, ist, dass es sich hierbei nicht nur um einen Thriller handelt. Viele Leser hat dieser Fakt in dem Schriftstück sehr gestört, aber ich glaube, wenn man über dieses Vorwissen verfügt, so hat man eine ganz andere Wahrnehmung über die Stärken und Schwächen dieses Buches. Also vorneweg gesagt, in diesem Auftakt spielen fantastische Aspekte eine nicht ganz unwichtige Rolle. Paranormale Ereignisse drosseln SpannungsniveauDadurch, dass es sich bei einer der Hauptfiguren um einen Geist handelt, schneidet sich die Autorin ins eigene Fleisch. Der spannend klingende Vermisstenfall verliert an seinem Reiz, da sie schon vorweggreift, dass sie bei ihrer Entführung tödlich verunglückt ist. Bei diesen Informationen handelt es sich übrigens keinesfalls um Spoiler, sondern diese werden schon auf den ersten Seiten zutage gefördert, sodass sich auch die restliche Geschichte auf diese Grundpfeiler stützt. Mit den Figuren ansonsten bin ich persönlich gut zurechtgekommen. Ihre Motivationen werden allezeit glaubwürdig und nachvollziehbar dargelegt, sodass man sie gerne auf den knapp fünfhundert Seiten durch das Abenteuer begleitet hat. Die Liebesgeschichte, die sich anbahnt, ist zwar etwas vorhersehbar, aber ziemlich realistisch ausgefallen. Dieser Handlungsstrang ist für die gesamte Geschichte nicht essenziell, fällt aber auch nicht weiter negativ ins Gewicht. Grausamkeit tut dem Buch gutDie Autorin tut kein Blatt vor den Mund, um die Grausamkeiten, die durch den gefährlichen Virus entstehen, anschaulich zu beschreiben. Genau diese Brutalität, so finde ich, ist für das gesamte Werk förderlich, da das Endzeitszenario auf den Leser eine abschreckende Wirkung erhält und zugleich mitreißt, sodass der Blick konsequent auf die Seiten gerichtet ist und dort festklebt, bis die Geschichte zu Ende ist. Zudem verstärkt es die Wut eines selbst, die man der wenigen Personen wegen empfindet, durch die das Virus in Umlaufbahn gebracht wurde, sodass man auch emotional tief in der Handlung steckt. Das führt mich zudem zu meiner Eingangsfrage zurück, der Frage, weshalb Geschichten, in denen die Welt unterzugehen droht, für uns so reizvoll sind. Ich denke einfach, die Abschreckung spielt dabei eine große Rolle. Der Planet, der für uns Menschen gleichzeitig Zuhause bedeutet, wird auf grauenvolle Art und Weise ausgelöscht. Das löst in uns – oder zumindest in mir, ich kann hierbei nur subjektiv berichten – ein Unrechtsempfinden aus und bestärkt in uns die Motivation, aktiv daran mitzuhelfen, dass wir nicht so zugrunde gehen. Und genau diesem Gedanken fühlt man sich doch in jeder dieser Geschichten gegenübergestellt. Letztendlich lässt sich sagen, dass…„Infiziert“ ist ein sehr gelungener und mitreißender Auftakt zu einer vielversprechenden Trilogie, die ich gerne weiterverfolgen möchte.

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  • Ein Buch mit Potenzial

    Infiziert

    Jackie_von_Rolbeck

    06. March 2018 um 18:48

    Die Geschichte hat mich doch sehr gereizt und nachdem eine Bücherbloggerin auf YT dieses Buch wärmstens empfohlen hat, habe ich es auch schnell in der Bibliothek mitgenommen.Zum Schreibstil:Teris Schreibstil ist flüssig, mit kurzen aber knackigen Sätzen und ist wohl ein echter Page- Turner. Allerdings finde ich den Schreibstil an einigen Stellen auch sehr einfach und naiv gehalten, was aber wohl für ein Jugendbuch typisch ist. Mir fehlte dadurch aber ein bisschen der Tiefgang.Die Story ansich ist ja relativ neu, die Idee gab es zwar schon auf ähnlichen Pfaden bei Philipp Pullmans Reihe “His Dark Materials“, aber dennoch unterscheidet sich die Handhabung gewaltig.Die Story entwickelt sich relativ flink, man ist schnell mittendrin.Jedoch erleidet der Leser ein Tief ab der Mitte der Story, da sich hier irgendwie alles auf der Stelle bewegt, Shay und Kai nur miteinenamder beschäftigt sind und Callie eher zu Tingeltangel- Bob mutiert, der nur noch an Rache denkt.Diese Stellen ziehen sich etwas und machen das Buch recht zäh.Die “Auflösung“ am Ende ist auch eher ein Cliffhänger.Nun zu den Charakteren:Kai als Bruder von Callie und dem Love- Interest von Shay finde ich extrem farblos. Er ist nur auf Rache für Callie aus und, naja, hat nur Verlangen für Shay. Das war es dann auch schon.Shay hingegen ist deutlich interessanter. Sie ist nicht dass typisch dumme Blondchen, dass vom Love- Interest gerettet und beschützt werden muss- etwas, was mich im New Adult extrem aufregt. Dicker Pluspunkt.Sie ist ziemlich gescheit, relativ rational und man kann ihre Handlungen nachvollziehen. Kurzum, endlich mal eine Protagonistin, die nicht dümmer ist als eine Scheibe Toast.Callie ist eher so lala. Klar, man kann verstehen, dass sie Rache will, aber irgendwo wird es dann nervig und ich fand ihren Charakter so sehr einseitig.Ich muss sagen, mich hat der Auftakt dieser Trilogie jetzt nicht so aus den Socken gehauen und ich werde auch eher warten, bis der zweite Teil in meiner Bibliothek verfügbar ist, ehe ich den mir kaufe.

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  • Leider ein langatmiger Auftakt

    Infiziert

    DianaG

    01. March 2018 um 21:02

    Mich konnte das Buch nicht wirklich abholen. Die Story zieht sich trotz der recht kurzen Kapitel. Diese wechseln sich immer zwischen der Sichtweise zweier Mädchen ab. Die Geschichte nimmt aber nicht wirklich fahrt auf. Spannend fand ich die Handlung kaum. Für ein Buch, dass sich eigentlich um erkrankende und sterbende Menschen dreht, kam die Brisanz der Situation einfach nicht wirklich bei mir an.Auch die Charaktere konnten daran nicht viel ändern. Alle Menschen um sie herum sterben aber so richtig verzweifelt sind sie nicht. Auch dass eine der Hauptpersonen als Geist weiter herumirrt und nur von Sterbenden oder der anderen Protagonistin gesehen werden kann war für mich einfach mega unrealistisch. Warum sollte das denn nur ein Geist sein? Und dann ausgerechnet die Schwester der Protagonisten?? Das war mir ein gutes Stück zu einfach. Und das ist nicht die einzige Stelle, bei der mir die Lösung zu simpel war.Mein Fazit:Die Story hatte viel Potential und ich hatte mich eigentlich auf eine gute Epidemie "wir sind alle mega verzweifelt und kämpfen ums Überleben"-Story gefreut. Aber leider kam das einfach nicht richtig rüber. Schade.

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  • Macht süchtig - ist aber leider auch sehr vorhersehbar

    Infiziert

    Marysol14

    11. February 2018 um 16:07

    Mit ihrem üblich atemberaubendem Suchtfaktor, meisterlichem Schreibstil und unkonventionell-gewöhnungsbedürftigem Genremix bringt Teri Terry wieder eine hochaktuelle Angst, Befürchtung, Kontroverse zu Sprache, lässt dabei aber zu wenig Entwicklungsspielraum für die Charaktere und trübt die genial entworfenen Plottwists durch Vorhersehbarkeit. Zur vollständigen Rezension: http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2017/11/infiziert.html Dem neueste Buch aus der Feder Teri Terrys habe ich förmlich entgegengefiebert - Thriller, Epidemien, ethische Abgründe in der Wissenschaft... das versprach ein Highlight zu werden! Und der Anfang konnte mich auch umhauen! Spannung, Spannung, Spannung! Rasant ging es von Katastrophe zu Katastrophe, die Seuche bricht aus, Fragen über Fragen und böserVorahnungen... Doch dann begann die Geschichte für mich ihre Besonderheit zu verlieren, ihre Unvorhersehbarkeit um genau zu sein. Ab einem gewissen Punkt stieg ich auf einmal durch, und auch wenn durchaus noch Fragezeichen in meinem Kopf waren und ich Dank Teri Terrys grandiosem Schreibstil weiterhin gefesselt war, ahnte ich, wusste ich einfach, was als nächstes passieren würde. Über die Komplikationen und Missverständnisse am Ende konnte ich dann auch nur noch die Augen verdrehen. Überhaupt, Cliffhanger scheinen ja DAS Mittel der Wahl zu sein, um Leser an eine Reihe zu binden - wenn die allermeisten sich im nächsten Band dann nur nicht als hochstilisiert und überbewertet entpuppen würden, wäre dieser Autorentrick womöglich überzeugender... Erschwerend kam hinzu, dass mir Callie von Kapitel zu Kapitel unsympathischer wurde. Zu Beginn noch ein nachvollziehbar rachsüchtiger Geist (dieses paranormale Element ist mir noch suspekt, mal sehen, wie sich das in den weiteren Verlauf einfügt...), war sie später nur noch ein nerviges Kind, das zwischen Fast-Jugendlicher und ängstlichem Kleinkind hin und her pendelte... Shay und Kai kann ich noch nicht einordnen, da nicht nur die Liebesgeschichte und allgemein Emotionen, sondern auch ihre Charakterentwicklung von dem schnellen Tempo der Handlung förmlich überschrieben wurden. Hoffentlich kommt da in den nächsten Bänden mehr Tiefgang hinzu, zumal Shay durch ihre ungewöhnliche Intelligenz und Schrägheit ein vielversprechender Charakter ist ^^ Begeistert war ich jedoch von düsterer Endzeitatmosphäre und den wissenschaftlichen Einflechtungen, auch wenn es mir da an Vorwissen mangelt, um zu beurteilen wie realistisch/akkurat Forschung und katastrophale Folgen sind, die Teri Terry entworfen hat. Es ist und war jedoch beängstend realistisch, von der Seuche, ihren Konsequenzen und der Kontroverse, welche Grenzen Wissenschaft haben sollte, zu lesen. Problemlos kann man sich vorstellen, dass auch bei uns der der realen Welt weitaus mehr ge- und erforscht wird, als wir annehmen, wie leicht könnte trotz höchster Sicherheitsstandards ein Experiment aus dem Ruder laufen und bei der vernetzten Welt - wie schnell wäre ein Virus, eine Epidemie verbreitet?! Dieses Buch zu bewerten, über es zu schreiben, fällt mir nicht leicht. Ein Wort jedoch trifft meine Überlegungen genau - Zwiespalt. Einerseits ungenutztes Potential bei den Charakteren und der Entfaltung des roten Fadens, da ab einem gewissen Punkt für die meisten Leser allzu offensichtlich wird, wie sich die Krankheit ausbreitet und was wohl als nächstes passieren könnte. Andererseits dieser wortwörtlich atemberaubende Schreibstil von Teri Terry, der mich förmlich SÜCHTIG nach diesem Buch machte, mich immer weiter durch die Seiten trieb, sowie die unkonventionelle Genremischung aus endzeitlich anmutender Atmosphäre, Thriller, Mystery und paranormalem Jugendbuch, auf die man sich einlassen (können) muss... Weiterlesen? Unbedingt! Allein schon wegen dieses einmaligen Soges, den die Autorin jedesmal aufzubauen weiß, ob bei der Slated- Trilogie, Mindgames oder Book of Lies ^^ Ich hoffe und erwarte mir vom nächsten Band mehr Überraschungen, weniger "Im-Dunkeln-Tappen" seitens der Protagonisten, während man als Leser bereits im Bilde ist und quasi "aus die Protagonisten wartet", mehr Tiefgang, Emotionen und Entwicklungsspielräume seitens und für unser Trio - bei gleichbleibend süchtigmachendem Schreibstil!

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  • Netter Versuch aber leider total abwegig

    Infiziert

    JuliaAndMyself

    26. January 2018 um 20:41

    Shay bemerkt beim Einkaufen ein Vermisstenplakat und erinnert sich, dass sie die darauf abgebildete Callie am Tag ihres Verschwindens in einen Van steigen sah. Aus diesem Grund setzt sie sich mit Callies Bruder Kai in Verbindung, dessen Nummer auf dem Plaktat notiert ist. Gemeinsam versuchen sie zu ergründen was mit Callie passiert ist. Zur selben Zeit bricht in England eine Seuche aus. Nahezu alle Menschen im Umkreis werden krank und sterben daran. Shay und Kai versuchen zu ergründen, was es mit der Seuche auf sich hat und wie das mit dem Verschwinden von Callie zusammenhängt.Der Klappentext des Buches hat mich zunächst neugierig gemacht. Ich habe jedoch relativ schnell und schon zu Begin des Buches gemerkt, dass die Geschichte für mich wenig Sinn ergibt. Im Laufe des Buches lösen sich einige der Fragen, jedoch passt das für mich in kein Gesamtbild. Da es sich um eine Triologie handelt, könnte sich das in den folgenden Büchern noch ändern, jedoch konnte das Buch nicht genug überzeugen, sodass ich weiterlesen würde. Meiner Meinung nach ist die Geschichte auch schon keine Fiction mehr sondern nur noch abwegig. Sehr nervig war ebenfalls die kurzen Kapitel und damit auch die schnellen Perspektivwechsel. Daraus konnte sich leider kein richtiger Lesefluss und Handlungsfluss entwickeln. Die Story ist zudem sehr unemotional und kaum mitreißend erzählt. Dennoch erkenne ich das Potential der Handlung hätte mir jedoch eine bessere Ausführung erhofft. Aus diesem Grund kann ich dieses Buch nicht empfehlen.

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  • Infiziert

    Infiziert

    66jojo

    15. January 2018 um 21:38

    «Infiziert» ist nun mein drittes Buch von Teri Terry und diesmal ist es eine Mischung aus Thriller, Fantasy und Übernatürlichem. Shay erinnert sich dank eines Vermissten Plakats an Kais verschollene Schwester Callie. Gemeinsam mit ihm und der Polizei will sie versuchen Callie zu finden, doch ihr Unterfangen wird von einer Krankheit unterbrochen, welche sich rasend schnell ausbreitet. Tausende Menschen sterben an der Krankheit und niemand weiss woher sie kommt. Nur jemand; Callie. Oder besser gesagt der Geist von Callie. Denn Callie ist eigentlich Tod. Sie lebt als Geist weiter und bis auf die Überlebenden der Krankheit wird sie von niemandem gesehen oder gehört. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Wie lange dauert es, bis ganz Grossbritannien der Krankheit unterliegt? Teri Terry erzählt uns die Geschichte jeweils aus der Sicht von Shay und Callie. Das hat mir grundsätzlich gut gefallen, allerdings hatte ich besonders mit Callie so Meine Schwierigkeiten. Sie ist Träger dieser schrecklichen Krankheit und so habe ich mir wirklich gewünscht, dass sie einfach verschwinden wird. Ihre egoistische Art haben sie mir dann zusätzlich unsympathisch gemacht. eBay überzeugte als selbstlose Protagonistin, welche diesem Buch durch ihre clevere Art eine interessanten Touch verliehen hat. Die Handlung an sich gefiel mir ganz gut, konnte mich allerdings nicht vom Hocker reissen. Meiner Meinung nach verlor sich der rote Faden teilweise und das Buch wäre auch mit ein paar Seiten weniger gut ausgekommen. Trotzdem wollte ich immer wissen wie es weitergehen würde und das Buch überzeugte letzen Endes mit Spannung. Gar nicht gefallen hat mir der übernatürliche Teil am Buch. Das ist wohl Geschmackssache, aber mir hat es überhaupt nicht zugesagt. Fazit«Infiziert» ist düster, komplex und spannend. Die Charaktere überzeugen nur teilweise. Die Erzählweise hat mir zugesagt, da ich es mag, wenn eine Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt wird. Die Thematik rund um eine schreckliche Epidemie und ihre Folgen empfand ich als faszinierend und beängstigend zugleich. Für mich persönlich fällt dieses Buch ein wenig von den anderen Büchern von Teri Terry ab. Ich bin trotzdem gespannt auf Band 2 der Trilogie, welcher in diesem Frühjahr erscheinen wird und vergebe diesem Buch ⭐⭐⭐,5 von 5 Sterne. Eine Empfehlung für alle Fans der Gone Reihe und übernatürlichen Geschichten sowie Thriller und Mystery Romanen.

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  • Fesselnd, packend, kurz gesagt einfach Teri Terry :o)

    Infiziert

    MissMarple83

    09. January 2018 um 12:10

    Eine liebe Freundin hat mir vor einiger Zeit die "Gelöscht"-Reihe von Teri Terry empfohlen und was soll ich sagen, ich hab' mich sofort "infiziert". :o) Natürlich war es da nur absolut logisch, dass ich auch Band 1 der neuesten Reihe haben musste und das liebe Christkind hat mir "Infiziert" auch gleich unter unseren Weihnachtsbaum gelegt. Ich hab' das Buch einen Tag vor Silvester angefangen zu lesen und war an Neujahr schon damit fertig, was für mich als Mama von zwei kleinen Rabauken eine richtig gute Lesegeschwindigkeit ist. Teri Terry hat einen unglaublich fesselnden Schreibstil und wenn man sich erst einmal "infiziert" hat, dann möchte man am liebsten gar nicht mehr aufhören zu lesen. Über die Geschichte an sich möchte ich gar nicht allzu viel verraten, denn Ihr möchtet das Buch ja schließlich selbst noch lesen und an alle, die das bisher noch nicht getan haben, holt das dringend nach! Die drei Hauptpersonen Shay, Kai und Callie sind sehr gut dargestellt und überzeugen auf ihre Weise in jeglicher Hinsicht. Teri Terry versteht es Charaktere zu schaffen, die gleichzeitig besonders und doch ganz normal sind. Das ist mir schon sehr positiv bei Ihrer "Gelöscht"-Reihe und auch bei "Mind Games" aufgefallen und alle, die ihre anderen Bücher gelesen und geliebt haben, werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Also schnappt Euch "Infiziert" und freut Euch auf ein paar spannende Lesestunden!!!

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  • Ein schneller vorhersehbarer Auftakt ...

    Infiziert

    SharonBaker

    08. January 2018 um 19:16

    Shay liebt die abgelegenen Orte, dort kann sie durchatmen und wird nicht gestört von diesen halbstarken Typen aus ihrer Klasse. Bei einem solchen unangenehmen Treffen im Supermarkt fällt ihr mehr oder minder ein Flugblatt vor die Füße und lässt eine Erinnerung an den letzten Sommer wach werden. Als sie nämlich wieder mal an ihren Lieblingspunkt innehielt, begegnete sie einem Mädchen, aber bevor sie richtig reagieren konnte, wurde sie mit einem Auto abgeholt. Nun ist dieses Mädchen verschwunden, und nachdem sie mit dessen Bruder Kai telefoniert hatte, ist klar, Shay war die Letzte, die seine Schwester lebend gesehen hat. Zusammen mit Kai will Shay dem auf den Grund gehen. Zur gleichen Zeit bahnt sich eine Katastrophe an, in Form eines Virus, was ganz Großbritannien infizieren könnte. Auch Shay scheint sich angesteckt zu haben und der Wettlauf mit der Zeit beginnt. Wo ist die entführte Schwester? Kann Shay den Virus bekämpfen? Und haben die aufkeimenden Gefühle von Shay und Kai überhaupt eine Chance? Teri Terry hat schon so viele Bücher herausgebracht und ist unglaublich beliebt bei ihren Lesern, dass auch ich nun endlich ihre Erzählart entdecken wollte, und habe Infiziert dazu auserkoren, mich anzustecken. Ein Auftakt zu einer neuen Trilogie, der mich neugierig gemacht hat und ob sie mich damit überzeugen konnte, erzähle ich euch nun.Der Prolog ist erschreckend, düster und man ist sofort selbst infiziert, um weiter zu lesen und entdeckt zwei Erzählstimmen. Die eine gehört Shay, einem Mädchen aus Schottland, die für ihren Namen gehänselt wird, die gern an abgeschiedenen Orten ihre Ruhe sucht und die sich zum ersten Mal verliebt, und zwar in den Bruder, des vermissten Mädchens. Beide lernen sich ein Jahr nach der Vermisstenanzeige kennen und merken, das sie Gründe suchen, um einander nah sein zu können. Doch beide haben auch Angst, dass sie die Gesten falsch interpretieren. Es ist das Aufkeimen einer frischen jungen Liebe. Aber die Umstände sind alles andere als günstig und so kommen wir zur zweiten Protagonistin.Die Vermisste, Callie, ist nicht nur ein Entführungsopfer, sondern auch ein Forschungsobjekt und dieses scheint mächtiger zu sein, als ihre Erschaffer geahnt hatten. Callie gelingt nach ihrer Erlösung die Flucht, aber sie ist anders, als sie früher war, man kann sie nicht sehen und auch nicht hören, das macht ihre Verständigung unglaublich schwer. Mit ihr gelangt aber auch der Erreger in die Freiheit und sorgt für eine riesige Epidemie. Überall herrscht der Tod, und wie brutal er wütet, bekommt bald ganz Schottland zu spüren. Aber Callie findet endlich jemanden, der sie sieht und versteht, und ist ausgerechnet Shay. Aber wie macht man ihr klar, dass man echt ist. Einfach scheint Callies neues Leben auf jeden Fall nicht zu sein.Teri Terry hat sich wirklich eine interessante Apokalypse ausgedacht. Immerhin leben wir in einem Zeitalter, wo Entwicklung unglaublich schnell voranschreiten und ich denke, so einiges wissen wir Normalsterblichen nicht. Immerhin brechen trotz unserer modernen Welt, wieder alte Krankheiten aus. Das Szenario ist also selbst für uns Großen durchaus denkbar. Außerdem war ich wirklich überrascht das die Autorin nichts beschönigt, brutal und unglaublich verheerend geht sie an die Sache ran und färbt das Land rot. Wo wir am Anfang noch zwei junge Leute begleiteten und ihre Liebe aufblühen sehen, schlägt Frau Terry im Rest des Buches unglaublich um sich. Tja, und da kommen wir zu meinem Knackpunkten, für mich gab es trotz der schnellen Entwicklung einige Lücken, erst plätschert es dahin und im nächsten Moment rasen wir schon wieder davon. Leider wusste ich vorab schon genau, wohin die Reise gehen sollte und der Überraschungseffekt war dahin. Ich ahne jetzt schon, wer die Fäden in den Händen hält und wie das Drama weiter voranschreiten soll. Auch habe ich ein kleines Problem mit der Vorstellung von Callie, obwohl ich Geister mag, war es mir hier einfach zu viel des Guten und so richtig warm bin ich mit dem Kind in ihr nicht geworden. Auch die Rolle von Kai und Shay war mir zu genau angelegt, da ging schon mal das eine oder andere verloren und die großen Gefühle nahmen mir zu überhand. Aber erzählen kann Teri Terry auf jeden Fall und auch an die Seiten binden, ruck zuck hat man dieses Buch aus und ist über Tempo und Ereignisse baff. Allerdings legt sich bei mir auch schnell der Schleier des Vergessens drüber und so blieb ich etwas unschlüssig zurück.Infiziert ist durchaus ein tolles Jugendbuch, allerdings ist es mir zu vorhersehbar und hat für mich so ein paar Macken. Toll erzählt ist es, auch auf jeden Fall, aber ich glaube, ich werde nicht weiter lesen, da es einfach zu viele tolle Bücher gibt, die mich mehr begeistern können, aber als zwischendurch Buch perfekt geeignet.

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  • Super Buch!!!

    Infiziert

    JtotheB

    02. January 2018 um 14:30

    Teri Terry schafft es mal wieder, dass man sich in die Personen (in diesem Fall Shay und Callie) sehr, sehr gut rein denken kann und mit ihnen fühlt und lebt! Die Story ist auch wieder einzigartig und fantastisch! Wirklich nur zu empfehlen!

  • Hat mich leider enttäuscht

    Infiziert

    Steffi_the_bookworm

    02. January 2018 um 12:09

    2.5"Infiziert" hatte ich lange auf meinem Wunschzettel und war nun sehr gespannt es endlich zu lesen. Leider konnte es jedoch nicht mit meinen Erwartungen mithalten.Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Shay und Callie erzählt, besonders die Perspektive von Callie fand ich zu Beginn sehr verwirrend und undurchsichtig. Die Handlung selbst fand ich eigentlich recht interessant und war gespannt wie es weitergeht.Die Charaktere fand ich ok, aber sie waren mir jetzt auch nicht so übermäßig sympathisch, dass ich komplett mitgefiebert habe.Leider hat sich die Geschichte dann irgendwann in eine Richtung entwickelt, die mir einfach too much war. Die Entwicklungen waren für mich nicht wirklich glaubhaft und passten nicht zu der Geschichte. Damit war für mich dann leider irgendwann das Lesevergnügen ausgebremst, trotz einiger spannender und actionreicher Momente.Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und man fliegt ziemlich schnell durch das Buch. Leider konnte mich die Handlung nicht genug packen, so dass ich die Reihe nicht weiter verfolgen werde.

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  • ein richtiger Pageturner

    Infiziert

    juliapeters

    31. December 2017 um 17:44

    Unaufhaltsam schleicht sich der Tod von Haus zu Haus, von Stadt zu Stadt und selbst wenn er dich verschont, wirst du nie wieder sein, wie zuvor.Shay ist schockiert, als sie die 12-jährige Callie auf einer Vermisstenanzeige wiedererkennt. Vor über einem Jahr ist sie dem Mädchen begegnet und dabei offenbar Zeugin einer Entführung geworden. Zusammen mit Callies Halbbruder Kai macht sie sich auf die Suche – nicht ahnend, welche Katastrophe bereits auf das ganze Land zurollt. Denn Callie wurde nicht nur entführt, sondern als Forschungsobjekt missbraucht. Und der Erreger, mit dem das Mädchen infiziert wurde, breitet sich nun in Großbritannien aus.Als auch Shay plötzlich Symptome der tödlichen Krankheit zeigt, beginnt für sie und Kai ein Wettlauf gegen die Zeit ...Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch das sehr auffallende Cover, das mir auch sehr sehr gut gefällt. Erzählt wird das Buch abwechselnd aus Shays und Callies Sicht, immer aus der Ich-Perspektive. Bereits bei Shays erstem Kapitel hatte ich Schwierigkeiten, da es um Epigenetik ging, und das einfach schlecht recherchiert wurde. Dennoch habe ich weiter gelesen, was sich als gute Entscheidung herausgestellt hatte, denn das Buch konnte mich später doch noch für sich gewinnen. Die ersten Kapitel ziehen sich ein wenig, doch nach ca 50-60 Seiten nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf, Shay trifft Kai, Callies Bruder, und er glaubt ihr als sie erzählt sie hätte Callie gesehen. Zusammen beginnen sie ihre Suche nach dem Vermissten Mädchen. Doch bald breitet sich eine Seuche aus, eine an der die Menschen sterben - und zwar schnell, und rasant. Kai und seine Mutter sind immun, doch Shay erkrankt, und entwickelt rasch Symptome. Aber Shay stirbt nicht, und dennoch ist sie anders als vor der Krankheit, und sie werden gejagt, denn die Überlebenden sind keine normalen Menschen. Während die Seuche sich ausbreitet, versuchen Kai und Shay weiter Callies Verschwinden und den Ursprung der Krankheit, die scheinbar mit einander verwoben sind, zu erkunden. Das Muster wie sich die Krankheit verbreitet ist leider super schnell klar, und vorhersehbar. Dennoch ist das Buch unglaublich spannend, und man will trotz der vorhersehbaren Handlung immer weiterlesen. Teri Terrys Schreibstil ist super flüssig, und man kann, wenn man die Zeit dazu hat, das Buch in einem Ruck weglesen. Ein echter Page-turner also. Was ich etwas unauthenisch fand, war das Alter der Protagonisten, denn sowohl Kai, als auch Shay benehmen sich deutlich reifer als 16 & 18, aber sie sind beide sehr sympathisch, und ich freue mich schon darauf in Band 2 zu erfahren wie es mit den beiden und Callie weiter geht. Callie hat eine etwas düstere Athmospähre, die mir sehr gut gefallen hat, relativ schnell wird klar, dass etwas mit ihr nicht stimmt, dieses Rätsel wird allerdings nicht vollkommen in Band 1 geklärt - und ich bin wirklich gespannt zu erfahren wie es weitergeht. Die Idee fand ich sehr außergewöhnlich, und konnte mich vollkommen überzeugen, auch der Schreibstil ist echt toll. Das Buch ist ein echter Page-turner. Leider war sowohl wie sich die Krankheit verbreitet, als auch das Ende vorhersehbar, weshalb ich einen Stern abziehe. Trotzdem bekommt das Buch 4 Sterne von mir. 

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    Infiziert

    NiWa

    Eine Epidemie breitet sich still und heimlich über Großbritannien aus. Die Mortalität liegt bei 99 % und selbst, jene, die überleben, werden nie wieder wie vorher sein.„Infiziert“ ist der Reihenauftakt der neuen Trilogie von Teri Terry. Diesmal lässt die Autorin eine Epidemie über die Insel kommen, die das ganze Land in eine Katastrophe stürzt.Es beginnt mit der vermissten zwölfjährigen Callie, die vor guten einem Jahr verschwunden ist. Die Jugendliche Shay hat sie auf einer Anzeige erkannt und nimmt Kontakt zu Callies Familie auf. Mit Callies Halbbruder Kai geht sie die Hinweise zu dem Verschwinden durch, während sich der Krankheitserreger auf der Insel niederlässt.Teri Terry veranstaltet einen wilden Genre-Mix, der mich vom ersten Moment an sich gebunden hat. Es gibt Krimi-Elemente, dystopische Züge spielen rein, dazu kommen Intrigen und actionreiche Ereignisse, die von einem interessanten Mystery-Aspekt getragen werden.Im Zentrum der Geschichte steht Shay, die das Mädchen Callie auf der Vermisstenanzeige erkennt. Sie möchte Callies Familie helfen und während sie sich mit Kai trifft, wird Großbritannien von dieser fatalen Epidemie überrannt.Diese Krankheit ist brutal, perfide und absolut tödlich. Mit einer Mortalitätsrate von 99 % sind die Erkrankten dem Tod geweiht. Auch Shay kann sich nicht entziehen und nimmt bald die ersten Symptome der Krankheit an sich wahr.Es werden die üblichen epidemischen Begleiterscheinungen beschrieben, wie sich Häuser, Orte und ganze Landstriche abschotten. Sie versuchen, der Seuche durch Quarantäne zu entgehen. Die Armee probiert verzweifelt, der Situation Herr zu werden und viele Gesunde haben die Flucht ergriffen. Teri Terry schildert diese Situation plastisch und nachvollziehbar, womit sie mich sofort gefesselt hat. Obwohl allein diese Ausgangslage schon als Stoff für eine mehrbändige Reihe reicht, wird perfiden Machenschaften auf den Grund gegangen, die es aufzudecken gilt. Denn das Mädchen Callie steht mit der Epidemie in mysteriösem Zusammenhang, der mir keine Ruhe lässt. Shay und Kai kommen langsam den Hintergründen auf die Spur, die allerdings (noch) nicht zu greifen sind.Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, wobei Protagonistin Shay der meiste Raum zugestanden wird. Mit ihr erlebt man die Entwicklungen fast am eigenen Leib. Dieser Erzählstil ist treffend gewählt, weil er sehr spannend zu lesen ist. Man driftet von Cliffhanger zu Cliffhanger, die kurzen Kapitel stacheln ständig zum Weiterlesen an und man kann kaum glauben, dass es auf einmal zu Ende ist. Teri Terrys Schreibstil hat mir irrsinnig gut gefallen und ich habe ihn aus anderen Büchern gar nicht mehr so gut in Erinnerung. Die Sprache ist jugendlich gewählt, leicht verständlich und zielt auf die spannende Umsetzung sowie eine junge Zielgruppe ab:„Die Welt hat nicht mehr alle Tassen im Schrank, ist ein Irrenhaus, und wir sind bloß zwei Insassen, die das Geschirr suchen.“ (S. 302)„Infiziert“ ist ein Trilogie-Auftakt, der mich restlos begeistert hat. Teri Terry spannt einen interessanten Handlungsrahmen, trifft mit der epidemischen Thematik mitten in mein Leserherz und treibt mit dem grandiosen Erzählstil die Spannung an. Die Trilogie:1) Infiziert2) Manipuliert3) unbekannt

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    • 8

    secretworldofbooks

    03. December 2017 um 18:45
  • Mystisch, fesselnd, infizierend!

    Infiziert

    thebookishniffler

    26. November 2017 um 17:24

    Meine Meinung:Da Teri Terry mich mit ihren Jugendbüchern bis jetzt eigentlich immer überzeugen konnte, stand auch „Infiziert" auf meiner Wunschliste, sobald es erschienen war. Auf der Buchmesse hatte ich dann das große Glück, die Autorin persönlich zu treffen. Natürlich habe ich mir das Buch dann auch vor Ort gekauft und direkt signieren lassen!Wer schon einmal eine Buchmesse hinter sich hatte, der hat sicherlich noch gut in Erinnerung, wie erschöpft und müde man sich danach fühlt. Dennoch habe ich auf der Heimfahrt gleich mit dem Lesen angefangen - und war von Anfang an wie gefesselt! Ich habe gar nicht gemerkt, wie die Seiten dahinflogen, weil ich mich sofort mitten drin in der Geschichte befunden habe.Mit Shay, der Protagonistin, habe ich mich gleich angefreundet. Nicht nur, dass sie einen starken Willen hat und sich durchzusetzen weiß, was sie mir von Anfang an sympathisch machte, nein, sie hat auch ein fotografisches Gedächtnis! Ich persönlich bin ein riesiger Bewunderer dieser Fähigkeit und finde es unfassbar faszinierend, wenn sich jemand innerhalb eines kürzesten Zeitraums die verschiedensten Dinge detailliert merken kann. Ich hatte dennoch nicht das Gefühl, dass Shay irgendwie überlegen und zu perfekt wird, im Gegenteil, sie hat auch ihre Schwächen. Ihre Gedanken und Gefühle waren nicht nur stets authentisch, ich hatte meist sogar das Gefühl, mich mitten in ihr drin zu befinden und das Ganze nicht nur mit ihr, sondern als sie zu erleben.Die Kapitel werden abwechselnd aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt: Zuerst einmal natürlich von Shay, aber auch Callie, das verschwundene Mädchen, schildert ihre Sicht der Dinge. Callie ist vom Charakter her Shay nicht unähnlich, auch sie hat einen eisernen Willen. Jedoch war sie mir teilweise ein wenig unheimlich. Sie punktet zwar durchaus mit Sympathie und ihre Handlungen und vor allem ihre Gedanken erschienen mir mehr als nachvollziehbar, doch dass eine Zwölfjährige solche Rachegedanken hegt? Etwas unbehaglich habe ich mich dabei schon gefühlt, gerade gegen Ende hin. Allerdings muss ich zugeben, dass ich, wenn man mir dasselbe angetan hätte, wahrscheinlich ähnlich reagiert hätte. Callie tritt nämlich nicht als Mensch, sondern in einer Art Geist-Form auf. Was genau mit ihr geschehen ist, ist zunächst sehr unklar und hat meine Neugier geweckt. Auf jeden Fall schien es irgendetwas Übernatürliches zu sein. Gegen Ende hin gibt es ein paar Erklärungen, von denen ich allerdings sagen muss, dass sie mich nur bedingt überzeugen konnten. Natürlich handelt es sich hierbei um Fantasy, aber dennoch erhoffe ich mir im zweiten Band ein paar mehr Erklärungen, denn einige unbeantwortete Fragen warf der Mythos um die geheime Forschungseinrichtung und Callie auf jeden Fall auf. Was hingegen sehr offensichtlich war, ist die Tatsache, dass Callie beziehungsweise ihr Geist oder was auch immer sie jetzt ist, irgendetwas mit der Seuche zu tun hat, die rasant um sich schlägt, grausame Folgen hat und niemanden verschont. Obwohl die Idee an sich nichts Neues ist, so wurde sie hier meiner Meinung nach auf grandiose Weise umgesetzt. Die schonungslose Direktheit, mit der sich der Tod in Großbritannien und auf der ganzen Welt auszubreiten scheint, hat mir so manches Mal die Sprache verschlagen. Obwohl diese Krankheit zweifelhafter Herkunft die ganze Zeit über ein ständiger Begleiter in diesem Buch ist, hat mich jeder einzelne Tod erneut getroffen, ich wurde immer wieder schockiert, von der Handlung mitgerissen und dazu gezwungen, den Atem buchstäblich anzuhalten. Teri Terry hat es wieder einmal geschafft, eine großartige Atmosphäre entstehen zu lassen, aus der ich kaum entfliehen konnte.Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Fragen: Wer oder was ist Schuld an der Seuche? Und was ist mit dem mysteriösen Dr. 1, von dem Callie erzählt hat? Diese Fragen gilt es zu beantworten, deshalb zieht Shay auch zusammen mit Kay, Callies Bruder, sowie dem jungen Mädchen selbst los, um den Ursprungspunkt der Seuche zu finden. Dabei wartet eine abenteuerliche Reise auf sie - natürlich auch gespickt mit romantischen Elementen. Das war zwar von Anfang an vorhersehbar, aber meiner Meinung nach wurde die langsam aufkeimende Beziehung zwischen Shay und Kai sehr schön beschrieben. Die mitreißende Handlung stand dennoch im Vordergrund, was mich sehr gefreut hat.Mit mehreren überraschenden Wendungen wurde die ganze Zeit über eine große Spannung aufgebaut, sodass ich die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite sehr genießen konnte.Obwohl ich schon fest damit gerechnet habe, hat mich der Cliffhanger am Ende wie ein vorbeifahrender Zug erwischt. Ich kann noch immer nicht so recht fassen, dass ich jetzt bis Anfang 2018 auf den zweiten Teil der Trilogie warten muss - eine clevere Marketingstrategie, um Leser auf die Folter zu spannen. Und obwohl ich aus Erfahrung spreche, dass die Wartezeit auf Folgebände in der Regel keine besonders schöne Zeit ist, kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen, wenn ihr Lust auf eine Mischung aus einem spannenden Thriller gespickt mit Fantasyaspekten, tollen Charakteren, vielen Emotionen und ein bisschen Liebe habt!Fazit:Mit „Infiziert" konnte mich die Teri Terry erneut begeistern, ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass dies das bis jetzt beste Buch der Autorin ist. Ich habe zwar ein, zwei kleine Kritikpunkte, aber im großen und ganzen konnte mich der Titel mehr als überzeugen. Die fesselnde Atmosphäre und eine Handlung, die im wahrsten Sinne des Wortes infizierend ist, sorgen für ein Leseerlebnis, das auch noch lange nach der letzten Seite anhält. Ich für meinen Teil warte jedenfalls sehnsüchtig auf das Erscheinen des zweiten Bandes mit dem Titel „Manipuliert" und freue mich sehr auf ein Wiedersehen mit Shay, Callie und Co!

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  • Epidemie

    Infiziert

    Archer

    20. November 2017 um 13:40

    Sharona, die lieber Shay genannt werden will, ist eher eine Außenseiterin. Mit ihrer Mutter lebt sie abseits einer schottischen Ortschaft und sehnt sich zurück nach London; auch mit den meisten Leuten hier kann sie nicht viel anfangen. Doch all ihre Probleme werden nichtig, als sie auf einem ein Jahr altem Bild ein Mädchen erkennt, das sie getroffen hat. Sie meldet sich bei der Familie des Mädchens und lernt Kai, den Halbbruder von Callie kennen. Während sie noch versuchen, bei der Polizei Druck zu machen, geschehen auf den Shetland-Inseln merkwürdige Vorfälle und eine Epidemie erfasst ganz Schottland, bei der über 90 Prozent der Betroffenen sterben. Kai und Shay kommen einem unglaublichen Verbrechen auf die Spur - und dann ist da noch Callie ... die lediglich Kontakt zu Shay aufnehmen kann. Eine spannende Geschichte in einem Setting, das so wirklich neu ist. Zumindest habe ich im Jugendbuchbereich noch nichts ähnliches gelesen, und ich lese viel. Wie üblich ein bisschen vorhersehbar (Shay + Kai = endless love), aber wenigstens nicht extrem aufdringlich. An Herzschmerzstellen fehlte es trotzdem nicht, denn es sterben extrem viele Leute, manche von denen welche, die nahegehen. Die Sache mit Duncan hätte jetzt nicht sein müssen, kam mir ein wenig an den Haaren herbeigezogen vor, ist aber auch nicht zu schlimm. Es gibt - da es sich um den Auftakt einer Trilogie handelt - noch mehr Fragen als Antworten, doch immerhin macht es Spaß zu lesen und ich möchte die Fortsetzungen lesen. Muss aber auch sagen, dass mir das ewige Hin und Her mit Shay und Callie nicht immer gefiel, andererseits war es auch ein genialer Kniff, um alle Infos an den Mann zu bringen. Mal sehen, was Terry noch draus macht.

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