Teri Terry Infiziert

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Inhaltsangabe zu „Infiziert“ von Teri Terry

Unaufhaltsam schleicht sich der Tod von Haus zu Haus, von Stadt zu Stadt und selbst wenn er dich verschont, wirst du nie wieder sein, wie zuvor. Shay ist schockiert, als sie die 12-jährige Callie auf einer Vermisstenanzeige wiedererkennt. Vor über einem Jahr ist sie dem Mädchen begegnet und dabei offenbar Zeugin einer Entführung geworden. Zusammen mit Callies Halbbruder Kai macht sie sich auf die Suche – nicht ahnend, welche Katastrophe bereits auf das ganze Land zurollt. Denn Callie wurde nicht nur entführt, sondern als Forschungsobjekt missbraucht. Und der Erreger, mit dem das Mädchen infiziert wurde, breitet sich nun in Großbritannien aus. Als auch Shay plötzlich Symptome der tödlichen Krankheit zeigt, beginnt für sie und Kai ein Wettlauf gegen die Zeit ...

Geringer Nervenkitzel, aufgrund von den Kapitelüberschriften mit der Uhrzeit, jedoch konnte ich mich mit den Charakteren nicht identifiziern

— KristenBook
KristenBook

Katastrophenfilm meets Geistergeschichte - eine interessante Mischung, die überraschend gut funktioniert!

— Svenjas_BookChallenges
Svenjas_BookChallenges

Leider war mir die ganze Geschichte zu Vorhersehbar.

— Elizzy
Elizzy

😍😍😍 wann kommt der Zweite??? Bin sooo gespannt!

— EnysBooks
EnysBooks

Ein wirklich schnell zu lesendes Buch, jedoch mit dem ein oder anderen Logikfehler

— Seelensplitter
Seelensplitter

Mitreißender Auftakt!

— Chianti Classico
Chianti Classico

Eine interessante Mischung aus Mystery, Thriller und Dystopie. Toller Schreibstil und spannende Charaktere. Macht Lust auf den zweiten Band!

— Meritamun
Meritamun

Ein tolle Idee mit einer Umsetzung, die auf jeden Fall Potenzial zeigt!

— MosquitoDiao
MosquitoDiao

Vorhersehbar, aber dennoch ein spannender Auftakt. Bin echt gespannt wie es weitergeht :)

— Lesemaus19
Lesemaus19

Endlich komme ich dazu zu schreiben, wie genial Teri Tery neustes Werk ist. Es ist (fast) genauso gut wie ihre Gelöscht-Reihe ♥! Meeeehr :)

— NussCookie
NussCookie

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  • Ein Endzeitthriller, der einen abholt. Ob man wil- oder nicht!

    Infiziert
    gsimak

    gsimak

    20. July 2017 um 12:32

    Zum InhaltJetzt bin aber ganz stark ins Grübeln gekommen. In "Infiziert" geht es um ein Forschungsprojekt, welches für die Menschheit mehr als gefährlich ist. Das Schlimme daran, so was ist jederzeit auch im realen Leben möglich!Callie ist ein junges Mädchen, welches in die Fänge der Forscher gelangt ist. Sie sieht in den Labors Dinge, welche ihr große Angst einflößen. Sie schafft es, aus dem Labor auszubrechen; muss aber erkennen, dass ihr Leben niemals wieder so sein wird, wie es einmal war.Shay ist ein Mädchen, welches sich in ihrer neuen Heimat Killin in Schottland noch nicht richtig eingelebt hat. Sie muss sich gegen einen fiesen Typ in ihrer Schule durchsetzen. Shay entdeckt eine alte Vermisstenanzeige, von der 12 jährigen Callie. Sie erinnert sich daran, dieses Mädchen am Entführungstag gesehen zu haben. Callie war in das Auto, eines düster wirkenden Mannes, eingestiegen. Shay nimmt Kontakt zu Callies Bruder Kai auf.Kai ist ein netter Typ, der schon mal die Fäuste fliegen lässt, wenn seine Herzens-Menschen in Gefahr sind. Zu Shay hat er von Anfang an einen guten Draht. Mit ihr macht er sich auf die Suche nach seiner vermissten Schwester.Viele Menschen erkranken an einem unbekannten Grippevirus und sterben innerhalb kürzester Zeit. Da bemerkt Shay die ersten Symptome bei sich. Mit Kai zusammen beginnt eine Suche nach der Wahrheit, die einen atemlos zurück lässt.Meine MeinungShay und Kay erleben ein grausames Abenteuer, quer durch Schottland. Sie müssen erkennen, dass man nicht an dem Wohl der erkrankten Menschen interessiert ist. Vielmehr versuchen Forscher und die Armee die wahren Gründe für die Epidemie zu vertuschen.Diese Geschichte hat mich von der ersten Silbe an gefangen genommen. Sie wird aus der Sicht von Shay- und Cally in der Ich-Form erzählt.Besonders Callys Erzählungen sind spannend. Ihre Erlebnisse, in und außerhalb des Labors, nehmen den Leser auf eine Reise mit, die er im realen Leben niemals so erleben möchte.Shay gehört zu den wenigen Erkrankten, die überlebt haben. Eine Hetzjagd auf sie lässt sie an der Gerechtigkeit zweifeln. In Kai findet sie die große Liebe und einen Freund, der sein eigenes Leben aufs Spiel setzt, um sie zu beschützen.Shay hat eine besondere Gabe. Sie hat ein photographisches Gedächtnis. Sie kann bis ins Detail Erinnerungen wieder aufrufen.Kai mochte ich besonders gerne. Seine Hoffnung, die kleine Schwester wieder zu finden, konnte ich zwischen den Zeilen spüren. Kai rastet gerne aus. Er benutzt schon mal seine Fäuste, wenn er es für nötig hält. Dabei macht er nicht mal vor seinem Vater halt. Kais Vater scheint auch Geheimnisse zu haben. Shay ist von dem attraktiven Gelehrten begeistert. Dieser Blick!Ein Dreiergespann, welches sehr sympathisch daher kommt. Ich habe mit den dreien mitgefiebert.Vor allem Cally konnte mich sehr berühren. Der Kontakt zu Shay hat ihr sehr gut getan. Cally und Shay sind sich gegenseitig eine große Hilfe. Kai scheint bei dieser Freundschaft ein Aussenseiter zu sein. Und dabei hat er doch so um seine Schwester gebangt ......Mir ging sehr oft beim Lesen durch den Kopf, wozu die Forschung wirklich in der Lage ist. Dieser Endzeitthriller ist eigentlich das wahre Leben. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Viren und Bakterien schon aus den Labors entwichen sind. Man denke nur mal an Genmanipulation. Das hat zwar nichts mit Krankheit zu tun, kann aber krank machen. Wurden wir gefragt, ob wir das wollen?Hat wirklich jede Grippeepidemie einen normalen Ursprung? Allzu genau möchte ich nicht mehr darüber nachdenken. Wir können eh nichts daran änder. Genau das macht Angst!Mein FazitDrei junge Menschen, die einem Verbrechen auf der Spur sind, welches die gesamte Menschheit auszulöschen droht.Das Setting verbreitet eine Atmosphäre, die einen den Duft von Krankenhäuser und Labors förmlich aufdrängt.Hunger, Verzweiflung und Heimatlosigkeit, treiben die taffen Drei immer weiter. Überall Quarantäne-Zonen, die es zu überwinden gilt. Ein Weg zur Wahrheit, der den Leser fassungslos zurücklässt. Die Frage die sich mir aufdrängt: Wird denn ganz am Ende überhaupt noch ein Mensch überleben?Ob mir das Ende gefallen hat? Da es eine Trilogie wird, war dieser fiese Cliffhanger zu erwarten.Die Autorin hat eine gute Idee genial umgesetzt. Ihr Schreibstil holt den Leser von Anfang an ab. Der Prolog verrät einiges und doch gar nichts.An Humor fehlt es Teri Terry auch nicht. Besonders schmunzeln musste ich, als Shay ihr photographisches Gedächtnis nutzte, um eine Seite aus "Fifty Shades of Grey" zum besten zu geben. Rote Öhrchen inclusive :-)))Meine Liebligszitate >>Bücher sagen eine Menge über Menschen aus, findet ihr nicht?<< (Seite 437)>>Unberührt von den Sonnenstrahlen ist die Dunkelheit im Licht, ein bloßer Schatten: Dasein im Nichtsein.<<(Seite 404)>>Sterben ist gar nicht so schwer. Ich habe schon oft zugesehen.<< (Seite 318)>>Die Welt hat nicht mehr alle Tassen im Schrank, ist ein Irrenhaus, und wir sind bloß zwei Insassen, die das Geschirr suchen.<< (Seite 302)>>Der Berg ragt in den Himmel, der Loch glitzert unter uns. So war es, bevor die ersten Menschen kamen; und so wird es auch sein, nachdem wir lange schon zu Staub sind.<<(Seite 263)Danke Teri Terry.

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  • Ein spannender Genremix, der überraschend gut funktioniert

    Infiziert
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    19. July 2017 um 18:35

    Zwei Bücher habe ich bisher von der britischen Erfolgsautorin Teri Terry gelesen - eines fand ich großartig, eines einfach nur schlecht (siehe meine Rezensionen zu *Mind Games* und *Book of Lies*). Deswegen war ich besonders gespannt auf den Auftakt ihrer neuen Trilogie: Infiziert. Der Klappentext liest sich wie die Zusammenfassung eines Katastrophenfilms (ich denke da zum Beispiel an "Contagion" mit Kate Winslet), aaaaber - so einfach ist es dann doch nicht. Denn neben der Seuche, die sich rasend schnell über die britischen Inseln ausbreitet und innerhalb weniger Stunden mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit zum Tod führt, spielt auch ein mysteriöser Vermisstenfall eine Rolle. Der der 12-jährigen Callie. Teri Terry verknüpft diese beiden wesentlichen Handlungselemente auf recht unkonventionelle, aber interessante und originelle Weise miteinander. Von Anfang an wechselt mit jedem Kapitel die Perspektive, wobei der Fokus auf Shay und Callie liegt.Und so entsteht ein doch etwas abgedrehter Genremix, denn die merkwürdige und absolut tödliche Krankheit (welche nach dem Ort des ersten Ausbruchs fortan "Aberdeen-Grippe" genannt wird) steht zwar im Fokus, wird aber mit einer schaurigen Geistergeschichte und weiteren Fantasyelementen kombiniert. Damit hatte ich so gar nicht gerechnet und anfangs hat mich das etwas aus dem Konzept gebracht. Ich hatte eher vermutet, dass die Geschichte in Richtung Science Fiction gehen würde, das Übernatürliche macht die Sache mit der Epidemie allerdings weniger glaubhaft. Wenn man das erstmal akzeptiert und sich auf all die ungewöhnlichen Elemente und Charaktere (in Bezug auf Callie und später auch auf Shay erlebt man definitiv eine große Überraschung!) eingelassen hat, ist das Buch tatsächlich fesselnd und sehr rasant.Mich haben insbesondere die Atmosphäre und die auf jeder Seite spürbare Bedrohung durch die "Aberdeen-Grippe" fasziniert und in einen Sog gezogen. Kurze Kapitel und unvorhersehbare Plot Twists erhöhen die Spannung zusätzlich, sodass man Infiziert kaum aus der Hand legen mag. In Bezug auf den Krankheitsverlauf der "Aberdeen-Grippe" und die Schilderung von Gewalt ist Terry außerdem ungewohnt explizit - es wird grausam, schmerzhaft und stellenweise zum Nägelkauen spannend. Das ganze Konstrukt um die unheilbare Krankheit, die merkwürdigen Explosionen auf den Shetland-Inseln und die auffällig vielen Vermisstenfälle, von denen Callies nur einer ist, hat mir sehr gut gefallen und Shays Lösung am Ende ist so abgefahren wie genial und faszinierend.Auch das Zusammenspiel der Charaktere konnte mich überzeugen. Mit Shay und Callie setzt Terry auf zwei grundverschiedene Mädchen, die gezwungen sind, zusammenzuarbeiten und doch jeweils ihre eigenen Ziele verfolgen. Was ich hingegen nicht so gut gelungen fand: Die Liebesbeziehung zwischen Shay und Kai. Es musste ja so kommen (das ahnt man bereits nach den ersten Seiten), mir ging das allerdings zu schnell und es wirkte auf mich eher unglaubwürdig als romantisch. Muss man denn wirklich in jedes Jugendbuch auf Biegen und Brechen eine Liebesgeschichte reinquetschen? Genauso erscheint es mir nämlich bei Infiziert. Alleine die Namen der allzu schnell unsterblich Verliebten: Kai und Shay. Würg.Ansonsten hat mir Teri Terrys neuestes Werk aber wirklich gut gefallen. Überraschenderweise, denn trotz der Fantasyelemente, die vor allem im zweiten Teil des Romans die Oberhand haben, hat mich die Handlung durchgehend mitgerissen und immer mal wieder ziemlich überrascht. Und wie ich es schon von Terrys anderen Romanen kannte, hat mich der lockerleichte Schreibstil mal wieder rasend schnell durchs Buch getragen. Grauenhafte, bedrückende Szenen, wie man sie aus Katastrophenfilmen kennt, eine spannende Schnitzeljagd quer durch Schottland und die über allem schwebende Frage, wer schlussendlich hinter der Verbreitung der tödlichen Krankheit steckt, ergeben eine spannende, erfrischende Mischung. All das gipfelt natürlich, wie sollte es anders sein, in einen fiesen Cliffhanger, nach dem man den zweiten Band einfach lesen MUSS.Mein Fazit:In Teri Terrys neuestem Jugendroman/Thriller treffen Katastrophenfilm und Geistergeschichte aufeinander - und das funktioniert erstaunlich gut. Infiziert ist ein echter Pageturner, durchgehend spannend und packend zu lesen. Anfangs war ich mir zwar unsicher, wie die Epidemie und die Fantasyelemente zusammenpassen und ein wenig wirr finde ich es immer noch, im Großen und Ganzen hat mich die Story aber überzeugt und sehr gut unterhalten. Bis auf die recht erzwungene Liebesgeschichte - auf die hätte ich getrost verzichten können.

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  • Mal wieder ein toller Pageturner von Teri Terry

    Infiziert
    Lilli33

    Lilli33

    19. July 2017 um 08:03

    Gebundene Ausgabe: 480 Seiten Verlag: Coppenrath (4. Juli 2017) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3649625995 empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre Originaltitel: Contagion Preis: 19,95€ auch als E-Book erhältlich Papego-fähig Mal wieder ein toller Pageturner von Teri Terry Inhalt: Als die sechzehnjährige Shay auf einer Vermisstenanzeige das Mädchen erkennt, das sie vor fast einem Jahr zufällig getroffen hat, ahnt sie noch nicht, dass eine Katastrophe bevorsteht. Sie kontaktiert den Bruder des Mädchens, um ihm zu helfen, Callie zu finden. Doch Callie existiert nicht mehr, zumindest nicht in ihrem menschlichen Körper. An ihr wurden Experimente durchgeführt, die aus dem Ruder gelaufen sind und nun Schottland und bald die ganze Welt bedrohen. Meine Meinung: Teri Terry versteht es, den Leser zu fesseln. Durch einen atemlosen Schreibstil mit meist kurzen, knackigen Sätzen beschwört sie eine unheilvolle Atmosphäre herauf. Man muss einfach immer weiterlesen, weil es unmöglich ist, das Buch aus der Hand zu legen, obwohl die knappen Kapitel geradezu dazu einladen. Aber es ist einfach zu spannend und mitreißend. Sehr gelungen fand ich, dass die Erzählperspektive kapitelweise zwischen Shay und Callie hin und her wechselt. Beide erzählen in der Ich-Form im Präsens, sodass man sich in beide gut hineinversetzen kann und die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann. Man erlebt dadurch diese schrecklichen Ereignisse hautnah mit, fast so, als müsste man selbst die ganzen Schmerzen aushalten, die Angst und die Wut empfinden wie die beiden Protagonistinnen. Auch die kleine Liebesgeschichte hat mir außerordentlich gut gefallen. Sie hält sich angenehm im Hintergrund, ist aber doch immer präsent und wirklich sehr schön zu lesen, ohne irgendwelchen Kitsch. Leider bin ich mit dem Ende nicht ganz glücklich. Für mich passt diese Entwicklung am Schluss nicht so recht und lässt mich etwas unzufrieden zurück. Da es sich um den Auftakt einer Trilogie handelt, ist die Handlung natürlich nicht ganz abgeschlossen. Auf einen bösen Cliffhanger hätte ich allerdings gern verzichtet. „Infiziert“ ist der 1. Band der Dark Matter-Trilogie. Band 2 und 3 werden zumindest auf Englisch 2018 erscheinen. ★★★★☆

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  • Infiziert Band 1

    Infiziert
    Elizzy

    Elizzy

    18. July 2017 um 13:22

    Zusammengefasst Shay ist neu mit ihrer Mutter nach Schottland gezogen. So richtig wohl fühlt sie sich in der Schule noch nicht wirklich und wird leider auch von einem gemeinen Kerl belästigt. Bei einer schnellen Flucht vor diesem, erhascht sie einen Blick auf eine Vermisstenanzeige und ist schockiert darüber, dass sie das Mädchen darauf erkennt. Denn Shay hat ein „Fotografisches Gedächtnis“ und kann sich noch ganz genau daran erinnern, wie sie diesem Mädchen vor einem Jahr begegnet ist, genau an dem Tag, an dem es entführt wurde. Sie entschliesst sich dazu die Familie des Mädchens zu kontaktieren und lernt so Kay kennen. In der Zwischenzeit bricht auf den Shetland Inseln ein Virus aus, dass zum rasanten Tod führt und scheinbar niemand ist davor sicher. Dort kommt dann auch Callie zu Wort, den Callie ist nun ein Geist und auf der Suche nach dem, der ihr das angetan hat. Doch die Krankheit schreitet voran und infiziert immer mehr Menschen, bis auch Shay nicht mehr sicher ist. Damit beginnt eine gefährliche Reise, um den Ursprung der Krankheit zu finden – zum Glück haben Shay und Kay  Unterstützung von Callie auch wenn sie dies nicht von Anfang an wissen. Werden Sie es rechtzeitig schaffen ein Gegenmittel zu finden?Warum wurde Callie ein Geist?Und was ist mit Shay plötzlich los? Darüber Gedanken gemacht Ich habe das Buch begonnen und eine leichte Jugendbuchlektüre erwartet. Das habe ich auch bekommen aber leider war mir die Geschichte so vorhersehbar, dass ich schon nach einigen Kapiteln wusste, in welche Richtung das ganze laufen wird. Doch was ich so gar nicht erwartet habe, war das ganze Drumherum um Callie. Eine Geistergeschichte? Davon stand doch nichts im Klappentext oder? Doch dabei bleibt es nicht, denn auch Shay bekommt etwas Übernatürliches und plötzlich wurde mir das ganze zu abgedreht. Eigentlich schade, denn die Geschichte ist so flüssig erzählt, dass man gar nicht anders kann als es beinahe zu verschlingen. Die Figuren sind okay aber damit hat es sich eigentlich auch schon. Denn die Liebesgeschichte zwischen Kay und Shay (diese Namen-Kombi ist wirklich furchtbar) war mir einfach zu unrealistisch und sehr oberflächlich. Ausserdem war ich teilweise schockiert wie grausam manche Details der Krankheit geschildert wurden… Vielleicht nicht gerade das beste Thema für ein Jugendbuch. „Der Rest der Welt ist verrückt und wir sind die Normalen? Und wir halten zusammen. Stimmt doch, oder?“ S. 302 Gefiel mir sehr Trotz der schlechten Kritik war die Geschichte an sich gut aufgebaut. Natürlich war es sehr hervorsehbar und auch ohne dass ich die beiden Folgebände lese kann ich mir zusammenreimen, wer Dr. 1 ist und wer der Überträger der Krankheit ist. Gefiel mir nicht Wie bereits erwähnt war mir das ganze zu vorhersehbar doch auch die einzelnen Kapitel waren mir manchmal zu abrupt und obwohl sie sehr kurz gehalten wurden, konnte dies die Spannung nicht immer aufrecht erhalten. Schreibstil & Cover Der Schreibstil ist wirklich der Altersklasse entsprechend und somit dem Buch wirklich gerecht. Das Cover finde ich richtig cool, da es mein Interesse sofort wecken konnte. „Ich versuche, mich in ihn hineinzuversetzen. Bücher sagen eine Menge über einen Menschen aus, findet ihr nicht?“ S. 437 Fazit Obwohl ich wusste, das Jugendbücher meistens nicht anspruchsvoll sind, war ich doch enttäuscht darüber, wie viel einem bereits nach einigen Kapiteln klar wurde und somit der ganze Spannungsfaktor flöten ging. Von der Thematik her war es okay, aber es hätte wirklich mehr aus dem Buch herausgeholt werden können. Für das, dass es eine Trilogie ist, ist einem beim ersten Band schon so viel klar, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass die anderen beiden Bände noch gross etwas aufdecken werden. Somit werde ich die Trilogie leider nicht weiterlesen.BewertungBuchlänge ♥♥♥ (3/5)Schreibstil ♥♥♥ (3/5)Botschaft ♥♥ (2/5)Lesevergnügen ♥♥ (2/5)

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  • Wieder eine tolle Trilogie von Teri Terry!

    Infiziert
    Cellissima

    Cellissima

    17. July 2017 um 09:37

    Unaufhaltsam schleicht sich der Tod von Haus zu Haus, von Stadt zu Stadt und selbst wenn er dich verschont, wirst du nie wieder sein, wie zuvor. Shay ist schockiert, als sie die 12-jährige Callie auf einer Vermisstenanzeige wiedererkennt. Vor über einem Jahr ist sie dem Mädchen begegnet und dabei offenbar Zeugin einer Entführung geworden. Zusammen mit Callies Halbbruder Kai macht sie sich auf die Suche – nicht ahnend, welche Katastrophe bereits auf das ganze Land zurollt. Denn Callie wurde nicht nur entführt, sondern als Forschungsobjekt missbraucht. Und der Erreger, mit dem das Mädchen infiziert wurde, breitet sich nun in Großbritannien aus. Als auch Shay plötzlich Symptome der tödlichen Krankheit zeigt, beginnt für sie und Kai ein Wettlauf gegen die Zeit ...******"Infiziert" ist der Auftakt zur neuen Trilogie von Teri Terry. Sie entwirft hier ein düsteres, beängstigendes Zukunfts-Szenario, das die Welt und ihre Menschen verändert, in dessen Mittelpunkt die Jugendlichen Shay, Callie und Kai stehen, die Opfer und Helden zugleich sind.Die Geschichte ist gewohnt gut geschrieben und flüssig lesbar, wird abwechselnd aus der Perspektive von Shay und von Callie erzählt, sodass Lesefluss und Neugier des Lesers stets erhalten bleiben, die Spannung konstant zunimmt und beide Handlungsstränge sich im Verlauf der knapp 500 Seiten zu einem einheitlichen Ganzen verweben, die Mosaiksteinchen sich zu einem stimmigen Bild zusammensetzen.Die Handlung und Thematik dieses Auftakt-Bandes sind so beunruhigend wie faszinierend und spannend. Hierdurch und durch das hohe Tempo der Erzählung kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen. -So ist Callie bspw. tot, existiert fortan als Geist. Shay hat die besondere Gabe, Callie sehen, hören, mit ihr agieren und kommunieren zu können.Shay wollte Kai ursprünglich nur helfen, seine Schwester wiederzufinden, doch zwischen ihnen entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte (dies geschah zugegebenermaßen zu überstürzt und wirkte daher unglaubwürdig, konstruiert).Aufgrund der sich ausweitenden Quarantäne-Zonen sowie der Tatsache, dass Shay von der Polizei gejagt wird, sind Shay, Kai und Callie ständig auf der Flucht, geraten immer wieder in brenzlige SItuationen, aus denen sie nur in letzter Sekunde entkommen können.So endet dieser erste Band denn auch in hohem Tempo und mit vielen offenen Fragen: Wo ist Dr. 1? Kann er ausgeschaltet und die Epidemie gestoppt werden? Wo ist Shay? Werden Kai und Callie sie rechtzeitig finden und vor einem großen Fehler bewahren können? Werden die drei wieder vereint sein? Hoffentlich bekommen wir bald Antworten!******Fazit: Ein Blick in die Zukunft, ein Szenario, das beängstigend, aber auch spannend und faszinierend ist. In jedem Falle verschlingt man auch diese Trilogie. Teri Terry, wie man sie kennt; sie begeistert erneut ihre Leser. Ein Auftakt, der fesselt und viel Lust macht auf Band 2!

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  • Wie schnell sich etwas ausbreitet

    Infiziert
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    16. July 2017 um 10:12

    Meine Meinung zum Jugendbuch:InfiziertAufmerksamkeit: Diesen Punkt erfahrt ihr in meiner Original Rezension bei mir auf dem Blog.Inhalt in meinen Worten:Eine Krankheit geht um, diese Krankheit rafft etliche Menschen dahin, nur wenige überleben, doch gerade die, die überleben haben ein Geheimnis, das bittersüß und bierernst ist, dass es um das Leben geht.So geht es auch Callie, Shay und Kai. Drei verschiedene Jugendliche, die irgendwie zusammengehören, doch in welcher Form?Dabei kommt Shay Dingen auf die Spur, die sie selbst niemals wahr haben wollte und doch sich stellen muss.Gerade hier kommt ihre Gabe, ein Fotografisches Gedächtnis zu haben, sehr deutlich zu Hilfe.Wie wird sie dieses Abenteuer in das sie ungewollte gestoßen wird, überleben und überstehen?Das kann euch das Buch beantworten.Wie ich das Buch empfand:Recht schnell wurde ich in die Geschichte hineingezogen, dabei musste ich jedoch immer wieder eine kleine Pause einlegen, weil ungewollt hat mich das Thema tiefer getroffen, als mir lieb gewesen war.Denn ich habe Angst vor Viren und Krankheiten, liegt wohl an meiner eigenen Kindheit.Und doch ist das Buch eine tolle Unterstützung gewesen zu erkennen, dass es wirklich schlimme Krankheiten gibt und welche, die nicht schlimm sind, und die man recht schnell überstehen kann.Wie ein Übertragungsweg von einer Krankheit seinen Lauf nimmt, ist nicht immer klar, und meist hilft nicht mal das übersensible Desinfizieren, sondern einfach auch mal das man sich bewusst mit Dingen auseinandersetzt, die Angst machen.Themen im Buch:Ich finde die Mischung die Teri hier vor meine Augen malt, wahnsinnig spannend und freue mich schon auf den nächsten Teil der Geschichte.Einerseits gab es das Thema Auren (okay hier muss ich gestehen, dass ich skeptisch bin), das Thema Leben und Tod, das sehr realistisch wieder gegeben wird, aber auch wie man mit Trauer umgehen muss, wenn gerade alles zusammenbricht, das ist nämlich nicht einfach.Wie das alles im Buch jedoch zusammengehört, das erfahrt ihr mal wieder im Buch ;).Schreibstil:Die Geschichte wird von Shay und Callie erzählt. Dabei sieht man Callie nicht, denn sie ist ein Geist, die mit ihrem kindlichen Gemüt und ihrer unbändigen Wut und ihrer großen Angst hin und wieder das Leben von Shay erschwert, doch ohne Callie geht es nun einmal auch nicht.Hier finde ich es spannend, wie Teri die zwei Handlungsstränge die doch einer sind zusammenspinnt, und somit die Spannung extrem aufzieht, so das man das Buch eigentlich nicht mehr aus der Hand legen möchte.Spannung:Wie im oberen Beitrag, ist die Spannung wirklich sehr intensiv in diesem Buch. Ein Ereignis überschlägt das andere und das einzige was hier hilft, weiter lesen, sich mitreißen lassen und die Flucht die die Jugendliche erleben mitgehen.Ein kritischer Blick ist hier jedoch da, denn letztlich war mir schon sehr früh klar, wer eigentlich der Überträger der Krankheit ist.Empfehlung:Ihr liebt Geschichten, die euch mitreißen, die euch entführen in eine Welt, die vielleicht wirklich so existieren könnte, und ihr wollt dennoch die Hoffnung nicht aufgeben, dann empfehle ich euch sehr, dieses Buch zur Hand zu nehmen, euch mitreißen zu lassen und vor staunen den Mund offen zu halten.Achtung: Suchtgefahr!Bewertung:Dem Buch gebe ich vier Sterne. Warum nicht fünf? Weil mir einfach zu früh klar war, wer der "Täter" in der Geschichte ist und das fand ich etwas schade. Dennoch hat mich das Buch irre mitgerissen und mitgezogen. Ich wurde eiskalt in die Geschichte hineingezogen und konnte fast nicht von ihr lassen.

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  • Rezension: Infiziert von Teri Terry

    Infiziert
    Chianti Classico

    Chianti Classico

    15. July 2017 um 14:44

    Seit fast einem Jahr wird Callie vermisst. Shay hat sie am Tag ihres Verschwindens gesehen und kontaktiert ihren Bruder Kai, der die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat, seine Schwester lebend zu finden. Doch während sich die beiden auf die Suche nach Hinweisen machen, breitet sich eine tödliche Krankheit in Schottland aus, die vor niemanden haltmacht. "Infiziert" ist der Auftakt von Teri Terrys Dark Matter Trilogie und wird aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Shay McAllister und Calista Tanzer erzählt. Callie ist vor fast einem Jahr verschwunden und Shay erkennt die Zwölfjährige auf einer Vermisstenanzeige wieder, denn sie hat Callie an genau dem Tag gesehen, an dem sie entführt wurde. Mit Callies Bruder Kai macht sich Shay auf die Suche nach neuen Hinweisen, als eine tödliche Krankheit, die sogenannte Aberdeen-Grippe sich in Großbritannien ausbreitet, an der auch Shay erkrankt. Ganze Teile des Landes werden unter Quarantäne gestellt und bis jetzt ist noch kein Heilmittel bekannt. Shay ist sechzehn Jahre alt und besitzt ein fotografisches Gedächtnis, das sich im Laufe der Handlung oft als sehr nützlich erweist. Kai ist ein richtiger Beschützertyp, dem das Verschwinden seiner Schwester sehr zusetzt. Callie hat trotz ihrer jungen Jahre schon viel erlebt und lässt sich nicht unterkriegen. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, was mir aber gut gefallen hat. Shay und Kai fühlen sich sehr schnell zueinander hingezogen, nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass gerade eine tödliche Krankheit umgeht, die alle bedroht. Aber mir ging die Entwicklung zwischen den beiden doch viel zu schnell und die Liebesgeschichte ließ mich dann auch irgendwie kalt.  Kaum mit dem Buch begonnen, hat mich die Geschichte sofort mitgerissen! Dadurch, dass sich Callie und Shay mit dem Erzählen abgewechselt haben, hat man besonders am Anfang sehr viel erfahren. Unter anderem auch, was mit Callie passiert ist und wie ihr Verbleib mit dem Ausbruch der Epidemie zusammenhängt. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann und auch die Thematik fand ich sehr interessant! Eine Epidemie, bei der fast alle Menschen, die erkrankt sind, sterben und wo die Suche nach einem Heilmittel erst beginnt. Aber Teri Terry hat auch ein paar übersinnliche Elemente mit in die Geschichte einfließen lassen, insgesamt ein gelungener und spannender Genre-Mix! Fazit: "Infiziert" von Teri Terry ist ein mitreißender Auftakt! Durch die kurzen Kapitel konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und die Geschichte konnte mich wirklich fesseln! Die Thematik hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und ich bin gespannt, wie es mit Callie, Shay und Kai im zweiten Band weitergehen wird! Ich vergebe vier Kleeblätter.

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  • Sehr packend

    Infiziert
    schennie23

    schennie23

    13. July 2017 um 14:47

    Titel: InfiziertAutor : Teri TerryReihe: InfiziertTeil: 1ISBN: 9783649625995Erscheinungsjahr: 2017Art: HardcoverPreis: 19,95€Inhalt:Selbst wenn es dich verschont, wirst du nie wieder sein wie zuvor!Callie wird seit einem Jahr vermisst. Niemand weiß, was inzwischen aus ihr geworden ist.Shay hat das verschwundene Mädchen als Letzte gesehen. Die Suche nach Callie wird sie für immer verändern.Kai will seine Schwester Callie retten und verliert dabei sein Herz an Shay.Das Schicksal hat alle drei miteinander verbunden. Doch wie tief sie selbst in die dunklen Machenschaften hinter der Entführung verstrickt sind, ahnen sie erst, als die Katastrophe bereits über das ganze Land hereinbricht....Fazit:Das Buch hat mich von Anfang an mitgerissen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Es ist super spannend und mysteriös. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil.

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  • Ein tolle Idee mit einer Umsetzung, die auf jeden Fall Potenzial zeigt!

    Infiziert
    MosquitoDiao

    MosquitoDiao

    13. July 2017 um 10:04

    Nie, nie wieder werde ich eine Nummer sein. ICH BIN CALLIE! Auch wenn ich mit der Autorin noch nicht so ganz zusammengefunden habe, hatte mich der Klappentext von ihrem neuen Buch gleich unsagbar neugierig gemacht! Und dann habe ich es tatsächlich vom Verlag zugeschickt bekommen – vielen Dank dafür! Gleich der Anfang ist erschreckend und verstörend, doch auch unglaublich spannend! Aus verschiedenen Perspektiven erfährt man, wie die „Katastrophe“ sich ausbreitet und welchen Ursprung sie hat. Denn nicht nur die mysteriöse Verbindung zwischen Callie, Shay und Kai sorgt für Neugierde, sondern vor allem die Verbreitung eines tödlichen Virus, der scheinbar kein Halt macht und geradezu durch die Bevölkerung rast. Bei den Protagonisten findet man Persönlichkeiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Was einerseits für eine gute Abwechslung sorgt, andererseits aber auch teilweise für einen „gebrochenen“ Lesefluss bei mir gesorgt hat. Callie hat für ihr Alter schon Dinge erlebt, an denen andere längst zerbrochen wären. Hin und hergerissen zwischen ihrem großen Wunsch nach Rache und ihrem kindisch-störrischem Verhalten sorgt sie für viel Trubel – jedoch fand ich ihre Gedanken noch am nachvollziehbarsten. Shay, mit ihrer außergewöhnlichen Intelleginz lebt er für sich allein. Versucht sich aber in neue Situationen einzubringen und diese zu lösen, auch wenn es dabei manchmal eher um ihr eigenes Wohl geht. Kai ist der typische Draufgänger mit kleinem Aggressionspotenzial, allerdings auch sehr emotional und loyal. Zusammen ergibt sich hier ein wirklich außergewöhnliches Gespann, bei dem man gerne mitfiebert, voller Mitgefühl, Stärke und purem Lebenswillen. „Bitte geh“, bettle ich. „Bevor es zu spät ist.“ „Nein. Nie im Leben.“ Dennoch hatte ich zwischenzeitlich immer mal kleine Probleme beim Lesen, nicht nur die verschiedenen Perspektiven und Ansichten sorgen für ein „Durcheinander“, an 1-2 Stellen hatte ich das Gefühl, ich hätte Kapitel überlesen. Kurz vorher war noch GAR NICHTS und dann auf einmal….naja, war die Hölle los. Teri Terry konnte mich mit dieser Geschichte und ihrem Schreibstil bisher am ehesten begeistern. Auch wenn es für mich persönlich schon wieder „zu viel“ war, zu abgedreht. Das ist sicherlich Geschmackssache, doch ich denke in manchen Dingen, ist weniger halt doch mehr. Was ich aber sehr geschätzt habe, ist das nicht alles verschönt wurde. Wenn die Welt am untergehen ist, dann ist nun einmal nicht alles „Friede, Freude, Eierkuchen“ und das setzt sie in ihren Werken wirklich gut um. All die Menschen hier haben es nicht besser verdient. So viele Menschen. Sie schreien vor Schmerzen, manche weinen einfach nur. Qual und Leid übertragen sich von den Kranken auf den Raum und lassen ein neues Wesen entstehen, das wächst und wächst, während die Menschen immer kleiner und nichtiger werden. Nur ein paar haben Glück. Die rühren sich nicht mehr. Die sind tot. FAZIT Trotz vieler Kritikpunkte, konnte mich Teri Terry doch mit ihrer Story überzeugen. Ich habe endlich das Gefühl, einen Draht zu ihrem Schreibstil und ihren Umsetzungen zu finden und sehe auf jeden Fall unglaublich viel Potenzial in diesem Auftakt, auch wenn dieser noch lange nicht erschöpft ist. So würde ich das Buch aber trotzdem weiterempfehlen und freue mich auf die Fortsetzung, denn es bleibt einfach zu viel offen, als das man nicht ungemein neugierig zurückbleiben würde!

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  • ein richtig toller Auftakt

    Infiziert
    MagicAllyPrincess

    MagicAllyPrincess

    09. July 2017 um 20:58

    Inhalt:Shay erkennt auf einer Vermisstenanzeige die seit ca. einem Jahr verschwundene Callie wieder. Damals, kurz vor ihrer offensichtlichen Entführung, hat sie die 12- jährige als Letzte gesehen. Gemeinsam mit Callies Halbruder Kai macht sich Shay auf die Suche nach dem Mädchen, nicht ahnend, auf welche Katastrophe das ganze Land bereits unaufhaltsam zusteuert. Ein todbringender Erreger breitet sich immer schneller aus. Das Schicksal hat Callie, Shay und Kai untrennbar miteinander verbunden, denn nur sie sind in der Lage, das Rätsel zu lösen und somit das weitere Voranschreiten der Infizierungen einzudämmen. Meinung:Ich bin ein sehr großer Fan der "Gelöscht-Trilogie" von Teri Terry, daher konnte ich es auch kaum erwarten, den Auftaktband ihrer neuen Reihe zu lesen. Bereits kurz nach dem Eintreffen, habe ich das Buch dann auch regelrecht verschlungen. Die Autorin schafft es jedes Mal auf´s Neue, mich mit ihren Geschichten zu begeistern und regelrecht in diese hineinzuziehen. Ihr Schreib - und Erzählstil hat eine unglaubliche Sogwirkung auf mich, sodass ich auch "Infiziert" kaum aus der Hand legen konnte. Die Geschichte eines schnell ausbreitenden Todesvirus ist natürlich nicht neu, aber dennoch jedes Mal wieder erschreckend und schockierend zugleich. Die 16-jährige Shay lebt mit ihrer Mutter in einem kleinen Ort in Schottland. Im hiesigen Supermarkt entdeckt sie eine Vermisstenanzeige, welche bereits ein Jahr alt ist. Als Shay sich das Bild des verschwundenen Mädchens genauer anschaut, erkennt sie dieses wieder. Shay hat ein fotografisches Gedächtnis, so kann sie sich nach intensiver Konzentration auch schnell wieder daran erinnern, wo sie Callie das letzte Mal gesehen hat und was zu diesem Zeitpunkt vorgefallen ist. Kurzerhand kontaktiert Shay Callies Halbruder Kai. Gemeinsam rollen sie den Vermisstenfall wieder auf und begeben sich auf eine Suche, die ungeahnte folgenreiche Konsequenzen mit sich bringt.Zur selben Zeit wird ein todbringender Erreger freigesetzt, welcher innerhalb weniger Tage tausende Leben einfordert. Was es mit der Infizierung auf sich hat und in wie weit diese mit Callies Entführung in Zusammenhang steht, möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Der Roman beginnt bereits sehr spannend, da man als Leser unbedingt wissen möchte, was es mit Callies Verschwinden auf sich hat. Teri Terry lässt ihre beiden Protagonistinnen im Wechsel zu Wort kommen, was die Erzählungen noch packender und temporeicher macht. Ich hatte zu Anfang auch kaum eine Ahnung, was tatsächlich mit Callie geschieht und warum sie so speziell und anders ist. Die Autorin baut in ihre Storys gerne einen Hauch von Mystery ein, was bei "Infiziert" perfekt passt. Sie zeigt uns ein erschreckend echtes Szenario auf, das so ähnlich theoretisch jeder Zeit passieren könnte. Die Mischung aus Realität und Skurrilität hält sich in diesem Auftaktband extrem gut die Waage, genau so liebe ich das! Teri Terry hat unglaublich tolle, beeindruckende Ideen, die sie auf ganz wunderbare Weise miteinander verwebt. Damit begeistert sie mich mit jedem ihrer Bücher. Das Einzige kleine Manko für mich ist die Tatsache, dass ich während des Lesens recht vieles vorausahnen konnte, was dann auch tatsächlich genau so eingetroffen ist. Hier setze ich sehr auf die Folgebände und hoffe in diesen auf mehr Unvorhergesehenes. Nichtsdestotrotz ist "Infiziert" ein geniales Buch dass mich extrem überzeugen konnte. Der Todeserreger schwebt natürlich wie ein Damoklesschwert über allem, aber dennoch gibt die Autorin ihren Charakteren genügend Raum. Die kleine Callie, die dank ihrer schlimmen Erfahrungen längst kein Kind mehr ist, hat mich von Anfang an absolut überzeugt. Auch wenn sie sich in manchen Situationen wie ein typisches Mädchen in diesem Alter verhält, steckt in ihr sehr viel Potential. Shay habe ich mit ihrer hilfsbereiten und liebevollen Art sofort ins Herz geschlossen. Mir fiel es sehr leicht, mich in sie hinein zu versetzen. Shay verändert sich auf Grund eines Ereignisses vor allem in Bezug auf ihre Fähigkeiten sehr. Auch dies stellt Frau Terry sehr überzeugend und glaubhaft dar. Und auch Kai, der sehr aufbrausend sein kann, aber dennoch auch besonnen ist, mochte ich total gerne. Die obligatorische Liebesgeschichte fehlt natürlich auch in "Infiziert" nicht. Diese ist aber zu keiner Zeit unrealistisch oder zu übertrieben, sodass sie mir gut gefiel.Wie sehr das Schicksal der Drei miteinander verknüpft ist, wird erst im weiteren Verlauf immer deutlicher erkennbar. Besonders einen Aspekt fand ich grandios. In Band zwei und drei erfahren wir hierüber sicher noch einiges mehr, worauf ich mich schon extrem freue.Zum Ende hin werden einige Dinge aufgeklärt, aber dennoch passiert selbstverständlich etwas, dass mich Band zwei herbeisehnen lässt. Vieles hat die Autorin auch im Dunkeln gelassen, sodass das Raten und Vermutungen anstellen auch in den Folgebänden weiter gehen wird. Auch dies finde ich richtig genial!Fazit: Mit "Infiziert" hat Teri Terry einen grandiosen Auftaktband geschrieben, der mich schon auf Grund seines Themas absolut fesseln und begeistern konnte. Selbst die Vorhersehbarkeit einiger Geschehnisse hat mich nur minimal gestört, da dieses Buch trotzdem ein extremer Pageturner ist. Die drei Hauptcharaktere und deren Zusammengehörigkeit gefällt mir wahnsinnig gut, da von dieser besonderen Konstellation noch sehr viel zu erwarten ist.

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  • LL rezensiert

    Infiziert
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    09. July 2017 um 11:08

    Als ich vor einiger Zeit erfuhr, dass von Teri Terry in Kürze ein neues Buch erscheint, war mir klar, dass ich dies unbedingt lesen will. Zwar hat mir ihr letztes Buch „Book of lies“ nicht unbedingt zugesagt, aber ihre „Gelöscht“-Reihe hatte ich noch als so überzeugend in Erinnerung, dass ich wohl jedes neue Buch von Frau Terry gelesen hätte. Doch „Infiziert“ war nicht nur irgendein Buch, es klang auch ganz nach meinem Geschmack. Eine neue Dystopie: „packend, mystisch, infizierend“ wird sie vom Verlag beschrieben. Die Geschichte wird abwechselnd aus den verschiedenen Perspektiven der 3 Hauptcharaktere erzählt. Shay ist eigentlich ein ruhiges Mädchen, der nun auffällt, dass sie das mittlerweile vermisst gemeldete Mädchen Callie als eine der letzten gesehen hat. Ihre Informationen meldet sie an Kai, der seine Schwester Callie retten will. Während die beiden alles daran setzen, Callie zu finden, wird diese als Forschungsobjekt missbraucht. Durch einige Unglücke breitet sich unterdessen ein Erreger mit wahnsinniger Geschwindigkeit in Großbritannien aus. Fast jeder wird infiziert, die Ärzte stehen vor einem Rätsel und der Erreger fordert unheimlich viele Tote. Als dann auch noch Shay krank wird, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit… Fest steht zumindest, dass sie nie wieder die gleiche sein wird, die sie vor ihrer Infizierung war! „Infiziert“ war wirklich eine packende Geschichte und auch wenn das Buch vielleicht nicht mit absoluter Unvorhersehbarkeit glänzt, es ist doch recht offensichtlich, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt, hat sich doch von den ersten Seiten an Spannung aufgebaut und ich war an die Seiten gefesselt.  Gefallen hat mir ebenfalls, dass das Buch nie stillstand. Es gab immer mindestens einen Handlungsstrang, der mich gefesselt hat, sodass mir das Lesen sehr einfach viel. Während Kai und Shay vor einem großen Rätsel stehen, bekommt der Leser durch Callie und ihre Erzählungen einen größeren Einblick hinter die Kulissen des schrecklichen Erregers. Sowieso waren ihre Erzählstränge immer am spannendsten, da sie eine außergewöhnliche Protagonistin ist. Doch was mit ihr geschah und was sie so besonders macht, das versteht man erst im Laufe des Buches… Mir persönlich hat der übernatürliche Aspekt der Geschichte einfach nicht so zugesagt. Ich bin ein Fan von Dystopien, doch dadurch dass immer wieder übernatürliche Elemente in die Geschichte eingebunden wurden, hat das Buch in meinen Augen einiges an realitätsnähe eingebüßt. Doch das mag im Auge des Betrachters liegen, manch einen werden sicherlich besonders diese Elemente erfreuen. Ich persönlich brauchte eine lange Zeit, um mich an das Mystische, Übernatürliche in dieser Geschichte zu gewöhnen. Schließlich wurde es dann nicht mehr zum Stolperstein, sondern zu einem weiteren interessanten Nebenteil des Buches. „Infiziert“ verspricht seinem Leser nicht zu viel. Ein sprechender Buchtitel, wird man beim Lesen doch wirklich „infiziert“ und kommt nicht mehr von der Geschichte los!

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  • Fazit: Kurzweiliges Lesevergnügen für alle Apokalypsen und Epidemien Fans.

    Infiziert
    Saruna

    Saruna

    08. July 2017 um 10:01

    Zum InhaltVor einem Jahr ist Callie spurlos verschwunden. Shay ist die letzte, die sie gesehen hat und gemeinsam mit Callies Bruder Kai, versucht sie das 12 jährige Mädchen zu finden. Was beide zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen, Callie wurde als Forschungsobjekt missbraucht. Als nach und nach die gesamte Bevölkerung mit einem  tödlichen Virus infiziert wird, beginnt ein rennen auf Leben und Tod. Zum SchreibstilWie auch schon bei Book of Lies, sind hier die Kapitel superkurz gehalten. Manchmal sind sie nur eine halbe Seite lang, manchmal 5 Seiten. Das Buch ist in drei Teilen aufgebaut mit einem kurzen Prolog. Die Kapitel wechseln sich ab zwischen Callie und Shay.Persönliche MeinungIch wollte das Buch unbedingt lesen, weil es mich vom Cover her schon so sehr angesprochen hat und ich bisher nur gutes gehört habe. Leider fand ich es dann eher etwas schwach. Die Liebesgeschichte war erzwungen und weder romantisch noch glaubhaft. Sorry =( Allgemein hatte ich Mühe mit den Gefühlen der Charakteren. Die Story selber fand ich dafür recht spannend. Ich lese eher selten Thriller, mag aber Filme mit dem Thema Virus und Epidemien ganz gerne. Der Anfang hat mich sofort gefesselt und ich bin richtig gut vorangekommen, erst ab der Hälfte wurde es zunehmend merkwürdiger und entwickelte sich in Richtung Esoterik-kram mit Auren und Telepathie. Leider war es für mich zum Teil auch vorhersehbar, was meinen Lesefluss aber nicht gestört hat. Grosser Pluspunkt- Die Geschichte spielt in Schottland!Fazit: Kurzweiliges Lesevergnügen für alle Apokalypsen und Epidemien Fans.

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    • 2
  • Buchverlosung zu "Infiziert" von Teri Terry

    Infiziert
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Kannst du beim Wettlauf gegen die Zeit mithalten? Nach langer Wartezeit ist es nun endlich soweit! Teri Terry, bekannt für ihre "Gelöscht"-Reihe, veröffentlicht mit "Infiziert" ihr neuestes Buch, welches euch garantiert in seinen Bann schlagen wird! In "Infiziert" stellt Teri Terry eine dystopisch anmutende Frage: Was passiert, wenn ein tödlicher Erreger die Menschheit bedroht ... und nur ein 12-jähriges Mädchen die Bedrohung voraussieht?Fans von Teri Terry und alle, die gerne spannungsvolle Jugendbücher mit der Extraportion Adrenalin lesen, haben hier die Chance eines von 25 Exemplaren von "Infiziert" zu gewinnen, um sich selbst ein Bild zu machen!Mehr zum BuchUnaufhaltsam schleicht sich der Tod von Haus zu Haus, von Stadt zu Stadt und selbst wenn er dich verschont, wirst du nie wieder sein, wie zuvor. Shay ist schockiert, als sie die 12-jährige Callie auf einer Vermisstenanzeige wiedererkennt. Vor über einem Jahr ist sie dem Mädchen begegnet und dabei offenbar Zeugin einer Entführung geworden. Zusammen mit Callies Halbbruder Kai macht sie sich auf die Suche – nicht ahnend, welche Katastrophe bereits auf das ganze Land zurollt. Denn Callie wurde nicht nur entführt, sondern als Forschungsobjekt missbraucht. Und der Erreger, mit dem das Mädchen infiziert wurde, breitet sich nun in Großbritannien aus.Als auch Shay plötzlich Symptome der tödlichen Krankheit zeigt, beginnt für sie und Kai ein Wettlauf gegen die Zeit ...>> Hier geht es direkt zur Leseprobe für den ersten EindruckMehr zur AutorinSchon als Kind und bis heute bleibt Teri Terry nie lange an einem Ort. Sie lebte bereits in Frankreich, Kanada, Australien und England. Durch die vielen Umzüge wurde Terry mehr und mehr zum Außenseiter und Beobachter. Sie interessiert sie v.a. für Menschen, die sich, wie sie, in eine fremde Umgebung einleben müssen. Nach verschiedenen Jobs in Schulen, Bibliotheken oder Büros, widmete sie sich ab 2004 ganz ihrer großen Leidenschaft, dem Schreiben. Gemeinsam mit Coppenrath vergeben wir in dieser Buchverlosung 25x "Infiziert", den neuesten Jugendroman von Teri Terry. Was ihr für dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 05.07. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantworte folgende Frage:   Was reizt euch am meisten am neuen Buch von Teri Terry?Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten und drücke euch allen ganz fest die Daumen!  Bitte beachte vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen!

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    • 637
  • Rezension zu "Infiziert" von Teri Terry

    Infiziert
    kathrineverdeen

    kathrineverdeen

    05. July 2017 um 13:15

    Der menschliche Organismus ist zu jeder Zeit Bakterien und Viren ausgesetzt und dank eines funktionierenden Immunsystems werden wir Menschen nicht ständig krank. Jedoch wird die Bedrohung durch gefährliche und multiresistente Erreger immer größer. Das liegt vor allem an dem vorschnellen Einsatz von Antibiotika – der selbst in der Fleischproduktion zum festen Alltag gehört und die Rückstände der Medikamente von uns Menschen mit der Nahrung aufgenommen werden. Es gibt viele Länder, die bereits gegen viele multiresistente Keime kämpfen müssen, weil es dort keine Rezeptpflicht für Antibiotika gibt. Sie werden einfach bei jedem Schnupfen eingenommen. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, wird es in den kommenden Jahrzehnten bald kein Antibiotikum mehr geben, das gegen die multiresistenten Erreger wirken kann. Unheimlich, oder? Die Autorin Teri Terry hat sich in ihrem neuen Buch „Infiziert“ – der erste Band einer Trilogie - einem solchem Szenario angenommen.In „Infiziert“ bedroht eine Epidemie, die sich von Haus zu Haus, von Stadt zu Stadt und bis über die Landesgrenzen schleicht, die Bewohner Großbritanniens. Der Ursprung dieser Katastrophe liegt für die meisten Betroffenen jedoch im Verborgenen. Wir Leser werden durch die literarische Hauptfigur Callie aufgeklärt und erleben den Ausbruch von der ersten Sekunde an mit. Callie wurde entführt, in ein Versuchslabor verschleppt und als Forschungsobjekt missbraucht. Sie ist eine sehr ungewöhnliche Protagonistin, weil Callie bereits in den ersten Kapiteln stirbt und trotzdem weiterhin ein wichtiger, aktiver Teil für die Handlung ist. Mit Shay wird ihr eine weitere weibliche literarische Hauptfigur zur Seite gestellt. Beide berichten abwechselnd aus ihrer eigenen Perspektive über das Geschehen. Shay und Callie haben kaum Gemeinsamkeiten und doch scheinen ihre Schicksale sehr eng verbunden zu sein. Denn Shay ist offenbar Zeugin der Entführung geworden und setzt nun alle Hebel in Bewegung, um Callie zu finden. Jedoch scheint ihr Vorhaben sehr riskant zu sein und sie ahnt nicht, welche dramatischen und tödlichen Ereignisse auf sie zukommen.Als ich erfuhr, dass Teri Terry an einer neuen dystopischen Trilogie schreibt, stand für mich fest, dass ich diese Bücher lesen muss. Denn schon ihre erste Trilogie „Gelöscht“ hat mich mitgerissen und wirklich begeistert. Und obgleich ich die Bücher vor einigen Jahren gelesen habe, sind die geniale Handlung und die interessanten Charaktere immer noch absolut präsent. Dem entsprechend hoch waren also meine Erwartungen, bevor ich „Infiziert“ aufschlug. Enttäuscht wurde ich von Teri Terry nicht und sie nahm mich ab der ersten Seite gefangen und zog mich mit jedem gelesenen Kapitel ein wenig mehr ins Geschehen hinein. Die Handlung, die wie in diesem Genre üblich nicht ohne eine Liebesgeschichte auskommt, strotzt vor Spannung und interessanten und überraschenden Ereignissen. Weil man als Leser am Anfang direkt und ohne Erklärungen ins Geschehen geworfen wird, kommen erst einmal einige Fragen auf. Fragen, die nach und nach beantwortet werden.Für mich war es sehr faszinierend mitzuerleben, wie ein vermeintlicher Erreger von Mensch zu Mensch getragen wird und katastrophale Zustände zur Folge hat. Denn in anderen Dystopien erleben wir Leser ja meist nur das Resultat einer solchen Katastrophe und erhalten nur bruchstückhafte Informationen über dessen Ursprung.Bei einigen Erklärungen oder Auflösungen gab es für mich jedoch ernüchternde Momente, weil es etwas überzogen wirkte. Hier schweift Teri Terry von dem genialen Gedanken, die Welt mit einem fiesen Erreger zu bedrohen ab und driftet von der Medizin in die Quantenphysik ab. Das war für mich ein Punkt, an dem die Geschichte etwas von ihrem Reiz verloren hat. Dasselbe Problem hatte ich mit Shay. Auch sie erkrankt im Laufe der Handlung - was absehbar war - und währenddessen passiert etwas mit ihr, was mir ein nüchternes Kopfschütteln abringen konnte. Einfach too much! Nichtsdestotrotz las ich die Geschichte weiter, weil es einfach noch zu interessant war, um aufzuhören. Nach den vielen rasanten und enorm spannenden Kapiteln folgten im letzten Drittel viele ruhigere Passagen, die mich wieder daran erinnerten, dass es sich um eine Trilogie handelt und Teri Terry womöglich nicht ihr ganzes Pulver in diesem Band verschießen wollte. Das Ende entließ mich zufrieden und zurück blieb eine große Neugierde auf die kommenden Bände.In „Infiziert“ hat sich Teri Terry wieder einer sehr interessanten Thematik für eine imposante Trilogie angenommen. Die Autorin überzeugt erneut mit authentischen Charakteren und einem rasanten Schreibstil, dem man sich nur schwer entziehen kann. Über einige Längen im letzten Drittel kann man gut hinwegschauen, jedoch hatte ich in wenigen Szenen das Gefühl, das es ein wenig zu viel des Guten war. Hier wäre weniger mehr gewesen und die Handlung hätte es absolut nicht nötig gehabt.www.kathrineverdeen.blogspot.de

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  • Eine spannende Geschichte für alle Fans von Katastrophen und Übernatürlichem.

    Infiziert
    BuechersuechtigesHerz

    BuechersuechtigesHerz

    03. July 2017 um 10:32

    INHALT:Shay entdeckt eine Vermisstenanzeige und sie hat das Mädchen namens Callie am Tag ihres Verschwindens gesehen. Sofort ruft sie deren Bruder an und macht sich mit ihm zusammen auf die Suche nach der Wahrheit. Währenddessen breitet sich um sie herum eine tödliche Krankheit aus, mit der Callie im Zusammenhang stehen zu scheint...MEINUNG:Ich habe bereits alle Bücher der Autorin gelesen, die auf deutsch erschienen sind und freute mich deswegen auf eine neue Trilogie von ihr. Infiziert klingt nach Katastrophengeschichte und sowas mag ich unheimlich gern.Der Einstieg gelang mir ganz leicht, es geht sofort los, Shay entdeckt einen Handzettel, auf dem sie ein Mädchen wieder erkennt. Die Kapitel zählen zu Beginn runter bis Tag 0, an dem die Krankheit quasi ausbricht. Die Kapitel wechseln bei der Ansicht zwischen Shay und Callie hin und her, wobei besonders die Kapitel von Callie sehr spannend sind, da wir dort gerade am Anfang dabei sind, wo die Krankheit ihren Ursprung hat.Der Schreibstil ist sehr leicht und lässt sich schnell und flüssig lesen. Die Kapitel sind manchmal nur sehr kurz und so kommt man wirklich schnell vorran beim lesen.Die Grundidee ist natürlich nichts neues, wobei es mir dieses Thema wie gesagt immer sehr gefällt. Die Autorin schafft es jedoch, die Idee mit neuen Elementen aufzupeppen, an die ich mich erstmal gewöhnen musste. Die Idee, wie Callie nacher präsent ist und mit Shay kommuniziert gefällt mir sehr gut, die weiteren Fähigkeiten von Shay jedoch fand ich im Laufe des Buches dann sehr übertrieben, aber das ist wirklich Geschmackssache.Die Geschichte hat einen fortlaufenden Spannungsbogen, ich habe jederzeit gern weitergelesen.Die Protagonisten Callie und Shay sind sehr sympathisch, wie ich finde, da sie beide Ecke und Kanten haben und auch mal negative Gedanken vorhanden sind. Somit sind sie nicht perfekt und das macht sie authentischer.Die Geschichte bringt einige Wendungen mit sich, die teilweise unvorherhsehbar waren und so den Lesespaß aufrecht erhielten.Das Ende lässt deutlich auf weitere Bände schliessen, auf die ich mich schon freue. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird!FAZIT:Eine spannende Geschichte für alle Fans von Katastrophen und Übernatürlichem. Defintiv lesenswert!Rockt mein Herz mit 4 von 5 Punkten!

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