Teri Terry Slated

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Inhaltsangabe zu „Slated“ von Teri Terry

Kyla has been Slated—her memory and personality erased as punishment for committing a crime she can’t remember. The government has taught her how to walk and talk again, given her a new identity and a new family, and told her to be grateful for this second chance that she doesn’t deserve. It’s also her last chance—because they’ll be watching to make sure she plays by their rules.

As Kyla adjusts to her new life, she’s plagued by fear. Who is she, really? And if only criminals are slated, why are so many innocent people disappearing? Kyla is torn between the need to know more and her instinct for self-preservation. She knows a dangerous game is being played with her life, and she can’t let anyone see her make the wrong move . . . but who can she trust when everyone is a stranger?

Unglaublich gut! Mir hat es auf Englisch sogar noch besser gefallen, ich dachte nicht, dass das noch geht.

— AlenasTops

Am Anfang zieht es sich, aber ab der Hälfte wird es viel besser!

— Schatten_Fantasy

Nur zu empfehlen! Kylas Erinnerungen wurden gelöscht und sie beginnt langsam zu verstehen, dass mehr dahinter stecken muss...

— Eliza

Absolut empfehlenswert, vielschichtig, geheimnisvoll, actionreich, gefühlvoll und fesselnd.

— jessysmomente

Ein sehr gelungener Trilogie-Auftakt – ich werde mir die anderen Bände sicherlich auch noch holen!

— Krimifee86

very exciting

— ReginaMeissner

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Spannender Dystopie-Trilogie-Auftakt

    Slated

    jessysmomente

    13. October 2015 um 15:22

    Alles an diesem Buch hat mir gut gefallen! Sowohl der Plot als auch die Figuren und die Idee, die hinter der Gesellschaft steht. Die Geschichte fängt langsam an und nimmt mit den Seiten auch an Schwung, Action und Rätseln zu. Die gelöschte Kyla, die vor neun Monaten all ihre Erinnerungen und ihre Persönlichkeit an die Regierung verlor, muss sich in einer neuen Familie wieder in die Realität einleben.  Einfache Dinge, wie aus einem Auto auszusteigen, werden neu gelernt. Doch die Handlung kommt schon bald in Schwung. Merkwürdige Dinge passieren und Kylas Träume wirken unheimlich real. Sie trifft auf andere Gelöschte und fängt an, darüber nachzudenken, was sie vor ihrer Löschung verbrochen haben muss, um diese zu verdienen. Sie merkt, dass sie belogen wird, und als sie weitere Entdeckungen macht und plötzlich Menschen aus ihrem Umfeld verschwinden, vergrößern sich ihre Zweifel. Das Tempo der Aktionen ist genau richtig austangiert zwischen ruhigeren Phasen und Spannung. Die komischen Dinge, die sie entdeckt und erfährt, lassen auf ein immer größeres Rätsel um die Regierung und die Löschung der Jugendlichen schließen, das es zu lösen gilt. Kyla selbst ist etwas schüchtern, macht sich jedoch ihre eigenen Gedanken und geht Risiken ein, um herauszufinden, was in ihrer Welt vor sich geht. Sie geht Beziehungen zu ihren Mitmenschen ein, ist aber vorsichtig und nachdenklich. Sie versucht, sich wie gefordert in ihr neues Leben zu integrieren, still und leise, doch manche Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten lassen ihr keine Ruhe. Im Verlauf des Buches nimmt ihr Selbstbewusstsein zu und der Leser begibt sich mit ihr auf ein Abenteuer, in dem wir uns alle zurechtfinden müssen, um zu entdecken, dass wir unsere Vertrauten vielleicht neu auswählen müssen. Die anderen Figuren sind ebenfalls vielschichtig und können erst einmal nicht in Schubladen gesteckt werden. Neben Kylas Mutter, dem Drachen, spielt Ben eine wichtige Rolle: in ihrem Jahrgang und ebenfalls gelöscht. Er geht mit ihr joggen und lenkt sie von ihren Grübeleien ab. Doch als sie gemeinsam herausfinden, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht, will auch er mehr herausfinden. Besonders gut gefällt mir natürlich das Genre der Dystopie. Kylas Einschränkung durch den Levo an ihrem Handgelenk, der ihre Stimmung misst und bei schlechter Laune oder gar Ärger oder Agression ein Signal an einen Chip in ihrem Gehirn sendet und sie in eine Ohnmacht schickt. Das Thema der Kontrolle nimmt hier große Ausmaße an und hat große Auswirkungen auf ihr Privatleben. Was es ansonsten mit der Regierung auf sich hat, wird nach und nach weiter erklärt, findet im ersten Buch jedoch noch keinen Abschluss. Klar ist aber, dass die Menschen unter Kontrolle gehalten werden sollen und dass mit Gegnern kurzer Prozess gemacht wird. Kyla muss aufpassen, dass sie nicht auffällt. Absolut empfehlenswert, vielschichtig, geheimnisvoll, actionreich, gefühlvoll und fesselnd.

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  • Stellt Teri Terry eure Fragen und gewinnt die ganze "Gelöscht"-Reihe oder "Mind Games"

    Gelöscht

    Daniliesing

    In unserem spannenden Special zu Teri Terrys neuem Jugendroman habt ihr in dieser Woche nicht nur die Möglichkeit Testleser von "Mind Games" zu werden, sondern ihr könnt der Autorin hier in der Fragerunde all eure Fragen stellen. Unter allen Teilnehmern verlosen wir 5 Buchpakete mit allen 3 Bänden der "Gelöscht"-Reihe sowie weitere 5 Exemplare von "Mind Games". Teri Terry freut sich schon riesig auf die Fragerunde mit euch und ist ganz gespannt darauf zu erfahren, was ihr alles von ihr wissen möchtet! Mehr Informationen zu "Mind Games" sowie zur "Gelöscht"-Trilogie findet ihr ebenfalls auf unserer Aktionsseite. Bitte beachtet, dass die Autorin aufgrund der großen Anzahl an Fragen eventuell nicht alle beantworten kann. Stellt also gleich hier eure Fragen und nutzt eure Chance, mehr über die Autorin zu erfahren und vielleicht sogar ein Buch oder ein Buchpaket zu gewinnen. Bitte stellt eure Fragen ausschließlich auf Englisch und gebt außerdem mit an, was ihr im Gewinnfall gern gewinnen, ob ihr in den Lostopf für "Mind Games" und das Buchpaket oder einfach nur eine Frage an die Autorin stellen möchtet! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & eine interessante Fragerunde!

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 3. - 6. April 2015

    Panthertage - Mein Leben mit Epilepsie

    Daniliesing

    Ostern rückt immer näher und damit ein schönes, verlängertes Wochenende um mal wieder richtig viel zu lesen! Wir zumindest finden, dass das die perfekte Gelegenheit für einen Lesemarathon ist, bei dem wir uns so richtig Zeit für all unsere tollen Bücher nehmen. Wir freuen uns schon sehr und sind natürlich dabei - ihr auch? Was ist ein Lesemarathon? Bei unserem Lesemarathon kommen wir hier vom 3. - 6. April (Karfreitag bis Ostermontag) zusammen und tauschen uns darüber aus, welche Bücher wir gerade lesen. Der Lesemarathon ist die perfekte Gelegenheit, um sich mal wieder ganz bewusst Zeit fürs Lesen zu nehmen und das gleich für mehrere Tage. Sonst kommt ja doch immer wieder was dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können. Wie kann man mitmachen? Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden. Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele spannende, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch! PS: Vielleicht wundert ihr euch, warum wir unseren Lesemarathon gerade zum Buch "Panthertage" angelegt haben? Wir möchten euch dieses Buch gern als persönliche Leseempfehlung ans Herz legen. Die Autorin Sarah ist eine ehemalige Kollegin von uns und hat hier fast 4 Jahre mit uns zusammen gearbeitet. Wir sind ganz begeistert von ihrem Buch und sehr stolz! Vielleicht sucht der ein oder andere von euch ja noch passenden Lesestoff?

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  • Let's read in English 2015

    TinaLiest

    New year, new reading challenge: Let's read in English 2015! You love reading in English and you would like to read more English books? We have the perfect reading challenge for you: our Let’s read in English Challenge! No matter how good your English skills are - don't be shy, join the fun and read some thrilling books in the original! Every month you have the chance to join a reading group for a funny, thrilling or romantic novel published by Penguin Random House UK, to discuss it with other readers in German or English and to earn points for writing a review. Also, you can earn points for every review you write about an English book (either in German or English). Thereby, you're totally free in your choice of books: there are no restrictions concerning author, genre, publisher or publishing date. You can find further information on the challenge and the prices here! Every month we will count your points and update the ranking on the website Let's read in English Challenge. It is important that you post the links to your reviews here. Reviews that aren't linked here will not be counted. Of course you can also chat with others, recommend books and ask questions in this topic. If you have specific questions about the challenge, feel free to write me a message! Now everything that is left to say: Ready, set, go! Let's start a year full of books and English and literature! Have fun! :)

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  • Teri Terry - Slated

    Slated

    miss_mesmerized

    06. April 2015 um 20:26

    Kayla startet in ein neues Leben. Eine neue Familie, eine neue Umgebung. Alles ist anders und unbekannt. Wie ein kleines Kind muss sie erst lernen, sich in dieser Welt zurechtzufinden. Ihr Leben davor ist weg, ausgelöscht. Man hat sie geslated und ihr so die Chance auf ein neues Leben eröffnet. Mit ihrer Schwester Amy hat sie kompetente Unterstützung, denn sie hat dasselbe durchgemacht. Die Eltern sind nett, wenn auch die Mutter zunächst eher an einen Drachen erinnert. Es könnte alles gut werden, vor allem nachdem sich Kayla mit Ben anfreundet. Doch immer wieder treten Erinnerungen, die sie nicht haben dürfte, an ihr altes Ich an die Oberfläche und das clevere Mädchen stellt Fragen. Zu viel Fragen, die sie selbst und andere in Gefahr bringen. Unerwartet bekommt sie Hilfe von ihrer Mutter – denn diese hat auch Zweifel an diesem Staat, in dem sich niemand frei bewegen kann und Menschen wie Kayla regelrecht gefangen gehalten werden. Ein Jugendroman in Dystopieform mit einem Überwachungsstaat, der ein scheinbar effektives Mittel gegen Terroristen gefunden hat und das Maximum an medizinischer Kenntnis für seine Zwecke nutzt. Das ganze gepaart mit einer durchaus sympathischen Protagonistin, leicht rebellisch, aber nicht zu sehr, und einer Liebesgeschichte, die nicht zu weit geht. Das Thema durchaus ernst zu nehmen und relevant. Die Zeichnung der Figuren ist gelungen, die sind nicht zu flach, die Kayla kann als Protagonistin den Roman locker tragen, mit der Mutter wurde ein interessanter Charakter daneben gestellt, der noch Potential hat und nicht zu viel verrät. Der Schreibstil überzeugend und mitreißend, so dass man durchaus Lust auf die folgenden Teile hat. Alles in allem: überzeugender und spannender YA Roman.

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  • Rezension: Slated - Teri Terry

    Slated

    Hikari

    04. April 2015 um 21:37

    Slated ist der erste Teil der gleichnamigen Trilogie von Teri Terry in einem dystopischen England Anfang/Mitte der 2050er Jahre. Die Protagonistin Kyla empfinde ich als positiv und interessant und sie bringt einen gut durch das Buch. Manchmal möchte man ihr zuschreien, dass sie sowas nicht sagen soll - aber ich kann es auch einfach verstehen. Die dystopische Welt ist gut ausgearbeitet und wirkt vor allem zwischen den Zeilen ihren Horror. Und baut nach und nach drauf auf, bis die Dinge langsam an die Oberfläche kommen. Allgemein ist die Spannung während des ganzen Buches eher zurückhaltend und nicht offensichtlich, was ich aber gerade mag - es muss kein großer Showdown auf Seite 50 stattfinden und trotzdem ist es spannend. Weil unterschwellig doch so viel passiert und einzelne Ereignisse immer deutlicher hervortreten. Obwohl ich das Buch bereits vor einiger Zeit in Deutsch gelesen habe, fand ich die erneute Lektüre sehr faszinierend. Ich muss gestehen, ich hatte auch einiges vergessen, aber das machte es dann besser beim Lesen ;) Mir gefällt der Stil des Originals ausnehmend gut und ich finde es teilweise sogar etwas poetisch geschrieben, vor allem am Anfang. Ich finde, die Geschichte ist gut aufgebaut und auch die Charaktere überzeugen - vor allem dadurch, dass man nicht alle sofort einschätzen kann und ihren wahren Charakter erst nach und nach kennenlernt. So bleibt auch auf dieser Ebene immer Spannung gewahrt und man muss sich ständig mit Kyla fragen, was gerade passiert und wer auf welche Seite gehört. Und das nicht alles nur schwarz-weiß ist. Insgesamt für mich ein sehr guter Start in die Trilogie und ich werde gleich mit Band 2 weitermachen :) Diesmal bin ich vorbereitet und habe bereits die ganze Reihe zu Hause.

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  • Auftakt einer vielversprechenden Trilogie

    Slated

    Krimifee86

    30. March 2015 um 16:53

    Klappentext: Kyla's memory has been erased, her personality wiped blank, her memories lost for ever. She's been Slated. The government claims she was a terrorist, and that they are giving her a second chance - as long as she plays by their rules. But echoes of the past whisper in Kyla's mind. Someone is lying to her, and nothing is as it seems. Who can she trust in her search for the truth? Cover: Eigentlich finde ich das Cover ziemlich cool, jedenfalls bevor ich das Buch kannte. Jetzt finde ich aber, dass es nicht so richtig passt, denn wenn das Mädchen auf dem Titel Kyla sein soll (was Sinn machen würde), müsste sie blond sein. Vielleicht stellt es aber auch nur ein anderes Mädchen da, das „geslated“ wurde. An sich jedenfalls finde ich das Cover trotzdem cool gemacht und es würde mir im Laden sicherlich in die Augen springen. Schreibstil: Ich habe das Buch auf Englisch gelesen und muss sagen, dass mich der Schreibstil wirklich sehr begeistert hat. Unkonventionell würde ich ihn als „locker-flockig“ bezeichnen. Die Geschichte ließ sich einfach so herunterlesen, ohne, dass man viel nachdenken musste und war auch für einen Nicht-Muttersprachler ohne Probleme verständlich. Die Charaktere haben mir weitestgehend gut gefallen, auch wenn ich doch noch Probleme hatte, sie alle einzuschätzen. Man weiß einfach noch nicht, wer hier Freund und wer Feind ist. Ich bin bislang noch allen misstrauisch gegenüber. Kyla selbst kann ich ebenfalls noch nicht richtig einschätzen. Sie ist mir manchmal ein wenig zu selbstmitleidig – ich würde mir hier mehr Stärke wünschen. Für mich ist es gerade deshalb sehr konfus, weil sie zu Anfang – kurz nachdem sie geslated wurde – noch eine sehr starke Persönlichkeit ist und das scheinbar im Verlauf der Geschichte immer mehr abnimmt. Schade. Ich hoffe sehr, dass sie in den folgenden Bänden wieder mehr von ihrer alten Stärke zurückgewinnt. Die Story: Die Story war interessant, denn es war einfach mal etwas anderes. Die Idee, einen Menschen so komplett auszulöschen, dass nichts mehr von seiner Persönlichkeit übrig bleibt ist sowohl faszinierend als auch beängstigend. Natürlich kann es Menschen geben, die so grausame Verbrechen begehen, dass „geslated“ zu werden eine humane Möglichkeit wäre, sie wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Im vorliegenden Buch geschieht das Ganze jedoch mehr oder weniger wahllos, nämlich auch dann, wenn die politische Meinung der Regierung nicht passt. Hiergegen will Kyla vorgehen, wobei Band 1 der Trilogie erst einmal dazu dient, die ganzen Missstände aufzudecken. Hier ist noch weitere Aufklärungsarbeit nötig und ob es Kyla gelingt, etwas zu unternehmen, wird sich leider auch erst später herausstellen. In „Slated“ unternimmt sie jedenfalls erste Schritte in die richtige Richtung. Fazit: Mir hat „Slated“ wirklich gut gefallen, auch wenn Kylas Art mich ab und an schon etwas genervt hat. Sie war eben stellenweise recht selbstmitleidig / wehleidig. Auch die Story hat in meinen Augen noch Lücken – wobei ja noch Teile folgen. Alles in allem aber ein toller Auftakt zu einer Trilogie, die ich sicherlich noch weiter lesen werde. Ich vergebe vier Punkte.

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  • And the memories I never can escape I'm not fine at all

    Slated

    oberhuukeksi

    13. October 2014 um 22:46

    Eine erneute Geschichte aus der Zukunft, in der absolute Kontrolle und Überwachung eine entscheidende Rolle im Alltag der Bevölkerung spielen. Mal abgesehen von dem Trend, der derzeit bei solchen Thematiken herrscht, so empfinde ich es doch immer wieder aufs Neue interessant, was daraus entsteht. Gerade, weil sie einfach in unserer Gegenwart präsent sind. Dieses brisante Thema wurde hier sehr gut aufgegriffen und mit einer, für mich, neuen Note versehen. Eine solche Form habe ich bisher noch nirgendwo gelesen. Jackpot, würde ich sagen. An Spannung und Genuss hat es hier für mich wirklich nicht gefehlt. Viele Fragen stehen noch offen, genauso die Zusammenhänge. Charaktere bleiben rätselhaft. Das ist genau dir richtige Grundlage dafür, dass man den zweiten Band direkt lesen möchte. Vorsicht in nur einer Sache: Ich hoffe, dass in der Fortsetzung nicht erneut zu oft und zu schnell der Alltag Kylas herunter gespult werden. Dieses Muster droht dann letztendlich doch mit Eintönigkeit und Langeweile.

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  • "Let's read in English"-Lesechallenge 2014

    DieBuchkolumnistin

    Let's read in English - die Englisch-Lesechallenge 2014 Mit den Neujahrvorsätzen ist es immer so eine Sache – viele haben wir bereits wieder vergessen und der Alltag hat uns definitiv wieder eingeholt. Mit „Let’s read in English“ möchten wir das jedoch gern ändern und euch die Moeglichkeit geben, Bücher und Autoren neu zu erleben – in der englischen Originalsprache! Einige von euch rezensieren schon fleissig englische Bücher und viele Lovelybooks-Leser sind an englischen Texten interessiert, würden jedoch lieber bei einer Leserunde einsteigen. Wir haben uns euer Feedback zu Herzen genommen und unsere Lesechallenge „Let’s read in English“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem englischen Verlagshaus Random House Group UK mit Sitz in London werden wir eine Vielzahl von Leserunden starten und ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Das Motto der Lesechallenge verstehen wir als einen Aufruf nicht nur an alle von euch, die sich mühelos in der englischen Sprache zurechtfinden, sondern an alle Lovelybooks-Leser. Egal welche Sprachkentnisse du hast, trau dich einfach – und mach mit! „Let’s read in English“ – zusammen auf Lovelybooks. Viele unsererer Leser verwenden die englische Sprache oder werden sie in Zukunft brauchen. Bücher sind ein idealer Einstieg um Sprachkentnisse zu verbessern oder die Fremdsprache auch einfach mehr zu benutzen. Die Stimme der Autoren im Original zu lesen und sie neu kennenzulernen ist natürlich ein spannenender Bonus. Für die fleissigsten Rezensenten gibt es zum Jahresende tolle Preise und jeder kann sich gern in Deutsch und/oder Englisch in den Leserunden austauschen und Rezensionen in beiden Sprachen posten. Das ist voellig euch überlassen.  Alle Grundinfos findet Ihr auf unserer Englisch-Lesechallenge-Seite! Hier könnt Ihr nun alle Fragen stellen & stets fleissig Eure neuen Rezensionen posten! Die Liste wird am Anfang jedes Monats aktualisiert!  Bitte postet für jede neue Rezension auch einen neuen Beitrag. Auf die Plätze - fertig - let's read English!!!

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    • 1684
  • Wie in Watte

    Slated

    walli007

    18. January 2014 um 08:55

    Wie muss es wohl sein, wenn das Gedächtnis gelöscht wird? Wenn man eine neue Persönlichkeit verordnet bekommt? Wer war man vorher? Wieso wurde das Gedächtnis gelöscht? Kann man die Löschung löschen? Was, überhaupt, wenn man sich der Löschung, die angeblich ein Segen sein soll, als nicht würdig erweist? Gedanken, die Kayla durch den Kopf gehen. Sie wurde gelöscht und neu erfunden. Unsicher tastet sie sich durch eine Welt in der Nähe von London, die sie nicht wieder erkennt. Ihre neue Familie scheint nett zu sein, der Vater souverän, die Mutter ein Drachen, die Schwester Amy ebenfalls gelöscht, aber in der Familie angekommen. Am liebsten ist ihr jedoch der Kater Sebastian. Schnell möchte Kayla zur Schule gehen, andere Leute sehen, lernen, am Kunstunterricht teilnehmen. Und in der Schule lernt sie Ben kennen. Doch teilweise sehr beklemmend ist die Vorstellung, auf einmal ohne Gedächtnis zu sein. Ein leeres Blatt, das neu beschrieben werden muss. Möglicherweise bleibt die alte Persönlichkeit doch erhalten und in der neuen versteckt. Auf diesen Gedanken jedenfalls könnte man wegen der Träume kommen, von denen Kayla schon von Anfang an gequält wird. Fetzen, die sich kaum deuten lassen und die dadurch umso beängstigender sind.  Dazu müssen die Gelöschten, für deren Löschung es immer einen Grund gibt, in einem totalitären Staat überleben, in dem Kontrolle und Überwachung groß geschrieben wird. Keine leichte Aufgabe. Schwerer wird es noch dadurch, dass die Löschung als ein Segen verkauft wird, den man sich im Nachhinein verdienen muss. Sei glücklich, du wurdest gelöscht. Keine schöne Vorstellung, aber auch mit nicht schönen Vorstellung konnte das Buch mich packen, fesseln und es wird mich vermutlich auch in Band zwei nicht loslassen.

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  • "Slated", Teri Terry (Slated, #1)

    Slated

    Bissfan

    02. June 2013 um 13:21

    3,5 (rezensiert von Shiku) _________________________________ Im Jahr 2054 hat das Vereinigte Königreich die EU verlassen und die Grenzen geschlossen. Innerhalb versucht die Central Coalition den Terrorismus, der sich ausgebreitet hat, zu bekämpfen. Eine Maßnahme zu diesem Zweck ist das Slating: Verbrecher werden einer Operation unterzogen, die sie ihr altes Leben vergessen lässt. Da dieses Vorgehen nur vor dem 16. Lebensjahr möglich ist, werden sie danach in neuen Familien mit einer neuen Identität untergebracht, vertraglich dazu verpflichtet, sich in die Gesellschaft einzubringen. Dies ist die Situation, mit der sich die 16-Jährige Kyla konfrontiert sieht. Nach neun Monaten im Krankenhaus wird sie nun entlassen, um mit der Familie Davis zu leben, dessen weitere Tochter Amy ebenfalls ein Slater ist. Es gibt viele alltägliche Dinge, die sie wieder lernen muss und nicht alle Menschen wollen den Slatern die zweite Chance geben. Doch sehr bald muss sich Kyla noch mit ganz anderen Probleme herumschlagen: Sie ist nicht wie andere Slater, sieht Dinge, die sie nicht sehen sollte und kann Dinge, an die sie sich eigentlich nicht erinnern dürfte. Erfahren darf dies niemand, denn instinktiv weiß sie: Eine dritte Chance wird es nicht geben. „Slated“ war ein Spontankauf, den ich nicht bereue, auch wenn mich das Buch am Ende nicht ganz umhauen konnte. Dabei startet es eigentlich recht gut, wenn auch langsam, was der Situation aber vollkommen gerecht wird. Kyla wird aus dem Krankenhaus entlassen und muss sich in der alltäglichen Welt erst wieder zurechtfinden. Auch wenn sich ihre Sprachfähigkeit sehr schnell erholte, gibt es immer noch Begriffe und Sprichwörter, die ihr nichts sagen, genauso wie sie den Ablauf eines Abwaschs erst noch einmal erläutert kriegen muss, ehe sie es selber machen kann. Sie ist nicht vollkommen hilflos, immerhin verbrachte sie ein Dreivierteljahr im Krankenhaus, um all solche Dinge zu lernen, aber hier und da braucht sie dennoch Hilfe oder ist erstaunt, wie das Ganze in der Realität – statt nur auf einem Bild – wirkt. In der Zeit wird dem Leser aber nicht nur vorgekaut, wie ein Alltag abzulaufen hat, sondern auch die Welt, in der die Menschen jetzt leben, näher gebracht. Sehr viel anders ist sie zunächst nicht: Die Menschen fahren noch ganz normale Autos, das Leben ist keineswegs nur von Technologie bestimmt, es gibt keine Roboter und Krebs ist wahrscheinlich immer noch ein Problem. Dennoch gab es auch Entwicklungen in allen möglichen Bereichen, was das Slating wohl am allerbesten demonstriert. Es mag zunächst auch gar nicht mal so schlecht klingen, wenn sonst gewalttätigen Menschen eine zweite Chance gegeben und ein neues Leben ermöglicht wird, doch es zeigt sich ziemlich bald, dass längst nicht alles im Reinen ist. Überwachung und Zensur ist schlimmer geworden, Kritik sollte nicht zu offen geäußert werden und wenn jemand dem Slating unterzogen wurde, wird ihm damit auch jede Möglichkeit genommen, sich selbst zu verteidigen – nur eine von vielen „Nebenwirkungen“. In dieser Hinsicht ist Kylas „erste“ Reise in die Welt außerhalb des Krankenhauses sehr richtungsweisend: Das Krankenhaus, das sie verlässt und auch den ersten Eindruck außerhalb darstellt, gleicht eher einem Gefängnis, was sie zunächst gar nicht so sehr stört. Nun, das wird sich ändern. Das Problem des Buches ist, dass sich dieses Tempo nie erhöht. Kyla lebt sich ein, findet Freunde, sieht sich aber auch immer mehr Geheimnissen und verschwindenden Personen gegenüber. Ab einem gewissen Punkt hätte ich ihr am liebsten einen leichten Stoß gegeben und ihr „Na los, jetzt komm schon!“ hinterhergerufen. Bringt natürlich nichts und das Buch zieht in seinem gemächlichen Tempo weiter. Es liegt lediglich an den weiterhin bestehenden Rätseln und an denen, die noch dazu kommen, dass es sich nicht ganz zieht oder gar langweilig wird. Während ich die ersten 200 Seiten beinahe süchtig in mich hineingesogen habe, ging’s danach etwas weniger dringlich weiter. Interessant war es immer noch, aber die extreme Neugierde, als alles noch neu war und die ersten Ungereimtheiten auftauchten, hatte nachgelassen. Tja, und dann kam das Ende. Einen Abschluss kann man es nicht wirklich nennen, ein (großer!) Haufen Fragen bleibt offen und wirklich weitergekommen ist Kyla auch nicht. Aber es gibt da diese kleine, aber sehr entscheidende Wende, die zwar nicht unbedingt überraschend, aber wahnsinnig vielversprechend ist. Kurz gesagt ließ sie mich mit ziemlich tiefen Sorgenfalten, aber auch der Hoffnung zurück, dass im nächsten Band ein paar Hintern gehörig versohlt werden. Und dass es Antworten geben wird, notfalls mit Gewalt erzwungen. Natürlich ist Kyla nicht die einzige wichtige Person, aber definitiv die wichtigste. Am Anfang ist es ein bisschen schwierig, sie einzuschätzen, was aber wenig verwundert: Sie kennt sich ja selbst nicht einmal. Aber mit der Zeit stellt sich heraus, dass sie hauptsächlich eine ruhige 16-Jährige ist, die gerne und gut zeichnet, aber bei weitem nicht das blind vor sich hin grinsende Mädchen ist, das sie sein sollte. Sie bemerkt Dinge, hinterfragt Handlungen, verlässt sich auf ihren Instinkt und hat immer mal wieder eine sarkastische Bemerkung parat. Die behält sie in der Regel aber lieber für sich, denn ihr Instinkt sag ihr – zu Recht –, dass es keine gute Idee wäre aufzufallen. Mit voranschreitender Handlung ist sie immer entschlossener, mitzumachen und damit in Ruhe gelassen zu werden. Keine Entscheidung, die mich unbedingt gefreut hat, die aber auch sehr verständlich ist. Ein weiterer, zumindest für mich sehr wichtiger, Charakter wäre ihre „Mutter“, bei der ich mir sicher bin, dass da noch so einiges kommen wird. Sie wirkt zunächst ziemlich ruppig, ist aber eine Frau, die das Herz am rechten Fleck trägt und ihren eigenen Kopf hat, auch wenn auch sie die Konforme spielt, wenn es sein muss. Gerade zwischen ihr und Kyla war es schön zu beobachten, wie aus diesen Fremden mit der Zeit wirklich eine Familie wurde. Sie sind zwar noch nicht so innig, wie Mutter und Tochter es sein können, aber sie sind auf dem Weg dorthin. Selbst kleinste Szenen zwischen ihnen sind wirklich herzlich, auch wenn sie für harmonieliebende Leser viel zu selten vorkommen. Neben ihr gibt es natürlich auch noch die anderen Familienmitglieder, die keineswegs vergessen werden sollten, allerdings (noch) keine ganz so große Rolle einnehmen. Andere Charaktere melden sich genauso für wachsende Wichtigkeit an – was daraus wird, wird sich zeigen. Definitiv nicht unwichtig ist Ben, ein 17-jähriger Slater, in den sich Kyla – natürlich – verliebt. Keine große Überraschung hier. Auch er scheint nicht ganz dem typischen Slater zu entsprechen, aber das heißt nicht, dass die Operation gar keine Auswirkungen auf ihn hatte. Er ist ein ziemlich netter, sympathischer Kerl, dessen einziger Fehler eigentlich die ziemlich abrupte Wandlung mitten in der Handlung ist. Der Grund dafür ist ziemlich offensichtlich: Es soll wieder Schwung in die Geschichte kommen und ein bisschen ist das auch der Fall. Aber die Überleitung dazu konnte mich nicht ganz überzeugen, auch wenn ich fast behaupten würde, dass das ein bisschen anders aussähe, wäre der Part aus seiner Sicht geschrieben worden. Sei es, wie es sei: Es bringt die Handlung voran, zumindest ein wenig. „Slated“ ist keineswegs perfekt – das Tempo der Geschichte erhöht sich nie, was die Geschichte zwischendurch ein wenig schleppend wirken lässt. Ein Versuch, das Ganze wieder vorwärts zu bringen, ist auch eher unbeholfen eingebaut, aber abgesehen davon bietet das Buch eine interessante, nur leicht veränderte Zukunft, in der Meinungsfreiheit wieder einmal zum Fremdwort geworden ist. Mit der Zeit sammeln sich etliche Fragen an, die zu einem Großteil mit in den zweiten Band übernommen werden, auch wenn die kleine Wendung am Ende noch vielversprechender ist. Es überzeugt nicht vollkommen, macht aber zweifelsohne Lust auf mehr – ich bin dabei!

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  • Rezension zu "Slated" von Teri Terry

    Slated

    Shiku

    13. May 2012 um 12:39

    3,5 ______________________ Im Jahr 2054 hat das Vereinigte Königreich die EU verlassen und die Grenzen geschlossen. Innerhalb versucht die Central Coalition den Terrorismus, der sich ausgebreitet hat, zu bekämpfen. Eine Maßnahme zu diesem Zweck ist das Slating: Verbrecher werden einer Operation unterzogen, die sie ihr altes Leben vergessen lässt. Da dieses Vorgehen nur vor dem 16. Lebensjahr möglich ist, werden sie danach in neuen Familien mit einer neuen Identität untergebracht, vertraglich dazu verpflichtet, sich in die Gesellschaft einzubringen. Dies ist die Situation, mit der sich die 16-Jährige Kyla konfrontiert sieht. Nach neun Monaten im Krankenhaus wird sie nun entlassen, um mit der Familie Davis zu leben, dessen weitere Tochter Amy ebenfalls ein Slater ist. Es gibt viele alltägliche Dinge, die sie wieder lernen muss und nicht alle Menschen wollen den Slatern die zweite Chance geben. Doch sehr bald muss sich Kyla noch mit ganz anderen Probleme herumschlagen: Sie ist nicht wie andere Slater, sieht Dinge, die sie nicht sehen sollte und kann Dinge, an die sie sich eigentlich nicht erinnern dürfte. Erfahren darf dies niemand, denn instinktiv weiß sie: Eine dritte Chance wird es nicht geben. „Slated“ war ein Spontankauf, den ich nicht bereue, auch wenn mich das Buch am Ende nicht ganz umhauen konnte. Dabei startet es eigentlich recht gut, wenn auch langsam, was der Situation aber vollkommen gerecht wird. Kyla wird aus dem Krankenhaus entlassen und muss sich in der alltäglichen Welt erst wieder zurechtfinden. Auch wenn sich ihre Sprachfähigkeit sehr schnell erholte, gibt es immer noch Begriffe und Sprichwörter, die ihr nichts sagen, genauso wie sie den Ablauf eines Abwaschs erst noch einmal erläutert kriegen muss, ehe sie es selber machen kann. Sie ist nicht vollkommen hilflos, immerhin verbrachte sie ein Dreivierteljahr im Krankenhaus, um all solche Dinge zu lernen, aber hier und da braucht sie dennoch Hilfe oder ist erstaunt, wie das Ganze in der Realität – statt nur auf einem Bild – wirkt. In der Zeit wird dem Leser aber nicht nur vorgekaut, wie ein Alltag abzulaufen hat, sondern auch die Welt, in der die Menschen jetzt leben, näher gebracht. Sehr viel anders ist sie zunächst nicht: Die Menschen fahren noch ganz normale Autos, das Leben ist keineswegs nur von Technologie bestimmt, es gibt keine Roboter und Krebs ist wahrscheinlich immer noch ein Problem. Dennoch gab es auch Entwicklungen in allen möglichen Bereichen, was das Slating wohl am allerbesten demonstriert. Es mag zunächst auch gar nicht mal so schlecht klingen, wenn sonst gewalttätigen Menschen eine zweite Chance gegeben und ein neues Leben ermöglicht wird, doch es zeigt sich ziemlich bald, dass längst nicht alles im Reinen ist. Überwachung und Zensur ist schlimmer geworden, Kritik sollte nicht zu offen geäußert werden und wenn jemand dem Slating unterzogen wurde, wird ihm damit auch jede Möglichkeit genommen, sich selbst zu verteidigen – nur eine von vielen „Nebenwirkungen“. In dieser Hinsicht ist Kylas „erste“ Reise in die Welt außerhalb des Krankenhauses sehr richtungsweisend: Das Krankenhaus, das sie verlässt und auch den ersten Eindruck außerhalb darstellt, gleicht eher einem Gefängnis, was sie zunächst gar nicht so sehr stört. Nun, das wird sich ändern. Das Problem des Buches ist, dass sich dieses Tempo nie erhöht. Kyla lebt sich ein, findet Freunde, sieht sich aber auch immer mehr Geheimnissen und verschwindenden Personen gegenüber. Ab einem gewissen Punkt hätte ich ihr am liebsten einen leichten Stoß gegeben und ihr „Na los, jetzt komm schon!“ hinterhergerufen. Bringt natürlich nichts und das Buch zieht in seinem gemächlichen Tempo weiter. Es liegt lediglich an den weiterhin bestehenden Rätseln und an denen, die noch dazu kommen, dass es sich nicht ganz zieht oder gar langweilig wird. Während ich die ersten 200 Seiten beinahe süchtig in mich hineingesogen habe, ging’s danach etwas weniger dringlich weiter. Interessant war es immer noch, aber die extreme Neugierde, als alles noch neu war und die ersten Ungereimtheiten auftauchten, hatte nachgelassen. Tja, und dann kam das Ende. Einen Abschluss kann man es nicht wirklich nennen, ein (großer!) Haufen Fragen bleibt offen und wirklich weitergekommen ist Kyla auch nicht. Aber es gibt da diese kleine, aber sehr entscheidende Wende, die zwar nicht unbedingt überraschend, aber wahnsinnig vielversprechend ist. Kurz gesagt ließ sie mich mit ziemlich tiefen Sorgenfalten, aber auch der Hoffnung zurück, dass im nächsten Band ein paar Hintern gehörig versohlt werden. Und dass es Antworten geben wird, notfalls mit Gewalt erzwungen. Natürlich ist Kyla nicht die einzige wichtige Person, aber definitiv die wichtigste. Am Anfang ist es ein bisschen schwierig, sie einzuschätzen, was aber wenig verwundert: Sie kennt sich ja selbst nicht einmal. Aber mit der Zeit stellt sich heraus, dass sie hauptsächlich eine ruhige 16-Jährige ist, die gerne und gut zeichnet, aber bei weitem nicht das blind vor sich hin grinsende Mädchen ist, das sie sein sollte. Sie bemerkt Dinge, hinterfragt Handlungen, verlässt sich auf ihren Instinkt und hat immer mal wieder eine sarkastische Bemerkung parat. Die behält sie in der Regel aber lieber für sich, denn ihr Instinkt sag ihr – zu Recht –, dass es keine gute Idee wäre aufzufallen. Mit voranschreitender Handlung ist sie immer entschlossener, mitzumachen und damit in Ruhe gelassen zu werden. Keine Entscheidung, die mich unbedingt gefreut hat, die aber auch sehr verständlich ist. Ein weiterer, zumindest für mich sehr wichtiger, Charakter wäre ihre „Mutter“, bei der ich mir sicher bin, dass da noch so einiges kommen wird. Sie wirkt zunächst ziemlich ruppig, ist aber eine Frau, die das Herz am rechten Fleck trägt und ihren eigenen Kopf hat, auch wenn auch sie die Konforme spielt, wenn es sein muss. Gerade zwischen ihr und Kyla war es schön zu beobachten, wie aus diesen Fremden mit der Zeit wirklich eine Familie wurde. Sie sind zwar noch nicht so innig, wie Mutter und Tochter es sein können, aber sie sind auf dem Weg dorthin. Selbst kleinste Szenen zwischen ihnen sind wirklich herzlich, auch wenn sie für harmonieliebende Leser viel zu selten vorkommen. Neben ihr gibt es natürlich auch noch die anderen Familienmitglieder, die keineswegs vergessen werden sollten, allerdings (noch) keine ganz so große Rolle einnehmen. Andere Charaktere melden sich genauso für wachsende Wichtigkeit an – was daraus wird, wird sich zeigen. Definitiv nicht unwichtig ist Ben, ein 17-jähriger Slater, in den sich Kyla – natürlich – verliebt. Keine große Überraschung hier. Auch er scheint nicht ganz dem typischen Slater zu entsprechen, aber das heißt nicht, dass die Operation gar keine Auswirkungen auf ihn hatte. Er ist ein ziemlich netter, sympathischer Kerl, dessen einziger Fehler eigentlich die ziemlich abrupte Wandlung mitten in der Handlung ist. Der Grund dafür ist ziemlich offensichtlich: Es soll wieder Schwung in die Geschichte kommen und ein bisschen ist das auch der Fall. Aber die Überleitung dazu konnte mich nicht ganz überzeugen, auch wenn ich fast behaupten würde, dass das ein bisschen anders aussähe, wäre der Part aus seiner Sicht geschrieben worden. Sei es, wie es sei: Es bringt die Handlung voran, zumindest ein wenig. „Slated“ ist keineswegs perfekt – das Tempo der Geschichte erhöht sich nie, was die Geschichte zwischendurch ein wenig schleppend wirken lässt. Ein Versuch, das Ganze wieder vorwärts zu bringen, ist auch eher unbeholfen eingebaut, aber abgesehen davon bietet das Buch eine interessante, nur leicht veränderte Zukunft, in der Meinungsfreiheit wieder einmal zum Fremdwort geworden ist. Mit der Zeit sammeln sich etliche Fragen an, die zu einem Großteil mit in den zweiten Band übernommen werden, auch wenn die kleine Wendung am Ende noch vielversprechender ist. Es überzeugt nicht vollkommen, macht aber zweifelsohne Lust auf mehr – ich bin dabei!

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