Terri Persons

 4 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Blinder Fleck, Blinder Eifer und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Terri Persons

Terri PersonsBlinder Fleck
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Blinder Fleck
Blinder Fleck
 (2)
Erschienen am 02.12.2010
Terri PersonsBlinder Zorn
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Blinder Zorn
Blinder Zorn
 (0)
Erschienen am 01.09.2011
Terri PersonsBlinder Eifer
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Blinder Eifer
Blinder Eifer
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Erschienen am 01.12.2011
Terri PersonsBlind Spot
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Blind Spot
Blind Spot
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Erschienen am 19.06.2008
Terri PersonsBlind Rage
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Blind Rage
Blind Rage
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Erschienen am 28.06.2011
Terri PersonsBlind Spot
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Blind Spot
Blind Spot
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Erschienen am 13.03.2007

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Rezension zu "Blinder Fleck" von Terri Persons

Rezension zu "Blinder Fleck" von Terri Persons
Malibuvor 6 Jahren

Viele sind der Meinung es gäbe einen sechsten Blick, manche Leute wüssten einfach was als nächstes geschehe. Woher wissen diese das, woher die Eingebung? Das ist wohl wissenschaftlich noch nicht ermittelbar, zudem glauben zu wenig Leute daran, dass es solches geben sollte. Der Autor dieses Krimis setzt sich mit dem zweiten Gesicht auseinander, worin seine Hauptprotagonistin den Blick hätte - sie kann durch die Augen der Mörder sehen, indem sie Gegenstände berührt, die dieser berührt bzw. besessen hatte. Für Leser, die an paranormale Dinge glauben, hört sich dieses sehr interessant an und wird den einen oder anderen zum Nachdenken bringen.

Die FBI-Agentin Bernadette Saint Clare hat den zweiten Blick, der ihr ermöglicht, Dinge zu sehen, die keiner sonst sieht. Manche Dinge sollten aber lieber ungesehen bleiben. Da ihre Vorgesetzten nie wissen, was sie von ihr und der Auflösung ihrer Fälle halten sollen, wird sie dauernd versetzt. Sie verschlägt es nun in den Keller der Dienststelle in St. Paul. Dort tauchen nach und nach Leichen auf, denen die rechte Hand fehlt. Als ein Schmuckstück gefunden wird, greift sich Bernadette dies und sieht durch die Augen des Killers. Leider sind ihre Eingebungen nicht immer wahrheitsgetreu und ihr Chef Tony Garcia weiß daher nicht, inwieweit er auf sie bauen kann. Der glaubt zumindest an ihre Fähigkeit, weswegen er sie auch herbeordert hatte, sie wurde nicht einfach dahin abgestellt. Trotzdem ist er immer wieder misstrauisch, da sie nicht immer Erfolge verzeichnen kann auf Grund ihres Blickes. Als sei das nicht schon genug, lässt Bernadette sich auf ihren mysteriösen Nachbarn ein, bei dem sie nicht genau weiß, an was sie dran ist. Trotzdem lässt sie alle ihre Vorbehalte fallen und geht etwas mit ihm ein, vor allem als er sie durchblicken lässt, dass er einiges über den Mörder weiß....

Die Autorin befasst sich hier mit einem heiklen Thema, es kommt nicht immer gut an einen Krimi mit paranormalen Dingen zu mischen - lesen die Leser doch lieber ein Genre in sich. Hier sollte man wohl etwas aufgeschlossener sein, sonst kann man das Buch gleich unter den Teppich kehren, weil man immer wieder denkt, was für ein Schwachsinn das wäre. Nichts desto trotz ist ein Buch etwas, was unsere Fantasie entfaltet und uns anregt, sich in die Protagonisten hineinzuversetzen. Dies ist der Autorin mit der Beschreibung Bernadettes und Tonys sehr gut gelungen, durch die Widerlegung ihrer Gefühle und Dialoge kann man sich sehr gut ein Bild dieses ungleichen FBI-Paares zusammensetzen. Bernadette kommt einem gleich sympathisch vor, auch wenn sie ihre kleinen Macken hat - man hat aber sogleich Zugang zu ihrem Gedankenbild und verschafft sich somit ein klares Bild im Kopf über diese kleine, zierliche Person. Tony dagegen ist eher unnahbar und unberechenbar, aber auch von diesem bekommt man gleich einen guten Plot vorgesetzt. Es macht Spaß, die gut artikulierten Dialoge zwischen den beiden zu lesen und sich darin zu verlieren. Anfangs steigert sich die Spannung und man kann das Buch kaum weglegen, ohne immer weiterzublättern und zu erfahren, wie der Fall zu Ende geht und gelöst wird. Sprachlich ist der Schreibstil der Autorin ein Meisterwerk, es plätschert dahin und durch die zahlreichen Dialoge zwischen den Darstellern im Buch kommt man gut voran und mag auch gar nicht mehr aufhören. Die kurzen Kapitel machen es einem leicht dazu, das Buch in einem Rutsch zu lesen. Leider flaut die Spannung nach ca. 3/4 des Buches ab, nach denen man sich schon genug der Dinge denken kann, was hier vor sich geht und das Rätseln ist dann auch nicht mehr schwer. Auch die Auflösung, was es mit dem mysteriösen Nachbarn Bernadettes auf sich hat, schmälert die gute Seite des Buches etwas, ist dies doch dann etwas sehr abgedroschen und zu viel guter Dinge in einem Buch. Das Ende lässt auf einen Folgeband hoffen, was nicht sein muss, was aber bestimmt auch sehr interessant wäre - würde hier dann auf die andere Sache um Bernadette eingegangen werden höchstwahrscheinlich.

Alles in allem ist das Buch ein leicht plätscherndes, etwas ins Abnormale abdriftende Lektüre, mit der man sich so einige Nächte um die Ohren schlagen kann, wenn man es nicht schon vorher fertig hat - allerdings sollte man nicht gleich den Fehler machen und denken, das dass alles Schwachsinn sei. Für die Fantasie und das Kopfkino ist das Buch ein Vergnügen, nicht aber für jeden Krimiliebhaber.

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