Terry Brooks

 3,9 Sterne bei 1.156 Bewertungen
Autorenbild von Terry Brooks (© Judine Brooks)

Lebenslauf

World Fantasy Award- Autor: Terry Brooks wurde 1944 in Illinois geboren. Schon als Kind war er ein großer Tolkien-Fan. Er studierte Jura und arbeitete mehrere Jahre als Rechtsanwalt. Bereits mit seinem ersten Roman eroberte er die Bestsellerliste. Dies führte dazu, dass er sogleich seinen bisherigen Beruf aufgab, um sich der Schriftstellerei voll widmen zu können. Er erschuf den Fantasy-Zyklus um Shannara, Landover und die Dämonensommer- Serie. Für seine Werke erhielt er, neben anderen sehr bekannten Preisen, die renommierteste Auszeichnung der Fantasy: den World Fantasy Award. Damit steht er auf einer Stufe mit Autoren wie Peter S. Beagle, Terry Pratchett, Stephen King und George R.R. Martin. Brooks lebt und arbeitet an der Westküste der USA und auf Hawaii.

Alle Bücher von Terry Brooks

Cover des Buches Die Shannara-Chroniken - Elfensteine (ISBN: 9783734161049)

Die Shannara-Chroniken - Elfensteine

(147)
Erschienen am 15.02.2016
Cover des Buches Das Schwert von Shannara (ISBN: 9783442249749)

Das Schwert von Shannara

(43)
Erschienen am 24.09.2002
Cover des Buches Der Sohn von Shannara (ISBN: 9783442249756)

Der Sohn von Shannara

(28)
Erschienen am 01.12.2000
Cover des Buches Die Elfensteine von Shannara (ISBN: 9783442246335)

Die Elfensteine von Shannara

(27)
Erschienen am 01.07.1996
Cover des Buches Das Erbe von Shannara (ISBN: 9783442246328)

Das Erbe von Shannara

(26)
Erschienen am 01.07.1996

Neue Rezensionen zu Terry Brooks

Guter erster Band

Par nickte schweigend und erwiderte die Umarmung, doch die Antwort stellte ihn nicht zufrieden.

Inhalt & Handlung: In "Die Shannara Chroniken: Das Erbe von Shannara 1 - Heldensuche" entführt Terry Brooks die Leser erneut in die faszinierende Welt von Shannara, nunmehr 300 Jahre nach den Ereignissen der vorherigen Trilogien. Die Geschichte beginnt mit Par Ohmsford, einem Nachkommen der legendären Familie, der sich auf die Suche nach dem Schwert von Shannara begibt. Dieses mächtige Artefakt ist nicht nur ein Symbol für die Macht, sondern auch für das Erbe, das Par antreten muss.

Die Handlung ist spannend aufgebaut und zieht den Leser von Anfang an in ihren Bann. Par muss sich nicht nur den Herausforderungen und Gefahren stellen, die die Suche mit sich bringt, sondern auch den inneren Konflikten, die seine Herkunft mit sich bringt. Die Welt von Shannara ist reich an Geschichte, und Brooks gelingt es, die Atmosphäre mit neuen und alten Charakteren lebendig zu gestalten.

Charaktere: Ein herausragendes Merkmal des Buches sind die Charaktere. Brooks führt viele neue Figuren ein, die frischen Wind in die Erzählung bringen, während er gleichzeitig altbekannte Charaktere wie Cogline einbindet. Diese Mischung verleiht der Geschichte Tiefe und lässt die Leser in die verschiedenen Perspektiven eintauchen. Par Ohmsford als Protagonist ist gut ausgearbeitet; seine Motivation und Entwicklung sind nachvollziehbar und realistisch.

Die Vielschichtigkeit der Charaktere ermöglicht es dem Leser, sich gut mit ihnen zu identifizieren. Man erlebt ihre Ängste, Hoffnungen und Träume hautnah. Dieses emotionale Engagement trägt dazu bei, dass die Geschichte trotz einiger vertrauter Elemente fesselt.

Schreibstil: Terry Brooks' Schreibstil ist flüssig und detailreich. Er hat die Fähigkeit, die Kulisse von Shannara lebendig werden zu lassen, sodass man fast das Gefühl hat, selbst durch die Landschaft zu reisen. Die Beschreibungen sind anschaulich, ohne überladen zu wirken, und die Dialoge sind authentisch.

Allerdings gibt es auch einige Passagen, die sich etwas in die Länge ziehen. In diesen Momenten könnte die Erzählung straffer gestaltet werden, um die Spannung aufrechtzuerhalten. Dennoch bleibt der Schreibstil insgesamt angenehm und fördert das Eintauchen in die Geschichte.

Fazit: Insgesamt bietet "Die Shannara Chroniken: Das Erbe von Shannara 1 - Heldensuche" eine gute Story und eine interessante Welt. Trotz des Wiederaufgreifens des Themas der Schwertsuche gelingt es Terry Brooks, die Erzählung frisch und fesselnd zu gestalten. Die neuen Charaktere und die emotionale Tiefe machen das Buch lesenswert, auch wenn einige Passagen langatmig wirken.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Fans von Terry Brooks und der Shannara-Serie sicherlich auf ihre Kosten kommen werden, auch wenn die Handlung nicht viele neue Elemente bietet.

Gute Story

„Du mich mitnehmen müssen, behalten müssen…“ Jar Jar hielt inne, als er nun selbst die Plattformen hörte, entdeckte sie und riss abermals die Augen auf „Oh-oh, wir…“

Handlung & Inhalt "Star Wars Episode 1: Die Dunkle Bedrohung" spielt zur Zeit der galaktischen Unruhe, als die Handelsföderation das friedliche Wüstenplanet Naboo belagert. Die Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn und sein Schüler Obi-Wan Kenobi werden entsendet, um die Situation zu klären. Bei ihrer Flucht begegnen sie dem jungen Anakin Skywalker, der als Auserwählter gilt, um das Gleichgewicht zur Macht zurückzubringen. Die Geschichte entfaltet sich durch politische Intrigen, spannende Lichtschwertkämpfe und unerwartete Wendungen. Die Thematik des Kampfes zwischen Gut und Böse sowie die Entstehung von Freundschaften und Bündnissen steht im Vordergrund und fesselt die Leser von Anfang bis Ende.

Charaktere: Die Charaktere in "Die Dunkle Bedrohung" sind vielschichtig und gut entwickelt. Qui-Gon Jinn, verkörpert den weisen, aber eigensinnigen Mentor, während Obi-Wan Kenobi, der loyalen und disziplinierten Schüler repräsentiert. Anakin Skywalker, ist ein faszinierender Charakter. Darüber hinaus bietet die Geschichte auch interessante Antagonisten wie den grausamen Sith-Lord Darth Maul, der durch seine beeindruckenden Kampffähigkeiten und seine maskuline Präsenz besticht. 

Schreibstil: Der Schreibstil ist geprägt von einer bildhaften und lebendigen Sprache, die es dem Leser ermöglicht, vollkommen in die Welt von Star Wars einzutauchen. Die Dialoge sind gut konstruiert und vermitteln sowohl die Beziehungen zwischen den Charakteren als auch die Spannung der Handlung. Klassenkampf, politische Intrigen und philosophische Überlegungen zur Macht und ihrer dualen Natur werden geschickt miteinander verknüpft. Die unterschiedlichen Schauplätze, von der farbenfrohen Stadt Naboo bis zur kargen Wüste Tatooines, werden detailliert beschrieben und tragen zur Atmosphäre des gesamten Werkes bei.

Fazit: "Star Wars Episode 1: Die Dunkle Bedrohung" ist nicht nur ein visuelles Spektakel, sondern auch eine Geschichte über Hoffnung, Loyalität und den Kampf gegen das Böse. Die Kombination aus packender Handlung, vielschichtigen Charakteren und einem ansprechenden Schreibstil macht dieses Buch zu einem unterhaltsamen Erlebnis für Fans von Science-Fiction und Abenteuer. Es bietet sowohl neue Perspektiven für Star Wars-Neulinge als auch nostalgische Rückblicke für langjährige Fans. Trotz kleinerer Schwächen in der Charakterentwicklung mancher Nebenfiguren bleibt die Geschichte spannend und lehrreich. Insgesamt ist "Die Dunkle Bedrohung" ein gelungener Einstieg in die berühmte Saga, der sowohl Herz als auch Verstand anspricht.

Rückkehr in die Shannara-Frühzeit und zu alter Stärke

Fünf Jahre, nachdem Terry Brooks seinen Shannara-Zyklus mit „The Last Druid“ chronologisch abgeschlossen hat, kehrt er mit einer neuen Prequel-Reihe in die Vier Lande zurück – eine mittelalterliche Fantasy-Welt, die aus einer irdischen Postapokalypse erwachsen ist. Die neue Reihe heißt dann auch konsequenterweise „The First Druids of Shannara“ und füllt die Lücke zwischen „The Measure of the Magic“ („Die Herrschaft der Elfen“) und „First King of Shannara“ („Der Ausgestoßene von Shannara“).

Der erste Teil ist im März 2025 auf Englisch erschienen und trägt den Titel „Galaphile“, erzählt also die Geschichte des Elfen, der einst den Orden der Druiden gründete und die Festung Paranor erbauen ließ. Die Lesenden folgen Galaphile von seiner Kindheit, über seine Ausbildung bei einem zwielichtigen Kriegsherrn und dem wohlbekannten Eremiten Cogline, bis hin zu seiner ersten Konfrontation mit einem etwas klischeehaften dunklen Meister.

Terry Brooks hat schon immer mit Klischees gespielt und typische Fantasy-Plots übernommen, neu interpretiert und als Kulisse für die eigentlichen Geschichten seiner Heldinnen und Helden gewählt: den inneren Kampf gewöhnlicher Menschen, die in Geschehnisse verwickelt werden, die größer sind als sie selbst, und ihr Reifen daran.

Wie soll das funktionieren, wenn der Protagonist ein legendärer Druide ist – oder wird –, der schon von sich aus die Geschicke selbst in die Hand nimmt? Na ja, es gibt ja immer noch einen größeren Mentor, und es ist für Shannara-Fans auch keine Überraschung, wer hier den jungen Galaphile – und die Heldin an seiner Seite – an die Hand nimmt.

Dass der Roman wieder einmal zahlreiche Motive aus den Shannara-Büchern erneut aufgreift und variiert, ist für mich als Fan kein Problem. Im Gegenteil: Dadurch dass bekannte Machtspieler auch hier die Strippen ziehen, dadurch dass ikonische Orte und Artefakte wieder eine Rolle spielen, entsteht erst das Shannara-Epos in seiner Größe. Die magische Welt ist eine Konstante, in der sich Generationen derselben Familien immer wieder neu behaupten und weiter entwickeln. Dabei ist jede Hauptfigur ein Individuum mit überaus lebensechter Persönlichkeit, in der man sich als Leser wiederfinden kann. Galaphile ist hier fast schon ein wenig untypisch übermenschlich in seinen Vorhaben und Fähigkeiten. Aber mit Nirianne ist Brooks erneut eine einzigartige bodenständige Figur gelungen.

Der Reihentitel „The First Druids“ deutet schon an, dass wir es wieder mit einer Generationensaga zu tun haben. Wenn am Ende die letzte spektakuläre – aber nicht langwierige – Schlacht geschlagen ist, ist ein ganz persönlicher Konflikt der Protagonist*innen noch ungelöst: Wie werden sich die Geschehnisse auf die nächste Generation auswirken? Der Fan weiß natürlich schon mehr und kann den Titel von Band 2 leicht erraten.

So muss man dann auch sagen, dass der Roman „Galaphile“ vor allem ein Fest für Shannara-Fans sein wird. Es ist so klasse, dass Terry Brooks sich auch mit über 80 noch hinsetzt und die Mühe macht, neue fantasievolle Shannara-Abenteuer zu schreiben, die einmal Klassiker sein werden. Der Star ist nicht der Plot, sondern die persönlichen Konflikte und Beziehungen und seine unvergleichliche Sprache, mit der er diese schildert. So manche Redewendung erkennt man wieder, man schmunzelt „in spite of oneself“ und fühlt sich zu Hause. Für Fans enthält der gerade mal 300 Seiten umfassende Band viele erinnerungswürdige Szenen, auf die man gerne zurückblickt.

Mir persönlich hatten die letzte Tetralogie und die letzte Trilogie nach der fulminanten „Dark Legacy of Shannara“ nicht mehr so gefallen. Die Luft war ein bisschen raus. „Galaphile“ ist nach einer Pause, in der Brooks anderes geschrieben hat, eine Rückkehr zu alter Stärke. Der vergleichsweise kurze Roman hat nicht den Tiefgang wie die älteren Trilogien, aber letztlich ist alles da, was man als Fan liebt.

Das heißt aber auch, dass das Buch für Fantasy-Lesende, die Shannara noch nicht kennen oder bisher abgelehnt haben, keine unbedingte Empfehlung ist. Wer kein Faible für Brooks’ Figuren, Erzählweise und keinen Einblick in die locker tausend Jahre umfassende Lore hat, wird diesen Prequel-Roman vielleicht ganz nett, aber doch irgendwie unspektakulär finden. Seine Bedeutung entfaltet er vermutlich erst im Gesamtkontext – wenn man Shannara schon über Jahre oder Jahrzehnte verfolgt.

Gespräche aus der Community

Wollys avatar
Wolly
Wer ist zur Zeit eure Lieblingsautor im Fantasygenre und warum?
Vielleicht entdeckt so ja der ein oder andere noch neue Autoren für sich.

Ich schaue in unregelmäßigen Abständen eure Beiträge mal durch und hänge die genannten Autoren an, sodass ihr eine Übersicht habt und nur noch drauf klicken müsst.
Zum Thema
37 Beiträge

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