Terry Brooks Das schwarze Einhorn

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Inhaltsangabe zu „Das schwarze Einhorn“ von Terry Brooks

Die Charaktere sind nach wie vor toll, aber der Handlung fehlt es etwas an Schwung...

— An-chan

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  • Kampf um das Königreich und mit eigenen Dämonen

    Das schwarze Einhorn

    Jisbon

    09. October 2017 um 00:50

    Im zweiten Band der Reihe ist Ben seit einem Jahr der König von Landover und im Großen und Ganzen meistert er seine Aufgabe gut. Allerdings gibt es nach wie vor Komplikationen und Feinde, die ihm den Thron missgönnen, darunter vor allem Meeks. Nachdem der Zauberer im Vorgänger eher eine kleine Rolle gespielt hat, hat mir gefallen, dass er in "Das schwarze Einhorn" eine große und ernst zu nehmende Bedrohung ist und dass er sich als clever und gerissen herausstellt. Es gelingt ihm, Ben in eine Falle zu locken und die ersten Schritte seines Plans umzusetzen, was gleich zu Beginn zeigt, wie viel Macht er hat. Dadurch ist es umso interessanter zu sehen, wie es dem Protagonisten und seinen Freunden gelingt, den Plan zu vereiteln. Gerade Ben wird hier wiederholt geprüft und vor große Herausforderungen gestellt, doch auch Weide, Abernathy und Questor müssen über sich selbst hinauswachsen.Neben dem Kampf gegen Meeks, der erst in den letzten Kapiteln wirklich direkt ausgetragen wird, treten weitere alte Bekannte auf; die Konfrontationen, die aus diesen Begegnungen entstehen, sind direkte Folgen der Ereignisse aus "Königreich zu verkaufen", sodass man sieht, welche Konsequenzen für Ben entstanden sind. Zudem wird nicht alles endgültig geklärt, was einiges Potential für die Folgebände liefert und weitere Schwierigkeiten für die Charaktere verspricht. Auch die neu eingeführten Elemente waren interessant, vor allem das geheimnisvolle schwarze Einhorn, das eine entscheidende Rolle spielt. Es ist lange unklar, ob es eine Gefahr darstellt oder nicht und wieso der Gegenspieler es einfangen möchte. Was mit den anderen Einhörnern passiert ist, ist ein interessantes Rätsel, dessen Aufklärung mich überrascht, aber überzeugt hat. Mir hat allerdings nicht unbedingt gefallen, dass dem Leser am Ende viele wichtige Informationen einfach auf einmal erzählt und nicht gezeigt wurden. Der Autor war bei seinen Einfällen wieder kreativ; generell hat mir gefallen, wie er Magie und andere fantastische Elemente in diesem Band eingesetzt hat und dass sie nicht alle Probleme sofort lösen konnten. Es ist erneut sehr wichtig, zu sich selbst zu finden und mit den eigenen Sorgen umgehen zu können, was ich sehr mochte, obwohl es ein bisschen zu lange gedauert hat, bevor Ben auf die Lösung gekommen ist, die ziemlich offensichtlich zu sein schien. Vermutlich musste es besonders dramatisch geschildert werden und was die Spannungskurve betrifft, funktioniert es auf jeden Fall.Von den kleinen Kritikpunkten abgesehen mochte ich "Das schwarze Einhorn", weshalb ich für diesen Band erneut vier Sterne vergebe. Das Buch hat mich gut unterhalten.

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  • Rezension zu "Das schwarze Einhorn" von Terry Brooks

    Das schwarze Einhorn

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. August 2009 um 09:47

    Ben Holiday träumt von seinem einzigen Freund und früherem Partner in der Rechtsanwaltskanzlei und beschließt nach dem ersten Jahr in Landover einen kurzen Ausfllug in seine alte Welt. Währenddessen folgen Questor Thews (hat von den versteckten Büchern seines Halbbruders geträumt hat) und die Sylphe Weide (träumte von einem schwarzen Einhorn und einem aus Gold gewirkten Zaumzeug, das sie Ben bringen soll) ihren Träumen. Dass diese Träume zum miesen Intrigenspiel Meeks gehören, der den Thron und somit die Herrschaft über Landover wieder haben will, erfährt Ben, als er aus seiner alten Welt nach Landover zurückkehrt und Meeks ihm seines Aussehens und seines Throns beraubt. Ben muss Silber Sterling verlassen und begibt sich auf die gefahrvolle Reise durch das Land. Sein Ziel ist es, den Thron wieder zurück zu holen. Ob er es schafft und was es mit der Prismenkatze auf sich hat, verrate ich euch hier nicht ;) Wie schon der erste Band hat mich der 2. Band der Landover-Reihe gefesselt. Die Details und der Ideenreichtum, mit der Terry Brooks die Fantasie-Welt geschaffen hat, laden zum Eintauchen und Verweilen eiin. Die Handlung plätschert nicht wie ein seichter Fluss dahin, überschlägt sich aber auch nicht, sondern zieht einen zügig mit sich und hält so manche Überraschung parat. So verhält sich der Flussherr auf einmal ganz anders als erwartet, aber dennoch logisch und zur gesamten Geschichte passend. Kurz: Ich bin hellauf begeistert und freue mich schon auf den 3. Band! Und wer Fantasy mag, sollte diese Reihe nicht unbeachtet im Regal stehen lassen ;)

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