Terry Brooks Der verschenkte König

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Inhaltsangabe zu „Der verschenkte König“ von Terry Brooks

Dritter, recht schwacher Teil einer insgesamt dennoch herrlichen Fantasy-Trilogie. Daher: empfehlenswert!

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  • Dritter Teil mit Schwächen

    Der verschenkte König
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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    03. September 2014 um 13:50

    Terry Brooks gehört zu den erfolgreichsten und vermutlich auch bekanntesten Fantasy-Autoren. Sein Shannara-Zyklus machte Brooks weltberühmt und die Bücher dieser Trilogie waren es auch, die ihn in mein Bewusstsein rückten. Allerdings wer meine Meinung von ihm zunächst nicht so sehr hoch, denn mit dem ersten Shannara-Roman outete er sich als gekonnter Plagiator. "Das Schwert von Shannara" (1977) ist praktisch "Der Herr der Ringe" in vereinfachter Lesart. Doch mit "Königreich zu verkaufen" (1987), dem amüsanten Start der Landover-Saga, hat Brooks sich schnell wieder rehabilitiert. Das vorliegende Buch ist nun der dritte Teil dieser Saga und knüpft nahtlos an die Geschichte um den Anwalt Ben Holiday und sein Königreich an. Kurze Vorgeschichte Ben Holiday ist ein erfolgreicher amerikanischer Anwalt, dessen Leben gerade nicht so verläuft, wie er es sich wünscht. Aus einer Laune heraus meldet er sich auf eine Anzeige, die den Kauf eines Königreiches für 1.000.000 Dollar anpreist. Kaum ist das Geschäft abgeschlossen findet er sich plötzlich in einer Welt aus Drachen, Hexen und Zauberern wieder. Dort soll er den Thron besteigen und das Königreich aus einem völlig desolaten Zustand herausholen. Dabei helfen ihm der unfähige Zauberer Questor Thews und der Hofschreiber Abernathy, den Questor versehendlich in einen aufrecht gehenden und sprechenden Hund verwandelt hat. Die ganz normalen Königsprobleme Nun im dritten Teil der Landover-Geschichte ist Questor der festen Überzeugung, endlich den richtigen Zauber gefunden zu haben, um Abernathy seine menschliche Gestalt wiedergeben zu können. Doch erneut geht etwas schief und der Hofschreiber wird nach Woodinville, USA, katapultiert. Im Gegenzug landet auf Landover eine Flasche mit einem bösartigen Geist, die kurz nach ihrem Auftauchen auch noch in falsche Hände gerät. Während Ben Holiday in seine alte Welt zurückkehrt um Abernathy zu finden, macht sich Questor auf die Suche nach der Flasche und wächst dabei zeitweise über sich hinaus. Nichts Neues im Zauberland Erneut sind die Abenteuer um Ben Holiday und seine Hofbediensteten amüsant zu lesen und bieten leichte Unterhaltung ohne viel Tiefsinn. Die Hauptcharaktere bleiben sich auch in "Der verschenkte König" treu. Questor schafft es nur unter äußersten Anstrengungen, sinnvolle Zauber zu erzeugen, der Hofschreiber Abernathy nimmt die Unfähigkeit des Zauberers mit einer Mischung aus Resignation und Gleichmut hin, Holidays Freundin Weide ist zart und verletzlich, wie stets und Ben Holiday ist sich nach wie vor nicht sicher, ob er überhaupt zum König geeignet ist. So folgt die Geschichte schon einmal dem aus den ersten Romanen bekannten Muster. Zwei Lichtblicke in der sonst eher berechenbaren Handlung bringen jedoch ein wenig Abwechslung. Da ist die kleine Elizabeth, die Abernathy in Woodinville findet und vor dem bösartigen Michael Ard Rhi versteckt. Sie hat ihren Glauben an Zauberwesen noch nicht verloren und wundert sich auch kaum darüber, dass Abernathy ein aufrecht gehender, sprechender Hund ist. Und da ist Miles Bennett, der ehemalige Partner von Ben Holiday, der sich bei der Suche nach dem Hofschreiber als unersetzliche Hilfe erweist. Leider kommen die Konflikte, die es mit sich bringt, wenn Realwelt und Zauberwelt aufeinander treffen, nicht so zur Geltung, wie es der Geschichte gut getan hätte. Statt dessen gibt es zunächst zwei parallel laufenden Handlungsstränge, die erst sehr spät zusammen laufen. Questor auf der Suche nach dem bösen Flaschengeist erlebt, was man eben in einer Fantasywelt so erlebt, mit Trollen, Drachen und Hexen. Ben Holiday hingegen versucht zwar irgendwie zu vertuschen, dass mit ihm und seiner Freundin Weide, die eine giftgrüne Haut besitzt, irgendetwas nicht stimmt, aber es kommt nicht so recht in Schwung. Erst das Showdown, in dem die beiden Handlungsverläufe schließlich zusammenfinden, wird zu einem Feuerwerk aus verrückten Situationen. Wenn ein Drache ein Stück aus der Wand eines Gerichtsgebäudes einer amerikanischen Großstadt reißt um dort die Angeklagten zu befreien, so ist dies endlich die bizarre Handlung, die man sich eigentlich gewünscht hätte. Doch solche Situationen bleiben leider die Ausnahme. Fazit Auch wenn "Der verschenkte König" konsequent die Geschichte um Ben Holiday weiter erzählt und die Charaktere ebenso verschroben sind, wie man sie kennen und lieben gelernt hat, ist das Buch dennoch deutlich schwächer, als der Trilogie-Start. Die Handlung ist actionreich und mit einigen verrückten Ideen versehen, die aber nur isoliert als einzelne Szenen wirken. Für das Gesamtbild der Geschichte sind sie jedoch nicht relevant. Als leichte Fantasy-Kost kann der Roman ohne weiteres lesefreudigen Kindern gegeben werden. Auch Erwachsene ohne höheren Anspruch werden Vergnügen daran finden. Es ist auch nicht erforderlich, die zwei vorhergehenden Bücher gelesen zu haben, aber der erste Roman "Königreich zu verkaufen" ist das deutlich stärkere Buch und sollte diesem dritten Teil vorgezogen werden.

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  • Rezension zu "Der verschenkte König" von Terry Brooks

    Der verschenkte König
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. October 2009 um 10:53

    Das Buch ist für sich genommen ganz nett und hält einige Lacher parat. Vom Stil her fügt es sich nahtlos in die Reihe ein. Der Charme Landovers und die bekannten Charaktere führen den Leser auch nach längerer Pause problemlos wieder in die Handlung ein. Allerdings wird der Handlungsfaden im gleichen Schema wie die vorherigen Bücher gehändelt:Ben Holiday, der König von Landover, verliert sein Medallion, weil ein Zauber von Quester Thews schief ging. Und wieder einmal muss versucht werden, das Medalllion wieder zu bekommen. Fazit: Eine schön Fantasy-Geschichte für zwischendurch, die mich aber nicht mehr vom Hocker gerissen hat.

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