Terry Eagleton Die Wahrheit über die Iren

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Inhaltsangabe zu „Die Wahrheit über die Iren“ von Terry Eagleton

Voller Sprachwitz und mit einer Fülle liebenswerter Details breitet Terry Eagleton die Abstrusitäten, Abgründe und wunderbaren Eigenheiten der irischen Volksseele vor uns aus. Er serviert seine Einsichten in den irischen Nationalcharakter schlückchenweise, alphabetisch sortiert beginnend mit A wie Alkohol. Am Ende entsteht aus diesem mit jeder Seite überraschenden Puzzle ein ungemein witziges, sehr menschliches und tief gründendes Portrait der Iren.

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  • Rezension zu "Die Wahrheit über die Iren" von Terry Eagleton

    Die Wahrheit über die Iren
    Rainbow

    Rainbow

    14. September 2009 um 13:42

    In "Die Wahrheit über die Iren" hat sich Terry Eagleton vorgenommen, endlich mal mit einigen gängigen Klischees über dieses besondere Volk aufzuräumen und tut dies auf teils sehr ironische Art, in dem er sich entlang des Alphabets vorarbeitet. Wer sich bereits mit Irland beschäftigt hat, findet wahrscheinlich wenig Neues in diesem schmalen Büchlein, beginnt man jedoch gerade erst, sich mit Land und Leuten zu befassen, bietet es einen guten Einstieg, der sich auch schnell und einfach lesen lässt und wobei der Humor, abgesehen von einigen bereits sehr abgedroschenen Witzen, nicht zu kurz kommt. Terry Eagleton setzt sich nicht nur mit Geschichte, Politik und Wirtschaft, sondern vor allem auch mit der Kultur, liebenswerten Eigenarten von Land und Leuten, Natur aber auch Problemen auseinander. Warum also nur 3 Sterne? Da das Buch bereits 1999 erschienen ist, kann man davon ausgehen, dass sich gerade in Politik und Wirtschaft einiges geändert hat, ebenso wie die neue Geschichte folglich keine Erwähnung findet - wie auch? Da kann ganz sicher das Buch nichts dafür, aber ich denke doch, dass der Punkt erwähnt werden sollte. Weiterhin scheint Eagleton vor allem für Amerikaner zu schreiben, was Angehörige anderer Volker möglicherweise in ihren Vorurteilen gegenüber Amerikanern bestätigt und das ist doch ganz sicher nicht die Intention eines Buches, das die Wahrheit aus Klischees herausfiltern will, oder? ;) Das größere Manko wäre aus meiner Sicht aber, dass das Buch, das so spritzig begonnen hat, zum Ende hin nachlässt. Besonders gut geeignet ist es demnach, immer mal zwischendurch ein bis zwei Stichwörter zu lesen, statt alles hintereinander. Fazit: ein interessantes Buch für die, die sich zum ersten Mal mit Irland auseinandersetzen wollen - trotzdem sollte es nicht das Einzige bleiben, das man zu Land und Leuten liest.

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