Das erste Gesetz der Magie

von Terry Goodkind 
4,2 Sterne bei318 Bewertungen
Das erste Gesetz der Magie
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (264):
vero1630s avatar

Spannende und interessante Geschichte die mich in ihren Bann gezogen hat :)

Kritisch (22):
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Nicht sehr überzeugend, es wird nix neues hervorgebracht.

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Inhaltsangabe zu "Das erste Gesetz der Magie"

Ein atemberaubendes Epos über Verrat und Ehre, Rache und Liebe!

Als der Waldläufer Richard Cypher eine junge Frau vor ihren unheimlichen Verfolgern rettet, kann er noch nicht ahnen, dass sich sein beschauliches Leben tiefgreifend verändern wird. Kahlan stammt aus den Midlands, einem sagenhaften Reich, das durch eine magische Barriere von Westland getrennt ist. Und sie hat den Auftrag, den Tyrannen Darken Rahl aufzuhalten, der die Welt mit seinen dunklen Kräften ins Chaos zu stürzen droht …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442369676
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:1024 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:07.04.2008

Rezensionen und Bewertungen

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    vero1630s avatar
    vero1630vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende und interessante Geschichte die mich in ihren Bann gezogen hat :)
    Eine tolle Buchreihe

    Ich bin leider erst durch die Serie Legend of the Seeker auf diese tolle Buchreihe aufmerksam geworden. Mittlerweile habe ich alle Bücher gelesen und bin einfach nur begeistert von Richards und Kahlans Geschichte. Muss aber sagen dass mir dieser Band immer noch am besten gefällt. Die Charaktere sind interssant und ausführlich beschrieben. Außerdem gefällt mir die unerwarte Wendung verschiedener Ereignisse, man ahnt nicht wie es weitergeht. Was mir persönlich gut gefällt da ich die Spannung liebe. Für mich ist es einfach eins meiner Lieblingsbücher

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    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 7 Monaten
    So unfassbar gut!

    Man mag ein wenig Respekt vor der Reihe haben: Weit über 10 Bände, allesamt jeder für sich ein Todschläger. Terry Goodkind ist definitiv kein Mann der wenigen Worte. Er hat Richard und Kahlan, den Protagonisten seiner berühmtem Reihe »Das Schwert der Wahrheit« eine Menge Raum gegeben. Der Auftakt ihrer Geschichte ist »Das erste Gesetz der Magie«, ein Roman, der auf den ersten Seiten wie ein klassischer Fantasyroman wirkt, aber am Ende doch so viel mehr wird.

    Richard ist ein Waldführer, mehr nicht. Während sein Bruder zum Obersten Rat der friedlichen Westlands ernannt wird, ist Richard allein in den Wäldern unterwegs, um den Mord an seinem Vater aufzuklären. Dabei begegnet er Kahlan, einer geheimnisvollen Frau, die aus den Midlands kommt und der es irgendwie gelungen ist, die magische Barriere zwischen den Ländern zu überqueren. Kahlan wird verfolgt, wie sich herausstellt von den Handlangern des Tyrannen Darken Rahl. Sie sucht jemanden, der ihr in ihrem Kampf gegen Rahl zur Seite steht. Wie es sich herausstellt, ist es der alte Zedd, Richards Freund. Und er ist mehr, als er zu sein vorgab: Zauberer der Ersten Ordnung, in dessen alleiniger Macht es steht, den wahren Sucher zu ernennen, dessen Aufgabe es sein wird, Darken Rahl aufzuhalten. Und er ernennt Richard.

    Die Reihe ist ganz klassische High Fantasy: ein Auserwählter, seine epische Queste, Freunde, die ihm zur Seite stehen, magische Gegenstände. Das ganze Programm. Doch Terry Goodkind ist es gelungen, daraus etwas ganz Besonderes zu machen, das einen von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt. Suchtpotenzial garantiert!

    Das fängt schon bei so ganz profanen Dingen wie den Charakteren an. Sie können in ihrer Gesamtheit absolut überzeugen, jeder hat seine individuellen Züge und Macken. Sie bringen den Leser zum Lachen, aber auch zum Hassen - und dazu, Mitgefühl zu zeigen. Richards Umgang mit Danna war phänomenal! So ein Ausgang hätte vielleicht nicht jeder erwartet. Und ja, einige Charaktere sind regelrecht hassenswürdig, besonders Darken Rahl selbst und sein Handlanger Demmin Nass, die wirklich abscheuliche Dinge tun - und der Autor ist gnadenlos und lässt den Leser all das hautnah miterleben. Für zarte Gemüter ist das Buch vielleicht nicht immer etwas, denn das Buch kann defintiv eines: schocken.

    Was man auch festhalten muss, ist, dass das Buch ein slowburner ist. Das heißt, es braucht seine Zeit, ehe es in Fahrt kommt. Dabei gibt es aber von Anfang an keinen einzigen Moment, der irgendwie langweilig wäre. Obwohl das Buch so ein dicker Wälzer ist, hat man nicht das Gefühl, ewig und drei Tage daran knabbern zu müssen. Vielmehr ist es durchweg kurzweilig, unterhaltsam und vor allem eines: spannend! Die Geschichte fesselt und man kann gar nicht mehr davon lassen, da man unbedingt wissen muss, wie es nun weiter geht! Irgendwie passiert immer etwas Lesenswertes oder man erfährt spannende Dinge über die Welt von Richard und Kahlan.

    Es ist definitiv kein Fehler, sich an die Reihe zu wagen. Hier ist einer der seltenen Fälle, wo man froh sein kann, dass es so viel davon gibt: Das heißt immerhin, dass es nach der letzten Seite noch eine ganze Weile weitergehen kann!

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    RealMajos avatar
    RealMajovor einem Jahr
    Eines der größten Fantasy Meisterwerke überhaupt

    Das Schwert der Wahrheit war für mich der Einstieg in eine der unglaublichsten Welten die je erträumt wurden. Es ist der Beginn einer elfteiligen Reihe die jeden fesselt, der in sie eintaucht. Insgesamt dreimal habe ich mich mittlerweile auf diese wunderbare Welt eingelassen und ich weiß, es wird ein viertes mal geben.

    Der Schrreibstil von Goodkind ist sehr angenehm zu lesen. Er weiß wie man Spannung aufbaut und wie man etwas Heiterkeit in eine Geschichte bringt. An Stellen wo harte Worte angebrachter sind als weiche Umschreibungen, bringt Goodkind einem durch seine Wortwahl die Situation direkt vor Augen, weswegen zu weiche Gemüter lieber Abstand lassen sollten von diesem Epos.


    Die Welt ist in drei Teile geteilt die durch magische Barriere voneinander getrennt sind. Richard Cypher lebt als Waldläufer in den Westlands, ein Land völlig abgeschieden von jeglicher Magie. Eines Tages trifft er auf Kahlan, eine Frau aus den Midlands, ein Land voller Magieund magischer Wesen. Er rettet sie vor Angreifern und taucht mit ihr ein in Ihre Welt, die bald auch zu seiner wird. Zusammen machen sie sich auf die Welt zu retten.
    Sie erleben spannende Abenteuer, Liebe, Hass, Freundschaft und Verrat und ziehen jeden in ihren Bann der sich auf ihre Welt einlässt.

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    Pokerfaces avatar
    Pokerfacevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wow!!!!!
    Das erste Gesetz der Magie

    Zum Buch:

    An der Grenze Westlands rettet Richard Cypher das Leben einer schönen Fremden. Noch ahnt der junge Waldläufer nichts von Kahlans verzweifelter Mission: Ihre Heimat Midland, die durch eine starke magische Barriere von Westland getrennt ist, wird von der Tyrannei des machtgierigen Zauberers Darken Rahl bedroht. Kahlans einzige Hoffnung ruht auf einem Magier, der vor vielen Jahren ebenfalls aus den Midlands nach Westland kam. Dieser Zauberer ist Zedd, Richards einstiger Lehrmeister. In seiner Obhut befindet sich das Schwert der Wahrheit, die einzige Waffe, die dem Vormarsch des Bösen nun noch ein Einhalt gebieten kann. Als Richard und Kahlan herausfinden, dass Darken Rahl auf der Suche nach einem magischen Artefakt ist, das seinem Besitzer Allmacht verleiht, überwinden sie gemeinsam mit Zedd die Grenze nach Midland. Für Richard wird es eine Reise, die ihn vielleicht mehr kosten wird, als er ahnt...

    Der erste Absatz:

    Die Schlingpflanze sah merkwürdig aus. Düstere, vielgestaltete Blätter wucherten um einen Stengel, der sich in einem Würgegriff um den glatten Stamm einer Balsamtanne wand. Harz sickerte aus der geschundenen Borke, und trockenes Geäst hing schlaff herab, so dass der Eindruck entstand, der Baum versuche, in der feuchtkühlen Morgenluft einen Klagelaut anzustimmen. Entlang der Schlingpflanze ragten hier und dort Schoten heraus, die beinahe argwöhnisch nach Zeugen Ausschau zu halten schienen.

    Meine Meinung:

    Eins der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Ich liebe dieses Buch.

    Alles ist von Anfang an so toll beschrieben, dass ich mich schon nach kurzer Zeit mitten in der Geschichte befand und das Gefühl hatte, Richard, Kahlan und Zedd auf ihrem Weg nach Midland zu begleiten. Schon Ewigkeiten hat mich eine Geschichte nicht mehr so gefangen genommen. Herrlich. Ich liebe dieses Gefühl beim Lesen, wenn man nicht mehr aufhören möchte und es kaum erwarten kann, die verschiedenen Handlungsstränge, die sich zwangsläufig bei so einem starken Buch auftun, zu verfolgen.

    Ich kann nicht mehr sagen, was mich am meisten begeistert hat. Eigentlich alles. Der Besuch bei den Schlammmenschen hatte es mir genauso angetan wie die Geschichte um Rachel, der wir erst später im Buch begegnen werden.

    Die Charaktere sind für mich absolut ausgefeilt, auch wenn mir Richard ganz am Anfang nicht so sehr ans Herz wuchs. Das änderte sich allerdings im Laufe der Story.

    In diesem Buch gibt es alles was man braucht: Eine Liebesgeschichte, Freundschaften, die alles bewältigen können, tolle Figuren, etwas Humor, aber auch viel Brutalität. Doch die gehört wohl zum High-Fantasy dazu.

    Und wenn man irgendwann im Buch dachte: "Okay, spannender kann es jetzt aber nicht mehr werden", dann sah man sich getäuscht. Ein Meisterwerk an Verwicklungen und Verstrickungen.

    Klare Leseempfehlung.

    Kommt auf meine persönliche Lieblings-Buch-Liste.

    Versteht sich von selbst, dass ich direkt den zweiten Teil begonnen habe.

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    Nimithils avatar
    Nimithilvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht sehr überzeugend, es wird nix neues hervorgebracht.
    Interessanter Auftakt, jedoch wenig neues für den Leser

    Den ersten Band des Zyklus habe ich mir spontan als ME gekauft, da mich sowohl Klappentext als auch das Cover angesprochen haben. Leider wurde ich dann enttäuscht. 


    Im Vordergrund steht der Protagonist Richard, welcher in eine Verschwörung gerät und sich beweisen muss. Die Handlung selber enthält plötzliche Wendungen und auch Überraschungen für den Leser bereit, jedoch sind diese oftmals nicht nachvollziehbar. Dem Leser wird von der Handlung und den Charakteren nichts neues geboten und es wiederholt sich vieles aus anderen Werken. Goodkind als wahren Erben von Tolkien zu bezeichnen finde ich sehr hochtrabend, denn die hier aufgesetzte Welt in Vergleich zu Herr der Ringe ist das die von Goodkind aufgesetzte Welt kaum Emotionen beim Leser hervorruft und man kaum einen Eindruck hat wie diese aufgebaut ist. 

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    DNEsthers avatar
    DNEsthervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Toller Auftakt einer riesigen Fantasy-Reihe, mit kleinen Ecken und Kanten.
    Ein grandioser Auftakt für eine High Fantasy-Saga

    Dieser erste Band der Reihe "Das Schwert der Wahrheit" war ehrlich gesagt ein Spontankauf in der Buchhandlung. 
    Der Klappentaxt hat mich neugierig gemacht und das schlichte Cover und das Wirken der gesamten Reihe im Buchregal hat es mir angetan.

    Überwiegend wird aus der Sicht des Hauptprotagonisten Richard erzählt, wodurch man sich mit ihm verbunden fühlt und sich leicht in ihn hineinversetzen kann. Ab und an wechselt die Erzählsicht zu einem der anderen Charaktere, sei es zu einem auf Richards Seite oder der gegnerischen. Dies veranschaulich gut was gerade andernorts passiert und man bekommt so einen guten Eindruck von der Welt in der die Geschichte handelt. Sehr hilfreich ist dabei auch die Karte, die vorne und hinten im Buch ist, um so die Wege zu verfolgen die zurückgelegt werden.

    Sprachlich ist es klar und verständlich, wodurch man der Geschichte gut und flüssig folgen kann. Goodkind beschreibt unglaublich schön die Welt, Wesen und was es noch zu entdecken gibt. Jedoch werden manche seiner Handlungen etwas ausschweifend, weswegen ich manchmal etwas abgedriftet bin und die Passage erneut lesen musste, aber bei 1000 Seiten kann dies auch schon mal passieren.

     

    Ich war im Nachhinein mit meinem Spontankauf unglaublich glücklich und bin von dem Gesamtpaket des Romans mehr als begeistert und die nächsten 10 Bände stehen auch schon in den Startlöchern.

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    Gwees avatar
    Gweevor 2 Jahren
    Ein gelungener Auftakt

    Rein optisch gefällt mir das Buch – und auch die Nachfolgebände – sehr gut. Es drängt sich einem nicht sofort auf, hat aber eine wunderschöne Illustration auf dem Cover und meiner Meinung nach auch ein klares Konzept, bei dem Autor, Titel etc. direkt zu erkennen sind. Die Beschreibung auf der Rückseite des Buches finde ich etwas verschwommen. Da werden viele Informationen vermischt, die die wahre Handlung etwas verzerren, während man es auch knackiger auf den Punkt hätte bringen können. Der Klappentext ist da schon besser und weckt gleichzeitig auch mehr Interesse an dem Buch. Sowohl vorne als auch hinten im Buch gibt es eine Karte der Welt, was mir persönlich immer gut gefällt. Damit hat man einen guten Überblick über die Reise Richards im Laufe der Handlung. Leider war in meinem Exemplar das Schriftbild auf manchen Seiten stellenweise etwas verschmiert und dicker abgedruckt, wodurch es auch schwerer zu lesen war. Wenn es nicht so häufig vorgekommen wäre, hätte es mich auch gar nicht gestört, aber von einem Buch, das seit 8 Jahren in diesem Druck auf dem Markt ist, könnte man schon mehr erwarten. Etwas seltsam fand ich auch die leeren Seiten hinten im Buch, die mir so noch nie untergekommen sind. Früher wurden die Bücher im Übrigen zweigeteilt veröffentlicht, aber ich fand die Dicke zusammengefasst in Ordnung. Es ist weder zu schwer zu halten noch kann man den Buchrücken knicken – außer man legt es vielleicht darauf an.

    Da ich bereits die Serie zum Buch gesehen habe, konnte ich leider nicht völlig ohne Erwartungen an dieses Buch herangehen, aber im Endeffekt hat es mich dann doch positiv überrascht. Überrascht deshalb, weil ich die Serie sehr mochte und mir nicht vorstellen konnte wie man so viel Stoff in ein Buch pressen kann, 1.000 Seiten hin oder her. Nun, tatsächlich unterscheiden sich Serie und Buch aber auch in fast allen Punkten. Und obwohl ich ein Fan der Serie bin, gefiel mir das Buch sogar besser. Es konzentriert sich auf die direkte Handlung und dabei gibt es keine Szenen, die nicht irgendwie wichtig dafür wären. Man muss zwar sagen, dass der Kern der Handlung etwas abgedroschen ist, da es hier in gewisser Weise um den typischen Kampf zwischen Gut und Böse, Liebe und Hass, geht, aber Goodkind inszeniert den Plot dennoch sehr einfallsreich und originell. Von vorne bis hinten ist der Roman mit Spannung geladen und nicht im Ansatz vorhersehbar, selbst obwohl es mehrere Perspektiven gibt, die nicht nur den „guten“ Charakteren zuzuordnen sind. Es gibt einige Kämpfe und viel Gewalt, nicht nur auf physische Art, daher sollte man sich vielleicht überlegen, wie viel man vorher vertragen kann. Am besten hat mir wahrscheinlich das Ergründen dieser einzigartigen Welt gefallen, die wirklich gut ausgefeilt wurde. An manchen Stellen hätte ich mir gewünscht, dass der Autor auf die Geschehnisse etwas detaillierter eingeht und sie nicht so oft als gegebene Tatsachen hingestellt werden. Für mich gab es durchaus mehr Klärungsbedarf und es hätte mich um dessen Willen auch nicht gestört, wenn das Buch auf zwei Teile aufgeteilt worden wäre oder er vielleicht stattdessen eher belanglose Handlungen unter den Tisch gekehrt hätte, um auf andere mehr einzugehen. So erfährt man eigentlich kaum, was es mit den Suchern an sich eigentlich auf sich hat und für meinen Geschmack hat Richard die Rolle auch viel zu schnell akzeptiert. Auch später wirkt das Bild des Suchers immer noch eher vage.

    Die meiste Zeit folgt der Leser dem Handlungsstrang Richards, dessen Wissen über das Geschehen sich im Grunde auf das des Lesers beschränkt. Es fällt leicht sich in ihn hineinzuversetzen und er ist ein angenehmer Protagonist, der nie grundlos jammert und durch seinen Charme und seine erfrischende Art viel Sympathie gewinnt. Mir fällt es oft schwer eine Beziehung zu den Protagonisten der Geschichte aufzubauen, aber hier war es tatsächlich eher leicht. Auch die anderen Charaktere werden alle gut dargestellt und wirken kaum blass, nicht nur die guten, sondern auch die bösen – und vor allem ist es hier keine gänzliche Schwarzweißmalerei, sondern die meisten irgendwie eine triftige Motivation. Oder es gab einfach nie die Gelegenheit diese Motivation zu ergründen, aber das kann man Goodkind schlecht vorwerfen. Manches war etwas befremdlich für mich, wie dass Kahlan trotz ihres hohen Status und ihrer gefährlichen Position dennoch manchmal so unerfahren wirkt, aber das war nur am Anfang so – und könnte vielleicht auch Richards Sichtweise der Dinge zugeschrieben werden. Wobei ich zugeben muss, dass sich die Beziehungen in dem Buch zwischen den Charakteren trotzdem für meinen Geschmack zu schnell aufbauen. Es ist ein bisschen nach dem Motto „Dein Freund ist auch mein Freund“ gehalten und wenn einer eine andere Person kennt, scheint es sofort dafür zu stehen, dass derjenige ein ebenso enger Vertrauter ist – aber auch andersrum.

    Goodkinds Schreibstil fand ich passend zum Roman. Es gibt viele lange Beschreibungen, sowohl von Landschaften als auch von Handlungen. Er versteht es gute Worte dafür zu finden, jedes Wesen und jeden Ort dem Leser näher zu bringen. Manchmal waren die Beschreibungen allerdings so lang oder irritierend, dass sie mich leider etwas aus der Handlung gebracht und abgelenkt haben. Wer mit vielen Beschreibungen nichts anfangen kann und lieber knackige kurze Sätze hat, wird mit diesem Buch nicht viel anfangen können, aber rein sprachlich passt es zum Genre.

    Egal, ob ich das Buch mit oder ohne mein Hintergrundwissen zur Serie betrachte: Ich fand es wirklich gut. Gerade auch gegen Ende hin, konnte ich es nicht mehr aus den Händen legen. An manchen Stellen hatte ich mir vielleicht etwas mehr Action gewünscht, aber ich denke, bei einem Wälzer wie diesem kann man sich kaum beschweren und ich finde es immer noch unglaublich wie Goodkind eine auf den ersten Blick so lange und inhaltsreiche Geschichte in 1.000 Seiten verpacken konnte, ohne dass es zu wenig wirkt. Aber das tut es auf keinen Fall. Es hat genau die richtige Länge und enthält nur richtige und wichtige Szenen bis zum Ende hin, das zwar teilweise etwas abrupt war, aber dennoch ein Höhepunkt des Buches.

    Fazit:
    Wer Fantasy, vor allem High Fantasy mag, kann bei diesem Buch beherzt zugreifen und auch oder vielleicht besonders den Fans der Serie empfehle ich es. Der Konflikt an sich mag zwar vielleicht etwas altbacken sein, aber das Buch bietet Unterhaltung auf jeder Ebene. Liebe, Action, Humor und natürlich eine gewaltige Prise Fantasy. Das alles kann man hier finden.

    Gesamt: 4/5

    Inhalt: 4/5
    Charaktere: 4/5
    Lesespaß: 5/5
    Gestaltung: 3/5
    Schreibstil: 4/5
    Preis/Leistung: 4/5

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    AnnabelleGreenleafs avatar
    AnnabelleGreenleafvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Geschichte über die Macht der Wahrheit und die Kraft der wahren Liebe, welche alle Grenzen überwindet.
    Wahrheit ist Macht...

    "Nur durch unsere Handlungen im Hier und Jetzt können wir die  Zukunft verändern. Du solltest weise genug sein, die Wahrheit zu deinem Vorteil zu nutzen. Es hat keinen Sinn mit dem Schicksal zu hadern." ~Shota
    (S. 557)


    Kurzbeschreibung:

    Westland ist ein Land des Friedens. Aber als der Vater des jungen Richard Cypher gewaltsam zu Tode kommt, macht sich der Waldläufer auf die Suche nach dem Mörder. Dabei begegnet Richard der schönen Kahlan, die nach Westland gekommen ist, weil ihre Heimat von dem machtgierigen Darken Zahl bedroht wird. Doch Rahls Häscher lauern überall. Richard und Kahlan sind nirgends sicher, und auch Richards Waffe, das Schwert der Wahrheit kann ihnen nur beschränkten Schutz bieten. Und dann überwindet das Böse die Grenze nach Westland...


    Meinung:

    Ich muss ganz ehrlich sagen: Das Buch hat mich wirklich beeindruckt.
    Schon das Cover ist wirklich wunderschön illustriert, der Grund, warum ich es mir letztendlich auch gekauft habe...
    Den Klappentext fand ich zuerst nämlich gar nicht mal so spannend, aber schönen Covern kann ich einfach nicht widerstehen.
    Und ich muss sagen, dass es sich wirklich gelohnt hat.

    Goodkind hat mich in der Hinsicht beeindruckt, dass es in dem 1000 Seiten langem Werk meiner Meinung nach keine langweiligen Stellen gab. Das Buch nimmt einen mit, in ein Abenteuer voller Magie, seltsamer Wesen und Orte und lässt einen nicht mehr los. 
    Die Geschichte spielt abwechselnd an den friedlichsten und dunkelsten Orten. Ein ständiges Auf und Ab von Gut und Böse, vor allem aber Magie. Die Magie spielt in diesem Buch eine große Rolle. Und das hat mich auch so fasziniert. Es gibt immer beide Seiten der Magie. Die Magie, die heilt, schützt und verteidigt, ein Licht in der Dunkelheit, aber auch die Magie, die einen verzehrt, unvorstellbare Schmerzen auslöst und einen in die Welt der Toten zieht, wenn man nicht aufpasst. 
    Zwischen all diesem, steht immer noch die Wahrheit, welche Richard stets leitet. Die Suche nach der Wahrheit, das ist es, was ihn ausmacht und zu dem macht, was er ist.
    Und dann ist da noch die Liebe zwischen Kahlan und Richard, die nicht sein darf, da Kahlans Macht, die Kraft der Liebe, es unmöglich macht. Klingt das nicht ironisch? Ich will dazu hier auch gar nicht mehr verraten. 
    An Einfallsreichtum mangelt es wirklich nicht. Der Zauber dieser Welt wird sorgsam in vielen kleinen Details und Szenen beschrieben, welche manche als überflüssig empfunden hätten, mich jedoch nur noch tiefer in den Bann gezogen haben. 

    Der Schreibstil hat mir persönlich sehr gut gefallen. Goodkind versteht es, die unterschiedlichsten Szenen passend auszumalen, sodass man das Gefühl bekommt, sich mitten in dem Buch zu befinden. Vor allen Dingen Gefühle beschreibt er fantastisch und treffend, dass man selbst in die verschiedenen Emotionen reingezogen wird, ohne etwas dagegen machen zu können.
    Er ist wirklich ein Künstler des Wortes.

    An einigen Stellen habe ich mir gewünscht, ich könnte in das Geschehen eingreifen, da der Leser manchmal mehr weiß, als die Protagonisten. Der Sieg ist zum Greifen nah und der Leser weiß es, doch man kann nichts tun, ausser verzweifelt weiterzulesen, wie sie dem Sieg um Haaresbreite entgehen. Ich hätte laut schreien können.

    Ein weiterer Punkt, der mir sehr gut gefallen hat, ist die Klugheit dieses Buches. Oft lässt Goodkind Weisheiten und Lektionen einfließen, welche mich persönlich zum Nachdenken angeregt haben und aus denen ich für mich auch etwas lernen konnte.

    Mein einziger Kritikpunkt ist, dass das Buch wie eigentlich jedes zweite High- Fantasy Buch mit J. R. R. Tolkien verglichen wird. Warum muss man immer vergleichen? Ich liebe den Herrn der Ringe und co., warum muss er denn immer als Maßstab herhalten? Kann man Tolkien nicht einfach Tolkien sein lassen? An Tolkien reicht so schnell sowieso niemand ran.

    Alles in allem kann ich einem das Buch nur ans Herz legen und raten, sich nicht von der Länge abschrecken zu lassen. 
    Liebe, Ehre, Mut, Freundschaft, Magie, Tod, Machtgier, Trauer, Schmerz...
    Alles findet irgendwie seinen Platz in diesem Buch.


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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Guter Auftakt, der Lust auf mehr macht.

    https://www.youtube.com/watch?v=jyDZm2tK9YY

    Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich freue mich schon wahnsinnig auf den zweiten Band. “Das Schwert der Wahheit 1” bekommt von mir gute 4 von 5 Sterne.

    ★★★★☆

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    dominonas avatar
    dominonavor 3 Jahren
    lang, aber nicht fesselnd - leider

    Grob umrissen ist es wieder gut gegen böse. Richard muss mit magischer Hilfe sein Land vor der Invasion durch den Diktator Raken Dahl schützen, der auch schon seinen Vater auf dem gewissen hat. dafür gilt es ein bestimmtes Kästchen zu finden und zwar vor ihm.
    Diese Fantasy-Geschichte ist mehrteilig und hat mich leider im ersten Teil nicht so sehr begeistert, dass ich unbedingt weiterlesen muss. Das Thema bringt einfach zu wenig neues, auch wenn die Figuren ganz nett sind.

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