Terry Hayes

 4.1 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Faceless, I Am Pilgrim: A Thriller und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Terry Hayes

Faceless

Faceless

 (14)
Erschienen am 20.07.2015
I Am Pilgrim: A Thriller

I Am Pilgrim: A Thriller

 (2)
Erschienen am 02.12.2014
I Am Pilgrim

I Am Pilgrim

 (1)
Erschienen am 27.05.2014

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ban-aislingeachs avatar

Rezension zu "Faceless - Der Tod hat kein Gesicht" von Terry Hayes

der unsichtbare Feind
ban-aislingeachvor 3 Jahren

„Faceless – der Tod hat kein Gesicht“ ist der Debütroman des englischen Journalisten, Drehbuchautoren und Produzenten Terry Hayes. Unter anderem wirkte er bei der „Mad Max“ Reihe mit Mel Gibson mit wie auch bei „From Hell“ mit Johnny Depp. Das Buch umfasst 792 Seiten und ist 2014 bei Page & Turner erschienen.

Im Buch gibt es drei Fälle, welche auf den ersten Blick nicht zusammen gehören. In einem schäbigen Motel in New York wird eine entstellte Leiche gefunden, welche einfach nicht zu identifizieren ist. Die junge Frau wurde nach der Anleitung eines Buches ermordet, welches ein ehemaliger Geheimagent geschrieben hat. Wobei man wohl eher sagen muss, dass der Täter oder die Täterin sich aus mehreren Fällen eine Anleitung gebastelt hat. Dann gibt es noch eine Leiche in der Türkei, genauer gesagt in Bodrum. Ein junger schwerreicher Mann ist durch einen tragischen Unfall ums Leben gekommen. Doch war es wirklich nur ein Unfall? Und dann findet die amerikanische Regierung durch Zufall heraus, dass jemand vorhat die USA auszulöschen bzw. die Bevölkerung und dies nicht indem junge Männer sich in die Luft sprengen. Ein ehemaliger Geheimagent wird unter dem Codenamen Pilgrim in die Türkei geschickt, denn die einzige Spur die man hat führt nach Bodrum. Dort angekommen will man ihn am liebsten sofort wieder loswerden, denn er ist als FBI Agent der den Unfall des schwerreichen Mannes untersuchen soll, in die Türkei gereist. Dort trifft er auf die geheimnisvolle Polizistin Layla Cumali, welche ihn vom ersten Augenblick an abweist, als ob sie etwas verstecken würde. Doch wer ist der unsichtbare Feind und wird es Pilgrim gelingen die Tate zu verhindern?

Pilgrim ist ganz klar die Hauptperson im Buch. Am Anfang des Buches hat er verschiedene Namen, aber man kommt dennoch sehr gut mit. Dies liegt vor allem daran, dass das Buch in der ersten Person Singular geschrieben ist. Er ist sehr intelligent und hat mit seinen jungen Jahren schon viele Erfahrungen gesammelt, so sieht er manches Mal mehr als die Polizei. Außerdem ist er stur und geht seinen eigenen Weg, am liebsten alleine. Er ist ein Einzelgänger, der nur dann Hilfe annimmt, wenn es nicht anders geht. Er ist mutig und nicht der klassische Agent, denn er hat in seiner Jugend mal mit Drogen experimentiert und kennt sich bis heute gut damit aus. Zudem wagt er auch Experimente wie aus einem Spiegel Fotos zu machen. Außerdem haben ihm seine reichen Adoptiveltern ein wenig Geld hinterlassen. Das wenige Geld ist so viel, dass er reich ist und nie wieder arbeiten müsste. Nach den Anschlägen in New York hat er den Dienst quittiert und wollte nie wieder in die Welt der Geheimdienste zurückkehren. Doch dann rufen ihn der Flüsterer der Geheimdienste und der Präsident zur Hilfe. So das er doch zu seinen alten Beruf zurückkehren muss. Seinen legendären Ruf hat er nicht umsonst, denn er ist der beste Mann den sie je hatten.

Wie schon geschrieben ist das Buch in der ersten Person Singular und aus Pilgrims Sicht geschrieben worden. Der Schreibstil ist fantastisch. Mir kam es beim Lesen so vor, als ob ich einen Film ohne Ton sehen würde und Pilgrim, dessen Stimme ich mir sofort vorstellen konnte, zu dem Film etwas erzählt. Der Einstieg ins Buch war auch genial, aber dann wurde es ein wenig langweilig, als Pilgrims Vergangenheit erzählt wurde, aber dann nach etwa 100 Seiten wurde es wieder spannend und blieb es bis zum Ende des Buches. Die Charaktere waren sehr gut beschrieben, man konnte mit allen mitfühlen. Klasse fand ich auch wie der Feind in die Geschichte eingebunden wurde. Insgesamt hat man drei Fälle. Bei einem Fall bekommt man die Infos vor dem Agent, es ist so als ob der Film fertig gedreht wurde und Pilgrim deshalb auch etwas zur Vergangenheit erzählen kann. Dann gibt es noch zwei Fälle bei denen man miträtseln kann. Außerdem gibt es einige spannende, actionreiche Szenen.

Der Buch empfehle ich sehr gerne weiter. Es ist ein Muss für Leser die gerne politische Thriller lesen. Allerdings eignet es sich nicht für Leser die danach Angst haben könnten, die Bedrohung der USA ist nämlich auf diese Art und Weise sehr realistisch.

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tanteruebennases avatar

Rezension zu "Faceless - Der Tod hat kein Gesicht" von Terry Hayes

Spannung pur
tanteruebennasevor 3 Jahren

In meinen Augen DER Thriller schlechthin. Mehr Spannung ist kaum möglich, die Ideen, Geschichten und Hintergründe sind intensiv recherchiert und auf geniale Art und Weise miteinander verknüpft. Um den Überblick zu behalten sollte man keine allzu lange Pausen einlegen - was bei diesem Buch aber ohnehin nicht freiwillig passieren wird.

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Thommy28s avatar

Rezension zu "Faceless - Der Tod hat kein Gesicht" von Terry Hayes

Agententhriller um ein hochaktuelles Thema - spannend!
Thommy28vor 4 Jahren

Um einen (sehr, sehr) kurzen Einblick in das Geschehen zu bekommen, kann sich der interessierte Leser hier auf der Buchseite kurz informieren. Diese Kurzinfo kann aber den sehr komplexen Inhalt wirklich nur anreißen.
Das fast 800 Seiten starke Buch ist in Ichform geschrieben und verrät daher von Anfang an, dass der Protagonist überleben wird. Allerdings trübt das weder die Geschichte, noch die Spannung. In vielen Zeitebenen wird der Werdegang des Protagonisten und seines Widerparts bis hin zum aktuellen Geschehen geschildert. Das gibt dem Buch eine beindruckende Stringenz.
Das Thema "Terrorismus" ist von hoher Aktualität und lässt den Leser stellenweise in atemloses Entsetzen fallen. Auch über die Arbeit der Geheimdienste wird schockierend geschrieben und daraus ein Thriller gemixt, der den Leser weitgehend von Anfang bis Ende in Atem hält.
Stellenweise war die - an und für sich hervorragende Schreibweise - durch ein paar vermeidbare Längen etwas getrübt. 100 Seiten weniger hätten dem Buch meiner Meinung nach besser getan...!

Trotzdem zusammenfassend ein gutes - bis sehr gutes - Buch das allen, die sich an so einen ziemlichen "Wälzer" trauen, durchaus zu empfehlen ist.

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