Terry Kajuko

 4 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Wild Wild Ost, Dien Bien Phu und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Terry Kajuko

Wild Wild Ost

Wild Wild Ost

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Erschienen am 17.10.2007
Dien Bien Phu

Dien Bien Phu

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Erschienen am 29.11.2014
Képi Blanc's Paras

Képi Blanc's Paras

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Erschienen am 01.05.2010
Neulich in Gambia

Neulich in Gambia

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Erschienen am 25.04.2016
Wild Wild Ost

Wild Wild Ost

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Erschienen am 11.04.2016
Tödliche Vergangenheit

Tödliche Vergangenheit

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Erschienen am 11.08.2017
Wild Wild Ost

Wild Wild Ost

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Erschienen am 01.10.2007

Neue Rezensionen zu Terry Kajuko

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Rezension zu "Képi Blanc's Paras" von Terry Kajuko

Rezension zu "Képi Blanc's Paras" von Terry Kajuko
Sven_Funkvor 7 Jahren

"Mythos Fremdenlegion. Wem leuchten bei den Begriffen „Sidi Bel Abbes“ oder „Indochina“ nicht die Augen. Träumerei und Zauber der Exotik, die heute nicht nur die Veteranen in ihren Bann ziehen.

Dieser Roman basiert auf tatsächlich erlebten Ereignissen. Befragungen von damals Beteiligten, Recherchen und Informationen in alle Richtungen wurden unternommen, damit Sie diese Ansammlung der Schilderungen und Hintergründe in den Händen halten können. Das Buch beschreibt, warum junge Männer den Weg zur Fremdenlegion fanden und den Grund ihrer Verpflichtung zur französischen Flagge in Übersee.

In Algerien zu Fallschirmjägern ausgebildet und nach Indochina verschifft, befanden sie sich in keinem gewöhnlichen Krieg, sondern in einem Dschungelkrieg des Mikrokosmos. Ein Krieg ohne zusammenhängende Front. Das Einsatzgebiet eines Elitesoldaten, dem Fallschirmjäger. Unter dem Operationsnamen `Castor´, im Norden des Tonkin an der Grenze zu Laos und nicht weit bis China schwebten die besten Kolonialtruppen in kürzester Zeit vom Himmel oder wurden auf der zusammengebauten Landepiste abgesetzt. Es war die größte Luftlandeoperation im Indochina- und späteren Vietnamkrieg. In der darauffolgenden Schlacht in einem Tal namens Dien Bien Phu wurden bewegliche Kampfeinheiten in zusammengebastelten Erdbefestigungen untergebracht, welche in keinster Weise ausreichend gegen Granatenbeschuss gesichert waren. Umzingelt von einer in Laufgräben geschützten und ausgezeichnet bewaffneten Übermacht, den Vietminh. General Giaps Artilleriestellungen feuerten völlig überraschend aus gut getarnten Stellungen heraus, hoch oben in den Bergen, wo jede abgefeuerte Granate ein Treffer war. Der Hauptangriff auf die eingekesselte Garnison erfolgte am 13. März 1954 und wurde mehr oder weniger bis zur Kapitulation ohne größere Unterbrechung rund um die Uhr geführt. Viele Gefangene marschierten in die vietnamesischen Internierungslager und dort winkte nochmals ein Hinvegetieren bis zum bitteren Ende. 168 Tage Dien Bien Phu bis zur Kapitulation am 7. Mai 1954 zeichnete die Überlebenden, Freund wie Feind, für alle Zeit bis zu ihrem Lebensende. Die Schicksalsschlacht von Dien Bien Phu wurde für die Franzosen zur größten Katastrophe in ihrer Kolonialgeschichte. Selbstdarsteller von Politikern, egozentrische Oberbefehlshaber und ein miserables, militärisches Konzept führte letztendlich zum Rauswurf Frankreichs aus Vietnam, Laos und Kambodscha, dem ehemaligen Indochina.

Simon Falk, aufgewachsen in Mariupol am Assowschen Meer erlebte den Niedergang der Wehrmacht und setzte sich mit seiner Mutter und der Oma mit den geschlagenen Truppen nach Österreich ab, wo er mit Hilfe der US-Amerikaner schließlich in Süddeutschland landete. Eine Liaison und Fernweh trieb ihn mit seinen neu gewonnenen Kumpels in den Dienst der Fremdenlegion. Dort ausgebildet als Parachutist, dem Fallschirmjäger, überlebte er verletzt die Schlacht von Dien Bien Phu. Als einer der wenigen Überlebenden der Kriegsgefangenschaft in einem vietnamesischen Lager in China wurde er wieder aufgepäppelt und leistete die letzten Jahre in Algerien seinen Dienst. Dort begann der Freiheitskampf der algerischen Guerilla, welche er anfangs noch miterlebte."

Es gibt wenige Bücher in deutscher Ausgabe,welche die dramatischen Ereignisse in Indochina so packend beschreiben wie in dem Buch von Terry Kajuko.Interessant ist die Sichtweise der verschiedenen Parteien. Auf der einen Seite die der Fremdenlegionäre, teilweise dramatisch,teilweise humorvoll.Dann die der französischen Kommandoebene,zerstritten und tolpatschig. Und drittens die der Vietminh um ihren karismatischen General Giap.Aufgepäppelt ist der ca. 400seitige Roman mit vielen Fotos,Bildern und Skizzen.
Durchaus auch lesenswert für Menschen,die nicht nur vom militärischen Lager stammen.

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Rezension zu "Wild Wild Ost" von Terry Kajuko

Rezension zu "Wild Wild Ost" von Terry Kajuko
Sven_Funkvor 7 Jahren

Eines der besten Bücher über die sogenannte Wendezeit. Humorvoll und doch spannend.Terry Kajuko hetzt einen förmlich durch das Geschehen dieseeWessi/Ossi-Klamauk. Er beschreibt die wilde Ostzeit nach der Wende, als Dinge möglich waren die nun der Vergangenheit angehören. Er beschreibt Menschen die piratengleich eine Gemeinde nach der anderen wie willige Frauen entern,sich daran betäuben bis der unvermeintlich brutale Absturz kam. Desweilen kommen einem die Spezies nicht mal unangenehm oder abstossend vor,sondern führen einem immer wieder das Gleiche vor Augen. Der Mensch verändert sich wenn er zuviel Macht und Geld in den Fingern hält!

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Rezension zu "Wild Wild Ost" von Terry Kajuko

Rezension zu "Wild Wild Ost" von Terry Kajuko
Bokmaskvor 10 Jahren

Eigene Meinung:

Dies Taschenbuch klang vom Klappentext her sehr gut. Leider hat es nicht halten können, was es mir versprach.

Die Geschichte dreht sich um den Landschaftsgärtner Martin und den Architekten Fabius, beide aus dem Schwabenland.
Martin stand kurz vor dem Konkurs mit seinem kleinen Betrieb und suchte nun nach einem Ausweg.
Diesen Ausweg meinte er gefunden zu haben, als die Mauer der DDR fiel.
Mit seinem Kumpel Fabius wollte er in der kleinen Gemeinde Lüstig bei Dresden brachliegendes Land günstig erwerben und darauf ein Gewerbegebiet errichten.
Beide dachten an die Goldene Nase, die doch im Osten zu verdienen sei.
Anfangs lief das auch alles ganz gut an. Mit der Vergabe von Schmiergeldern und goldenen Versprechungen konnten recht schnell die geforderten Genehmigungen eingestrichen werden.
Als die Grundstücke dann im großen Stil verkauft wurden, begann Fabius auf großem Fuß zu leben und alles mögliche zu kaufen, aber nicht für das Gewerbegebiet sondern für sich selber. Martin versuchte mit vielen Mitteln Fabius zu stoppen, was ihm aber so gut wie nicht gelang. Großer Ärger war vorprogrammiert.

Die Protagonisten werden einem leider sehr unzureichend vorgestellt, es tauchen schnell immer mehr Personen auf, sodass man nicht mehr weiß, wer jetzt wozu gehört. Der Schreibstil ist sehr oberflächlich, auf nichts wurde richtig eingegangen. Die Geschichte hat ein sehr niedriges Sprachniveau, in meinen Augen zu vulgär geschrieben. Die Rechtschreibung lässt auch in einigen Passagen zu wünschen übrig.
Das gesamte Buch ist eine Anhäufung von Trink- und Essgelagen. Frauen sind in diesem Buch nur ein Objekt der männlichen Gelüste und dumm.
Das Ende der Geschichte war sehr leicht vorherzusehen.

Mein Fazit: Das Thema hätte ein sehr gutes Potenzial, nach dem Mauerfall wurde vieles versucht und gemauschelt im Osten. Aber es wurde in keiner Weise genutzt. Die ständigen Exzesse werden einem schon nach einigen Seiten zuviel. Der Preis des Buches von 19,90 € steht in keinem Verhältnis zu demwas der Autor dafür bietet.

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