Terry Moore , Terry Moore Rachel Rising 1

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Inhaltsangabe zu „Rachel Rising 1“ von Terry Moore

Bei Morgengrauen erwacht Rachel im Wald. Mühsam schleppt sie sich nach Haus. Erst allmählich merkt sie an den Reaktionen ihrer Umwelt, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Sie ist tot. Terry Moore erzählt vom wahren Horror: der täglichen Realität in unseren Kleinstädten. Rachel Rising bekam 2012 den Harvey Award als beste neue Serie.

Super Auftakt, aber hätte mehr Spannung vertragen.

— EnysBooks
EnysBooks

Die lahmen Walking-Dead-Spaziergänger können einpacken, jetzt kommt Rachel!

— Archer
Archer

Super Zeichnungen und interrssante Charaktere... Gelungener Auftakt der Reihe

— nileya
nileya

Gruuußelig! Ich will mehr davon!

— Cors9
Cors9

Von Lebenden, Untoten und ein beginnender Kampf zwischen beiden.

— Kerstin_KeJasBlog
Kerstin_KeJasBlog

Gruseliger Auftakt zur Grafic Novel-Reihe

— Icedragon
Icedragon

Ein interessantes, gruseliges Graphic Novel! Gelungener Auftakt.

— Meteorit
Meteorit

Lehnt sich stark an klassische Zombi-Schocker an, vor allem grafisch. Bringt aber inhaltlich viele neue Elemente in das Genre ein. Fesselnd!

— derlorenz
derlorenz

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The Case Study Of Vanitas 1

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  • Leserunde zu "Rachel Rising 1" von Terry Moore

    Rachel Rising 1
    SchreiberUndLeser_Verlag

    SchreiberUndLeser_Verlag

    Nach der sehr erfolgreichen Graphic Novel-Serie Strangers in Paradise (6 dicke Bände mit insgesamt über 2.000 Seiten) hat Autor Terry Moore mit Rachel Rising das Thema "Untote Frauen" angepackt. In der Fan-Gemeinde gab es ein gewaltiges Echo, die Serie bekam sofort den Eisner Award für "Beste neue Serie" und sie soll in USA ins Fernsehen gehen. Es ist nicht ganz das Übliche, krachige Horror-Effekte fehlen. Beispielseiten und Rezensionen findet ihr auf der Webseite des Verlags schreiberundleser.de (hier der Link ). Wir sind gespannt auf eure Meinungen zu Band 1.  Um an der Leserunde teilzunehmen, solltet ihr bitte diese Frage beantworten:  Wie findet ihr das Thema "Zombies" generell? 

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  • Die Tochter des Todes

    Rachel Rising 1
    nileya

    nileya

    06. February 2015 um 10:11

    Als Rachel ohne Erinnerung an die letzten Tage unter der Erde aufwacht, ahnt sie nicht, was ihr zugestoßen war. Als sie zurück nach Hause kommt fällt sie durch ihr seltsames Aussehen auf und ihre Tante entdeckt Würgemale an ihrem Hals. Nicht lange und es ist klar : Rachel ist Tod! Aber als ob das nicht genug der unnatürlichen Dinge wäre taucht immer wieder eine Frau auf, die außer Rachel niemand zu sehen scheint. Halluziniert sie etwa im Tod? Oder ist an der Frau tatsächlich etwas komisch? Denn überall wo sie auftaucht geschehen Unfälle und andre schlimme Dinge. Was steckt dahinter? Und vor allem was hat es mit Rachels Tod auf sich und wie hängt das alles zusammen? Ein spannender Auftakt der Rachel rising Reihe! Als Graphic-Novel Neuling muss man sich erst dran gewöhnen nicht einfach den Text zu lesen, sondern auch die Bilder zu betrachten. Es lohnt sich! Egal wie oft man die Bilder ansieht man entdeckt immer wieder Details die bei der ersten Betrachtung verborgen blieben. Die graphische Darstellung der Personen und Ereignisse ist grandios! Auch ohne viel Text kann man durch die Mimiken und Gestiken der Charaktere die Handlung nachvollziehen. Wirklich gut umgesetzt! Was die Handlung an sich angeht, ist sie anfangs etwas verwirrend wenn man nicht die Chance hat mit jemandem drüber zu reden. Dennoch kann man die meisten Geschehnisse erahnen und die GN genießen.

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  • Tolle, spannende und grußelige Graphic Novel

    Rachel Rising 1
    Cors9

    Cors9

    05. February 2015 um 21:14

    Eine junge Frau erwacht mitten im Wald. Nachts. Irgendetwas ist anders an ihr, Menschen erkennen sie nicht mehr – was ist passiert? Rachel Rising Teil 1 handelt von Rachel, die versucht herauszufinden, wie sie in diese Situation kommen konnte. Glücklicherweise hat sie ihre coole Freundin Jet und ihre Tante Johnny an der Seite, die ihr helfen. Währenddessen verhält sich in derselben Stadt ein kleines Mädchen namens Zoe sehr merkwürdig. Und wer ist eigentlich die blonde Frau? Ich habe zuvor noch keine Graphic Novel gelesen und war von dieser hier begeistert. Die Zeichnungen sind lebhaft und vermitteln Stimmungen, Launen und Atmosphäre. Es ist doch faszinierend, wie eine Reihe von Bildern zu einem Film im Kopf ablaufen kann! Die Bilder sind durchgehend Schwarz-weiß gehalten und auf Titel wird verzichtet, meiner Meinung nach hat es Terry Moore wirklich drauf etwas realistisch rüberzubringen. Ich habe mich teilweise wirklich sehr gegruselt und dann wieder gelacht. Das Buch ist sehr mitreißend und endet mit einem Paukenschlag, der mehr neugierig macht, als das Rätsel zu entschlüsseln…

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  • "Der Tod ist nicht das Schlimmste, das einem zustoßen kann" - Plato

    Rachel Rising 1
    Chirise

    Chirise

    05. February 2015 um 21:11

    Rachel wacht eines Morgens im Wald im Boden vergraben auf. Ihr fehlen die Erinnerungen an die letzten zwei Tage und Nächte. Um ihren Hals befinden sich Würgemale und schließlich finden sie und ihre Bekannten heraus, dass sie tot ist.. Für mich war „Rachel Rising“ die erste Graphic Novel, ich war also ein totaler Neuling und musste mich erst daran gewöhnen, die Bilder auch richtig auf mich wirken zu lassen. Die Zeichnungen von Terry Moore sind wunderbar, sehr detailliert und auch beim zweiten oder dritten Mal Anschauen entdeckt man immer wieder Neues. Die Charaktere sind alle sehr schön ausgearbeitet, und haben mit ihren Eigenheiten immer wieder für ein Schmunzeln und so für eine Auflockerung der Geschichte gesorgt, in der sonst von der Thematik her nicht allzu viel Erfreuliches passiert. Die Story ist sehr, sehr interessant, jedoch werden viele Fragen nur aufgeworfen und man erhält keine Antworten, was jedoch auch verständlich ist, da es sich um den ersten Band einer mehrteiligen Reihe handelt. Es bieten sich sehr viele spannende Ansätze, die einen gespannt auf die Auflösung warten lassen.. Fazit: Eine wunderbar gezeichneter Graphic Novel, die Lust auf mehr macht und bestimmt nicht mein letzter Abstecher in dieses Genre bleibt!

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  • Guter erster Band

    Rachel Rising 1
    Leela

    Leela

    05. February 2015 um 20:51

    Rachel schafft es, sich aus einem Grab zu befreien, stellt allerdings schnell fest, dass sich etwas an ihr verändert hat: Freunde erkennen sie kaum noch wieder und ihr Körper erinnert eher an den einer Toten. Schnell stellt sich heraus, dass Rachel in der Tat nicht mehr lebendig ist... Das hier ist der erste Band einer Reihe, die in den USA bereits mehrere Bände umfasst und wohl auch verfilmt werden soll - was irgendwie nicht verwunderlich ist, da Zombies in Film und Literatur zurzeit sehr beliebt sind. Rachel Rising hebt sich aber auffallend von sonstigen Zombie-Werken ab, denn die Protagonistin der Reihe hat - außer der Tatsache, dass sie tot ist - nichts mit blutrünstigen Zombies, die andere Menschen fressen wollen, gemein. Natürlich könnte man dann noch an Vampire denken, aber auch denen ähnelt Rachel nicht besonders. Ich erfand diesen Band entsprechend als sehr erfrischend, weil er es sich traut, neue Wege einzuschlagen - entsprechend ist auch noch nicht abzusehen, wohin sich die Handlung entwickeln wird. Diese ist durchweg spannend - auch wenn im ersten Band mehr Fragen aufgeworfen werden, als hinterher beantwortet werden, was sich aber bei mehrbändigen Werken schlecht vermeiden lässt. Das Erzähltempo ist zügig, die Charaktere werden interessant dargestellt und insgesamt schafft dieser Band es, neugierig auf die Fortsetzung zu machen. Was ich etwas problematisch fand, war, dass vor allem die weiblichen Charaktere sich z.T. etwas ähnlich sehen - es bleibt abzuwarten, ob der Zeichner da einfach nicht mehrere Variationen beherrscht oder ob es für die Handlung noch relevant wird. Die Zeichnungen sind ansonst sauber, Gesichter wirken lebendig und überhaupt ist Rachel Rising auch von der künstlerischen Seite her sehr nett anzuschauen. Es bleibt abzuwarten, was die Fortsetzungen bringen.

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  • Zombiebuch einmal anders...

    Rachel Rising 1
    ChrissiH

    ChrissiH

    05. February 2015 um 18:21

    **Kurzmeinung** Ein spannendes Thema wunderbar dargestellt.  **Inhalt** Als Rachel eines Tages erwacht, merkt sie, dass irgendwas nicht stimmt. Woher kommen diese Male an ihrem Hals und warum sehen die Augen so komisch aus? Auch ihren Mitmenschen fällt auf, dass Rachel anders ist als sonst. Das stimmt-  denn Rachel ist tot… doch damit geht die Geschichte erst richtig los.  **Meine Meinung** Wow, meine erste Rezi zu einer Graphic Novel, was schreibt man dazu bloß? ^^ „Rachel Rising“ war nicht meine erste Berührung mit diesem Genre, doch da jede GN von ihrer  Machart her total anders ist, war ich sehr gespannt, wie ich mit diesem Buch zurechtkomme. Viele Gedanken gingen mir durch den Kopf: Wie sind die Zeichnungen? Wirken nicht vielleicht die Charaktere etwas platt, da man ja keinen genauen Einblick in die Gefühlswelt bekommt? Und letztlich: Kann man eine solche Geschichte überhaupt als GN verständlich verpacken?  Zu allererst: Man kann! Das Zombie-Genre lässt da ja auch sehr viel Gestaltungsspielraum. Hier ist man auf eine ganz andere Weise an das Thema herangegangen, sodass es mir anfangs gar nicht so sehr wie ein Zombiebuch vorkam. Aber zum Ende hin, wurde es schon deutlich. Es gibt eine ordentliche Mischung zwischen „schönen“ oder auch gewaltsamen Szenen, sodass es immer interessant bleibt. Die Geschichte ist sehr glaubhaft dargestellt und sie entwickelt einen tollen Spannungsbogen. Leider wird man aber ein bisschen hingehalten, weil es eben der Auftaktband einer Reihe ist und hier sämtliche Handlungsstränge erst ihren Anfang finden. Aber für genügend Stoff  der Folgebände ist somit gesorgt. Die Zeichnungen – mal viele kleine oder auch mal sehr große – unterstützen die Handlung, aber man hat viel Spielraum sich selbst Gedanken zu machen. Das gefiel mir gut. Erreicht wurde das vor allem durch die sehr detailreichen Zeichnungen, die die Gefühle der Figuren optimal wiederspiegeln. Dadurch wirkt es sogar ein bisschen, als würde man einen (nicht ganz so stummen ^^) Stummfilm betrachten. Nachdem ich mich durch die ersten Seiten etwas gekämpft habe – es liest sich eben ganz anders, als ein „normales“ Buch – fand ich mich schnell zurecht und das Lesen wurde zu einem tollen Erlebnis. Etwas schade ist dabei aber, dass man sehr schnell durch das Buch durch ist. Außerdem sind 14,95€ schon ein stolzer Preis. Aber bei der Arbeit die in das Buch durch Zeichnungen, Lektorat, Übersetzung, Lizenzen etc. gesteckt wurde, ist es durchaus ein verständlicher Preis. Trotzdem  lohnt es sich und die Bilder laden auch zum mehrfachen Lesen ein. Für echte Zombiefans ist es auf jeden Fall ein Buch, was sie gelesen haben sollten. Es ist mal was ganz Anderes und macht das Erlebnis „Zombie“ bildlicher und unvergesslicher als so mancher Roman.  **Fazit** Für Zombiefans ein Muss und auch sonst ein Leseerlebnis, dass man so schnell nicht mehr vergisst.

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  • Fantastischer Auftakt einer neuen Graphic-Novel-Reihe

    Rachel Rising 1
    Deengla

    Deengla

    05. February 2015 um 17:47

    Kurzmeinung Ein fesselnder erster Band rund um die von den Toten auferstandene Rachel, eine mysteriöse blonde Frau und ganz vielen Morden. 4 1/2 Sterne. Inhalt Ich möchte eigentlich nicht zuviel vom Inhalt verraten. Rachel ist die Hauptfigur des Buches, die zwar ermordet wurde, aber einfach von den Toten wiederkehrt. Zombie? Ja, schon, irgendwie, aber doch ganz anders. Neben Rachel spielt ein kleines Mädchen namens Zoe eine große Rolle und es gehen seltsame Dinge vor sich... Meine ausführlichere Meinung Vorneweg: ich bin begeistert. Warum ich dennoch nicht 5 Sterne vergeben habe? Ganz einfach: ich möchte noch ein wenig Luft nach oben für Nachfolgebände haben und es sind mir (auch für einen allerersten Band) zu viele Fragen offen geblieben bzw. das Ende zu offen. Aber das ist wirklich schon hart gesuchte Kritik. Die Schwarzweißzeichnungen sind besonders eindrucksvoll und sorgen dafür, dass schon eine gewisse düstere Grundstimmung beim Lesen da ist. Gerade der stumme Anfang wirkte besonders stark auf mich, da ich so gleich auf viele Bilddetails geachtet habe und völlig frei in meinen Interpretationen war. Auch die Figuren sind wirklich gelungen. Angefangen bei Rachel über ihre Tante (!) Johnny bis zu hin zur kleinen Zoe, Rachels Arzt und eine blonde Frau, die eine entscheidende Rolle zu spielen scheint. Viele Kleinigkeiten machen aufmerksam, laden zum Spekulieren ein und fesseln. Oft blickt man hinter den schönen Schein und ist schockiert, was sich hinter der Fassade verbergt. Diese Schockmomente sind für mich auch eine große Stärke der Graphic Novel. Überhaupt war "Rachel Rising" ein echtes Lesevergnügen, welches ich in einem Rutsch und viel zu schnell fertig gelesen habe. Toll gefiel mir auch, dass es für mich teilweise wie ein Film wirkte. Der Schluss war passend, auch wenn mir hier doch ein, zwei Fragen zu offen blieben (also im Hinblick auf die letzte Szene, nicht die gesamte Handlung.) Was ich auch für wichtig und erwähnenswert achte: eine hochwertige Aufmachung. Griffiges Papier, keinerlei Druckprobleme, ein schönes, ziemlich stabiles Cover, das gut in der Hand liegt. Fazit "Rachel Rising" ist meiner Meinung nach für Graphic-Novel-Fans ein Muss, für Graphic-Novel-Einsteiger mit dem Hang zum Düsteren und etwas dunklerem Humor ebenfalls bestens geeignet. Ich bin begeistert. 4 1/2 Sterne!

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  • Rachel, du bist so anders. - Gruseliger Graphic Novel, der überrascht und fasziniert!

    Rachel Rising 1
    Lovely_Lila

    Lovely_Lila

    02. February 2015 um 02:13

    Inhalt Als Rachel sich in der Nacht mitten im Wald aus der Erde gräbt, muss sie schnell feststellen, dass sie sich verändert hat. Ihre Freunde und Verwandten erkennen sie nicht wieder und bald wird klar: Rachel hat mehr verloren als ihre Erinnerung an die letzten Tage - ihr Leben. Meine Meinung Das Zombiegenre ist keineswegs Neuland für mich. Die meisten bekannten Filme habe ich bereits gesehen, mich über Horrorkomödien amüsiert und mich auch bei so mancher Serie ordentlich gegruselt. Einen Graphic Novel hatte ich bis vor wenigen Tagen allerdings noch nie gelesen, zu uninteressant erschienen mir oft die Themen. Als ich dann dieses Buch entdeckt habe, dachte ich mir: Es ist Zeit, einmal etwas Neues auszuprobieren und wenn nicht mit diesem Novel, womit dann? Im gezeichneten Roman folgen wir zwei Handlungssträngen. Manchmal einem kleinen Mädchen namens Zoe, hauptsächlich jedoch der nicht ganz so lebendigen Rachel. Die Zeichnungen sind vollkommen in Schwarz-Weiß gehalten. Dieser bewusste Verzicht auf Farben verleiht der ganzen Geschichte eine sehr düstere, bedrohliche Atmosphäre. Die Bilder sind erstaunlich detailverliebt und der Autor schafft es wunderbar, verschiedene Stimmungen in die Gesichter seiner Figuren zu legen. Es lohnt sich also, die Bilder trotz aller Spannung und Neugier in Ruhe auf sich wirken zu lassen. Sonst entgeht einem möglicherweise das eine oder andere Detail. Text wurde teilweise sehr sparsam eingesetzt, es gab ganze Bilderstrecken, in denen kein Wort gesprochen wurde. Gerade diese stummen Szenen fand ich oft am stärksten und aussagekräftigsten. Durch die Stille entsteht eine sehr unheimliche Stimmung, die mir sehr gut gefallen hat. Die Personen sind erfrischend komplex gezeichnet und kaum zu durchschauen. Wie im richtigen Leben versteckt sich das Böse oft da, wo man es nicht erwarten würde. Die Personen passen nicht in Schubladen, sprengen den Klischeerahmen und schaffen es zu überraschen und immer wieder zu schockieren. Rachel fand ich von Anfang an sehr sympathisch, ihre Verwirrung, aber auch ihre stellenweise Angst waren sehr verständlich dargestellt. Es fällt einem leicht, sie sympathisch zu finden, was wohl auch daran liegt, dass sie Gehirn nicht nur essen, sondern benutzen kann und nicht klassisch sabbernd durch die Gegend stolpert. Ich wollte mir eigentlich eine Hälfte gerne für den nächsten Tag aufheben. Das habe ich leider nicht geschafft, es war zu spannend - und ich zu neugierig. Die Spannung baut sich gleich zu Beginn schlagartig auf, man sieht eine junge Frau, die sich aus der Erde wühlt und wünscht sich Antworten auf die hundert Fragen im Kopf. Leider weiß man über ihren Zustand genauso viel wie sie: nichts. Man weiß Rachel auch nicht einzuschätzen. Kann man ihr trauen? Ist sie böse? Hat sie Appetit auf Menschen? Mit der Zeit lernt man immer mehr über Rachel, doch Antworten bekommt man in diesem Band fast keine, da es sich hier gerade einmal um den Auftakt zu einer Reihe handelt. Auch der Nebenhandlungsstrang hat es in sich. Immer wieder wird man erschreckt und kann sich ordentlich gruseln. Blut muss nicht immer rot abgebildet sein, um den gewünschten Effekt hervorzurufen. Die Idee einen Graphic Novel aus der Sicht eines Zombies zu schreiben, ist ein wirklich ein erfrischend neuer Ansatz. So lernt man auch einmal die andere Seite kennen, denn nicht immer sind die Zombies die Bösen. Manchmal haben sie sogar Gefühle. Gerade weil der Ansatz so neu ist, ist es schwierig vorherzusagen, wie sich die Handlung weiterentwickeln wird. Gerade darin besteht meiner Meinung nach der Reiz, weiterzulesen. Ich vertraue darauf, dass der Autor noch viele kreative Asse im Ärmel hat und würde am liebsten gleich mit dem nächsten Band weitermachen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich als "Graphic-Novel-Jungfrau" wohl auch leichter zu beeindrucken war als ein erfahrener Leser. Auf jeden Fall war ich die ganze Zeit über sehr fasziniert von den Zeichnungen und der Geschichte und war begeistert von der neuen Leseerfahrung. Fazit Ein spannender Graphic Novel mit vielen Horrorelementen, der zum Gruseln einlädt. Die detailreichen Zeichnungen verbreiten eine bedrohliche und düstere Stimmung und unerwartete Wendungen können immer wieder überraschen. Dank dieses Romans wurden meine Vorurteile gegenüber diesem Genre schlagartig abgebaut. Ich werde mich nun an andere Graphic Novels heranwagen und auch Rachels Geschichte werde ich mit Sicherheit weiterverfolgen. "Rachel Rising" #1 ist ein Graphic Novel, der sich aufgrund der durchgehenden Spannung, der guten Verständlichkeit und der sympathischen Protagonistin wunderbar für Anfänger (wie mich) eignet. Hier wird, denke ich, aber auch den Genreerfahrenen nicht so schnell langweilig werden, Zombiefaszinierten sowieso nicht. Bewertung: Idee und Inhalt: 10 /10 ♥ Ausführung: 9 /10 Zeichenstil: 10 /10 ♥ Personen: 9 /10 Protagonistin: 10 /10 ♥ Spannung: 9 /10 Spezialkategorien für dieses Buch: Gruselfaktor: 3 / 3 Bedrohliche Stimmung: 3 / 3 ♥ Insgesamt: ❀❀❀❀❀ ♥ Ich vergebe fünf faszinierte Lilien, ein Herz und damit den Lieblingsbuchstatus! Ist das Buch Teil einer Reihe? – Ja, Teil # 1. Werde ich die anderen Teile lesen? - Sehr wahrscheinlich!

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  • Wie Alles begann - Rachels Auferstehung

    Rachel Rising 1
    Kerstin_KeJasBlog

    Kerstin_KeJasBlog

    28. January 2015 um 21:10

    Eine gruselige Graphic Novel, die gleichermaßen spannend wie geheimnisvoll ist. ---------------------------------- Zur Story: Die junge Rachel 'erwacht' aus einem Grab weit ab vom Ort Manson. Verwirrt schafft sie es bis nach Hause um dort anhand der Reaktionen ihrer Tante Johnny, Freunden und Bekannten zu registrieren dass sie alles andere als lebendig ist. ---------------------------------- Was ist ihr geschehen? Wie kam sie in das Grab? Was hat die unbekannte Blondine damit zu tun? Und warum wird die kleine Zoe zur Mörderin? Beim "lesen" der Graphic Novel sind es die einzelnen Bilder die eine Geschichte erzählen.  Einzelne Sätze als wörtliche Rede der Personen lockert auf und erklärt die entsprechenden Situationen. Der Wechsel zwischen den einzelnen Hauptprotagonisten Rachel, Zoe und der Unbekannten führt geschickt die Hintergründe und Begebenheiten langsam zusammen. Auch wenn alles in schwarz-weißen Tönen gehalten ist, habe ich keine Farbe vermisst, sondern war sogar eher froh nicht alles in Bunt zu sehen. Die Charaktere sind toll wiedergegeben. Rachel als Mordopfer, die als Untote versucht herauszufinden was mit ihr geschah. Tante Johnny, die die Nerven behält und sie unterstützt. Zoe, das kleine Mädchen, als Racheengel und die unbekannte Blondine, von der wohl die Macht Tote zu erwecken ausgeht. Besonders gefallen hat mir aber der alte Doc, der ein wahrlich unheimliches Geheimnis hütet. Dem aufmerksamen Leser erschließt sich die wahre Geschichte, auf deren Forsetzung ich mit Rachel Rising 2 schon ganz gespannt bin.  Erneut eine Graphic Novel aus der Feder von Autor Terry Moore, im Schreiber & Leser Verlag erschienen, die mich begeistert hat. Deshalb vergebe ich gerne 5 von 5 Sternen.  c ) K.B. 01 / 2015

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  • Sie kommen wieder!

    Rachel Rising 1
    progue

    progue

    Meine erste Graphic Novel! Und gleich vorneweg: Sie ist ziemlich cool, aber das ist bei dem Thema auch irgendwie klar. Rachel heißt die Hauptperson der Geschichte (und ja, ich weiß, auch davon kann man ausgehen, wenn man den Titel liest - ich wollte es nur noch einmal erwähnt haben, sicherheitshalber! ;D). Diese Rachel ist ziemlich verwirrt, erwacht sie doch tief in der Erde und kann sich nur mühselig befreien. Ihr fehlen zwei Tage Erinnerung - was ist geschehen? Als sie nach Hause kommt, bemerkt sie einige Veränderungen an sich: Würgemale am Hals, seltsame Augen, allgemein eine gewisse Umwandlung, die es anderen Leuten schwer macht zu erkennen, dass sie wirklich Rachel ist. Zum Glück gibt es da Tante (!) Johnny, die in einem Leichenschauhaus (!!) arbeitet und sich nichts dabei denkt, gelegentlich mit eingebildeten oder toten (!!!) Menschen zu reden. Eine sehr coole Frau, die Tante Johnny, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Und auch Rachels beste Freundin Jet war mir sofort sympathisch, denn sie ist wirklich eine Freundin zu Pferdestehlen. Diese beiden stehen Rachel sofort zur Seite, selbst als noch seltsamere Ereignisse ihren Lauf nehmen ... Es gibt einen zweiten Handlungsstrang mit einem kleinem Mädchen, Zoe, das auf eine geheimnisvolle blonde Frau trifft, die sie irgendwie zu beeinflussen scheint. Mit dieser blonden Frau ist nicht gut Kirschen zu essen, denn wo sie auftaucht, stapeln sich plötzlich rechts und links von ihr die Leichen. Doch wer ist sie und was hat sie im Sinn? Um das herauszufinden, müssen wir wohl Rachel, ihre Freundin und die kleine Zoe noch längere Zeit begleiten - und ich sag's gleich: Das werde ich gern tun. Tja, wie erwähnt: meine erste Graphic Novel. Von daher wird es wohl nicht verwundern, dass ich gewisse Einstiegsprobleme hatte - gezeichnete Bücher sind erst einmal eine große Umstellung. Ab und zu musste ich zurückblättern und manche Szenen neu betrachten, aber ich denke, auch das macht einen gewissen Reiz aus, denn das bringt dazu, mehr und intensiver über diese verzwickte Geschichte nachzudenken, als man das bei lediglich dem geschriebenen Wort täte. Auch der Ansatz, den Terry Moore hier mit seiner Zombiegeschichte wählt, ist ungewöhnlich und originell. Obwohl ich schon wirklich viele Zombiebücher kenne, habe ich Ähnliches bis jetzt noch nicht gesehen/gelesen. Fazit: Mein Einstieg in die Welt der Graphic Novels war ein voller Erfolg, der Spaß macht und Lust auf mehr.

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    • 5
  • Das Leben nach dem Tod

    Rachel Rising 1
    Legeia

    Legeia

    28. January 2015 um 11:47

    Klappentext: Bei Morgengrauen erwacht Rachel im Wald. Mühsam schleppt sie sich nach Haus. Erst allmählich merkt sie an den Reaktionen ihrer Umwelt, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Sie ist tot. Terry Moore erzählt vom wahren Horror: der täglichen Realität in unseren Kleinstädten. Rachel Rising bekam 2012 den Harvey Award als beste neue Serie. Der Autor: Terry Moore wurde 1954 in Houston geboren. Er ist ein US-amerikanischer Comic-Autor und -Zeichner. Bekannt wurde er durch sein preisgekröntes Werk "Strangers in Paradise". Ab 2008 erschien seine Serie "Echo", ab 2012 "Rachel Rising". Meine Meinung: Rachel ist tot, aber sie lebt. Natürlich klingt das eigenartig - aber nicht im Zombiegenre. Sie wühlt sich erstaunlich ruhig aus der Erde und geht nach Hause. Dabei bleibt eine geheimnisvolle Frau zurück, die das Schauspiel wissend beobachtet hat, und die Frage, ob sie oder jemand anders für den Tod von Rachel verantwortlich ist. Zuhause angekommen, versucht sie sich zu erinnern, was passiert ist. Außerdem gibt es noch eine andere Handlungsebene, in der das Mädchen Zoe eine tragende Rolle spielt. "Rachel Rising" war meine erste Graphic Novel, und sicher nicht meine letzte. Zuerst einmal möchte ich wissen, wie die Geschichte um das sympathische Mädchen weitergeht, und zweitens gefällt es mir, in einen Comicroman einzutauchen und auf den Bildern, anstatt nur im Text der Geschichte zu folgen. Natürlich ist anfangs vieles unklar, und man muss sich genau die einzelnen Illustrationen genau ansehen, aber gerade das macht es auch spannend. Die Frage, was hier gespielt wird, ist allgegenwärtig, und beantwortet sich immer mehr bis zum Ende des ersten Teils, dennoch bleibt genügend Raum für Spekulationen übrig, und in welcher Weise alles zusammenhängen mag. Dabei ist die Lösung noch nicht einmal in Reichweite, man erahnt nur, welche Geheimnisse es in Manson, der kleinen Stadt, geben könnte. Auch die anderen Charaktere sind interessant angelegt und lassen das Gehirn rotieren, welchen Weg sie mit oder ohne Rachel gehen werden. Das Cover finde ich sehr passend gestaltet, weil es einen Bezug zu Rachels Geschichte herstellt. Auch das Rot hebt mit dem Raben die Silhouette von ihr hervor, wobei die Novel von Grau, Schwarz und Weiß lebt. Das Buch würde ich mehr in die Mystery/Fantasy-Ecke einsortieren, mit einem Hauch von Horror, der angenehm dosiert ist. Kein blutdurchtränkter Schwarz/Weiß-Comic erwartet den Leser, sondern eine atmosphärische Geschichte, die die Spannung hält und durch die düsteren Zeichnungen Horrorflair verbreitet. 5 Sterne.

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  • Zombies mal anders

    Rachel Rising 1
    Icedragon

    Icedragon

    28. January 2015 um 10:46

    Eine Graphic Novel ist im Gegenteil zum Comic eine "Bildergeschichte" die als Paperback, also als Buch erscheint und nicht in Heftform. Daher ist Rachel Rising nach einigen Comics und Mangas meine erste Graphic Novel. Meine Meinung und Inhalt: Das Buch beginnt mit stummen Bildern, die den Leser in die Geschichte einführen und die Hauptfigur vorstellen - Rachel, die sich aus der Erde wühlt. Danach versucht sie mit Hilfe von Tante Johnny und ihrer Freundin Jet herauszufinden, was passiet ist. Dabei begenen ihr immer wieder ungelöste Morde, eine blonde Frau und die kleine Zoe. Allerdings wird dem Leser noch nicht verraten, was es mit alledem auf sich hat. Da es noch mehrere Bände geben wird, ist das auch in Ordnung. Der erste Band jedenfalls endet mit einem Cliff Hanger, der neugierig auf mehr macht. Die Zeichnungen selbst sind sehr gelungen und gerade in den stummen Szenen sehr deteilreich. Es hilft, wenn man vorher Mangas oder Comics gelesen hat, so erkennt man manche Brüche, wie zum Beispiel, Rückblenden einfach besser. Diese sind aber gut von den anderen Bildern zu unterscheiden. Auch die Textfülle ist nicht zu überladen, so dass vielleicht auch lesefaule zur Graphic Novel greifen können. Die Geschichte ansich finde ich sehr spannend und mit vielen Szenen, die wirklich Gänsehaut verursachen und Ekel hervorrufen. Eine wirklich gute Horrorgeschichte. Fazit: Ich war skeptisch, aber die Graphic Novel hat mich überzeugt. Die Zeichnungen sind super und die Geschichte gruselig bis eklig und sehr spannend. Ich kann sie Horrorfans wirklich empfehlen.

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  • Grusel!

    Rachel Rising 1
    Meteorit

    Meteorit

    27. January 2015 um 12:26

    Rezension "Rachel Rising 1" von Terry Moore Rachel Rising ist der erste Band der Serie von Terry Moore. Das Graphic Novel umfasst 128 Seiten und ist im schreiber&leser Verlag erschienen. Inhalt: Rachel Beck wacht im nächtlichen Wald auf und schleppt sich mühsam nach Hause. Erst langsam bemerkt sie an den Reaktionen Ihrer Umwelt, dass etwas nicht stimmt: sie ist tot. Auch ein befreundeter Pathologe bescheinigt ihr: kein Puls. Was nun?... Das Cover: Es zeigt eine Frau, wahrscheinlich tot, oder nicht, oder doch, bei der grüner Atem aus dem Mund steigt und ein Rabe sitzt auf ihr. Ich finde das Cover schön. Außerdem ist es von den Farben her schlicht. Es ist nichts außergwöhnliches, jedoch passt es gut zum Thema und zu dem Buch. Zeichenstil: Den Zeichenstil finde ich richtig genial. Dass es schwarz weiß gehalten ist, stört mich nicht, jedoch hätte es mich auch nicht gestört, wenn es farbig wäre. ;-) Der Autor zeichnet teilweise richtig erschreckend und gruselig. Nach einem Kapitel kommt dann immer wieder ein gruseliges Bild und ein Zitat, was ich ziemlich gut finde. Meine Meinung: Ich hatte keine hohen Erwartungen, da mir ein anderes Graphic Novel aus dem Verlag leider nicht so gefiel. Ich hatte das Glück noch ein Graphic Novel zu gewinnen und so war ich positiv überrascht, als mir das richtig gut gefiel. Das Ende lässt dem Leser viele Fragen offen, sodass man gespannt auf den nächsten Band ist, zum Nachteil der Leser. Fazit: Dieses Graphic Novel gefiel mir, der Zeichenstil war gut, die Story auch und somit gebe ich 4 Sterne, da es noch nicht perfekt ist, aber auf dem Weg dahin!

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  • Das ist Horror...

    Rachel Rising 1
    Alinardus

    Alinardus

    20. December 2014 um 14:31

    ...sagte mein Kollege zu mir als ich ihn auf Rachel Rising ansprach. Er sagte mir auch, ich solle die Serie unbedingt lesen. Der Klapptext gibt folgende Kurzbeschreibung der Geschichte: Bei Morgengrauen erwacht Rachel im Wald. Mühsam schleppt sie sich nach Haus. Erst allmählich merkt sie an den Reaktionen ihrer Umwelt, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Sie ist tot. Terry Moore erzählt vom wahren Horror: der täglichen Realität in unseren Kleinstädten. Zeichnungen: Die Zeichnungen entsprechen dem Stil von Terry Moore der bereits aus "Strangers in Paradise" bekannt ist. Auch die Hauptdarstellering Rachel hat Ähnlichkeit mit "Katina Choovanski" alias "Katchoo" aus Strangers in Paradise. Die Zeichnungen sind erneut sehr detailiert und man kann in den Gesichtern der Figuren sehr viel sehen und erkennen. Storyline: Die Story ist am Anfang noch sehr offen, und mir fehlt auch einiges an Tiefe, wie auch schon beim ersten Band von "Strangers in Paradise", dass war es aber auch schon an Ähnlichkeit zwischen den beiden Serien von Terry Moore. "Rachel Rising" ist brutaler, sowohl von den Zeichnungen als auch vom Inhalt her, dies entspricht wohl auch dem Genre und der Zielgruppe für die Serie.   Umfang: Die Grafic Novel erstreckt sich über 128 Seiten, die komplett in Schwarz/Weiß gehalten sind. Das Taschenbuch vom Schreiber und Leser Verlag ist für 14,95 Euro zu haben.   Meine Meinung: Mein Kollege hat Recht, das Buch ist Horror, nicht nur von der Story sondern auch von den Zeichnungen die mich das ein oder andere mal schlucken haben lassen. Horror ist es aber natürlich nicht im Sinne, dass es ein schlechtes Buch ist, eher das Gegenteil ist der Fall. Mich persönlich hat es gefesselt und Lust auf mehr gemacht. Ich gebe 5 von 5 Sternen, weil ich gefesselt war und trotz Müdigkeit Rachel Rising nich beiseite legen konnte.  

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  • Wenn die Toten wieder zum Leben erwachen ...

    Rachel Rising 1
    Haveny

    Haveny

    09. June 2014 um 17:26

    Inhalt: Rachel erwacht unter der Erde. Sie befreit sich und geht ahnungslos nach Hause. Erst nach und nach begreift sie, dass sie tot ist. Sie wurde erwürgt und in der Erde verscharrt. Nachdem sie ihre Tante überzeugt hat, dass sie real ist und nicht nur ein Geschöpf der Fantasie ihrer Tante, will sie sich auf die Suche nach ihrem Mörder machen und herausfinden, was wirklich mit ihr passiert ist ... Meine Meinung: Das Cover passt wirklich gut zu diesem Buch, denn auf diesem sieht man eine Frau, die gerade als "Untote" erwacht. Diese Untoten spielen in dieser Graphic Novel eine wichtige Rolle, denn es ist nicht nur Rachel, die plötzlich aufwacht, obwohl sie doch eigentlich tot sein sollte. Außerdem ist ein Rabe abgebildet, der in diesem Buch an den seltsamsten Stellen immer wieder auftaucht.Außerdem ist die Farbwahl wirklich gut gelungen und wirkt auf mich besser als im Original, bei dem der gesamte Hintergrund grün und nicht rot ist. Die Story rund um Rachel ist wirklich recht düster und auch etwas blutig. Ich selbst hätte nicht damit gerechnet, dass mir diese Geschichte so unter die Haut gehen würde. Ich hatte zwar mit einer Geschichte voller Spannung und Mystery-Elementen gerechnet, aber ich hatte nicht erwartet, dass diese Geschichte auch so "gruselig" werden würde. Ich würde diese Geschichte, also nur Menschen ans Herz legen, die auch mit ein paar Morden und etwas Blut umgehen können. Der schwarz-weiße Zeichenstil verleiht dieser Geschichte noch eine zusätzliche düster Note, die perfekt zur Story passt. Die Autorin konnte mich mit diesem Zeichenstil zusammen mit der Idee dieser Geschichte wirklich überzeugen. Diese Graphic Novel zog mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann und am liebsten hätte ich sie an einem Stück verschlungen. Die Protagonistin Rachel ist ein wirklich sympathischer Charakter. Sie ist ein nettes Mädchen, das durch ihren Tod aus dem Leben gerissen wird, aber plötzlich wieder als "Untote" erwacht. Aber nachdem sie aus ihrem Grab wieder aufgestanden ist, hat sie sich auch etwas verändert, da sie zum Beispiel weder Kälte noch Schmerz spüren kann. Es ist also wirklich interessant, wie die Autorin diese "Untoten" entwickelt und beschreibt. Während dem Lesen tauchen immer mehr Fragen auf, unter anderem, was dieser Rabe mit der Geschichte zu tun hat, oder aber, wieso Rachel und auch die anderen nach ihrem Tod als Untote herumlaufen. Ich hatte gehofft am Ende dieses ersten Bandes Antworten auf meine Fragen zu erhalten, jedoch war dies leider nicht der Fall und das Ende hat nur noch mehr Fragen aufgeworfen. Jedoch ist das ja schon einmal ein Grund auch zum nächsten Band zu greifen, sobald dieser erschienen ist. Mein Fazit: Diese Graphic Novel konnte mich völlig in ihren Bann ziehen. Mit ihrem düsteren Zeichenstil schaffte es die Autorin die blutige Story packend zu erzählen. Mit dem Ende war ich nicht so ganz zufrieden, da keine meiner Fragen geklärt wurde und man nun ungeduldig auf den nächsten Band warten muss, um zu erfahren, was es mit dieser ganzen "Untoten"-Geschichte auf sich hat. Also prinzipiell ein gut gemachtes Ende, wenn auch nicht zufriedenstellend für den Leser.

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