Terry Moore , Terry Moore Strangers in Paradise 1

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Inhaltsangabe zu „Strangers in Paradise 1“ von Terry Moore

Katina Choovanski alias Katchoo alias Chewy alias Baby June ist eine schlagfertige junge Frau. Katchoo wohnt mit Francine zusammen und ist in sie verliebt. Umgekehrt ist es komplizierter. Dass David, der feinsinnige Kunststudent, Katchoo bis zur Selbstaufgabe liebt, macht es auch nicht einfacher. Hinzu kommt Katchoos bewegte Vergangenheit, die unter anderem in einer FBI-Akte festgehalten ist und die sie immer wieder einholt… Strangers in Paradise ist die große amerikanische Comic-Seifenoper im späten 20. Jahrhundert.

Großartig gezeichnet, toller Humor, spannend, innovativ. Graphiknovelherz was willst du mehr?

— Buchgeborene

Seifenoper in Comic-Form. Auch für den ungeübten Comic-Leser gut geeignet...

— Booky-72

Strange aber cool, nicht zimperlich!

— SABO

Strange und paradiesisch

— MissKiss

Schöne Unterhaltung für zwischendurch!

— Talathiel

Eine Seifenoper in Comic-Form.

— Kiwi_93

Verdienter Hype um dieses Graphic Novel - 1 A!

— saltysalt

unterhaltsame Graphic Novel Lektüre

— esposa1969

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    Strangers in Paradise 1

    Buchgeborene

    18. February 2015 um 20:36

    Das ist eine großartige Graphic Novel. Gut gezeichnete Bilder, eine spannende Story und nette Charaktere machen ihn aus. Man kann die Handlungen der Charaktere sehr gut nachvollziehen. Es gibt Zeitsprünge, Lieder, Träume... Insgesamt finde ich ihn sehr innovativ. Ach, ich habe mich einfach in diesen Graphic Novel verliebt und möchte unbedingt mehr davon lesen. Gut, dass das hier der erste Teil einer laangen Reihe ist.

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  • Leserunde zu "Strangers in Paradise 1" von Terry Moore

    Strangers in Paradise 1

    SchreiberUndLeser_Verlag

    „Was wären wir ohne die Liebe? Strangers in Paradise!“, lautet das Motto der turbulenten Graphic Novel-US-Serie Strangers in Paradise. Eines schönen Morgens schoss Katchoo auf ihren Radiowecker, küsste Francine und ließ Freddie, Francines Ex-Lover, in Macy‘s Schaufenster gefesselt liegen. Nicht schlecht für einen Tag! So geht einer der Anfänge. Bei einem anderen steht Francine auf der Bühne des Schülertheaters vor versammeltem Publikum aus Eltern, Nachbarn, Freunden. Da tritt Freddie ihr vor Aufregung auf die Toga und… riiitsch! In sechs dicken Bänden erzählt Terry Moore von Liebe, Sex und Beziehungen und noch viel mehr. Die Eskapaden und Verstrickungen der Helden besitzen „Suchtfaktor“, sagten Leserinnen. Wenn ihr an der Leserunde teilnehmen möchtet, bitten wir um eure Antwort auf folgende Frage: Was sind Graphic Novels? Die Moderatorin für die Runde wird übrigens Lovelybook-Mitglied LaLeLu26 sein. Wir freuen uns auf eure Kommentare!

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    • 256

    SchreiberUndLeser_Verlag

    21. December 2014 um 09:12
  • spannend und rasant...

    Strangers in Paradise 1

    Booky-72

    24. November 2014 um 13:47

    Aus der Inhaltsangabe: Katcoo ist eine schlafgertige junge Frau. Sie wohnt mit Francine zusammen und ist in sie verliebt. Umgekehrt ist es komplizierter. Dass David, der feinsinnige Kunststudent, Katchoo bis zur Selbstaufgabe liebt, macht es auch nicht einfacher. Hinzu kommt Katchoos bewegte Vergangenheit, die unter anderem in deiner FBI-Akte festgehalten ist und die sie immer wieder einholt...   Die Geschichte ist spannend, rasant und sehr detailliert gezeichnet. Viele humorvolle Szenen runden das ganze gelungen ab. Sex und Liebe, jedoch auch ein paar Gewaltszenen, die mir allerdings nicht so gut gefallen haben. Alles in allem gern zu empfehlen - auch für den ungeübten Comic-Leser gut geeignet. Vier Sterne - gern vergeben.  

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  • Strangers in Paradise - eine Graphic Novel zum abtauchen!

    Strangers in Paradise 1

    Leselotteliese

    Inhalt: In der Graphic Novel geht es um Katchoo und Francine. Sie sind beste Freundinnen und wohnen zusammen. Das Katchoo heimlich in Francine verliebt ist verschärft die Situation. Auch so muss man sagen, dass sich die Freundinnen komplett vom Charakter her unterscheiden. Katchoo ist eine starke, selbstbewusste und unabhängige Frau. Katchoo hat eine geheimnisvolle Vergangenheit. Sie ist sogar namentlich beim FBI bekannt.  Francine scheint eher naiv, sie hofft auf die romantische wahre Liebe. Auf diesem Weg begegnen ihr jedoch der ein oder andere Idiot. Das Abenteuer beginnt richtig, als Katchoo von ihrer Vergangenheit eingeholt wird... Handlung und Stil: Bei dem ersten Teil von "Strangers in Paradise" handelt es sich um einen Comic für Erwachsene. Die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen. Die Zeichnungen haben viele Details zugelassen. So konnte man nicht nur durch die Texte die Gefühle der Charaktere erahnen, sondern auch durch Mimik oder Körpersprache herausfinden. In dem Comic war sehr auffallend, dass Zeitsprünge von der Vergangenheit in die Gegenwart und umgekehrt sehr dominierend waren. So wurde es nie eintönig bzw. langweilig. Anfänglich war dies etwas verwirrend. Man konnte die Graphic Novel trotzdem sehr flüssig lesen. Charaktere: Katchoo - wie bereits oben erwähnt ist Katchoo die starke der beiden besten Freundinnen. Diese ist sie nicht ohne Grund. Aufgrund ihrer prägenden Vergangenheit ist sie nun zu dem Mensch geworden, der sie ist. Für Francine würde sie über Leichen gehen. So kommt es auch dazu, dass sie unter anderem auch mal gewaltsam gegenüber dem Herzensbrecher ihrer heimlichen Liebe wird. Sie kann auch sehr gut mit Worten austeilen. Im ersten Teil der Graphic Novel erscheint sie oftmals sehr gewaltsam, man darf jedoch nicht vergessen, dass sie nur das verteidigen und beschützen versucht was sie liebt. Und das macht sie wieder unheimlich sympathisch! Francine - ein typisches Mädchen! Sie dachte, sie habe in Freddie ihre große Liebe gefunden. Als er ihr klarmacht, dass er sie nicht bedingungslos liebt fällt sie in Selbstmitleid. Trotz ihrer naiven Art muss man ihr jedoch zugute halten, dass auch ihr Katchoo sehr am Herzen liegt und für sie auch immer einsteht. David - er ist ein Freund der beiden und über beide Ohren in Katchoo verliebt. Er begleitet die beiden in ihrer Geschichte und steht ihnen immer mit Rat und Tat beiseite - bis sich eine überraschende Wendung gibt. Freddie - ist der ehemalige Freund von Francine. Er hat sie verlassen und sich direkt wieder eine neue Affäre/Freundin geangelt. Fazit: Es war meine erste Graphic Novel und ich muss sagen, dass mir diese sehr gut zugesagt hat. Es hat mich doch überrascht was diese Graphic Novel teilweise für einen Tiefgang hatte. Lange Rede kurzer Sinn: Gerne wieder eine Graphic Novel. Eine gute und unterhaltsame Geschichte für zwischendurch!    

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    • 2

    Haveny

    25. October 2014 um 23:05
  • Farblos im Paradis

    Strangers in Paradise 1

    Alinardus

    ....könnte auch ein Titel für diese Graphic Novel lauten, aber farblos ist sie keineswegs, auch wenn die Novel in Schwarz/Weiß gezeichnet ist. Der Klapptext gibt folgende Kurzbeschreibung der Geschichte: "Katina Choovanski alias Katchoo alias Baby June ist eine schlagfertige Frau. Katchoo wohnt mit Francine zusammen und ist in sie verliebt. Umgekehrt ist es komplizierter. Dass David, der feinsinnige Kunststudent, Katchoo bis zur Selbstaufgabe liebt, macht es auch nicht einfacher. Hinzu kommt Katchoos bewegte Vergangenheit, die unter anderem in einer FBI-Akte festgehalten ist und die sie immer wieder einholt. "Strangers in Pardaise" ist die große amerikanische Comic-Seifenoper im späten 20. Jahrhundert." Das gibt den Inhalt gut wieder ohne zu viel zu verraten. Zeichnungen: Die Zeichnungen sind durchweg gelungen und zeigen einen schönen Detailreichtum, die Charaktere der Graphic Novel verändern sich natürlich im Laufe der Geschichte, dies ist in den Gesichtern, der Körperhaltung usw. gut zu erkennen. Die Charaktere gewinnen so sehr viel Tiefe und beleben die Story so ungemein. Storyline: Die Story ist ziemlich gradlinige, mit einigen Ausreißern in die Vergangenheit, die der Geschichte und den Charakteren mehr Tiefe verleihen. Es gibt ein, zwei Spins, die dem Spannungsfaden gut tun und die Story so gut am Leben halten. Umfang: Die Grafic Novel erstreckt sich über 344 Seiten, die ausschließlich Schwarz/Weiß gezeichnet sind. Das Taschenbuch vom Schreiber und Leser Verlag ist für 16,95 Euro zu haben. Meine Meinung: Ich war am Anfang skeptisch, da ich mich nicht wirklich für diese Art von Geschichten (Seifenopern) begeistern kann. Ich bin in meiner Skepsis auch bestätigt worden, die Story ist nicht so ganz meins, mir fehlt es etwas an Tiefer der Charaktere, mir wurde aber versichert, dass ich diese Tiefe in den folgenden Bänden finden werde. Mir fehlt auch etwas die Farbe, ich hätte mir die ein oder andere colorierte Seite gewünscht, aber das ist natürlich Geschmackssache. In anbetracht dessen, dass ich "Strangers in Paradise" nahezu an einem Nachmittag gelesen habe sind meine beiden Kritikpunkte Jammern auf hohem Niveau, dies und dass ich überlege auch die weiteren Bände der Serie zu kaufen hat mich bewogen 5 von 5 Sternen statt der zu erst geplanten 4 von 5 zu vergeben.  

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    • 2
  • Terry Moore - "Strangers in Paradise"

    Strangers in Paradise 1

    SABO

    Terry Moore - "Strangers in Paradise" - Schreiber & Leser Eine Frauen-WG, wie sie jeder kennt.. Katchoo und Francine, zwei Freundinnen, die füreinander alles tun würden.. Morgens noch nicht ganz wach: Der Wecker bimmelt, Katchoo erschiesst ihn, er klingelt nie wieder..nebenan geht es hitzig zu, Freddie knabbert an Francine, doch die lässt ihn zappeln und Freddie macht Schluss und sucht das Weite.. Francine will das wieder gutmachen und fährt ihm hinterher und legt einen "Wiedergutmachungsstrip" mitten im Park vor Freddie hin, als auch das nicht wirkt, fährt sie das Auto "kurz und klein" ..Freddie Freddie - sind ihre ersten Worte, Francine sieht ziemlich derangiert aus und Katchoo glaubt sich schrecklich an Freddie rächen zu müssen..denn sie liebt Francine ebenso.. Aber Francine versteht im Moment nichts mehr, denn sie hat ihr Gedächtnis verloren und verliert sich in Fressattacken.. Im Kunst-Museum lernt Katchoo den netten David kennen, er lässt sich nicht abschrecken und wird zu einem guten Freund, gemeinsam müssen sie Francine wieder auf die "Reihe" bringen..und da ist noch diese offene Rechnung mit Freddie.. Katchoo zieht ganz schön vom Leder, eine Künstlerin, mit einer harten Faust und einer geheimen Leidenschaft.. Actionreiche Gewalt, Melancholie und zarte freundschaftliche Töne, wechseln durch die Screwball-Story mit Geschwindigkeit an Richtung und Zeit. Eine bunte "Graphic-SOAP-Novel" die viel zu bieten hat, man kann gespannt sein, wie es mit Katchoo & Co weitergeht und kommt um die Folgeteile nicht herum, das Abenteuer geht weiter.. --- Das Cover ist kultig, der Einband stabil, durch die illustrierten Buchrücken werden die Folgebänder zu einer wachsenden Zierde im Bücherregal, ein kleines Kunstwerk entsteht.. -- An dieser Stelle möchte ich auch das Design des Schreiber&Leser - Magazins loben, ebenfalls eine sehr kunstvolle Kreation!

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    • 2
  • Wie das Leben und ein bisschen wie wir alle....

    Strangers in Paradise 1

    MissKiss

    „Strangers in Paradise“ ist eine, in den USA seit den 90er Jahren sehr erfolgreiche und auch preisgekrönte Graphic Novel-Serie von Terry Moore, die – wie auch ihr Genre zeigt-  sich eher an eine erwachsene Zielgruppe richtet. Die Geschichte von dem ersten Band der Reihe „Strangers in Paradise“  zeigt die komplizierten Liebesbeziehungen von drei jungen Erwachsene: Katina Choowanski, alias Katchoo ist in ihre langjährige Freundin und Mitbewohnerin, Francine verliebt. Francine sucht aber ihr Glück immer bei falschen Männern, die sie eigentlich gar nicht verdienen. An einem Tag taucht David, der sehr empfindsame Kunststudent in ihrem Leben auf und verliebt sich unsterblich in Katchoo. Die eigentlichen Probleme beginnen jedoch dann, wenn mehr über Katchoo´s dunkle Vergangenheit ans Licht gebracht wird: ein Kampf beginnt für Liebe, Freundschaft und sich selbst. Terry Moore´s geniale schwarz-weiß Zeichnungen machen die Geschehnisse sehr lebendig und lassen die Lesern 100-prozentig in den Szenen und im Leben der ProtagonistIInnen teilhaben. Ich bin froh, dass ich durch dieses Buch, die Graphic Novel als Genre kennen lernen durfte. Und obwohl ich finde, dass „Strangers in Paradise“ viel zu viele Gewaltszenen beinhaltet und ich mich leider mit den Charakteren nicht ganz identifizieren könnte,  hatte ich die Möglichkeit mich in bisher fremde Welten der Bücher/des Lesens eintauchen und mit neuen Erlebnisse  reicher werden. Außerdem ist vielleicht das wirkliche Leben  eigentlich geradeso: manchmal viel zu viel gewalttätig, manchmal sehr strange, andersmal paradiesisch. „Strangers in Paradise“, wie das Leben und ein bisschen wir alle.

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    • 2
  • „Ohne Liebe sind wir nur Fremde im Paradies.“

    Strangers in Paradise 1

    Daninsky

    05. October 2014 um 12:47

    Terry Moore bereitet bei der Eröffnung seines Magnum Opus die Bühne für seine Geschichte, wir steigen ein mit einer Schulaufführung, zehn Jahre zuvor wie uns der Text informiert. Ein Schüler deklamiert die oben genannten Worte, während die üppige Heldin Francine in schlecht sitzender Toga ihrem Auftritt entgegen fiebert. Dann auftritt Katchoo, eigentlich Katina Choovanski, ebenfalls hinter der Bühne, als Francines beste Freundin, und nicht ganz so heimlich verliebt in diese, ignoriert sie ihren Schulrauswurf um ihr an diesem Tag beizustehen. Francines Auftritt gerät zum Chaos und endet damit das sie entblößt dasteht vor versammeltem Publikum. Nette harmlose screwball comedy, mit ansprechendem Strich in Szene gesetzt, die amüsiert und die grundlegende Beziehungsdynamik der Geschichte vorstellt: Katchoo liebt Francine, doch Francine sieht in ihr nur die beste Freundin. Leider stürzt die Geschichte danach erst mal gehörig ab, was ein leichfüßig romantischer funny comic hätte werden können begibt sich nun erst mal in die Niederungen des Adult comic und wurstelt sich die nächsten 80 Seiten durch eine Sexklamotte mit gelegentlichem Drama Anspruch, die kein Klischee unangetastet lässt: Francine ist zehn Jahre später zum liebeshungrigen Dummchen herangereift die naiv auf den immer selben Männer-Typ setzt, in diesem Fall Kotzbrocken „Ready“ Freddy Femurs der unter einem übermaß an Egomanie leidet und dessen erster Auftritt Programm ist: Er bettelt Francine nachts um Sex an. Es braucht keinen Doktortitel um zu sehen das Freddy nicht treu sein kann, doch offenbar mehr Verstand als der Liebestrunkenen Francine verblieben ist. Katchoo ist nun die prototypische, männerhassende Lesbe, und immer noch aussichtslos verliebt in Francine. Später wird noch der, seinerseits nicht minder aussichtslos in Katchoo verliebte, zurückhaltende Kunststudent David dazustoßen und unser Helden Duo zum Trio komplettieren. Ansonsten findet sich in diesem ersten Storybogen ein sich als Spanner betätigender Nachbar, ein mit He-Man artigen Charakteren bevölkertes Überfallkommando, ein Knastaufenthalt inklusive sexuellem Übergriff ... Klischee, Klischee, Klischee. Eines der wenigen Highlights ist eine Szene in der Katchoo versucht Freundin Francine zu trösten, nachdem diese endlich herausgefunden hat das ihr Freddy fremdgeht, und sich dabei selbst von ihren Sehnsüchten mitreißen lässt. Hätte ich die Strangers seinerzeit als Einzelbände aufgegriffen, ich hätte das erste Heft zugeklappt und der Serie keinen zweiten Blick gegönnt. Zu wenig eigene Ideen bietet Moore da an, stattdessen liefert etwas das zumeist wie die x-te halbherzige Kopie eines beliebigen Undergroundcomic wirkt. Dann jedoch, im zum Glück weitaus längeren den Mittelteil bildenden zweiten Storyteil, der sich der Vergangenheit Katchoos widmet welche sie überraschend einholt, wendet sich der Erzählstil um 180°. Moore nimmt die Albernheiten weit zurück, bedient sich mehr Realismus in der Erzählung und steigert seine Geschichte über herzzerreisendes Drama hin zum knallharten Thriller. Eine Story in deren Verlauf er alle Register seines Könnens zieht, sich als detaillierter Zeichner profiliert welcher es versteht die Emotionen seiner Charaktere klar herauszuarbeiten in einem Stil der keiner Sprechblasen bedarf um die Botschaft zu transportieren, Dialog ist, gerade in den ruhigen zwischenmenschlichen Momenten oft nebensächlich zu dem was Blicke und Gesten sagen. Auch verabschiedet sich Moore, für den Moment zumindest, hier von seinen Undergroundcomic Einflüssen, und setzt auf ein sehr viel filmischeres Element in seinem Stil. Irgendwo zwischen Grindhouse und Film Noir bewegt sich die Erzählung nun. Aufgelockert und Unterbrochen von Texteinschüben sowie Traumsequenzen in denen Moore mal den Disney Stil, mal die Peanuts aufgreift. Moores Zeichenstil wirkt dabei mit seinen vielen wechseln immer noch etwas unausgereift, die kurzen Hommagen treffsicherer als der eigene. Ein Zeichner der noch immer nach seinem persönlichen Stil sucht. Wohl auch als Erzähler, denn nach dem Ausflug ins Drama und Thrillergenre kehren wir (hoffentlich ein letztes mal?) erneut zurück zu „Ready“ Freddy, in gemäßigterem, weniger stark karikierenden Screwball Stil, aber eben doch wieder mehr hin zur Sexklamotte tendierend. So ganz ist der Funke bei mir nie übergesprungen, Terry Moores „Strangers in Paradise“ ist ein zwar recht amüsanter Funny Comic für Erwachsene, aber kein Bahnbrechender. Die Soap Opera artige Handlung weist leider allzu viele logisch Brüche auf wenn man sie zu sehr unter die Lupe nimmt, und vor allem die extrem Klischee getränkte Einführung hinterlies bei mir einen etwas unangenehmen Geschmack. Positiv überzeugen konnte mich Moores zwar wechselhafter aber immer solider Zeichenstrich sowie die ebenso wechselhafte Beziehung seiner Hauptcharaktere die einen immer wieder neugierig macht, am Lesen hält und dafür sorgt das diese einem nach und nach ans Herz wachsen. Gerade Katchoo ist so ein Charakter der einem ans Herz wächst, mit der man mit leidet, deren Vergangenheit einen abwechselnd Schockiert, Bestürzt und gar in Tränen aufgelöst zurücklässt, mit der man aber auch mit fiebert, und hofft, und liebt, ja, mit der zusammen man sich auch ein stückweit in die naive Francine mit verlieben kann. Als Graphic Novel gelesen könnten die „Strangers“ mich nicht überzeugen, da stehen einfach sehr viel überzeugender rübergebrachte Werke gegen, als Comic Soap Opera gelesen, zeigt Moores Werk dagegen sehr viel potential und überwiegt für mich der Unterhaltungswert klar die kritischen Punkte. Setzt man hinzu das Moore seinen Comic in einer Zeit Zeichnete, Schrieb und Selbstverlegte, als der Amerikanische Superheldenmarkt gerade im Begriff war zu explodieren, in einer Zeit in der Frauen Darstellungen sich immer weiter von der Realität entfernten und die Superheldenmodels der Jae Lee Schule Dominanz gewannen, muss man seinen Mut anerkennen mit einem sich gegen diesen Mainstream stellenden Comic aufzuwarten, und zu dem gerade im erzkonservativen Amerika der nach Reagen und Bush Ära mit einer offen zu ihrer Homosexualität stehenden Heldin. Zur Schreiber und Leser Ausgabe gilt hinzuzufügen das diese in Preis und Ausstattung vollständig überzeugen kann. Die Optische Präsentation gefällt, die Verarbeitung/Bindung ist solide genug das sich der Comic mehrfach lesen lässt ohne befürchten zu müssen dass sich das ganze in ein Kartenspiel auflöst und der Preis ist mehr als angemessen. Da es keine Halbnoten gibt, und der Comic wenn alles gesagt und getan ist mich zwar weniger beeindrucken konnte als zum Beispiel ein „Blau ist ein warme Farbe“, mir trotzdem aber mehr ist denn einfacher Durchschnitt, gibt’s die 3.5 Sterne aufgerundet auf Vier.

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  • Unterhaltsames Comic für Jugendliche und Erwachsene

    Strangers in Paradise 1

    helena33

    Hier finden wir den 1. Teil einer Neuauflage der erstmals 1993 erschienenen Comicserie des Texaners Terry Moore, welche in den USA Kultstatus erlangte. Im Mittelpunkt steht das Freundestrio Katchoo, Francine und David. Katchoo ist Künstlerin, kann mit Männern nicht viel anfangen, hat eine dunkle und schwierige Vergangenheit, die Stück für Stück gelüftet wird und neigt zu Gewalttaten. Francine, ihre beste Freundin, hat immer wieder Probleme in ihren Männerbeziehungen, scheint etwas naiv und beeindruckt durch ihre hohe Loyalität zu Katchoo. David lernt Katchoo in einem Museum kennen und verliebt sich stark in sie. Er bleibt in diesem Band noch recht farblos und soll, nach Aussage des Verlags, an John Lennon erinnern. Das Trio überzeugte, in ihrer oft gewöhnungsbedürftigen stark überspitzten individuellen Darstellung, vor allem aufgrund der tiefen Freundschaft und Liebe, die sie miteinander verbindet. Das Comic vereint Comedy/ Slapstick-, Drama-, Action- und Thrillerelemente. Das Tempo ist durchgehend rasant, es gibt überraschende Wendungen und der Spannungsbogen hält sich konstant hoch. Es gibt Nebenstränge, Rückblenden, Traumsequenzen, Songtexte sowie überraschende Einschübe von Fließtexten. Es wird nie langweilig und am Ende fand ich es schade, die letzte Seite gelesen zu haben. Stilistisch fallen in den schwarz- weiß gehaltenen Zeichnungen besonders das Detaillierte und die oft sehr aussagekräftigen Mimiken auf. Die Figuren sind aus dem Leben gegriffen, manchmal jedoch geraten sie vielleicht eher karikaturen- und etwas fratzenhaft. Eine Bewertung fällt mir schwer, da ich mich nicht genug in der US- amerikanischen Kultur auskenne, um wirklich alle (satirischen) Andeutungen oder Bezogenheiten zu verstehen. Auch bin ich generell recht hin- und hergerissen. Einerseits fühlte ich mich wirklich sehr gut unterhalten, der Spannungsbogen überzeugte und die Zeichnungen gefielen mir. Andererseits wurde ich mit den einzelnen Figuren nicht so recht warm und die häufige Gewalt nervte mich. Manches Überspitzte erschien mir zudem einfach zu trashig und mir fehlte dann doch die Tiefgründigkeit. Daher vergebe ich 3,5 Sterne.

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    • 2
  • Ansprechende Graphic Novel

    Strangers in Paradise 1

    Talathiel

    Katina „Katchoo“ Choovanski ist mit allen Wassern gewaschen, mag keine Männer und ist zudem noch in ihre beste Freundin und Mitbewohnerin Francine verliebt. Francine ist allerdings in Freddie verliebt. Und dann gibt es noch David, der unsterblich in Katchoo verliebt ist. Und als würde das Liebeschaos nicht reichen, holt Katchoos kriminelle Vergangenheit sie auch noch ein... Auf 344 Seiten erzählt Terry Moore in ansprechenden schwarz-weiß Zeichnungen und mit viel Humor die Geschichte von Katchoo und Francine. Er schafft es mit seinen Zeichnungen seinen Charakteren Leben einzuhauchen und man erkennt an der gut herausgearbeiteten Mimik ihre Gefühlsregungen. Auch wenn Moores Zeichnungen zwischenzeitlich an Karikaturen erinnern, sind sie detailliert und weisen eine gute Qualität auf. Jeder Charakter für sich ist einzigartig, jeder hat seine Fehler und Macken, der ein oder andere auch eine ganze Menge davon. Doch des einen Stärke, ist des anderen Schwäche und so wirken die Charaktere meiner Meinung nach nur im Zusammenspiel mit den anderen Charakteren richtig und gleichen sich in ihren charakterlichen Eigenschaften aus. Jeder für sich alleine wäre dann vermutlich entweder langweilig oder überzogen. Wer also Graphic Novels mag und nach einer guten Unterhaltung sucht, der sollte „Strangers in Paradise“ eine Chance geben. Terry Moores „Strangers in Paradise (Band 1)“ bewerte ich insgesamt mit 4,75 Sternen, wobei ich 5 Sterne für den sehr gelungenen und ansprechenden Zeichenstil vergeben habe und 4,5 Punkte für die Handlung und die Charaktere.

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    • 2
  • Rezension zu "Strangers in Paradise 1" von Terry Moore

    Strangers in Paradise 1

    Kiwi_93

    02. October 2014 um 10:28

    Inhalt Francine und Katchoo sind beste Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Francine ist naiv und die Männer liegen ihr zu Füßen und Katchoo ist stark, selbstständig und braucht die Aufmerksamkeit der Männer nicht - die von Francine wäre ihr nämlich viel lieber. Als Francine ihre Freund Freddie in flagranti erwischt und Katchoo ihn dafür büßen lässt, ist das nur der Anfang einer verstrickten Geschichte in der auch Katchoos Vergangenheit eine wichtige Rolle spielt und der nette David, der Katchoo am liebsten gar nicht mehr von der Seite weichen will. Meine Meinung Die Graphic Novel legt ein rasantes Tempo vor. Schlag auf schlag passieren immer neue Dinge und es wird einem nie langweilig. Auch bringte einem der Humor oft zum Schmunzeln und manchmal auch zum Fremdschämen. Es ist eine ziemlich überspitze Darstellung des amerikanischen Lebens, die vielleicht als Gesellschaftssatire gemeint ist, was ich aber nur mutmaßen kann, da ich mich mit dem echten Amerika zu wenig auskenne. Außerdem gibt es teilweise sehr brutale Stellen die auch ziemlich Männerverachtend wirken. Die Zeichnungen sind sehr Detailreich und man kann sehr viel Mimik und Körpersprache erkennen. Auch ist nicht alles immer verschönt und die Figuren sind sehr realistisch gezeichnet. Ein wenig fehlt mir der Tiefgang bei der Novel, da es hauptsächlich um Liebe, Sex und Gewalt geht. Fazit Gute Unterhaltung für zwichendurch.

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  • Graphic Novel

    Strangers in Paradise 1

    esposa1969

    Hallo liebe Leser, dieses Mal durfte ich an einer Graphic Novel Leserunde teilnehmen: == Strangers in Paradise 1== Autor: Terry Moore == Buchbeschreibung: == Katina Choovanski alias Katchoo alias Chewy alias Baby June ist eine schlagfertige junge Frau. Katchoo wohnt mit Francine zusammen und ist in sie verliebt. Umgekehrt ist es komplizierter. Dass David, der feinsinnige Kunststudent, Katchoo bis zur Selbstaufgabe liebt, macht es auch nicht einfacher. Hinzu kommt Katchoos bewegte Vergangenheit, die unter anderem in einer FBI-Akte festgehalten ist und die sie immer wieder einholt… Strangers in Paradise ist die große amerikanische Comic-Seifenoper im späten 20. Jahrhundert. == Was ist Graphic Novel? == Graphic Novel (dt. illustrierter Roman, Comicroman, Grafischer Roman) ist eine seit den 80er Jahren populäre und aus den Vereinigten Staaten übernommene Bezeichnung für Comics im Buchformat, wobei sich diese aufgrund ihrer erzählerischen Komplexität häufig an eine erwachsene Zielgruppe richten. Der Terminus stellt den Versuch dar, längere und häufig als thematisch anspruchsvoll beworbene Comicbücher, vom herkömmlichen, westlichen Heftcomic und Comic-Album abzugrenzen, was auch durch den großflächigen Verkauf über den Buchhandel zum Ausdruck kommen soll. (quelle: wikipedia.de) == Leseeindruck: == Diese Graphic Novel ist nichts anderes als ein moderner Comic für Erwachsene. Die Handlung erinnert tatsächlich an einer Daily Soap Opera. Mit all den Beziehungen, Gefühlsausbrüchen, Liebe, Sex und Leid. Und ebenso wie eine Daily Sopa plätschert die Handlung dahin, so wie das Leben eben spielt. Eine der Protagonistinnen dieser Handlung ist Katchoo, die in die andere Protagonistin Francine verliebt ist. Wobei ich Francine optisch hier gar nicht sooo ansprechend finde, da "Das Herz eben Gründe hat, die der Verstand nicht kennt". Diese Graphic Novel ist bilingual geschrieben, d.h. größtenteils in deutscher Sprache aber auch viele viele Seiten in der amerikanischen Orginalsprache. Auf jeder Seite finden wir etwa fünf bis sieben Szenenausschnitte mit unterhaltsamen Dialogen via Sprechblase. Ich empfinde die Zeichnungen als sehr detailliert und kann nicht nur authentische Figuren hier erkennen, sondern Gesichtszüge, Mimiken und Gefühlsregungen. Die Charaktere werden so lebendig und wirken wie Persönlichkeiten mit wahren Gefühlen. Dieses umfangreiche, 344 Seiten umfassende Taschenbuch kostet regulär 16,95 Euro [D]. Das Cover zeigt die hier männlich gekleidete Katchoo mit ihrem Gegenstück Francine, die hier sehr weiblich lasziv mit einem Hauch von Nichts gekleidet ist, so dass wir eben beide Hauptcharaktere gleich zu Beginn zumindest optisch kennenlernen. Für mich war diese Graphic Novel eine völlig neuartige Erfahrung und ich habe mich bestens unterhalten gefühlt, vergebe somit sehr gerne 5 von 5 Sternen! Vielen Dank, dass wir mitlesen durften! ©esposa1969

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    • 3

    esposa1969

    01. October 2014 um 10:00
    Haveny schreibt Eine wirklich gelungene Rezi! LG LaLeLu26

    Danke sehr, ich bin ganz gerührt.

  • Verdienter Hype um Terry Moores Werk

    Strangers in Paradise 1

    saltysalt

    30. September 2014 um 15:38

    Buchrücken: „Katina Choovanski alias Katchoo alias Chewy alias Baby June ist eine schlagfertige junge Frau. Katchoo wohnt mit Francine zusammen und ist in sie verliebt. Umgekehrt ist es komplizierter. Dass David, der feinsinnige Kunststudent, Katchoo bis zur Selbstaufgabe liebt, macht es auch nicht einfacher. Hinzu kommt Katchoos bewegte Vergangenheit, die unter anderem in einer FBI-Akte festgehalten ist und die sie immer wieder einholt ...“ Mein persönliches Fazit: Beim Durchschmökern des Graphic Novels, lernt der Leser die Hauptcharaktere Katchoo und Francine besser kennen. Er erfährt, dass sie sich aus der High School Zeit kennen, dass beide gemeinsam in einer WG leben und schließlich auch noch, dass sie mehr oder weniger Probleme mit Männern sowohl als auch Frauen haben. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen von Strangers in Paradise 1, da es sich mit einer Thematik beschäftigt wie es sonst kein anderers Graphic Novel tut: Verfolgungen, Freundschaften, Beziehungen und Morde werden in einem Buch vereint. Was mir noch besonders gut gefällt, ist der Zeichenstil, denn es werden nicht nur Bildchen aneinander gereiht - nein! - es werden unter anderem auch abwechselnd ganze Seiten Text eingebunden oder Liedtexte. Der actiongelandene Comic bleibt bis auf die letzte Seite spannend. Auf viele Situationen ist der Leser nämlich nicht gefasst und sie passieren unerwartet. Darunter zum Beispiel die Antworten auf die Fragen - Was steckt wirklich hinter dem feinsinnigen Kunststudenten David? Was ist in Katchoos Leben vorgefallen, dass sie schlecht schläft? Werden Katchoo und Francine am Ende ein Paar? Wer des Rätsels Lösung wissen will, dem rate ich bei dem Graphic Novel zuzugreifen.

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  • Eine schöne Graphic Novel für zwischendurch :)

    Strangers in Paradise 1

    Haveny

    01. August 2014 um 01:08

    Inhalt: Francine und Katchoo sind beste Freundinnen. Eigentlich. Doch es ist in Wirklichkeit um einiges komplizierter, als es auf den ersten Blick erscheint. Denn Katchoo liebt Francine. Doch Francine liebt Freddie, obwohl er der letzte ist, den sie lieben sollte, da er sie schamlos betrügt. Dann lernt Katchoo den Kunststudenten David kennen und dieser verliebt sich hoffnungslos in sie, obwohl er weiß, dass er eigentlich keine Chance hat bei ihr zu landen. Und dann ist da natürlich noch Katchoos Vergangenheit, die sie immer wieder einholt und die sie nicht für immer vor ihren Freunden geheim halten kann ... Meine Meinung: Unter dem Klappentext dieses Buches steht, dass diese Graphic Novel eine "Comic-Seifenoper im späten 20. Jahrhundert" ist und dem kann ich nun nach dem Lesen nur zustimmen. Man sollte sich von dem Begriff Seifenoper wirklich nicht abschrecken lassen, denn sonst würde einem eine wirklich tolle Graphic Novel entgehen. Das Cover finde ich jetzt nicht wirklich berauschend und zumindest kann ich keinen direkten Bezug zum Inhalt dieses ersten Bandes herstellen. Jedoch passt es trotzdem auf seine Art und Weise gut dazu und verleiht der ganzen Graphic Novel einen schönen "Rahmen".  Auf seine ganz eigene Weise passt es also wirklich gut dazu. Der Zeichenstil des Autoren hat mir wieder recht gut gefallen. Er schafft es mit Leichtigkeit anhand der Mimik der Charaktere die verschiedensten Gefühlsregungen darzustellen. Dies gelingt ihm wirklich gut, obwohl es ein paar einzelne Szenen gab, die ich nicht ganz so gut gezeichnet fand. Jedoch sollte man sich wohl nicht über so etwas beschweren, wenn man selbst überhaupt kein großer Künstler ist. Deshalb ganz großes Lob an das Zeichentalent des Autoren, der es schaffte die kleinsten Gefühlsregungen gekonnt bildlich darzustellen! Die Story punktet mit immer wieder überraschenden Wendungen und vor allem wird sie nie langweilig. Man lernt langsam die Charaktere immer besser kennen und dadurch verstricken sie sich auch immer weiter in ihrer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dadurch ergeben sich ständig neue und amüsante Situationen, die es für die Helden dieser Graphic Novel zu meistern gibt. Auch der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit ist dem Autoren wirklich gut und nachvollziehbar gelungen. Besonders überrascht hat mich der Humor in dieser Graphic Novel. Ich hätte nie erwartet, dass ich bei dieser Graphic Novel so oft würde schmunzeln und lachen müssen. Es ist aber auch einfach zu lustig, zu sehen wie sich die einzelnen Charaktere verhalten und vor allem auf WELCHE Art und Weise sie ihre Probleme und ihren Alltag meistern. Das Buch brachte mich aber nicht nur zum Lachen, nein, es gab auch wirklich rührende Stellen und an manchen Stellen auch Spannung pur. Es war einfach der perfekte Mix, der einem in diesem Buch erwartete. Gut gelungen ist dem Autor zudem die "Mischung", die er in diesem Werk präsentiert. Denn man findet hier einen Comic, der immer wieder durch besonders gestaltete Passagen auffällt. So stolpert man mitten zwischen all den Zeichnungen zum Beispiel plötzlich auf mehrere Seiten Fließtext oder auf Seiten, auf denen sich lediglich ein handgeschriebener Songtext befindet. Gerade diese Mischung unterscheidet dieses Werk noch einmal von vielen anderen Graphic Novels, bzw Comics. Mein Fazit: Auch mit diesem Werk konnte mich Terry Moore wirklich wieder von sich überzeugen. Diese Graphic Novel ist amüsant, rührend und spannend zugleich, sodass man einfach immer weiter lesen möchte. Besonders der Zeichenstil konnte mich wieder in seinen Bann ziehen und auch dieses Mischung aus Comic, "handgeschriebenen" Passagen und Fließtext, auf die man hier trifft, ist mal etwas neues. Ich wurde mit dieser Graphic Novel wirklich bestens unterhalten, deshalb 5 Sterne von mir.

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