Terry Pratchett

 4.2 Sterne bei 15,861 Bewertungen
Autor von Die Farben der Magie, Gevatter Tod und weiteren Büchern.
Terry Pratchett

Lebenslauf von Terry Pratchett

Humorvoller Fantasy-Autor und Erfinder der Scheibenwelt: Terry Pratchett wurde 1948 als Terence David John Pratchett in Beaconsfield/Südengland geboren. Bereits mit dreizehn Jahren veröffentlichte Pratchett seine erste Fantasygeschichte, die zunächst in einer Schülerzeitung und dann im „Science Fantasy Magazine“ erschien. Das Geld, das er hierfür bekam, investierte er, um eine eigene Schreibmaschine zu kaufen. Sein erster Roman, „Alarm im Teppichreich“, erschien 1971 (dt. 1972). Pratchett ist Autor unzähliger Fantasyromane. Am bekanntesten ist die Reihe der „Scheibenwelt-Romane“, die 41 Bände umfasst und auch komplett in deutscher Übersetzung vorliegt. Der erste, „Die Farben der Magie“, erschien 1983 (dt. 1985). Kennzeichen von Pratchetts Schreibstil sind unter anderem sein Wortwitz, sein Einfallsreichtum und die Konstellation bizarrer Charaktere. Weitere bekannte Romane Pratchetts sind „Ein gutes Omen“ (dt. 1991) und „Dunkle Halunken“ (dt. 2013) sowie mehrere Fortsetzungen, darunter die „Nomen-Trilogie“ (1992) und „Die Gelehrten der Scheibenwelt“ (2004-2013). An der Reihe „Die Lange Erde“ (2013-2017) arbeitete er bis zu seinem Tod gemeinsam mit Stephen Baxter. Pratchett erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise. 2002 wurde sein Kinderbuch „Maurice der Kater“ (2001, dt. 2004) mit der Carnegie-Medaille ausgezeichnet, auf die er, eigenen Angaben zufolge, besonders stolz war. Im März 2015 starb Pratchett an den Folgen einer kortikalen Atrophie.

Neue Bücher

Wachen! Wachen! • MacBest

Neu erschienen am 04.12.2018 als Taschenbuch bei Piper.

Weiberregiment

 (1)
Neu erschienen am 29.10.2018 als Hörbuch bei Random House Audio.

Aus der Tastatur gefallen

 (2)
Neu erschienen am 17.09.2018 als Taschenbuch bei Goldmann.

Alle Bücher von Terry Pratchett

Sortieren:
Buchformat:
Gevatter Tod

Gevatter Tod

 (737)
Erschienen am 11.05.2015
Die Farben der Magie

Die Farben der Magie

 (822)
Erschienen am 11.05.2015
Alles Sense

Alles Sense

 (499)
Erschienen am 19.10.2015
Das Licht der Fantasie

Das Licht der Fantasie

 (398)
Erschienen am 11.05.2015
Wachen! Wachen!

Wachen! Wachen!

 (361)
Erschienen am 08.06.2015
MacBest

MacBest

 (361)
Erschienen am 11.05.2015
Total verhext

Total verhext

 (356)
Erschienen am 18.04.2016
Rollende Steine

Rollende Steine

 (348)
Erschienen am 01.09.2001

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Terry Pratchett

Neu
Hellena92s avatar

Rezension zu "Klonk!" von Terry Pratchett

Terry Pratchett der Geschichtengott
Hellena92vor 3 Tagen

Ich liebe Terry einfach so sehr. In Klonk erzählt er wieder von Sam Mumm, der einem Mörder auf der Spur ist und immer weiter in eine Welt hinein taucht, die im Untergrund existiert und herrscht. Aber das ist nicht genug, denn auch eine neue Rekrutin soll er einstellen und die es nichts anderes als ein Vampir.... Wo man doch schon Zwerge, Trolle, Menschen, Werwölfe und einen...Nobby Nobbs hat. Wieso nicht auch noch einen verhassten Vampir?


Ich kann dieses Hörbuch echt empfehlen. Es ist einfach super, wie Terry hier aus einem Geräusch eine Geschichte spinnt, die einen in eine magische und fantastische, aber auch witzige Welt hinein zieht :)

Kommentieren0
2
Teilen
Wortmagies avatar

Rezension zu "Alles Sense" von Terry Pratchett

TOD im Zwangsruhestand
Wortmagievor 10 Tagen

TOD ist meine absolute Lieblingsfigur des „Scheibenwelt“-Universums. Seinetwegen begann ich überhaupt erst, die Reihe zu lesen, denn mein erster Roman von Terry Pratchett war „Gevatter Tod“. Der verstorbene britische Autor selbst pflegte ebenfalls eine spezielle Beziehung zu seinem Schnitter. 2008 wurde er von der Queen in den Adels- bzw. Ritterstand erhoben und durfte sich fortan Sir Terry Pratchett nennen. Zwei Jahre später wurde ihm sein eigenes Wappen verliehen. Dieses beinhaltet ein Ankh, eine Morpork-Eule und das Motto „Noli timere Messorem“ – lateinisch für „Fürchte nicht den Sensenmann“. Damit ist es sowohl eine Anspielung auf TOD als auch auf den Song „(Don’t Fear) The Reaper“ der Hardrock-Band Blue Öyster Cult. Das beste Wappen aller Zeiten!
„Alles Sense!“ ist der elfte „Scheibenwelt“-Roman, in dem TOD erneut eine Hauptrolle spielt.

Der Tod ist sicher, das Leben nicht. Nun – er war es. TOD, der Schnitter höchstpersönlich, wurde in den Ruhestand verbannt. Ausrangiert. Strafberentet. Seine Vorgesetzten bedankten sich für seine Dienste, drückten ihm eine Lebensuhr in die knochige Hand und warfen ihn aus seinem heimelig trostlosen Domizil im Nichts. Seitdem staut sich Lebensenergie auf der Scheibenwelt. Es wird nicht mehr ordentlich gestorben. Sehr zum Missfallen derjenigen, die ein friedliches Ende erwarteten. Der greise Zauberer Windle Poons hatte sein Dahinscheiden minutiös geplant. Es gab sogar eine Party! Man stelle sich die Schmach vor, als er kurz darauf erneut in seinem Körper erwacht: untot, aber quicklebendig. Natürlich möchte niemand das hässliche Z-Wort aussprechen, dennoch sind sich alle einig, dass Poons sture Wiederauferstehung vollkommen unangemessen ist. Doch schon bald wird Ankh-Morpork auf die Hilfe der Untoten angewiesen sein, denn während TODs Abwesenheit Chaos stiftet, merkt niemand, dass die Stadt Opfer einer heimlichen Invasion wird…

Ich liebe TOD seit unserer ersten Begegnung. Nach der Lektüre von „Alles Sense!“ liebe ich ihn noch etwas inniger und möchte Terry Pratchett posthum dafür danken, dass er ihm stets erlaubte, über sich selbst hinauszuwachsen. TOD ist mehr als nur der Sensenmann der Scheibenwelt, mehr als die Funktion, die er erfüllt. Er hat Charakter und eine Persönlichkeit, er ist ein Individuum und erobert deshalb immer wieder mein Herz. Paradoxerweise wird ihm ausgerechnet seine Individualität und sein Interesse an den Sterblichen in „Alles Sense!“ zum Verhängnis, denn seine Vorgesetzten halten ihn für unprofessionell. Sie schicken ihn in den Ruhestand, weil er seinen Kund_innen zu viel Anteilnahme entgegenbringt. Ist das nicht verrückt? Der Schnitter ist doch der einzige, von dem man etwas Mitgefühl erwarten kann. Niemand möchte kühl und geschäftsmäßig ins Jenseits geführt werden. Obwohl diese Behandlung himmelschreiend ungerecht ist, öffnet sie TOD die Tür zu einer persönlichen Entwicklung, die mich sehr berührte. Nach seinem unzeremoniellen Rauswurf nimmt er einen Job als Haus- und Hofgehilfe bei einer alten Bäuerin an. In ihrer Gesellschaft und durch den intensiven Kontakt zu Sterblichen lernt er erstmals, was es bedeutet, zu leben. Er beginnt, zu begreifen, wie Menschen es bewerkstelligen, mit dem Ticken einer Uhr zu existieren und trotzdem Lebensfreude zu empfinden. Diese Erfahrung lässt ihn aufblühen und meiner Meinung nach zu einem besseren Schnitter werden. Leider hinterlässt seine Abwesenheit eine Lücke, die den Bewohner_innen der Scheibenwelt einen Haufen Probleme einbrockt. Die zweite Handlungslinie in „Alles Sense!“, die sich mit TODs Zwangsruhestand explosiv vermischt, spielt in Ankh-Morpork und fokussiert den uralten Zauberer und Neu-Zombie Windle Poons, der die Stadt mithilfe einer Selbsthilfegruppe kürzlich Verstorbener gegen eine mysteriöse Spezies verteidigt, die die Stadt schleichend zu erobern versucht. Poons ist ein würdiger Kompagnon für TOD, der trotz aller Sympathie zu unnahbar und zu weit entfernt von allem Irdischen ist, um als alleiniger Protagonist agieren zu können. Der kauzige Untote bescherte mir einige Lacher, weil Pratchett mit seiner Figur eine ironische Betrachtung des Alters vornimmt. Poons beginnt erst zu leben, als er stirbt. Sein Tod befreit ihn von allen Zipperlein und den Ketten der Gewohnheit, die er sich aus Bequemlichkeit selbst verpasste. Ich fragte mich, wie senil der alte Knacker wohl wirklich war und wie viele seiner Schrullen ihm einfach gefielen. Ebenso wie TOD wächst Poons durch die Bedrohung von Ankh-Morpork über sich hinaus. Beide Protagonisten erleben eine Reifung, die zwar auf gegenteiligen Ausgangssituationen basiert, aber sehr ähnlich verläuft. Dieses Zusammenspiel aus Gegensätzlichkeit und Gemeinsamkeit beweist wieder einmal, dass Terry Pratchett es nicht nur liebte, literarische Späße zu treiben, sondern auch ein bemerkenswerter Autor war, der sein Handwerk hervorragend beherrschte.

„Alles Sense!“ ist ein typischer Roman der „Scheibenwelt“-Reihe, in dem Terry Pratchett komischen Klamauk mit kluger Gesellschaftskritik verband. Das Buch untersucht gewohnt ironisch die Beziehung von Leben und Tod, ohne die Ernsthaftigkeit des Themas unter der Last des Amüsements zu vergraben. Die prominente Rolle von TOD sagte mir natürlich besonders zu; durch seine naiv-simple Art, alles direkt anzugehen und sein daraus resultierendes Unverständnis für die Tendenz der Sterblichen, komplizierte Lösungen zu bevorzugen, ist er ungewollt witzig und sehr liebenswert. Seine charakterliche Entfaltung war bewegend und ich bin gespannt, in welche Richtung er sich wohl noch entwickelt. Doch auch Windle Poons konnte mich für sich gewinnen. Er personifiziert eine wundervolle Botschaft, die meiner Vermutung nach für Pratchett sehr persönlich war: Selbstbestimmung und Lebensfreude sind keine Frage des Alters oder der Umstände, sondern der Einstellung. Fürchte nicht den Sensenmann. Der Tod ist erst der Anfang.

Kommentieren0
0
Teilen
angi_stumpfs avatar

Rezension zu "Weiberregiment" von Terry Pratchett

Frauen an die Macht
angi_stumpfvor 13 Tagen

Leider ist Terry Pratchett ja bereits im Jahr 2015 im Alter von nur 66 Jahren von uns gegangen, was wirklich extrem schade ist. Er war ein so grandioser Autor und seine Scheibenwelt-Romane sind weltweit Kult.
Wer dieses wundervolle Fantasyszenario noch nicht kennt, der hat wirklich etwas verpasst. Mit extrem viel Wortwitz, lustigen Namen und einer Riesenportion schwarzen Humors nimmt Pratchett hier alle möglichen Begebenheiten des täglichen Lebens auf die Schippe.

So auch in „Weiberregiment“, welches ich mir von Volker Niederfahrenhorst vorlesen ließ. Er macht das wirklich ausgesprochen toll, verleiht den Charakteren individuelle Stimmen und bringt richtig Leben hinein in die Geschichte.

Das Buch erzählt die Geschichte der jungen Polly Perks, die sich als „Oliver“ verkleidet beim Militär verpflichtet. Sie und ihre Truppe sind das letzte Aufgebot in einem recht aussichtslosen Krieg zwischen dem total verarmten Borograwien und der berühmten Stadt Ankh-Morpork.
An der Seite von Vampiren, Trollen und anderen tapferen „Männern“ zieht sie los und muss allerhand Abenteuer bestehen. Doch die ständige Maskerade erweist sich auch als anstrengend und Polly kämpft mit Socken und anderen Tücken des Alltags. Als sie schließlich enttarnt wird, glaubt sie zunächst, dass alles vorbei ist, doch das Gegenteil tritt ein. Sie erhält Hilfe von unbekannter Stelle und langsam sieht sie sich auch ihre Mitstreiter genauer an. Was sie entdeckt, kann sie zunächst nicht glauben: es sind noch mehr Frauen beim Militär und irgendwann scheinen sie beinahe überhand zu nehmen.

„Weiberregiment“ ist nicht die abwechslungsreichste Geschichte von Terry Pratchett, da sich doch durchgehend eben alles um das Militär und die Erlebnisse im Krieg dreht, aber sie ist ungemein unterhaltsam. Schon allein die wundervoll gestalteten Charaktere sind ein Grund, um zu diesem Buch zu greifen. Polly und ihre Truppe wirken so liebenswürdig, dass man richtig mitfiebert, wenn sie wieder einmal in Bedrängnis geraten.
Es steckt wieder so viel Wahres in dieser Geschichte, wie immer bei Terry Pratchett. Er betrachtete unseren Alltag in allen Feinheiten und strickte daraus seine überspitzten und mit schwarzem Humor gespickten Stories, die man einfach mögen muss.
So wird auch hier unter anderem die Gleichberechtigung von Mann und Frau, Religion, Kriegswahn und menschlicher Stolz zum Thema gemacht. Manche Charaktere sind so herrlich begriffsstutzig, dass man oft herzhaft lachen kann.
Wirklich schön ist ja auch, dass alle Romane irgendwie zusammengehören und man immer wieder mit bekannten Namen konfrontiert wird.

Dieses Hörbuch macht einfach Spaß und es ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf die große Scheibenwelt, die es noch vollends zu entdecken gilt für alle Leser, die sie noch nicht kennen. Schade, dass uns Terry Pratchett nicht mehr mit neuem Stoff versorgen kann.
Es gibt übrigens auch schon einige echt gelungene Verfilmungen seiner Bücher, die ich auch gerne empfehle.

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Bookeroos avatar
Lords und Ladies/ Helle Barde geht bei meinem WM Gewinnspiel für die Farbe Gold auf das Spielfeld...

http://wp.me/p3XxQ7-lt 

Schaut vorbei =)

Alles Liebe Alex von Bookeroo
Zur Buchverlosung
DieBuchkolumnistins avatar
Terry Pratchett hat mit seinen Scheibenwelt-Büchern eine der berühmtesten, aber auch lustigsten Fantasyreihe geschaffen und begeistert damit seit Jahrzehnten weltweit die Fans! Jetzt endlich erscheint der 40. Band "Raising Steam":

To the consternation of the patrician, Lord Vetinari, a new invention has arrived in Ankh-Morpork – a great clanging monster of a machine that harnesses the power of all of the elements: earth, air, fire and water. This being Ankh-Morpork, it’s soon drawing astonished crowds, some of whom caught the zeitgeist early and arrive armed with notepads and very sensible rainwear. 
Moist von Lipwig is not a man who enjoys hard work – as master of the Post Office, the Mint and the Royal Bank his input is, of course, vital . . . but largely dependent on words, which are fortunately not very heavy and don’t always need greasing. However, he does enjoy being alive, which makes a new job offer from Vetinari hard to refuse . . .
Steam is rising over Discworld, driven by Mister Simnel, the man wi’ t’flat cap and sliding rule who has an interesting arrangement with the sine and cosine. Moist will have to grapple withgallons of grease, goblins, a fat controller with a history of throwing employees down the stairs and some very angry dwarfs if he’s going to stop it all going off the rails . . .
Read an extract here

Gemeinsam mit dem Doubleday Verlag (Random House Group UK) suchen wir nun 25 Testleser, die dieses wortwörtlich fantastische Erlebnis mit uns teilen und den neuen Band gemeinsam mit uns lesen und diskutieren wollen und im Anschluss daran eine Rezension schreiben! Ihr könnt Euch bis einschliesslich 13. November dafür bewerben! 

Terry Pratchett is the acclaimed creator of the global bestselling Discworld series, the first of which, The Colour of Magic, was published in 1983. Raising Steam is his fortieth Discworld novel. His books have been widely adapted for stage and screen, and he is the winner of multiple prizes, including the Carnegie Medal, as well as being awarded a knighthood for services to literature. After falling out with his keyboard he now talks to his computer. Occasionally, these days, it answers back. Homepage


Countis avatar
Letzter Beitrag von  Countivor 5 Jahren
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Terry Pratchett wurde am 28. April 1948 in Beaconsfield (Großbritannien) geboren.

Terry Pratchett im Netz:

Community-Statistik

in 4,412 Bibliotheken

auf 1,143 Wunschlisten

von 271 Lesern aktuell gelesen

von 462 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks