Terry Pratchett Ab die Post

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Inhaltsangabe zu „Ab die Post“ von Terry Pratchett

Der Gauner Feucht von Lipwig wird dazu verdonnert, die heruntergekommene Post der Scheibenwelt wieder auf Vordermann zu bringen, denn im alten Postamt von Ankh-Morpork ruht die Arbeit seit vielen Jahren. Feucht ist dabei so erfolgreich, dass er sich den Zorn der Konkurrenz vom Großen Strang der Klacker zuzieht. Ein öffentlicher Wettstreit soll die Entscheidung bringen: „Postkutsche gegen Klacker“ – wer kann eine Nachricht schneller in das zweitausend Meilen entfernte Gennua bringen?

Ein liebenswerter Halunke von einem Hauptcharakter und eine absolut tolle Geschichte.

— KainAutor

Richtig witzig. Das ganze Szenario sprudelt über von Kreativität.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eines der besten Pratchett-Werke, sehr sehr gut!

— ullli23

Super witzig. Lohnt sich echt!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Mit viel Spannung und Hindernissen wird die Post neu eingerichtet. Der Witz hat mit viel Freude bereite.

— Misoda

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    Ab die Post

    awogfli

    Als ich vom Tod des Lieblingsautors meiner Studienzeit - Terry Pratchett - erfuhr, zog ich sofort einen der Schmöker aus meinem ansehnlichen Scheibenwelt SUB (Stapel ungelesener Bücher 23 gelesen/ 8 ausständig) hervor, und schwelgte im Andenken an den Autor. Normalerweise ist ein Buch nicht gut, wenn ich allzulange zum Lesen benötige, diesmal stimmt aber meine persönliche Faustregel gar nicht. Mehrere Rezensionstermine und Lesegruppen zwangen mich, diese höchst vergnügliche Lektüre zu unterbrechen und ein paar Mal zur Seite zu legen. In meiner letzten Pratchett Rezension vor ca. zwei Jahren bemängelte ich trotz des Ideenfeuerwerks von Erfindungen und Figuren die flache Story dahinter. "Ab die Post" ist aber ganz anders: Diese wundervolle Geschichte der Post- und Telekommunikationsindustrie, gewürzt mit einer gehörigen Portion Kapitalismuskritik, portiert auf das Fantasy Universum der Scheibenwelt, hat mich restlos begeistert. Es wäre aber nicht die verdrehte Sicht von Pratchett, wenn nicht einiges diametral entgegengesetzt zu unserer Realität laufen würde. :D Die marode, Telekom-Industrie liegt darnieder. Das privatisierte Internet (Klacker) funktioniert mangels Investition und Wartung der Infrastruktur mehr schlecht als recht, die privaten Investoren saugen das Unternehmen und die Mitarbeiter aus. Die wütenden Kunden können sich zwar beschweren, das nutzt aber infolge der Monopolstellung des "großen Strangs" überhaupt nichts. Dem talentieren Gelegenheitsbetrüger Feucht von Lipwick wird durch dubiose Umstände die Leitung der guten alten, quasi stillgelegten Post übertragen, und plötzlich mischt ein alter bzw. brandneuer Konkurrent den Markt auf. Die historische Post fordert das moderne Internet heraus! Das ist so herrlich komisch, verrückt, verdreht und trotzdem auf unsere Zeit anzuwenden, dass es eine Freude ist. Augenzwinkernd werden, Kostendruck, Rationalisierung, Lean Management, feindliche Firmenübernahmen, Finanzblasen, Korruption, Leader Boards, die die Verantwortung hin und her schieben, Bürokratie, Kadergehorsam, Medienmanipulation, Public Relations...auf die Schippe genommen. Irgendwie ist es ein vergnügliches fast schon betriebswirtschaftliches Lehrstück, wohin der Turbokapitalismus auch in der Scheibenwelt die Gesellschaft führen kann. Für mich war die Geschichte besonders witzig, denn ich arbeite seit 1988 in dieser Branche - ich glaub ich werde das Buch meinem Ex-Chef empfehlen Fazit: Absolute Leseempfehlung!

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    • 9
  • Ab die Post

    Ab die Post

    andreasmk

    15. February 2014 um 18:49

    Feucht von Lipwig, ein sympatischer Gauner und Betrüger, wird letztendlich in Ankh-Morpork wegen seiner Taten zum Tod am Galgen verurteilt. Überraschend wird er vom Patrizier, dem Herrscher der Stadt, begnadigt und mit neuer Identität als Leiter des lange leerstehenden Postamtes eingesetzt. So findet sich Feucht unversehens in einem baufälligen Postamt mit gealterten Angestellten und mächtiger Konkurrenz wieder; bewacht von den strengen rotglühenden Augen seines Bewährungshelfers. Wieder einmal nimmt Terry Pratchett eine Thematik und überträgt Facetten davon in die fantastische Umgebung seiner Scheibenwelt. Spannend, anschaulich und mit viel Humor zeigt der Autor dem Leser, welchen Einfluss Worte wirklich auf das Leben von Menschen haben, ob geschrieben oder gesprochen, im Geschäfts- oder Liebesleben, als Name, Brief, Buch oder in ganz anderer Form. Fazit: Ein fantastischer und humorvoller Roman über die Macht von Worten, direkt übertragbar auf unserer Welt.

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  • Rezension zu "Ab die Post" von Terry Pratchett

    Ab die Post

    MrsFine

    05. March 2012 um 11:27

    Ein wundervoll kritischer Terry Pratchett Roman mit einer großen Portion erstklassigem Humor. Der Betrüger Feucht von Lipwig wird von Lord Vetinari, dem Herrscher Ankh-Morporks, dazu genötigt, das stillgelegte Postamt der Stadt wieder in Betrieb zu nehmen. Nicht nur, dass dieses verfallen und voller Taubendreck ist, auch seine übrig gebliebenen Mitarbeiter sind nicht besonders vielversprechend. Doch bald entdeckt Feucht, dass dieser Job ihm die Möglichkeit bietet Geld zu verdienen. Viel Geld. Seine Fähigkeiten als Betrüger und Scharlatan kommen ihm dabei immer wieder zugute. Und die Leute lieben ihn auch noch dafür. Aber alles hat seinen Preis. Die Gesellschafter der Klacker wittern unliebsame Konkurrenz, welche es gilt los zu werden. Und wäre das alles nicht schon genug, muss Feucht auch noch mit seiner neuen Identität klar kommen; sich selbst.

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  • Rezension zu "Ab die Post" von Terry Pratchett

    Ab die Post

    Buecherwelten

    21. November 2011 um 15:13

    Klappentext: (amazon.,de) "Als Betrüger, professioneller Lügner und ausgemachtes Schlitzohr erwartet Feucht von Lipwig die gerechte Strafe für seine Missetaten: der Weg zum Galgen. Schon legt sich die Schlinge um seinen Hals, da wird er überraschend von Lord Vetinari begnadigt. Allerdings knüpft sich an sein weiteres Überleben eine Bedingung - er soll die Stelle des Postministers von Ankh-Morpork antreten und den lange schon stagnierenden Postbetrieb wieder in Gang bringen. Der Golem Herr Pumpe wacht indessen darüber, dass der frisch gebackene Postminister nicht heimlich das Weite sucht. Das Postamt ist in einem wahrhaft desolaten Zustand: Briefe stapeln sich bis zur Decke und sind von oben bis unten mit den Ausscheidungen von Brieftauben bedeckt. Zusammen mit dem Junior-Postboten Herr Grütze und dem Postbotenlehrling und passionierten Nadelsammler Stanley macht sich Lipwig an die Arbeit. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Reacher Gilt vom Großen Strang der Klacker ist die Wiedereinführung der Post ein Dorn im Auge, gefährdet sie doch das Monopol der Semaphorgesellschaft auf die Nachrichtenübermittlung. Ein erbitterter Wettstreit entbrennt zwischen Postkutsche und Klackertürmen ..." Meine Meinung: Dieses Scheibenwelt-Buch ist mal wieder ein hervoragendes Beispiel für das Talent Pratchetts. Die Charaktere, der Schreibstil, die Welt, in der die Geschichte spielt- einfach alles scheint bis aufs kleinste Detail gut durchdacht zu sein. Lipwig fande ich von vorneherein sympathisch. Er hat mich einwenig an Mumm erinnert. Wie er hat er auch seine Schwächen, ist aber trotzdem ein schlauer Kerl, der versucht, das zu tun, was er für richtig hält. Wie auch in anderen Scheibenweltromanen kommt man hier nicht drumherum Parallelen zu unserer Welt zuerkennen. In der Geschichte geht es um die Klackertürme und reiche Leute, die versuchen, mit diesen noch reicher zu werden, egal wer darunter leidet. Die "Klacker" gelten als hochmoderne Nachrichtenüberträger, was die schäbige und völlig runtergekommene Post von Ankh-Morpork nur noch schäbiger und heruntergekommener aussehen lässt. Lipwig bekommt sozusagen eine neue Chance auf ein neues Leben (oder wohl eher gesagt auf sein richtiges Leben) und soll das Postamt wieder herrichten. Dabei spuckt er große Töne und lässt es drauf ankommen. Er gewinnt immer mehr Ansehen und sieht sich schon bald seinem stärksten Konkurrenten gegenüber - Reacher Gilt, Chef der Klackertürme. Einer der gefährlichsten und reichsten Männer Ankh-Morporks... und noch dazu scheint er die Leute noch besser täuschen zu können, als der Ex-Gauner Feucht von Lipwig. Vetinari spielt auch hier wieder eine große Rolle und in seiner typischen Manier. Er hält sich zurück, scheint aber wie immer über alles bescheid zu wissen und ist - wie alle wissen - der gefährlichste von allen. Zu mal er von sich selbst behauptet, ein Tyrann zu sein. Ich vergebe 9 von 10 Punkten. Ein MUSS für alle Scheibenwelt-Fans!

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  • Rezension zu "Ab die Post" von Terry Pratchett

    Ab die Post

    coco_0815

    25. May 2010 um 10:33

    Pratchett eben: humorvoll, wortgewandt und spannend von der ersten bis zur letzten Seite... Thema: Die Funktionsweise des Kapitalismus mit all seinen Ausmaßen angepasst in Pratchetts herrliche Scheibenwelt. Alte Bekannte tauchten wieder auf und neue kamen hinzu: Feucht von Lipwig, der sich sein ganzes Leben als Gauner und Betrüger durchgeschlagen hat, soll hingerichtet werden und erhält vom Oberschurken Lord Vetinari eine zweite Chance. Er soll das heruntergekommene Postamt wieder zu neuem Leben erwecken und seinen alten Glanz wiederherstellen. Anfangs mit großen Unmut darüber stellt er sich dieser Aufgabe und entdeckt plötzlich seine gute Seiten und wird plötzlich zum ehrlichen Menschen.

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  • Rezension zu "Ab die Post" von Terry Pratchett

    Ab die Post

    TabasCo

    07. September 2009 um 12:38

    Toll, nicht nur für Briefträger Ich habe das Buch als Geschenk für meinen damaligen Freund gekauft, der Briefträger ist, nachdem ich die Geschichte schon als Hörbuch gehört hatte (brilliant gelesen von Peer Augustinski). Es kam auch bei meinem Freund gut an und kursiert jetzt in seinem Postamt, wo es irgendwie hingehört. Terry Pratchett nimmt die Bürokratie aber auch den Liebreiz der guten alten Post so geistreich auf die Schippe, daß wir beide nicht aufhören konnten zu lesen bzw. zu hören. Er beschreibt aus verschiedenen Perspektiven, wie mit Finanzbewegungen und Federstrichen ganze Wirtschaftszweige ausgesaugt und ruiniert werden und doch gehört die Sympathie des Lesers eindeutig dem Helden Feucht von Lippwick, der der größte Halunke von allen ist. Eindeutig ein Lieblingsbuch, das mich für die Scheibenwelt begeistert hat und nicht nur für Briefträger empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Ab die Post" von Terry Pratchett

    Ab die Post

    Chilischoten

    24. May 2009 um 07:36

    Terry Pratchett in „Ab die Post“ in Hochform, ich liebe Scheibenwelt-Romane. Ich habe jetzt längere Zeit keine Terry-Pratchett-Romane gelesen und bin total begeistert. Dieser Roman gehört für mich neben Gevatter Tod zu den besten Romanen der Scheibenwelt überhaupt. Dieser wirklich unglaubliche Humor sondern auch die ganze Story mit viel Spannung einfach Spitze. Ein toller Roman ein muss zum lesen für alle die Scheibenwelt mögen. Sollte dieses Buch unbedingt lesen !

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  • Rezension zu "Ab die Post" von Terry Pratchett

    Ab die Post

    damaged

    14. February 2008 um 20:35

    mein erster terry pratchett. scheint einen sehr eigentuemlichen humor zu haben welcher einem sofort auffaellt, mich spricht er auf jedenfall an. die charaktere sind, wie auch die handlung, sehr sehr eigen und, was mir persoenlich sehr wichtig ist, die metaphern sehr bildlich. alles in allem ein sehr witziges buch das ich in 3 abenden komplett verschlungen habe. empfehlenswert fuer menschen mit eigenartigem humor.

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  • Rezension zu "Ab die Post" von Terry Pratchett

    Ab die Post

    strabo2001de

    18. December 2007 um 12:18

    Heuschrecken auf der Scheibenwelt! Wieder schafft es Terry Pratchett aktuelle Entwicklungen unserer Welt in seine satirischen Betrachtungen der Scheibenwelt zu übertragen und humorvoll aufzuarbeiten. Hier trifft modernes Business auf Bürokratie, kleine Betrüger auf die großen in den Nadelstreifen (äh ... ok, die haben wohl was anderes an). Auch wenn der Humor von Pratchett sich deutlich gewandelt hat und auch diesem Buch nicht mehr der vordergründige Sprachwitz der früheren Bücher zu finden ist, gehört "Ab die Post" zu den besten Scheibenwelt Romanen der letzten Zeit.

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  • Rezension zu "Ab die Post" von Terry Pratchett

    Ab die Post

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. October 2007 um 14:38

    Verurteilt? Eingesperrt? Gehängt? - Keine guten Voraussetzungen, um ein schönes oder überhaupt ein Leben zu führen. Dessen ist sich auch Feucht von Lipwig, ehemaliger Kleinkrimineller und Gelegenheitsgauner bewusst, als er vom berühmt-berüchtigten Lord Vetinari ins Leben zurückgerufen und dazu verdonnert wird, die seit langem stillgelegte Post von Ankh-Morpork wieder auf Vordermann zu bringen. Auf dem Scheideweg zwischen Leben und Tod, entscheidet er sich aber doch für den Job und findet sich schon bald inmitten riesiger Briefberge in einem baufälligen Haus, bewohnt von einem greisen Junior-Postboten und dessen neurotischem, Nadeln sammelnden Mitarbeiter wieder. Aber Feucht von Lipwig ist clever. Mit Hilfe seines gewitzten Verstandes und neuen, unkonventionellen Ideen schafft er es, die alte Post in neuem Glanze erstrahlen zu lassen, doch dann schaltet sich die etablierte Nachrichtengesellschaft des Großen Strangs ein, denn die kann es gar nicht ertragen, dass plötzlich wieder Konkurrenz vorhanden ist .... "Ab die Post" - im englischen Original übrigens viel passender mit "Going Postal" bezeichnet - ist das 30. Werk in einer Reihe von Romanen auf der wohlbekannten Scheibenwelt. Leider kommt es nicht ganz an einige seiner Vorgänger heran, bietet aber doch seine lustigen Stellen und den gewohnt tiefgründigen Humor, den die Pratchett-Fans so lieben und Neulinge schnell lieben lernen werden. Für Fans ist es auf jeden Fall zu empfehlen, Neueinsteiger sollten lieber mit einem anderen Band - wie z.B. "Gevatter Tod" oder "Wachen! Wachen!" beginnen.

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